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DE1208405B - Schweiss- und Einfuehrvorrichtung fuer Kondensatorwickelmaschinen - Google Patents

Schweiss- und Einfuehrvorrichtung fuer Kondensatorwickelmaschinen

Info

Publication number
DE1208405B
DE1208405B DEJ21558A DEJ0021558A DE1208405B DE 1208405 B DE1208405 B DE 1208405B DE J21558 A DEJ21558 A DE J21558A DE J0021558 A DEJ0021558 A DE J0021558A DE 1208405 B DE1208405 B DE 1208405B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
foil
welding
value
valuable
transport rollers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEJ21558A
Other languages
English (en)
Inventor
Ing Erich Reindl
Ing Karl Frey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by International Standard Electric Corp filed Critical International Standard Electric Corp
Publication of DE1208405B publication Critical patent/DE1208405B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G13/00Apparatus specially adapted for manufacturing capacitors; Processes specially adapted for manufacturing capacitors not provided for in groups H01G4/00 - H01G11/00
    • H01G13/02Machines for winding capacitors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Fixed Capacitors And Capacitor Manufacturing Machines (AREA)

Description

  • Schweiß- und Einführvorrichtung für Kondensatonvickelmaschinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Kondensatorwickelmaschinen zum Anschweißen des Anschlußleiters an die Wertfolie und zum Einführen dieser Folie in den Kondensatorwickel.
  • Bei der Automatisierung des Wickelvorganges bei Kondensatorwickelmaschinen tritt als besonderes Problem das Einschieben der Wertfolie in den Grundwickel auf. Der Grundwickel wird dabei auf einen in feststehenden Lagern geführten Dorn gewickelt und besteht aus den Dielektrikumbändern und einer sogenannten Massefolie. Der zweite Kondensatorbelag, die sogenannte Wertfolie, bestimmt durch ihre Länge den Kapazitätswert des Kondensators. Diese Wertfolie muß dem Grundwickel zugeführt und in diesen in der erforderlichen Länge eingewickelt werden. Da die Dicke der Dielektrikumfolie nur etwa 0,02 mm und die der Wertfolie nur etwa 0,01 mm beträgt, ist es schwierig, die Wertfolie in geeigneter Form dem Grundwickel zuzuführen und das Mitwickeln zu bewerkstelligen.
  • Darüber hinaus muß sowohl an die Massefolie wie auch an die Wertfolie mindestens ein Anschlußleiter angebracht werden, der entweder eingelegt oder, noch besser, angeschweißt werden muß.
  • Bei bekannten Schweißvorrichtungen, die an Wickelmaschinen befestigt sind, erfolgt der Schweißvorgang mit Hilfe einer oder mehrerer geeigneter Schweißelektroden. Dabei wird das Material für die Stromzuführung sowohl von Hand als auch selbsttätig senkrecht zur Bewegungsrichtung der Belagfolie von einer Vorratstrommel zugeführt und mit der Belagfolie nach dem Stillsetzen des Wickelvorganges durch Aufsetzen der Elektroden in einem Schweißvorgang verbunden. Die bekannten Vorrichtungen weisen aber den Nachteil auf, daß die zum Anschweißen des Anschlußleiters und die zum Zuführen der Belagfolie benötigten Werkzeuge (Schweißelektroden, Transportrollen, Vorratsrollen u. dgl.) mechanisch nicht miteinander verbunden sind, so daß alle Arbeitsgänge in verhältnismäßig großen Zeitabständen nacheinander ablaufen. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die bekannten Vorrichtungen nicht immer eine exakte Führung der Belagfolie gewährleisten, so daß die dünnen Metallfolien beim Schweiß- und Einführvorgang beschädigt werden können.
  • Durch die erfindungsgemäße Vorrichtung an Kondensatorwickelmaschinen werden alle bisherigen Schwierigkeiten behoben und das Anschweißen des Anschlußleiters sowie die Zuführung der Wertfolie in einem arbeitszeitsparenden Arbeitsgang bewerkstelligt. Diese Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Wertfollenvorratsrolle, die Transportrollen und die Schweißzange zum Anschweißen des Anschlußleiters am äußersten Ende eines drehbar gelagerten Armes angeordnet sind, so daß nach Drehung des Armes das Ende der Wertfolie in die Nähe des Grundwickels gelangt (Einführvorgang) und die Wertfolie vom Grundwickel erfaßt und eingewickelt werden kann so lange, bis eine Schneidevorrichtung die Wertfolie abschneidet.
  • Die Schweißzange zum Anschweißen des Anschlußleiters ist dabei, vom Grundwickel aus gesehen, vorzugsweise unmittelbar vor den Transportrollen angeordnet.
  • Zur Erleichterung des Gewichtes der Anbietevorrichtung und zur leichteren Handhabung derselben erfolgt nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Antrieb der Transportrollen mittels eines Schneckenrades, welches durch eine biegsame Welle angetrieben wird.
  • Schließlich ist vorgesehen, daß die Wertfolie während des Einführvorganges durch einen unter einem spitzen Winkel zur Bewegungsrichtung der Wertfolie gerichteten, vorzugsweise durch einen Kanal in der oberen Schweißbacke gehenden Luftstrahl auf den unteren Schweißzangenteil angepreßt wird.
  • Letztere Ausführungsform hat den Zweck, daß sich die Wertfolie nicht aufstellen kann, sondern zügig in den Grundwickel eingewickelt wird. Die Erfindung wird nun an Hand der einzigen Figur näher beschrieben. Die Figur zeigt schematisch unter Weglassung aller für die Erfindung nicht wesentlichen Teile ein Beispiel der Schweiß- und Einführvorrichtung nach der Erfindung. Der Wickeldorn 1 trägt den Grundwickel 2. Dieser besteht aus den Dielektrikumbändern 3, 4, 5 und 6 und aus der Massefolie 7, meistens aus Aluminium. Die Massefolie 7 läuft zwischen zwei Backen 8 und 9 einer Schweißzange mit den Schweißkohlen 10 und 11 zum Anschweißen des Anschlußleiters bzw. Anschlußdrahtes.
  • Die Schweiß- und Einführvorrichtung nach der Erfindung besteht aus dem bewegbaren Arte 22, der um den Drehpunkt 21 drehbar ist. Die Drehung bewirkt ein Motor 23, der die Stange 24 hin- und herbewegt, die mit dem bewegbaren Arm 22 gelenkig verbunden ist. Das Ende des bewegbaren Armes ist gabelförmig. Auf dem einen Gabelende ist die Vorratsrolle 13, am anderen Gabelende sind die Zahnräder 16 und 17 mit den daran befestigten federnden Rollen 25 und 26 angebracht.
  • Ebenfalls in starrer Verbindung mit dem bewegbaren Arm 22 befinden sich noch die Achse der Umlenkrolle 14, über die die auf der Vorratsrolle 13 gespeicherte Wertfolie 12 umgelenkt wird, ferner die Führungsrinne 15 zur Führung der Wertfolie 12 und schließlich die Schweißzangenteile 28 und 29. Die Schweißzange ist, vom Grundwickel aus gesehen, unmittelbar vor den Transportrollen 25, 26 angeordnet.
  • Die Schweiß- und Einführvorrichtung nach der Erfindung arbeitet nun wie folgt: In der dargestellten Lage der Schweiß- und Einführvorrichtung steht die Wertfolie etwas über die Teile der Schweißvorrichtung 28 und 29. hinaus. Der Anschlußdraht 30 wird zugeführt, und die Schweißzangenbacken 28 und 29 schließen sich und schweißen den Anschlußdraht 30 an die Wertfolie 12.
  • Der Motor 23 läuft an und dreht durch Verschiebung seiner Stange 24 nach rechts den bewegbaren Arm 22 im Uhrzeigersinn, bis die Schweiß- und Einführvorrichtung knapp vor dein fest gelagerten Grundwinkel steht. In diesem Augenblick läuft der Motor 20 an und dreht über seine flexible Welle 19 das Schneckenrad 18. Dieses Schneckenrad dreht das Zahnrad 16 und dadurch die federnden Rollen 25 und 26 in entgegengesetztem Sinn, so daß die Wertfolie 12 nach rechts weitertransportiert wird.
  • Das Folienende der Wertfolie 12 mit dem angeschweißten Anschlußdraht wird damit in den Grundwickel 2 eingeschoben, von diesem erfaßt und mitgewickelt. In diesem Augenblick wird der Motor 20 abgestellt. Die Wertfolie wird durch die Kraft des Grundwickels 2, weiter durch die federnden Rollen 25 und 26 herausgezogen, und zwar so lange, bis die Wertfolie ihren Kapazitätswert erreicht hat, der vorzugsweise auf elektrische Art gemessen wird. In diesem Augenblick schneidet die Schneidevorrichtung 27 die Wertfolie ab. Danach wird der bewegbare Arm 22 durch Einschalten des Motors 23 in seine Ruhelage zurückgebracht. Es kann nun der Fall eintreten, daß beispielsweise durch Unebenheiten der Wertfolie oder durch einen schiefen Schnitt das reibungslose Aufnehmen der Wertfolie durch den Grundwickel nicht erfolgen kann, weil die Wertfolie etwas nach- oben verbogen ist. Um ein reibungsloses Aufnehmen der Wertfolie durch den Grundwickel zu gewährleisten, wird in an sich bekannter Weise ein (nicht dargestellter) Luftstrahl auf die Oberseite des Wickels gerichtet. Dieser Luftstrahl schließt mit der Bewegungsrichtung der Wertfolie vorzugsweise einen spitzen Winkel ein. Nach einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird ein entsprechender schräger Kanal in der oberen Backe der Schweißvorrichtung vorgesehen, an den ein Druckluftschlauch angeschlossen ist. Dieser schräge Luftstrahl bewirkt, daß die Wertfolie während des Einführvorganges stets auf der unteren Backe der Schweißvorrichtung, anliegt.
  • Schließlich sei noch erwähnt, daß es wesentlich ist, daß während des Einführvorganges die Umlaufgeschwindigkeit des Grundwickels und die Einschubgeschwindigkeit der Wertfolie übereinstimmen müssen.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung an Kondensatorwickelmaschinen zum Anschweißen des Anschlußleiters an die Wertfolie und zum Einführen der Wertfolie in den Wickel, dadurch.gekennzeic.hnet, daß die Wertfolienvorrätsrolle (13), die Transportrollen (25 und 26) und die Schweißzange (28.29) zum Anschweißen des Anschlüßleiters am äußersten Ende eines drehbar gelagerten Armes (22) angeordnet sind, so daß nach Dre= hung des Armes (Einführvorgang) das Ende der Wertfolie in die Nähe des Grundwickels (2) gelangt und die Wertfolie vom Grundwickel erfäßt und eingewickelt werden kann so lange,-bis eine Schneidevorrichtung (27) die Wertfolie abschneidet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißzange (28, 29), vom Grundwickel aus gesehen, unmittelbar vor den Transportrollen (25, 26) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transportrollen (25, 26) durch ein Schneckenrad (18), welches durch einen Motor (20) über eine biegsame Welle (19) angetrieben wird, gedreht werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Wertfolie während des Einführvorganges durch einen unter einem spitzen Winkel zur Bewegungsrichtung der Wertfolie gerichteten, vorzugsweise durch einen Kanal in der oberen Schweißbacke gehenden Luftstrahl auf den unteren Schweißzangenteil (29) angepreßt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr.1816 792; USA: Patentschrift Nr. 2 950 070.
DEJ21558A 1961-04-08 1962-04-05 Schweiss- und Einfuehrvorrichtung fuer Kondensatorwickelmaschinen Pending DE1208405B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1208405X 1961-04-08

Publications (1)

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DE1208405B true DE1208405B (de) 1966-01-05

Family

ID=3687178

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEJ21558A Pending DE1208405B (de) 1961-04-08 1962-04-05 Schweiss- und Einfuehrvorrichtung fuer Kondensatorwickelmaschinen

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DE (1) DE1208405B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1816792U (de) * 1960-05-17 1960-08-18 Felten & Guilleaume Carlswerk Vorrichtung zum befestigen der stromzufuehrungen an den metallischen belagfolien bei der herstellung elektrischer wickelkondensatoren.
US2950070A (en) * 1956-05-03 1960-08-23 Illinois Tool Works Capacitor winder

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2950070A (en) * 1956-05-03 1960-08-23 Illinois Tool Works Capacitor winder
DE1816792U (de) * 1960-05-17 1960-08-18 Felten & Guilleaume Carlswerk Vorrichtung zum befestigen der stromzufuehrungen an den metallischen belagfolien bei der herstellung elektrischer wickelkondensatoren.

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