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DE1208092B - Zweispursprechkopf fuer Magnettongeraete - Google Patents

Zweispursprechkopf fuer Magnettongeraete

Info

Publication number
DE1208092B
DE1208092B DET16036A DET0016036A DE1208092B DE 1208092 B DE1208092 B DE 1208092B DE T16036 A DET16036 A DE T16036A DE T0016036 A DET0016036 A DE T0016036A DE 1208092 B DE1208092 B DE 1208092B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
track
magnetic
head
gap
plates
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET16036A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Dziekan
Heinz Hoffmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
Priority to DET16036A priority Critical patent/DE1208092B/de
Publication of DE1208092B publication Critical patent/DE1208092B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/29Structure or manufacture of unitary devices formed of plural heads for more than one track
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/10Structure or manufacture of housings or shields for heads
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B5/00Recording by magnetisation or demagnetisation of a record carrier; Reproducing by magnetic means; Record carriers therefor
    • G11B5/127Structure or manufacture of heads, e.g. inductive
    • G11B5/17Construction or disposition of windings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Magnetic Heads (AREA)

Description

  • Zweispursprechkopf für Magnettongeräte Bei der Aufzeichnung zweikanaliger stereophonischer Signale mittels eines Magnettongerätes ist wie bei der einkanaligen Aufzeichnung eine einfache und doppelte Bandausnutzung üblich. Bei doppelter Bandausnutzung, d. h. vier in Bandlaufrichtung nebeneinanderliegenden Spuren, werden im allgemeinen entweder die Spuren I und III oder nach Wenden der Tonbandwickel die Spuren II und IV aufgezeichnet. Man bemißt die Spaltlänge der Aufzeichnungsköpfe und deren Abstand voneinander so, daß die größtmögliche Spurbreite bei möglichst geringem übersprechen aufgezeichnet wird. Hierbei ist zu berücksichtigen, daß der Abstand von den jeweils nicht verwendeten Spuren so groß ist, daß auch bei der Wiedergabe die Einstreuung auf die Wiedergabeköpfe von der auf diesen Spuren befindlichen Aufzeichnung hinreichend klein bleibt. Bei den üblichen Tonbändern von 6,25 mm Breite ergibt sich dann z. B. eine Spurbreite von je 1 mm bei einem Abstand von je 0,75 mm. Der Abstand zweier zusammengehöriger Spuren beträgt dabei 2,5 mm.
  • Es ist nicht ohne weiteres möglich, auf einem Magnettongerät für Vierspur-Stereoaufzeichnung und -wiedergabe ein Zweispur-Stereoband abzuspielen, da auch beim Zweispurgerät die Spurlage im Hinblick auf kleinstmögliches übersprechen vom Band bei der Wiedergabe so gewählt sein muß, d. h. daß ein Mindestabstand zwischen den beiden Köpfen eingehalten werden muß. Versuche haben ergeben, daß ein Abstand der Spuren von 2 mm nicht wesentlich unterschritten werden kann.
  • Bei einer solchen Spurlage überdeckt nur der eine Wiedergabekopf des Vierspurgerätes auf seiner ganzen Spaltlänge die eine Spur des Zweispurbandes, während der andere Kopf nur zum Teil die andere Spur überdeckt. Hierdurch ergeben sich Pegelunterschiede, die die Stereowiedergabe erheblich beeinträchtigen.
  • Um den Löschkopf und den Hör-Sprech-Kopf für ein Magnettongerät mit rundem Aufzeichnungsträger möglichst nahe nebeneinander anordnen zu können und Platz für die Wicklungen zu schaffen, ist es bekannt, die Joche abzuwinkeln oder schräg zueinander zu stellen. Das Problem der Entkopplung ist dabei weniger kritisch, weil bei Parallelbetrieb nur ein System mit dem Nutzsignal beaufschlagt ist und beide Systeme vom Hochfrequenzgenerator für die Vormagnetisierung bzw. Löschung gespeist werden.
  • Es ist aber auch bekannt, bei einem Zweispurmagnetkopf mit lamellierten Kernen die Keine so gegeneinander zu neigen, daß der Abstand der Kerne am vorderen Ende gleich dem Spurabstand, am hinteren Ende dagegen wesentlich größer ist. Hierdurch werden nicht nur die Gesamtabmessungen des Zweispurkopfes'unnötig vergrößert, sondern die vorderen Polteile der Systeme liegen auf der ganzen Länge ihrer Stirnflächen einander mit gleichem Abstand gegenüber, so daß über eine große Länge Streufeldlinien von einem Kern zum anderen übertreten können.
  • Diese Nachteile vermeidet die Erfindung. Die Erfindung geht aus von einem Zweispursprechkopf für Magnettongeräte, insbesondere zur Aufzeichnung eines zweikanaligen stereophonischen Signals auf einen bandförmigen Magnetogrammträger in zwei nebeneinanderliegenden Spuren, bei dem die vorderen, dem Magnetogrammträger zugekehrten Enden der Magnetkernteile einen der Spurlage entsprechenden Abstand, die rückwärtigen, die Spulen tragenden Enden jedoch einen wesentlich größeren Abstand voneinander aufweisen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß jeder Magnetkern aus einem U-förmigen rückwärtigen Jochblech mit zur Spaltebene parallelen Schenkeln und zwei eine Fortsetzung der Schenkel bildenden Blechen besteht, deren vordere Enden zur Bildung des ArbeitsIuftspaltes gegeneinander abgebogen sind und zusätzlich in Richtung zum benachbarten Kern verlaufen, derart, daß nur die an die Arbeitsluftspalte angrenzenden Polspitzen der System den Spurabstand aufweisen. Auf Grund des parallelen Verlaufs der rückwärtigen Kernteile können die Abmessungen des Zweispurmagnetkopfes auf das notwendige Maß beschränkt werden, und das übersprechen wird außerordentlich klein, da der geringste Kernabstand auf den Ort des Arbeitsspaltes begrenzt wird. Durch die erfindungsgemäße Maßnahme kann bei einem Zweispursprechkopf der Abstand der nebeneinanderliegenden Spalte erheblich verringert werden, ohne daß das transformatorische übersprechen zwischen den'beiden Einzelköpfen, das bei der Aufzeichnung maßgebend ist, merklich vergrößert wird. Es läßt sich ohne weiteres ein Abstand von 0,75 mm zwischen den Spalten erreichen, so daß eine einwandfreie Wiedergabe des Zweispurbandes auf einem Vierspurgerät möglich ist.
  • In Fig. 1 sind die eingangs erwähnten Verhältnisse bei Vergleich von einfacher und doppelter Bandausnutzung veranschaulicht. Hierin ist mit M ein Magnetband üblicher Breite von 6,25 mm bezeichnet, links ist die Spurverteilung bei vier Spuren, in der Mitte die Spurverteilung bei Zweispur, wie man sie mit bisher üblichen Magnetköpfen aufzeichnen konnte, und rechts die Spurverteilung bei Aufzeichnung mit einem erfindungsgemäß ausgebildeten Zweispurmagnetkopf dargestellt.
  • F i g. 2, 4 und 5 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in perspektivischer bzw. geschnittener Ansicht, wobei die Schnittzeichnungen von F i g. 4 und 5 um 901 versetzte Darstellungen sind, und F i g. 3 zeigt ein Einzelteil eines Magnetkerns.
  • Bei dem dargestellten Zweispurmagnetkopf sind die beiden Magnetkerne aus je drei Einzelblechen 1, 2, 6 bzw. l', 2', 6' gebildet. Die vorderen Enden der stumpfwinklig zu annähernd L-Form abgebogenen Bleche 1, 2 bzw. l', 2' bilden jeweils ein Polschuhpaar. Ihre rückwärtigen, die Spulen tragenden Enden überlappen sieh innerhalb der Spulenkörper 7 mit den Schenkeln der rückwärtigen U-förmigen Jochbleche 6 bzw. 6". Die abgewinkelten vorderen Enden der Uförmigen Bleche sind auf ihrer ganzen Länge in zur Spaltebene symmetrischen Halterungen 3, 4 fixiert, z. B. festgeklebt. Die Halterungen sind auf ihrer Vorderseite zur Bildung der Laufffäche für den Aufzeichnungsträger gewölbt. Ihre Dicke ist so bemessen, daß die zur Spaltebene senkrecht liegende Rückseite mit den Knickstellen 5 der Bleche 1, 2 bzw. l', 2' fluchtet. Die die Polschuhe bildenden, zum Spalt hin abgebogenen Enden der Bleche sind so ausgebildet, daß sie in Richtung zu den Polschuhen des benachbarten Kernes verlaufen. Hierdurch können die beiden Luftspalte benachbarter Magnetkopfsysteme wesentlich näher, als es bisher üblich war, aneinandergerückt werden. Da die rückwärtigen, die Spulen tragenden Enden der Kernteile einen größeren Abstand behalten, stehen somit nur sehr kleine Flächen in enger Nachbarschaft, so daß das transformatorische übersprechen von einem System auf das andere sich nur in vernachlässigbar geringem Maße vergrößert. Das Blech 1 ist in F i g. 3 gesondert in Vorder- und Seitenansicht dargestellt. Das Blech 2 hat die spiegelbildliche Form. Die Herstellung der Bleche ist einfach, da die jeweils schräg gegenüberliegenden Bleche, also die Bleche 1 und 2' bzw. 2 und l', gleich sind.
  • Um den Blechen eine eindeutige Lagerung in den Halterungen 3 und 4 zu geben, sind die Halterungen entsprechend der räumlichen Abwinkelung der Bleche mit prismenförmigen Einkerbungen 12 versehen, die in F i g. 2 jedoch der besseren übersieht halber sehr breit dargestellt wurden, Nach Befestigung der Bleche 1, 2, l', 2' in den Halterungen 3, 4 werden auf die rückwärtigen, zur Spaltebene parallelen Enden die Spulenkörper 7, von denen in F i g. 2 nur einer dargestellt, ist, aufgeschoben und mit ihrer Stirnseite an der Rückseite der Halterungen 3 und 4 festgeklebt. Die Spulenkörper enthalten außer dem Schlitz 8 zum Aufschieben auf die L-förmigen Bleche noch einen parallel zu diesem angeordneten zweiten Schlitz 9, in den die Schenkel des rückwärtigen Jochbleches eingeschoben werden. Die zusammengefügten Kopfhälften werden dann in eine zur Abschirmung dienende Hülle 11 eingeschoben und in bekannter Weise darin fixiert, z. B. eingeklebt oder vergossen. Die Hülle 11 ist zweiteilig ausgebildet und auf ihrer Rückseite mit einer öffnung 10 versehen, durch die nach dem Einkleben der Kopfhälften die Jochbleche 6, 6' parallel zur Spaltebene zwecks Einstellung gleicher Induktivität der beiden Kopfsysteme verschoben werden können.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Zweispursprechkopf für Magnettongeräte, insbesondere zur Aufzeichnung eines zweikanaligen stereophonischen Signals auf einen bandförmigen Magnetogrammträger in zwei nebeneinanderliegenden Spuren, bei dem die vorderen, dem Magnetogrammträger zugekehrten Enden der Magnetkernteile einen der Spurlage entsprechenden Abstand, die rückwärtigen, die Spulen tragenden Enden jedoch einen wesentlich größeren Abstand voneinander aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Magnetkern aus einem U-förmigen rückwärtigen Jochblech (6 bzw. 6) mit zur Spaltebene parallelen Schenkeln und zwei eine Fortsetzung der Schenkel bildenden Blechen (1, 2 bzw. l', V) besteht, deren vordere Enden zur Bildung des Arbeitsluftspaltes gegeneinander abgebogen sind und zusätzlich in Richtung zum benachbarten Kern verlaufen, derart, daß nur die an die Arbeitsluftspalte angrenzenden Polspitzen der Systeme den Spurabstand aufweisen.
  2. 2. Zweispursprechkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die räumlich abgewinkelten Enden der die Fortsetzung der Schenkel bildenden Bleche (1, 2, f, 2') in entsprechend ihrer Abwinkelung ausgebildeten Nuten (12) von zur Spaltebene symmetrischen Halterungen (3, 4) fixiert, insbesondere eingeklebt sind. 3. Zweispursprechkopf nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulen (7) auf die rückwärtigen Enden der Bleche (1, 2, l', 2') aufgeschoben und mit ihrer Stirnfläche auf den Halterungen festgeklebt sind. 4. Zweispursprechkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spulenkörper (7) einen zweiten Schlitz (9) aufweisen, in den das rückwärtige Jochblech (6 bzw. 6') einschiebbar ist. 5. Zweispursprechkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschinngehäuse (11), in dem die Kopfhälften nach dem Zusammenbau fLxiert werden, eine so große öffnung (10) enthält, daß die rückwärtigen Jochbleche (6, 6) zur Einstellung gleicher Ind-uktivitäten der Magnetkopfsysteme parallel zur Spaltebene von außen her verschoben werden können. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 820 506; Krones, »Die magnetische Schaltaufzeichnung«, Wien 1952, S. 155; Radio-Electronics, Dezember 1956, S. 46 bis 48.
DET16036A 1958-12-22 1958-12-22 Zweispursprechkopf fuer Magnettongeraete Pending DE1208092B (de)

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Publications (1)

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DE1208092B true DE1208092B (de) 1965-12-30

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE820506C (de) * 1950-02-21 1951-11-12 Blaupunkt Werke Gmbh Magnetkopf fuer Magnetton-Plattenspieler

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE820506C (de) * 1950-02-21 1951-11-12 Blaupunkt Werke Gmbh Magnetkopf fuer Magnetton-Plattenspieler

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