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DE1208471B - Verfahren und Anlagen zum Beschicken von Plattenpressen, insbesondere Etagenpressen - Google Patents

Verfahren und Anlagen zum Beschicken von Plattenpressen, insbesondere Etagenpressen

Info

Publication number
DE1208471B
DE1208471B DES95746A DES0095746A DE1208471B DE 1208471 B DE1208471 B DE 1208471B DE S95746 A DES95746 A DE S95746A DE S0095746 A DES0095746 A DE S0095746A DE 1208471 B DE1208471 B DE 1208471B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
press
loading
presses
pressed
documents
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES95746A
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Siempelkamp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DES95746A priority Critical patent/DE1208471B/de
Publication of DE1208471B publication Critical patent/DE1208471B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N3/00Manufacture of substantially flat articles, e.g. boards, from particles or fibres
    • B27N3/08Moulding or pressing
    • B27N3/20Moulding or pressing characterised by using platen-presses
    • B27N3/22Charging or discharging
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D3/00Veneer presses; Press plates; Plywood presses
    • B27D3/02Veneer presses; Press plates; Plywood presses with a plurality of press plates, i.e. multi- platen hot presses

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Verfahren und Anlagen zum Beschicken von Plattenpressen, insbesondere Etagenpressen
    Zw-u T3uscli;cl#e-,i von Pressen, insbesondere Etagen-
    pressep. in-i Zuge der Herstellung von Sperrholzplat-
    teil. Spanplatten, Fascrplatten od. dgl. sind die ver-
    Nlaßnahinen bekannt. Zumeist wird das
    plattenförinige Preßgut in Zusammenlegstationen
    C &
    oder Sireustatlonen auf sogenannte Beschickbleche
    als Be,chickunterlagen aufgebracht und mit diesen
    in die Presse einaeführt sowie auf
    diesen Beschick-unterlauen gepreßt. Das ist nachteilig,
    da das fertige Preßgut infolge unvermeidbarer Tole-
    ranzen der Beschickbleche unterschiedlich stark aus-
    fällt. Darüber hipaus stört, daß die Beschickunter-
    lagen in der Presse mit auf-eheizt und danach wieder
    -ekühlt werden müssen. Das ist aufwendio, und ver-
    größert die Aufheizzeit der Pressen. Darüber hinaus
    wird das plattenförmige Preßgut von unten und oben
    unten,chiedlich beheizt, was Qualitätsbeeinträchtigun-
    L,en zur Fol2e haben kann.
    Um solcfien Mängeln zu begegnen, ist es bekannt,
    die Beschick-unterlal# ,en als sogenannte Tabletts aus-
    zuhilden. Darunter versteht man kastenförmiae Be-
    C
    schick-unterlagen. deren Boden als Förderband aus-
    #:ebi!det ist und die in die Presse eingefahren werden
    und beiin Zurückzielien das Preßgut auf die Pressen-
    platten auflegen, während das Förderband sich be-
    wegt. In ihnliclici- Weise arbeitet die sogenannte För-
    Derartige Maßnahmen sind
    offenbar sehr auf.'Werdio. zumal das Gut zumeist einer
    besoiidei--.ii Vorpressung unterworfen werden muß.
    Darüber hinau--. 1,.-(,mnit das Preßgut im Zuge des
    Atifle(,eiis auf die Pressenplatte zunächst nur mit
    einem Rand und dann fortschreitend mit der Pressen-
    platte in Berülit-ung. was wiederum unterschiedliche
    Belielzung wid Qualitätsbeeinträchtigung zur Folge
    h,#zben ana.
    Der Erfinduna lieat die Auf-abe zuarunde, Ver-
    fahren und Anlagen zum Beschicken von Platten-
    pressen., insbesond.,2re Etagenpressen, für die Herstel-
    lung voll Sperrholzplatten, Spanplatten, Faserplatten
    od. d-i. anzu-eben, die es ermö-lichen, mit wesentlich
    rein AjfA,-and als im Zu-c der letztbesehriebe-
    neu Maßnahmen erforderlich das Preßgut ohne Be-
    sci-;cl,ui-iterla,-en in den Plattenpressen zu pressen,
    währepd daräher hinaus vollkommen -leichmäßiae
    Heheizuno, des Preßautes aewährleistet werden kann.
    Die Erfindunc bezieht sich somit auf ein Verfah-
    ren zum Beschicken von Plattenpressen, insbesondere
    Etagenpressen, für die Herstellung von Sperrholz-
    platten, Spanplatten, Faserplatten od. dgl., bei denen
    das plattenförtnige Preß- t auf Beschickunterlagen
    C c#II
    in die Pressen ein-eführt und in den Pressen vor der
    C
    Di-,rcbfüliruna des Preß,#Tor£zanues von den Beschick-
    unterlagen getrennt wird. Die Erfindung arbeitet dazu aber nicht mehr mit Förderbändem od. dgl., sondern besteht darin, die Beschickunterlagen mit so großer Geschwindigkeit unter dem Preßgut wegzuziehen oder wegzustoßen, daß die dabei auf das Preßgut wirkenden Trägheitskräfte (d. h. weniger genau formuliert das Beharrungsvermögen) größer sind als die Adhäsions- und Reibungskräfte, die das Preßgut auf den Beschickunte-lajen festhalten.
  • Die Erfinduna nutzt erstmals im Zuge der Beschickung von Plattenpressen, insbesondere Etagenpressen, die Tatsache, daß eine Unterlage unter einem Gegenstand oder unter einem Gut wegge-C el zogen werden kann, ohne daß sich der Gegenstand oder das Gut bewegen, wenn nur die Trägheitskräfte größer sind, als die A,dhäsions- oder Reibungskräfte, die das Gut oder den Gegenstand auf der Unterlage festhalten. Das bedeutet mit anderen Worten, daß die Unterlage mit hinreichend großer Geschwindi-keit bewe-t werden muß. Werden also im Rahmen des erfindunasaemäßen Verfahrens die Beschichunterlagen mit hinreichend großer Geschwindi-k-eit unter dem Preßgut weggezogen oder we.0,clesloßen, so bleibt das Preßgut auf den Pressenplatten liegen. Dadurch wird gleichzeitig sichergestellt, daß sich das plattenförmige Preßgut praktisch t' C Gleichzeitig mit seiner gesamten Unterseite auf die Pressenplatte auflegt. Im allgemeinen erreicht man dieses bei der üblichen Größe von Plattenpressen für die Herstellung von Sperrholzplatten, Spanplatten, Faserplatten od. dgl. schon dann, wenn die Beschickunterlagen in Bruchteilen einer Sekunde unter dem Preßgut weggezogen werden, die größenordnungsmäßiG; Zehntel oder Hundertstel einer Sekunde ausmach en. Wird nach bevorzugter Ausführungsform der Erfindun- das Verfahren so geführt, daß das Weg-C ID stoßen oder We-Ziehen der Beschickunterla-en C C gleichzeitig mit dem Schließen der Plattenpresse erfolgt, so kann völlig gleichmäßige Beheizung des zu pressenden Gutes von. oben und unten sichergestellt werden. Bei Etagenpressen wird man diese selbstverständlich in einem solchen Falle mit einer an sich bekannten Simultanschließeinrichtung ausrüsten.
  • im einzelnen läßt sich das erfindungsgemäße Verfahren auf verschiedene Weise verwirklichen. So ist eine bevorzugte Ausführungsform, die sich durch Einfachheit und Funktionssicherheit in der anlauenmäßie aen Verwirklichung auszeichnet, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickunterlagen unter dem Preßgut weggeschossen werden, was mittels expandierender Druckluft hoher Kompression oder mittels expandierender Verbrennungsgase von explodierenden Treibstoffen als Treibmittel für das Wegschießen geschehen kann. Im allgemeinen ist es ausreichend, mit Druckluft von etwa 300 atü zu arbeiten. Dabei kann man bei Etagenpressen die Beschickunterlagen aller Etagen gemeinsam, d. h. mittels gemeinsamem Antrieb, unter dem Preßgut wegziehen oder wegstoßen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die nach der Lehre der Erfindung zu bevorzugen ist, wonach bei Etagenpressen die Beschickunterlagen der einzelnen Etagen einzeln, (d. h. mit besonderem Antrieb für jede Beschickunterlage) unter dem Preßgut weggezogen oder weggestoßen werden. Es kann bei empfindlichem Gut, insbesondere nur lose geschüttetem Streugut zweckmäßig sein, das Preßgut auf der Seite, zu der hin die Beschickunterlagen weggestoßen werden, längs seiner Vorderkante während des Wegziehens oder Wegstoßens der Beschickunterlagen festzuhalten. Im Ergebnis wird erreicht, daß im Zuge cler Herstellung von Sperrholzplatten, Spanplatten, Faserplatten od. dgl, das plattenförmige Preßgut praktisch gleichzeitig auf die Pressenplatten aufgelegt wird, wo es unter Verzicht auf jede Beschickunterlage g-,preet werden kann. Das Ausstoßen des fertig gepreßten Gutes kann dann auf beliebige Weise erfolgen, beispielsweise, indem die Beschickunterlagen während des Einfahrens in die Plattenpresse das fertiggepre3te Gut ausstoßen.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf Anlagen zur Durchführung des beschriebenen Verfahrens. Eine Anlage ist in ihrer grundsätzlichen Gestaltung dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickunterlagen einerseits, die Presse (bei Etagenpressen die einzelnen Pressenetagen) andererseits Treibeinrichtungen aus einander zugeordneten. Treibzylindern und Treibkolben aufweisen, die in die-Trelbzylinder einfahren. Dabei können die Treibzylinder an den Beschickungsunterlagen befestigt sein und die Treibkolben an der Presse, oder umgekehrt. Im allgemeinen wird man die Treibeinrichtungen zu beiden Seiten derBeschickunterlagen anordnen, so daß sie sich über deren gesamte Länge oder eine Teillänge der Beschickungsunterlagen erstrecken. Die Elemente der Treibeinrichtungen können dabei an den Beschickunterlagen und an der Presse fest montiert sein, so daß die Treibkolben beim Einfahren und durch das Einfahren der Beschickunterlagen in die Plattenpresse bzw. in die Pressenetagen sich in die Treibzylinder einführen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, die Anordnung so zu treffen, daß die an der Presse angebrachten Elemente der Treibeinrichtung beweglich und ip die zugeordneten Elemente an den in der Presse bereits lie-enden Beschickunterlagen einführbar, an der Presse angebracht sind. - In all diesen Fällen sind im einfachsten Falle die Treibzylinder einfache einseitig verschlossene Rohre, während die Treibkolben aus dornarti-en Elementen bestehen können. Das Treibmittel kann auf beliebige Weise in die Treibeinrichtung eingebracht werden. Am einfachsten ist es, die festmon tieiten Elemente, d. h. die an der Presse montierten Elemente, mit Anschlußvorrichtungen an einen Druckluftspeicher auszurüsten und entsprechende Bohrungen vorzusehen, so daß die Druckluft in die Treibeinrichtung eintreten und den Treibkolben aus dem Treibzylinder geschoßartig heraustreiben kann. Eine andere Mö ichkeit ist dadurch gekennzeichnet, 91 b daß an der Presse, bei Eta-enpressen an den einzelnen Pressenetagen, als Zylinderkolbenanordnungen ausgeführte Treibeinrichtungen angeordnet und die Beschickunterlagen mit zugeordneten Ankuppeleinrichtungen ausgerüstet sind. Immer gehören zur erfindungsgemäßen Anlage auch Vorrichtungen zum Auffangen der gleichsam ausgeschossenen Beschickunterlagen, die jedoch in beliebiger Weise ausgeführt sein können. Im allgemeinen wird man dabei mit federnden Greifern arbeiten, die vor oder hinter der Plattenpresse die ausgestoßenen Beschick-unterlagen aufnehmen. Tatsächlich kann das Ausstoßen oder Ausziehen der Beschickunterlagen aus der Plattenpresse bzw. Etagenpresse heraus im Rahmen der beschriebenen Maßnahmen sowohl nach der Seite hin erfolgen, von der aus die Beschickunterlagen in die Plattenpresse eingefahren sind, als auch zur anderen Seite hin. Im letzten Falle empfiehlt sich die Ausführungsform, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die an der Presse angebrachten Elemente der Treibeinrichtung beweglich und in die zugeordneten Elemente an den in der Presse liegenden Beschickunterlagen einführbar an der Presse angebracht sind. Von besonderem Vorteil ist fernerhin, daß im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens die Beschickunterlagen besondere Manipulierfortsätze od. dgl. nicht mehr aufweisen. Sie könnten daher einseitig mit einer Begrenzungskante versehen und dicht an dicht unter Streustationen od. dgl. hindurchgeführt werden. Damit entfällt im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens auch das bei bekannten Maßnahmen erforderliche Trennen des beispielsweise kontinuierlich olestreuten Gutes in Abschnitte der Länge der einzelnen Beschickbleche.
  • Im folgenden wird die Erfindung an Hand der lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnunaen ausführlicher erläutert, es zeigt F i . 1 in perspektivischer Darstellung eine Be-9 C schickunterla-e mit aufgebrachtem Beschickgut beim Einfahren in eine Plattenpresse, F i g. 2 in Aufsicht eine andere Ausführtingsform des Gegenstandes nach F i g. 1, F i g. 3 eine weitere Ausführungsform und F i g. 4 in Seitenansicht eine Ausführungsform, bei der die Beschick-unterlage aufspulbar ausgeführt ist. Die Zeichnungen zeigen Maßnahmen im Zuge des Beschickens von Plattenpressen, insbesondere Etagenpressen für die Herstellung von Sperrholzplatten, Spanplatten, Faserplatten od. dgl., bei denen das plattenförmige Preßgut G auf Beschickunterlagen 1 in die Pressen 2 eingeführt und in den Pressen vor der Durchiührung des Preßvorganges von den Beschickunterlagen getrennt wird, und zwar sollen die Beschickunterlagen 1 mit so großer Geschwindigkeit unter dem Preßgut G weggezogen oder weggestoßen C C CIC werden, daß die auf das Preßgut G wirkenden Träg-C 1 neitskräfte, ungenauer ausgedrückt das Beharrungsvermögen, größer sind als die Adhäsions- und Reibungskräfte, die das Preßgut G auf den Beschickunterla-en 1 festhalten. - In F i g. 1, 2, 3 ist von der Presse nur eine Pressenplatte angedeutet und diese irit Z bezeichnet.
  • Dazu ist zunächst in F i 1 und 2 die Anordnuno, C so aelrollen, Ga.,) die Po-schickunterlaaen einerseits, elie Presse-, be, Etagenpressen also die einzelnen ii-#derorseit#;. Treibeinrichiunaen aus zu"eorc7inel#eii Treibzylindern 3 und Treibkolben 4 aufweisen. deren Treibkolben 4 in die Treib-7vIiiid,--r 3 ein41 fahren. ' Im Ausführung s beispl-el Luid zuMeich nach bevorzugter Ausführungsform der Erlindwig Lie'l;iicleii sich dic Tre;I,-einricliiung 3, 4 zu Seiten der Beschickunterla-en 1, wobei sie sich übcr dorca gesamte Länge erstrecken können. nach F i 1. ist jedoch anlyedetitet, daß es 7enü-t, daß sich diese Treibzylinder 3 über eine Teillänge erstrecken. Dabei befinden sich die Ti-eibzvlinder 3 an den Bescbickunterlagen 1. Es handelt sich um einfache Rohre, die einseitig verschlossen sind, so daß von der anderen Seite her die -1leiclisam als Dorn aus-eführten Kolben 4 in die Treit-,zylinder 3 einfahren, wenn die Beschickunterla#2eii 1 ihrerseits mit Hilfe üblicher und (nicht gezeichneter) Beschick-estelle od. dgl. in die Presse ein--eschoben worden. Die Treibkolben 4 besitzen Bollrunacii, ans denen Druckluft hoher Kompression pl ötzlich austreten kann, um das erfindungsgemäße Ausschießen der Beschickunterlagen 1 aus der Presse 2 heraus zu verwirklichen. Entsprechende Druckhiftzuführungen Können sich auch in den Zy- lindern 3 befinden.
  • F i -. 2 deutet an, daß man auch umgekehrt die Treibkolben 4 an den Beschickunterlagen 1 anbrin-Geil kann, während die Treibzylinder 3 sich an der Presse 2 befinden. In allen Fällen besteht die Möglichkeit# mit einem anderen Treibmittel als Druckluft zu arbeiten, beispielsweise auch mit Explosionsmitteln und Treibstoffen, wie sie in der Schießtechnik üblich sind.
  • In F i g. 3 ist eine weitere Ausführungsform der ErfindLing angedeutet worden, und zwar befinden sich hier an der Presse 2 als Zylinderk-olbenanordnun,gen ausgeführte Treibeinrichtungen 3, 4, während ei 1 die Beschickunterlagen 1 ledig ich zugeordnete Ankuppeleinrichtungen 5 im Bereich der Querwände 6 aufweisen, mit denen die Beschickunterla-en einseitic, abschließen.
  • In allen Fällen ist im Ausführungsbeispiel die Anordnun- so getroffen. daß die Beschickbleche L 1 nach der Seite hin wieder ausgeschossen werden, von der ans sie eingeführt worden sind. Es besteht aber auch zr die Möulicli#-eit, die Beschickbleche zur anderen Seite hin auszuschießen. Hierzu können die Treibeinrichtungep 3, 4 entsprechend gestaltet sein. Ein Vorschlag der Erfindung geht in dieser Richtung dahin, dafür zu sor-en, daß die an der Presse anaebrachten Eiemente der Treibeinrichtuno, beweclich und in die zugeordneten Elemente au den in der Presse liegenden Beschick-unterlaaen einfahrbar ap der Presse angebracht sind.
  • F i 4 ist eine letzte Ausfühaun-sform von Beschichunterlaaen 1 für das erfindun-s-emäße Verfahren beschrieben. Diese Ausführungsform ist dadurch gekennze;chnet, daß die neschickunterlagen als C In aufspulbare Unterlagen 10 aus- führt und mit C _-e Schnellaufspulvorrichtungen 1 b mit Auslöseeinrichtung 1 c und Aufspulkasten 1 d ausgerüstet sind, während sich an der Presse die Auslöseeinrichtung betäti ende Hilfselemente in Form von Anschlägen od. &i. befinden. Wird hier die Auslöseeinrichtuno, betäti-t, nachdem die Beschickunterlagen in die Plattenpresse eingeführt sind, so springt die aufspulbare Unterlace 1 a gleichsam wie ein Springrollo in den Aufspulkasten er ld, während das Preßgut G sich gleichzeitie, auf die Pressenplatte legt. C C

Claims (2)

  1. Pateniapsprüche: 1. Verfahren zum Beschicken von Plattenpressen, insbesondere Etagenpressen, für die Herstellung von Sperrholzpiatten, Spanplatten, Faserplatten od. deI., bei denen das plattenförmige Preßgut auf Beschickunterlagen in die Pressen eingelührt und in den Pressen vor Durchführundes Pressvorganges von den Beschickunterlagen Cletrennt wird, dadurch aekennzeichnet, daß die Beschickunterlagen mit so großer Gescliwindigkeit unter dem Preßgut weg ezogen C eg oder we- estoßen werden, daß die auf das Preß-C9 (:,ut wirkenden Träaheitskräfte arößer sind als die Adhäsions- und Reibungskräfte, die das Preßgut auf den Beschickunterlaaen festhalten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch ge-C kennzeichnet, daß die Beschickunterlagen unter dem Preßgut weggeschossen werden. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch (rekennzeichnet, daß bei Etagenpressen die Beschick-unterlaaen aller Etagen gemeinsam unter C C dem Preßgut weggezogen oder weggestoßen C werden. 4. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch aekennzeichnet, daß bei Etagenpressen die Be-C schick-unterla-en. der einzelnen Etaaen einzeln C C unter dem Preßgut weggezogen oder weggestoßen tD Cc LND werden. 5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch ,-el,ennzeichnet, daß das Preßgut auf der Seite, 7 C zu der hin die Beschickunterlagen weggezogen oder weggestoßen werden, längs seiner vorderen T C Kante während des Wegziehvorganges oder Weg C stoßvorganges festgehalten wird. 6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch crekennzeichnet, daß das Wegstoßen oder Wegziehen der Beschickunterlagen gleichzeitig mit C dem Schließen der Pressen erfolgt. 7. Anlaue zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickunterlagen (1) einerseits, die Presse (bei Etagenpres= die einzelnen Presseneta(Yen g ) andererseits Treibeinrichtungen aus einander zuaeordneten Treibzylindern 3) und Treib-C kolben (4) aufweisen, die in die Treibzylinder einfahren können. 8. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekenn-C C zeichnet, daß die Treibeinrichtunaen zu beiden C Länasseiten der Beschickunterlagen angeordnet sind und sich über deren gesamte oder Teillänge erstrecken. 9. Anlage nach Anspruch 7 und 8, dadurch -ekennzeichnet, daß die Elemente der Treibeinr;cht-,incen an den Beschickunterlaaen und an der C C Presse fest montiert sind und die Treibkolben beim Einfahren und durch das Einfahren der 13,-schickunterla-en in die Presse bzw. in die C Pressenetagen sich in die Treibzylinder einführen können. 10. Anlage nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Presse angebrachten Elemente der Treibeinrichtung beweglich und in die zugeordneten Elemente an den in der Presse liegenden Beschickungsunterlagen einfahrbar an der Presse angebracht sind. 11. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß an der Presse (bei Etagenpressen an den einzelnen Pressenetagen) als Zylinderkolben-C anordnung (3, 4) ausgefühite Treibeinrichtungen anaeordnet und die Beschickunterlagen mit zugeordneten Ankuppeleinrichtungen (5) ausgerüstet sind. 12. Anlage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickunterlagen als aufspulbare Unterlagen (1 a) ausgeführt und mit Aufspulvorrichtungen (1 b) mit Auslöseeinrichtung (1 c) und Aufspulkasten (1 d) ausgerüstet sind und daß an der Presse die Auslöseeinrichtung betätigende H.ilfselemente angeordnet sind.
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