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DE1211885B - Zahngesperre fuer Transportgetriebe u. dgl. - Google Patents

Zahngesperre fuer Transportgetriebe u. dgl.

Info

Publication number
DE1211885B
DE1211885B DEZ9793A DEZ0009793A DE1211885B DE 1211885 B DE1211885 B DE 1211885B DE Z9793 A DEZ9793 A DE Z9793A DE Z0009793 A DEZ0009793 A DE Z0009793A DE 1211885 B DE1211885 B DE 1211885B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gear
wheel
wheels
ratchet wheel
ratchet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ9793A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Rauscher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ9793A priority Critical patent/DE1211885B/de
Publication of DE1211885B publication Critical patent/DE1211885B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B19/00Cameras
    • G03B19/18Motion-picture cameras

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gears, Cams (AREA)

Description

  • Zahngesperre für Transportgetriebe u. dgl. Transportgetriebe, wie sie beispielsweise zum Weitertransport von Filmen um eine Bildbreite in Photographischen Kameras Verwendung finden, weisen eine Sperrvorrichtung auf, die üblicherweise aus einer an einem Zahnrad angreifenden und dieses gegen Rücklauf sichernden, unter Federwirkung stehenden Klinke besteht.
  • Eine solche Klinkensperre hat den Nachteil, daß sich der Vorschub des Films um die gewünschte Bildbreite nicht genau genug festlegen läßt. Es sei z. B. angenommen, daß der Bildvorschub bei einem Einfallen der Klinke vor einem bestimmten Zahn noch nicht völlig vollendet ist, bei einem Einfall der Klinke hinter diesem Zahn dagegen schon überschritten ist; es ergibt sich hieraus, daß die Zuteilung mittels der Klinke zu grob ist und um die halbe Zahnfußbreite schwanken kann. Unter Zugrundelegung des angeführten Anwendungsbeispiels des Transportgetriebes würden sich also einmal überlappungen der Bilder und zum anderen stehenbleibende ungenutzte Streifen zwischen den Bildern ergeben.
  • Es ist ein Zahngesperre bekannt, das aus im ganzen drei Rädern besteht, von denen zwei um feste Achsen drehbare und in gegenseitigem Eingriff stehende Getrieberäder sind, während das dritte, als Sperrad wirkende Rad ein federndes Achsspiel dadurch zeigt, daß es mit seinem Drehpunkt an einer unter Federwirkung stehenden, kleinen, um eine Achse schwenkbaren Brücke angebracht ist. Diese Anbringung ist so gedacht, daß das dritte Rad bei Drehung des Getriebes im einen Drehsinn von dem einen Getrieberad mitgenommen wird, daß es aber bei Drehung im entgegengesetzten Sinn in beide Räder blockierend eingreift.
  • Dieses Zahngesperre hat zunächst den großen Nachteil aufzuweisen, daß es nicht möglich ist, mehr als eine Sperrung pro Zahnbreite zu erreichen. Das bedeutet mit anderen Worten, daß es nicht angängig ist, eine feinere, häufigere und dichter aufeinanderfolgende Sperrmöglichkeit zu erzielen, als sie z.B. eine Klinke gestattet. Außerdem hat sich gezeigt, daß ein Rücklaufspiel von mindestens einer halben Zahnbreite gegeben ist.
  • Es ist des weiteren bei einem Aufzugräderwerk für Selbstaufzuguhren mit Handaufzug nicht mehr neu, ein Kronenrad mit einem Sperrad zusammenarbeiten zu lassen, wobei die Verzahnung des Kronenrades eine Teilung besitzt, die größer ist als die Teilung der Verzahnung des Sperrades.
  • Die Erfindung macht zwar auch bei einem Zusammenwirken von Zahnrädern von einem Unterschied in der Teilung der Verzahnung Gebrauch, doch hat sie bewußt davon abgesehen, einem Getrieberad, wie etwa dem bekannten Kronenrad, die höhere Teilungszahl beizumessen. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gesetzt, die Sperrmöglichkeiten eines Transport- oder Aufzugsgetriebes zu verfeinern. Sie geht dabei aus von einem Zahngesperre für Transportgetriebe u. dgl., bei dem zu einem aus zwei im Eingriff stehenden Zahnrädern gebildeten Getriebe ein Sperrad vorgesehen ist, das so angeordnet und mit federndem Achsspiel versehen ist, daß es bei Drehuno, des Getriebes im einen Drehsinn vom einen Getrieberad mitgenommen wird, bei Drehung im anderen Drehsinn dagegen in beide Räder blockierend einareift, und sie besteht darin, daß das Sperrrad gegenüber den Getrieberädern, auf den Radumfang bezogen, eine höhere Zähnezahl aufweist.
  • Auf diese Weise ist die Möglichkeit gegeben, die Sperrmöglichkeiten eines Transport- oder Aufzugs-Cletriebes zu verfeinern, ohne gleichzeitig den Nachteil eines nennenswerten Rücklaufspiels in Kauf nehmen zu müssen.
  • Ein weiteres wesentliches Merkmal der Erfindung besteht darin, daß das Sperrad mit Zahnvertiefungen geringer Erstreckung versehen ist, deren Breite der Zahnkopfbreite der mit ihm zusammenarbeitenden Zahnräder entspricht.
  • Mit dem Zahngesperre der Erfindung lassen sich mehrere Sperrungen pro Zahnbreite erzielen. Die als Anwendungsbeispiel angeführte Filmzuteilung läßt sich mit ihr bedeutend feiner und -leichmäßiger gestalten.
  • Die Erfindung wird an Hand cines in den F i g. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. F i a. 2 stellt lediglich eine Teilwiedergabe der F i g. 1 in vergrößertem Maßstab dar.
  • In den Figuren weist das eine Getrieberad 1 eine Achse 2 und eine Verzahnung 3, das zweite, mit dem erstgenannten Rad 1 im Eingriff stehende Getrieberad 4 eine Achse 5 und eine Verzahnung 6 auf. Mit diesen beiden Rädern 1 und 4 arbeitet das Rad 7 als Sperrad zusammen. Seine flache Zahnmulden aufweisende Verzahnung ist mit 9 bezeichnet, und seine Achse 8 weist ein solches Spiel auf, daß das Sperrrad 7 sich aus der Verzahnung der Räder 1, 4 herausbewegen kann. Eine bei 12,13 befestigte Blattfeder 11 sucht das Sperrad 7 in Richtung auf die Räder 1, 4 zu bewegen. Die das Getriebe tragende Grundplatte ist mit 10 bezeichnet, die Weite der Achsenbohrung mit 14 angedeutet.
  • Die Wirkungsweise ist folgende. Bei einer Drehung des Rades 1 in Pfeilrichtung wälzt sich das Rad 4 in Richtung des auf ihm angegebenen Pfeiles ab. Diese ungehindert freie Drehung der Räder 1, 4 ist möglich, da das Sperrad 7 auf Grund der vorausgesetzten Drehrichtung der Räder 1, 4 und auf Grund seines Achsenspiels ein wenig von den Rädern 1, 4 gegen die Wirkung der Feder 11 wegbewegt wird, wobei es in Abhängigkeit von der Richtung der Direktionskraft dieser Feder im wesentlichen nur von einem der Räder 1, 4 mitgenommen wird. Es sei angenommen, daß das Sperrad 7 im wesentlichen vom Rad 4 in Richtung des beigegebenen Pfeiles mitgenommen wird.
  • Es tritt aber sofort eine sperrende Keilwirkung ein, wenn man versucht, eines der Räder 1, 4 gegen die angegebenen Pfeilrichtungen rückwärts zu drehen. Das Sperrad 7 kommt unter der Wirkung des bei dieser Drehrichtung der Räder 1, 4 auftretenden Heranziehens und auf Grund des Achsenspiels und der Feder 11 mit den Verzahnungen 3 und 6 der beiden Räder 1 und 4 in Eingriff und blockiert diese. Dabei kommt es zu mehreren Sperrungen pro Zahnbreite, wenn man die Räder 1, 4 in Pfeilrichtung über ein der Zahnbreite entsprechendes Wegstück verdreht und nun versucht, während des Durchlaufs dieses Wegstückes Rückwärtsdrehungen durchzuführen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zahngesperre für Transportgetriebe u. dgl., bei dem zu einem aus zwei im Eingriff stehenden Zahnrädern gebildeten Getriebe ein Sperrad vorgesehen ist, das so angeordnet und mit federndem Achsspiel versehen ist, daß es bei Drehung des Getriebes im einen Drehsinn vom einen Getrieberad mitgenommen wird, bei Drehung im anderen Drehsinn dagegen in beide Räder blockierend eingreift, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrad (7) gegenüber den Getrieberädern (1, 4), auf den Radumfang bezogen, eine höhere Zähnezahl aufweist.
  2. 2. Zahnradsperre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrad (7) mit Zahnvertiefungen (9) geringer Erstreckung versehen ist, deren Breite der Zahnkopfbreite der mit ihm zusammenarbeitenden Zahnräder (1, 4) entspricht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 309 452; schweizerische Patentschrift Nr. 362 367.
DEZ9793A 1962-11-29 1962-11-29 Zahngesperre fuer Transportgetriebe u. dgl. Pending DE1211885B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ9793A DE1211885B (de) 1962-11-29 1962-11-29 Zahngesperre fuer Transportgetriebe u. dgl.

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DEZ9793A DE1211885B (de) 1962-11-29 1962-11-29 Zahngesperre fuer Transportgetriebe u. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1211885B true DE1211885B (de) 1966-03-03

Family

ID=7621052

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ9793A Pending DE1211885B (de) 1962-11-29 1962-11-29 Zahngesperre fuer Transportgetriebe u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE1211885B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1291408B (de) * 1966-12-23 1969-03-27 Art Antriebs Und Regeltechnik Motor-Zeitrelais mit Kuppelmotor

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE309452C (de) *
CH362367A (de) * 1960-05-06 1962-02-15 Ebauchesfabrik Eta Ag Aufzugräderwerk für Selbstaufzuguhr mit Handaufzug

Patent Citations (2)

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