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DE1211531B - Veraenderbare Bandschleife in einer Foerderbandanlage - Google Patents

Veraenderbare Bandschleife in einer Foerderbandanlage

Info

Publication number
DE1211531B
DE1211531B DEB81014A DEB0081014A DE1211531B DE 1211531 B DE1211531 B DE 1211531B DE B81014 A DEB81014 A DE B81014A DE B0081014 A DEB0081014 A DE B0081014A DE 1211531 B DE1211531 B DE 1211531B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
belt
rocker
conveyor belt
loop
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB81014A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Kemper
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB81014A priority Critical patent/DE1211531B/de
Publication of DE1211531B publication Critical patent/DE1211531B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G41/00Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames
    • B65G41/001Supporting frames or bases for conveyors as a whole, e.g. transportable conveyor frames with the conveyor adjustably mounted on the supporting frame or base
    • B65G41/002Pivotably mounted

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Belt Conveyors (AREA)

Description

  • Veränderbare Bandschleife in einer Förderbandanlage Bei Förderbandanlagen mit Bandschleifen zum Abwerfen des Fördergutes auf eine Abförderanlage kommt es vor, daß auch bei einer Umkehr der Förderrichtung die Bandschleife ihre Aufgabe erfüllen muß. Zu diesem Zweck wird nach einer bekannten Ausbildung an den Enden einer Schwinge je eine Umlenktrommel gelagert, von denen eine als Abwurftrommel der Bandschleife dient, während die andere die Umlenkung des Bandes jeweils unterhalb der Abwurftrommel bewirkt. Die Umstellung der Bandschleife von einer Förderrichtung zu der entgegengesetzten geschieht dadurch, daß die Schwinge um eine quer zur Förderrichtung liegende Achse in einem Winkelbereich von etwa 4500 geschwenkt wird. Hierbei wird zunächst durch eine Schwenkung um 2250 die Bandschleife aufgelöst, wobei die Abwurftrommel lotrecht unterhalb der anderen Umlenktrommel liegt. Die neue Bandschleife für die entgegengesetzte Förderrichtung wird dann durch abermaliges Schwenken der Schwinge um 2250 hergestellt, wobei die Schwinge in entgegengesetzter Richtung geneigt ist wie vorher. Ein Nachteil dieser Bauart ist es, daß zum Abstützen des Förderbandes beim Hochlaufen bis zu der Abwurftrommel für jede der beiden Förderrichtungen ein besonderer Rollentisch vorgesehen werden muß. Diese beiden Rollentische müssen derart höhenverstellbar geführt sein, daß sie beim Auflösen der Bandschleife beiderseits der Schwinge in der erforderlichen Weise abgesenkt werden und jeweils bei der Bildung einer neuen Bandschleife der betreffende Rollentisch in die Lage angehoben wird, in der er das hochlaufende Band unterstützt.
  • Mti der vorliegenden Erfindung wird bezweckt, die Umstellung einer Bandschleife auf verschiedene Förderrichtungen erheblich einfacher zu gestalten.
  • Die Erfindung geht aus von einer veränderbaren Bandschleife in einer Förderbandanlage, insbesondere auf einem Bandschleifenwagen, mit einer Schwinge, die an ihren beiden Enden Abwurftrommeln trägt, mit denen in zwei verschiedenen Stellungen der Schwinge Bandschleifen für einander entgegengesetzte Förderrichtungen gebildet werden können.
  • Bei einem bekannten Bandschleifenwagen mit einer veränderbaren Bandschleife dieser Art hat die Schwinge - in Ansicht mit dem Blick in Richtung der Schwingachse - die Gestalt eines gleichseitigen Dreieckes mit abgerundeten Ecken. An zwei dieser Ecken sind die beiden Abwurftrommeln und an der dritten Ecke eine Umlenktrommel gelagert, und das Förderband ist um diese drei Trommeln so geführt, daß eine Bandschleife gebildet wird, welche die in der Dreiecksmitte befindliche Schwingachse umschließt. Durch Schwenken des Rahmens um 1200 nach der einen oder anderen Richtung werden Bandschleifen für einander entgegengesetzte Förderrichtungen gebildet, wobei das von der jeweils obenliegenden Trommel abgeworfene Gut durch eine an dem Rahmen sitzende Abwurfrutsche jeweils einer von zwei an dem Wagen sitzenden Abführungsrinnen zugeführt wird. Dieser Bandschleifenwagen ist aber nicht brauchbar, wenn durch die Bandschleife das Fördergut bis zu einer beachtlichen Höhe hochgeführt und unterhalb der jeweiligen Abwurftrommel eine Fördergut-Aufnahmekonstruktion mit beträchtlichen Abmessungen in der Höhenrichtung untergebracht werden muß, z. B. bei der Übergabe des Fördergutes auf ein Absetzerband, einen Bandwagen oder ein Zwischenband.
  • Auch in diesen Fällen wird mit der vorliegenden Erfindung der erwähnte Zweck dadurch erreicht, daß zur Umlenkung des Förderbandes unterhalb der jeweiligen Bandschleifen-Abwurftrommel an der Schwinge in der Nähe von deren beiden Enden zwei weitere Umlenktrommeln derart gelagert sind, daß jede von ihnen, um das Hochlaufen des Bandes auf der an dem betreffenden Ende abgesenkten Schwinge zu ermöglichen, wie an sich bekannt, aus der Stellung, in der sie das Band umlenkt, über die betreffende Abwurftrommel hinweg hochgeschwenkt werden kann.
  • Durch diese Ausbildung wird der Vorteil erzielt, daß in beiden Förderrichtungen das hochlaufende Band trum durch die die Umstellung vermittelnde Schwinge selbst unterstützt wird. Es bedarf also hierzu nicht, wie bei der bekannten Anlage, zweier besonderer Rollentische. Zugleich ist es aber auch möglicht die Bandschleife aufzulösen wie bei der bekannten Anlage.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 einen Bandschleifenwagen schematisch in Seitenansicht bei zwei Stellungen für entgegengesetzte Förderrichtungen und F i g. 2 den Bandschleifenwagen in Seitenansicht für den Fall, daß die Bandschleife aufgelöst ist.
  • Der Bandschleifenwagen fährt auf zwei Schienen 1, die beiderseits des Förderband-Traggerüstes verlegt sind. An dem Gestell 2 des Bandschleifenwagens ist eine lange Schwinge3 derart gelagert, daß sie aus der mit einer ausgezogenen Linie dargestellten Lage 1, in welcher sie von rechts nach links hin ansteigt, in die mit einer strichpunktierten Linie dargestellte Lage II gebracht werden kann, in welcher sie von links nach rechts hin ansteigt. Das geschieht in der Weise, daß die Schwinge 3 in beiden Lagen den gleichen Steigungswinkel von z.B. 300 hat. Die Verstellung der Schwinge 3 kann beispielsweise mit Hilfe von Hubeinrichtungen 4, 5 erfolgen, die an den Enden des Gestelles 2 paarweise beiderseits an der Schwinge in Gelenken 6 bzw. 7 angreifen. Die Hubeinrichtungen 4, 5 sind beispielsweise hydraulischer Art, es können aber naturgemäß auch irgendwelche mechanischen Hubeinrichtungen, z. B. mit elektrischem Antrieb, verwendet werden.
  • An den beiden Enden der Schwinge3 sind zwei Umlenktrommeln 8 und 9 gelagert. Ferner sind in der Nähe der Enden der Schwinge 3 an Lenkerpaaren 10, 11 weitere Umlenktrommeln 12, 13 gelagert. Die LenkerlO, 11 werden z.B. mit Hilfe hydraulischer Einrichtungen 14, 15 verschwenkt.
  • Bei der mit ausgezogenen Linien dargestellten Einstellung 1 der Schwinge 3 mit den Lenkern 10, 11 läuft das Obertrum 16 des Förderbandes in Richtung des Pfeiles A über die abgesenkte Trommel 9 hinweg bis zu der am angehobenen Ende der Schwinge 3 befindlichen Trommel 8 hinauf. Hierbei wird das Bandobertrum durch nicht dargestellte Bandrollen unterstützt, die in gleichmäßigen Abständen auf der Schwinge verteilt sind. Die Hebelll sind steil nach oben geschwenkt, so daß unterhalb der Trommel 13 genügend Raum für das Hindurchlaufen des Bandobertrumes 16 mit Fördergut verbleibt. Die Lenker 10 sind schräg nach unten und von der Trommel 8 weggerichtet, und die an ihnen gelagerte Trommel 12 lenkt das von der Abwurftrommel 8 kommende Bandtrum 16 um. Von der Trommel 12 läuft das Band nach unten hin, bis es den Anschluß an das in normaler Höhe verlaufende Obertrum der Bandanlage findet. Die Umlenktrommeln an den Enden der Bandanlage sind mit 17, 18 und das Banduntertrum mit 19 bezeichnet.
  • Wenn die Förderrichtung der Bandanlage umgekehrt wird, wird die Schwinge 3 mittels der Stellvorrichtung 4, 5 in die mit der strichpunktierten Linie dargestellte Lage II gebracht. Gleichzeitig werden die Lenker 10 im Sinne des eingezeichneten Kreisbogenpfeiles außen an der Trommel 8 vorbei und über diese hinweg in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage geschwenkt, in welcher die Trommel 12 mit Abstand über dem in Richtung des Pfeiles B auf der Schwinge 3 hochlaufenden Bandtrum 16 liegt. Gleichzeitig wird am anderen Ende der Schwinge 3 die Trommel 13 mittels der Hebel 11 in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Lage geschwenkt. Sie lenkt daher das Band 16 um, das von der nunmehrigen Abwurftrommel 9 abläuft.
  • Die Verstelleinrichtungen 4, 5; 14 und 15 sowie die Lenker 10, 11 sind naturgemäß so angeordnet, daß das Förderband 16 frei zwischen ihnen hindurchlaufen kann.
  • Um die Bandschleife aufzulösen, wird die Schwinge, wie es Fig. 2 zeigt, mittels der Verstelleinrichtungen 4, 5 so weit abgesenkt, wie es die Tragrollenstühle 20 der Förderbandanlage gestatten. Das Bandobertrum 16 läuft dann je nach der Förderrichtung auf die eine oder andere der beiden Trommeln 8, 9 auf, wobei es geringfügig ansteigt. Zwischen diesen Trommeln bewegt es sich in waagerechter Richtung, wobei es durch die auf der Schwinge befindlichen Rollen 21 unterstützt wird. Die Umlenktrommeln 12, 13 sind dabei durch entsprechendes Verschwenken der Lenker 10, 11 so weit hochgestellt, daß unterhalb von ihnen genügend Platz zum Hindurchlaufen des beladenen Förderbandes verbleibt.
  • Beim Auflösen der Bandschleife gemäß F i g. 2 wird die hierbei frei werdende Bandlänge durch eine nicht dargestellte Spannvorrichtung aufgenommen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Veränderbare Bandschleife in einer Förderbandanlage, insbesondere auf einem Bandschleifenwagen, mit einer Schwinge, die an ihren beiden Enden Abwurftrommeln trägt, mit denen in zwei verschiedenen Stellungen der Schwinge Bandschleifen für einander entgegengesetzte Förderrichtungen gebildet werden können, d a -durch gekennzeichnet, daß zur Umlenkung des Förderbandes (16) unterhalb der jeweiligen Bandschleifen-Abwurftrommel (8, 9) an der Schwinge (3) in der Nähe von deren beiden Enden zwei weitere Umlenktrommeln (12, 13) derart gelagert sind, daß jede von ihnen, um das Hochlaufen des Bandes (16) auf der an dem betreffenden Ende abgesenkten Schwinge (3) zu ermöglichen, wie an sich bekannt, aus der Stellung, in der sie das Band umlenkt, über die betreffende Abwurftrommel hinweg hochgeschwenkt werden kann.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 190 435; deutsche Auslegeschrift Nr. 1 080 017.
DEB81014A 1965-03-17 1965-03-17 Veraenderbare Bandschleife in einer Foerderbandanlage Pending DE1211531B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB81014A DE1211531B (de) 1965-03-17 1965-03-17 Veraenderbare Bandschleife in einer Foerderbandanlage

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DEB81014A DE1211531B (de) 1965-03-17 1965-03-17 Veraenderbare Bandschleife in einer Foerderbandanlage

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1211531B true DE1211531B (de) 1966-02-24

Family

ID=6980931

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB81014A Pending DE1211531B (de) 1965-03-17 1965-03-17 Veraenderbare Bandschleife in einer Foerderbandanlage

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DE (1) DE1211531B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242505B (de) 1965-12-31 1967-06-15 Weserhuette Ag Eisenwerk Abwurfwagen fuer in der Foerderrichtung umkehrbare Foerderbaender
DE3108019A1 (de) * 1981-03-03 1982-09-23 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8500 Nürnberg Veraenderbare foerderbandschleife an einem bandschleifenwagen einer reversierbaren foerderbandanlage

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE190435C (de) *
DE1080017B (de) * 1958-03-29 1960-04-14 Pohlig Ag J Abwurfwagen, insbesondere fuer rueckbare Foerderbandstrassen, die aus mehreren in sich geschlossenen Teilstrecken bestehen

Patent Citations (2)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE190435C (de) *
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE3108019A1 (de) * 1981-03-03 1982-09-23 M.A.N. Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg AG, 8500 Nürnberg Veraenderbare foerderbandschleife an einem bandschleifenwagen einer reversierbaren foerderbandanlage

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