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DE1207216B - Flugregelanlage fuer lotrecht startende und landende Luftfahrzeuge - Google Patents

Flugregelanlage fuer lotrecht startende und landende Luftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1207216B
DE1207216B DES70241A DES0070241A DE1207216B DE 1207216 B DE1207216 B DE 1207216B DE S70241 A DES70241 A DE S70241A DE S0070241 A DES0070241 A DE S0070241A DE 1207216 B DE1207216 B DE 1207216B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control system
acceleration
flight control
thrust
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES70241A
Other languages
English (en)
Inventor
Charles Snowdon
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Short Brothers PLC
Original Assignee
Short Brothers and Harland Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Short Brothers and Harland Ltd filed Critical Short Brothers and Harland Ltd
Publication of DE1207216B publication Critical patent/DE1207216B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C29/00Aircraft capable of landing or taking-off vertically, e.g. vertical take-off and landing [VTOL] aircraft
    • B64C29/0091Accessories not provided for elsewhere

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Flugregelanlage für lotrecht startende und landende Luftfahrzeuge Die ErlIndung betrifft eine Flugregelanlage für lotrecht startende und landende Luftfahrzeuge, die mit einem oder mehreren Hubtriebwerken ausgerüstet, sind und die einen Übergang zum aerodynamischen Flug vorsehen.
  • Es -ist bereits ein Steuersystem für ein lotrecht startendes und landendes Flugzeug vorgeschlagen worden, bei dem die Düsenströmung eines Triebwerks umgelenkt wird, um Drehbewegungen des Flugzeugs um seine Hauptbezugsachsen hervorzurufen. Die Umlenkung der Düsenströme wird dabei mit Hilfe eines Steuerknüppels gesteuert, und es werden Kreisel benutzt, um die Drehbewegungen des Flugzeugs um die Längs- und Querachsen zu messen. . Weiter ist bereits ein elektrohydrauEsches Servosteuersystem zum Stabilisieren von lotrecht startenden und landenden Flugzeugen vorgeschlagen worden, deren VorwärtsgeschwIndigkeit Null oder nahezu Null ist, wobei in einer speziellen Schaltanordnung ein Zweiphasenmotor benutzt wird.' Mit dem vorgeschlagenen Gerät kann das Flugzeug auf konstanter Höhe gehalten werden.
  • Auch wurde bereits eine Flugregelanlage mit Einrichtungen vorgeschlagen, _die eine Betätigung der aerodynamischen- Steuerungsorgane _ unterbrechen,-wenn sich das, Luftfahrzeug in lotrechter Fluglage# befindet und dabei - durch triebstrahlbeeinflüssendb Steuerungsorgane über eine Stabilisierungskette gesteuert wird, und die beim Übergang vom lotrechten zum horizontalen Flug von der Stabilisierungskette auf die Betätigung durch die aerodynamischen.Steue7-rungsorgane umschalten. Durch. Kreiselgeräte erzeugte, die Fluglage des Luftfahrzeuges und seind Winkelgeschwindigkeit repräsentierende #Signale werden dabei zur Steuerung des Düsenschubes in einen' Verstärker geführt. - Bei einem bekannten Flugzeug sind schwenkbare Triebwerke- vorgesehen, die derart gesteuert werden, daß während des lotrechten, Auf- und Abstieges eine Trimmwirkung herbeigeführt wird-, - Bekannt sind auch -Steue-rsy-stem-- e, bei denen eine, Ablenkung der Düsenströmung in einer Tube hervorgerufen wird, wobei in einem Falle eine asymmetrische Ablenkplatte benutzt wird, um die zwischen der Düse und der Mündung wirkenden taugenfialen Kräftä zu verändern.
  • Der Erfindung liegt die -Aufgabe zugrunde, für Luftfahrzeuge der eingangs beschriebenen Art eine automatische Flugregelanlage zu schaffen, die dem Piloten hilft, in der übergangsphase zwischen -dem Flugzustand, i# dem das Flugzeuggewicht nur von den aerodynamischenAuftriebskräften getragen wird, und einem Schwebezustand, in dem das gesamte Flugzeuggewicht von. den nach unten gerichteten Düsenstrahlen getragen wird, einen konstanten Bahnneigungswinkel beizubehalten. Dabei muß die beim Verzögern oder Neigen des Flugzeuges auftretende Yerminderulig der aerodynamischen Auftriebskräfte durch eine Änderung des Hubtriebwerkschub#s derart kompensiert- werden, daß das Flugzeug -unter einem konstanten Bahnneigungswinkel gehalten wird, so daß beim Erreichen des Schwebezustandes der Hubtriebwerkschub genau das Flugzeuggewicht trägt und so ein gleichmäßiges Niedergehen des Flugzeugs möglich wird.
  • Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung zum Erzeugen von Signalen, die der Hubbeschleunigung für eine vorbestimmte Flugbahn entsprechen, und durch ein auf die Beschleunigungssignale ansprechendes Servosystem, das den Schub der Hubtriebwerke sinngemäß regelt.
  • Durch die Flugregelanlage werden somit Signale erzeugt, die eine Beschleunigung des Flugzeugs normal zu irgendeinem vorgewählten Bahnneigungswinkel darstellen, und es ist ein Servosystein vorgesehen, mit dessen Hilfe der Auftriebsschub nach Maßgabe dieser Signale gesteuert wird, so daß Beschleunigungen des Flugzeugs normal zuni Bahnneigungswinkel zu Null reduziert werden, Ein Ausführungsbeispiel der Flugregelanlage ist in der Zeichnung dargestellt, darin zeigt - -Fig. 1 ein schematisches Blockdiagramm einer automatischen Flugregelanlage gemäß der Erfindung zum Steuern eines der Motordrosselung dienenden Hubschubsteuerhebels, F i g. 2 ein Vektordiagramm der vertikalen -und horizontalen Beschleunigungskomponenten. eines- mit der Flugsteueranlage nach F i g. 1 ausgerüsteten Flugzeugs.
  • In einem mit Hubtriebwerken ausgerüsteten Flugzeug ist ein Bezugskreisel 11 (F i g. 1) so angeordnet, daß er gegenüber dem Erd-Bezugssystem eine feste Lage beibehält. Der Kreisel 11 trägt zwei Beschleunigungsmesser 12 und 13, wobei der Beschleunigungsmesser 1-2 die Vertikalbeschleunigung des Flugzeugs mißt und ein diese Vertikalbeschleunigung darstellendes Signal a, erzeugt, während der Beschleunigungsmesser 13 die Horizontalbeschleunigung mißt und ein diese Horizontalbeschleunigung darstellendes Signal ah erzeugt. Die Signale a, und al, und ein den Winkel e zwischen dem Horizont und der gewünschten Flugbahn darstellendes Signal werden einem Resolver 14 zugeführt. Der Resolver 14 besteht aus zwei Sinus-Kosinus-Potentiometern, die auf der Steuerwelle 15 eines Flugbahnwinkelwählers angeordnet sind, dessen Winkellage den gewünschten Bahnneigungswinkel e darstellt. Der Resolver 14 ist so ausgebildet, daß der die Eingangssignale a, und ah zu einem Ausgangssignal a" verarbeitet, und zwar nach der Gleichung a" = (a, cos 0) (a" sin 0) .
  • Ein Vektordiagramm der Signale a, ah und.-a" ist in F i g. 2 gezeigt.
  • Das Ausgangssigaal a" aus dem Resolver 14 wird an zwei Amphtudenbegrenzer 16 und 17 geleitet, denen auch ein von einem Übertrager, der auf einem der Motorendrosselung dienenden Hubschubsteuerhebel 18 angeordnet ist hergeleitetes Signal zugeführt wird. Die Ausgangssignale von den Amplitudenbegrenzem 16 und 17 werden Servoverstärkern 19 und 20 zugeführt, in denen sie verstärkt werden und zur Betätigung des Servomotors 21 an diesen weitergeleitet worden. Der Servomotor 21 treibt eine Ausgangswelle 22 an, die so gekuppelt ist, daß sie- den Hubschubsteuerhebel 18 betätigt.
  • Ein Tachometer 23 ist auf der Servomotor-Ausgangswelle 22 angeordnet und erzeugt ein Rückkopplungssignal, das der Änderungsgeschwindigkeit der Winkelstellung e der Welle 22 proportional ist. Dieses Signal wird In den Eingang eines jeden der beiden Verstärker 19 und 20 zurückgeleitet und ermöglicht die weiter unten beschriebene Geschwindigkeitsbegrenzung des Servormotors. Ebenfalls auf der Motor-A-usgangswelle22 angeordnet ist eine Schaltvorrichtung 24, die aus Sicherheitsgründen in zweifacher Ausfertigung vorgesehen ist und die Kraftzufuhr zum Servomotor 21 abschaltet, wenn dieser infolge irgendeines Fehlers in der Geschwindigkeitsbegrenzungseinrichtung versuchen sollte, sich mit einer Geschwindigkeit zu drehen, die größer ist, als es der Geschwindigkeitsbegrenzung entspricht.
  • Die Motor-Ausgangswelle 22 ist über eine Getriebe-Kupplungs-Einheit 25 und eine Scherstiftsicherung27 mit dem der Triebwerksdrosselung dienenden Hubschubsteuerhebel 18 verbunden ist. Der Hebel 18 ist so angeordnet, daß er den Brennstoff-Strom aus einer Brennstoffsteuerungseinrichtung 28 steuert, von der aus der Brennstoff zu einem Hubtriebwerk 29 strömt, so daß eine Verstellung des Hebels 18 eine Änderung des Hubtriebwerkschubes und infolgedessen eine Änderung der Normalbeschleunigung zur Folge hat.
  • Die Anlage arbeitet wie folgt: Bei einer Beschleunigung des Flugzeugs in einer normal zur gewollten Flugbahn verlaufenden Richtung erzeugt der Resolver 14 ein diese Beschleunigung repräsentierendes Signal a". Dieses Signal wird zur Betätigung des Servomotors 21 weitergeleitet, der den Hubschub-Steuerhebel 18 zur Regulierung der Brennstoffzufuhr zum Hubtriebwerk 29 derart betätigt, daß die Beschleunigung des Flugzeugs normal zur gewollten Flugbahn verringert wird. Die Anlage ist so stabilisiert, daß das Flugzeug den gewollten Bahnneigungswinkel beibehält oder wenigstens bestrebt ist, diesen beizubehalten.
  • Der Amplitudenbegrenzer 1,6 erzeugt ein Ausgangssignal, dessen Amphtude auf ein vorgegebenes Niveau beschränkt ist, so daß das von ihm dem Servoverstärker zugeleitete Signal dieses Niveau nicht überschreitet. Das von dem Tachometer 23 kommende Signal ist der Änderungsgeschwindigkeit der Winkellage e der Ausgangswelle 22 des Servomotors 21 proportional und wird durch das Produkt a ii repräsentiert, in dem -a eine Konstante und & die Winkellage der Servomotor-Ausgangswolle bedeutet. Das Signal a - & wird dem- Servoverstärker in einem negativen Sinne zugeführt, so daß das diesem zugeführte kombinierte Signal gleich ist der Differenz zwischen dem Signal vom Amplitudenbegrenzer 16 und dem Signal vom Tachometer 23. Wenn ein großes Beschleunigungssignal a" dem Begrenzer 16 zugeführt wird, hat das kombinierte Signal den Betrag L - a(ß.
  • Dieses Signal wird verstärkt und zur Betätigung des Servomotors 21 weitergeleitet, wobei das von diesem entwickelte Drehmoment dem Signal proportional ist. Wenn die Geschwindigkeit des Motors21 so groß wird, daß L = a #ß' dann wird das Eingangssignal zum Servomotor gleich Null. Das diesem zugeführte, Drehmoment wird ebenfalls gleich Null, und der Servomotor läuft dann mit gleichförmiger Geschwindigkeit, die durch gegeben ist. Diese gleichförmige Geschwindigkeit wird beibehalten, bis das Beschleunigungssignal a" so weit verringert worden ist, daß keine Amplitudenbegrenzung eintritt. Dann nimm & bis auf Null ab.
  • Die Anordnung von zwei getrennten parallelen Kanälen zwischen dem Resolver 14 und dem Eingang des Servomotors 21 ist eine Sicherungsmaßnahme, wobei die Anordnung so getroffen ist, daß, wenn in einem Zweig ein Fehler auftritt, der andere ein Ausfallen der Einrichtung verhindert.
  • Für den Fall, daß die Getriebe-Küpplungs-Einheit 25 klemmt, kann der Pilot jederzeit seinen Hubschubsteuerhebel, 18 mechanisch vom Servosystem abkuppeln, indem er die Sicherheitsvorrichtung 27 zerstört, woraufhin er die Brennstoffsteuerei:nrichtung 28, die über ein starres Gelenk mit ihrem Hubschubsteuerhebel 18 verbunden ist, voll manuell steuern kann.
  • Wenn der Pilot den Hubtriebwerksschub stärker verändern möchte, als es die Geschwindigkeitsbegrenzung des Servomotors erlaubt, kann er durch Schleifenlassen der Kupplung 25 das System übersteuern, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten, die gewünschte Änderung des Schubes herbeiführen und dann die Steuerung wieder der automatischen Flugregelanlage überlassen.
  • Im Schwebezustand wird die Flugbahn-Wählersteuerung auf eine horizontale Flugbahn geschaltet. In diesem Fall betätigt allein der Ausgang des Vertikalbeschleunigungsnifflers die Amplitudenbegrenzungsverstärker 16 und 17.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Flugregelanlage für lotrecht startende und landende Luftfahrzeuge, die mit einem oder mehreren Hubtriebwerken ausgerüstet sind und die einen übergang zum acrodynamischen Flug vorsehen, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung (11, 12, 13) zum Erzeugen von Signalen, die der Hubbeschleunigung für eine vorbestimmte Flugbahn entsprechen, und durch ein auf die Beschleunigungssignale ansprechendes Servosystem (19, 20, 21) das den Schub der Hubtriebwerke (29) sinngemäß regelt.
  2. 2. Flugregelanlage nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, daß die signalerzeugende Vorrichtung kreiselgestätzte Beschleunigungsmesser (12, 13) zur Messung der Komponenten der Vertikalbeschleunigung und der Horizontalbeschleunigung verwendet und daß ein Resolver (14) vorgesehen ist, der aus den Komponentensignalen ein Signal der Hubbeschleunigung ableitet. 3. Flugregelanlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Resolver (14) einen elektrischen Schaltkreis aufweist, dem die Komponentensignale zugeführt werden, wobei im Schaltkreis die Komponentensignale in Abhängigkeit von dem Unterschied zwischen dem tatsächlichen und dem vorbestimmten Hubweg manuell über ein Sinus-Kosinus-Potentiometer eingestellt werden können. 4. Flugregelanlage nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Signal der Beschleunigung für den vorbestimmten Bahnneigungswinkel auf einen Servomotor (21) einwirkt, der -einen Hubschubsteuerhebel (18) betätigt und damit den Schub des oder der Triebwerke (29) nach Richtung oder Größe steuert. 5. Flugregelanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Servomotor (21) neben dem Hubschubsteuerhebel (18) noch ein Tachometer (23) antreibt, das ein der Änderungsgeschwindigkeit des Servomotorausgangs proportionales Rückkopplungssignal erzeugt, wobei das Rückkopplungssignal gegenläufig zu dem die Hubbeschleunigung darstellenden Signal an den Eingang des Servosteuersystems (19, 20, 21) zurückgeleitet wird. 6. Flugregelanlage nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch eine Schaltvorrichtung (24), die bei überschreitung einer vorbestimmten Geschwindigkeit den Servomotor (21) abschaltet. 7. Flugregelanlage nach den Ansprüchen 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Antriebsverbindung (22) zwischen dem Servomotorausgang und dem Hubschubsteuerhebel (18) eine Sicherheitsvorrichtung (27) vorgesehen ist, durch deren voll manuelle Betätigung der Servomotorausgang vom Hubschubsteuerhebel (18) abgekuppelt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschriften Nr. 1010 405, 1020 287, 1030 483, 1109 635; USA.-Patentschrift Nr. 2 762 584. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patente Nr. 1075 440, 1101968, 1123919.
DES70241A 1959-09-07 1960-09-06 Flugregelanlage fuer lotrecht startende und landende Luftfahrzeuge Pending DE1207216B (de)

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