[go: up one dir, main page]

DE1206555B - Verfahren zur Herstellung eines Glasbandes durch Aufgiessen von geschmolzenem Glas auf eine Traegerfluessigkeit - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Glasbandes durch Aufgiessen von geschmolzenem Glas auf eine Traegerfluessigkeit

Info

Publication number
DE1206555B
DE1206555B DEC30606A DEC0030606A DE1206555B DE 1206555 B DE1206555 B DE 1206555B DE C30606 A DEC30606 A DE C30606A DE C0030606 A DEC0030606 A DE C0030606A DE 1206555 B DE1206555 B DE 1206555B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
glass
liquid
glass ribbon
ribbon
carrier liquid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC30606A
Other languages
English (en)
Inventor
Michel Bre
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Compagnie de Saint Gobain SA
Original Assignee
Compagnie de Saint Gobain SA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Compagnie de Saint Gobain SA filed Critical Compagnie de Saint Gobain SA
Publication of DE1206555B publication Critical patent/DE1206555B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B18/00Shaping glass in contact with the surface of a liquid
    • C03B18/02Forming sheets
    • C03B18/18Controlling or regulating the temperature of the float bath; Composition or purification of the float bath

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
C03b
Deutsche KL: 32 a -19/00
1206 555
C30606VIb/32a
2. August 1963
9. Dezember 1965
Die Erfindung bezieht sich auf die Herstellung eines Glasbandes durch Aufgießen von geschmolzenem Glas auf eine Trägerflüssigkeit und betrifft insbesondere ein solches Verfahren, bei welchem das geschmolzene Glas auf ein flüssiges Bad von gegenüber der des Glases größerer Dichte aufgebracht wird.
Unter diesen Voraussetzungen breitet sich das Glas auf dem Bad aus und nimmt hierbei eine Dicke an, die im wesentlichen durch die Wirkung der Oberflächenspannung zwischen dem Bad und dem Glas bestimmt ist. Es ist deshalb notwendig, besondere Vorkehrungen zu treffen, um aus einem Glas von gegebener Zusammensetzung und bei einem gegebenen Badtyp ein Glasband zu erhalten, dessen Dicke von der abweicht, die ihm an sich durch die Wirkung der Oberflächenspannung vorgeschrieben ist.
Die bisher zur Änderung der Dicke des Glasbandes unter solchen Umständen vorgeschlagenen Verfahren von mechanischem Charakter, wie das Ausüben eines Zuges auf das Glasband, haben den Nachteil, daß sie zu einer mehr oder weniger betonten Verformung des Glasbandes führen, die dessen Oberflächeneigenschaften ungünstig beeinflußt.
Das Verfahren gemäß der Erfindung vermeidet die Nachteile dieser bekannten mechanischen Verfahren. Es besteht darin, daß die Kante des in Bildung befindlichen Glasbandes mit einer Flüssigkeit, insbesondere einer solchen auf Grundlage von Boroxyd, in Kontakt gebracht wird, welche das Glas benetzt, deren Oberflächenspannung von der des Glases verschieden ist und die ferner weder mit der Trägerflüssigkeit reagiert, noch mit dieser mischbar ist, so daß in dem Niveau dieser Kanten des Glasbandes in der Kontaktzone derselben mit der Trägerflüssigkeit ein Streifen aus einem flüssigen Stoff gebildet wird, dessen Oberflächenspannungscharakteristiken von denen des Glases selbst verschieden sind.
Dadurch läßt sich ein Glasband von definierter Dicke herstellen, die eine Funktion der Oberflächen-Spannung der Flüssigkeit ist, aus welcher der Kantenstreifen besteht. Diese Dicke kann größer oder geringer sein als die, welche normalerweise das Glasband beim Fehlen eines solchen Überzuges seiner Ränder annehmen würde. Gewisse Oxyde, wie insbesondere das Borsäureanhydrid, ermöglichen es, die Oberflächenspannung erheblich zu senken und demzufolge ein Glasband herzustellen, dessen Dicke geringer ist als die, welche das Glasband normalerweise beim Fehlen jedes Überzuges seiner Kantenbereiche annehmen würde. Umgekehrt ist es auch mit der sich dann ergebenden anders gerichteten Wirkung mög-Verfahren zur Herstellung eines Glasbandes
durch Aufgießen von geschmolzenem Glas auf
eine Trägerflüssigkeit
Anmelder:
Compagnie de Saint-Gobain,
Neuilly-sur-Seine (Frankreich)
Vertreter:
Dipl.-Ing. R. H. Bahr und Dipl.-Phys. E. Betzier, Patentanwälte, Herne, Freiligrathstr. 19
Als Erfinder benannt:
Michel Bre, Paris
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 3. August 1962 (906 016),
vom 16. Juli 1963 (941 658)
lieh, eine Überzugsflüssigkeit von hoher Oberflächenspannung zu verwenden.
Die für das Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes verwendete Flüssigkeit kann ferner auch dem Zwecke der Sicherung eines guten Schutzes der Trägerflüssigkeit gegen Oxydation dienen, falls diese Flüssigkeit, wie z. B. flüssiges Zinn, oxydierbar ist. Zu diesem Zwecke wird gemäß der Erfindung auf der freien nicht von dem Glas bedeckten Oberfläche der Trägerflüssigkeit in dem angenommenen Falle des Zinnbades ein ständiger undurchlässiger Film aus der gleichen Flüssigkeit, die für das Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes verwendet wird, insbesondere ein solcher aus Borsäureanhydrid, aufrechterhalten.
Es hat sich gezeigt, daß das Borsäureanhydrid, an dessen Stelle auch Borsäure verwendet werden kann, auf dem Zinn bei den in Frage kommenden Temperaturen in der Größenordnung von 500 bis 10000C einen gegenüber dem Zinn chemisch indifferenten Schutzfilm bildet, der die folgenden verschiedenen Anforderungen, die an einen solchen Schutzfilm zu stellen sind, erfüllt:
Zufriedenstellende Ausbreitung des Films auf dem Zinn;
Nichtverflüchtigbarkeit des filmbildenden Stoffes;
509 757/91
gute Benetzbarkeitseigenschaften des Films gegenüber Ofenwandungen;
niedrige Viskosität des Films;
nur geringe, vorteilhaft überhaupt keinerlei chemische Zwischenwirkungen zwischen.,dem Film
und der Spiegelglasschicht;
leichte Wiedergewinnbarkeit des den Film bildenden Materials, falls dies erwünscht ist.
Allen diesen Bedingungen entspricht das Borsäureanhydrid in befriedigender Weise. So konnte z. B. bis zu einer Temperatur von etwa 5000C kein Verlust an den durch einen hieraus bestehenden Film geschützten Metall festgestellt werden. Bei 7000C betrug der Verlust an Zinn 8 mg, bei 8000C 10 mg und zwischen 900 und 10000C 12 mg je Stunde und cm2 Oberfläche. In der Praxis erweist sich eine Schicht von Borsäureanhydrid von größenordnungsmäßig 1 mm Dicke als zweckmäßig, jedoch werden auch mit einer geringeren Schichtdicke gute Ergebnisse erzielt.
Das Borsäureanhydrid besitzt außerdem den Vorteil einer hohen Lösefähigkeit gegenüber Metalloxyden und erhält demzufolge das Zinnbad in einem bemerkenswert reinen Zustand.
Die geringe Oberflächenspannung des Borsäureanhydrids ergibt, daß dieses die Oberflächen der verschiedenen im Zuge des Verfahrens bzw. bei den zu dessen Durchführung dienenden Einrichtungen verwendeten Stoffe, insbesondere den Graphit, die üblichen feuerfesten Stoffe und die Gläser, in zufriedenstellender Weise unter Bildung eines dünnen Films benetzt.
Der Dampfdruck des Borsäureanhydrids bleibt bis zu 1000° C sehr gering, so daß ein Verlust an diesem Schutzagens nicht zu befürchten ist.
Die Viskosität des geschmolzenen Borsäureanhydrids ist im Vergleich zu der des geschmolzenen Spiegelglases außerordentlich gering. Bei 9000C ist sie lOOOfach niedriger und bei 1000° C noch lOOfach niedriger als die des Spiegelglases. Dieser große Unterschied der Viskosität ist die Ursache für die geringe Geschwindigkeit der gegenseitigen Diffusion des Borsäureanhydrids und des Spiegelglases in der Kontaktzone zwischen beiden bei Temperaturen von zwischen 400 und 8000C.
Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann das Borsäureanhydrid entweder rein oder in Kombination mit anderen Oxyden, die nicht mit dem Glas reagieren, insbesondere solchen, welche die Oberflächenspannung herabsetzen, wie Kaliumoxyd K2O, Bleioxyd PbO und den Vanadiumoxyden verwendet werden.
Es wurde ferner gefunden, daß es vorteilhaft sein kann, das Borsäureanhydrid oder seine Kombinationen mit anderen Oxyden nicht über die gesamte freie Oberfläche des geschmolzenen Zinns auszubreiten, welche sich nach jeder Seite des Glasbandes von dessen Kante bis zu der benachbarten Ofenwandung erstreckt, sondern nur in solchen Kontakt mit jedem der beiden Kantenbereiche des Glasbandes, daß die Ofenwandungen nicht erreicht werden. Hierdurch wird die Abbremswirkung vermieden, die ein verhältnismäßig viskoser Film von Borsäureanhydrid oder seiner Verbindungen, welcher die Randbereiche des Glasbandes mit der benachbarten Ofenwandung verbindet, auf die Fortbewegung des Glasbandes ausüben kann, wobei gleichzeitig durch das Vorhandensein des viskosen in Kontakt mit dem Glas befindlichen Films ein gewisser Schutz desselben gegen die durch Oydation des geschmolzenen Zinns entstehenden Teilchen gesichert ist.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand der Abbildungen beschrieben, von denen
F i g. 1 einen vertikalen Schnitt durch den Ofen
ίο mit flüssigem Trägerstoff für die Formung eines Glasbandes,
F i g. 2 einen Horizontalschnitt gemäß Linie 4-4 der F i g. 1 und
F i g. 3 einen teilweisen Querschnitt durch den Ofen darstellt.
Der Strom 1 von flüssigem Gas ergießt sich aus einem nicht dargestellten Schmelzofen 3 über eine Schwelle 2 auf ein in einem für diese Art der Herstellung bekannten Ofen 5 enthaltenes Flüssigkeitsbad 4 und bildet, indem es sich auf diesem flüssigen Bad ausbreitet, ein Band 6. Bei 7, an der Stelle, an welcher das Glas beginnt sich auszubreiten, wird mit dem Glas im Bereich jeder seiner Kanten aus einem Rohr 8, das aus Graphit oder feuerfestem Werkstoff besteht und mit einem oder mehreren kleinen Hilfsöfen 9 für das Schmelzen des Borsäureanhydrids verbunden ist, flüssiges Borsäureanhydrid in Kontakt gebracht.
Das Borsäureanhydrid kann auch in fester Form als Pulver der gleichen Zone aufgegeben werden. Es schmilzt dann sehr schnell und bildet einen innig an dem Glas längs der Kanten des Glasbandes haftenden Streifen.
In beiden Fällen bildet das Borsäureanhydrid einen Streifen 10, der an dem Glas ausschließlich in der Kantenzone des Glasbandes haftet und gleichzeitig, wie das aus F i g. 3 ersichtlich ist, bei 11 auf einem kleinen Teil des Zinnbades in der unmittelbaren Nachtbarschaft der Kanten des Glasbandes schwimmt.
Wegen der verhältnismäßig hohen Viskosität des Streifens aus Borsäureanhydrid, bezogen auf die Viskosität der Trägerflüssigkeit und des Haftens des Films aus Borsäureanhydrid an dem Glas, wird durch das sich bewegende Glasband die Gesamtheit dieses Films mitgenommen.
Das Glasband, dessen Kanten sich derart in Kontakt mit einem flüssigen Film aus Borsäureanhydrid befinden, wird während einer ausreichenden Zeit-So dauer auf einer Viskosität von größenordnungsmäßig 103 bis 105 Poisen erhalten, und die Gesamtheit des Bandes verdünnt sich unter der Wirkung der Schwerkraft und der Oberflächenspannungen zwischen Glas und Trägerflüssigkeit, Trägerflüssigkeit und Borsäureanhydrid, sowie Borsäureanhydrid und Ofenatmosphäre bis zum Erreichen des durch das Profil der Kanten bedingten Gleichgewichtszustandes.
Falls ein Glasband von größerer Dicke als sie sich durch die natürliche Schichtbildung ergibt, hergestellt werden soll, so wird in gleicher Weise, jedoch unter Verwendung einer Flüssigkeit von hoher Oberflächenspannung gearbeitet. In diesem Falle wird das Glasband z. B. zunächst durch Walzen vorgeformt, so daß es in Form einer dicken Glasschicht vorliegt, die dann sofort durch das Bad aus Trägerflüssigkeit übernommen wird. Darauf wird auf die beiden Kanten dieser Glasschicht in der oben beschriebenen Weise ein Streifen aus einem geschmolzenen Körper
aufgebracht, dessen Oberflächenspannung höher als die des Glases ist, aus welchem die Schicht besteht.
Das Bad aus Trägerflüssigkeit kann aus jedem beliebigen, gegenüber dem Glas indifferenten und dichteren Stoff als dem Glas, das heißt z. B. aus geschmolzenen Metallen, wie Zinn, Silber und Blei und gewissen Legierungen dieser Metalle bestehen.
In dem besonderen Falle, in welchem die Flüssigkeit geschmolzenes Zinn ist und das Glas aus einem Kieselsäure-Soda-Kalk-Gemenge der üblicherweise für die Herstellung von Spiegelglas und Fensterglas verwendeten Zusammensetzung hergestellt wird, hat sich gezeigt, daß die Grenze der möglichen Dicke des Glases, die bei Fehlen jedes Überzuges der Kantenbereiche des Glasbandes größenordnungsmäßig 6,5 mm beträgt, sich, falls die Bandkanten mit einem Überzug aus Borsäureanhydrid versehen werden, auf zwischen 4,5 und 5 mm verringern läßt.
Während der thermischen Behandlung, die das Glasband durchläuft, bis es so weit erstarrt ist, daß so es darauf durch einen Förderer üblicher Art ohne die Gefahr von Verformungen transportiert werden kann, benetzt die durch die Kanten des Bandes mitgenommene Schicht aus Borsäureanhydrid die oberen und unteren Flächen des Glases nicht mehr als auf einem Breitenbereich von einigen Zentimetern. Dies ist für die spätere Verwendung des Glases ohne Nachteil, da dieser Bereich normalerweise beim Schneiden desselben weggenommen wird.
In qualitativer Hinsicht ergeben sich die gleichen Verhältnisse, falls die Trägerflüssigkeit ein anderes Metall als Zinn ist, weil auch dann das hohe Verhältnis zwischen den Oberflächenspannungen der Metalle und des Borsäureanhydrids vorhanden ist.
35

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines Glasbandes durch Gießen von geschmolzenem Glas auf eine Trägerflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß während der Bildung des Glasbandes mit dessen Kantenbereich eine Flüssigkeit, insbesondere eine solche auf Grundlage von Borsäureanhydrid, welche das Glas benetzt und deren Oberflächenspannung von der des Glases verschieden ist, sowie nicht mit der Trägerflüssigkeit reagiert und nicht mit dieser mischbar ist, in Kontakt gebracht wird und derart im Niveau dieses Kantenbereichs in der Zone des Kontaktes desselben mit der Trägerflüssigkeit ein Streifen gebildet wird, dessen Oberflächenspannungscharakteristiken verschieden von denen des Glases selbst sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes verwendete Flüssigkeit Borsäureanhydrid ist.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Borsäureanhydrid im festen Zustand in Form eines Pulvers auf die Kantenbereiche des Glasbandes aufgebracht wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes verwendete Flüssigkeit eine Kombination von Borsäureanhydrid mit anderen nicht mit der Trägerflüssigkeit reagierenden Oyden ist. _^_
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die mit dem Borsäureanhydrid kombinierten Oyde solche sind, welche die Oberflächenspannung vermindern, wie Kaliumoxyd, Bleioxyd oder die Vanadiumoxyde.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Flüssigkeit, mit welcher die Kantenbereiche des Glasbandes überzogen werden, außerdem ein den ganzen freien Bereich der Trägerflüssigkeit, der nicht durch das Glas abgedeckt ist, überdeckender die Trägerflüssigkeit gegen Oxydation schützender Film gebildet wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit, mit welcher die Kantenbereiche des Glasbandes überzogen werden, nur in der unmittelbaren Nähe der Kantenbereiche aufgebracht wird.
8. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes verwendete Flüssigkeit eine geringe Oberflächenspannung aufweist.
9. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes verwendete Flüssigkeit eine hohe Oberflächenspannung aufweist.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes verwendete Flüssigkeit auf beiden Seiten des Glasbandes an der Stelle aufgebracht wird, an der das Glas sich auf der Trägerflüssigkeit auszubreiten beginnt.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen oder mehrere HilfsÖfen (9) zum Erschmelzen der zum Überziehen der Kantenbereiche des Glasbandes vorgesehenen Flüssigkeit sowie durch geeignete Rohrleitungen (8) zum Heranbringen der Flüssigkeit an die Glask'anten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 757/91 11.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEC30606A 1962-08-03 1963-08-02 Verfahren zur Herstellung eines Glasbandes durch Aufgiessen von geschmolzenem Glas auf eine Traegerfluessigkeit Pending DE1206555B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR906016A FR1342165A (fr) 1962-08-03 1962-08-03 Procédé de protection de l'étain fondu contre l'oxydation
FR941658A FR1370772A (fr) 1962-08-03 1963-07-16 Perfectionnement à la fabrication d'un ruban de verre par coulée de verre fondu sur un support liquide

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1206555B true DE1206555B (de) 1965-12-09

Family

ID=26196953

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC30606A Pending DE1206555B (de) 1962-08-03 1963-08-02 Verfahren zur Herstellung eines Glasbandes durch Aufgiessen von geschmolzenem Glas auf eine Traegerfluessigkeit

Country Status (9)

Country Link
US (1) US3317299A (de)
AT (1) AT251219B (de)
BE (1) BE635681A (de)
CH (1) CH389177A (de)
DE (1) DE1206555B (de)
ES (1) ES290555A1 (de)
FR (2) FR1342165A (de)
GB (1) GB1011935A (de)
NL (2) NL296186A (de)

Families Citing this family (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3356479A (en) * 1964-05-13 1967-12-05 Pittsburgh Plate Glass Co Method of controlling the thickness of float glass
US3356478A (en) * 1965-06-04 1967-12-05 Pittsburgh Plate Glass Co Method of shifting glass on a molten metal bath
LU50237A1 (de) * 1966-01-11 1967-07-11
US3645709A (en) * 1969-03-12 1972-02-29 Nippon Sheet Glass Co Ltd Process for manufacture of flat glass on a molten metal bath
US4038352A (en) * 1972-08-21 1977-07-26 Francois Maurice Hennequin Method for producing sheets of small uniform thickness
US3847585A (en) * 1973-01-08 1974-11-12 Dow Chemical Co Method for the preparation of multilayer optical filters
US4547259A (en) * 1981-03-10 1985-10-15 Silicon Electro-Physics, Inc. Manufacture of sheets of controlled thickness from meltable material

Family Cites Families (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1050028B (de) * 1955-03-08 1900-01-01
BE567339A (de) * 1957-05-03 1900-01-01

Also Published As

Publication number Publication date
FR1342165A (fr) 1963-11-08
AT251219B (de) 1966-12-27
NL296186A (de)
BE635681A (de)
CH389177A (fr) 1965-03-15
GB1011935A (en) 1965-12-01
NL134931C (de)
FR1370772A (fr) 1964-08-28
US3317299A (en) 1967-05-02
ES290555A1 (es) 1963-12-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0071927B1 (de) Verfahren zur Verfestigung von radioaktiven Abfällen
DE60213687T2 (de) Behälter für silicium und verfahren zu seiner herstellung
DE1803377A1 (de) Verfahren zum Reduzieren von schmelzfluessigem Stahl Zahnantriebsmittel,insbesondere fuer mechanische Spielzeuge
DE2462386A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum stranggiessen von draehten oder faeden aus einer schmelze
DE19815155C2 (de) Verfahren zur Herstellung eines Verbundwerkstoffs auf Mg-Basis oder eines Verbundwerkstoffs auf Mg-Legierungsbasis
DE102014203564A1 (de) Floatverfahren zur Herstellung einer Floatglasscheibe und Floatglasscheibe
DE2119920A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Metallisierung eines langgestreckten metallischen Grundmaterials
DE2308041A1 (de) Lotlegierung und verwendung derselben
DE2408870A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von glas
DE2636131A1 (de) Pulvermetallgegenstand mit einer abriebbestaendigen oberflaeche
DE1206555B (de) Verfahren zur Herstellung eines Glasbandes durch Aufgiessen von geschmolzenem Glas auf eine Traegerfluessigkeit
DE2704717C2 (de) Verfahren zur Oberflächenbehandlung von Flachglas
DE2559038A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum stranggiessen von stahl
DE1218672B (de) Verfahren zur Herstellung von Scheibenglas
DE1596609C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Glas
DE7712604U1 (de) Vorrichtung zur herstellung von spruehablagerungsprodukten
DE2937108A1 (de) Verfahren zur verguetung von gleitlegierungen, insbesondere gleitlagerlegierungen
DE2263391A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von flachglas
DE1471968A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Flachglas in Bandform
DE1796137C3 (de) Verfahren und Vorrichtung zur kontinuierlichen Herstellung von Flachglas
DE3925346A1 (de) Verfahren zum hartloeten von gegenstaenden, die aluminium enthalten
CH666290A5 (de) Einkristall aus goldberyll und verfahren zur herstellung desselben.
DE668623C (de) Vakuumdichte Verbindung zwischen Teilen aus keramischem Werkstoff und aus Metall mittels eines Lotes, insbesondere vakuumdichte Stromeinfuehrung
DE3312724C2 (de)
DE2011827A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Tafelglas