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DE1209225B - Vorrichtung zur Fernsteuerung eines Wechselstromschweissapparates ueber das Schweisskabel - Google Patents

Vorrichtung zur Fernsteuerung eines Wechselstromschweissapparates ueber das Schweisskabel

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Publication number
DE1209225B
DE1209225B DES75708A DES0075708A DE1209225B DE 1209225 B DE1209225 B DE 1209225B DE S75708 A DES75708 A DE S75708A DE S0075708 A DES0075708 A DE S0075708A DE 1209225 B DE1209225 B DE 1209225B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
welding
voltage
rectifier
circuit
current
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES75708A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Willem Smit and Companies Transformatorenfabriek N V
Original Assignee
Willem Smit and Companies Transformatorenfabriek N V
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Willem Smit and Companies Transformatorenfabriek N V filed Critical Willem Smit and Companies Transformatorenfabriek N V
Publication of DE1209225B publication Critical patent/DE1209225B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K9/00Arc welding or cutting
    • B23K9/10Other electric circuits therefor; Protective circuits; Remote controls
    • B23K9/1087Arc welding using remote control

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Plasma & Fusion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Arc Welding Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
B23k
Deutsche KL: 21h-30/15
Nummer: 1209 225
Aktenzeichen: S 75708 VIII d/21 h
Anmeldetag: 12. September 1961
Auslegetag: 20. Januar 1966
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Fernsteuerung eines Wechselstromschweißapparates, ζ. Β. eines steuerbaren Schweißtransformators über das Schweißkabel, versehen mit einer elektrisch gesteuerten Hilfsvorrichtung zum Verstellen dieses Apparates, zwei verschiedenen Belastungsorganen, von denen entweder das eine oder das andere zur Erhaltung eines Steuerstromes zur Regelung des Schweißapparates in der einen bzw. der anderen Richtung zwischen die Schweißelektrode und das Werkstück geschaltet werden kann, und einem ferromagnetische!! System mit Wicklungen, die in den Schweißkreis und in Reihe mit einem Gleichrichtsystem im Steuerstromkreis der Hilfsvorrichtung geschaltet sind.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der französischen Patentschrift 1 168 650 bekannt. Dabei besteht das Slromtransiomiatorsystem aus einem einzigen Stromwandler, dessen Kern während des Schweißvorganges gesättigt ist und daher keine Spannung im Steuerstromkreis der Hilfsvorrichtung erzeugen kann, sondern, wenn das eine oder das andere, aus einer größeren bzw. kleineren Impedanz bestellende Belastungsorgaii zwischen die Schweißelektrode und das Werkstück geschaltet ist, eine niedrigere bzw. eine höhere Spannung auf die Gitter zweier Elektronenröhren drückt, in deren Anodeiistromkreise Relais geschaltet sind, durch die die Hilfsvorrichtung in der einen bzw. in der anderen Richtung in Wirkung gesetzt wird. In dieser bekannten Vorrichtung ist der Steuerstrom ein Wechselstrom desselben Charakters wie der Schweißstrom und wird durch die Amplitude des auf die Elektronenröhren wirkenden Steuerstromes bestimmt, unabhängig davon, ob es eine Regelung gibt oder nicht und in weicher Riehtung diese Regelung stattfindet. Eine solche Vorrichtung ist für äußere Störungen und für Änderungen der Charakteristik jeder ihrer Elemente empfindlich und hat eine geringe Selektivität. Weiter sind Elektronenröhren leicht verletzbar und dem Verschleiß unterworfen.
Die Erfindung hat den Zweck, eine Vorrichtung der erwähnten Art zu schallen, wobei die Nachteile der bekannten Vorrichtung vermieden sind. Sie besteht darin, daß die Belastungsorgane je durch die Reihenschaltung einer Impedanz und eines Gleichrichters gebildet werden und mindestens durch die Sperrichtung des Gleichrichters voneinander abweichen, daß das ferromagnetische System aus zwei getrennten Transduktoren besteht, von denen die im Steuerstromkreis liegenden Wicklungen je in Reihe mit einem eigenen Gleichrichter und einem eigenen Teil der Hilfsvor-Vorrichtung zur Fernsteuerung eines
Wechselstromschweißapparates über das
Schweißkabel
Anmelder:
Willem Smit & Co's Transformatorenf abriek N. V., Nijmegen (Niederlande)
Vertreter:
Dipl.-Ing. H. Schaefer, Patentanwalt,
Hamburg 1, Lilienstr. 36
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 15. September 1960 (255 912)
richtung, ζ. Β. der Spule eines Relais, parallel zueinander geschaltet sind und mit der Speisespannung, z. B. der Scliweißspannung oder einem Teil derselben, verbunden sind, und daß auch die letzterwähnten Gleichrichter entgegengesetzte Sperrrichtungen besitzen. In dieser Vorrichtung wird daher für die Steuerung ein pulsierender Gleichstrom verwendet, dessen Zeichen die Richtung der Regelung bestimmt, und die Transduktoren dienen selber als Seleklivschalter in den Steuer- oder Speisestromkreisen der Hilfsvorrichtung. Der Steuerstrom weicht daher prinzipiell vom Schweißstrom ab, so daß Störungen im Schweißkreis keinen steuernden Effekt mehr haben können. Die als Selektivschalter wirkenden Transduktoren machen die Benutzung von Elektronenröhren, Transistoren oder anderen verletzbaren und dem Verschleiß unterworfenen Schaltorganen überflüssig.
Die Erfindung macht es möglich, ein einziges, aus einer mit Endkontakten versehenen Reihenschaltung einer Impedanz und eines Gleichrichters bestehendes, loses Belastungsorgan zu verwenden, das zur Bildung des einen Belastungsorgans in der einen Richtung und zur Bildung des anderen Belastungsorgans in der anderen Richtung zwischen der Schweißelektrode und dem Werkstück geschaltet wird.
Es sei bemerkt, daß die Steuerung eines Schweißapparates mit Hilfe gleichgerichteter Ströme von entgegengesetzter Polarität aus der britischen Patentschrift 444 297 bekannt ist. Diese Patentschrift aber bezieht sich auf einen Apparat zum Schweißen mit Gleichstrom, so daß eine besondere Wechselstrom-
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quelle für die Speisung der Regelvorrichtung erfor- Schweißzustand und im Zustand während der Rege-
derlich ist. Außerdem wird bei dieser bekannten lung des Schweißtransformators befinden. Dadurch,
Vorrichtung ein polarisiertes Relais benutzt, das teuer daß die Stromkreise 10, 12, 14, 16 und 11, 13, 15,
und störungsanfällig ist; ferner muß der Steuer- 17 parallel zueinander geschaltet sind und nur darin
Stromkreis während des Schweißens vom Schweiß- 5 voneinander abweichen, daß die Gleichrichter 12 und
Stromkreis abgeschaltet sein, was die Verwendung 13 entgegengesetzte Sperrichtungen besitzen, werden
eines hochbelasteten Schalters im Schweißstrom- die Phänomene in diesen Stromkreisen einander
kreis bedingt. Die bekannte Vorrichtung ist dem- gleich sein, aber einen Phasenunterschied von 180°
zufolge aufwendig, verwickelt in ihrem Aufbau und besitzen, so daß die nachfolgenden Betrachtungen
teuer in der Herstellung. io bezüglich des einen Stromkreises in den meisten
Sowohl diese und andere Merkmale als auch die Fällen auch für den anderen Stromkreis gelten.
Wirkung einer Vorrichtung nach der Erfindung wer- Im Nullastzustand fließt durch den Schweißden im nachfolgenden an Hand der Zeichnung, die kreis 2, 3 kein Strom und werden die magnetischen das elektrische Prinzipschema einer solchen Vor- Kerne 8, 9 der Transduktoren 6, 10 und 7, 11 ausrichtung darstellt, näher erklärt. 15 schließlich durch die Sekundärwicklungen 10 und
In der Zeichnung ist 1 ein steuerbarer Schweiß- 11 magnetisiert. Während der positiven halben
transformator, dessen Primärseite mit einer Wechsel- Perioden der Speisespannung e kann nur durch den
stromquelle, d. h. dem Verteilungsnetz, verbunden Stromkreis 10, 12, 14 und während der negativen
ist und dessen Sekundärseite den Schweißkreis speist. halben Perioden dieser Spannung kann nur durch den
Der Schweißkreis besteht aus den Leitern 2 und 3, 20 Stromkreis 11, 13, 15 ein Strom fließen. Betrachtet
der am Ende des Leiters 2 angeschlossenen Schweiß- man nur den Stromkreis 10, 12, 14, 16, so wird am
elektrode 4 und dem Werkstück 5, das mit dem Ende Anfang einer positiven halben Periode der Konden-
des Leiters 3 verbunden ist. sator 16 infolge der vorigen positiven halben Perio-
Im Leiter 2 sind die Primärwicklungen oder die den eine gewisse Restspannung haben und wird der
primären durchgehenden Leiter 6 und 7 zweier 25 Fluß im magnetischen Kern 8 ebenfalls infolge dieser
Transduktoren geschaltet. Die Sekundärwicklungen vorigen halben Perioden den positiven Remanenz-
10 und 11 dieser Transduktoren sind je in Reihe wert besitzen, welcher im vorliegenden Fall 80 bis
mit einem Gleichrichter 12, 13 und der Spule 14, 15 85% des positiven Sättigungswertes beträgt. Sobald
eines Relais parallel zueinander geschaltet und mit die Speisespannung während der betrachteten posi-
einer gesonderten Speisewechselspannung e verbun- 30 tiven halben Periode die Restspannung des Konden-
den, die, wie angenommen wird, in Phase mit der sators 16 überschritten hat, fließt ein Magnetisie-
Schweißspannung ist und daher auch die Schweiß- rungsstrom durch die Wicklung 10 und gelangt der
spannung selbst oder ein Teil derselben sein kann. Kern 8 in den Sättigungszustand. Danach hat die
Die Gleichrichter 12 und 13 haben entgegengesetzte Wicklung 10 nahezu keine Impedanz mehr und wird
Sperrichtungen. Parallel zu den Relaisspulen 14, 15 35 der Kondensator 16, der in der vorhergehenden
sind Kondensatoren 16,17 geschaltet. Diese Konden- halben Periode Strom an die Spule 14 des Relais
satoren können in bestimmten Fällen fortgelassen lieferte, bis ungefähr zu dem Maximalwert der
werden. Die Relais betätigen Kontakte 18, 19 bzw. Speisespannung e aufgeladen.
20, 21, die in die Stromkreise des für zwei Dreh- Während der negativen halben Perioden der
richtungen ausgeführten Wechselstrommotors 22 ge- 40 Speisespannung kann durch den Stromkreis 10, 12,
schaltet sind. Der Motor treibt die nicht gezeichneten 14, 16 kein Strom fließen, so daß der Magnetfluß im
Organe zur Regelung des Schweißtransformators 1 in Kern 8 wieder auf den positiven Remanenzwert
der einen oder in der anderen Richtung an. Am Ende zurückfällt und der Kondensator 16 die Relaisspule
jedes Regelgebietes wird ein Endschalter 23 bzw. 24 14 mit Strom beliefert. Das Relais zieht dadurch
geöffnet, so daß der Motor zum Stillstand kommt. 45 seinen Anker weiter an. Das Umgekehrte geschieht
Normal sind die Endschalter 23, 24 geschlossen. im Stromkreis 11, 13, 15, 17, so daß im Nullast-
Zur Erzeugung eines Steuerstromes im Schweiß- zustand beide Relais 14, 15 ihre Anker angezogen kreis wird zwischen die Schweißelektrode 4 und das halten und die Kontakte 18 und 20 geschlossen und Werkstück 5 ein Belastungsorgan geschaltet, das aus die Kontakte 19 und 21 geöffnet sind. In diesem der zwischen Endkontakten 25, 26 angeordneten 5° Zustand bleibt daher der Motor 22 für die Regelung Reihenschaltung einer Impedanz 27 und eines des Transformators 1 stromlos.
Gleichrichters 28 besteht. Diese Impedanz kann ein Während des Schweißvorganges fließt, auch wenn spannungsabhängiger Widerstand sein, der bei nied- der Schweißstrom minimal ist, ein verhältnismäßig riger Spannung einen größeren und bei hoher Span- großer Wechselstrom durch den Schweißkreis 2, 3 nung einen kleineren Widerstandswert besitzt. Ein 55 und daher auch durch die Primärwicklungen oder solcher Widerstand nimmt weniger Leistung auf, die primären durchgehenden Leiter 6, 7 der Transwird daher weniger warm und kann deshalb kleiner duktoren. Betrachtet man wieder nur den Stromkreis ausgeführt werden als ein normaler Widerstand für 10, 12, 14, 16, so besitzt, wie aus dem Untenstehendieselbe maximale Stromintensität, die für die Steue- den hervorgehen wird, der Magnetfluß im Kern 8 rung nötig ist. Setzt man das Belastungsorgan in den 60 am Anfang der positiven halben Periode der Speisemit vollen Linien dargestellten Stand, so erhält man spannung den negativen Remanenzwert. Anfänglich einen Steuerstrom für die Regelung des Schweißtrans- ist daher der Kern 8 ungesättigt, so daß in der formators in der einen Richtung, und setzt man das Sekundärwicklung 10 des Transduktors 6, 8, 10 eine Belastungsorgan in den punktiert angegebenen um- verhältnismäßig hohe Spannung erzeugt wird. Die gekehrten Stand, so erhält man einen Steuerstrom 65 Wicklungen 6 und 10 sind derart gewunden, daß zur Regelung in der anderen Richtung. während der positiven halben Periode der Speise-
Die gezeichnete Vorrichtung wirkt wie folgt: Die spannung der Schweißstrom die gleiche Polarität hat,
Schweißvorrichtung kann sich im Nullastzustand, im wobei die in der Wicklung 10 induzierte Spannung
der Speisespannung entgegengesetzt gerichtet ist. Diese induzierte Spannung, die noch durch die Restspannung des Kondensators 16 verstärkt wird, ist viel größer als die Speisespannung, so daß am Anfang der erwähnten halben Periode die entgegengesetzt gerichtete Dül'erenzspanniing über den Clsichric'iiev 12 liegt und der letztere keinen Strom durchlassen kann. Infolge des großen Schweißstromes wird der Kern 8 jedoch sehr schnell in den positiven Sättigungszustand gebracht. Sobald dieser Zustand erreicht worden ist, verschwindet die entgegenwirkende Spannung über die Wicklung 10 und läßt die Speisespannung einen Strom durch den Kreis 12, 10, 14 fließen, wodurch der Kondensator 16 wieder geladen und das Relais 14 erregt wird. Nimmt die Größe der Speisespannung ab, so nimmt auch der Magnetfluß im Kern 8 ab, derart, daß im Augenblick des Nulldurchganges der Speisespannung der Magnetfluß den positiven Permanenzwert besitzt. Am Anfang der negativen halben Periode der Speisespannung befindet der Magnetfluß sich daher im positiven Remanenzpunkt.
Kehrt die Richtung der Speisespannung um, so ändert sich auch die Polarität des Schweißsiromes. In diesem Falle wird in der Wicklung 10 eine hohe Spannung erzeugt, die der Summe der Speisespannung und der Kondensatorspannung entgegengesetzt gerichtet ist. Die Differenzspannung läßt einen Strom durch den Kreis 10, 12, 14 fließen, wodurch das Relais 14 wieder erregt wird. Dadurch, daß in diesem Fall Gegenamperewindungen erzeugt werden und der Transduktor daher als Transformator wirkt, wird es langer dauern, bevor der Kern 8 in den negativen Sättigungszustand gelangt. Der Strom bleibt deshalb während eines großen Teiles der negativen halben Periode durch den Kreis 10, 12, 14 fließend. Sobald der negative Sättigungszustand des Kernes 8 erreicht ist, wird die in der Wicklung 10 induzierte Spannung Null, und da der Gleichrichter 12 keinen durch die Speisespannung erzeugten Strom durchlassen kann, wird daher auch der Strom in diesem Kreis Null. Das Relais wird dann durch den Kondensator 16 gespeist, so daß es erregt bleibt. Beim Nulldurchgang des Schweißstromes kehrt der Magnetfluß in "den negativen Remanenzpunkt zurück. Am Anfang der folgenden positiven halben Periode der Speisespannung befindet der Magnetfluß sich daher in diesem Punkt seiner Kennlinie. Im Stromkreis 11, 13, 15, 17 geschieht dasselbe, aber mit einem Phasenunterschied von 180° infolge der entgegengesetzten Sperrichtung des Gleichrichters 13.
Während des Schweißvorganges ziehen daher ebenfalls beide Relais 14, 15 ihre Anker an, so daß die Kontakte 18 und 20 geschlossen und die Kontakte 19 und 21 geöffnet sind und der Motor 22 stromlos bleibt. Aus dem Obenstehenden geht hervor, daß während der positiven halben Periode der Speisespannung über den Gleichrichter 12 und während der negativen halben Periode diese Spannung über den Gleichrichter 13 eine sehr hohe Spannungsspitze auftritt. Diese Spannungsspitzen können den Gleichrichter beeinträchtigen, so daß es sich empfiehlt, die Wicklungen 10 und 11 durch spannungsabhängige Widerstände zu überbrücken, die in der Zeichnung punktiert gezeichnet und durch 29 und 30 angegeben sind.
Will man die Hilfsvorrichtung zum Verstellen des Schweißtransformators 1 in Wirkung setzen, so muß abhängig von der erwünschten Pachtung der Verstellung entweder das Relais 14 oder das Relais 15 derart erregt werden, daß es seinen Anker anzieht, und muß das Relais 15 bzw. das Relais 14 stromlos oder nahezu stromlos bleiben, so daß es seinen Anker nicht anzieht. Dies wird erreicht mit Hilfe der im Sc'iweißkreis 2, 3 geschalteten Reihenschaltung der Impedanz 27 und des Gleichrichters ?,8. Betrachtet man den Fall, wobei das in vollen Linien gezeichnete Belastungsstromorgan 25 bis 28 im Schweißkreis 2, 3 geschaltet ist. so fließt nicht während der positiven halben Perioden der Speisespannung und der Spannung des Schweißkreises, sondern nur während der negativen halben Perioden dieser Spannungen ein Strom im Schweißkreis.
Im nachfolgenden wird auseinandergesetzt, daß am Anfang einer positiven halben Periode der Speisespannung der Magnetfluß im Kern 8 den negativen Remanenzwert besitzt. Während dieser Periode kann die Speisespannung einen Strom im Stromkreis, 12, 10, 14 erzeugen, welcher Strom den Kern 8 in den positiven Sättigungszustand bringt. So lange dieser Zustand nicht erreicht worden ist. ist dieser Strom klein, da die Wicklung 10 dann eine große Impedanz bildet. Der größte Teil dieser halben Periode ist nun nötig, um den Kern 8 in den erwähnten Sättigungszustand zu bringen, so daß im Augenblick, wenn die Wicklung 10 keine nennenswerte Impedanz mehr bildet, die Amplitude der Speisespannung bereits wieder auf einen kleinen Wert gefallen ist, so daß der Strom durch das Relais 14 klein bleibt, d. h. zu klein ist, um den Anker dieses Relais anzuziehen. Es wird klar sein, daß in diesem Falle der Kondensator 16 nur auf einen verhältnismäßig kleinen Wert geladen wird. Während der positiven halben Periode der Speisespannung wird das Relais 14 daher unzureichend erregt. Fällt die positive Speisespannung auf Null, so nimmt der Magnetfluß in Kern 8 bis zu dem positiven Remanenzwert ab, so daß am Anfang der
negativen halben Periode der Magnetfluß im Kern 8 sich in diesem Remanenzpunkt seiner Kennlinie befindet.
Während der negativen halben Periode der Speisespannung und der Spannung des Schweißkreises läßt der Gleichrichter 28 den Strom durch und fließt im Schweißkreis 2, 3 ein Steuerstrom. Dieser Strom erzeugt in der Wicklung 10 eine Spannung in der Durchlaßrichtung des Gleichrichters 12, welche Spannung bei richtiger Bemessung der Belastungsimpedanz 27 der Summe der Speisespannung und der Kondensatorspannung nahezu gleich, aber entgegengesetzt gerichtet ist. Der Steuerstrom durch die Wicklung 6 des Transduktors treibt den Kern 8 aus dem positiven Remanenzpunkt in den negativen Rema-
nenzpunkt. In diesem Falle ist die induzierte Spannung nicht hoch genug, um einen Erregungsstrom durch die Spule 14 des Relais fließen zu lassen. Die bereits am Anfang der negativen halben Periode niedrige Kondensatorspannung, die während dieser halben Periode noch weiter abnimmt, ist ebensowenig imstande, einen hinreichenden Strom durch die Relaisspule 14 fließen zu lassen, so azS dieses Relais seinen Anker nicht anzieht. Deshalb bleibt während beider halber Perioden der Speisespannung und der Spannung des Schweißkreises der Kontakt 18 geöffnet und der Kontakt 19 geschlossen. Wenn die Speisespannung nach einer negativen halben Periode in den Nulldurchgang gelangt, so kehrt der Magnetfluß im
Kern 8 in den negativen Remanenzpunkt seiner Kennlinie zurück.
Bei der Verwendung des mit vollen Linien gezeichneten Belastungsorgans 25 bis 28 ist die Wirkung des Steuerstromkreises 11,13,15,17 anders als die oben beschriebene Wirkung des Stromkreises 10, 12, 14, 16. Was den Stromkreis 11, 13, 15, 17 anbelangt, wird am Anfang einer positiven halben Periode der Speisespannung der Magnetfluß im Kern 9 den negativen Remanenzwert besitzen. Die Gleichrichter 13 und 28 verhindern, daß ein Strom im Stromkreis 11, 13,15 und im Schweißkreis 2, 3 fließt. Die Spannung des Kondensators 17 ist aber infolge des Zustandes während der vorhergehenden negativen halben Periode der Speisespannung verhältnismäßig hoch, so daß der Kondensator 17 die Relaisspule 15 mit einem Strom speist, der hinreichend ist, um den Anker anzuziehen. Am Anfang der negativen halben Periode der Speisespannung befindet der Kern 9 sich daher noch im negativen Remanenzpunkt. Während der ao negativen halben Periode fließt ein Steuerstrom durch den Schweißkreis und wird anfänglich eine Spannung in der Wicklung 11 induziert, die der Speisespannung und der Kondensatorspannung entgegenwirkt. Durch den Steuerstrom in der Wicklung 7 wird aber der Kern 9 sehr schnell aus dem negativen Remanenzpunkt in den negativen Sättigungszustand gebracht, so daß die in der Wicklung 11 induzierte Spannung verschwindet und die Speisespannung einen starken Strom durch die Relaisspule 15 sendet und den Kondensator 17 nahezu auf den Maximalwert der Speisespannung ladet. Fällt die Speisespannung während der negativen halben Periode auf Null, so kehrt der Kern 9 in den negativen Remanenzpunkt zurück. Im betrachteten Falle zieht daher das Relais 15 seinen Anker an, so daß der Kontakt 20 geschlossen und der Kontakt 21 geöffnet ist. Da, wie oben bereits erklärt worden ist, das Relais 14 seinen Anker nicht anziehen kann und daher der Kontakt 19 geschlossen bleibt, erhält der Motor 22 Strom, und es findet eine Verstellung des Schweißtransformators 1 in einer von der Drehrichtung des Motors abhängigen Richtung statt.
Es wird klar sein, daß, wenn das Belastungsorgan 25 bis 28 umgedreht wird, d. h. in der punktiert dargestellten Lage zwischen der Schweißelektrode und dem Werkstück 5 angeordnet wird, das Relais 14 seinen Anker anziehen und das Relais 15 nahezu stromlos bleiben wird, so daß der Motor 22 in entgegengesetzter Richtung drehen und der Transformator in entgegengesetzter Richtung verstellt werden wird.
Es wird bemerkt, daß die Kondensatoren 16 und 17 nicht immer nötig sind. In einigen Fällen sind die Relais 14 und 15 so träge, daß sie ihre Anker während der halben Perioden der Speisespannung, in denen sie keinen oder zu wenig Strom erhalten, angezogen halten. Werden die Kondensatoren 16 und 17 nicht verwendet, so muß man den Transduktoren, den Relais, den Belastungsorganen und der Speisespannung andere relative Werte geben, da, wie aus dem Obenstehenden hervorgeht, die Kondensatorspannungen die Zustände in den Steuerstromkreisen beeinflussen.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zur Fernsteuerung eines Wechselstromschweißapparates, ζ. Β. eines steuerbaren Schweißtransformators, über das Schweißkabel, versehen mit einer elektrisch gesteuerten Hilfsvorrichtung zum Verstellen dieses Apparates, zwei verschiedenen Belastungsorganen, von denen entweder das eine oder das andere zur Erhaltung eines Steuerstromes zur Regelung des Schweißapparates in der einen bzw. der anderen Richtung zwischen die Schweißelektrode und das Werkstück geschaltet werden kann, und einem ferromagnetischen System mit Wicklungen, die in den Schweißkreis und in Reihe mit einem Gleichrichtsystem im Steuerstromkreis der Hilfsvorrichtung geschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsorgane je durch die Reihenschaltung einer Impedanz (27) und eines Gleichrichters (28) gebildet werden und mindestens durch die Sperrichtung des Gleichrichters voneinander abweichen, daß das ferromagnetische System aus zwei getrennten Transduktoren besteht, von denen die im.Steuerstromkreis liegenden Wicklungen (10, 11) je in Reihe mit einem eigenen Gleichrichter (12, 13) und einem eigenen Teil der Hilfsvorrichtung, z. B. der Spule (14, 15) eines Relais, parallel zueinander geschaltet sind und mit der Speisespannung, z. B. der Schweißspannung (1) oder einem Teil derselben, verbunden sind, und daß auch die letzterwähnten Gleichrichter (12,13) entgegengesetzte Sperrichtungen besitzen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Steuerstromkreis liegenden Wicklungen (10, 11) der Transduktoren je durch einen spannungsabhängigen Widerstand (29, 30) überbrückt sind, dessen Widerstandswert bei zunehmender Spannung abnimmt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die im Steuerstromkreis liegenden Relaisspulen (14, 15) oder andere Belastungselemente je durch einen Kondensator (16, 17) überbrückt sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwei Belastungsorgane zusammen durch ein einziges, aus einer mit Endkontakten (25, 26) versehenen Reihenschaltung einer Impedanz (27) und eines Gleichrichters (28) bestehendes, loses Belastungsorgan gebildet werden, das zur Bildung des einen Belastungsorgans in der einen Richtung und zur Bildung des anderen Belastungsorgans in der anderen Richtung zwischen die Schweißelektrode und das Werkstück geschaltet wird.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Belastungsimpedanz (27) aus einem spannungsabhängigen Widerstand besteht, dessen Widerstandswert bei zunehmender Spannung abnimmt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1062 850; britische Patentschrift Nr. 444 297.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 779/342 1.66 ® Bundesdruckerei Berlin
DES75708A 1960-09-15 1961-09-12 Vorrichtung zur Fernsteuerung eines Wechselstromschweissapparates ueber das Schweisskabel Pending DE1209225B (de)

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NL255912A NL108170C (de) 1960-09-15 1960-09-15

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DE (1) DE1209225B (de)
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GB (1) GB938132A (de)
NL (1) NL108170C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB444297A (en) * 1934-10-16 1936-03-18 British Thomson Houston Co Ltd Improvements in and relating to electric remote control systems
DE1062850B (de) 1956-02-21 1959-08-06 Unitor As Schaltanordnung fuer Lichtbogen-Schweissmaschinen mit Ferneinstellung der Stromstaerke

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Also Published As

Publication number Publication date
CH388490A (de) 1965-02-28
FR1309251A (fr) 1962-11-16
NL108170C (de) 1964-04-15
GB938132A (en) 1963-10-02
NL255912A (de)

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