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DE1208909B - Schutzbrille mit Korrektionslinsen - Google Patents

Schutzbrille mit Korrektionslinsen

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DE1208909B
DE1208909B DEM56895A DEM0056895A DE1208909B DE 1208909 B DE1208909 B DE 1208909B DE M56895 A DEM56895 A DE M56895A DE M0056895 A DEM0056895 A DE M0056895A DE 1208909 B DE1208909 B DE 1208909B
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Germany
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correction lens
protective glass
safety glasses
correction
lens
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DEM56895A
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Paul Winslow Tisher
Harry Kramer
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MED OPTIES Inc
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MED OPTIES Inc
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61FFILTERS IMPLANTABLE INTO BLOOD VESSELS; PROSTHESES; DEVICES PROVIDING PATENCY TO, OR PREVENTING COLLAPSING OF, TUBULAR STRUCTURES OF THE BODY, e.g. STENTS; ORTHOPAEDIC, NURSING OR CONTRACEPTIVE DEVICES; FOMENTATION; TREATMENT OR PROTECTION OF EYES OR EARS; BANDAGES, DRESSINGS OR ABSORBENT PADS; FIRST-AID KITS
    • A61F9/00Methods or devices for treatment of the eyes; Devices for putting in contact-lenses; Devices to correct squinting; Apparatus to guide the blind; Protective devices for the eyes, carried on the body or in the hand
    • A61F9/02Goggles
    • A61F9/025Special attachment of screens, e.g. hinged, removable; Roll-up protective layers
    • GPHYSICS
    • G02OPTICS
    • G02CSPECTACLES; SUNGLASSES OR GOGGLES INSOFAR AS THEY HAVE THE SAME FEATURES AS SPECTACLES; CONTACT LENSES
    • G02C7/00Optical parts
    • G02C7/02Lenses; Lens systems ; Methods of designing lenses
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
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    • A61F9/02Goggles
    • A61F2009/021Goggles with prescription spectacle lenses

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Description

  • Schutzbrille mit Korrektionslinsen Die Erfindung betrifft eine Schufzbrille mit mindestens einem durchsichtigen die Augenhöhle ab deckenden Schutzglas aus Kunstoff, dessen brechcnde Flächen einander parallel sind, und einer Korrektionslinse geringerer Abmessung als das Schutzglas las. die an der Innenseite des Schutzglases lösbar angeordnet ist.
  • Als Folge einer medizinischen Behandkmg von verschiedenen Augenkrankheiten, insbesondere nach Operationen ist es im allgemeinen erforderlich, ein oder beide Augen vor physischen Schädigungen, wie unachtsame fierührung-en, oder vor allzu großer Lichtintensität zu schützen und gleichzeitig einem oder bei den in ihrer Sehleraft beeinträchtigen Augen durch Korrektionslinsen eine Sehmöglichkeit zu geben. Dabei kann es erforderlich sein, im Laufe der Rekonvaleszenz die Korrektionslinsen auszuwechseln sowie Justierungen vorzunehmen.
  • Hicrzu ist eine Schutzbrille mit Korrektionslinsen bekannt. bei der die Korrektionslinsen in einem eigenen Rahmen gefaßt sind der hinter die Gläser einer gewöhnlichen Brille an deren Rahmen angeschraubt wird. in der Art der handelsüblichen an Brillen befestigbaren Sonnenschutzgläser.
  • Diese bekannte Konstruktion hat jedoch den Nachteil. daß Staub und Schmutz zwischen die Schutzgläser und die Korrektionslinse eindringen und die Gläser beschlagen können. Außerdem kann es an dem für starke Korrektionslinsen erforderlichen Platz fehlen. Ebenso ist das Auswechseln bzw.
  • Justieren der Korrektionslinsen umständlich und zeitraubend. Nicht zuletzt ergibt die bekannte Ausfüllrungsform für den Träger ein wenig gefälliges Aussehen. da weder die Anordnung der Korrektionslinse noch ihre NN'irkung auf das Auge, die in einer starken und unnatürlichen Vergrößerung der Pupille bestehen kann verborgen sind.
  • Diese Nachteile werden bei der erfindungsgemäßen Konstruktion dadurch vermieden, daß eine zur lösbaren Befestigung der Korrektionslinse und zur Abdichtung des Raumes zwischen Schutzglas und Korrektionslinse an der Innenfläche des Schutzglases als ringförmige Erhebung ausgebilåete Fassung angeordnet ist. Die Vorteile der erfindungsgemäßen Konstruktion sind die absolute Feuchtigkeits- und Staubsicherheit, das leichte Einsetzen und Auswechseln der Korrektionslinse sowie die bequeme Justierung und Änderung der Justierung im Verlauf einer Rekonvaleszenz. Außerdem ist die erfindungsgemäße Ausführungsform durch Verzicht auf einen eigenen Rahmen für die Korrektionslinsen billiger herzustellen und leichter im Gewicht. Dem Träger verleiht sie dazu ein neutrales und gefälliges Aussehen, da sie sich kaum von einer normalen Sonnenbrille unterscheidet.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung sind die Schutzgläser vorteilhafterweise aus solchem Material gebildet, das infrarote und ultraviolette Strahlen absorbiert.
  • Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist die Drehbarkeit der Korrektionslinse in ihrer Fassung, wozu zweckmäßigerweise an der hinteren Oberfläche der Korrektionslinse Ausnehmungen für das Einsetzen eines Werkzeuges zum Drehen der Linse vorgesehen sind.
  • Vorteilhafterweise hat der Querschnitt der Fassung die Form eines Dreiecks, dessen auf die Korrektionslinse zugewendete Seite einen spitzen Winkel mit der in der Schnittebene verlaufenden Tangente an die Innenfläche des Schutzglases bildet und so groß ist, daß sie den Rand der Korrektionslinse übergreift.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. Es zeigt F i g-. 1 eine Vorderansicht einer Brille gemäß der Erfindung an dem Träger, F i g. 2 eine Seitenansicht der Brille der F i g. 1 an einem Träger, F i g-. 3 eine Ansicht der Korrektionslinse gemäß der Erfindung von hinten, F i g. 4 einen senkrechten Schnitt in vergrößertem Maßstab entlang der Linie 4-4 in F i g. 3, Fig.5 einen waagerechten Schnitt in vergrößertem Maßstab entlang der Linie 5-5 in F i g. 3 und Fig. 6 einen senkrechten Schnitt durch ein Linsensystem, das ähnlich dem der Fig. 4 ist und das eine korrigierende Linse negativer Schärfe aufweist.
  • Es hat sich herausgestellt, daß die obengenannten Vorteile durch die Verwendung einer Konstruktion erreicht werden können, die ein Schutzglas größerer Abmessung aus synthetischem Kunststoff zum Abdecken und Schützen der Augenhöhle, eine Korrektionslinse geringerer Abmessung und Mittel für die lösbare Befestigung der Korrektionslinse auf der inneren Oberfläche des Schutzglases aufweist, durch die ein Sitz für den Umfang gebildet wird, um Verschmutzung der einander gegenüberliegenden Oberflächen zu vermeiden. Obwohl verschiedene farblose synthetische Kunststoffe für das Schutzglas verwendet werden können, die ein sehr hohes Maß an UV-Absorption aufweisen, ist es vorteilhaft, das Schutzglas aus einem gefärbten, jedoch optisch transparenten Kunststoff herzustellen, um so möglichst ein Maximum an Absorption an infraroten und ultravioletten Strahlen und optimale kosmetische Eigenschaften zu erzielen, um die Korrektionslinse und ihre Befestigung sowie die durch starke Korrektionslinsen bedingte unnatürliche Vergrößerung der Pupillen nach außen wirksam zu verbergen.
  • Es wird nun im einzelnen auf die Zeichnung Bezug genommen, in der die F i g. 1 und 2 Brillen darstellen, an denen die Erfindung verwirklicht worden ist, wobei die Brillen getragen sind. Im großen und ganzen betrachtet bestehen die Gläser aus Schutzgläsern und Korrektionslinsen, wobei die Gläser allgemein durch das Bezugszeichen 2 angedeutet sind, die an Tragelementen 3 befestigt sind, die durch die Brücke 4 miteinander verbunden sind, wobei Brillenbügel 6 vorgesehen sind, die mit den äußeren Kanten der Tragelemente 3 durch Scharniere 8 verbunden sind und sich nach rückwärts am Kopf des Brillenträgers erstrecken und hinter den Ohren enden.
  • NasenstegeS werden von Nasenstegtragteilen7 gehalten, die sich von der Brücke 4 aus erstrecken.
  • Wie am besten aus den F i g. 3 bis 5 ersichtlich ist, bestehen die Gläser 2 aus einem Schutzglas 10 größerer Abmessung und einer Korrektionslinse 12 geringerer Abmessung, die an der inneren Oberfläche des Schutzglases 10 durch einen ringförmigen Vorsprung oder Ring 14 befestigt ist, der vorteilhafterweise aus einem Stück mit der inneren Oberfläche des Schutzglases besteht und sich um den Umfang der Korrektionslinse 12 erstreckt.
  • Wie am besten aus den F i g. 4 und 5 zu erkennen ist, nimmt der Vorsprung 14 im Querschnitt in Richtung auf sein freies Ende ab und bildet so einen im wesentlichen dreieckigen Querschnitt, der von einem Wandpaar 16, 18 gebildet wird, die zusammenlaufen und von größerer axialer Höhe sind als die axiale Dicke der Korrektionslinse 12. Die Innenwand 16 des Vorsprungesl4 ist ebenfalls vom freien Ende oder der Spitze des Vorsprungesl4 aus so geneigt, daß die Öffnung, die von ihrer Spitze oder ihrem freien Ende gebildet wird, etwas kleiner ist als der Umfang der Korrektionslinse 12, und das äußere oder freie Teil des Vorsprunges überdeckt die hintere Oberfläche der Korrektionslinse zusätzlich zu der reibenden Klemmung der Seitenkanten derselben.
  • Auf diese Weise wird ein schmutz- und flüssigkeitsdichter Verschluß für die einander gegenüberliegen- den Oberflächen des Schutzglases 10 und der Korrektionslinse 12 gebildet, um so optimale optische Eigenschaften sicherzustellen.
  • Um eine Drehung der Korrektionslinse 12 innerhalb des Vorsprunges 14 zu erleichtern, kann ein Paar von einander gegenüberliegenden Ausnehmungen 20 in der hinteren Fläche der Korrektionslinse 12 neben ihrem Umfang für die Aufnahme eines geeigneten Werkzeuges, wie z. B. eines Spannschlüssels, vorgesehen sein, um die Linse 12 um ihre optische Achse in bezug auf das Schutzglas 10 zu bringen.
  • Obwohl in dem Vorsprung 14 eine Elastizität durch eine bestimmte synthetische Kunststoff-Fassung und eine geeignete Dimensionierung und Ausbildung in der Weise vorgesehen sein kann, daß bei einer geeigneten Umgebungstemperatur das Einschnappen der Korrektionslinse 12 möglich wird, wird der Kunststoff vorteilhafterweise genügend steif gewählt, um ein Ausschnappen zu verhindern, und die Lippe 14 hält die Korrektionslinse 12 vorteilhafterweise mit einer erheblichen Steifigkeit in ihrer Lage, um eine versehentliche Verschiebung zu verhindern. Dementsprechend wird die Korrektionslinse in den Ring 14 eingesetzt oder aus diesem herausgenommen, indem das Schutzglas 10 genügend erhitzt wird, um den synthetischen Kunststoff und damit den Ring 14 um einen Betrag von 0,05 bis 0,15 mm aufzudehnen, was normalerweise ausreicht, um das freie Ende des Vorsprunges 14 in bezug auf den Umfang der Korrektionslinse 12 genügend weit nach außen zu bewegen, um das Einsetzen oder das Herausnehmen zu ermöglichen. Obwohl der Ausdehnungskoeffizient der Korrektionslinse 12 derselbe sein kann wie der des Schutzglases 10, wenn dasselbe oder ein ähnliches Kunststoffmaterial hierfür verwendet wird, so wird doch die Wärme der äußeren Oberfläche des Schutzglases 10 zugeführt, und die Wärmeübertragung zwischen dem Schutzglas und der Korrektionslinse ist genügend unwirksam, um ein Temperaturgefälle sicherzustellen, insbesondere dann, wenn ein geringer Luftzwischenraum zwischen dem größeren Teil ihrer einander gegenüberliegenden Oberflächen normalerweise in der Anordnung besteht. Auf diese Weise kann die Korrektionslinse 12 sicher innerhalb des Vorsprunges 14 gehalten werden, jedoch bei Erhitzung des Schutzglases, was in geeigneter Weise durch ein Sandbad oder Heißluft geschehen kann, abgenommen werden.
  • Da der Vorsprung 14 fest an die entsprechend geneigte Seitenkante der Korrektionslinse 12 angreift und sich bis über den gesamten Umfang derselben erstreckt, wird ein hervorragender Verschluß am Umfang der Korrektionslinse 12 und damit auch für die einander gegenüberliegenden Oberflächen des Schutzglases 10 und der Korrektionslinse 12, um den Eintritt von Flüssigkeiten, Staub oder anderen Fremdkörpern zwischen diese zu vermeiden, die die einander gegenüberliegenden Oberflächen stark verschmutzen würden. Auf diese Weise können die Gläser sauber und optisch klar gehalten werden trotz des Luftzwischenraumes, der zwischen den einander zugewendeten Oberflächen des Schutzglases und der Korrektionslinse besteht.
  • Da es in der Praxis normalerweise sehr schwierig ist, eine vollständige Berührung über die ganze Oberfläche der Gläser sicherzustellen, sind die Gläser vorteilhafterweise so ausgebildet, daß ein kleiner Luftzwischenraum zwischen den gegenüberliegenden Flächen durch eine geeignete Auswahl der Krül mungsradien vorgesehen ist. Auf diese Weise kann die unerwünschte Erscheinung von Newtonschen Ringen auf Grund fehlerhafter Berührung der Oberflächen v ermieden werden.
  • In diesem Zusammenhang wird darauf hinbewiesen, daß eine Korrektionslinse 12 mit hoher positiver Kon-el;tul- in den Fig. 3 bis 5 gezeigt ist, die eine konvexe Vorderfläche aufweisen, die der Krümmung der hinteren Fläche des gebogenen Schutzglases 10 entspricht. In F i g. 6 ist eine Korrektionslinse 12n mit hoher negativer Korrektur gezeigt, was einen größercn Luftzwischenraum zwischen der Außenfläche der Korrektionslinse 12a und der Innenfläche des gebogenen Scllutzglases 10a zur Folge hat. Bei dieser Ausführungsform verläuft die Seitenkante der Korrektionslinse 12a parallel zu der Achse des Gläsersystems, und der Vorsprung 14a greift fest an die hintere Seitenkante der Korrektionslinse an und bildet somit einen dichten Verschluß, wobei die Fläche desselben dadurch vergrößert werden kann, daß für das Zusammenwirken eine Schrägung an der Kante vorgesehen ist. Andererseits kann auch die Seitenkante der Korrektionslinse 12 konisch ausgebildet sein, so daß ihre äußere Fläche an den Basisteil des Vorsprunges 14 angreift, jedoch ist das weniger wünschenswert, weil sich Schmutz und Flüssigkeit in dem Zwischenraum zwischen dem Vorsprung und dem übrigbleibenden Teil der Seitenkante des Schutzglases ansammeln kann.
  • Es wird nun mehr im einzelnen auf das Schutzglas 10 Bezug genommen, dessen brechende Flächen einander parallel sind und eben verlaufen, so daß das Schutzglas im wesentlichen keine optische Wirkung hat. Die Konstruktion gemäß der Erfindung verwendet also Schutzgläser konvex gebogenen Querschnittes, der im wesentlichen einen Kugelabschnitt darstellt. Durch die Verwendung eines derartig gebogenen Querschnittes kann sich das Schutzglas 10 dichter an die Kopfform anschließen und dadurch dicht an den Kanten des das Auge umgebenden Bereiches anschließen, um so einen optimalen Schutz gegen physische und Lichtverletzungen zu bilden. Es ist klar ersichtlich, daß die Verwendung der Form eines Kugelabschnittes eine optimale optische Lösung ermöglicht.
  • Am besten aus den F i g. 1 und 3 ist ersichtlich, daß der obere Rand des Schutzglases 10 in der dargestellten Ausführungsform im wesentlichen geradlinig verläuft und daß der untere Kantenteil und die äußeren Seitenkanten sanft gekrümmt und von einem großen Radius gebildet sind. um sich dicht an den entsprechenden Umfang der Augenhöhle im Kopf anzuschließen. Der innere Seitenkantenteil ist ebenfalls gekrümmt und von einem wesentlich kleineren Radius gebildet, so daß er sich eng an der Seite der Nase entlang anschließt und sanft in die oberen und unteren Kantenteile übergeht. Damit das Schutzglas die Augenhöhle im Kopf vollständig überdeckt und sich bequem und für einen optimalen Schutz dicht daran anlegt, ist sie in horizontaler Richtung größer als in vertikaler.
  • Das Schutzglas gemäß der Erfindung ist aus synthctischem Kunststoffmaterial hervorragender optischer Klarheit gefertigt und weist einen Brechungsindex auf, der etwa dem optischen Gläser entspricht.
  • Der Kunststoff sollte genügend elastisch sein, um in seine Ausgangsform zurückzukehren, wenn während der normalen Verwendung Spannungen aufgebracht werden, und sollte von hoher Stoßsicherheit und Oberflächenhärte sein, um widerstandsfähig gegen Verkratzen zu sein. Der Kunststoff sollte außerdem relativ geringe Schrumpfeigenschaften während der Warmverarbeitung beim Präzisionsformen, Pressen, Gießen oder Spritzen aufweisen. Er sollte bis zu Temperaturen von etwa 650 C formstabil sein, um Verformungen während des normalen Gebrauchs zu vermeiden, und sollte vorteilhafterweise gute plastische Eigenschaften haben, um zu der hergestellten Form im Fall einer Erhitzung bis zu einem Punkt der Verformung zurückkehren zu können, wobei dieser Faktor weitgehend von der Herstellungstemperatur abhängig ist, was dem Fachmann bekannt ist.
  • Um ein Optimum an Eigenschaften im Hinblick auf die Klarheit, die Brechung, die Formstabilität, die Stoßfestigkeit und die Oberflächenhärte zu erreichen, haben sich seit langem Acrylsäureester und insbesondere Methacrylsäuremethylesterharze für optische Zwecke als geeignet erwiesen und sich als sehr wirksam für die Erfindung herausgestellt. Kürzlich sind auch andere Harze vorgeschlagen worden, nämlich Allylester, Polyvinylkarbazol, Celluloseacetat mit hohem Acetylwert und Polypropylen.
  • Obwohl verschiedene Weichmacher den klaren Kunstharzen zugesetzt werden können, um den größten Teil der ultravioletten Strahlen zu absorbieren, werden vorzugsweise Schutzlinsen verwendet, in denen Farbstoffe und Oberflächenüberzüge herkömmlicher Art verwandt sind, um das Glas abzudunkeln und um wesentlich größere Anteile der ultravioletten und infraroten Strahlen zu absorbieren, jedoch können auch zusätzlich Weichmacher darin verwendet werden.
  • Das Schutzglas kann in die geeignete Form gepreßt oder gespritzt werden, wobei vorzugsweise der Vorsprung einstückig während der Herstellung gebildet wird. Vom Standpunkt der Einfachheit und der Herstellungsgeschwindigkeit aus hat sich das Preßverfahren als sehr vorteilhaft erwiesen. Jedoch kann Spritzen oder Gießen wünschenswert sein, weil größere Härten beim Spritzen oder Gießen einiger Kunstharze erreicht werden können.
  • Die Korrektionslinse kann entweder aus geschliffenem optischem Glas oder synthetischem Kunststoff ähnlich dem des Schutzglases bestehen, der gegossen oder gespritzt und/oder poliert sein kann, daß er einen geeigneten Korrektionsfaktor aufweist. Normalerweise wird die Verwendung optischer Gläser vorgezogen, weil die Korrektionsfaktoren sich damit sehr genau erreichen lassen und weil sie sehr hart und widerstandsfähig gegen Verkratzen sind.
  • Da das Schutzglas im wesentlichen eben ist, d. h. im wesentlichen unkorrigierend ist und einen Korrektionsfaktor unter 0,25 hat, wird der Korrektionsfaktor im wesentlichen von der Korrektionslinse bestimmt, die von positiver oder negativer Stärke oder zylindrisch sein kann mit einer in geeigneter Weise orientierten Achse für die Korrektur des Astigmatismus und die außerdem mit der notwendigen sphärischen Komponente versehen sein kann. Selbstverständlich kann auch eine zusammengesetzte Korrektionslinse für die Verwendung eines bifokalen oder trifokalen Linsensystems eingesetzt werden. Dementsprechend kann der Augenarzt oder der Augenoptiker leicht und schnell die Korrektionslinse auswählen, die für den Patienten benötigt wird, und kann diese innerhalb des Vorsprunges oder des Ringes auch drehen, um die benötigte Einstellung der optischen Achse zu erreichen. Das ist insbesondere bei der nachoperativen Behandlung und der Rekonvaleszenz des Patienten wichtig. Beispielsweise benötigt der Patient nach der Herausnahme eines Kataraktes im allgemeinen eine Korrektur von +10 verbunden mit einem Zylinder von +1 oder 2, wie es allgemein in den F i g. 4 und 5 der Korrektionslinse dargestellt ist. Während einer Zeit im Anschluß an eine chirurgische Operation verändert sich der Astigmatismus des aphakischen Auges (Fehlen der Kristallinse des Auges), und die Korrektionslinse muß gedreht werden, um den Veränderungen angepaßt werden zu können, oder muß, wenn nötig, ersetzt werden. In ähnlicher Weise benötigt der Patient im Anschluß an eine chirurgische Operation der skleralen Faltung der abgelösten Netzhaut eine Linse mit negativer Korrektur, wie sie in F i g. 6 dargestellt ist.
  • Um die Brille am Kopf des Patienten während der Anfangszeit nach einem chirurgischen Eingriff befestigen zu können, können die Bügel selbstverständlich von einem Band gehalten werden, um so einen Schutz vor physischen Verletzungen während des Schlafes oder halbbewußtlosen Zustandes zu bilden.
  • Die Konstruktion gemäß der Erfindung kann verwendet werden, um dieselbe oder eine andere Korrektur für beide Augen des Benutzers mittels einer beidseitigen Korrektionseinrichtung zu bilden. Wo jedoch nur eine einseitige Korrektur erforderlich ist, kann für das andere Auge ein Schutzglas verwendet werden, das vorteilhafterweise keinen Haltevorsprung oder Ring aufweist. Zum Üben von schwachsichtigen Patienten kann ein gefärbtes, undurchsichtiges Glas über dem starken Auge und eine Kombination aus einem Schutzglas und einer Korrektionslinse derselben Farbe über dem schwächeren Auge verwendet werden.
  • Es ist somit ersichtlich, daß die Konstruktion gemäß der Erfindung im Hinblick auf die Korrektionsfaktoren außerordentlich anpassungsfähig ist, wobei gleichzeitig ein hervorragender Schutz vor physischen und Lichtverletzungen ermöglicht wird. Durch das Einsetzen von Korrektionslinsen, die normalerweise von dem Patienten benötigt werden, sind die Brillen auch außerordentlich vorteilhaft für die Verwendung durch den Patienten nach der Erholung oder für Sportler und für Personen, die eine Korrektur der Sehschärfe sowie Brillen benötigen, die einen guten Schutz vor physischen Verletzungen des Auges durch schnell bewegte Luftströme oder in der Luft enthalten Partikeln benötigen, wie z. B. Skifahrer, Radfahrer, Ruderer und Fallschirmspringer, wobei insbesondere die Verwendung des gekrümmten Schutzglases ein Optimum an Stromlinigkeit entlang seiner äußeren Oberfläche bewirkt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Schutzbrille mit mindestens einem durchsichtigen, die Augenhöhle abdeckenden Schutzglas aus Kunststoff, dessen brechende Flächen einander parallel sind, und einer Korrektionslinse geringerer Abmessungen als das Schutzglas, die an der Innenseite des Schutzglases lösbar angeordnet ist, gekennzeichnet durch eine zur lösbaren Befestigung der Korrektionslinse (12) und zur Abdichtung des Raumes zwischen Schutzglas (10) und Korrektionslinse an der Innenfläche des Schutzglases als ringförmige Erhebung ausgebildete Fassung (14).
  2. 2. Schutzbrille nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzglas infrarote und ultraviolette Strahlen absorbiert.
  3. 3. Schutzbrille nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Korrektionslinse in ihrer Fassung (14) drehbar ist.
  4. 4. Schutzbrille nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die hintere Oberfläche der genannten Korrektionslinse Ausnehmungen (20) für das Einsetzen eines Werkzeuges zum Drehen der genannten Korrektionslinse in der Fassung aufweist.
  5. 5. Schutzbrille nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Fassung die Form eines Dreiecks hat, dessen auf die Korrektionslinse zugewendete Seite (16) einen spitzen Winkel mit der in der Schnittebene verlaufenden Tangente an die Innenfläche des Schutzglases bildet und so groß ist, daß sie den Rand der Korrektionslinse übergreift.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 750 117, 1822599; französische Patentschriften Nr. 1 185 637, 1111613; »Zeitschrift für Feinmechanik und Optik«, Heft 7, 1956, S. 200, 201 und letzte Umschlagseite innen.
DE1963M0056895 1962-05-24 1963-05-20 Schutzbrille mit Korrektionslinsen Expired DE1208909C2 (de)

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