DE120589C - - Google Patents
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- DE120589C DE120589C DENDAT120589D DE120589DA DE120589C DE 120589 C DE120589 C DE 120589C DE NDAT120589 D DENDAT120589 D DE NDAT120589D DE 120589D A DE120589D A DE 120589DA DE 120589 C DE120589 C DE 120589C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01F—MIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
- B01F23/00—Mixing according to the phases to be mixed, e.g. dispersing or emulsifying
- B01F23/20—Mixing gases with liquids
- B01F23/23—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids
- B01F23/236—Mixing gases with liquids by introducing gases into liquid media, e.g. for producing aerated liquids specially adapted for aerating or carbonating beverages
- B01F23/2363—Mixing systems, i.e. flow charts or diagrams; Arrangements, e.g. comprising controlling means
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um das Imprägniren von Flüssigkeiten mit Gasen, insbesondere Kohlensäure, schnellerund
wirksamer herbeizuführen, hat man vorgeschlagen, die Flüssigkeit in Form von Regen
vermittelst einer mit vielen Oeffnungen versehenen Brause in den mit Gasen angefüllten
Behälter einzuführen (vergl. schweizerische Patentschrift 2829, deutsche Patentschrift 74746).
Es läfst sich aber durch den Versuch nachweisen, dafs auf diese Weise nur eine höchst
unvollkommene Imprägnirung der Flüssigkeit mit Gas erzielt werden kann. Dies.er Mifserfolg
ist wesentlich dem Umstände zuzuschreiben, dafs die beim Oeffnen der Brause
entströmenden Flüssigkeitströpfchen' eine zu grofse Masse darstellen und infolge dessen
nicht genügend lange in der Gasatmosphäre schwebend erhalten bleiben. Dieser Uebelstand
wird nach dem vorliegenden Verfahren dadurch beseitigt, dafs man die Flüssigkeit
mittelst einer Düse so fein vertheilt, dafs sie die Form von Staub oder Nebel" annimmt.
In diesem Zustande sind die Tröpfchen nicht nur ungemein klein, sondern sie bleiben auch
längere Zeit in der Gasatmosphäre schwebend, so dafs nicht nur infolge der geringen Masse
der Tröpfchen, sondern auch infolge ihrer längeren Berührung mit dem Gase eine vollkommenere
Imprägnirung stattfindet. Wesentlich ist für die Ausführung des Verfahrens, dafs die Zerstäubung der Flüssigkeit durch
eine mit einer feinen Oefihung versehene Düse erfolgt, welche die Bildung des Flüssigkeitsnebels
oder -Staubes zuverlässig bewirkt.
Zweckmäfsig ist ferner, mit dem Raum, in dem die Imprägnirung erfolgt, einen längeren
Kanal oder ein längeres Rohr zu verbinden, in welchem das Gemisch von Flüssigkeitsstaub
oder -Nebel und Gas einem Behälter zugeführt wird, in dem sich wiedereine tropfbare Flüssigkeit
bilden kann.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform zur Herstellung, von Mineralwasser
wird aus der Kohlen'säureflasche a Kohlensäure durch das mit Hahn b versehene
Rohr c nach dem Gefäfse d geleitet, in dessen oberen Theil die Düse e einmündet, welcher
Wasser durch das Rohr f unter Druck zugeführt wird. Das im Gefäfs d sich bildende
Gemenge aus Flüssigkeitsnebel und Kohlensäure tritt durch das Schlangenrohr g in das
Sammelgefäfs h, in welches das Rohr g hineinragt und welches an seinem äufsersten
Ende . eine Brause i trägt. Im Gefäfs h verdichtet sich das Gemenge zu einer gashaltigen
Flüssigkeit, deren Flüssigkeitsspiegel an dem Wasserstandsglas k beobachtet werden
kann. Am Gefäfs h befindet sich zweckmäfsig oben ein Manometer, ein Sicherheitsventil und
ein Entlüftungshahn /, sowie unten ein Ablafshahn
m, an welchen ein Rohr η zum Ableiten der Flüssigkeit nach einer Flasche 0 oder
einem anderen Gefäfs sich anschliefsen kann.
Soll der Apparat in Thätigkeit gesetzt werden, so werden die Hähne m und b zunächst geschlossen
und der Hahn / geöffnet. Mit Hülfe eines besonderen Wasserzuleitungsrohres wird dann Wasser in das Gefäfs d hineingetrieben,
welches das Rohr g durchzieht und sich im Gefäfs h ansammelt und somit die Luft aus
dem Apparat durch den Hahn / heraustreibt. Durch das Austreten von Wasser aus dem
Hahn / erkennt man, dafs alle Luft verdrängt ist. Man kann dann die Hähne ρ und /
schliefsen und die Hähne m und b öffnen. Ist dies geschehen, so treibt die Kohlensäure
das Wasser aus dem Apparat durch den Hahn m heraus. Erst wenn dies geschehen ist,
wird der Hahn ρ geöffnet, und es beginnt die Thätigkeit des Apparates in der oben beschriebenen
Weise.
An Stelle von Wasser kann auch Wein, Milch oder eine andere Flüssigkeit mit Kohlensäure
oder einem anderen Gas durchsättigt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Imprägniren von Flüssigkeit mit Gasen, darin bestehend, dafs die Flüssigkeit mittelst einer Düse in Staub- oder Nebelform in den mit dem Gase gefüllten Raum eingetrieben wird. ■Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE120589C true DE120589C (de) |
Family
ID=389638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT120589D Active DE120589C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE120589C (de) |
-
0
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