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DE1211602B - Magnet-mechanisches Durchlauffilter - Google Patents

Magnet-mechanisches Durchlauffilter

Info

Publication number
DE1211602B
DE1211602B DES78401A DES0078401A DE1211602B DE 1211602 B DE1211602 B DE 1211602B DE S78401 A DES78401 A DE S78401A DE S0078401 A DES0078401 A DE S0078401A DE 1211602 B DE1211602 B DE 1211602B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flow
filter
magnet
housing
inlet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES78401A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Sommermeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES78401A priority Critical patent/DE1211602B/de
Publication of DE1211602B publication Critical patent/DE1211602B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/06Filters making use of electricity or magnetism

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Magnet-mechanisches Durchlauffilter Die Erfindung betrifft ein magnet-mechanisches Durchlauffilter mit je einem Zu- und Ablaufstutzen, bei dem im zentralen Bereich eines im wesentlichen prismatisch gestalteten Gehäuses ein Permanentmagnet und um diesen im Abstand von ihm und der Gehäusewand ein mit Durchtrittsöffnungen versehener, der zylindrischen Magnetform angepaßter aus ferromagnetischem Werkstoff bestehender, mindestens einen durchgehenden Längsspalt aufweisender Strömungsteiler angeordnet ist.
  • Es sind magnet-mechanische Durchlauffilter bekannt, deren im wesentlichen prismatisches Gehäuse mit je einem Zu- und Ablaufstutzen versehen ist. Im zentralen Bereich dieses Gehäuses ist ein Permanentmagnet und um diesen im Abstand von ihm und der Gehäusewand ein Strömungsteiler angeordnet.
  • Dieser Strömungsteiler ist der zylindrischen Magnetform angepaßt und besteht aus mit siebartigen Durchtrittsöffnungen versehenem ferromagnetischem Werkstoff. Durch den siebartigen Strömungsteiler wird die Flüssigkeit bereits vor dem Permanentmagneten aufgeteilt und die Strömungsenergie zum Teil aufgehoben. Dadurch wird nur ein Teil der ferromagnetischen Verunreinigungen Berührung mit dem Magnetkörper haben. Der Grad der Ausscheidung ist somit noch verbesserungs bedürftig.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, durch Ausnutzung der Strömungsverhältnisse bei geringstem Bauaufwand und kleinsten Baudimensionen den Ausscheidungswirkungsgrad verschleißfördernder Verunreinigungen zu vervollkommnen. Dabei sollen die Druckverluste gegenüber den rein mechanisch wirkenden Filtern auf ein Minimum gebracht werden um sie auch in Zukunft in Saugleitungen einbauen zu können. Ferner sollen Verstopfungen weitestgehend ausgeschlossen sein.
  • Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß dieser Strömungsteiler gegenüber der Eintrittsöffnung im Gehäuse einen relativ breiten Spalt aufweist, dessen Querschnitt etwa gleich dem der Eintrittsöffnung dimensioniert ist. Das Sieb- bzw. Filtermaterial kann dabei auch gewellt, zickzacksternförmig od. dgl. oder zusätzlich mit Leitblechen ausgebildet werden zur Erzielung einer größeren Filterfläche und oder zur besseren Nutzung der Strömung für die Ausscheidung von Verunreinigungen.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnungen erläutert. Es zeigt Fig. 1 ein Durchlauffilter mit zulaufseitig offenem Strömungsteiler, F i g. 2 ein Durchlauffilter wie in F i g. 1 mit rechtwinklig zueinander angeordneten Zu- und Ablauföffnungen, F i g. 3 ein Durchlauffilter wie in F i g. 1 mit zwei zueinander konzentrisch angeordneten Strömungsteilern, Fig. 4 und 5 Strömungsteiler aus dünnem Blech für hochviskose Medien.
  • Fig. 1 stellt ein Filtergehäuse 1 mit diametralem Ein- und Auslauf dar, wobei der Einlauf zum Filtergehäuse 1 einen Längsschlitz 2,3 aufweist, um ein Filtersystem 4,5 in der vollen Länge zu umspülen.
  • Im Filterraum ist mit Abstand von der Gehäusewandung als Strömungsteiler ein Ringsieb 5 mit einer Einlaßöffnung 6 angeordnet. In diesem Ringsieb 5 wiederum mit Abstand befindet sich ein Magnetsystem 4. das sogleich auch das Ringsieb 5 magnetisch induzieren kann. Der Auslauf 3 aus dem Gehäuse 1 ist wiederum schlitzförmig angeordnet, um eine gleichmäßige Umspülung des gesamten Filtersystems 4, 5 zu erzielen. Der schlitzförmige Auslauf 3 geht ebenso wieder auf der Einlaufseite über eine Vorkammer in einen runden Rohrquerschnitt über.
  • Der Gehäuseaufbau ist in F i g. 2 etwa der gleiche wie in Fig. 1, jedoch ist der Auslauf rechtwinklig zum Einlauf angeordnet. Im wesentlichen trifft die Beschreibung der F i g. 1 zu, jedoch mit dem Unterschied, daß vom Gehäuseeinlauf zum Ringsieb eine Verbindung 14 angeordnet ist, die das zu reinigende Medium zwingt, lediglich im unteren Halbmesserbereich auf jeden Fall durch das Ringsieb zu fließen.
  • F i g. 3 stellt wiederum das gleiche Filter wie F i g. 1 dar, jedoch mit doppelten Ringsiebeinsätzen 5.1 und 5.2. Die Durchbrüche der Ringsiebe 5 können zur Beeinflussung der Strömungsverhältnisse nach innen schaufelförmig abgebogen werden. Das Filtergehäuse 1. der Magnetkörper 4 und das Ringsieb 5 können Kugelform haben. Dabei lassen sich bestimmte Strömungsverhältnisse durch die Ausbildung des Magneten 4 in Tropfenform erzielen.
  • Ein Strömungsteiler aus dünnem Blech (Fig.4) besteht aus zwei Halbschalen 7 und 8, die an ihren oberen und unteren Enden verbunden sind. In Längsrichtung der Schalen 7 und 8 bleiben die Kanten mit Abstand 6.1 voneinander, während die hinteren Kanten 9 und 10 übereinander liegen, nach innen eingebogen sind und keilförmig nach unten verlaufen.
  • Der Strömungsteiler nach Fig. 5 gleicht dem in Fig.4 weitgehend. Die hinteren Kanten liegen jedoch nicht übereinander, sondern mit schlitzförmigem Abstand voneinander. Der Schlitz 11 verläuft keilförmig nach unten. Über diesem Schlitz 11 ist ein etwas breiteres Deckblech 12 befestigt, dessen Längskanten ebenfalls eingerollt sind und im gleichen Sinne keilförmig nach unten verlaufen wie die Kanten des Schlitzes 11.
  • Der Vorgang dabei ist folgender: Das mit Verunreinigungen durchsetzte zu reinigende Medium tritt in das Filtergehäuse 1 durch die Öffnung2 in den Filterraum ein, wobei durch das Beharrungsvermögen und die kinetische Energie die Verunreinigungen in die Öffnung 6 des Ringsiebes 5 eingeschwemmt werden. Das im Inneren des Filtergehäuses 1 befindliche Magnetsystem 4, das auch das Ringsieb 5 induzieren kann, bindet dabei besonders die magnetischen Verunreinigungen, was zur Erhöhung des Filtereinwirkungsgrades erheblich beiträgt. Dadurch, daß nur im Ringsieb 5 die Strömung geringer ist als an der Austrittsseite 3 des Filtergehäuses 1, werden die Verunreinigungen weiter in den Filterraum gespült und setzen sich zu einem kleinen Teil an dem Ringsieb 5, zum größeren Teil aber am Boden im strömungsfreien Raum ab.
  • Da ständig, auch bei voller Sättigung des Filters, der freie Durchströmquerschnitt gewährleistet ist, betragen die Druckverluste nur ein Minimum gegenüber den rein mechanischen Filtern, vor allem aber bleiben diese Druckverluste während der gesamten Filterperiode bis zu seiner Reinigung konstant, was das Anordnen eines Oberdruckventils überflüssig macht. Die Reinigung ist ohne Austauschteile sehr einfach möglich.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Magnet-mechanisches Durchlauffilter mit je einem Zu- und Ablaufstutzen, bei dem im zentralen Bereich eines im wesentlichen prismatisch gestalteten Gehäuses ein Permanentmagnet und um diesen im Abstand von ihm und der Gehäusewand ein mit Durchtrittsöffnungen versehener, der zylindrischen Magnetform angepaßter, aus ferromagnetischem Werkstoff bestehender, mindestens einen durchgehenden Längsspalt aufweisender Strömungsteiler angeordnet ist, d a d u r c h g e k e n n z ei ch n e t, daß dieser Strömungsteiler (5) gegenüber der Eintrittsöffnung (2) im Gehäuse (1) einen relativ breiten Spalt (6) aufweist, dessen Querschnitt etwa gleich dem der Eintrittsöffnung (2) dimensioniert ist.
  2. 2. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Strömungsteiler (5.1,5.2) konzentrisch zueinander angeordnet sind.
  3. 3. Filter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der durchlässige Körper (7 und 8) von getrennten Hälften gebildet und aus Blech gefertigt ist und gegenüber der Abflußöffnung (3) überlappt oder abgedeckt durchbrochen ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 857562; österreichische Patentschrift Nr. 207 769; französische Patentschrift Nr. 1 227 022.
DES78401A 1962-03-09 1962-03-09 Magnet-mechanisches Durchlauffilter Pending DE1211602B (de)

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DES78401A DE1211602B (de) 1962-03-09 1962-03-09 Magnet-mechanisches Durchlauffilter

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DE1211602B true DE1211602B (de) 1966-03-03

Family

ID=7507441

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DES78401A Pending DE1211602B (de) 1962-03-09 1962-03-09 Magnet-mechanisches Durchlauffilter

Country Status (1)

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DE (1) DE1211602B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT207769B (de) * 1958-07-14 1960-02-25 Franz Ing Baumer Abscheider, insbesondere für Schwimmerventile
FR1227022A (fr) * 1958-09-12 1960-08-18 Filtre extrêmement fin à quatre fonctions
DE1857562U (de) * 1960-04-25 1962-08-30 Heinrich Sommermeyer Magnetfilter fuer schmieroel.

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT207769B (de) * 1958-07-14 1960-02-25 Franz Ing Baumer Abscheider, insbesondere für Schwimmerventile
FR1227022A (fr) * 1958-09-12 1960-08-18 Filtre extrêmement fin à quatre fonctions
DE1857562U (de) * 1960-04-25 1962-08-30 Heinrich Sommermeyer Magnetfilter fuer schmieroel.

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