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DE1212046B - Druckgefaess mit loesbarem Anschluss an eine Rohrleitung - Google Patents

Druckgefaess mit loesbarem Anschluss an eine Rohrleitung

Info

Publication number
DE1212046B
DE1212046B DES67163A DES0067163A DE1212046B DE 1212046 B DE1212046 B DE 1212046B DE S67163 A DES67163 A DE S67163A DE S0067163 A DES0067163 A DE S0067163A DE 1212046 B DE1212046 B DE 1212046B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
seal
pipe
sliding
detachable connection
pressure vessel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES67163A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Bosshard
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Publication of DE1212046B publication Critical patent/DE1212046B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J3/00Processes of utilising sub-atmospheric or super-atmospheric pressure to effect chemical or physical change of matter; Apparatus therefor
    • B01J3/03Pressure vessels, or vacuum vessels, having closure members or seals specially adapted therefor
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L2101/00Uses or applications of pigs or moles
    • F16L2101/30Inspecting, measuring or testing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Sealing Using Fluids, Sealing Without Contact, And Removal Of Oil (AREA)

Description

  • Druckgefäß mit lösbarem Anschluß an eine Rohrleitung Die Erfindung betrifft ein Druckgefäß mit lösbarem Anschluß an eine Rohrleitung, insbesondere ein auswechselbares Druckrohr eines Kernreaktors. Das erfindungsgemäße Druckgefäß ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rohrleitung und dem Gefäß eine aus einer festen Dichtung und einer Gleitdichtung bestehende Doppeldichtung angeordnet ist und der Raum zwischen der festen Dichtung und der Gleitdichtung mit einer Leitung für die Zuführung oder die Ableitung von flüssigen oder gasförmigen Medien in den und aus dem durch die Gleitdichtung abgeschlossenen Raum bei geöffneter fester Dichtung vorgesehen ist.
  • Es ist bekannt, Dichtungen, deren Dichtheit besonders wichtig ist, dadurch zu kontrollieren, daß zwei Dichtflächen nebeneinander angeordnet werden und der dazwischenliegende Raum mit einem Druckmeßgerät oder einem Spurendetektor verbunden wird. Die für diesen Zweck bisher verwendeten zwei festen Dichtungen haben den Nachteil, daß sie einen bedeutenden Rauin für die Unterbringung der beiden Dichtungen nebeneinander benötigen. Außerdem wird bei einem gegenseitigen Abheben der durch die Dichtung verbundenen Teile die dichtende Wirkung beider Dichtungen unterbrochen. Ubrigens ist es bei z. B. zwei konzentrisch angeordneten Anpreßdichtungen oft schwierig, ein gleichmäßiges Aufliegen der beiden Dichtungen zu erzielen, was zu Undichtheiten führt.
  • Zwei hintereinander angeordnete Gleitdichtungen haben andererseits den Nachteil, daß sie nicht die genügende Sicherheit in bezug auf Dichtwirkung aufweisen.
  • Bei einer bekannten Anordnung mit einer hintereinander angeordneten festen Dichtung und einer Gleitdichtung besteht nicht die Möglichkeit einer Zuführung oder Ableitung von flüssigen oder gasförmigen Medien aus dem Zwischenraum zwischen den Dichtungen, und es werden dabei auch nicht die erfindungsgemäßen Wirkungen erzielt.
  • Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles erläutert.
  • In der Figur ist die Verbindung eines Spaltstoffelementes eines Atomkernreaktors mit der Anschlußleitung für Kühlmittel dargestellt. Das Druckrohr 40 eines Spaltstoffelementes ist an seinem Ende mit einer zylindrischen Außenfläche 41 versehen, deren Durchmesser um ein kleines Maß geringer ist als der Durchmesser einer am Ende eines Anschlußteiles 42 ausgebildeten zylindrischen Bohrung 43. Die zylindrische Bohrung 41 ist in ihrem dem Ende des Anschlußteiles 42 zugewandten Teil mit Ringnuten 44 nach der Art einer Labyrinthdichtung versehen. Am anderen Ende der Bohrung 43 ist der Anschlußteil 42 mit einer Nut 45 versehen, in welcher sich ein Dichtungsring 46 befindet. Gegen diesen Dichtungsring wird das entsprechend ausgebildete Ende des Druckrohres 40 gedrückt. Zwischen den Ringnuten 44 und der Nut 45 ist der Halteteil 42 mit einer Öffnung 47 versehen, an welche sich eine Rohrleitung 48 anschließt. Das Druckrohr 40 ist mit Vorsprüngen 50 nach der Art eines Bajonettverschlusses versehen welche mit entsprechenden Vorsprüngen 51 eines Halteteiles 52 zusammenwirken. Der Halteteil 52 ist zu diesem Zweck um den Anschlußteil 42 drehbar, ist in dessen Achsenrichtung verschiebbar und ist außerdem mit Ausschnitten 53 versehen, welche ein Durchführen des Rohres 48 und weiterer nicht dargestellter Zuleitungen des Anschlußteiles 42 gestatten. Das Druckrohr 40 ist weiter noch mit Vorsprüngen 54 versehen.
  • Während des Betriebes wird das Druckrohr 40 des Spaltstoffelementes durch den Halterteil 52 gegen den Anschlußteil 42 gedrückt. Die Dichtung46 bewirkt eine hermetische Verbindung des Druckrohres mit dem Anschlußteil. Aus dem Anschlußteil wird dem Druckrohr Kühlmittel zugeführt, welches im Spaltstoffelement erhitzt und in nicht dargestellter Weise aus dem Druckrohr durch den Anschlußteil 42 wieder abgeleitet wird. Aus dem Zwischenraum zwischen den Teilen 40 und 42, welcher sich zwischen der Dichtung 46 und der durch die Ringnuten 44 gebildeten Labyrinthdichtung befindet, wird durch das Rohr 48 und einen nicht dargestellten Ventilator dauernd Luft angesaugt und einem Spurendetektor, welcher in diesem Falle strahlungsempfindlich ist, zugeführt. Die Luft dringt dabei durch den Zwischenraum zwischen den Teilen 52 und 42, durchdringt langsam die Labyrinthdichtung und wird durch das Rohr 48 abgesaugt.
  • Sobald die Dichtung 46 durchlässig sein sollte, stellt der Spurendetektor dies fest. Auf Grund der Anzeige des Spurendetektors kann der Druck, welcher durch den Befestigungsteil 52 auf das Druckrohr ausgeübt wird, vergrößert werden. Genügt das nicht, was wieder an der Angabe des Spurendetektors feststellbar ist, muß die Dichtung 46 ersetzt werden.
  • Soll nun aus irgendeinem Grunde, z. B. wegen Verbrauch des Spaltstoffes, das Spaltstoffelement 40 ausgewechselt werden, so wird zuerst der Teil 52 gesenkt, was eine Lösung der Dichtung 46 zur Folge hat. Sollte das Druckrohr 40 im Teil 42 festhaften, so wird bei einer weiteren Senkung des Teiles 52 der Vorsprung 54 des Druckrohres 40 durch das Ende des Teiles 52 erreicht und das Druckrohr 40 unter Kraftanwendung vom Anschlußteil 42 gelöst. Da bei diesem Vorgang die Kühlmittelzufuhr zum Spaltstoffelement unterbrochen sein muß und infolgedessen seine Temperatur in gefährlichem Maße ansteigen könnte, kann nach dem Abheben des Druckrohres 40 von der Dichtung 46 durch das Rohr 48 der Innenraum des Druckrohres mit Wasser gefüllt werden, welches das Spaltstoffelement während des Auswechselvorganges kühlt.
  • Dabei verhindert die Labyrinthdichtung einen bedeutenderen Wasserverlust nach außen. Nun kann durch Drehung des Halteteiles 52 der durch die Vorsprünge 50 und 51 gebildete Verschluß außer Eingriff gebracht werden, worauf es möglich ist, das Druckrohr 40 mit dem Spaltstoffelement nach unten zu entfernen. Ein neues Spaltstoffelement wird von unten in die Bohrung 43 des Halteteiles 42 eingeführt, durch den Teil 52 erfaßt und gegen den Teil 42 gepreßt. Darauf kann wieder die Zufuhr von Kühlmittel geöffnet und der Absaugevorgang durch die Rohrleitung 48 eingeleitet werden.
  • Durch die erfindungsgemäße Dichtung wird es ermöglicht, eine Doppeldichtung mit Leckkontrolle auszubilden, ohne daß bei ineinanderzuschiebenden Teilen der Durchmesser der Dichtung anwachsen würde.
  • Dabei besteht der Vorteil, daß auch nach einem Lösen der Hauptdichtung die zweite Dichtung noch so lange wirksam ist, als die beiden Teile ineinandergeschoben bleiben. Wird die zweite Dichtung als Labyrinthdichtung ausgebildet, so hat das außerdem den Vorteil, daß durch diese Dichtung eine kleine Zufuhr des die Einrichtung umgebenden Mediums, z. B. Luft, ermöglicht wird, welches dann als Transportmittel für die durch die Hauptdichtung ausgetretenen Stoffe dient und diese zum Spurendetektor bringt. Dabei kann mit Vorteil die Absaugvorrichtung so dimensioniert sein, daß sie auch im Falle einer größeren Undichtheit der Hauptdichtung fähig ist, die Leckmenge vollständig oder zumindest zum größten Teil abzusaugen und deren Austreten in das die Einrichtung umgebende Medium zu verhindern. Es ist auch möglich, bei ge- öffneter Hauptdichtung in den noch durch die zweite Dichtung abgedichteten Raum durch die zum Absaugen dienenden Öffnungen gasförmige oder flüssige Mittel einzuführen oder aus diesen abzusaugen. Das kann, wie in den Ausführungsbeispielen beschrieben worden ist, z. B. zur Durchspülung des Innenraumes oder zu Kühlungszwecken geschehen.
  • Unter Gleitdichtung wird allgemein eine Dichtung verstanden, welche zum gegenseitigen Abdichten koaxialer, zylindrischer Flächen dient. Da die bei Schiebedichtungen verwendeten Elemente die Eigenschaft haben, gegenüber kleineren Änderungen des Abstandes der beiden abzudichtenden Flächen unempfindlich zu sein, kann man im Sinne der Erfindung gewisse Vorteile auch dadurch erzielen, daß man die bei Schiebedichtungen verwendeten Elemente auch zum Abdichten anderer als koaxialer, zylindrischer Flächen verwendet. Es sind Ausführungen der Erfindung denkbar, bei welchen sich eine solche Dichtung z. B. in einer konischen Fläche befindet und mit einer ebenfalls konischen Fläche zusammenwirkt. Es ist auch möglich, diese Dichtung anstatt in einer zylindrischen oder in einer konischen Fläche auch in einer ebenen Fläche auszubilden. An das Beispiel der F i g. 2 angewendet, würde sich die Labyrinthdichtung 44 in einer zur Ebene der Dichtung 46 parallelen Ebene befinden und mit einer entsprechenden Fläche des anderen Teiles zusammenwirken. Diese Anordnung kann dort von Vorteil sein, wo es weniger auf den kleinen Durchmesser der Dichtung als auf deren Kürze ankommt. Gegenüber dem Fall mit zwei konzentrischen Hochdruckdichtungen gewinnt man den Vorteil, daß die Schwierigkeiten beseitigt werden, welche durch die Notwendigkeit der Erzielung einer gleichmäßigen Auflage der beiden Hochdruckdichtungen verursacht sind.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Druckgefäß mit lösbarem Anschluß an eine Rohrleitung, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Rohrleitung und dem Gefäß eine aus einer festen Dichtung und einer Gleitdichtung bestehende Doppeldichtung angeordnet ist und der Raum zwischen der festen Dichtung und der Gleitdichtung mit einer Leitung für die Zuführung oder die Ableitung von flüssigen oder gasförmigen Medien in den und aus dem durch die Gleitdichtung abgeschlossenen Raum bei geöffneter fester Dichtung vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitdichtung als Labyrinthdichtung ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Leitung ein Spurendetektor angeschlossen ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiebedichtung auf der Seite niedrigeren Druckes angeordnet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 840 262, 2 599; schweizerische Patentschrift Nr. 174411.
DES67163A 1960-02-04 1960-02-18 Druckgefaess mit loesbarem Anschluss an eine Rohrleitung Pending DE1212046B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH1212046X 1960-02-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1212046B true DE1212046B (de) 1966-03-10

Family

ID=4563263

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES67163A Pending DE1212046B (de) 1960-02-04 1960-02-18 Druckgefaess mit loesbarem Anschluss an eine Rohrleitung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1212046B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4515750A (en) * 1982-09-20 1985-05-07 The United States Of America As Represented By The United States Department Of Energy Sealing coupling

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH174411A (de) * 1934-03-12 1935-01-15 Leimbacher Fritz Dichtungseinrichtung.
US2491599A (en) * 1947-08-18 1949-12-20 Cameron Iron Works Inc Seal assembly
US2840262A (en) * 1953-07-06 1958-06-24 Vickers Armstrongs Ltd Closure seal

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