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DE1208393B - Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen SiC-Halbleiterwiderstaenden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen SiC-Halbleiterwiderstaenden

Info

Publication number
DE1208393B
DE1208393B DEN19100A DEN0019100A DE1208393B DE 1208393 B DE1208393 B DE 1208393B DE N19100 A DEN19100 A DE N19100A DE N0019100 A DEN0019100 A DE N0019100A DE 1208393 B DE1208393 B DE 1208393B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
particles
conductive material
conductive
sic
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN19100A
Other languages
English (en)
Inventor
Masaru Asano
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NTT Inc
Original Assignee
Nippon Telegraph and Telephone Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Telegraph and Telephone Corp filed Critical Nippon Telegraph and Telephone Corp
Publication of DE1208393B publication Critical patent/DE1208393B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B1/00Conductors or conductive bodies characterised by the conductive materials; Selection of materials as conductors
    • H01B1/14Conductive material dispersed in non-conductive inorganic material
    • H01B1/18Conductive material dispersed in non-conductive inorganic material the conductive material comprising carbon-silicon compounds, carbon or silicon
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/10Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material voltage responsive, i.e. varistors
    • H01C7/105Varistor cores
    • H01C7/118Carbide, e.g. SiC type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)
  • Non-Adjustable Resistors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen SiC-Halbleiterwiderständen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen SiC-Halbleiterwiderständen mit in eine keramische Masse eingebetteten SiC-Teilchen und Teilchen aus leitendem Material durch Zusammensintern der Komponenten in einer inerten Atmosphäre liebst nachfolgender Teiloxydation bzw. Teilverbreunung der Teilchen aus leitendem Material in einem oxydierenden Gas zur Einstellung des gewünschten Widerstandswertes, wobei die Dichte der Teilchen aus leitendem Material, von der dem oxydierenden Gas ausgesetzten Oberfläche des Widerstandsrohlings ausgehend, nach innen hin zunimmt.
  • Bei bekannten Verfahren der erwähnten Art werden JIC-Teilchen und Teilchen aus leitendem Material zur Herstellung eines Widerstandsrohlings in solchen Anteilen gemischt, daß der Widerstandsrohling bereits vor einer Teiloxydation bzw. Teilverbrennung der Teilchen aus leitendem Material einen in etwa dem fertigen Widerstand entsprechenden Widerstandswert aufweist. Das nachfolgende Ausbrennen der Teilchen aus leitendem Material erfolgt nur zum Zwecke einer Korrektur dieses für den fertiggestellten Widerstand angestrebten Widerstandswertes. Bei der Durchführung eines derartigen Verfahrens bestand bisher ein technisches Vorurteil dahin gehend, daß ein Gradient der Teilchendichte in dem Material des fertiggestellten Widerstandes als ungünstig angesehen wurde.
  • Es hat sich nun erwiesen, daß bei nach dem Stande der Technik hergestellten Widerständen im Betrieb eine "leichmäßige Stromdichte im Widerstand nicht erzielbar ist, da sich im Mittelpunkt des Widerstandskörpers die größte Erwärmung und damit ein höherer Widerstand als in solchen Volumenelementen einstellt, welche der umgebenden Atmosphäre oder Anschlußelektroden benachbart sind und somit ihre Wärme besser abstrahlen können. Die Höchstbelastung des Widerstandes Hängt daher im wesentlichen von der verhältnismäßig niedrigen Maximalbelastung der zentralen Volumenelemente des Widerstandskörpers ab.
  • Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines demgegenüber verbesserten Widerstandes, welcher bei einem vorgegebenen Volumen des Widerstandskörpers mit einer höheren Verlustleistung als bekannte Widerstände belastet «erden kann. Erreicht wird dies dadurch, daß dem Ausgangsgemisch leitende Teilchen in einer solchen Menge zugesetzt werden, daß der spezifische Widerstand des verfestigten Körpers vor der Oxydation gleich dem der leitenden Teilchen ist und der spannungsabhängige Widerstandswert ausschließlich durch Oxydieren der leitenden Teilchen eingestellt wird. Ent,:egen dein nach dem Stande der Technik herrschenden Vorurteil, nach dem ein Gradient der Teilchendichte in dem Widerstandskörper als ungünstig angesehen wird, arbeitet das erfindungsgemäße Verfahren bewußt auf eine unterschiedliche Teilchendichte innerhalb des Volumens des Widerstandskörpers hin, um dafür bei Betriebstemperatur eine möglichst gleichmäßige Stromdichte im Widerstand zu erzielen. Während nach dem bekannten Verfahren eine nicht näher definierte Menge an leitenden Teilchen zugesetzt wird und deshalb bei der Oxydation Bereiche höheren und niedrigeren Widerstandes in unkontrollierter Weise abwechseln, wird nach dem erfindungsgemäßen Verfahren so viel an leitender Substanz zugegeben, daß der Körper vor dem Oxydieren noch gar kein spannungsabhängiges Verhalten zeigt. Durch die Intensität des Brennens kann dann ein definierter Widerstandswert eingestellt werden, wobei das Innere des Körpers am längsten den kleinsten Widerstand behält und dort im Betrieb dann auch die kleinste Wärmemenge frei wird.
  • Gemäß einer besonderen Durchführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens ist ein Widerstandsrohling vor dem Sintervorgang aus folgenden Anteilen zusammengesetzt 67 bis 69 °/o SiC von 0,1 mm mittlerem Durchmesser als Halbleiter, 25,4 bis 23,3 °/o Keramikmaterial, 7,6 bis 7,70/, Graphit als leitendes Material. Verfahrensbeispiel Aus einem Materialgemisch mit den vorangehend erwähnten prozentualen Stoffgehalten wird ein Rohling in Form einer Scheibe mit einem Durchmesser von 20 mm und einer Dicke von 1 mm gepreßt. Der Rohling wird bei 1250 ± 5° C in einer Wasserstoffatmosphäre 1 Stunde lang belassen und dann in einer oxydierenden Atmosphäre bei einer Gaszufuhr von 101/min sowie einer Temperatur von 500 bis 900°C behandelt. Die Widerstände zeigten eine wesentlich höhere spezifische Belastbarkeit als bekannte Widerstände.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen SiC-Halbleiterwiderständen mit in eine keramische Masse eingebetteten SiC-Teilchen und Teilchen aus leitendem Material durch Zusammensintern der Komponenten in einer inerten Atmosphäre nebst nachfolgender Teiloxydation bzw. Teilverbrennung der Teilchen aus leitendem Material in einem oxydierenden Gas zur Einstellung des gewünschten Widerstandswertes, wobei die Dichte der Teilchen aus leitendem Material von der dem oxydierenden Gas ausgesetzten Oberfläche des Widerstandsrohlings ausgehend nach innen hin zunimmt, dadurch gekennzeichnet, daß dem Ausgangsgemisch leitende Teilchen in einer solchen Menge zugesetzt werden, daß der spezifische Widerstand des verfestigten Körpers vor der Oxydation gleich dem der leitenden Teilchen ist und der spannungsabhängige Widerstandswert ausschließlich durch Oxydieren der leitenden Teilchen eingestellt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Zusammensetzung des Rohlings vor dem Sintervorgang aus 67 bis 69 °/o SiC von 0,1 mm mittlerem Durchmesser als Halbleiter, 25,4 bis 23,30/, Keramikmaterial, 7,6 bis 7,70/, Graphit als leitendes Material. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 1763 268.
DEN19100A 1959-10-29 1960-10-28 Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen SiC-Halbleiterwiderstaenden Pending DE1208393B (de)

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ID=14796221

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DEN19100A Pending DE1208393B (de) 1959-10-29 1960-10-28 Verfahren zur Herstellung von nichtlinearen SiC-Halbleiterwiderstaenden

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DE (1) DE1208393B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1763268A (en) * 1922-04-29 1930-06-10 Westinghouse Electric & Mfg Co Resistor material and method of making same

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1763268A (en) * 1922-04-29 1930-06-10 Westinghouse Electric & Mfg Co Resistor material and method of making same

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