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DE1207995B - Thermoschutzelement - Google Patents

Thermoschutzelement

Info

Publication number
DE1207995B
DE1207995B DEL40014A DEL0040014A DE1207995B DE 1207995 B DE1207995 B DE 1207995B DE L40014 A DEL40014 A DE L40014A DE L0040014 A DEL0040014 A DE L0040014A DE 1207995 B DE1207995 B DE 1207995B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thermal protection
protection element
insulation
fiberglass
winding
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL40014A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Sowa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL40014A priority Critical patent/DE1207995B/de
Publication of DE1207995B publication Critical patent/DE1207995B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H37/00Thermally-actuated switches
    • H01H37/02Details
    • H01H37/32Thermally-sensitive members
    • H01H37/52Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element
    • H01H37/54Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element wherein the bimetallic element is inherently snap acting
    • H01H37/5427Thermally-sensitive members actuated due to deflection of bimetallic element wherein the bimetallic element is inherently snap acting encapsulated in sealed miniaturised housing
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/20Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for measuring, monitoring, testing, protecting or switching
    • H02K11/25Devices for sensing temperature, or actuated thereby

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Details Of Resistors (AREA)

Description

  • Thermoschutzelement Der Einbau von Thermoschutzelementen, insbesondere als Thermoschalter, in die Wicklungen elektrischer Maschinen oder Geräte bereitet hinsichtlich der Isolation Schwierigkeiten. Andererseits ist die Verzögerung im Temperaturanstieg des Thermostaten gegenüber jenem der Wicklung zu groß, als daß man von einem vollen Thermoschutz, z. B. eines Motors, sprechen könnte.
  • Man hat erkannt, daß der Thermostat eine möglichst kleine Wärmekapazität haben und ein möglichst guter Wärmeübergang von der Wicklung auf den Thermostaten vorhanden sein soll. Beide sind bedingt durch die Größe des Thermostaten, durch die Isolation, durch die Art des Einbaues oder der Einbettung in die Wicklung. Die Isolation muß nicht nur elektrisch, sondern auch mechanisch fest und hoch temperaturbeständig sein. Die Erfüllung dieser Forderungen hängt jedoch von einer Reihe sich gegenseitig begrenzender oder auch ausschließender Eigenschaften ab; so wird mit der Erhöhung des Isolationswertes der Wärmeübergang schlechter; Kunststofffolien haben eine hohe Durchschlagfestigkeit, sind aber nur wenig temperaturbeständig.
  • Man hat deshalb schon verschiedene Ausführungen der Thermoschutzelemente und Möglichkeiten des Einbaues vorgeschlagen. Die sogenannten Knopftherinostaten hat man mit einer Hülle aus Glasgewebeband mit eingelegtem Polyesterfilm umgeben, um bei hoher Isolationsfestigkeit geringen Wärmewiderstand zu erhalten. Das Ergebnis entsprach je- doch nicht den Erwartungen. Der Temperaturverzug war nach wie vor zu groß, um den Motor bei voller Ausnutzung im Nennbetrieb festgebremst zu schützen.
  • Es wurde erkannt, daß eine gleichmäßige Auflage des Thermoschutzelementes an der Wicklung erforderlich ist. Da das mit dem Therrnoschutzelement selbst nicht zu erreichen war, hat man einen mit Glasseidenband umwickelten Metallstreifen in die Wicklung eingebettet und an dessen herausstehenden Lappen einen Thermostaten eingewickelt. Damit aber wurde die Wärmekapazität über die Maßen erhöht. Schließlich gab man sich mit dem Temperaturnachlauf im Thermostaten zufrieden und suchte nur Festwerte zu erreichen und den Nachlauf zu kompensieren. Damit aber ist dem steilen Temperaturanstieg, wie er etwa beim Festbremsen eines Motors entsteht, nicht zu begegnen und an den Vollschutz des Motors nicht heranzukommen.
  • Nach der Erfindung wird für ein Thermoschutzelement mit Außenisolation zum Einbau in die Wicklung elektrischer Maschinen oder Geräte vorgeschlagen, das Thermoschutzelement in einer abgeschlossenen Hülle aus Glasseide allseitig umgeben in Metallpulver einzubetten.
  • Durch die Verwendung von Glasseide auch für das Einbetten der Thermoschutzelemente selbst in die Wicklung ist neben der hohen Temperaturfestigkeit ein besserer Wärmeübergang erreicht, denn obwohl die Glasseide in ihrer geringsten Wandstärke etwa dreimal so stark ist wie die benötigte günstigste Kunststoffolie, so verhalten sich doch die Wärmeleitzahlen von Glasseide zu Kunststoff wie 1: 4.
  • Von weiterem wichtigem Vorteil ist die hohe Druck- und Zugfestigkeit der Glasseide. Sie zeigt unter ständiger Beanspruchung keine schleichende Kaltverformung, und ihre mechanische Festigkeit ist viel weniger temperaturabhängig als die einer Kunststoffolie. Durch eine leichte Imprägnation ist die Glasseide, insbesondere als Schlauch, auch leicht zu verarbeiten.
  • Diese Eigenschaften ermöglichen, das Thermoschutzelement allseitig mit Metallpulver umgeben in seine Isolation, ein Stück Glasseidenschlauch, einzusetzen. Das Thermoschutzelement hat damit eine plastisch verformbare Oberfläche erhalten und schmiegt sich der Motorwicklung, insbesondere bei der Nachformung der Wickelköpfe, an. Jeder Lufteinschluß, sowohl zwischen dem Therrnoschutzelement und der Isolation, als auch der Isolation und der Wicklung ist weitgehend vermieden. Folglich entfällt auch die Verschlechterung des Wärmeüberganges auf das Thermoschutzelement durch Tränklack. Die beim Einbau und der Nachformung der Wickelköpfe auf die Isolation des Thermoschutzelementes aufgebrachten mechanischen und später beim Betrieb auftretenden therinischen Beanspruchungen werden von der Glasseidenisolation mit Sicherheit aufgenommen, um so mehr als scharfe Kanten und Ecken durch das Metallpulver abgedeckt sind. . In der Kombination zwischen Glasseideisolierung und der Verwendung von gut wärmeleitendem Metallpulver als Füllstoff zwischen dem Thermoschutzelement und der Isolation liegt für den Thermoschutz elektrischer Wicklungen ein beachtlicher Fortschritt auf dem Weg zu einem vollen Thermoschutz elektrischer Maschinen und Geräte.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im vergrößerten Maßstab dargestellt, wobei F i g. 1 und 2 je einen Längsschnitt und F i g. 3 einen Querschnitt wiedergeben.
  • Es zeigt in schematischer Darstellung 1 das eigentliche Thermoschutzelement, 2 das Metallpulver, 3 den Glasseideschlauch und 4 die elektrischen Zuleitungen.

Claims (1)

  1. Patentansprach: Thermoschutzelement mit Außenisolation zum Einbau in die Wicklungen elektrischer Maschinen oder Geräte, dadurch gekennzeichnet, daß das Thennoschutzelement in einer abgeschlossenen Hülle aus Glasseide allseitig umgeben in Metallpulver eingebettet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1037 583; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1837 184; österreichische Patentschrift Nr. 189 267; Elektroanzeiger, Essen, 1959, S. 371; BBC-Mitteilungen, Mai, 1954, S. 145 bis 149; Siemens-Zeitschrift, April, 1959, S. 243.
DEL40014A 1961-09-12 1961-09-12 Thermoschutzelement Pending DE1207995B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL40014A DE1207995B (de) 1961-09-12 1961-09-12 Thermoschutzelement

Applications Claiming Priority (1)

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DEL40014A DE1207995B (de) 1961-09-12 1961-09-12 Thermoschutzelement

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1207995B true DE1207995B (de) 1965-12-30

Family

ID=7268888

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DEL40014A Pending DE1207995B (de) 1961-09-12 1961-09-12 Thermoschutzelement

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DE (1) DE1207995B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2703102A1 (de) * 1976-01-26 1977-07-28 Therm O Disc Inc Verfahren zur herstellung dicht verschlossener thermostaten
EP2034591A1 (de) * 2007-09-06 2009-03-11 Siemens Aktiengesellschaft Elektrodynamische Maschine mit Ständerwicklungstemperatur-Messeinrichtung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT189267B (de) * 1955-07-29 1957-03-11 Elin Ag Elek Ind Wien Temperaturschutz für elektrische Maschinen
DE1037583B (de) * 1956-01-21 1958-08-28 Sachsenwerk Licht & Kraft Ag Temperaturabhaengige UEberwachungs- und Schutzeinrichtung fuer fluessigkeits-gekuehlte Wicklungen elektrischer Geraete, insbesondere Transformatoren
DE1837184U (de) * 1961-01-11 1961-09-07 Siemens Ag Einrichtung zur temperaturueberwachung von waermeempfindlichen teilen, insbesondere wicklungen elektrischer maschinen, transformatoren u. dgl. mittels eines heissleiters oder aehnlichen temperaturfuehlers.

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