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DE1207974B - Mikrowellenmodulator unter Verwendung eines Ferritrotators - Google Patents

Mikrowellenmodulator unter Verwendung eines Ferritrotators

Info

Publication number
DE1207974B
DE1207974B DER29853A DER0029853A DE1207974B DE 1207974 B DE1207974 B DE 1207974B DE R29853 A DER29853 A DE R29853A DE R0029853 A DER0029853 A DE R0029853A DE 1207974 B DE1207974 B DE 1207974B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ferrite
section
rotator
microwave
input
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER29853A
Other languages
English (en)
Inventor
Harold A Rosen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Raytheon Co
Original Assignee
Raytheon Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Raytheon Co filed Critical Raytheon Co
Priority to DER29853A priority Critical patent/DE1207974B/de
Publication of DE1207974B publication Critical patent/DE1207974B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03CMODULATION
    • H03C7/00Modulating electromagnetic waves
    • H03C7/02Modulating electromagnetic waves in transmission lines, waveguides, cavity resonators or radiation fields of antennas
    • H03C7/022Modulating electromagnetic waves in transmission lines, waveguides, cavity resonators or radiation fields of antennas using ferromagnetic devices, e.g. ferrites

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Waveguide Aerials (AREA)

Description

  • Mikrowellenmodulator unter Verwendung eines Ferritrotators Die Erfindung betrifft Mikrowellenmodulatoren unter Verwendung von Ferritrotatoren. Die Mikrowellenmodulatoren nach der Erfindung dienen gleichzeitig zur rückwirkungsfreien Ankoppelung eines Belastungswiderstandes an einen Mikrowellenerzeuger, beispielsweise an ein Magnetron.
  • Es ist bereits bekannt, die Frequenz eines Magnetrons oder eines ähnlichen Mikrowellenerzeugers durch Änderung der Speisespannung, also sozusagen durch Anschieben zu ändern; dabei ergeben sich oft Nichtlinearitäten im Modulationsgang und dadurch eine merkliche Arnplitudenmodulation.
  • Erfolgt dagegen in ebenfalls an sich bekannter Weise eine Frequenzmodulation eines Magnetrons durch Rückführung eines Teiles der Ausgangsenergie auf das Magnetron, was man als ein Mitziehen bezeichnen kann, so läßt sich im Idealfall ein reines, frequenzmoduliertes Signal ohne gleichzeitige merkliche Amplitudenmodulation für nahezu alle Betriebsbedingungen erzielen. In der Praxis läßt sich jedoch bei derartigen Einrichtungen eine Rückwirkung der Belastung auf den Mikrowellenerzeuger im allgemeinen nicht vermeiden, so daß sich hierdurch beträchtliche Schwierigkeiten ergeben.
  • Zur rückwirkungsfreien Ankoppelung von Belastungen an Mikrowellenerzeuger werden außerdem bekanntliche Ferritrotatoren verwendet, bei welchen nach dem sogenannten Färaday-Effekt eine magnetische Drehung der Polarisationsrichtung linear polarisierter Wellen erfolgt.
  • Die Erfindung schlägt demgemäß zur Mikrowellenmodulation einen Mikrowellenmodulator mit einem einerseits an eine Gleichspannungsquelle zur Drehung der Polarisationsrichtung und andererseits an eine Wechselspanung zur Änderung der Drehung der Polarisationsrichtung angeschlossenen Ferritrotator, ferner mit einem an einen Mikrowellenerzeuger angeschlossenen Eingangswellenleiterabschnitt mit rechteckförmigem Querschnitt und einem an einen Belastungswiderstand angeschlossenen Ausgangswellenleiterabschnitt mit ebenfalls rechteckförmigem Querschnitt vor, welcher durch eine Rückführung eines nicht an die Belastung abgegebenen wechselnden Energieanteils, welcher der Änderung der Polarisationsdrehung entspricht und als Modulationsspannung auf den Mikrowellenerzeuger zurückwirkt, gekennzeichnet ist.
  • Ein derartiger Mikrowellenmodulator nach der Erfindung gewährleistet somit einerseits eine rückwirkungsfreie Ankoppelung einer Belastung an einen Mikrowellenerzeuger und andererseits eine reine Frequenzmodulation des Mikrowellenerzeugers. Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird das Modulationssignal über eine besondere Rückführstrecke auf den Mikrowellenerzeuger zurückgeführt. In diesem Fall ist ein zusätzlicher Ferritrotator als rückwirkungsfreies Koppelglied von Vorteil. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind je ein Eingangs- und Ausgangs-T-Glied mit je zwei Hauptzweigen für Wellenformen mit senkrecht aufeinanderstehenden Polarisationsrichtungen und je einer Verzweigungsstrecke, in welcher sich nur eine der Wellenformen der Hauptzweige ausbreiten kann, vorgesehen, wobei die Hauptzweige des Eingangs-T-Gliedes jeweils mit dem weiteren Rotator-Koppelglied und dem Ferritrotator zur Erzeugung der Modulationsspannung, die Hauptzweige des Ausgangs-T-Gliedes mit dem Ferritrotator zur Erzeugung der Modulationsspannung und einer an die Belastung angeschlossenen Ausgangswellenleitung, in welcher sich nur die nicht in die Verzweigungsstrecke des Ausgangs-T-Gliedes eintretende Wellenform ausbreiten kann, verbunden sind. Ferner sind die Verzweigungsstrecken der beiden T-Glieder durch eine Rückführstrecke verbunden, über welche die jeweils der Änderung der Polarisationsdrehung in dem Rotator unter dem Einfluß der Wechselspannung entsprechenden Energieanteile als Modulationsspannung auf den Mikrowellenerzeuger zurückwirken.
  • Im folgenden wird der zur Erzeugung der Modulationsspannung dienende Ferritrotator kurz als Ferritmodulator bezeichnet. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das Modulationssignal den Ferritmodulator nur einmal durchläuft, erhält man eine streng lineare Modulation, bei welcher das Modulationsprodukt der Änderung der Polarisationsdrehung direkt proportional ist. Zur Erzeugung der Modulationsspannung reicht ein Modulatorwechselfeld, dessen Größe ungefähr 1 bis 211/o des Modulatorgleichfeldes ausmacht, vollkommen aus. Vorzugsweise wird die Polarisationsrichtung in jedem Rotator im Mittel um 45° gedreht.
  • Bei einem Mikrowellenmodulator nach der Erfindung benötigt man keine umfangreichen und teueren Einrichtungen zur Änderung der Speisespannungen des Mikrowellenerzeugers. Ein Mikrowellenmodulator nach der Erfindung zeichnet sich durch einen einfachen Aufbau aus und besitzt gleichzeitig einen nur geringeren Energieverbrauch.
  • Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden nunmehr an Hand der Zeichnung beispielsweise beschrieben. Es stellt dar F i g. 1 eine teilweise geschnittene Parallelprojektion eines Mikrowellenmodulators nach der Erfindung, F i g. 2 einen Schnitt durch eine andere Ausführungsform der Erfindung und F i g. 3 einen Schnitt durch eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
  • F i g. 1 zeigt einen Mikrowellenmodulator 10. Dieser enthält ein rückwirkungsfreies Rotator-Koppelglied 12, ein Eingangs-T-Glied 14, einen Ferritrotator 16 als Ferritmodulator und ein Ausgangs-T-Glied 18. An einem Hauptzweig des letzteren ist über einen Ausgangswellenleiter 22 mit rechteckförmigem Querschnitt ein Belastungswiderstand, beispielsweise eine Antenne 20, angeschlossen. Diese ruht mit einer zentralen Halterung auf einem Gestell 23 und hat einen rechteckförmigen Eingangswellenleiter 24, welcher an den Ausgangswellenleiter 22 angeschlossen ist. Die Antenne ist in einem anderen Maßstab dargestellt. Der Wellenleiter 22 ist mittels des flanschförmigen Verbindungsstückes 25 an den, einen quadratischen Querschnitt aufweisenden Hauptzweig 26 des Ausgangs-T-Gliedes 18 angeschlossen. Die Verzweigungsstrecke 27 hat einen rechteckförmigen Querschnitt, so daß in ihr nur eine Wellenform des Hauptzweiges auftreten kann. Man erhält so eine Wellenleiterverzweigung mit zwei konjugierten Armen, bei welcher jeweils eine in den Ausgangswellenleiter eintretende Welle in der Verzweigungsstrecke nicht auftreten kann, und umgekehrt. An einen Flansch 28 der Verzweigungsstrecke 27 ist mit Hilfe von Schrauben 31 ein entsprechender Flansch 32 einer Rückführstrecke 30 angeschlossen.
  • Der Ferritmodulator 16 weist einen Flansch 34 auf, welcher durch Schrauben 35 an einen Flansch des quadratischen Abschnitts des Ausgangs-T-Gliedes 18 angeschlossen ist. An Stelle eines Ferritrotators können auch zahlreiche andere, an sich bekannte Einrichtungen zur Drehung der Polarisationsrichtung verwendet werden.
  • Der Modulator 16 enthält ein zylinderförmiges Ferritelement 36, welches innerhalb eines Wellenleiters 38 mit kreisförmigem Querschnitt angeordnet ist. Das Ferritelement 36 ist in Halteglieder 39 und 39 a aus dielektrischem Material mit geringen Verlusten, wie beispielsweise Teflon, eingebettet. Das Ferritelement kann jedoch auch in anderer, an sich bekannter Weise innerhalb der Halteglieder festgehalten werden. Der Ferritmodulator 16 umfaßt ferner eine Einrichtung zur Erzeugung eines Magnetfeldes, beispielsweise eine Feldspule 42, welche den kreisförmigen Wellenleiter 38 umgibt. Die Feldspule 42 wird von getrennten Spannungsquellen gespeist, welche zur Erzeugung einer konstanten und einer veränderlichen Drehung der Polarisationsrichtung innerhalb des Ferritrotators 16 erforderlich sind. Man erkennt eine Gleichspannungsquelle 44, welche ein Gleichfeld erzeugt und in Reihe mit einer Drosselspule 45 liegt, welche die Gleichspannungsquelle 44 gegen eine Wechselspannungsquelle 46 abschirmt. Die Wechselspannungsquelle 46 ist über einen Koppelkondensator 47 mit einem Anschluß 48 der Feldspule 42 verbunden. Die andere Seite der Wechselspanungsquelle 46 ist an das entgegengesetzte Ende 49 der Spule angeschlossen. Durch eine Wechselspannung einer gewünschten Frequenz kann eine Frequenzmodulation des Magnetrons 50 erzeugt werden. Der Kondensator 47 hält die Gleichspannung von der Wechselspannungsquelle 46 fern. Somit kann dem Gleichfeld in der Feldspule 42 ein Wechselfeld überlagert werden, welches durch Änderung der Polarisationsdrehung eine Modulationsspannung erzeugt, welche über die Rückführstrecke 30 auf das Magnetron 50 zurückgekoppelt wird.
  • Das Eingangs-T-Glied 14 ist mit Hilfe eines Flansches 51 an den Eingangsflansch 52 des Ferritmodulators angeschlossen. Eine Verzweigungsstrecke 54 mit rechteckförmigem Querschnitt ist mit dem Eingangs-T-Glied fest verbunden. Daran ist mittels einer Flanschverbindung 56, 57 und 58 die Rückführstrecke 30 angeschlossen. Ein Hauptzweig des Eingangs-T-Gliedes 14 ist unmittelbar an den Koppelrotator 12 angeschlossen. Dieser wird über den Wellenleiter 55 mit rechteckförmigem Querschnitt von dem Magnetron 50 gespeist. Der Wellenleiter 55 ist nach F i g. 1 um einen Winkel von 45° gegenüber der einen Polarisationsrichtung des Eingangs-T-Gliedes 14 verdreht. Im einzelnen besteht der Koppelrotator 12 aus einem Wellenleiterabschnitt 60 mit kreisförmigem Querschnitt, der, in Teflon oder ein ähnliches dielektrisches Material 61 eingebettet, ein axial ausgerichtetes Ferritelement 62 enthält. Eine Vorrichtung 64 zur Erzeugung eines Magnetfeldes umgibt den Wellenleiterabschnitt 60. Zur Erzeugung des Magnetfeldes kann man beispielsweise einen genügend starken Permanentmagneten verwenden. Schließlich dient der Koppelrotator als verlustloses Koppelglied, um die Modulationsspannung von der Rückführstrecke 30 auf das Magnetron zurückzukoppeln. Zusätzlich erhält man eine vollkommen rückwirkungsfreie Ankoppelung des Belastungswiderstandes. Daher können über den Koppelrotator nur die über die Verzweigungsstrecke 54 eintretenden Signale das Magnetron erreichen. Diese Signale rühren von der Modulationsspannung am Ausgang des Ferritmodulators 16 her.
  • Somit werden im Betrieb die in dem Magnetron 50 erzeugten Mikrowellen über den Wellenleiter 55 in den Koppelrotator 12 eintreten. Dort wird die Polarisationsrichtung durch ein entsprechendes Magnetfeld um einen bestimmten Winkelbetrag, vorzugsweise um 45°, gedreht. Der Energiefluß gelangt dann über den Ferritmodulator 16 und das Ausgangs-T-Glied 18 zu dem Belastungswiderstand. Durch Änderung der Polarisationsdrehung in dem Ferritmodulator 16 wird jedoch ein Energieanteil in die Rückführstrecke 30 geleitet und nach nochmaliger Drehung um 45° in dem Koppelrotator 12 auf das Magnetron 50 zurückgekoppelt, wodurch dessen Arbeitsfrequenz mitgenommen wird. Eine reine Frequenzmodulation ergibt sich also dadurch, daß die Polarisationsdrehung nur wenig um den Mittelwert von 45° schwankt und somit nur ein ziemlich kleiner Energieanteil für das Mitziehen des Magnetrons erforderlich ist.
  • F i g. 2 der Zeichnungen zeigt eine andere Ausführungsform eines Mikrowellenmodulators nach der Erfindung. Zwischen einem nicht dargestellten Magnetron und einem Ausgangswellenleiter 71 ist ein Ferritmodulator 70 angeordnet, welcher eine richtungsabhängige 45°-Drehung erzeugt. Der Ausgangswellenleiter 71 ist somit um 45° gegenüber der Polarisationsrichtung der Magnetronwellen verdreht. Bei dieser Anordnung verwendet man vorzugsweise Anpassungsstücke 72 und 73 beim Übergang auf den Ausgangs- und Eingangswellenleiter. Wenn die Polarisationsrichtung in dem Ferritrotator nicht genau um 45° gedreht wird, kann nicht alle Energie in den Wellenleiter 71 eintreten. Jeweils ein geringer Energieanteil wird an dem für die querpolarisierte Wellenform als Kurzschluß wirkenden Wellenleiter 71 reflektiert. Die so reflektierte Energie tritt wieder durch den Ferritrotator hindurch und wird nochmals um 45° verdreht. Die weitere Drehung um etwa 45° der zu der Schwingungsform im Ausgangswellenleiter querpolarisierten, reflektierten Komponente führt zu einer Polarisation der an dem Anpassungsglied 72 abgegebenen reflektierten Energie, welche einen Eintritt dieser Energie in das Magnetron ermöglicht. Bei solchen Ausführungsformen, bei welchen man auf einen Ferritrotator als rückwirkungsfreies Koppelglied verzichten kann, kann man die besondere Rückführstrecke einsparen. Hierdurch ergibt sich ein außerordentlich raumsparender Modulator, welcher nur etwa 5 cm lang ist.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Ferritmodulators nach der Erfindung ist in F i g. 3 der Zeichnungen dargestellt. Dabei ist ein Ferritmodulator 74 an einen Ausgangswellenleiter 75 angeschlossen, welcher in bezug auf ein Eingangs-T-Glied 76 um einen Winkelbetrag von etwa 45° verdreht ist. Das Eingangs-T-Glied 76 wird von einem nicht dargestellten Magnetron gespeist. Das Eingangs-T-Glied 76 enthält eine Verzweigungsstrecke 77, welche zu einer an sich bekannten, angepaßten Absorptionsleitung 78 führt, welche mit Polyiron oder einem ähnlichen nichtreflektierenden geeigneten Material gefüllt ist. In die angepaßte Leitung tritt die an der Belastung reflektierte Energie ein. Die reflektierte Energie wird durch die angepaßte Leitung 78 absorbiert. Derjenige Anteil der Mikrowellenenergie, bei dem die Drehung der Polarisationsrichtung infolge der auf den Ferritrotator 74 einwirkenden Modulationsspannung von dem Mittelwert von 45° abweicht, wird zu dem nicht dargestellten Magnetstrom weitergeleitet, welches an den Eingangsflansch 81 angeschlossen ist. Mit Ausnahme des zusätzlichen, eine Rückwirkung ausschließenden Absorbers 78 steuert diese Einrichtung das Magnetron in derselben Weise wie der in F i g. 2 dargestellte Modulator. Somit führen eine rückwirkungsfreie Ankoppelung und eine Modulation der reflektierten Energie zu einer im wesentlichen reinen Frequenzmodulation des Magnetrons. Selbstverständlich kann man als Mikrowellenerzeuger ein Klystron oder ein Magnetron verwenden, unabhängig davon, ob man ein Gerät mit oder ohne Hohlraumstabilisierung benutzt. Wie in den Figuren angedeutet, wird zur Erzeugung eines eine bestimmte Drehung der Polarisationsrichtung hervorrufenden Gleichfeldes Gleichstrom verwendet. Man kann jedoch auch das magnetische Gleichfeld mittels eines Permanentmagneten herstellen und zusätzlich durch eine oder mehrere Feldspulen einen Wechselstrom leiten. Hierdurch erhält man auch Abweichungen der Drehung der Polarisationsrichtung von einem festgelegten Wert, wodurch die Frequenz des Mikrowellenerzeugers mitgenommen wird.
  • Die Erfindung ist nicht auf Einzelheiten der dargestellten Ausführungsbeispiele beschränkt.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Mikrowellenmodulator mit einem einerseits an eine Gleichspannungsquelle zur Drehung der Polarisationsrichtung und andererseits an eine Wechselspannung zur Änderung der Drehung der Polarisationsrichtung angeschlossenen Ferritrotator, ferner mit einem an einen Mikrowellenerzeuger angeschlossenen Eingangswellenleiterabschnitt mit rechteckförmigem Querschnitt und einem an einen Belastungswiderstand angeschlossenen Ausgangswellenleiterabschnitt mit ebenfalls rechteckförmigem Querschnitt, gekennzeichnet durch eine Rückführung eines nicht an die Belastung abgegebenen wechselnden Energieanteils, welcher der Änderung der Polarisationsdrehung entspricht und als Modulationsspannung auf den Mikrowellenerzeuger zurückwirkt.
  2. 2. Mikrowellenmodulator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgangswellenleiter infolge seiner Querschnittsbemessung jeweils einen der Änderung der Polarisationsdrehung durch die Wechselspannung entsprechenden Energieanteil reflektiert, welcher als Modulationsspannung wirkt (F i g. 2).
  3. 3. Mikrowellenmodulator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ferritrotator (74) und dem Eingangswellenleiterabschnitt ein Eingangs-T-Glied mit zwei Anschlußstrecken (77, 81) für jeweils quer zueinander polarisierte Wellenformen und mit einer Ausgangsstrecke eingefügt ist, wobei die eine Anschlußstrecke an den Eingangswellenleiterabschnitt, die andere Anschlußstrecke an eine angepaßte Absorptionsleitung und die Ausgangsstrecke an den Ferritrotator angeschlossen ist.
  4. 4. Mikrowellenmodulator nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rotatorgleichfeld so gewählt ist, daß die am Belastungswiderstand reflektierten Wellenanteile in die Absorptionsleitung eintreten.
  5. 5. Mikrowellenmodulator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch ein zwischen den Eingangswellenleiter (55) und das Eingangs-T-Glied (14) eingeschaltetes rückwirkungsfreies Koppelglied (12).
  6. 6. Mikrowellenmodulator nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als rückwirkungsfreies Koppelglied ein weiterer Ferritrotator (12) vorgesehen ist.
  7. 7. Mikrowellenmodulator nach Anspruch 5 oder 6, gekennzeichnet, durch je ein Eingangs-und ein Ausgangs-T-Glied (14 bzw. 18) mit je zwei Hauptzweigen für Wellenformen mit senkrecht aufeinanderstehenden Polarisationsrichtungen und je einer Verzweigungsstrecke, in welcher sich nur eine der Wellenformen der Hauptzweige ausbreiten kann, wobei die Hauptzweige des Eingangs-T-Gliedes (14) jeweils mit dem Koppelrotator (12) und dem Ferritmodulator (16), die Hauptzweige des Ausgangs-T-Gliedes (18) mit dem Ferritmodulator (16) und einem an die Belastung (20) angeschlossenen Wellenleiter (22), in welchem sich nur die nicht in die Verzweigungsstrecke (27) des Ausgangs-T-Gliedes eintretende Wellenform ausbreiten kann, verbunden sind, ferner gekennzeichnet durch eine die Verzweigungsstrecken (27 bzw. 52) verbindende Rückführstrecke (30), über welche die jeweils der Änderung der Polarisationsdrehung in dem Ferritmodulator (16) unter dem Einfluß der Wechselspannung (46) entsprechenden Energieanteile als Modulationsspannung auf den Mikrowellenerzeuger zurückwirken. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr.1215 018.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1215018A (fr) * 1957-10-30 1960-04-13 Raytheon Mfg Co Modulateur à ferrite

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1215018A (fr) * 1957-10-30 1960-04-13 Raytheon Mfg Co Modulateur à ferrite

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