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DE1206499B - FM-Gegensprech-Funkgeraet - Google Patents

FM-Gegensprech-Funkgeraet

Info

Publication number
DE1206499B
DE1206499B DEL27075A DEL0027075A DE1206499B DE 1206499 B DE1206499 B DE 1206499B DE L27075 A DEL27075 A DE L27075A DE L0027075 A DEL0027075 A DE L0027075A DE 1206499 B DE1206499 B DE 1206499B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
oscillator
transmitter
receiver
modulation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL27075A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Paul Bamberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DEL27075A priority Critical patent/DE1206499B/de
Publication of DE1206499B publication Critical patent/DE1206499B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/50Circuits using different frequencies for the two directions of communication

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transmitters (AREA)

Description

  • FM-Gegensprech-Funkgerät Die Erfindung bezieht sich auf ein FM-Gegensprech-Funkgerät mit einem Empfänger mit mehrfacher überlagerung, bei dem die modulierte Frequenz des zugehörigen Senders als erste Überlagerungsfrequenz dient.
  • Der Gegensprechbetrieb auf Funkverbindungen erfordert bekanntlich für die beiden übertragungsrichtungen getrennte Frequenzen. Für den Abstand der Frequenzen sind je nach Frequenzbereich allgemeingültige Werte vereinbart. Damit ist für Sender und Empfänger einer Station ein konstanter Frequenzabstand erforderlich, der auch bei Frequenz-(Kanal-) Wechsel erhalten bleibt.
  • Es ergibt sich daraus die Möglichkeit, die Sende-und Empfangsfrequenz durch einen gemeinsamen Oszillator zu erzeugen und so den Aufwand wesentlich zu verringern. Dazu wird meist der Frequenz des ersten Empfangsoszillators eine gleichbleibende Frequenz mit der Sendermodulation zugesetzt und so die Sendefrequenz gebildet.
  • Eine andere Vereinfachung wird erzielt, wenn die Sendefrequenz zugleich als überlagerungsfrequenz für die erste Empfängermischstufe verwendet wird. Dies ist möglich, sobald die erste ZF des Empfängers gleich der Differenz der Sende- und Empfangsfrequenz gewählt wird. Diese an sich bekannte Ausführung bietet den Vorteil, daß die Sendefrequenz nicht durch Mischung zweier Frequenzen, wie im erstgenannten Beispiel, gewonnen wird und damit Nebenwellen, die bei der Mischung zwangläufig auftreten, vermieden werden. Auch können sich durch die Sendefrequenz keine störenden Nebenempfangsstellen bilden, da die Sendefrequenz als Oszillatorfrequenz bereits vorhanden ist.
  • Der Nachteil dieser Anordnung liegt jedoch darin, daß sich die Modulation des Senders auch auf das empfangene Signal auswirkt. Bei Frequenzmodulation addiert sich der Frequenzhub des Senders dem Frequenzhub des Empfangssignals, und die Sendermodulation wird vom Empfängerausgang ohne Schwächung wiedergegeben. Dadurch ist die Verwendung eines derartigen Gerätes nur beschränkt möglich.
  • Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist es bei Gegensprech-Funkgeräten bekannt, vom Ausgang des Modulationsverstärkers des Senders eine NF-Spannung abzuleiten und dem Eingang des NF-Verstärkers des Empfängers zuzuführen. Dort muß diese Kompensationsspannung die gleiche Amplitude und die umgekehrte Phasenlage wie die des Empfangskanals aufweisen. Es ist auch bekannt, die dem Modulationsverstärker des Senders entnommene NF-Spannung zur Frequenzmodulation eines im Empfängerzug befindlichen Oszillators, der z. B. zum Aufbau der Zwischenfrequenz dient, zu verwenden. Auch hier ist auf die Phase und den Betrag der Kompensationsspannung zu achten, wenn es zu einer Auslöschung der vom Senderoszillator verursachten Frequenzmodulation im Empfangskanal kommen soll.
  • Diese Verfahren haben den Nachteil, daß die Kompensation nach Betrag und Phase abgeglichen werden muß. Der Abgleich des Betrages muß von Zeit zu Zeit nachgeholt werden, wenn die Verstärkung in den beiden Zweigen durch Alterung unterschiedlich wird. Der Abgleich der Phase ist nur für einen schmalen Frequenzbereich vollkommen zu erzielen, weil sich die Laufzeitverzögerung im Empfangskanal nicht in einen einfachen Phasenschieber nachbilden läßt.
  • Im Empfängerbau ist ferner unter dem Namen Stabilidyne ein Prinzip bekannt, bei dem die Empfangsfrequenz und die Frequenz eines hochkonstanten Oszillators mit Hilfe eines veränderbaren Oszillators derart auf eine niedrige Zwischenfrequenz umgesetzt werden, daß der veränderbare Oszillator keinen Einfluß auf die Höhe der resultierenden Frequenz hat.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung macht von diesem Prinzip Gebrauch und ist dadurch gekennzeichnet, daß 1. nach einem an sich bekannten Prinzip durch Mischung der modulierten Sendefrequenzf, mit einer von einem gesonderten Oszillator erzeugten konstanten Frequenzf" eine Frequenzfm gebildet wird, die in einer Mischstufe M 2 mit der ersten Zwischenfrequenz ZF 1 die von der Frequenzmodulation oder von sonstigen Änderungen der Sendefrequenz f, unabhängige zweite ZwischenfrequenzZF2 des Empfängers erzeugt, 2. die auf die Frequenzen ZF 1 und fm abgestimmten Verstärker den gleichen Phasengang aufweisen. Dieses Verfahren hat den Vorteil, daß ein Abgleich nach Betrag und Phase nicht mehr notwendig ist, denn die Modulationsspannung des Senders wird weder zur Kompensation der störenden NF-Ausgangsspannung des Empfängers noch zur Modulation eines im Empfängerzug liegenden Oszillators durch einen zusätzlichen Modulator herangezogen.
  • Die Stabilität und damit die Genauigkeit des frequenzmodulierten Senderoszillators reicht jedoch für den Funkbetrieb nicht aus. Deswegen ist hierfür in derartigen Geräten ein zusätzlicher, mit Quarzen bestückter Oszillator vorgesehen. Durch Mischung der Frequenzen dieser Oszillatoren entsteht eine niedrige Frequenz, die über einen Verstärker einem Diskriminator zugeführt wird, dessen Ausgangsspannung zur Frequenzregelung des Senderoszillators dient.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung werden die in der Regelschleife für den Senderoszillator schon vorhandenen Schaltmittel mitbenutzt. Somit verursacht die Anwendung des Verfahrens keinen zusätzlichen Aufwand für das Funkgerät.
  • An Hand der Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert.
  • F i g. 1 zeigt das Prinzip für die Bildung der von den Frequenzänderungen des Senderoszillators unabhängigen zweiten Zwischenfrequenz des Empf ängers; F i g. 2 und 3 sind Blockschaltbilder zweier Ausführungsbeispiele des Verfahrens gemäß der Erfindung.
  • Wie F i g. 1 zeigt, gelangt die Frequenz f, des frequenzmodulierbaren Senderoszillators 0, gleichzeitig an die Mischstufen Ml und M3. Der Mischstufe M 1 wird ferner die von den Vorstufen E aufgenommene EmpfangsfrequenzfE und der MischstufeM3 eine Frequenz f" eines z. B. in Stufen abstimmbaren Quarzoszillators 0, zugeführt. Bei richtig abgestimmtem Oszillator 0, bilden sich die Zwischenfrequenzen ZF 1 und fm, die in der Mischstufe M 2 die Umsetzung auf die zweite Zwischenfrequenz des Empfangskanals ZF2 bewirken. Bleiben die Empfangsfrequenz f_, und die Frequenz f" des Oszillators 0, konstant, so bleibt auch der Frequenzunterschied der Zwischenfrequenzen ZFl und fm konstant, wenn die Frequenz f, des Oszillators 0, geringfügig geändert wird. Weicht diese wesentlich von ihrem Sollwert ab, so gelangen die Frequenzen ZF 1 und fm aus dem Durchlaßbereich der Filter. Dadurch ändert sich aber nur die Amplitude von ZF2.
  • Sobald der Oszillator 01 aber über die Reaktanzstufe R frequenzmoduliert wird, so ist ZF2 mit einem Hub phasenmoduliert, der nur von der Differenz der Laufzeiten in den Verstärkern für ZFl und Im abhängig ist. Weil aber für die Verstärkung der Frequenzen ZFl und fm nur wenige Stufen (z. B. zwei Stufen) notwendig sind und weil sich diese Frequenzen nur um den geringen Betrag der zweiten Zwischenfrequenz unterscheiden, ist es ohne besondere Maßnahmen leicht möglich, eine Unterdrückung der Sendermodulation im Empfangskanal von etwa 40 db zu erreichen. Dabei ist es gleichgültig, ob die Verstärkungsziffem der einbezogenen Verstärker gleich sind oder voneinander abweichen.
  • F i g. 2 zeigt das Blockschaltbild eines Gegensprechgerätes, das unter Anwendung des vorgeschlagenen Verfahrens ausgeführt ist. An einer Antenne A sind die Eingangsstufen des Empfängers E und die Senderstufe S angeschlossen. Ein Senderoszillator 0.. dem über eine Modulationsleitung M die Modulationsspannung zugeführt wird, erzeugt die abzustrahlende, frequenzmodulierte Sendefrequenz f, Mit derselben Frequenz f, wird aus der in E verstärkten Empfangsfrequenz fE mit Hilfe einer Mischstufe M 1 die erste ZwischenfrezuenzZF1 erzeugt. Der Senderoszillator ist beispielsweise auf verschiedene Betriebsfrequenzen einstellbar, und zwar im Gleichlauf mit einem zweiten unmodulierten Oszillator 02, der eine Frequenz f" erzeugt.
  • Aus den Frequenzen dieser beiden Oszillatoren 0, und 02 wird in einer Mischstufe M 3 die Frequenz fm gebildet. Diese gelangt über Verstärkerstufen, die denen der ersten Zwischenfrequenz ZFl nachgebildet sind, einmal an einen Frequenzdiskriminator N zur Erzeugung der Nachstimmspannung, andererseits an eine zweite Empfangsmischstufe M2, in der aus der verstärkten ersten Zwischenfrequenz ZFl die zweite Zwischenfrequenz ZF2 erzeugt wird. Diese Zwischenfrequenz ist gemäß der Erfindung frei von der Sendermodulation und gelangt in bekannter Weise nach entsprechender Verstärkung an den nicht mehr dargestellten Empfangsmodulator D zur Auswertung.
  • In gleicher Weise kann die Erfindung auch auf Funkgegensprechgeräte angewendet werden, deren Blockschaltbild in F i g. 3 dargestellt ist. Der einzige Unterschied zu dem oben beschriebenen Beispiel besteht in der Bildung der Sendefrequenz f, die hier in der Mischstufe M4 aus der Oszillatorfrequenz 01 und der quarzstabilisierten Frequenz des Oszillators 0, gebildet wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. FM-Gegensprech-Funkgerät mit einem Empfänger mit mehrfacher überlagerung, in dem die modulierte Frequenz des zugehörigen Senders als überlagerungsfrequenz zur Bildung der ersten Zwischenfrequenz dient, d a d u r c h g e k e n n - zeichnet, daß 1. nach einem an sich bekannten Prinzip durch Mischun,- der modulierten Sendefrequenz (f,) mit einer von einem gesonderten Oszillator erzeugten konstanten Frequenz (fJ eine Frequenz (f3f) gebildet wird, die in einer Mischstufe (M2) mit der ersten Zwischenfrequenz (ZFI) die von der Frequenzmodulation oder von sonstigen Änderungen der Sendefrequenz (f,) unabhängige zweite Zwischenfrequenz (ZF2) des Empfängers erzeugt, 2. die auf die Frequenzen (ZF1 und fm) abgestimmten Verstärker den gleichen Phasengang aufweisen.
  2. 2. Gegensprech-Funkgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der auf die Frequenz (fm) abgestimmte Verstärker gleichzeitig als Nachstimmverstärker dient und über einen Frequenzdiskriminator (N) die Nachregelung der Mittenfrequenz des Senderoszillators bewirkt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschr.ift Nr. 1002 805.
DEL27075A 1957-03-08 1957-03-08 FM-Gegensprech-Funkgeraet Pending DE1206499B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL27075A DE1206499B (de) 1957-03-08 1957-03-08 FM-Gegensprech-Funkgeraet

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DEL27075A DE1206499B (de) 1957-03-08 1957-03-08 FM-Gegensprech-Funkgeraet

Publications (1)

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DE1206499B true DE1206499B (de) 1965-12-09

Family

ID=7264048

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL27075A Pending DE1206499B (de) 1957-03-08 1957-03-08 FM-Gegensprech-Funkgeraet

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DE (1) DE1206499B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0171997A1 (de) * 1984-08-09 1986-02-19 BRITISH TELECOMMUNICATIONS public limited company Zweiweg-Mikrowellengerät mit einem einzigen Mikrowellenoszillator
EP0471952A3 (en) * 1990-07-04 1992-11-25 Grundig E.M.V. Elektro-Mechanische Versuchsanstalt Max Grundig Hollaend. Stiftung & Co. Kg. Transmitter- and multiple conversion superhet receiver for a telecommunication device

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1002805B (de) * 1955-02-02 1957-02-21 Telefunken Gmbh Als Funkrelaisstelle einsetzbares oder mit einer Drahtfernsprechleitung in Verbindung zu bringendes Funksprechgeraet

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