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DE1209459B - Vorrichtung zur Verlagerung und Veraenderung des hydraulisch erzeugten Oszillationshubes des Schleifschlittens in Schleifmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zur Verlagerung und Veraenderung des hydraulisch erzeugten Oszillationshubes des Schleifschlittens in Schleifmaschinen

Info

Publication number
DE1209459B
DE1209459B DEW31066A DEW0031066A DE1209459B DE 1209459 B DE1209459 B DE 1209459B DE W31066 A DEW31066 A DE W31066A DE W0031066 A DEW0031066 A DE W0031066A DE 1209459 B DE1209459 B DE 1209459B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grinding
oscillation
machines
stops
shifting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW31066A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Dee
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fritz Wendt K G
Original Assignee
Fritz Wendt K G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fritz Wendt K G filed Critical Fritz Wendt K G
Priority to DEW31066A priority Critical patent/DE1209459B/de
Publication of DE1209459B publication Critical patent/DE1209459B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B47/00Drives or gearings; Equipment therefor
    • B24B47/02Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables
    • B24B47/06Drives or gearings; Equipment therefor for performing a reciprocating movement of carriages or work- tables by liquid or gas pressure only

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Constituent Portions Of Griding Lathes, Driving, Sensing And Control (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Verlagerung und Veränderung des hydraulisch erzeugten Oszillationshubes des Schleifschlittens in Schleifmaschinen Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verlagerung und Veränderung des hydraulisch erzeugten Oszillationshubes des Schleifschlittens in Schleifmaschinen beliebiger Bauart, insbesondere in Maschinen zur elektrolytischen Bearbeitung metallischer Werkstücke.
  • Beim Schleifen oder elektrolytischen Bearbeiten von metallischen Werkstücken auf entsprechenden Maschinen wird im allgemeinen eine oszillierende Bewegung zwischen dem Schleifwerkzeug und dem zu bearbeitenden Werkstück erzeugt. Durch die oszillierende Bewegung wird die Abtragsleistung wesentlich erhöht, eine gleichmäßige Abnutzung des Schleifwerkzeuges erzielt und erreicht, daß sowohl kleinere als auch größere Werkstücke geschliffen werden können. In diesem Fall muß jedoch der Oszillationshub des Schlittens verändert und in gewissen Grenzen verlagert werden können. Diese Veränderung und Verlagerung des Oszillationshubes muß vor allem dann vorgenommen werden, wenn die Größe der zu bearbeitenden Werkstücke in ständiger Folge wechselt.
  • Zum Einstellen des Oszillationshubes mußten bisher bei den bekannten Vorrichtun-en die Anschläge von Hand verstellt werden, wodurch während dieser Zeit die Maschine wirtschaftlich nicht ausgenutzt werden konnte.
  • Es wurden auch schon Vorrichtunuen bekannt, bei welchen das Verstellen der Anschläge durch mechanisches Ausrasten und Verschieben derselben von Hand erfolgt, wobei eine Feineinstellschraube vorgesehen ist, um eine präzise Einstellung zu bewirken.
  • Es ist ferner eine mechanische Vorrichtung bekanntgeworden, die eine zentrale Einrichtung, zum Verstellen der Hubgröße und -lage an Schleifmaschinen umfaßt.
  • Demgegenüber betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zurVerlagerung und Veränderung des hvdrauliseli erzeu- en Oszillationshubes des Seblit-'t tens in Maschinen der eingangs genannten Art durch zwei verstellbare Anschläge und geeignete Umstelierungsvorrichtungen, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Anschläee mit den Kolben zweier sich aeaenüberliegender Üydraulikzylinder verbunden sind, deren Kammern zwei umsteuerbare Elektroma(Ynet-Dreiwegeventile vorgeschaltet sind. Die beiden Magnetventile stehen dabei zur Umsteuerung der Druckbeaufschlagung in den Kammern mit zwei wechselnd schaltenden Drucktastenschaltern in Verbindung.
  • Zur Erzeugung der oszillierenden Bewegung des Schleifschlittens ist an diesem ein Oszillationszylinder angebracht, dessen Kolbenstange fest mit den ruhenden Maschinenelementen verbunden und beiderseitig aus dem Zylinder derart herausgeführt ist, daß der mit ihm verbundene Schleifschlitten durch wechselnde Druckbeaufschlagung hin- und herfahrbar ist.
  • Es ist selbstverständlich auch möglich, die erfindungsgemäße Vorrichtung bei ruhender Schleifwerkzeugspindel anzuwenden, wobei dann der Oszillationszylinder an einem den Spanntisch tragenden Schlitten vorgesehen ist, der ebenfalls zwei gegeneinander verschraubte Endschalter aufweist. Diesen Endschaltern sind im Abstand des Arbeitshubes zwei verstellbare Hydraulikkolben einander gegenüberstehend angeordnet.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform der erfindun-s-emäßen Vorrichtung sind in dem Stromkreis des Magnetventiles des Oszillationszylinders zwei Öff- ner vorgesehen, die bei gleichzeitigem Auftreffen der mit clen beden Kolben der sich ae-enüberstehenden Hydraufikzylinder verbundenen Anschläge auf die beiden Endschalter die Oszillation des Schlittens beenden.
  • Durch die erfindungsgemäße Maßnahme wird der wesentliche Vorteil erreicht, daß der Schleifer nur durch Betätigen von Drucktasten die Anschläge für die Umlenkun- der Bewegung mühelos, schnell und sicher nicht nur in ihrem Abstand verändern, sondern auch den einzustellenden Oszillationshub in beiden Bewegungsrichtungen verlagern kann. Er kann sich C z7 C somit voll und ganz auf die Bewegung des Schleifkopfes konzentrieren.
  • Ein weiterer, sehr wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen besteht darin, daß das zu schleifende Werkstück an derjenigen Stelle des Auflagetisches aufgespannt werden kann, wo dies am bequemsten und schnellstens durchzuführen ist. Durch das Betätigen von zwei Tasten kann dann in sehr kurzer Zeit der Schleifkopf in die Arbeitsstelluno, ge-Z, fahren werden. Hierdurch werden nicht nur die Rüstzeiten auf ein Minimum herabgesetzt, sondern die sehr teure Schleifscheibe wird dadurch auch völlig gleichmäßig abgenutzt. Es ist ferner möglich, die Frequenz der Oszillation variabel zu gestalten und von 0 bis 60 Hübe/min kontinuierlich einzustellen.
  • Schließlich kann zur genauen Anzeige des Oszillationshubes an dem Schleifschlitten eine Glühlampe vorgesehen werden, deren Licht zu einem senkrecht stehenden Leuchtstrich gebündelt ist. Auf einer davor angeordneten Mattglasscheibe, auf der eine Skaleneinteilung angebracht ist, kann dann entsprechend der Stellung des Leuchtstriches der Oszillationshub an dieser Skala abgelesen werden.
  • An Hand der Zeichnungen soll am Beispiel einer bevorzugten Ausführungsforin einer Vorrichtung und eines elektrischen Schaltbildes die erfindungsgemäße Vorrichtung näher erläutert werden.
  • F i g. 1 stellt im Prinzip eine Skizze der für die erfindungsgemäße Vorrichtung wesentlichen mechanischen Bauteile sowie einen schematisch aufgezeigten Hydraulikplan dar.
  • In F i g. 2 ist im Prinzip eine Frontansicht der wesentlichen mechanischen Elemente, gemäß F i g. 1, gezeigt.
  • F i g. 3 gibt schematisch den elektrischen Schaltplan für die Hydraulik wieder.
  • In F i g. 1 ist der die Schleifspindel 2 tragende Schleifkopfschlitten 1 auf einem Hydraulikzylinder 3 fest angeordnet. Auf der Schleifspindel 2 befindet sich am unteren Ende die Schleifscheibe 4. Der Kolben 5 weist eine Kolbenstange auf, deren beide Enden 6 und 7 beiderseitig aus dem Hydraulikzylinder 3 herausgeführt und fest mit den ruhenden Maschinenelementen verbunden sind. Der Schleifkopfschlitten 1 trägt ferner zwei Endschalter 8 und 9, denen zwei Hydraulikkolben 10 und 11 gegenüberstehen. Diese beiden Hydraulikkolben können entsprechend dem gewünschten Arbeitshub des Schleifkopfschlittens 1 in ihrem Abstand voneinander verändert und gleichzeitig in beiden Richtungen verlagert werden. Hierzu sind zwei Dreiwege-MagnetventileMV2 und MY3 vorgesehen, die über die Hydraulikleitungen 12 bzw. 13 die Kammern 14,15 bzw. 16,17 beliebig mit Druck zu beaufschlagen gestatten, so daß die beiden Kolben 10 und 11 jeden beliebigen Abstand voneinander einnehmen können. Die Druckbeaufschlagung des Hy- draulikzylinders 3 erfolgt durch das Dreiwege-Magnetventil MV 1 über die Zuleitungen 18, 19, wodurch die Oszillationen des Schleifkopfschlittens erzeugt werden.
  • In F i g. 2 gelten sinngemäß die gleichen Bezugszeichen. Als Hydraulikmittel kann vorzugsweise öl verwendet werden.
  • An Hand der Schaltungsanordnung gemäß F i g. 3 soll in Verbinduni mit der Vorrichtung gemäß F i g. 1 und 2 die Arbeitsweise dieser Vorrichtung erläutert werden. Der in den Zeichnungen nicht dargestellte Hydraulik-Pumpen-Motor wird über ein Schütz eingeschaltet. Dieses Schütz trägt den Hilfskontakt Sol. Beim Einschalten des Hydraulikmotors wird ein Steuerstromkreis eingeschaltet. Damit wird gleichzeitig über das Magnetventil MV 1 der Hydraulikzylinder 3 in einer Richtung in Bewegung gesetzt. Beim Anschlagen eines der beiden Endschalter 8, 9 an einem der Hydraulikkolben 10, 11 wird über einen der beiden Hilfsschütze HO1 und H02 vermittels des Dreiwege-Magnetventils MY1 der Schleifschlitten in eine Richtung bewegt. Dieser Vorgang wiederholt sich, so daß der Schleifschlitten schließlich eine oszillierende Bewegung ausführt. Die Begrenzung des Oszillationsweges erfolgt im Links- bzw. Rechtsanschlag durch die beiden Kolben 10 und 11.
  • Diese beiden Kolben 10 und 11 können nun mit Hilfe der Drucktastenschalter L, R über die zwei Magnetventile MV 2, MY 3 beliebig verstellt werden. Die Kolben 10, 11 stehen beiderseitig unter öldruck, wobei jedem Kolben zwei Drucktastenschalter L, R bzw. L'3 R' zugeordnet sind. Wird beispielsweise zur Einstellung des linken Kolbens 10 die Taste mit der Aufschrift »rechts« gedrückt, so strömt in die linke Kammer 14 das öl ein und drückt den Kolben nach rechts. Wird die Taste mit der Aufschrift Ainks« gedrückt, so strömt das öl in die rechte Kammer 15 und schiebt den Kolben nach links. Der gleiche Vorgang trifft sinngemäß auch für den rechten Kolben 11 zu. Die beiden Kolben können selbstverständlich auch gleichzeitig verfahren werden. Durch die Betätigung der entsprechenden Tasten kann der Abstand zwischen beiden Kolben zur Vergrößerung des Oszillationshubes vergrößert werden. Des weiteren kann ein einmal eingestellter Hub verlagert werden, indem z. B. die Linkstaste des linken Kolbens und die Linkstaste des rechten Kolbens gleichzeitig gedrückt werden. Mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es ferner möglich, selbst kleinste Arbeitshübe von 1 bis 4 mm einzustellen, wobei der Arbeitshub lediglich durch die Trägheit des Ölstromes begrenzt wird.
  • Da die Ausfahrgeschwindigkeit der beiden Kolben 10 und 11 größer sein kann als die Geschwindigkeit, mit der der Schlitten oszilliert, können folgende Sicherheitsmaßnahmen getroffen werden: Sobald ein Kolben den dazugehörenden Endschalter schaltet, wird das dazugehörende Magnetventil über einen öffner H 01 bzw. 02 ausgeschaltet, so daß ein gewaltsames Auffahren der Kolben auf die Endschalter vermieden wird. Bei gleichzeitigem Auftreffen der beiden Kolben 10 und 11 auf die Endschalter 8 und 9 wird über die öffner H 01 und H 02 (F i g. 3) das Dreiwege-Magnetventil MVl stromlos, so daß die Oszillation aufhört. Bei rückwärtiger Verstellung eines Kolbens schaltet sich die Oszillationsbewegung selbsttätig wieder ein.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Vorrichtung zur Verlagerung und Veränderung des hydraulisch erzeugten Oszillationshubes des Schleifschlittens in Schleifmaschinen, insbesondere in Maschinen zur elektrolytischen Bearbeitung metallischer Werkstücke durch zwei verstellbare Anschläge und geeignete Umsteuerungseinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge mit den Kolben (10, 11) zweier sich gegenüberliegender Hydraulikzylinder verbunden sind, deren Kammern (14, 15 bzw. 16, 17) zwei umsteuerbare Elektromagnet-Dreiwegeventile (MV2, MV3) vorgeschaltet sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Magnetventile zur Umsteuerung der Druckbeaufschlagung in den Kammern (14, 15 bzw. 16, 17) mit zwei wechselnd schaltenden Drucktastenschaltern (L, R) in Verbindung stehen. 3. Vorrichtung nach Ansprach 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Stromkreis des Magnetventils (MVI) für den Oszillationszylinder (3) zwei öff-ner (H01, HO2) vorgesehen sind, die bei gleichzeitigem Auftreffen der beiden mit den Kolben (10, 11) verbundenen Anschläge auf die beiden Endschalter (8, 9) die Oszillation des Schlittens (1) beenden. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ablesung des eingestellten Oszillationshubes und seiner Lage am Schleifschlitten eine Glühlampe vorgesehen ist, deren Licht zu einem Leuchtstrich gebündelt ist, der auf einer davor angeordneten, mit einer Skaleneinteilung versehenen Mattglasseheibe abgebildet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: im C Deutsche Patentschrift Nr. 438 595; deutsche Auslegeschrift Nr. 1092 805; USA.-Patentschriften Nr. 2 563 301, 1790 857.
DEW31066A 1961-11-14 1961-11-14 Vorrichtung zur Verlagerung und Veraenderung des hydraulisch erzeugten Oszillationshubes des Schleifschlittens in Schleifmaschinen Pending DE1209459B (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE438595C (de) * 1925-09-27 1926-12-18 Globus Werke Antrieb fuer Werktische an Glasplatten-Schleifmaschinen
US1790857A (en) * 1931-02-03 Porated
US2563301A (en) * 1947-01-09 1951-08-07 Bryant Grinder Corp Carriage reciprocating mechanism
DE1092805B (de) * 1956-04-27 1960-11-10 Cincinnati Milling Machine & C Vorrichtung zum Einstellen des Hin- und Herhubs des Arbeitstisches einer Werkzeug-, z.B. einer Planschleifmaschine

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