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DE1211122B - Biegsame Mangelmulde fuer eine Waeschemangel - Google Patents

Biegsame Mangelmulde fuer eine Waeschemangel

Info

Publication number
DE1211122B
DE1211122B DEW35529A DEW0035529A DE1211122B DE 1211122 B DE1211122 B DE 1211122B DE W35529 A DEW35529 A DE W35529A DE W0035529 A DEW0035529 A DE W0035529A DE 1211122 B DE1211122 B DE 1211122B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ironer
trough
support
pressure medium
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW35529A
Other languages
English (en)
Inventor
Guenther Christen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ILSE CHRISTEN
WAESCHEREI GUENTHER
Original Assignee
ILSE CHRISTEN
WAESCHEREI GUENTHER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ILSE CHRISTEN, WAESCHEREI GUENTHER filed Critical ILSE CHRISTEN
Priority to DEW35529A priority Critical patent/DE1211122B/de
Publication of DE1211122B publication Critical patent/DE1211122B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/08Beds; Heating arrangements therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Biegsame Mangelmulde für eine Wäschemangel Die Erfindung betrifft eine biegsame Mangelmulde für eine Wäschemangel mit Hochdruckdampfbeheizung, bei der der Heizraum zwischen einer elastisch biegsamen Innen- und einer Außenmulde gebildet wird, die an ihren Längskanten mit je einem Längs-Haltebalken verbunden sind, wobei die Stirnseiten zwischen Innen- und Außenmulde elastisch abgeschlossen sind.
  • Bei den Wäschemangeln mit beheizbaren Mangelmulden liegt eine Ursache für eine geringe Bügelleistung, eine schlechte Bügelqualität und eine Beschädigung der Wäsche in der zu hohen oder zu niedrigen Bügeltemperatur. Eine weitere Ursache liegt in dem mangelnden Bügeldruck, insbesondere für die Druckverteilung sowohl über der Muldentiefe als auch der Muldenbreite. Am Ein- und Auslauf der Mangelmulde entstehen drucklose Zonen, und in der Mitte der Mangelmulde bildet sich ein relativ hoher Druck aus, der das Drei- bis Vierfache des mittleren Mangeldruckes betragen kann. Diese ungünstige Druckverteilung entsteht dadurch, daß die Mangelwalze die Mulde nicht richtig ausfüllt, weil ihre Bewicklung zu dünn bzw. zu hart ist, oder es liegt eine ungleichmäßige Muldenkrümmung vor.
  • Es sind nun verschiedene Vorschläge gemacht worden, um diese Leistungsminderung der Wäschemangeln zu vermeiden. Ein Weg ist, die Bewicklung der Mangelwalze von Zeit zu Zeit zu erneuern, um die Muldentiefe möglichst voll auszunutzen und eine hohe Bügelleistung zu erzielen. Für den Benutzer der Wäschemangel ist die Erneuerung der Bewicklung aufwendig und schwierig.
  • Es ist auch bekannt, Mangelmulden aus dünnem, biegsamem Blech herzustellen und zwischen den Innen- und den Außenmantel ein flüssiges Heizmittel drucklos zu leiten. Zum stirnseitigen Abschluß zwischen Innen- und Außenmantel sind elastische Abdeckungen vorgesehen. An den Längsseiten der Mangelmulde sind die dünnen Bleche an Rohren befestigt, die als Stütz- und Spannstangen die Bleche um die Mangelwalze mit mehr als die Hälfte des Kreisumfanges spannen. über die Stütz- und Spannstangen kann die Mulde auseinandergebogen werden, um die Mangelwalze herausnehmen zu können. Der Nachteil bei einer solchen Mangelmulde mit verhältnismäßig gut anliegender Walze ist, daß wegen der dünnen Bleche der Mulde kein Hochdruckdampf, der bisher der billigste Wärmezwischenträger ist, verwendet werden kann. Ein drucklos bleibender flüssiger Wärmeträger, vorzugsweise Öl, hat aber einen schlechten Wärmeübergang. Sobald Druck in den Heizraum der Mulde gelangt, wird sie auseinanderbiegen bzw. sich weiter öffnen, und die Mangelwalze liegt in der Mulde nur noch im unteren Bereich an.
  • Es ist auch noch bekannt, die Mangelmulde in einzelne für sich heizbare Abschnitte aufzuteilen und dann mit relativ dicken Blechen eine Dampfbeheizung vorzusehen. Der Dampfraum wird dann sehr kurz, und der Wärmestrom wird an der Ein- und Auslaufkante gehemmt. Am Ein- und Auslauf der Mulde entsteht auch wieder eine drucklose Zone, die sich mit dem Schrumpfen und der Abnutzung der Bewicklung der Mangelwalze vergrößert. Es besteht auch noch die Gefahr, daß die Muldenabschnitte, die einzelne Glieder darstellen, unter der Reibung der Wäsche wegkippen. In den Schlitzen zwischen den einzelnen Gliedern kann sich das Mangelgut festklemmen, so daß Beschädigungen an der Wäsche eintreten können.
  • Schließlich ist es bekannt, Mangelmulden bzw. Mangelwalzen hydraulisch aushebbar auszubilden. Aufgabe der Erfindung ist es, die beschriebenen Mängel zu beseitigen und eine Mangelmulde zu schaffen, bei der die Abnutzung des Walzenbelages und die auftretenden Wärme- und Druckspannungen kompensiert werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Längshaltebalken mittels eines Hebelgetriebes radial zur Muldenachse beweglich gelagert sind und daß das Hebelgetriebe mittels eines mechanischen, pneumatischen, hydraulischen oder dergleichen Antriebes verstellbar ist.
  • In vorteilhafter Weise werden daher an den Längshaltebalken doppelarmige Abstützhebel angebracht, die über eine Verbindungsstange gelenkig miteinander verbunden sind, wobei an den freien Enden der Abstützhebel der Antrieb angelenkt ist.
  • Bei einer Mangelmulde, die mit einer hydraulischen oder dergleichen Aushebung der Mangelwalze aus der Mulde zusammenarbeitet, ist in weiterer Ausbildung der Erfindung vorgesehen, daß ein zusätzlicher druckmittelbetätigter Antrieb mit insbesondere doppelt beaufschlagtem Kolben mit den Abstützhebeln verbunden ist, der mit der Mängelwalzenaushebung durch Druckmittelleitungen in Verbindung steht derart, daß das Druckmittel für die Mangelwalzenanpressung gleichzeitig als Druckmittel für den zusätzlichen Antrieb für die Abstützhebel im zusammenpressenden Sinne und umgekehrt in abhebendem und auseinanderspreizendem Sinne dient.
  • Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend an Hand =voW Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt .
  • F i g. 1 einen Querschnitt durch eine Mangelmulde mit einem handbetätigten Getriebe, F i g. 2 den stirnseitigen -Abschluß - der Innen- und Außenmulde als Teilschnitt nach Linie II-II der F i g.1, F i g. 3 den stirnseitigen Abschluß gemäß F i g. 2 in abgeänderter Ausführung, F i g. 4 einen Querschnitt durch eine Mangelmulde mit einem anderen Getriebe und F i g. 5 einen Querschnitt durch eine Mangelmulde mit druckmittelbetätigten Verstellmitteln.
  • Die Mangelmulde- besteht aus der Innenmulde 1 und der Außenmulde 2, zwischen denen ein Heizraum 3 gebildet ist, in den Hochdruckdampf zur Rufheizung der Mulde geleitet wird. Der stirnseitige Abschluß der Mulden 1 und 2 erfolgt durch ein dünnwandiges Abdichtrohr 4 (F i g. 2) oder eine Kunststoffdichtung 5 (F i g. 3), die so befestigt ist, daß sie sich nicht nach außen umkrempelt oder nach innen einrollt. Die Abdichtungen 4 bzw. 5 sind elastisch, so daß die Mulden 1 und 2 sich unabhängig voneinander bewegen können.
  • An den Längskanten der Innen- und Außenmulde 1, 2 sind Längshaltebalken 6 angebracht. Die Längshaltebalken 6 sind mit Abstützhebeln 7 verbunden, von denen im Abstand voneinander an jeder Muldenlängsseite mehrere angeordnet sind. Die gegenüberliegenden Abstützhebel7 sind jeweils über Verbindungsstangen 8 über. Gelenke 9_ miteinander verbunden.
  • Mit Hilfe eines Exzentergetriebes, bestehend. aus der Handhabe 10, dem auf der Verbindungsstange 8 mittels des Lagerzapfens 12 gelagerten Exzenter 11 können die Längshaltebalken 6 über einen auf den Abstützhebeln 7 befestigten Stift 13 und damit die Muldenteile 1, 2 gegen die in ihnen gelagerte Mangelwalze gepreßt werden. Die Handhaben 10 können in jeder Stellung festgesetzt werden. Das Exzentergetriebe nimmt neben der Muldenanpressung in den seitlichen Muldenteilen zusätzlich das Aufbiegemoment der Innen- und Außenmulde 1, 2 auf, wenn in den Heizraum 3 Hochdruckdampf eingeleitet wird.
  • Eine andere Ausführungsform eines Verstellgetriebes zeigt die F i g. 4. Die Verbindungsstange 8 a ist an relativ langen Abstützhebeln 7 a aasgelenkt. An einer Scheibe 14 sind exzentrisch Lenker 15 angeschlossen, die mit den Hebelarmen 7a über Gelenke 16 vetbun= den sind. Die Rufbiegung der Innen- und Außenmulde 1, 2 wird durch. die Lenker 15 über die Abstützhebel 6 mittels der Scheibe 14 eingestellt.
  • Eine selbsttätige- Verstellung und Aaspressung des Ein- und Auslaufbereiches der elastischen Mangelmulde 1, 2 an die Mangelwalze 22 wird mit der Anordnung gemäß F i g; 5 erreicht. Ein gleichmäßiger elastischer Druck wird über die gesamte Bügelfläche dadurch erreicht, daß die Kräfte aufgehoben werden, die versuchen, die elastische Mulde auseinanderzudrückeh, und daß die Kräfte benutzt werden, die die Mangelwalze 22 in die Mulde drücken und die elastische Mulde zusammenzudrücken versuchen. Der zur Beheizung über die Leitung 17 zugeführte Hochdruckdampf wird hierzu vom Heizraum 3 über die Leitung 18 in einen Zylinder 19 geführt. Der Dampf bzw. dessen Kondensat drückt auf den Kolben 20. Dieser bewegt über die Antriebsstange 31 und den Zylinder 19 über die Antriebsstange 32 die freien Enden der Abstützhebel7a gegenüber den Drehpunkten 9 derart auseinander, daß die gegenüberliegenden Haltebalken 6 zusammengeführt werden.
  • Mittels eines Anpreß- bzw. Aushebezylinders 21 kann die Mangelwalze 22 in die Mulde 1, 2 eingepreßt werden, so daß sich die Abstützhebel 6 einander nähern, bzw. die Mangelwalze kann aus der Mulde ausgehoben werden. Hierzu ist eine Verbindungsstange 29 an dem Lagerarm 33 der Mangelwalze 22 und an den Kolben 23 angeschlossen. über die Leitungen 24, 28 ist der Zylinder 21 mit einem Zylinder 25 verbunden. Der Kolben 26 des Zylinders 25 wirkt auf die an einen Abstützhebel 7 a angelenkte Antriebsstange 27 und der Zylinder 25 wirkt auf die mit dem anderen Abstützhebel 7 a verbundene Antriebsstange 30 ein. Die Abstützhebel 7a werden hierdurch um die Drehpunkte 9 wieder entsprechend der Einführung des Hochdruckheizdampfes in den Zylinder 19 im Sinne des Aaspressens des Muldenein- und -auslaufbereiches an die Mangelwalze bewegt, und zwar in Abhängigkeit von dem durch den Zylinder 21 gegebenen Walzenanpreßdruck.
  • Es ist durch die doppeltwirkende Anordnung der Zylinder 21, 25 möglich, -das Ein- und Ausfahren der Mangelwalze in die Mulde mit dem Anpressen bzw. Abheben des Ein- und Auslaufbereiches der Mangelmulde zu koppeln.
  • Die Kompensation der durch den Hochdruckdampf ausgelösten, in aufbiegendem Sinne wirkenden Kräfte durch den Zylinder 19 kann gemeinsam mit den Zylindern 21 und 25 erfolgen, wodurch eine überlagerung der Anpreßkräfte vorgenommen wird. Es kann aber auch jede einzelne Anordnung für sich zur Anwendung kommen.
  • Der zusätzliche Zylinder 25 wirkt beim Ausheben der Mangelwalze 22 auf den Ein- und Auslauf der Mangelmulde derart, daß die Mulde auseinandergedrückt wird. Es ist dadurch möglich, auch einen Innenmuldenumfang von mehr'als 180° vorzusehen.
  • Bei der Erläuterung der hydraulischen bzw. pneumatischen Anordnung sind die an sich bekannten Steuerorgane, wie überdruckventile, Schaltventile, Rückholfedern und der Druckmittelvorratsbehälter sowie die Pumpe nicht dargestellt..

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Biegsame Mangelmulde für eine Wäschemangel mit Hochdruckdampfbeheizung, bei der der Heizraum zwischen einer elastisch biegsamen Innen- und einer Außenmulde gebildet wird, die an ihren Längskanten mit je einem Längshaltebalken verbunden sind, wobei die Stirnseiten zwischen Innen- und Außenmulde elastisch abgeschlossen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Längshaltebalken (6) mittels eines Hebelgetriebes (7, 7 a, 8 a) radial zur Muldenachse beweglich gelagert sind und daß das Hebelgetriebe (7, 7a, 8a) mittels eines mechanischen, pneumatischen oder dergleichen Antriebes (10, 11, 12, 14, 15, 19, 20, 25, 26, 27, 30, 31, 32) verstellbar ist.
  2. 2. Mangelmulde nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Längshaltebalken (6) doppelarmige Abstützhebel (7, 7a) angebracht sind, die über eine Verbindungsstange (8, 8a) gelenkig miteinander verbunden sind, wobei an den freien Enden der Abstützhebel (7, 7 a) der Antrieb (10, 11, 12, 14, 15, 19, 20, 25, 26, 27, 30, 31, 32) angelenkt ist.
  3. 3. Mangelmulde nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der druckmittelbetätigte Antrieb (27, 30, 31, 32) für die Abstützhebel (7, 7a) mit dem Heizraum (3) der Mangelmulde (1, 2) über eine Leitung (18) verbunden ist.
  4. 4. Mangelmulde nach Anspruch 3, die mit einer hydraulischen oder dergleichen Aushebung der Mangelwalze aus der Mulde zusammenarbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher druckmittelbetätigter Antrieb (25) mit insbesondere doppelt beaufschlagtem Kolben (23) mit den Abstützhebeln (7, 7a) verbunden ist, der mit der Mangelwalzenaushebung (21, 23, 29, 33) durch Druckmittelleitungen (24, 28) in Verbindung steht derart, daß das Druckmittel für die Mangelwalzenanpressung gleichzeitig als Druckmittel für den zusätzlichen Antrieb (25) für die Abstützhebel (7a) im zusammenpressenden Sinne und umgekehrt in abhebendem und auseinanderspreizendem Sinne dient. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 908 485, 600141, 71699; deutsche Auslegeschrift Nr. 1057 556; französische Patentschrift Nr. 538152; USA.-Patentschrift Nr. 1936 027.
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