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DE1209764B - Antriebsvorrichtung fuer Bandgeraete - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer Bandgeraete

Info

Publication number
DE1209764B
DE1209764B DED29236A DED0029236A DE1209764B DE 1209764 B DE1209764 B DE 1209764B DE D29236 A DED29236 A DE D29236A DE D0029236 A DED0029236 A DE D0029236A DE 1209764 B DE1209764 B DE 1209764B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tape
arm
clutch
clutches
feet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED29236A
Other languages
English (en)
Inventor
John R Montgomery
Ralph Hudson Sherman Jun
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dictaphone Corp
Original Assignee
Dictaphone Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dictaphone Corp filed Critical Dictaphone Corp
Publication of DE1209764B publication Critical patent/DE1209764B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H18/00Winding webs
    • B65H18/08Web-winding mechanisms
    • B65H18/10Mechanisms in which power is applied to web-roll spindle
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/18Driving; Starting; Stopping; Arrangements for control or regulation thereof
    • G11B15/26Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon
    • G11B15/32Driving record carriers by members acting directly or indirectly thereon through the reels or cores on to which the record carrier is wound
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H2801/00Application field
    • B65H2801/45Audio or video tape players, or related mechanism

Landscapes

  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für Bandgeräte Es ist bereits eine Antriebsvorrichtung für Bandgeräte mit zwei mechanischen Kupplungen bekannt, die mit einer Bandabspulrolie und einer Bandaufspulrolle verbunden sind und von denen jede eine sich dauernd drehende Nabe und einen axial bewegbaren Reibungsantrieb aufweist, der entweder ohne jeden Schlupf oder normal mit Schlupf oder überhaupt nicht eingedrückt werden kann, und mit einem Gestänge, das die zwei Kupplungen miteinander verbindet.
  • Im Zuge der Verbesserung der bestehenden Geräte ist die Erfindung darauf gerichtet, daß das Gestänge unter Vorspannung von Federn steht, so -daß normalerweise beide Kupplungen in der Einrückstellung mit Schlupf bei gleichen Schlupf-Reibungskräften eingerückt sind, daß bei der Bewegung des Gestänges in einer Richtung entgegen der einen Feder für das Umspulen bei hoher Geschwindigkeit eine Kupplung vollkommen eingerückt und die andere Kupplung für den Freilauf, bei dem sich das Band abspult, ausgerückt wird und daß bei Bewegung des Gestänges in entgegengesetzter Richtung entgegen der anderen Feder die Betätigung der Kupplungen umgekehrt wird, wodurch das Umspulen bei hoher Geschwindigkeit in jeder Richtung ohne die Gefahr, daß das Band abspringt oder leer abrollt, ermöglicht wird. Die erfindungsgemäße Anordnung ergibt zahlreiche Vorteile, wie gedrängten Aufbau, Zuverlässigkeit und niedrige Kosten. Die Vorrichtung verriegelt sich auch selbsttätig, so daß erneutes Rückwickeln nicht einsetzen kann, bevor der normale Antrieb ausgerückt ist. Auch wenn die Bedienungsperson versehentlich den Schalter in die falsche Richtung schaltet, z. B. von schneller Vorwärtsbewegung .auf schnelle Rücklaufbewegung oder von schneller Rück Laufbewegung auf normalen Antrieb, ist die Gefahr des Reißens des Bandes oder des Abschlenderns des Bandes von den Rollen vermieden. Dies ist besonders wichtig für Diktiergeräte, die klein sein müssen, um bequem transportiert werden zu können, zum Unterschied von Bandaufzeichnungsgeräten hoher Wiedergabetreue, die mehr oder weniger stationär sein können.
  • Nachfolgend wird die Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt F i g. 1 eine perspektivische Ansicht eines Bandaufzeichnungs- und -wiedergabegerätes von oben, wobei das Gehäuse teilweise aufgeschnitten dargestellt ist, F i g. 2 eine Ansicht des Gerätes nach F i g.1 von unten, wobei ein Teil der mechanischen Einrichtung dargestellt ist, F i g. 3 eine der F i g. 2 entsprechende Ansicht, die weitere Teile der Mechanik zeigt, und F i g. 4 eine vergrößerte perspektivische Ansicht des in F i g. 2 dargestellten Kupplungsgestänges.
  • Die in F i g. 1 dargestellte Bandaufzeichnungsmaschine 10, deren äußere Abmessungen im Vergleich zu der Größe der dargestellten Hand einer Bedienungsperson abzuschätzen sind, weist ein Gehäuse 12 auf, in dem ein Transportmechanismus angeordnet ist. Auf dem Rahmengestell 16 sind die beiden Spindeln 18 und 20 angeordnet, deren obere Enden zur Aufnahme von zwei entsprechend gesialteten Bandspulen mit Keilnuten versehen sind. Zwischen diesen Spulen kann ein Aufzeichnungsband längs eines Transportmechanismus eingelegt werden, der hinter dem Hör oder Wiedergabekopf 26 eine Ton- oder Transportrolle 22 und eine Gummiandruck- oder -Laufrolle 24 aufweist. An der anderen Seite der Tonrolle ist ein Löschmagnet angebracht. Die Andruckrolle 24 ist drehbar auf einer Welle angebracht, die auf die Tonrolle zu- und von dieser wegbewegt werden kann, so daß das dazwischen verlaufende Band durch Reibung an der Tonrolle transportiert werden kann. Diese Andruckrolle wird von einer Magnetspule und einem Gestänge gesteuert.
  • Während des Betriebes der Maschine wird auf jede Spindel durch die zugehörige Kupplung ein Reibungswiderstand ausgeübt. Das Band wird von der umlaufenden Tonrolle ein- und ausgerückt, so daß dementsprechend ein Transport oder ein Stillstand des Bandes bewirkt wird. Für schnellen Vor- oder Rücklauf bleibt die Tonrolle vom Band getrennt, eine Spindel wird von ihrer zugehörigen Kupplung mit hoher Drehzahl angetrieben, während sich die andere Spindel frei drehen kann, so daß ihre Drehzahl von der angetriebenen Spindel bestimmt wird. Beim Umschalten von schnellem Antrieb auf normalen Antrieb oder auf Rücklauf wird jede Spindel zuerst mit einer Schnellstoppvorrichtung unabhängig gebremst. Danach kann der Transportmechanismus für normalen Antrieb oder Rücklauf arbeiten. Auf diese Weise wird eine zu starke oder zu geringe Spannung des Bandes vermieden. Während die Maschine eingeschaltet ist und auch, wenn das Band stillgesetzt ist, laufen die Tonrolle und die Motorseite der beiden Spindelkupplungen ununterbrochen weiter. Die Motordrehzahl ist mit einer geeigneten Netzregelschaltung von Hand einstellbar.
  • Wie man aus F i g.1 erkennt, erstreckt sich die Ton- oder Transportrolle 22 um ein kurzes Stück oberhalb des Rahmengestells 16 hinaus, in dem sie drehbar zapfenartig gelagert ist. Der unterhalb des Rahmengestells befindliche Teil der Tonrolle trägt eine Schwungscheibe 28, die (vgl. auch F i g. 2) mit ihrem Riemen 30 von einer Nabe an einer der Spulspindeln angetrieben wird, wobei die Nabe von dem Motor 32 über den Riemen 33 angetrieben wird. Der Motor trägt an beiden Enden seiner Welle Ventilatoren 34.
  • Wie weiter aus F i g. 1 ersichtlich, ist links von der Andruckrolle 24 an dem Rahmengestell 16 ein kleiner Permanentmagnet 35 angeordnet, der an dem Arm 36 gelagert ist und so geschwenkt werden kann, daß er zur Löschung des auf dem Band befindlichen Signals mit dem Band in Berührung kommt. Der Arm 36 trägt einen Ansatz 38, dessen oberer Teil geringfügig nach innen gebogen ist und der den Einsatz des Bandes verhindert, wenn sich der Magnet in Löschstellung befindet.
  • Die Andruckrolle 24 ist zapfenartig auf einer Welle 40 gelagert, die, wie in F i g. 3 dargestellt ist, nach unten durch die Öffnung 42 in dem Rahmengestell 16 verläuft. Das untere Ende der Welle 40 ist auf dem Arm 44 angeordnet, der bei 46 an dem Rahmengestell schwenkbar gelagert ist. Dieser Arm ist mit der Zugfeder 48 mit einem zweiten schwenkbaren Arm 50 verbunden, der bei 46 ebenfalls an dem Rahmengestell gelagert ist. Wenn der Arm 50 im Uhrzeigersinn (gemäß F i g. 3) gedreht wird, nimmt er den Arm 44 mit, wodurch die Andruckrolle 24 in Richtung auf die Tonrolle bewegt und mit einem von der Zugkraft der Feder 48 bestimmten Druck festgehalten wird. Der Arm 50 ist bei 52 an dem Anker 54 einer Magnetspule 56 schwenkbar gelagert. Wenn die Magnetspule 56 erregt wird, wird der Arm 50 (wie in F i g. 3 dargestellt) im Uhrzeigersinn gegen die Kraft der Feder 58 gezogen. Wenn die Magnetspule nicht erregt wird, nehmen diese Teile die dargestellte Lage ein.
  • Wie man aus F i g. 3 erkennt, ist hinter dem Arm 50 ein Stift 62 angeordnet, der von dem Arm 36 durch einen Schlitz 63 nach unten vortritt. Wenn der Magnet 35 oder der Arm 36 sich in neutraler Stellung befindet, liegt dieser Stift in der Nähe des Drehzapfens 46 und ermöglicht die Betätigung des Armes 50 durch die Magnetspule 56. Wenn sich der Magnet in Löschstellung befindet, bewegt sich der Stift 62 in seinem Schlitz nach vorn und verriegelt den Arm 50 gegen Drehung, so daß ein unbeabsichtigter Antrieb des Mechanismus 14 verhindert wird.
  • Der Stift 60 an dem Arm 50 tritt nach oben gegen das Rahmengestell 16 vor und ist so ausgebildet, daß er bei Schwenkung des Armes im Uhrzeigersinn gegen den Hebel 64 arbeitet, der bei Bewegung ein Scherengestänge oder -gelenk 66 betätigt. Es werden dann die Spindelbremsen gelöst. Das Gestänge 66 besteht aus einem ersten .dreigliedrigen Arm 68 und einem zweiten dreigliedrigen Arm 70, die an dem Rahmengestell an den Punkten 72 und 74 drehbar gelagert sind. Der Hebel 64 ist an dem Arm 68 befestigt und dreht diesen entgegen dem Uhrzeigersinn, wenn die Magnetspule 5,6 erregt wird, wodurch sich die abgerundete Bremsbacke 76 von dem Gummibremsrad 78 löst, das an dem unteren Ende der Spindel 20 angebracht ist: Bei Drehung des Armes 68 entgegen dem Uhrzeigersinn wird die gleiche entgegengesetzte Drehung des Armes 70 durch die Stift-Schlitz-Kupplung 80 bewirkt, wodurch sich die Bremsbacke 82 des Armes 70 von dem Gummibremsrad 84 auf der Spindel 18 löst. Die Bremsbacken 76 und 82 werden durch die Zugfeder 86, die zwischen dem Teil 88 des Armes 68 und dem Teil 90 des Armes 70 angeordnet ist, im Eingriff mit ihren entsprechenden Bremsrädern gehalten.
  • Die äußeren Enden dieser Armteile tragen die Stifte 92 bzw. 94, die von der Zeichenebene der F i g. 3 nach oben und der F i g. 4 nach unten vortreten. Diese Stifte lösen auch beide Bremsen, wenn der Antriebsmechanismus auf schnellen Vor- oder Rücklauf geschaltet ist. Wie aus F i g. 3 ersichtlich, befinden sich die Bremsen 76 und 82 etwas hinter der Mittelpunkt-Verbindungslinie der Spindeln 18 und 20 und der Drehzapfen 72 und 74. Infolgedessen können sich auch bei angezogenen Bremsen die Spindel 18 entgegen .dem Uhrzeigersinn und die Spindel 20 im Uhrzeigersinn, jedoch nicht umgekehrt drehen. Dies verhindert, daß die Bandspulen beim Umschalten von Antrieb auf Stillsetzung Band abwickeln.
  • Um die Kupplung 100 (F i g. 2 und 3) in ihren normalen Antriebszustand zu bringen, wird die Scheibe 120 (F i g. 2), die an ihrer Unterseite ein Kugellager trägt, an diesem Lager durch den Schraubenkopf 134 (F i g. 4), .der die Scheibe nach oben gegen einen Filzring -drückt, angedrückt. Wie aus F i g. 2 und F i g. 4 ersichtlich, wird die von dem Kopf 134 ausgeübte Kraft durch eine Feder 136 bestimmt, deren Zugspannung mittels der Stellschraube 138 einstellbar ist, die an dem Rahmengestell 16 mittels der gebogenen .Winkelstütze 140 gelagert ist. Diese ist an dem Rahmengestell 16 mit Schrauben an den Stellen 141 angebracht. Der Schraubenkopf 1.34 wird von einem Konsolenarm 142 getragen, dessen anderes Ende an der von der Winkelstütze 140 getragenen Achse 144 schwenkbar gelagert ist, wobei das schwenkbar gelagerte Ende dieses Armes einen .sich nach vorn erstreckenden Ansatz 146 hat, der an einem Ende der Feder 136 angebracht ist. Auf diese Weise sucht die Zugspannung dieser Feder die Kupplungsscheibe 120 nach oben zu drehen, was aus F i g. 4 hervorgeht.
  • Wie aus F i g. 2 und 4 ersichtlich ist, ist die Kupplungsscheibe 124 drehbar auf einem schwenkbaren Arm 150, der einen Schraubenkopf 152 trägt, an der Achse 144 gelagert. Mittels der verstellbaren Zugfeder 154 drückt der Schraubenko-4 1_52 auf die Kupplungsscheibe 124. Während des Betriebszustandes für normalen Antrieb drücken die Federn 136 und 154 ihre zugehörigen Kupplungsscheiben mit gleicher Reibungskraft gegen die Filzringe, die auf den umlaufenden Naben der Kupplungen angeordnet sind.
  • F i g. 4 zeigt auch den sich nach oben erstreckenden Schenkel 156 am hinteren Ende des schwenkbar gelagerten Armes 142 und den gleichartigen Schenkel 158 des schwenkbaren Armes 150. Die oberen Enden dieser Schenkel tragen die Füße 160 bzw.162, die mit ihren Vorderflächen an den Stiften 92 und 94 angreifen (oberer und unterer Teil auseinandergezogen dargestellt). Diese Stifte sind, wie bereits erwähnt, an den Enden der Arme 88 und 90 (F i g. 3) angeordnet, welche die Spindelbremsbacken 76 oder 82 betätigen. Eine Vorwärtsbewegung des Stiftes 92 oder 94 löst, wie aus F i g. 3 und 4 ersichtlich, beide Bremsen.
  • Die Stifte 92 und 94 sind normalerweise in bezug auf die Füße 160 und 162 so eingestellt, daß eine Bewegung des Armes 142 oder 150 aus der in F i g. 4 dargestellten Lage nach oben zum vollen Eingriff der Kupplungsscheibe mit ihrer zugehörigen Nabe die Spindelbremsen löst. Jedoch befindet sich, wenn beide Kupplungen in normalem Betriebszustand arbeiten, d. h. wenn beide Kupplungsscheiben mit gleicher Reibungskraft gegen ihre zugehörigen Naben drücken, weder der Stift 92 noch der Stift 94 im Eingriff mit einem Fuß 160 oder 162, während die Spindelbremsen bei diesem Betriebszustand durch den Stift 60 bei Betätigung der Magnetspule 56 gelöst werden.
  • Wie aus F i g. 4 ersichtlich ist, können die Vorderflächen der Füße 160 und 162 in Eingriff mit den Stiften 164 und 166, die an den entgegengesetzten Enden des schwenkbar gelagerten Hebels 168 angebracht sind, gebracht werden. Dieser Hebel ist an dem Rahmengestell bei 170 drehbar angebracht und umfaßt zwei Hälften, von denen jede an dem Punkt 170 schwenkbar gelagert und mit der Klemmfeder 172 geradlinig ausgerichtet durch Federkraft vorgespannt ist. Infolge dieser Anordnung ergibt eine Ablenkung des Stiftes 164 nach vorn, beispielsweise durch den Fuß 160, die ausreicht, um die beiden Hälften des Hebels 168 geringfügig aus der Ausrichtung zu bewegen, eine durch den Stift 166 ausgeübte, nach rückwärts gerichtete Kraft, deren Größe von der Klemmkraft der Feder 172 und nicht direkt von der Ablenkung des Stiftes 164 bestimmt wird. In gleicher Weise ergibt eine nach vorn gerichtete Ablenkung des Stiftes 166, die zur Ablenkung der Feder 172 ausreicht, eine maximale nach rückwärts gerichtete Kraft an dem Stift 164, die von der Feder bestimmt wird. Auf diese Weise wird, wenn die Kupplungsscheibe 120 ausgerückt ist, die nach unten gedrückte Lage des Schraubenkopfes 134 durch Vor- i wärtsbewegen des Fußes 160 parallel verschoben. Dies ergibt eine Schwenkbewegung des Hebels 168 und des Stiftes 166 nach rückwärts gegen den Fuß 162 und eine nach oben gerichtete Bewegung des Schraubenkopfes 152. Dadurch wird die Kupplungsscheibe 124 mit einer Kraft, die durch die Biegung der Feder 172 bestimmt wird, in vollen Antriebseingriff mit ihrer Nabe gedrückt, wobei die Abwärtsbewegung der Schraube 134 ausreicht, um eine solche Durchbiegung zu gewährleisten.
  • Gemäß F i g. 4 kann die hintere Fläche des Fußes 160, der an dem Ende des L-förmigen Hebels 176 angeordnet ist, in Eingriff mit dem Stift 174 gebracht werden. Dieser Hebel (vgl. auch F i g. 3) ist an einer Gelenkstelle 178 schwenkbar an dem Rahmengestell 16 angebracht. Das vordere Ende des Hebels 176 weist einen flachen Ansatz 180 (F i g. 3) auf, der von dem Rahmengestell aus der in F i g. 3 dargestellten Lage durch das drehbare Kurvenelement 182 nach außen bewegt werden kann. Dieses Kurvenelement ist, wie man aus F i g. 1 erkennt, an dem inneren Ende des Regelknopfes 184 angebracht. Wenn dieser Knopf im Uhrzeigersinn gedreht wird, wird die Maschine auf schnellen Vorlauf eingestellt. Wie aus F i g. 2 und 4 ersichtlich, bewirkt eine nach außen gerichtete Verschiebung des Ansatzendes des L-Hebels 176, daß der Stift 174 den Fuß 160 nach vorn bewegt. Dadurch wird die Kupplung 120 ausgerückt.
  • Die nach außen gerichtete Eingriffsbewegung des Ansatzendes des L-Hebels 176 bewirkt auch die Betätigung des Schalters 186 (F i g. 1), der den elektrischen Stromkreis zu der Magnetspule 56 öffnet und verhindert, daß die Andruckrolle während des schnellen Vorlaufs angedrückt wird. Wenn der Regelknopf 184 in die Stellung für normalen Antrieb zurückgedreht wird, gelangt der Hebel 176 in die Lage gemäß F i g. 2 und 4 zurück, wobei er in dieser Stellung durch die Zugfeder 188 vorgespannt wird.
  • Zur Umschaltung der Kupplungen auf Rücklauf wird der Arm 150, wie man aus F i g. 4 erkennt, nach unten bewegt, wodurch der Arm 142 nach oben bewegt wird. Die Bewegung des Armes 150 wird durch den nach hinten verlaufenden Teil 192 bewirkt, der bei 194 an dem Magnetspulenanker 196 schwenkbar gelagert ist. Dieser wird nach oben in den an dem Gestellrahmen 16 befestigten Magnetspulenkern 198 gezogen, wenn die Spule erregt ist.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Antriebsvorrichtung für Bandgeräte mit zwei mechanischen Kupplungen, die mit einer Bandabspulrolle und einer Bandaufspulrolle verbunden sind und von denen jede eine sich dauernd drehende Nabe und einen axial bewegbaren Reibungsantrieb aufweist, der entweder ohne jeden Schlupf oder normal mit Schlupf oder überhaupt nicht eingerückt werden kann, und mit einem Gestänge, das die zwei Kupplungen miteinander verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge (168, 144, 150, 142) unter Vorspannung von Federn (136, 154) steht, so daß normalerweise beide Kupplungen (100, 102) in der Einrückstellung mit Schlupf bei gleichen Schlupf-Reibungskräften eingerückt sind, daß bei der Bewegung des Gestänges in einer Richtung entgegen der einen Feder für das Umspulen bei hoher Geschwindigkeit eine Kupplung vollkommen eingerückt und die andere Kupplung für den Freilauf, bei dem sich das Band abspult, ausgerückt wird und riaß bei Bewegung des Gestünges in entgegengesetzter Richtung entgegen der anderen Feder die Betätigungen der Kupplungen umgekehrt werden, wodurch das Umspulen bei hoher Geschwindigkeit in jeder Richtung ohne die Gefahr, daß das Band abspringt oder leer abrollt, ermöglicht wird.
  2. 2. Mtriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kipphebel in einer zu dem Maschinenrahmengestell parallelen Ebene schwenkbar und zu sich selbstseitlich ausbiegbar ist und mit einer Klemmfeder (1.72) in geradliniger Ausrichtung gehalten wird.
  3. 3. Antriebsvorrichtung nach Ansprach "1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Arm einen damit ein Stück bildenden Schen'k'el (156, 15'8) hat, der sich von einer Achse (144) aus erstreckt, wobei die Schenkel parallel zueinander verlaufen und in Füßen (161, 162) enden, daß ein Kipphebel (168) mit den Füßen und mit einer Bremse (68, 70) für jede Spindel zusammenarbeitet rund daß Dremsenlösevorrichtungen (92, 94) vorhanden sind, die abwechselnd von den Füßen eingedrückt werden können und dazu dienen, die Bremsen von beiden Spindeln zu lösen, wenn eine der Kupplungen vollständig eingedrückt ist.
  4. 4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Handhebel (1'16), der mit einem der Füße (1G0) in Eingriff gebracht werden kann, um die eine Kupplung vollständig einzurücken und die andere Kupplung auszurükken, wobei der Hebel und die erste Magnetspule jeweils so ausgebildet sind, daß sie die Zeitverzögerungsschaltvorrichtungen (204, 206, 186, 190) betätigen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 950 332, 9'08 539, S'36'714, 830 420; britische Patentschrift Nr. 7271:25; österreichische Patentschrift Nr. 186 014; französische Patentschrift bfr. 1.1.22 853.
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