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DE1206065B - Anordnung zur Steuerung von Thyristoren mit periodisch wiederkehrenden Zuendimpulsen - Google Patents

Anordnung zur Steuerung von Thyristoren mit periodisch wiederkehrenden Zuendimpulsen

Info

Publication number
DE1206065B
DE1206065B DES86213A DES0086213A DE1206065B DE 1206065 B DE1206065 B DE 1206065B DE S86213 A DES86213 A DE S86213A DE S0086213 A DES0086213 A DE S0086213A DE 1206065 B DE1206065 B DE 1206065B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
capacitor
ignition
transistor
arrangement according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES86213A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Poppinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES86213A priority Critical patent/DE1206065B/de
Publication of DE1206065B publication Critical patent/DE1206065B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02MAPPARATUS FOR CONVERSION BETWEEN AC AND AC, BETWEEN AC AND DC, OR BETWEEN DC AND DC, AND FOR USE WITH MAINS OR SIMILAR POWER SUPPLY SYSTEMS; CONVERSION OF DC OR AC INPUT POWER INTO SURGE OUTPUT POWER; CONTROL OR REGULATION THEREOF
    • H02M1/00Details of apparatus for conversion
    • H02M1/08Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters
    • H02M1/081Circuits specially adapted for the generation of control voltages for semiconductor devices incorporated in static converters wherein the phase of the control voltage is adjustable with reference to the AC source
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/24Regulation of the charging current or voltage by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices
    • H02J7/2437Regulation of the charging current or voltage by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices using thyristors or triacs as final control devices
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/80Technologies aiming to reduce greenhouse gasses emissions common to all road transportation technologies
    • Y02T10/92Energy efficient charging or discharging systems for batteries, ultracapacitors, supercapacitors or double-layer capacitors specially adapted for vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Anordnung zur Steuerung von Thyristoren mit periodisch wiederkehrenden Zündimpulsen Steuerbare Halbleitergleichrichter werden in neuerer Zeit als Thyristoren bezeichnet. Die Arbeitsweise derartiger Bauelemente entspricht weitgehend derjenigen der bekannten steuerbaren Gasentladungsröhren. Wie diese werden daher Thyristoren in der Stromrichtertechnik zur Steuerung von Gleich- und Wechselströmen verwendet. Hierzu bedient man sich der sogenannten Anschnittssteuerung, die auf der Eigenschaft dieser Bauelemente beruht, daß sie bei geeigneter Polarität der an der Schaltstrecke liegenden Spannung durch einen Zündimpuls in den stromführenden Zustand gesteuert werden können und daß dieser Zustand erhalten bleibt, bis der nur noch durch die Last und die Speisespannung bestimmte Strom einen nahe bei Null gelegenen Grenzwert erreicht. Eine stetige Veränderung des Laststromes bzw. der Lastspannung ist daher nur durch Veränderung der Lage der Zündimpulse innerhalb der positiven Halbwelle der periodisch verlaufenden Speisespannung mö-hch.
  • Zur Erzeugung derartiger periodisch wiederkehrender Zündimpulse sind zahlreiche Verfahren bekannt. Meistens arbeiten sie mit einer Kippstufe, die immer dann einen Zündimpuls ergibt, wenn die Eingangsspannung einen bestimmten Grenzwert erreicht. Dem Eingang einer solchen Kippstufe kann beispielsweise eine sägezahnförmige Hilfsspannung zugeführt werden, der eine veränderbare Steuergleichspannung überlagert ist. Die Periode der sägezahnförmigen Spannung entspricht dabei der Periode der Speisespannung.
  • Ein weiteres sehr einfaches Verfahren besteht darin, die Eingangsspannung für die Kippstufe von einem Kondensator abzugreifen, der über einen Ladewiderstand mit einer konstanten Spannung gespeist wird und dem ein Transistor parallel geschaltet ist, mit dessen Hilfe die Steilheit des Anstieges der Spannung am Kondensator stetig mit Hilfe einer Steuergleichspannung verändert werden kann. Die Aufladung des Kondensators beginnt immer mit dem Beginn derjenigen Halbwelle, die angeschnitten werden soll. Der Kondensator wird daher kurz vor diesem Zeitpunkt entladen. Diese Entladung soll dabei in möglichst geringer Zeit vor sich gehen.
  • Die zuletzt geschilderte Methode der Veränderung der Lage der Zündimpulse ist ohne weiteres anwendbar, wenn die Periode der Speisespannung konstant ist. In diesem Fall besteht eine eindeutige Zuordnung zwischen der dem Transistor zugeführten Steuerspannung und dem Zündwinkel. Diese Zuordnung ist jedoch nicht mehr vorhanden, wenn sich die Periode der Speisespannung ändern kann, wie dies beispielsweise der Fall ist, wenn diese Spannung von einem Wechselspannungsgenerator abgeleitet wird, der mit stark wechselnder Drehzahl angetrieben wird. In diesem Fall wird sich der relative Zündwinkel bei konstanter Steuergleichspannung mit der Periode der Speisespannung ändern, da die Anschnittszeit bei unveränderter Steuerspannung stets gleichbleibt. Beträgt beispielsweise bei einer bestimmten Dauer T der Periode der Speisespannung der Zündwinkel 90', dann ergibt sich bei einer doppelt so großen Dauer der Periode ein Zündwinkel von nur 451 (konstante Steuerspannung vorausgesetzt).
  • Aus diesen Gründen sind die bekannten Steuersätze zur Erzeugung von Zündimpulsen nicht anwendbar, wenn sich die Periode der Speisespannung in weiten Grenzen ändern kann. Es ist vielmehr ein Steuersatz erforderlich, der Zündimpulse mit einem relativen Zündwinkel liefert, der bei einer ganz bestimmten Steuerspannung unabhängig von der Periode der Speisespannung im wesentlichen konstant bleibt.
  • Die Erfindung zeigt einen Weg zur Lösung dieses Problems. Sie geht dabei von einer Anordnung zur Steuerung von Thyristoren mit periodisch wiederkehrenden Zündimpulsen aus, die in einem Zündbereich abgegeben werden, wenn die Spannung an einem Kondensator einen bestimmten Grenzwert erreicht, wobei der Kondensator immer von Beginn einer Periode einer periodisch verlaufenden Spannung an aufgeladen wird und der Ladezustand von einer Steuerspannung abhängt, die einem dem Kondensator parallelliegenden Transistor zugeführt wird, so daß die Phasenlage der Impulse, bezogen auf die Nullstellen der periodisch verlaufenden Spannung, willkürlich geändert werden kann.
  • Die Erflndung besteht darin, daß die Geschwindigkeit der in einem an jeden Zündbereich anschließenden Meßbereich erfolgenden Entladung des Kondensators und damit der Potentialwert, von dem ausgehend der Kondensator bei Beginn jeder Periode aufgeladen wird, von der dem Transistor zugeführten Steuerspannung abhängt und das Verhältnis von Meßbereichdauer zu Periodendauer der periodisch verlaufenden Spannung unabhängig von deren Frequenz ist.
  • Die Entladung des Kondensators kann in dem Augenblick beginnen, wo die Spannung am Kondensator den zur Abgabe eines Impulses erforderlichen Grenzwert erreicht. Sofern die periodisch verlaufende Spannung Lücken aufweist, ist es besonders vorteilhaft, die von der Steuerspannung abhängige Entladung mit dem Anfang einer solchen Lücke beginnen zu lassen. Hierbei ergeben sich bei Anwendung der Erfindung im Rahmen eines Regelkreises besonders stabile Verhältnisse.
  • Die Aufladung des Kondensators auf den zur Ab- gabe eines Zündimpulses erforderlichen Grenzwert geht dabei zweckmäßig mit konstanter Geschwindigkeit vor sich. Um dies zu erreichen, kann man beispielsweise die Entladung des Kondensators über den parallelliegenden Transistor in dem Augenblick sperren, in dem die Aufladung des Kondensators beginnt. Mit Hilfe des neuen Steuerverfahrens ist die Regelung der von einem mit wechselnder Drehzahl angetriebenen Generator abgegebenen Spannung in einfacher Weise möglich. Hierzu kann man den Erregerkreis über einen Thyristor mit einer periodisch pulsierenden Gleichspannung speisen, die mit Hilfe von Gleichrichtem von der Klemmenspannung des Generators abgeleitet ist. Die Zündimpulse für den Thyristor werden mit Hilfe der eben beschriebenen Anordnung erzeugt, wobei zur Erzielung eines geschlossenen Regelkreises die Basis des dem Kondensator parallelliegenden Tranisistors über eine Zenerdiode an den Abgriff eines Spannungsteilers angeschlossen werden kann, der an den Gleichstromklemmen eines Gleichrichters liegt, der mit der Generatorklemmenspannung gespeist wird.
  • Hierbei kann es zweckmäßig sein, die Aufladung des Kondensators von der Spannung an der Erregerwicklung des Generators abhängig zu machen.
  • Ein Ausführungsbeispiel für eine derartige Anordnung ist in F i g. 1 dargestellt. Hierbei ist eine Anlage zugrunde gelegt, bei der eine Drehstromsynchronmaschine mit stark veränderlicher Drehzahl sowie gegebenenfalls mit wechselnder Drehrichtung angetricben wird, -!so beispielsweise die Li#7.,iliciaschir.e eines Fisenbahnwagens, die dann über Glex-h-ichter zusammen mit einer Batterie ein Netz, wie die Lichtanlage des Eisenbahnwagens, mit möglichst geringen Spannungsschwankungen speisen soll.
  • Mit 1 ist eine Batterie bezeichnet, die an die 1-eitungen P und N angeschlossen ist, die ihrerseits über einen Gleichrichtersatz 16 von dem Drehstromgenerator 17 gespeist werden. Zwischen diesen Leitungen liegt ein durch zwei Widerstände 2 und 3 gebildeter Spannungsteiler, an dessen Abgriff 4 eine Spannung abgegriffen wird. Mit 5 ist ein Thyristor (steuerbarer Halbleitergleichrichter) bezeichnet, mit dem der Erregerstrom für eine Erregerwicklung 6 des Generators gesteuert werden kann. Für die Steuerung des Thyristors 5 ist hierbei ein Kondensator 7 vorgesehen, dessen Spannung Uc über einen Transistor 8 und einen Hilfstransistor 9 den Durchsteuerzeitpunkt des Thyristors 5 bestimmt.
  • Der Kondensator 7 ist über einen Widerstand 10 der Laststrecke des Thyristors 5 parallel geschaltet, so daß seine Aufladung durch die Sperrspannung dieses Thyristors bestimmt wird.
  • Außerdem liegt dem Kondensator ein Steuertransistor 11 parallel. Dieser Transistor wird über eine Zenerdiode 12 von der an dem Abgriff 4 abgenommenen Spannung gesteuert.
  • Die Basis des Transistors 8 ist über einen Widerstand 13 gleichfalls an den Kondensator 7 gelegt. Bei einem Durchsteuern. des Transistors 8 wird durch den Spannungsabfall an einem in seinem Kollektorkreis liegenden Widerstand 14 die Spannung an der Basis des Hilfstransistors 9 so weit verschoben, daß der Transistor 9 durchgesteuert und dadurch ein Steuerstrom dem Thyristor 5 zugeführt wird, so daß über ihn und die Erregerwicklung 6 ein Erregerstrom fließen kann.
  • Der Kollektor des Transistors 9 ist hierbei übei einen Kondensator 15 mit der Basis des Transistors 8 verbunden. Durch diese Rückkopplung läßt sich eine sprungartige Durchsteuerung der Transistoren 8 und 9 erreichen.
  • Zur Erläuterung der Arbeitsweise des in F i g. 1 gezeigten Steuersatzes wird auf F i g. 2 Bezug genommen. Dort ist zunächst der Verlauf der Speisespannung URN für die Erregerwicklung 6 abhängig von der Zeit t dargestellt. Dieser Spannungsverlauf ergibt sich an einem Verbraucher, wenn man ihn einerseits über zwei Gleichrichter an zwei Phasen, z. B. S und T eines dreiphasigen Speisenetzes, andererseits unmittelbar an die dritte Phase R anschließt, wie dies in F i g. 1 gezeigt ist. Aus F i g. 2 erkennt man, daß diese Gleichspannung einen periodischen Verlauf hat, wobei in jeder Periode zwei Abschnitte Z und M zu unterscheiden sind. Während des Abschnittes Z - im folgenden Zündbereich genannt - ist eine Spannung vorhanden, die jedoch während des Bereiches M - im folgenden Meßbereich genannt - Null wird.
  • Der Steuerstrecke des Thyristors 5 in F i g. 1 wird immer dann ein Zündstrom zugeführt, wenn die Spannung UC an dem Kondensator 7 einen bestimmten kritischen Grenzwert u erreicht. Der Verlauf der Spannung am Kondensator abhängig von der Zeit ist ebenfalls in F i g. 2 unterhalb der Darstellung der Speisespannung wiedergegeben. Dabei ist in diesem Diagramm auch der Grenzwert u eingezeichnet.
  • Es wird zunächst die Arbeitsweise für den Fall betrachtet, daß die Spannung UC den in F i g. 2 mit ausgezogenen Linien (S, H) wiedergegebenen Verlauf hat: Der Thyristor 5 sei zunächst gesperrt. Im Zeitpunkt A beginnt die Spannung an dem Thyristor anzusteigen. Von da an lädt sich somit auch der Kondensator 7 stetig auf. Der Spannungsverlauf ist durch die Linie S wiedergegeben. Erreicht die Spannung Uc im Zeitpunkt B den Grenzwert u, dann wird die aus den Transistoren 8 und 9 in F i g. 1 gebildete Kippstufe umgesteuert, und der Thyristor 5 bekommt einen Impuls. Er wird daher von diesem Zeitpunkt an bis zum Ende des Zündbereiches Z leitend sein. Die Spannung an dem Kondensator 7 kann von dem Zeitpunkt B an nicht mehr steigen. Sie wird vielmehr von da an stetig, z. B. entsprechend dem Linienzug H in F i g. 2, abnehmen, wobei diese Entladung von dem Durchsteuerzustand des Transistors 11 abhängt. An seiner Emitter-Basis-Strecke liegt eine Spannung, die der Abweichung der zwischen den Klemmen P und N liegenden Gleichspannung von einem durch die Zenerdiode 12 bestimmten Sollwert proportional ist.
  • Im Zeitpunkt C wird die an dem Thyristor 5 liegende Spannung Null. Kurz darauf sperrt der Thyristor, so daß vom Zeitpunkt D an dem Kondensator 7 wieder ein Ladestrom zugeführt wird. Im Zeitpunkt E erreicht die Kondensatorspannung wieder den Grenzwert u, und der Thyristor 5 wird erneut gezündet.
  • Sofern sich die Spannung zwischen den Klemmen P und N nicht ändert, bleibt der Steuerzustand des Transistors 11 gleich. Das bedeutet, daß sich der Kondensator 7 am Ende des Meßbereiches M immer auf dem gleichen Potential befindet, von dem ausgehend er mit Beginn eines jeden Zündbereiches aufgeladen wird. Da andererseits das Verhältnis der Meßbereichdauer CD zur Periodendauer AD frequenzunabhängig konstant ist, ist daher auch der relative Anschnittwinkel oc unabhängig von der Frequenz der Speisespannung konstant, solange sich der Steuerstrom des Transistors 11 nicht ändert. Wird die Emitter-Basis-Spannung jedoch infolge einer Erhöhung der Spannung zwischen den Klemmen P und N größer, dann wird sich der Kondensator 7 am Ende des Meßbereiches M auf einem niedrigeren Potential befinden. Der Verlauf der Kondensatorspannung in einem solchen Fall wird in F i g. 2 durch die gestrichelten Linien Hl, S, wiedergegeben. Es ergibt sich ein größerer Anschnittwinkel cci. Das hat eine Erniedrigung der Spannung zwischen den Klemmen P und N zur Folge.
  • Wie bereits angedeutet, lassen sich die mit einer solchen Anordnung erreichbaren Ergebnisse, insbesondere die Stabilität des Regelkreises, wesentlich verbessern, wenn man die Entladung des Kondensators 7 - d. h. den Transistor 11 - während des Zündbereiches Z sperrt und in den Meßbereich M verlegt.
  • Der Verlauf der Kondensatorspannung U, in einem derartigen Fall ist in F i g. 2 durch die Linien D und H2 für eine kleinere und durch die Linie D und H, für eine größere Regelabweichung wiedergegeben. Die Aufladung des Kondensators 7 geht in diesem Fall praktisch genau so vor sich, wie zuvor beschrieben. Im Zeitpunkt B erreicht die Spannung am Kondensator 7 wieder den Grenzwert u. Da in diesem Zeitpunkt der Thyristor 5 zündet, kann der Kondensator nicht weiter aufgeladen werden. Da der Transistor 11 gesperrt ist, kann er sich lediglich über den Widerstand 10 und die Laststrecke des Thyristors 5 sowie über den Widerstand 13 und die Steuerstrecke des Transistors 8 entladen. Diese Entladung kann praktisch sehr gering gehalten und vernachlässigt werden. Die Spannung U, kann daher bis zum Ende des Zündbereiches Z als annähernd konstant angesehen werden, wie das idealisiert in Fig. 2 durch die Linie D wiedergegeben wird. Erst mit Beginn des Meßbereiches M wird der Kondensator 7 über die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 11 entladen, wobei der Potentialwert am Ende des Meßbereiches M, im Zeitpunkt D, von der Höhe der zwischen den Klemmen P und N liegenden Gleichspannung abhängt.
  • Der beschriebene Steuersatz kann auch zur Steuerung von Gleich- und Wechselrichtem üblicher Bauart in Ein- oder Mehrphasenschaltung verwendet werden.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Anordnung zur Steuerung von Thyristoren mit periodisch wiederkehrenden Zündimpulsen, die in einem Zündbereich abgegeben werden, wenn die Spannung an einem Kondensator einen bestimmten Grenzwert erreicht, wobei der Kondensator immer vom Beginn einer Periode einer periodisch verlaufenden Spannung an aufgeladen wird und der Ladezustand von einer Steuerspannung abhängt, die einem dem Kondensator parallelliegenden Transistor zugeführt wird, so daß die Phasenlage der Impulse, bezogen auf die Nullstellen der periodisch verlaufenden Spannung, willkürlich verändert werden kann, d a d u r c h gekennzeichnet, daß die Geschwindigkeit der in einem an jeden Zündbereich anschließenden Meßbereich erfolgenden Entladung des Kondensators (7) und damit der Potentialwert, von dem ausgehend der Kondensator bei Beginn jedes Zündbereiches aufgeladen wird, von der dem Transistor (11) zugeführten Steuerspannung abhängt und das Verhältnis von Meßbereichdauer zu Periodendauer der periodisch verlaufenden Spannung unabhängig von deren Frequenz ist.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1., dadurch gekennzeichnet, daß die Entladung des Kondensators (7) in dem Augenblick beginnt, wo seine Spannung den zur Abgabe eines Impulses erforderlichen Grenzwert erreicht. 3. Anordnung nach Anspruch 1, wobei die periodisch verlaufende Spannung Lücken aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (7) während der Lücken (Meßbereich) entladen wird. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß 'die Aufladung des Kondensators (7) im Zündbereich unabhängig von der Steuerspannung ist. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zündimpulse einem Thyristor (5) zugeführt werden, der im Erregerkreis (6) eines Generators (17) liegt, der mit stark veränderlicher Drehzahl angetrieben wird. 6. Anordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Generator (17) auf einen Gleichrichter (16) arbeitet, dem ein Spannungsteiler (2, 3) parallel geschaltet ist, und daß der Abgriff (4) dieses Spannungsteilers über eine Zenerdiode (12) mit der Basis des dem Kondensator (7) parallelliegenden Transistors (11) verbunden ist. 7. Anordnung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Kondensator (7) über einen Ladewiderstand (10) der Laststrecke des zu steuernden Thyristors (5) parallel geschaltet ist, so daß der Kondensator bei gezündetem Thyristor keinen Ladestrom erhält. In Betracht gezogene Druckschriften: Belgische Patentschrift Nr. 551095; französische Patentschrift Nr. 1270 740; »Control, Engineering«, Heft vom Mai 1959, S. 113 bis 119; »AEG-Mitteilungen«, 1960, Heft 1/2, S. 65; »Wireless World«, Heft vom Februar 1963, S. 56 bis 60.
DES86213A 1963-07-17 1963-07-17 Anordnung zur Steuerung von Thyristoren mit periodisch wiederkehrenden Zuendimpulsen Pending DE1206065B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1266397B (de) * 1964-08-06 1968-04-18 Siemens Ag Anordnung zur Erzeugung periodisch wiederkehrender Zuendimpulse
DE1282142B (de) * 1965-12-22 1968-11-07 Bosch Gmbh Robert Spannungsregler fuer einen Mehrphasengenerator

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE551095A (de) *
FR1270740A (fr) * 1959-08-05 1961-09-01 Western Electric Co Circuit de commande de redresseur

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