DE1210662B - Panzerplatten fuer Rohr- und Trommelmuehlen - Google Patents
Panzerplatten fuer Rohr- und TrommelmuehlenInfo
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- DE1210662B DE1210662B DEM51973A DEM0051973A DE1210662B DE 1210662 B DE1210662 B DE 1210662B DE M51973 A DEM51973 A DE M51973A DE M0051973 A DEM0051973 A DE M0051973A DE 1210662 B DE1210662 B DE 1210662B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/18—Details
- B02C17/22—Lining for containers
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Food Science & Technology (AREA)
- Crushing And Grinding (AREA)
Description
- Panzerplatten für Rohr- und Trommelmühlen Die Form der Panzerplatten für Rohr- und Trommelmühlen wird im allgemeinen gefühlsmäßig festgelegt. Dabei wurden auch schon Panzerplatten entwickelt, deren Aufprallflächen für die aufschlagenden Mahlkörper stufenförmig am Mühlenumfang angeordnet sind und entgegen der Drehrichtung der Mahltrommel gleichmäßig ansteigen.
- Durch die Erfindung wird die Form der Panzerplatte genau berechnet und konstruiert aus der Fallrichtung der Kugeln und ihrer Fallgeschwindigkeit im Augenblick des Aufschlages auf der Panzerung sowie aus der Drehrichtung und der Drehgeschwindigkeit dieses Aufschlagpunktes bei der Drehung der Mühle.
- Die Fallkurve der Kugeln, die von der Panzerung von oben herabfallen, wird bestimmt von der Drehzahl der Mühle, ihrem Durchmesser sowie der Höhe der Mahlkugelfüllung und liegt dadurch fest. Die Mahlkugelfüllung darf nicht zu groß sein, da sonst die Kugeln sich nicht rechtzeitig von der Panzerung lösen können und ihr Aufschlag auf den Aufprallflächen nicht richtig liegt.
- Die Fallrichtung der Kugel beim Aufschlag ist die Tangente an die Fallkurve im Aufschlagpunkt. Die Fallgeschwindigkeit errechnet sich aus der Fallhöhe h und der Erdbeschleunigung g = 9,81 m/sec2 nach der bekannten Formel: Die Bewegungsrichtung des Aufschlagpunktes ist die Tangente an den durch den Aufschlagpunkt gehenden Drehkreis.
- Die Geschwindigkeit des Aufprallpunktes ist bei dem Drehkreisdu;chmesser d und der Mühlendrehzahl n in einer Minute: Aus dem Parallelogramm der Richtungen und der Geschwindigkeiten ergibt sich dann als Resultierende die wahre Aufprallrichtung der Kugel auf der Panzerung.
- Die Verlängerung dieser Resultierenden über den Aufprallpunkt hinaus stellt die der Drehrichtung abgewandte Seite der Panzerplatte dar. Sie wird beim Herabfallen der Kugel nicht getroffen.
- Die Lotrechte zur Resultierenden durch den Aufschlagpunkt gibt die jeweilige Aufprallflächenrichtung an. Die zusammenhängende Aufprallfläche ergibt sich aus der Aneinanderreihung von aufeinanderfolgenden Lotrechten zu den jeweiligen Resultierenden. Auf der ganzen Aufprallfläche treffen die Kugeln nun senkrecht auf und verursachen keine Reibwirkung, sie rollen auch nicht'davon und verursachen dadurch den geringsten Verschleiß sowie die beste Zerkleinerung des Mahlgutes durch ihren senkrechten Schlag auf die Aufprallflächen.
- Um diesen gleichmäßigen Verschleiß auch da zu erreichen, wo eine Panzerplatte auf die in Umfangsrichtung davorliegende folgt, also in der Ecke zwischen der Aufprallfläche und der der Drehrichtung abgewandten Seite der Platte, ist zwischen den beiden aufeinanderfolgenden Aufprallflächen ein Spalt angeordnet. Dieser Spalt bewirkt, daß vom Anfang der Aufprallfläche an ihr Verschleiß gleichmäßig vor sich geht und ihre Form lange erhalten bleibt. Die Spaltbreite ist abhängig von der Größe der Kugeln. Sie wird um so größer, je größer die größten Kugeln sind. Bei Kugeln bis 100 mm Durchmesser ist der Spalt etwa 45 mm breit.
- Bei Platten aus einem Werkstoff mit einer gewissen Dehnung, z. B. Manganhartstahl, streckt sich die gehämmerte Aufprallfläche und verliert durch Wölbungen ihre Form.
- Um die Form der Aufprallflächen zu erhalten, werden schmale, am besten schräg verlaufende Schlitze bis zu einer gewissen Tiefe eingegossen oder eingearbeitet, welche dem verdrängten Werkstoff Platz geben und die Spannungen auf den Aufprallflächen vermeiden. Die Breite und Anzahl dieser Schlitze sind abhängig von der Größe der Dehnung des Werkstoffes. Bei Kokillenhartguß sind keine Schlitze erforderlich.
- In der Zeichnung ist in F i g. 1 eine Rohrmühle mit Panzerplatten im Querschnitt dargestellt. In dem Mühlenmantel a liegen die Panzerplatten d. Der Spalt e liegt zwischen den in Umfangsrichtung aufeinanderfolgenden Aufprallflächen c. Mit f sind die Schlitze zur Unterbrechung der Aufprallflächen bezeichnet. Die der Drehrichtung abgewandte Seite der Panzerplatten ist mit b bezeichnet. In größerem Maßstab gezeichnet, stellen die F i g. 2 und 3 die Draufsicht auf eine Platte dar, in welche die Schlitze f eingezeichnet sind. Die Schlitze in den beiden Platten verlaufen je in entgegengesetzter Richtung. Diese Platten gemäß F i g. 2 und 3' wechseln in Umfangsrichtung miteinander ab, damit sich keine Rillen aus den Schlitzen bilden können.
- In F i g.1 ist außerdem die Konstruktion der Resultierenden aus der Fallgeschwindigkeit vh der Mahlkugeln und der Umfangsgeschwindigkeit vd des Aufschlagpunktes dargestellt.
Claims (1)
- Patentanspräche: 1. Panzerplatten für Rohr- und Trommelmühlen, deren Aufprallflächen für die Mahlkörper stufenförmig am Mühlenumfang angeordnet sind und entgegen der Drehrichtung der Mahltrommel gleichmäßig ansteigen, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Neigung der Aufprallflächen (c) an den aus dem jeweiligen Durchmesser und der jeweiligen Drehzahl der Mahltrommel sich ergebenden Aufprallpunkten der Mahlkörper normal zu der aus der Fallgeschwindigkeit (vh) der Mahlkörper und der Umfangsgeschwindigkeit (vd) der Prallfläche gepildeten Resultierenden verläuft. .. ,2. Panzerplatten nach2#nspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den in Umfangsrichtung aufeinänderfolgenden Aufprallflächen (c) den verwendeten Kugelgrößen entsprechend breite Spalte (e) angeordnet sind. 3. Panzerplatten nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufprallflächen (c) mit schmalen Schlitzen (f) versehen sind. 4. Panzerplatten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die schmalen Schlitze (f) der Aufprallfläche (c) schräg zur Längsachse der Mahltrommel verlaufen. 5. Panzerplatten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlitze (f) der Aufprallflächen (c) in Umfangsrichtung abwechselnd entgegengesetzt schräg verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1031616, 295 057; USA: Patentschrift Nr.1174160; Zement-Kalk-Gips, Nr. 8, 1960, S. 351 bis 354; Engineering and Mining Journal-Press vom 18.10. 1924,S.613.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM51973A DE1210662B (de) | 1962-03-01 | 1962-03-01 | Panzerplatten fuer Rohr- und Trommelmuehlen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM51973A DE1210662B (de) | 1962-03-01 | 1962-03-01 | Panzerplatten fuer Rohr- und Trommelmuehlen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1210662B true DE1210662B (de) | 1966-02-10 |
Family
ID=7307309
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM51973A Pending DE1210662B (de) | 1962-03-01 | 1962-03-01 | Panzerplatten fuer Rohr- und Trommelmuehlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1210662B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE295057C (de) * | ||||
| US1174160A (en) * | 1915-02-15 | 1916-03-07 | American Manganese Steel Co | Kominuter or lining plate for ball-mills. |
| DE1031616B (de) | 1955-06-18 | 1958-06-04 | Pfeiffer Fa Christian | Panzerplatte fuer Rohrmuehlen |
-
1962
- 1962-03-01 DE DEM51973A patent/DE1210662B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE295057C (de) * | ||||
| US1174160A (en) * | 1915-02-15 | 1916-03-07 | American Manganese Steel Co | Kominuter or lining plate for ball-mills. |
| DE1031616B (de) | 1955-06-18 | 1958-06-04 | Pfeiffer Fa Christian | Panzerplatte fuer Rohrmuehlen |
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