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DE1208198B - UEberwachungssystem fuer die Fernlenkung von Luftfahrzeugen - Google Patents

UEberwachungssystem fuer die Fernlenkung von Luftfahrzeugen

Info

Publication number
DE1208198B
DE1208198B DED27895A DED0027895A DE1208198B DE 1208198 B DE1208198 B DE 1208198B DE D27895 A DED27895 A DE D27895A DE D0027895 A DED0027895 A DE D0027895A DE 1208198 B DE1208198 B DE 1208198B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aircraft
circuits
voltages
monitoring system
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED27895A
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Thomas Albert Howell
Robert Matthews
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Decca Ltd
Original Assignee
Decca Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Decca Ltd filed Critical Decca Ltd
Priority to DED27895A priority Critical patent/DE1208198B/de
Publication of DE1208198B publication Critical patent/DE1208198B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/30Command link guidance systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Radar Systems Or Details Thereof (AREA)

Description

  • Überwachungssystem für die Fernlenkung von Luftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf ein überwachungssystem für die Fernlenkung von Luftfahrzeugen entlang einer vorgeschriebenen Flugbahn von einer Radarstation aus durch Markierung der Standorte und Bewegungsbahnen auf einem Koordinaten-Sichtanzeigegerät.
  • Bisher wurde zur Fernlenkung von Flugzeugen von einer Radarstation aus eine Radarrundsichtdarstellung angewendet, wobei der jeweilige Standort und der Flugbahnverlauf durch ständige Beobachtung und Vergleich mit der Lage eines Zielpunktes auf der Rundsichtdarstellung sowie durch Vergleich mit einer vorgeschriebenen Flugbahn ermittelt und die erhaltenen Informationen an den Piloten des Flugzeugs übermittelt wurden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Überwachungssystem für die Fernlenkung anzugeben, das von der Radarrundsichtdarstellung auf einem Kathodenstrahlröhren-Bildschirm abgeht und eine vollautomatische Überwachung auf einem Koordinaten-Sichtanzeigegerät einführt.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe kennzeichnet sich das Überwachungssystem erfindungsgemäß durch einen ersten Spannungsgeber zur Ermittlung der Standortkoordinaten des zu überwachenden und fernzulenkenden Luftfahrzeuges und zur Darstellung der Standortkoordinaten auf einem Lageplan, ferner durch einen zweiten Spannungsgeber zur Erzeugung der Koordinaten der Sollbewegungsbahn des Luftfahrzeugs sowie durch Rechenschaltungen, die ihre Informationen und Spannungssignale aus dem Unterschied der Spannungen zwischen den durch den ersten Spannungsgeber definierten Standortkoordinaten und der durch den zweiten Spannungsgeber definierten Sollbewegungsbahn erhalten.
  • Bei der Überwachung eines Flugzeugs von einer Radarstation aus ist es gleichgültig, ob die Station mit einem Primär- oder einem Sekundär-Radarverfahren arbeitet. Die Signale, welche die Koordinaten der Lage des Flugzeugs darstellen, können aus einem Radar-Rundsuchbildgerät entnommen werden, und zwar entweder durch manuelle Einstellung oder mit Hilfe eines bereits vorgeschlagenen Echofolgesystems.
  • Einige Ausführungsformen des überwachungssystems sind in den Zeichnungen dargestellt. Es zeigt F i g. 1 das Blockschema einer Fernsteuerung für die Überwachung eines Luftfahrzeugs entlang einer vorbestimmten oder davon abhängigen geradlinigen Flugbahn, F i g. 2 ein Blockschema zur Fernsteuerung eines Luftfahrzeugs entlang einer beliebigen oder davon abhängigen Flugbahn, F i g. 3 und 4 Diagramme zur Erläuterung der Wirkungsweise des Steuersystems von F i g. 2, F i g. 5 ein Blockschema einer weiteren Ausführungsform.
  • Eine Radaranlage (F i g. 1) sieht einen Sender 10 sowie eine Rundsuchantenne 11 und einen Empfänger 12 vor. Der Empfänger 12 ist an ein Radarbildgerät 13 angeschlossen, das eine ein Radar-Rundsuchbild erzeugende Kathodenstrahlröhre 14 aufweist. Das Radarbildgerät ist mit ortsfesten Ablenkspulen für die Bildröhre versehen, wobei den ortsfesten Ablenkspulen die erforderlichen Ablenkspannungen zugeführt werden, die die Abtastung des Bildschirmes durch den Elektronenstrahl bewirken. Zwei Impulsgeneratoren 15 und 16 sind an die zwei ortsfesten Ablenkspulen 17 und 18 angeschlossen und bewirken die Ablenkung des Kathodenstrahles der Röhre 14.
  • Wird der Standort des Luftfahrzeugs aus der Radarbilddarstellung entnommen, so bedient man sich zur Zielmarkierung eines kleinen Kreises auf dem Schirm des Bildgerätes, um das zu überwachende Luftfahrzeug hervorzuheben. Zur Standortbestimmung ist ein Spannungsgeber 20 vorgesehen, der zwei die Standortkoordinaten darstellende Gleichspannungen liefert. Die vom Spannungsgeber 20 gelieferten Gleichspannungen werden unmittelbar für die Ablenkung des Kathodenstrahles verwendet und den Ausgangspunkt-Regelungseingängen der Impulsgeneratoren 15, 16 zugeführt. Die Impulsgeneratoren 15, 16 bestehen aus Hochleistungsverstärkern mit zwei Eingangs- und zwei Rückkopplungskreisen. In dem einen Eingangs- und Rückkopplungskreis wird der Eingang und die Rückkopplung von Widerständen gebildet, während im anderen Kreis der Eingang einen Widerstand und die Rückkopplung einen Kondensator umfaßt. Diese Schaltung liefert eine Sägezahnspannung an ihrem Ausgang, wobei der Ausgangspunkt von der Spannung abhängt, die am Regeleingang des ersten Eingangs- und Rückkopplungskreises liegt. Die Steilheit des Sägezahnanstiegs hängt von der Spannung am Eingang des zweiten Eingangs- und Rückkopplungskreises ab. Die vom Spannungsgeber 20 gelieferten Spannungen werden an die Regeleingänge der Impulsgeneratoren 16,15 gegeben. Wenn die Eingangsspannung am Steilheitseingang gleich Null ist, so erhält man eine stationäre Markierung auf der Kathodenstrahlbildröhre. Die Eingangsspannungen an den zwei Impulsgeneratoren können mit kleinen, um 90° gegeneinander phasenverschobenen Wechselstromkomponenten moduliert sein, so daß aus dem Markierungspunkt ein Markierungskreis wird. Die Standortmarkierung erscheint als eine Tastpausenspur auf dem Bildschirm der Röhre 14.
  • Bei der Steuerung eines Luftfahrzeugs (F i g. l ) entlang einer geradlinigen Flugbahn oder in örtlicher Abhängigkeit davon ist die Flugbahn durch zwei Koordinaten definiert, die den Ausgangspunkt wiedergeben; außerdem muß die Kursrichtung der Flugbahn gegeben sein. Durch einen Spannungsgeber 21 werden die zwei Spannungen für die Koordinaten des Ausgangspunktes erzeugt und an die Regeleingänge der Impulsgeneratoren 15,16 gelegt. Die beiden Spannungen bestimmen daher den Ausgangspunkt einer zweiten Tastpausenmarkierung, d. h. einer Markierung, die zwischen zwei Radartastperioden erzeugt wird.
  • Durch Schalter 22 werden die Regeleingänge der Impulsgeneratoren an verschiedene Spannungsgeber gelegt, wobei Schalter elektronischer Natur sind, um die erforderliche Schaltgeschwindigkeit zu erreichen. An die Steilheitseingänge der Impulsgeneratoren 15, 16 werden Gleichspannungssignale angelegt, die von einem Sinus-Kosinus-Signalgeber 23 geliefert werden. Diese Signale erzeugen auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 14 eine Gerade, deren Richtung von der Einstellung des Sinus-Kosinus-Signalgebers 23 abhängt, wobei die Einstellung des Signalgebers 23 manuell bei 24 erfolgt.
  • Die beiden Spannungen, von denen eine die Lage des Ausgangspunktes der Sollflugbahn und die Zweifachspannung den Standort des Luftfahrzeugs wiedergibt, werden zwei Subtraktionsschaltungen 27, 28 zugeführt. In diesen Subtraktionsschaltungen werden die Differenzen der Koordinatenwerte beider Punkte gebidet. Um den Abstand des durch die Ausgangsspannungen des Spannungsgebers 20 definierten Punktes von der durch den Spannungsgeber 21 und die Einstellung des Handeinstellknopfes 24 bestimmten Geraden zu ermitteln, werden die von den Subtraktionsschaltungen 27, 28 gelieferten Signalspannungen durch Auflöseschaltungen 29, 30 in Komponenten zerlegt, wobei die Komponentenzerlegung in Richtung der Sollflugbahn und senkrecht dazu vorgenommen wird. Die von den Auflöseschaltungen 29, 30 gelieferten Ausgangsspannungen, die die Abstände von der Sollflugbahn darstellen, werden in einer Kombinationsschaltung 31 zusammengesetzt, deren Ausgang in einem Anzeigegerät 32 dargestellt wird. Die Ausgangswerte der beiden Auflöseschaltungen 29, 30, die die Abstände senkrecht zur Sollflugbahn aufzeigen, werden in einer Kombinationsschaltung 33 zusammengesetzt und auf einem Anzeigegerät 34 dargestellt. Durch Einstellung der Spannungsgeber 21 und des Handbetätigungsknopfes 24 erscheint die Sollflugbahn auf dem Bildschirm, während der Spannungsgeber, der die Spannungen für den Standort liefert, so eingestellt wird, daß die Standortmarkierung den Bewegungen des Luftfahrzeugs auf dem Bildschirm folgt.
  • Die Anzeigegeräte 32 und 34 liefern eine sichtbare Anzeige des Abstandes des Luftfahrzeugs in Längsrichtung von der Sollflugbahn sowie von deren Ausgangspunkt und des senkrechten Abstandes von der Sollflugbahn. Um die von den Anzeigegeräten 32 und 34 gelieferten Meßgrößen zur Steuerung des Luftfahrzeugs zu ver%venden, werden die von den Kombinationsschaltungen 31 und 33 gelieferten Spannungswerte einem Modulator 35 zugeführt, der einen Sender 36 moduliert. Im Luftfahrzeug werden die vom Sender 36 ausgesandten Signale durch einen Empfänger 37 aufgenommen und in einem Demodulator 38 demoduliert und schließlich zwei Anzeigegeräten 39, 40 zugeführt. Die von den Anzeigegeräten 39, 40 gelieferten Anzeigen entsprechen den auf den Anzeigegeräten 32, 34 der Radarstation erscheinenden Daten. Die vom Demodulator 38 gelieferten Spannungen können auch direkt einer automatischen Steuerung des Luftfahrzeugs zugeführt werden.
  • Zur Steuerung des Luftfahrzeugs entlang einer geradlinigen Flugbahn werden die von den Geräten 34 und 40 angezeigten Abstände stets auf einem Minimum gehalten. Das Luftfahrzeug kann auch entlang einer Flugbahn gesteuert werden, die nicht mit der durch den Spannungsgeber 21 und das Handbetätigungsglied 24 festgelegten Linienführung zusammenfällt, woben der auf den Anzeigegeräten 39 und/oder 40 erscheinende Abstand von der Sollflugbahn nicht Null ist, sondern einem vorbestimmten Wert entspricht. Wenn der Handeinstellungsknopf 24 auf eine nordsüdliche Richtung eingestellt ist, so liefern die Anzeigegeräte 32, 34 die beiden Koordinaten des Luftfahrzeugstandorts in Nord-Süd- und in Ost-West-Richtung.
  • Da eine große Anzahl von Tastpausenmarkierungen auf einem Radarschirm erzeugt werden kann, läßt sich ein einziges Radarbildgerät zur gleichzeitigen Steuerung von mehreren Luftfahrzeugen einsetzen. Voraussetzung hierfür ist, daß für jedes Luftfahrzeug ein Spannungsgeber 20 für die Erzeugung von Standortspannungen sowie eigene Subtraktionsschaltungen 27, 28, Auflöseschaltungen 29, 30 und Kombinationsschaltungen 31, 33 vorgesehen sind.
  • Zur Steuerung eines Luftfahrzeugs entlang einer beliebig gekrümmten Flugbahn sieht die zweite Ausführungsform (F i g. 2) eine Radaranlage mit einem Sender 50 sowie eine Rundsuchantenne 51 und einen Empfänger 52 vor. Der Empfänger 52 ist an ein Radarbildgerät 53 mit einer Kathodenstrahlröhre 54 angeschlossen, wobei das Bildgerät mit einer stationären Ablenkspule ausgerüstet ist.
  • Diese Ausführungsform verwendet ein automatisches Folgesystem, so daß nicht mehr die Notwendigkeit besteht, einen Spannungsgeber von Hand derart zu steuern, daß die von ihm gelieferten Spannungen eine Markierung erzeugen, die der Bewegung des Fahrzeugs folgt.
  • Der hierfür vorgesehene Spannungsgeber 60 erzeugt zwei Gleichspannungen, die die Koordinaten des Standorts des Luftfahrzeugs in seiner Ausgangsstellung wiedergeben; ein Geschwindigkeits- und Richtungssignalgeber 61 erzeugt Gleichspannungen, die die Komponenten der Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs in zwei Koordinatenrichtungen wiedergeben. Auf dem Bildschirm der Kathodenstrahlröhre 54 wird eine Tastpausenmarkierung dadurch erzeugt, daß die Ausgangsspannungen des Spannungsgebers 60 den Regeleingängen zweier Impulsgeber 62, 63 zugeführt werden, während die Ausgangsgrößen des Signalgebers 61 den Steilheitseingängen der Impulsgeber 62, 63 zugeführt werden. Diese Impulsgeber erzeugen linear ansteigende Spannungimpulse, deren Neigung proportional den beiden Geschwindigkeitskomponenten ist und deren Ausgangspunkte von den Ausgangsspannungen des Signalgenerators 60 abhängen. Die Ausgangsspannungen der Impulsgeber 62, 63 ändern sich daher langsam in Abhängigkeit von der Standortänderung des Luftfahrzeugs, die durch die im Signalgeber 61 wiedergegebene Geschwindigkeit und Richtung bestimmt ist.
  • Die Ausgangsgleichspannungen der Kippgeneratoren 62, 63 können zur Steuerung einer Markierung auf dem Schirm der Kathodenstrahlröhre 54 herangezogen werden und sind daher über Schalter an einen Abtastgenerator 65 angeschlossen.
  • Zur Darstellung der beiden Koordinaten der Sollkurve sind zwei Impulsgeneratoren 70,71 vorgesehen, die periodisch wiederkehrende miteinander synchronisierte Impulse erzeugen.
  • In ein Rundsicht-Radarbild 75 werden die Sollkurve 76 und der Standort eines Flugzeugs 77 eingetragen, wobei der Standort durch eine kreisförmige Markierung angedeutet ist. Der Impulseverlauf 79 bzw. 80 für die der Sollkurve entsprechende Ablenkung in den zwei Koordinatenrichtungen (F i g. 4 a und 4 b) ergibt sich aus den Tastpausen A bzw. B, die zwischen verschiedenen Tastperioden der Radaranlage liegen. Während der Tastpause A wird die Ziehmarkierung 78 erzeugt, wofür die Spannungen 81 und 82 zuständig sind. Im Verlauf der Spannungen 79, 80, 81, 82 ergibt sich zunächst eine Anlaufperiode t1, während der nur die den Ausgangspunkt bestimmenden Spannungen an den entsprechenden Impulsgeneratoren liegen. In der an diese Anlaufperiode sich anschließenden weiteren Periode liegen Spannungen an diesen Generatoren, die eine Ablenkung des Elektronenstrahles bewirken.
  • Zur Bestimmung des Abstandes des Luftfahrzeugs von der Sollkurve werden ein bestimmter Punkt auf der Sollkurve herausgegriffen und die entsprechenden Spannungen festgestellt. Diese Spannungen werden mit den Spannungen verglichen, die dem Standort des Luftfahrzeugs entsprechen. Die einem Punkt der Sollkurve entsprechenden Spannungswerte werden von Impulsaustastschaltungen 85, 86 geliefert, die in bestimmten, durch Impulse festgelegten Augenblicken die Momentanwerte des Spannungsverlaufs messen und aufzeichnen.
  • Zum Spannungsvergleich sind zwei Subtraktionsschaltungen 87, 88 sowie zwei Auflöseschaltungen 89, 90 und zwei Kombinationsschaltungen 91, 92 vorgesehen. Hierbei werden die Auflöseschaltungen 89, 90 in Abhängigkeit von der Richtung der Sollkurve eingestellt, jedoch können sie auch manuell in Abhängigkeit von der Richtungseinstellung des Signalgebers 61 gesteuert werden, der einen Teil des automatischen Folgesystems bildet.
  • Die Ausgangsspannungen der Kombinationsschaltungen 91, 92 werden Anzeigegeräten 93 und/oder einer Modulationsschaltung 102 zur Modulierung eines Senders 103 zugeführt.
  • Für die Auswahl der Zeitpunkte, zu denen durch die Impulsaustastschaltungen 85, 86 Augenblickswerte der einer bestimmten Sollkurve entsprechenden Spannungen ermittelt werden, ist ein Impulsgenerator 94 vorgesehen, der in jeder Tastpause einen Impuls 95 (F i g. 4 c) mit linear verlaufendem Anstieg erzeugt. Der Ausgang des Impulsgenerators 94 wird in einer Koinzidenzvergleichsschaltung 96 mit einer Gleichspannung verglichen, die einer Schaltung 97 entnommen wird, wobei bei Gleichheit der beiden miteinander verglichenen Spannungen ein Impuls erzeugt wird. Die Koinzidenzvergleichsschaltung 96 besteht aus zwei gittergesteuerten Elektronenröhren mit einem gemeinsamen hochohmigen Kathodenwiderstand, wobei die beiden miteinander zu vergleichenden Spannungen an den Steuergittern der beiden Röhren liegen.
  • Die Schaltung 97 sieht von Hand zu verstellendes Potentiometer vor, das auf Ausgangsspannungen innerhalb des Bereiches der vom Generator 94 gelieferten Spannungen eingestellt werden kann, und enthält einen Impulsgenerator 98, der eine sich linear ändernde Spannung liefert. Der Ausgangspunkt dieser Spannung ist durch eine veränderliche Eingangsspannung bestimmt, die einem Spannungsgeber 99 entnommen wird, wobei die Steilheit des Anstiegs durch eine aus einem Spannungsgeber 100 entnommene veränderliche Eingangsspannung bestimmt wird. Der Spannungsgeber 99 wird in Abhängigkeit vom Ausgangsstandort des Luftfahrzeugs eingestellt, während der Spannungsgeber 100 in Abhängigkeit von der Luftfahrzeuggeschwindigkeit eingestellt wird. Der Kippgenerator 98 erzeugt dann linear ansteigende Spannungen, wobei der Anstieg der Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs proportional ist und der Ausgangswert vom Standort des Luftfahrzeugs abhängt. Der Zeitpunkt, zu dem in der Koinzidenzvergleichsschaltung 96 ein Impuls erzeugt wird, ändert sich demnach in einem von der Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs abhängigen Maße. Dieser Impuls wird als Auslöseimpuls in den Impulsaustastschaltungen 85, 86 verwendet, und die fortschreitende Veränderung des Zeitpunktes, zu dem dieser Impuls erzeugt wird, entspricht der Bewegung des Luftfahrzeugs entlang der Sollkurve. Die von der Koinzidenzschaltung 96 gelieferten Impulse (F i g. 4 d) fallen zeitlich mit den Schnittpunkten der Kippimpulse 95 und der gestrichelten Linie 101 zusammen, wobei die gestrichelte Linie 101 die vom Impulsgenerator 98 gelieferte Ausgangsspannung darstellt.
  • Die Momentanwerte der der Sollkurve entsprechenden Impulse werden für einen bestimmten, entlang der Sollkurve sich bewegenden Punkt festgesetzt, wobei diese Spannungen mit Spannungen verglichen werden, die dem tatsächlichen Standort des Luftfahrzeugs entsprechen.
  • Bei Verwendung der Fernsteuerungsanlage und bei konstanter Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs auf seiner ganzen Bahn werden die Impulsgeneratoren 70, 71 so eingestellt, daß die von ihnen erzeugte Kurve 76 auf dem Bildschirm der Röhre mit gleichmäßiger Bewegungsgeschwindigkeit des Elektronenstrahles erzeugt wird, wobei auch die Impulsgeneratoren 98 und 94 so eingestellt werden, daß linear ansteigende Impulse entstehen.
  • Bei einer einfacheren Fernsteuerungsanlage (Fig. 5) wird ein von Hand zu betätigendes Folgesystem verwendet, um die gewünschten Anzeigen über den Standort eines Luftfahrzeugs gegenüber einer bestimmten Kurve zu erhalten. Diese vereinfachte Anlage enthält einen Sender 110 sowie eine Rundsuchantenne 111 und einen Empfänger 112, der an ein Radarbildgerät angeschlossen ist. Das Bildgerät besitzt ortsfeste Ablenkspulen und ist so ausgebildet, daß in den Tastpausen Markierungen eingeblendet werden können. Die Sollkurve des Flugzeugs wird auf dem Bildschirm als Markierungslinie durch zwei Impulsgeneratoren 114, 115 wiedergegeben. Die den tatsächlichen Standort des Luftfahrzeugs darstellenden Spannungen werden durch einen Spannungsgeber 116 erzeugt. Am Ausgang des Spannungsgebers 116 erscheinen zwei Spannungen, die die beiden Koordinaten des Standortes des Luftfahrzeugs darstellen. Diese beiden Spannungen werden den Regeleingängen von zwei Impulsgeneratoren 117,118 zugeführt. Den Steilheitsregeleingängen dieser beiden Kippgeneratoren werden zwei Gleichspannungen zugeführt, die die Sinus- und Kosinuskomponenten der Luftfahrzeuggeschwindigkeit darstellen. Diese Gleichspannungen werden aus einem Sinus-Kosinus-Potentiometer 119 (F i g. 5) gewonnen, das durch eine einstellbare Spannungsquelle 120 gespeist wird. Die Spannungsquelle 120 wird auf einen Wert eingestellt, der der Geschwindigkeit des Fahrzeugs entspricht, während das Sinus-Kosinus-Potentiometer in übereinstimmung mit der Bewegungsrichtung des Luftfahrzeugs eingestellt wird. Die Impulsgeneratoren 117, 118 erzeugen demnach periodisch wiederkehrende Sägezahnimpulse, die dem Radarbildgerät 113 zugeführt werden und eine weitere Tastpausenmarkierungslinie liefern. Diese Markierungslinie ist geradlinig und geht aus von dem Punkt, der dem Standort des Luftfahrzeugs zugeordnet ist, ihre Richtung wird durch die Einstellung des Sinus-KosinLis-Potentiometers 119 bestimmt. Die Periode des Tastpausenimpulses ist von beschränkter Daue:, so daß die Länge der Markierungslinie auf dem Bildschirm von der Größe der an dem Steilhehseingana liegenden Spannung, also von der Einstellung der Spannungsquelle 120 abhängig ist. Das Sinus-Kosinus-Potentiometer wird derart eingestellt, daß die Gerade vom Standort des Luftfahrzeugs bis zu dem nächstgelegenen Punkt auf der Sollkurve reicht, während die Spannungsquelle 120 hierauf so eingestellt wird, daß die Länge der Markierungsgeraden bis zu der auf dem Bildschirm erscheinenden Sollkurve reicht. Die Ausgangsspannung der Spannungsquelle 120 stellt dann den Abstand des Luftfahrzeugs von der Sollkurve dar und kann entweder dem Anzeigegerät 121 oder über einen Sender 123 einem Modulator 122 zugeführt werden. An Stelle der dem Sinus-Kosinus-Potentiometer zugeführten geregelten Spannung kann auch eine konstante Spannung verwendet werden, wodurch die Auftastdauer eines Auftastgerätes für die Tastpausenmarkierungen verändert und dadurch die Länge der Markierungsgeraden bestimmt wird.

Claims (15)

  1. Patentansprüche: 1. Überwachungssystem für die Fernlenkung von Luftfahrzeugen entlang einer vorgeschriebenen Flugbahn von einer Radarstation aus durch Markierung der Standorte und Bewegungsbahnen auf einem Koordinaten-Sichtanzeigegerät, gekennzeichnet durch einen ersten Spannungsgeber zur Ermittlung der Standortkoordinaten des zu überwachenden und fernzulenkenden Luftfahrzeugs und zur Darstellung der Standortkoordinaten auf einem Lageplan, ferner durch einen zweiten Spannungsgeber zur Erzeugung der Koordinaten der Sollbewegungsbahn des Luftfahrzeugs sowie durch Rechenschaltungen, die ihre Informationen und Spannungssignale aus dem Unterschied der Spannungen zwischen den durch den ersten Spannungsgeber definierten Standortkoordinaten und der durch den zweiten Spannungsgeber definierten Sollbewegungsbahn erhalten.
  2. 2. Überwachungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Fernsteuerung eines Fahrzeugs längs einer Geraden der erste Spannungsgeber zwei Spannungen liefert, die in kartesichen Koordinaten die Position des Fahrzeugs darstellen, und daß der zweite Spannungsgeber zwei Spannungen liefert, von denen eine in demselben Koordinatensystem einen Punkt auf der Sollgeraden darstellt und die andere ein Signal erzeugt, das die Richtung der Sollgeraden festlegt, ferner gekennzeichnet durch Vergleichsschaltungen, die die Differenz zwischen den Ausgangsspannungen des ersten Spannungsgebers und des zweiten Spannungsgebers liefern, sowie durch Auflöseschaltungen, die unter Berücksichtigung des Sollbahnkurses die in den Vergleichsschaltungen ermittelten Differenzen in Komponenten parallel und senkrecht zum Sollbahnkurs auflösen, und schließlich durch eine die Komponenten zusammensetzende Kombinationsschaltung, so daß schließlich Ausgangsgrößen vorliegen, die die Abweichung des Luftfahrzeugs von der Sollflugbahn darstellen.
  3. 3. Überwachungssystem nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch weitere Kombinationsschaltungen zum Zusammensetzen der Komponenten entlang des Sollbahnkurses, wodurch eine Ausgangsgröße entsteht, die die Abweichung zwischen dem Luftfahrzeug und dem Sollbahnkurs sowie einem auf der Sollflugbahn gelegenen Punkt darstellt.
  4. 4. Übelvachungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung eines Luftfahrzeugs längs einer vorgeschriebenen Bahn Impulsgeneratoren zur Erzeugung von periodisch sich wiederholenden und untereinander- synchronisierten Impulsen vorgesehen sind, die die Koordinaten der Sollflugbahn des Luftfahrzeugs darstellen, und daß Spannungserzeuger angeordnet sind, die die Koordinaten des jeweiligen Standortes des Luftfahrzeugs repräsentieren, ferner daß Vergleichseinrichtungen eingeschaltet sind, die die Differenzen zwischen den den Standort des Luftfahrzeugs darstellenden Spannungen und den die entsprechenden Augenblickswerte der die Sollflugbahn darstellenden Impulse bilden, wodurch der Abstand zwischen dem Luftfahrzeug und einem Punkt auf der Sollflugbahn ermittelt werden kann.
  5. 5. Überwachungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Impulsgeneratoren Impulse liefern, die die Koordinaten der Sollflugbahn in einem Lageplan darstellen, während die vom Spannungsgeber gelieferten Spannungen den jeweiligen Standort des Luftfahrzeugs in diesem Lageplan darstellen.
  6. 6. Überwachungssystem nach denAnsprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß den Vergleichsschaltungen Impulsabtastschaltungen vorgelagert sind, die Augenblickswerte der von den Impulsgeneratoren gelieferten Signale abgreifen und speichern, daß ferner Schaltungen vorgesehen sind, die die Differenzen zwischen den die Luftfahrzeugstandorte darstellenden Spannungen und den aus den Impulsen abgegriffenen Augenblickswerten bilden, wobei diese Differenzen unter Berücksichtigung des Sollbahnkurses an der den abgegriffenen Impulswerten entsprechenden Stelle in Komponenten zerlegt und derart zusammengesetzt werden, daß sich daraus der Abstand des Luftfahrzeugs von der Sollflugbahn ergibt.
  7. 7. Überwachungssystem nach den Ansprüchen 4 bis 6, gekennzeichnet durch Auflöse- und Kombinationsschaltungen, die eine den Abstand des Luftfahrzeugs von einem bestimmten Punkt auf der Sollflugbahn darstellende Größe liefern. B.
  8. Überwachungssystem nach den Ansprüchen 4 bis 7, gekennzeichnet durch ein automatisches Folgesystem, das den Zeitpunkt bestimmt, zu dem durch die Impulsabtastschaltungen die Augenblickswerte der von den Impulsgeneratoren gelieferten Impulse ermittelt werden, so daß der diesem Zeitpunkt entsprechende Standort entlang der Sollflugbahn verschoben wird, und zwar mit einer Geschwindigkeit, die der Geschwindigkeit des Luftfahrzeugs entspricht.
  9. 9. Überwachungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsgeber, der die Spannungen für den jeweiligen Standort des Luftfahrzeugs liefert, aus einem manuell verstellbaren Sinus-Kosinus-Potentiometer besteht, das an einer ebenfalls manuell verstellbaren Spannungsquelle anliegt.
  10. 10. Überwachungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsgeber, der die dem Standort des Luftfahrzeugs entsprechenden Spannungen liefert, mit einem Primär- oder Sekundär-Radar zusammenwirkt sowie Schaltungen aufweist, die aus den empfangenen Radarsignalen Spannungen ableiten, die den Standorten des Luftfahrzeugs entsprechen.
  11. 11. Überwachungssystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsgeber Schaltungen aufweist, mit denen aus den Beobachtungsergebnissen des Ausgangspunktes und des Richtungs- und Geschwindigkeitsverlaufs eines beweglichen Zieles Spannungen erzeugt werden, die den jeweiligen Standort des beweglichen Zieles wiedergeben.
  12. 12. Überwachungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der den Standort des Luftfahrzeugs darstellende Spannungsgeber im Zusammenwirken mit einem Primär- oder Sekundär-Radar-Rundsuchgerät mit Bildschirmröhre eine elektronische Markierung auf dem Bildschirm steuert und daß eine elektronische Markierungsspur auf dem Bildschirm die Sollflugbahn des Luftfahrzeugs darstellt.
  13. 13. Überwachungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Zusammenwirken mit einem Radar-Rundsuchgerät mit Bildschirmröhre Schaltungen zur Erzeugung einer ersten elektronischen Markierungslinie vorgesehen sind, die die Sollflugbahn darstellt, daß ferner Schaltungen zur Erzeugung einer zweiten elektronischen Markierungslinie von veränderlicher Länge und veränderlicher Richtung angeordnet sind, deren Lage durch die vom ersten Spannungsgeber gelieferte Spannung bestimmt ist und die vom Standort des Luftfahrzeugs abhängt, und daß die Rechenschaltungen eine Anzeige über die Länge der zweiten elektronischen Markierungslinie liefern.
  14. 14. Überwachungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für die Überwachung der Bewegung und für die Fernsteuerung eines Luftfahrzeugs von einer Radarstation aus, die mit einer Bildschirmröhre mit stationären Ablenksystemen für die Ablenkung des Kathodenstrahles in zueinander senkrechten Richtungen ausgerüstet ist, Schaltungen zur Erzeugung eines beweglichen elektronischen Markierungspunktes vorgesehen sind, denen zur Auslenkung in zwei zueinander senkrechte Richtungen Auslenkspannungen veränderlicher Größe zugeführt werden, ferner daß Schaltungen zur Erzeugung einer Markierungslinie auf dem Bildschirm angeordnet sind, die der vom Luftfahrzeug zu durchlaufenden Flugbahn entspricht, und daß zwei Vergleichsschaltungen vorgesehen sind, die die Differenz aus den beiden Spannungen ermitteln, die sich aus der Lage der durch den Markierungspunkt definierten Ablenkspannungen sowie aus Spannungswerten ergeben, die einen Punkt auf der Markierungslinie darstellen.
  15. 15. Überwachungssystem nach den Ansprüchen 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß für die Überwachung der Bewegung und die Fernsteuerung eines Luftfahrzeugs ein drahtloses Übertragungssystem eingesetzt ist, das dem fernzusteuernden Luftfahrzeug automatisch die den Abweichungen des Luftfahrzeugs von der Sollflugbahn und dem Sollkurs entsprechenden und in der Rechenschaltung ermittelten Ausgangsgrößen übermittelt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1029 055; britische Patentschriften Nr. 679 722, 736 440, 737 519, 744 640, 748 641; USA.-Patentschrift Nr. 2 712 647;
DED27895A 1958-04-17 1958-04-17 UEberwachungssystem fuer die Fernlenkung von Luftfahrzeugen Pending DE1208198B (de)

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