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DE1205792B - Vorrichtung zur Befestigung eines Spulentraegers, insbesondere fuer Magnettonbaender auf einer Welle - Google Patents

Vorrichtung zur Befestigung eines Spulentraegers, insbesondere fuer Magnettonbaender auf einer Welle

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Publication number
DE1205792B
DE1205792B DES77666A DES0077666A DE1205792B DE 1205792 B DE1205792 B DE 1205792B DE S77666 A DES77666 A DE S77666A DE S0077666 A DES0077666 A DE S0077666A DE 1205792 B DE1205792 B DE 1205792B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
head
levers
spring
carrier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES77666A
Other languages
English (en)
Inventor
Neal Burton Cohen
Kurt Sotman
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Unisys Corp
Original Assignee
Sperry Rand Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sperry Rand Corp filed Critical Sperry Rand Corp
Publication of DE1205792B publication Critical patent/DE1205792B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H75/00Storing webs, tapes, or filamentary material, e.g. on reels
    • B65H75/02Cores, formers, supports, or holders for coiled, wound, or folded material, e.g. reels, spindles, bobbins, cop tubes, cans, mandrels or chucks
    • B65H75/18Constructional details
    • B65H75/24Constructional details adjustable in configuration, e.g. expansible
    • B65H75/242Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages
    • B65H75/248Expansible spindles, mandrels or chucks, e.g. for securing or releasing cores, holders or packages expansion caused by actuator movable in axial direction
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Description

  • Vorrichtung zur Befestigung eines Spulenträgers, insbesondere für Magnettonbänder auf einer Welle Es sind Vorrichtungen zur Befestigung eines Spulenträgers, insbesondere für Magnettonbänder auf einer Welle, bekannt, die aus folgenden Teilen bestehen: einem auf der Welle sitzenden Kopf mit einer Anschlagfläche für den aufgesetzten Spulenträger, Verriegelungsorganen, die den Spulenträger in der aufgesetzten Lage blockieren, und einem zentral angeordneten, axial verschiebbaren Druckknopf, bei dessen Betätigung die Verriegelungsorgane den Spulenträger freigeben, der dann durch Federkraft von der Anschlagfläche abgehoben wird.
  • Bei einer seit längerer Zeit bekannten Ausführungsform einer derartigen Vorrichtung ist die Anordnung so getroffen, daß die nach Art eines Auswerfers ausgebildete, auf der Antriebsachse sitzende Vorrichtung eine federbelastete, axial verschiebbare, mit Auflaufflächen für die Mittenausnehmung des Spulenkerns versehene Zentnerhülse aufweist, die den Spulenkern von unten faßt, während in einem Führungsansatz unter Wirkung von Spreizfedern stehende, drehbar gelagerte Rastklinken dazu dienen, den Spulenkern in seiner Betriebsstellung zu halten und diesen beim Niederdrücken des in dem Führungsansatz angeordneten Druckknopfes aus seiner Raststellung frei zu geben.
  • Diese bekannte Vorrichtung hat vor allem den Nachteil, daß die Welle wegen der an ihr befestigten Rastklinken den Spulenträger sehr weit überragt. Außerdem können diese Rastklinken leicht beschädigt werden, weil sie von außen ganz frei zugänglich sind. Auch kann bei ungleichmäßiger Abnutzung der Rastklinken ein Taumeln des Spulenträgers eintreten.
  • Es ist ferner eine Vorrichtung zum selbsttätigen Zentrieren und Haltern von Tonträgerspulen auf den Triebwerkspindeln mit Hilfe von elastisch gegen die Spulennabe angedrückten Mitnehmern an der Spulenspindel bekanntgeworden, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß Spindelkopf und Spulennabe als konzentrisch ineinanderliegende Hohlzylinder ausgebildet und in der Zylinderwand des Spindelkopfes gleichmäßig verteilte Bundzapfen geführt und durch ein gemeinsames elastisches Element, beispielsweise eine Ringfeder, gleichmäßig radial nach außen gegen die Spulennabe gedrückt werden. Der Nachteil dieser Vorrichtung besteht darin, daß sie keine Abwerforgane besitzt; ferner ragen auch hier die elastischen Elemente nach außen, wenn auf dem Spulenträger keine Spule sitzt. Außerdem müssen die Spulen in diesem Falle gegen den Widerstand der elastischen Elemente auf die Spindel aufgeschoben werden, so daß sie mit der Zeit an den inneren Kanten, an denen die elastischen Teile angreifen, beschädigt werden. Zur Kupplung des Spulenträgers mit der Antriebsspindel hat man auch schon Kugeln verwendet, die in besonderen Bohrungen des Spulenträgers untergebracht waren. Der besondere Nachteil an einer derartigen Anordnung ist darin zu sehen, daß der Druckknopf beim Abheben des Spulenträgers dauernd nach unten gedrückt werden muß. Außerdem ist bei dieser vorbekannten Lösung keine Abwerfvorrichtung für die Spulen vorgesehen.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile der bisher bekanntgewordenen Vorrichtungen zu vermeiden. Zur Zielsetzung der Erfindung gehört ferner die Erfüllung folgender Zwecke: 1. Zur Anbringung der Vorrichtung zur Befestigung des Spulenträgers soll eine vollständig neue Nabe dienen; 2. die Nabe soll die Befestigung und Abnahme von Spulenträgern für Bänder in Bandmaschinen erleichtern; 3. die neue Vorrichtung soll einerseits eine zwangläufig vor sich gehende Haltevorrichtung und eine zwangläufig vor sich gehende Abwerfwirkung ausüben; 4. die neue Vorrichtung soll selbsttätig in die richtige Stellung zu einem auf der Welle sitzenden Kopf gelangen; 5. es soll eine ausgesprochen rasche Auswechslung der Spulenträger ermöglicht werden. Zur Lösung der gestellten Aufgabe geht die Erfindung von dem oben eingehend geschilderten Stand der Technik aus. Ihr wesentlichstes Merkmal besteht darin, daß in dem auf der Welle sitzenden Kopf radial bewegbare Spannbacken sitzen, die über konische Flächen eines in dem Kopf angeordneten, durch eine Feder axial nach außen drückbaren, mit dem Druckknopf verbundenen Schiebers in ihre Verriegelungslage drückbar sind, und daß in dem Kopf Hebel angelenkt sind, die von in dem Schieber sitzende, durch Federn radial nach außen drückbare übertragungsglieder aus der Anschlagefläche mit einem Arm herausschwenkbar sind, wenn der Schieber seine die Spannbacken freigebende Lage einnimmt, in der er selbst durch die übertragungsglieder verriegelbar ist.
  • Beim Befestigen von Spulenträgern ist es an sich bereits bekannt, radial bewegliche Spannbacken vorzusehen, die über konische. Flächen eines axial bewegbaren Bedienungselementes in eine den Spulenträger verriegelnde Lage drückbar sind. Diese Maßnahme allein bildet aber nicht den Kern der Erfindung, vielmehr ist dieser in der neuen Art und Weise zu sehen, wie diese Spannbacken über die übertragungsglieder und den Schieber von dem Druckknopf aus betätigt werden.
  • Beim Erfindungsgegenstand werden die radial bewegbaren Spannbacken vorzugsweise mit Hilfe von Federn gegen die konischen Flächen des Schiebers gedrückt und unter Zwischenschaltung von Rollen an diese Flächen angelegt.
  • Die Anordnung kann auch so getroffen werden, daß die übertragungsglieder aus in Vertiefungen des Schiebers verschiebbar gelagerten Riegeln bestehen, die so mit den Hebeln zusammenwirken, daß die Verriegelung der Spannbacken wieder aufgehoben wird, wenn die Hebel beim Aufsetzen eines Spulenhalters zurückgeschwenkt werden.
  • Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Spannbacken als zusätzliche Arme an den Hebeln auszubilden und für die Zwecke des Anliegens an den konischen Flächen des Schiebers besondere Rollen vorzusehen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung stellt nicht nur eine sehr sinnreiche Kombination zwischen Verriegelungsorganen und Abwerfelementen dar, sondern zeichnet sich gegenüber den bekannten Vorrichtungen ganz besonders dadurch aus, daß sie sehr kompakt und robust im Aufbau ist und sich außerordentlich schnell und einfach bedienen läßt.
  • Diese und andere Zwecke und Vorteile des Erfindungsgegenstandes werden aus der nun folgenden Beschreibung hervorgehen, in der auf die Zeichnung Bezug genommen werden wird. In der Zeichnung ist F i g. 1 die Ansicht eines Schnittes durch eine beispielhafte Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung in der Ruhestellung mit einer Teilansicht des darauf befestigten Spulenträgers, F i g. 2 die Ansicht eines ähnlichen Schnittes wie F i g. 1, bei der sich die Vorrichtung in Betriebsstellung befindet und ein Spulenträger fest auf ihr verriegelt ist, F i g. 3 die Ansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung bei abgenommener Rückwand und F i g. 4 die Ansicht eines Schnittes durch eine andere Ausführungsform der Vorrichtung.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist folgende: Im allgemeinen hat die Vorrichtung, die Gegenstand der Erfindung ist, zwei stabile Stellungen, nämlich die Betriebsstellung, die in F i g. 2 wiedergegeben ist, und die Ruhestellung, die in F i g. 1 wiedergegeben ist. Um die Betriebsstellung gemäß F i g. 2 herbeizuführen, wird ein Spulenträger 144 für ein Band auf der Vorrichtung dadurch befestigt, daß sie über das äußere Gehäuse 100 gestülpt wird. Die Hebel 108 der Auslösevorrichtung befinden sich anfangs in der in F i g. 1 wiedergegebenen Stellung. Durch Herunterdrücken des Spulenträgers 144, bis er in die Nähe der Rückwand 104 kommt, werden die Hebel 108 nach hinten in die in F i g. 2 gezeichnete Stellung gedrückt, d. h., die Enden 108 a der Hebel werden in die zugehörigen Ausnehmungen 148a in der Rückwand 104 hineingestoßen, und die Hebel 108 der Auslösevorrichtung drehen sich um die Achse 138. Dreht sich der Hebel 108, dann bewegt sich der Ansatz 108 b nach oben und drückt das übertragungsglied 140 (entgegen seiner Federbelastung) in die Öffnung 152, wodurch die Sperrwirkung des Gliedes 140 aufgehoben wird und der Schieber 120 sich nach vorn bewegen kann. Der Schieber 120 wird durch eine Feder 114 nach vorn gedrückt, die sich unter Aufwendung eines Preßdruckes in der mittleren inneren Öffnung 160 des Schiebers 120 befindet. Bewegt sich nun der Schieber 120 nach vorn, dann wird auch der Druckknopf 102, der über den Hals 130 mit dem Schieber in Verbindung steht, nach vorn auf das Vorderende 100 a des Kopfes 100 zu bewegt. Der unter Federdruck stehende Schieber bewegt die Spannbacke 106 durch die Spannbackenöffnung 146 nach außen und bringt die Haltefläche 110 in Berührung mit der inneren Fläche der mittleren Öffnung des Spulenträgers 144.
  • Ist andererseits, wie F i g. 1 zeigt, ein Spulenträger 144 bereits auf der Vorrichtung befestigt (Betriebsstellung) und wird er von dort entfernt (Ruhestellung), dann wird der Druckknopf 102 in den Kopf 100 hineingestoßen, und der Schieber 120 bewegt sich auf die Rückseite der Vorrichtung. Hat sich der Schieber 120 nunmehr in das Gehäuse 100 hineinbewegt, dann wälzen sich die Rollen 136 auf der konischen Fläche des Schiebers ab, und infolge der Federspannung durch die Blattfedern 156 bewegen sich die Spannbacken 106 durch die Spannbackenöffnungen 146 wieder in den Kopf 100 zurück. Beim Zurückziehen der Spannbacken 106 wird der Bund 134 von der Vorderseite des Spulenträgers 144 wegbewegt, und die Greif- oder Haltefläche 110 wird von der Innenfläche der mittleren Öffnung des Spulenträgers 144 abgezogen. Auf diese Weise ist der Spulenträger nunmehr völlig frei und kann abgenommen werden. Gleichzeitig erreicht das übertragungsglied 140, weil der Schieber 120 gegen die Rückwand der Vorrichtung gedrückt wird, die Stellung des Ansatzes 108 b an dem Hebel 108. Da sich an dieser Stelle eine erweiterte Öffnung 104a befindet, die oberhalb des übertragungsgliedes 7.40 liegt, wird der Stift mit Hilfe einer Feder 142 aus dem Schlitz 152 herausgedrückt. Bewegt sich nun das übertragungsglied 140, dann drückt es den Hebel 108 des Auslösers in solcher Richtung, daß er sich um die Achse 138 dreht und auf den Ansatz 108 b stößt. Dreht sich der Hebel 108 des Auslösers, dann dreht sich der Teil 108a auf einer gekrümmten Kurve um die Achse 138. Die Bewegung des Teiles 108 a, der in der Nähe des Spulenträgers 144 in der Betriebsstellung verbleibt, drückt den Spulenträger 144 von der Rückwand 104 weg und auf das vordere Ende 108 a der Vorrichtung zu, wodurch der Spulenträger 144 von dem Bedienungsmann des Gerätes durch Benutzung der Vorrrichtung bequem entfernt werden kann.
  • Die Vorrichtung befindet sich nun in der Ruhestellung. Die Kante 140a des übertragungsgliedes 140 wird gegen eine nnenliegende entsprechende Kante gedrückt, die durch die Rückwand 104 gebildet ist, weil das übertragungsglied durch die Feder 142 unter Federdruck steht; da das übertragungsglied 140 verriegelt ist, kann der Schieber 120 nicht durch die Wirkung der Feder 114 in seine ursprüngliche Stellung zurückkehren (F i g. 2).
  • Aus den F i g. 1 und 2, in denen die Vorrichtung im Längsschnitt gezeichnet ist, ersieht man, daß der äußere Kopf 100 der Vorrichtung ein Teil mit praktisch zylindrischer Außenfläche ist. Der Außendurchmesser des Kopfes ist durch den Innendurchmesser der mittleren Öffnung in dem Spulenträger 144 bestimmt, der auf ihm befestigt werden soll. Wie man aus den Figuren der Zeichnung ersieht, kann der Kopf 100 am vorderen Ende leicht konisch gestaltet sein. Dieses konische Ende ist für die Wirkung der Spulenträger an sich nicht unbedingt .erforderlich, bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ermöglicht aber die kegelförmige Ausgestaltung ein leichteres Aufsetzen des Spulenträgers auf die Vorrichtung.
  • Der Kopf 100 hat in ähnlicher Weise im allgemeinen eine kreiszylindrische Innenform. Die Wand des Gehäuseteils 100a ist außen leicht konisch. Eine Anschlagfläche 118 begrenzt den Weg des Druckknopfes 102. Am gleichen Gehäuseteil ist eine Schulter 118a vorgesehen, die als Anschlag für den Schieber 120 dient.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung muß die Zylinderwand des Kopfes 100 mit sechs Öffnungen versehen werden, die durch die Zylinderwand des Kopfes 100 hindurchgehen und vorzugsweise einen Abstand von 60° rings um den Umfang der Zylinderfläche haben. Diese sechs öffnungen sind in zwei Gruppen zu je drei Öffnungen unterteilt. Die drei Öffnungen einer jeden Gruppe sollten vorzugsweise gleiche Abmessungen haben und am Umfang der zylindrischen Fläche des Kopfes 100 um annähernd 120° so versetzt sein, daß die Öffnungen der einen Gruppe mit den Öffnungen der anderen Gruppe abwechseln. Die erste Gruppe der drei Öffnungen sind die Halteöffnungen 146 für die Spannbacken, durch welche die Haltebacken 106 während des Betriebes der Vorrichtung greifen. Die zweite Gruppe zu je drei Öffnungen sind die öffnungen 148 für die Hebel der Auslösevorrichtung, von denen jede sich dem Hebel 108 während des Betriebes genau anpassen muß.
  • Eine Rückwand 104 ist an dem äußeren Kopf 100 beispielsweise mit Hilfe von Schrauben befestigt, die aber im Interesse einer Entlastung der Zeichnung weggelassen sind. Die Rückwand ist ein kreisförmiger, scheibenähnlicher Teil, der eine rückwärtige Anschlagfläche für einen Bandspulenträger 144 bildet. Wird also der Spulenträger 144 auf die Vorrichtung gestülpt, wie dies oben beschrieben worden ist, dann legt er sich an den rückwärtigen Halteansatz 122 an und wird oberhalb der Spannbacken 106 in der richtigen Lage gehalten. Außerdem weist die Rückwand 104 vorzugsweise eine zentrale Bohrung 124 auf, in die eine Antriebswelle 126 eingesetzt werden kann. Die Rückwand 104 stellt also ein Hilfsmittel dar, um den drehbaren Spulenträger beispielsweise an den Motor anzuschließen, der die Vorrichtung und den mit ihr verbundenen Spulenträger antreibt. Bei einer I bevorzugten Ausführungsform wird die Rückwand 104 getrennt von dem Kopf 100 hergestellt, weil dieses Verfahren der Herstellung sehr viel einfacher ist. Zusätzlich kann aber die Platte 104 auch noch aus dem gleichen Material bestehen wie der Kopf 100.
  • Bei der Herstellung der getrennt angeordneten Rückwand 104 sollten Öffnungen oder Ausnehmungen 148 a vorgesehen werden, die mit den Öffnungen 148 für die Hebel der Auslösevorrichtung in dem Kopf 100 fluchten. Diese Schlitze 148 a müssen breit genug sein, um den äußeren Enden 108 a des Hebels 108 der Auslösevorrichtung zu entsprechen. Diese Ausnehmungen bilden gewissermaßen eine Nische für die Hebel 108, in der diese sich befinden, wenn die Vorrichtung sich in der Betriebsstellung befindet, die Hebel 108 aber nicht in Betrieb sind. Ebenso wie bei den Öffnungen für die Hebel ist auch hier die Anzahl der Nischen 148 durchaus frei bleibend (wenigstens soweit es sich um je eine Nische je Hebel 108 handelt), und bei der bevorzugten Ausführungsform sind wieder drei Nischen dieser Art vorgesehen.
  • Die Rückwand 104 sollte außerdem einen zentral angeordneten vorstehenden Tei1132 auf der Innenfläche der Platte haben. Dieser vorstehende Teil, der nicht nur eine bessere Kupplung für die Motorwelle 126 mit der Vorrichtung ermöglicht, dient gleichzeitig als Anschlag für eine Nockenfeder 114, wie dies im folgenden noch näher erläutert werden soll.
  • Aus den F i g. 1 und 2 der Zeichnung ersieht man ferner, daß der Schieber 120 auf der Innenseite des äußeren Kopfes 100 mit seinem einen Ende an dem Druckknopf 102 mit Hilfe eines Zapfens 102 a befestigt ist. Dieser Zapfen 102a des Druckknopfes 102 kann beispielsweise in das offene Ende eines Bundes 130 des Schiebers eingesetzt sein und mit Hilfe einer Madenschraube 154 festgehalten sein.
  • Der Schieber 120 hat im allgemeinen konische Gestalt. Rings um den Umfang des Schiebers ist ein Bund 128 vorgesehen, der sich an die Schulter 118 a anlegt. Der Hals 130 des Schiebers 120, der an dem Druckknopfzapfen 102 a befestigt ist, ragt zwischen den Schultern 118 a hindurch, die in Wirklichkeit kreisförmige Gestalt haben können. Der Schieber 120 sollte im allgemeinen eine konische oder ähnlich abgestufte Form entsprechend den grundsätzlichen Bedingungen der Erfindung haben.
  • Der Schieber 120 ist überdies im wesentlichen hohl, d. h., .es kann eine mittlere Öffnung 160 in den Schieber hineingebohrt (oder durch Formgebung beim Gießen geschaffen) werden. Diese Öffnung ragt vom Boden des Schiebers 120 (und möglicherweise bündig hinein) in den Hals 130. Der Innendurchmesser der Bohrung 160 (die nicht unbedingt kreisförmigen Querschnitt haben muß) sollte praktisch dem Außendurchmesser (oder den Abmessungen) des erhöhten Teiles 132 der Rückwand 104 entsprechen. Der erhöhte Teil 132 kann eine Führung für den Schieber 120 bilden. Wichtiger ist dagegen, daß eine Schraubenfeder 114 im Inneren der zentralen Bohrung 160 des Schiebers 120 untergebracht wird. Diese Feder 114 ist so eingesetzt, daß sie sich unter einem Kompressionsdruck von einigen Kilogramm befindet, und zwar zwischen dem mittleren erhöhten Teil 132 der Rückwand 104 und dem Ende der mittleren Öffnung 160 in dem Schieber 120. Die Kompressionskraft der Feder kann beispielsweise zwischen 2,5 und 5,75 kg liegen, je nach Stellung des Schiebers 120.
  • Durch den Druck der Feder werden der Schieber 120 und der Druckknopf 102 in der Weise unter den Bedingungen einer Federbelastung gehalten, so daß sich der Druckknopf 102 in der in F i g. 2 wiedergegebenen Stellung befindet, wenn sich die Nabe ihrerseits in der Betriebsstellung befindet. In der äußersten Stellung schlägt der Schieber an die Innenfläche der Schultern 118 a an, und die Innenfläche des Druckknopfes 102 ist im Abstand gehalten von der Grenzfläche 118, um ein Stück, das praktisch etwa der Länge des Schieberhalses 130 entspricht. Normalerweise wird jedoch der Schieberbund 128 mehrere Millimeter oder mehr von den Schultern 118a entfernt sein wegen einer Verzögerung, die durch die keilähnliche Wirkung der Rollen 136 zwischen dem Schieber 120 und der Spannbacke 106 hervorgerufen wird, die gegen die Innenfläche der Ausnehmung in dem Spulenträger 144 drückt. Nachdem nun der Druckknopf 102 heruntergedrückt worden ist (s. F i g. 1), übt die Feder 114 außerdem noch eine Kraft aus, die bestrebt ist, den Druckknopf 102 und den Schieber 120 in ihre entsprechenden Betriebsstellungen zurückzuführen (s. F i g. 2), aber unter Berücksichtigung der Verzögerung, die durch das Übertragungsglied 140 bewirkt wird, wie dies im folgenden noch beschrieben werden wird.
  • Zusätzlich zu der Führung für den Schieber 120 durch den mittleren herausragenden Teil 132 der Rückwand 104 ist im Inneren des Kopfes 100 ein fester Keil 150 vorgesehen, der in einem gestrichelt gezeichneten Schlitz in dem Schieber 120 eingreift, um eine Führung für den Schieber 120 zu schaffen, wenn sich dieser bewegt. Der Keil 150 kann einen länglichen schließkeilähnlichen Querschnitt haben und aus der Innenfläche des Kopfes 100 oder bei einer anderen Ausführungsform nur ein Stift sein, der aus der Innenfläche des Kopfes 100 herausragt. Der Keil 150 sollte in dem Kopf 100 so angeordnet sein, daß er zusammen mit dem Ausführungsschlitz nicht außer Eingriff kommt, wenn sich der Schieber 120 entweder unter der Wirkung des Druckknopfes 102 oder unter der Wirkung der Feder 114 bewegt. Man kann das im allgemeinen dadurch erreichen, daß man den Keil 150 in der Nähe der Mitte des Kopfes 100 anordnet. , Im oberen Teil der F i g. 1 und 2 ist eine Spannbacke 106 zu sehen. Diese Spannbacke 106 kann aus Aluminium oder beispielsweise auch aus plastischem Material hergestellt sein und hat im allgemeinen kubische Gestalt. Die Backe hat eine Haltefläche, wie oben bereits erwähnt wurde. Außerdem befindet sich an ihr ein Bund 134, der über die Haltefläche 110 der Spannbacke hinausragt, die an die Außenfläche der Vorrichtung angrenzt. Der Bund 134 ist vorzugsweise als Teil der Backe 106 herausgearbeitet, um einen einheitlichen Bestandteil mit dieser zu bilden. Die Backe 106 kann auch zusammen mit einem Bund in einem Gießvorgang erzeugt sein, oder es kann ein Teil der einen Fläche der Backe geschliffen oder maschinell bearbeitet sein, um den Bund 134 zu formen. Der Zweck des Bundes 134 ist der, einen Anschlag zum Halten einer Filmspule auf der Vorrichtung zu bilden und zwangläufig zu verhindern, daß die Filmspule oder der Spulenhalter von der Vorrichtung während des Betriebes abhebt, wobei dieser Teil also ein Bestandteil der gesamten Magnettoneinrichtung ist.
  • Eine Schicht oder ein Wulst 100 aus nachgiebigem Material, beispielsweise aus Kork oder Kautschuk, befindet sich auf der Oberfläche der Backe 106 in der Nähe der Innenfläche der mittleren Öffnung des Spulenhalters 144. Diese Schicht 110 aus nachgiebigem Werkstoff dient dazu, den Spulenhalter 144 zu erfassen und damit das eigentliche Mittel zur Übertragung der Rotationsenergie von der Vorrichtung auf den Spulenhalter 144 abzugeben. Wie man aus dem nun folgenden Beschreibungsteil klar erkennen wird, überträgt der Schieber 120 über die Rollen 136 und die Backe 106 eine Kraft, die einen inneren Reibungseingriff ,zwischen der Schicht 110 und der Innenfläche der mittleren Öffnung des Spulenhalters 144 mit Sicherheit bewirkt. Für den Fall, daß die Vorrichtung in Verbindung mit einem Spulenhalter mit gezahnter Kante verwendet wird, kann der Wulst 110 eine entsprechende Konfiguration aufweisen, um einen zwangläufigen Eingriff zwischen Spulenhalter und Vorrichtung herbeizuführen.
  • Die Rolle 136 ist praktisch eine kreisförmige Scheibe, die beispielsweise aus Aluminium oder plastischem Werkstoff oder auch ein übliches Teil eines Kugellagers bilden kann. Die Rolle ist auf einer Achse 136a angeordnet, die durch deren Mittelpunkt hindurchgeht. Die Rolle 136 ist in einer Nut untergebracht, die durch einen Gießvorgang oder einen Schleifvorgang auf der Innenseite 106a der Spannbacke 106 hergestellt ist, während die Welle 136a in den Wandungen der Nut befestigt ist. Die Spannbacke 106 steht unter dem Einfluß einer Feder 156 (s. F i g. 3), so daß der herausragende Teil der Rolle 136 auf einem konischen (oder abgestuften) Teil des Schiebers 120 aufliegt und sich auf diesem abwälzt, wenn der Schieber entweder durch den Druckknopf 102 oder durch die Feder 114 bewegt wird. Selbstverständlich kann die Stellung der Backe 106 infolgedessen sowohl durch die Rolle 136 auf dem Schieber 120 als auch durch die Feder 156 eingestellt werden. Bei einer nicht dargestellten abgeänderten Ausführungsform kann die Rolle 136 ganz in Fortfall geraten. Bei dieser Ausführungsform kann die Spannbacke 106 tatsächlich einen keilförmigen inneren Teil aufweisen, der auf der abgestuften Fläche des Schiebers 120 läuft, wodurch sich eine relative Bewegung zwischen diesen beiden Elementen ergibt, die ähnlich der oben beschriebenen relativen Bewegung ist.
  • Unter Bezugnahme auf die F i g. 1 und 2 soll noch festgestellt werden, daß die Hebel 108 im allgemeinen ebenso Bauteile sind, die aus Stahl od. dgl. hergestellt sein können. Jeder Hebel 108 hat im allgemeinen rechteckige Form mit zwei parallel verlaufenden ebenen Ansätzen, die aus der Auslösevorrichtung herausragen. Diese Ansätze sind erstens das äußere Ende 108a des Hebels, der aus der oberen linken Ecke des rechteckigen Hebels 108 und über die Außenfläche des Kopfes 100 hinausragt, und zweitens ein Ansatz 108b, der aus der unteren linken Ecke des Hebels heraus- und in einen offenen Teil 104 a in der Rückwand 104 hineinragt. Eine Drehachse 138 geht durch den Hebel 108 hindurch und ist praktisch zentral angeordnet. Diese Achse ermöglicht es dem Hebel 108, in der in F i g. 2 gezeichneten Stellung zu verbleiben, d. h. unter dichter Anlage des Hebels 108a dicht bei der Rückwand 104 in einer Nische 148 a, wenn sich der Spulenhalter 144 an der vorgeschriebenen Stellung befindet und die Vorrichtung sich ihrerseits in Betriebsstellung befindet. Auf ähnliche Weise dreht sich der Hebel 108 um seine Achse 138, wenn der Schieber betätigt wird (wie es F i g. 1 zeigt), und das Hebelende 108 a bewegt sich von der Rückwand 104 weg auf die Vorderseite der Vorrichtung zu und drückt auf diese Weise den Spulenhalter 114 von der Vorrichtung weg. Die Stellung jedes einzelnen Hebels 108 der Auslösevorrichtung ist selbstverständlich durch die zugehörigen Übertragungsglieder 140 bestimmt, die ihrerseits durch den Schieber 120 oder das Vorhandensein eines Spulenhalters 144 gesteuert werden.
  • Die Übertragungsglieder 140, welche die Drehbewegung der Hebel 108 ermöglichen, sind in den Öffnungen 152 in dem Schieber 120 für die Stifte untergebracht. Auf diese Weise sind also ebenso viele Öffnungen (und Übertragungsglieder 140) vorhanden, wie Hebel 108 vorhanden sind, und die Öffnungen 192 müssen natürlich mit diesen Hebeln fluchten. Die Ausrichtung ist durch den obenerwähnten keilförmigen Stift 150 und den zugehörigen Führungsstift gesichert. Jedes Übertragungsglied 140 hat praktisch kubische Form.
  • Das Übertragungsglied 140 hat eine mittlere Öffnung, die gebohrt oder im Gießvorgang hergestellt werden kann und zur Aufnahme und zum Festhalten einer Feder 142 dient. Die Feder 142 ist unter Aufwendung eines Kompressionsdruckes von etwa 1,5 kg eingesetzt, so daß das Übertragungsglied 140 unter dem Einfluß dieser Feder steht und bdstrebt ist, aus der Stiftöffnung 152 herauszutreten. In der Betriebsstellung (F i g. 2) stößt das übertragungsglied 140 jedoch an die Innenfläche des Kopfes an irgendeiner Seite des Hebels 108 an und wird auf diese Weise in der Öffnung 152 zurückgehalten. Das übertragungsglied kann in einigen Fällen tatsächlich gegen die Innenkante des Hebels 108 anschlagen. Andererseits wird das Übertragungsglied 140 beim Anpressen des Schiebers 120 an die Rückwand der Vorrichtung zwecks Einstellung der Ruhelage (F i g. 1) zurückgedrückt und schließlich in die Öffnung 104 a hineingedrückt. Wenn sich nun das Übertragungsglied 140 in die Öffnung 104 a hineinbewegt, die breit genug ist, um sich dem Übertragungsglied anzupassen, dann drückt sie auf den Ansatz 108 b und dreht den Hebel 108 um die Achse 138.
  • Das Übertragungsglied 140 besitzt zusätzlich einen Ansatz 140 a, der an der oberen rechten Ecke geschliffen oder gegossen sein kann. Dieser Ansatz 140a wirkt als Anschlag, wenn sich das übertragungsglied 140 aus seiner Öffnung 152 herausbewegt hat, um den Abzugshebel 108 zu verdrehen, und verriegelt das Glied in seiner ausgefahrenen Stellung in der Öffnung 104 a. Die Verriegelung der Kante oder Rippe 104a in der Öffnung 104a hindert dann den Schieber 120 an einer Vorwärtsbewegung unter dem Einfluß der Feder 114, wenn der Druck von dem Druckknopf 102 weggenommen wird. Diese Wirkung verhindert auch, daß die Backe 106 ihren Bund 134 über die äußere Oberfläche des Kopfes 100 hinausragen läßt. Infolgedessen wird die Vorrichtung in einer Stellung gehalten, die auf bequeme Weise die Befestigung eines anderen Spulenträgers auf ihr ermöglicht. Für den Fall, daß nun ein Spulenhalter 144 auf die Vorrichtung aufgesetzt wird, müssen selbstverständlich die Hebel 108 in die Stellung gemäß F i g. 2 gedrückt werden, d. h., die Enden 108 a der Hebel werden in die Nischen 148 in der Rückwand hineingedrückt. Werden die Enden 108 a der Hebel auf diese Weise zwangläufig bewegt, dann dreht sich der Hebel 108 offensichtlich um seine Achse 138. Diese Drehbewegung des Hebels 108 ruft notwendigerweise eine ähnliche Bewegung des Ansatzes 108 b hervor. Die Bewegung des Ansatzes 108 b drückt das Übertragungsglied 140 aus der Öffnung 104 a heraus und in die Öffnung 152 hinein. Ist das Glied 140 genügend weit aus der Öffnung 104 a herausgedrückt worden, dann wird die Verriegelungskante 140 a aus dem Eingriff mit ihm herausgedrückt, und der Schieber 120 wird durch die Feder 114 nach vorn gedrückt, während die Backen 106 in radialer Richtung nach außen bewegt werden, um mit dem Spulenträger 144 zum Eingriff zu kommen. Auf diese Weise sieht man, daß die Hebel 108 zwei Funktionen zu erfüllen haben, d. h., die Hebel 108 dienen erstens dazu, die Spulenträger abzuwerfen, also beispielsweise den Spulenträger 144 von der Vorrichtung, und zweitens, das Übertragungsglied 140 aus seinem Eingriff mit der durch die Öffnung 104a begrenzten Öffnung der angrenzenden Fläche zu bringen. Infolgedessen können diese Hebel 108 als Abzug (zum Abziehen bzw. Lösen des Übertragungsgliedes 140) oder als Abwurfvorrichtung (zum Abwerfen des Spulenträgers 144) betrachtet werden.
  • Die F i g. 3 zeigt eine Rückansicht der Vorrichtung, teilweise im Schnitt, und nach Entfernung der Rückwand 104. Diese Ansicht entspricht einer Rückansicht der Vorrichtung in der Betriebsstellung, von der eine Seitenansicht in F i g. 2 gezeigt ist. Das bedeutet, daß die Spannbacken 106 eine solche Lage einnehmen, daß die bundförmigen Ansätze 134 über die äußere Oberfläche des Kopfes 100 hinausragen und die äußeren Enden 108 a der Hebel in ihren Nischen 148 a liegen, wenn die Rückwand 104 sich an ihren vorgeschriebenen Stellen befand. Wie man sieht, ragt die Haltefläche 110 der Spannbacke 106 über die Außenfläche des Kopfes 100 hinaus. Diese Voraussetzung wurde gemacht, weil angenommen war, daß der Spulenträger 144 (der im Interesse einer Entlastung der Zeichnung nicht dargestellt ist) die äußeren Enden 108 a der Hebel in ihre Nischen 148a zurückgedrückt hat und dadurch die übertragungsglieder 140 in die Öffnung 152 und die Auslösekante 140 a aus der verriegelten Stellung mit der Öffnung 104 a gedrückt hat (s. F i g. 1).
  • Die Öffnung 104 a ist in F i g. 3 zum Zwecke der Erläuterung gestrichelt dargestellt. Das Loslassen der Verriegelüngsstifte löst auch den Schieber 120, weil ja die Feder 114 auf die Vorderseite der Vorrichtung bewegt wird. Bewegt sich nun der Schieber nach vorn, dann wälzt sich die Rolle 136 auf der konischen Oberfläche aus der Stellung 120a in die Stellung 120b und drückt auf diese Weise die Spannbacke 106 durch ihre Öffnung 146 nach außen, so daß die Spannbacke 106 den Spulenhalter auf der Vorrichtung festhält.
  • Wird andererseits der Druckknopf 102 gedrückt, dann bewegt sich der Schieber 120 auf die Rückwand der Vorrichtung, und die Rolle 136 bewegt sich aus der Stellung 120 b in die Stellung 120 a. Um sicherzustellen, daß die Rolle 136 in Berührung mit dem Schieber 120 bleibt und die Spannbacke 106 zurückgezogen bleibt, steht letztere unter dem Einfluß einer Blattfeder 156. Die Feder 156 kann aus einem dünnen Streifen aus Federstahl od. dgl. bestehen, der ungefähr 3,17 mm breit und etwa 50,8 mm lang ist. Die Feder 156 ist in einer Nut 158 in der Spannbacke 106 untergebracht, so daß ihre Enden über die Seiten der Spannbacke 106 hinausragen. Diese herausragenden Enden greifen in eine Ringnut 162 ein, die in die Rückwand des Kopfes 100 hineingeschliffen oder hineingegossen sein kann. Auf diese Weise biegt sich die Feder 156, wenn sich der Schieber 120 auf die Vorderseite der Vorrichtung (unter dem Einfluß der Feder 114) zu bewegt und wenn die Spannbacke 106 nach außen gedrückt wird und übt auf diese Weise eine zurückhaltende Kraft auf die Spannbacke 106 aus. Außerdem drückt die Feder 156 die Spannbacke 106 nach rückwärts auf den Mittelpunkt der Vorrichtung zu, wenn die Rolle 136 sich auf der konischen Fläche des Schiebers 120 abwälzt, wenn der Schieber 120 sich auf die Rückwand der Vorrichtung zu bewegt und wenn die nach auswärts gerichtete, über die Rolle 136 auf die Spannbacke 106 wirkende Kraft weggenommen wird. Selbstverständlich sind hier verschiedene Ausführungsformen für die Art der Federbeeinflussung der Spannbacke 106 denkbar, so kann beispielsweise die Feder 156 in einer Bohrung untergebracht sein, die durch die Mitte der Spannbacke 106 gebohrt ist. Auch diese Ausführungsformen liegen sämtlich im Rahmen der Erfindung.
  • F i g. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach der Erfindung. Ähnliche Bauteile dieser Ausführungsform sind mit den gleichen Bezugsziffern versehen wie die entsprechenden Bauteile der ersten Ausführungsform. Außerdem können äquivalente Elemente aus den gleichen Materialien hergestellt sein und ähnliche Abmessungen haben. Die Ausführungsform nach F i g. 4 zeigt eine Kombination der Auslöserhebel 108 und der erstgenannten Spannbacken 106 in eine einzige Komponente. Auf diese Weise ist der Grundgedanke der Erfindung bei dieser Ausführungsform ebenso verwirklicht wie bei der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 3. Aus F i g. 4 ersieht man jedoch, daß der Hauptkörper des Auslösehebels 108 auf eine Länge von etwa 25,4 mm gestreckt ist, damit er auch noch die Spannbacke 434 umfaßt. Außerdem liegt in dem Bereich für die Verlängerung des Hebels 108 eine Achse 436 a, die eine auf dem Hebel drehbare Rolle 436 trägt. Diese Rolle entspricht im wesentlichen der Rolle 136. Wie man ferner aus F i g. 4 ersieht, befindet sich die Vorrichtung in ihrer Betriebsstellung, d. h., ein Spulenträger für ein Band (nicht dargestellt) würde zwischen der Spannbacke 434 und der Oberfläche 122 in fester Stellung gehalten werden. Außerdem bietet die Rolle 436 ein Hilfsmittel, um in eine geriffelte mittlere Öffnung des Spulenträgers eingreifen zu können.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung nach F i g. 4 ist im wesentlichen ähnlich der Wirkungsweise der oben beschriebenen Vorrichtung. Drückt man also den Druckknopf 102 und bringt damit die Vorrichtung aus ihrer Betriebsstellung heraus, dann wird der Schieber 120 gegen die Kraft der Feder 114 auf die Rückwand 104 zu gepreßt.
  • Erreicht das Übertragungsglied 140 mit seiner Sperrkante 140a die Öffnung 104a in der Rückwand 104, dann wird das Übertragungsglied 140 durch die Feder 142 bewegt, so daß die Kante 140 a mit der Öffnung 104 a zum Zusammenwirken kommt und den Schieber in seiner rückwärtigen Stellung verriegelt.
  • Gleichzeitig legt sich das Glied 140 an die Verlängerung 108 b an und verursacht deren Drehung um die Achse 138. Sobald sich die Verlängerung 108b dreht, wird auch der Hebel 108 in Umdrehung versetzt. Infolgedessen dreht sich die Spannbacke 434 um die Achse 138 und wird in den Kopf 100 zurückgezogen, wodurch der auf der Vorrichtung befestigte Spulenträger ausgeklinkt wird. Die Rolle 436 auf dem Hebel 108 in der Nähe der Spannbacke 434 wird dabei natürlich zusammen mit der Spannbacke 434 in den Kopf 100 zurückgezogen. Sobald sich der Hebel 108 dreht und die Eingriffselemente für den Spulenträger zurückzieht, dreht sich auch das Ende 108a des Hebels um die Achse 138 und drängt den Spulenhalter von der Anlagefläche 122 weg und wirft auf diese Weise den Spulenträger ab. Dadurch wird ein Spulenträger abgeworfen und gleichzeitig die Vorrichtung in ihrer Ruhestellung verriegelt. Soll andererseits ein Spulenträger auf der Vorrichtung befestigt werden, und muß die Vorrichtung infolgedessen in ihre Betriebsstellung gebracht werden, dann muß der Hebel 108 im entgegengesetzten Sinne verdreht werden, d. h., es wird ein Spulenträger über den Kopf 100 gegen die Hebel 108 a gestülpt. Der Spulenträger wird dann nach rückwärts geschoben, bis er an die Fläche 122 anstößt. Ist dieses erfolgt, dann hat sich das Hebelende 108 a um die Achse 138 gedreht, so daß es nun in seiner Nische 148 ruht. Selbstverständlich ist jetzt der Ansatz 108 b in seine ursprüngliche Stellung zurückgekehrt, die in F i g. 4 dargestellt ist, und das Glied 140 des Auslösers wird gegen die Kraft der Feder 142 in die Stiftöffnung 152 gedrückt, wodurch die Stiftkante aus der Öffnung 104 a herausgelangt und der Schieber 120 losgelassen wird. Die Feder 114 drückt infolgedessen den Schieber 120 ,zusammen mit dem Druckknopf 102 in der Längsrichtung gegen die Vorderseite der Vorrichtung. Sobald sich der Schieber 120 nach vorn bewegt, gelangt seine kegelförmige Oberfläche in Eingriff mit der Umfangskante der Rolle 436. Diese Rolle rotiert nun um ihre Achse 436a und wälzt sich längs der konischen Fläche des Schiebers 120 ab, wodurch die Rolfe 436 veranlaßt wird, sich aus dem Kopf 100 heraus und in Eingriff mit dem auf die Vorrichtung aufgesetzten Spulenträger zu bewegen.
  • Die Anordnung läßt erkennen, daß die Rolle 436 für die Wirkung des Erfindungsgedankens nicht von grundsätzlicher Bedeutung ist, weil die Spannbacke 434 in entsprechender Weise mit dem Spulenträger in Eingriff kommen kann. Wird die Rolle 436 jedoch weggelassen, dann sollte die Spannbacke 434 vorzugsweise die Gestalt eines Keils haben, um den Spulenträger einwandfreier auf der Vorrichtung festzuhalten. In der Praxis wird die Rolle 436 trotzdem bei einer bevorzugten Ausführungsform benutzt, um ein ausreichendes Hilfsmittel für die zwangsweise Befestigung eines Spulenträgers auf der Vorrichtung abzugeben. Außerdem liefert die Rolle 436 einen zwangläufigen Eingriff mit mindestens einem der Zähne des geriffelten Spulenträgers, der auf der Vorrichtung befestigt werden kann. Da die Rolle 436 sich dreht, wenn sie auf der Schieberoberfläche abrollt, ergibt sich außerdem, daß sie verschiedene Stellungen für den Eingriff mit dem Spulenträger ermöglicht, wodurch die Abnutzung an der Rolle sehr stark herabgesetzt wird. Wahlweise kann die Spannbacke 434 weggelassen werden, weil die Rolle 436 durchaus in der Lage ist, den erforderlichen Eingriff und die erforderliche Festlegung mit dem Spulenträger zu liefern.
  • Benutzt man diese Ausführungsform, dann ergibt sich ohne weiteres, daß die Spannbacken 106 in die Hebel 108 einbezogen werden können. Da nun ein Abzugszacken 108 sowohl die Spannbacke 434 als auch die Rolle 436 an seinem Ende aufweist, kann die Anzahl von Öffnungen in der Umfangsfläche des Kopfes 100 herabgesetzt werden. Diese Öffnungen werden aber jetzt die erforderlichen Abmessungen haben müssen, um den genannten einzigen Bauteil aufnehmen zu können. Bei einer bevorzugten Ausführungsform zeigt es sich, daß drei Abzugszacken mit Spannbacken und Rollen, die an ihnen befestigt waren, zufriedenstellende Ergebnisse lieferten.
  • Selbstverständlich sind die beiden beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen lediglich bevorzugte Ausführungsbeispiele, und es können Änderungen und Modifikationen an diesen Ausführungsformen vorgenommen werden, ohne daß deshalb der Rahmen der Erfindung verlassen zu werden braucht. So kann beispielsweise die Rückwand 104 in Wirklichkeit aus zwei Teilen bestehen, nämlich einer eigentlichen Rückwand 104, die mit der Motorwelle gekuppelt ist und an dem Gehäuse angeschraubt ist, und einem Mittelstück (zwischen der Fläche 122 und dem gestrichelten Linienzug 200) in Form eines Ringes, der die Verriegelungsstelle für die Kante 140a des Übertragungsgliedes 140 bildet. Die Rückseite des Kopfes 100 kann außerdem bei der praktischen Ausführung entweder durch die gestrichelten Linien 200 oder 202 begrenzt sein, wie dies in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, wodurch eine leichtere Montage der Vorrichtung ermöglicht wird.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Befestigung eines Spulenträgers, insbesondere für Magnettonbänder auf einer Welle, bestehend aus einem auf der Welle sitzenden Kopf mit einer Anschlagfläche für den aufgesetzten Spulenträger, Verriegelungsorganen, die den Spulenträger in der aufgesetzten Lage blockieren, und einem zentral angeordneten, axial verschiebbaren Druckknopf, bei dessen Betätigung die Verriegelungsorgane den Spulenträger freigeben, der dann durch Federkraft von der Anschlagfläche abgehoben wird, d a d u r c h gekennzeichnet, daß in dem Kopf (100, 104) radial bewegbare Spannbacken (106, 434) sitzen, die über konische Flächen (120 a) eines in dem Kopf (100, 104) angeordneten, durch eine Feder (114) axial nach außen drückbaren, mit dem Druckknopf (102) verbundenen Schiebers (120) in ihrer Verriegelungslage drückbar sind, und daß in dem Kopf (100, 104) Hebel (108) angelenkt sind, die von in dem Schieber (120) sitzende, durch Federn (142) radial nach außen drückbare Übertragungsglieder (140) aus der Anschlagfläche (122) mit einem Arm (108 a) herausschwenkbar sind, wenn der Schieber (120) seine die Spannbacken (106, 434) freigebende Lage einnimmt, in der er selbst durch die übertragungsglieder (140) verriegelbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die radial bewegbaren Spannbacken (106) mit Hilfe von Federn (156) gegen die konischen Flächen (120a) des Schiebers (120) drückbar sind und unter Zwischenschaltung von Rollen (136) an diesen Flächen anliegen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Übertragungsglieder (140) aus in Vertiefungen des Schiebers (120) verschiebbar gelagerten Riegeln bestehen, die so mit den Hebeln (108) zusammenwirken, daß die Verriegelung der Spannbacken (106) wieder aufhebbar ist, wenn die Hebel (108) beim Aufsetzen eines Spulenhalters zurückgeschwenkt werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannbacken (434) als zusätzliche Arme an den Hebeln (108) ausgebildet sind und Rollen (436) für die Zwecke des Anliegens an den konischen Flächen des Schiebers (120) tragen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 895384; deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1755 163, 1756 892; Patentschrift Nr. 14 935 des Amtes für Erfindungs-und Patentwesen in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands.
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