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DE1209846B - Schutzisolierte elektromotorisch betriebene Handwerkzeugmaschine - Google Patents

Schutzisolierte elektromotorisch betriebene Handwerkzeugmaschine

Info

Publication number
DE1209846B
DE1209846B DEL30151A DEL0030151A DE1209846B DE 1209846 B DE1209846 B DE 1209846B DE L30151 A DEL30151 A DE L30151A DE L0030151 A DEL0030151 A DE L0030151A DE 1209846 B DE1209846 B DE 1209846B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
electric motor
insulated electric
double
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL30151A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Erwin Stiltz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL30151A priority Critical patent/DE1209846B/de
Publication of DE1209846B publication Critical patent/DE1209846B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B45/00Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor
    • B23B45/02Hand-held or like portable drilling machines, e.g. drill guns; Equipment therefor driven by electric power

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Frames (AREA)

Description

  • Schutzisolierte elektromotorisch betriebene Handwerkzeugmaschine Bei schutzisolierten elektromotorisch betriebenen Handwerkzeugmaschinen unterscheidet man grundsätzlich zwischen solchen mit Schutzzwischenisolierung, bei denen der gesamte elektrische Teil, d. h. Anker und Magnetkörper, durch eine Isolierstoffhülle vom Metallgehäuse der Maschine elektrisch getrennt ist, und solchen mit Schutzisolierumhüllung, bei denen das Maschinengehäuse selbst aus Isolierstoff besteht. Im Hinblick auf mechanische Sicherheit wurde bisher wegen der oft rauhen Betriebsverhältnisse einer schutzzwischenisolierten Maschine der Vorzug gegeben, während in elektrischer Hinsicht eine Maschine mit Schutzisolierumhüllung als sicherer anzusehen ist.
  • Handwerkzeugmaschinen mit Schutzzwischenisolierung sind in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden. Bei diesen bekannten Maschinen ist in den metallischen Außenmantel eine Isolierstoffhülse eingesetzt, die ihrerseits den elektrischen Teil aufnimmt. Nun sind aber solche Maschinen herstellungstechnisch recht kostspielig, denn es muß einmal die Innenwandung des Metallgehäuses, zum anderen der äußere Umfang der Isolierstoffhülse sehr exakt bearbeitet werden, damit beide Teile nach dem Einpressen der Hülse fest miteinander verbunden sind. Trotz dieser genauen Bearbeitung werden aber geringfügige Luftspalte zwischen beiden Teilen unvermeidlich sein, die sich negativ auf die Wärmeleitzahl des Gehäuses auswirken und dadurch das Wärmeabgabevermögen desselben herabsetzen.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Handwerkzeugmaschine mit Schutzisolierumhüllung, also mit aus Isolierstoff bestehendem Gehäuse, zu schaffen, deren Gehäuse neben der dadurch gegebenen günstigen elektrischen und herstellungstechnischen Eigenschaften auch die in mechanischer Hinsicht zu stellenden Anforderungen erfüllt.
  • Es hat sich nämlich gezeigt, daß Isolierstoffgehäuse bei dem heutigen Stand der Kunststoffe ohne weiteres so hergestellt werden können, daß sie selbst den im rauhen Betrieb auftretenden mechanischen Einflüssen standhalten. Schwierigkeiten bereitete dagegen bei derartigen Gehäusen das Verbinden derselben mit dem Getriebekopf. Diese Verbindungsstelle ist nämlich einmal großen Kräften ausgesetzt und zum anderen muß sie auch exakt maßhaltig sein, damit das Motorritzel mit dem entsprechenden Zahnrad des Getriebes genau kämmt.- Diese Schwierigkeiten werden nun durch die Erfindung behoben. Sie betrifft eine schutzisolierte elektromotorisch betriebene Handwerkzeugmaschine mit einem aus Isolierstoff bestehendem Motorgehäuse und zeichnet sich dadurch aus, daß das Isolierstoffgehäuse an der dem Getriebe zugewandten Seite eine metallische Hülse aufweist, die mit dem Isolierstoffgehäuse in an sich bekannter Weise vergossen oder verpreßt und die mit an sich bekannten Befestigungselementen für den Getriebekopf versehen ist.
  • Dadurch, daß das Isolierstoffgehäuse am getriebeseitigen Ende mit einer metallischen Hülse vergossen oder verpreßt ist, bleiben die eingangs geschilderten Vorteile des reinen Isolierstoffgehäuses bestehen und trotzdem erhält man eine einwandfreie, maßhaltige und mechanisch stabile Befestigung des Getriebekopfes. Das bei der Erfindung angewandte Verbinden des Isolierstoffgehäuses mit der metallischen Hülse läßt sich auch in der Großserienfertigung rationell durchführen und ist auf anderen Gebieten der Technik auch schon bekannt. Beispielsweise ist es bekannt, durch ein Druckgußverfahren einen Metallring mit einer Kunststoffverstärkung zu umgeben. Schließlich ist es auch bekannt, bei einem Elektrowerkzeug die metallischen elektrischen Zuleitungen in den Gehäusewerkstoff einzubetten. Diese Lösungen nehmen jedoch die Erfindung nicht vorweg, sie bestätigen vielmehr die Anwendbarkeit der durch diese vorgeschlagenen Lösung.
  • Das Befestigen des Getriebekopfes an dem erfindungsgemäß ausgebildeten Motorgehäuse kann dann in irgendeiner Art erfolgen, wie sie bisher bei metallischen Motorgehäusen üblich war, z. B. können in der metallischen Hülse stirnseitig Gewindelöcher angebracht sein, oder die metallische Hülse kann ein Außengewinde zum Aufschrauben einer überwarfhülse aufweisen. Solche verschiedenen Befestigungsarten sind möglich, ohne daß dadurch das Prinzip der Erfindung, nämlich die besondere Ausbildung des aus Isolierstoff bestehenden Motorgehäuses, berührt würde.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfndung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Das mit 1 bezeichnete, aus Kunststoff bestehende Motorgehäuse ist an seinem dem Getriebekopf 2 zugekehrten Ende vom Getriebekopf 2 bis etwa zum Ende des Ständerblechpaketes 3 mit einer metallischen Hülse 4 vergossen oder verpreßt, die dem Gehäuse an der Anschlußstelle die erforderliche, hohe mechanische Festigkeit verleiht. An ihrem dem Getriebekopf zugewandten Ende ist die Hülse noch verstärkt und so ausgebildet, daß mit einem Gewinde 5 und einer 17berwurfmutter 6 der Getriebekopf in an sich bekannter Weise zu befestigen ist. Zur Sicherung des Getriebekopfes gegen Verdrehungen ist ein Paßstift 7 vorgesehen. Selbstverständlich könnte sich die metallische Hülse 4, sofern es erforderlich ist, auch bis zu den Bürstenhaltern -öder -därüber"hiriäus erstrecken. Die Verlängerung der Hülse bis zu den Bürstenhaltern, d. h. bis zum Kollektor würde sich besonders günstig im Hinblick auf die Funkentstörung abschirmend auf die Störstrahlung auswirken.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Schutzisolierte elektromotorisch betriebene Handwerkzeugmaschine mit einem aus Isolierstoff besehenden Motorgehäuse, d a d u r c h g e -kennzeichnet, daß das Isolierstoffgehäuse (1) an der dem Getriebe zugewandten Seite eine metallische Hülse (4) aufweist, die mit dem Isolierstoffgehäuse in an sich bekannter Weise vergossen oder verpreßt und die mit an sich bekannten Befestigungselementen für den Getriebekopf versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 733 009; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1698 375; österreichische Patentschrift Nr. 180 617; USA.-Patentschriften Nr. 2 532 823, 2 796 635.
DEL30151A 1958-04-11 1958-04-11 Schutzisolierte elektromotorisch betriebene Handwerkzeugmaschine Pending DE1209846B (de)

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Publications (1)

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DE (1) DE1209846B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE733009C (de) * 1936-10-22 1943-03-17 Siemens Ag Elektrische Handbohrmaschine, bei der die Kupplung der Bohrspindel mit dem Antriebe mittels einer Reibungskupplung durch Drehen einer am Gehaeuse gleichachsig zur Bohrspindel angeordneten Huelse erfolgt
US2532823A (en) * 1949-08-25 1950-12-05 Helmut W Schumann Motor tool
AT180617B (de) * 1952-09-18 1954-12-27 Bosch Gmbh Robert Handwerkzeugmaschine mit elektromotorischem Antrieb
DE1698375U (de) * 1955-02-18 1955-05-12 Gendron Freres S A Tragbares werkzeug mit selbstaendigem elektrischem antrieb.
US2796635A (en) * 1954-05-18 1957-06-25 Breeze Corp Method of molding electric contact rings

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