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DE1205163B - Hohlleiterkruemmer - Google Patents

Hohlleiterkruemmer

Info

Publication number
DE1205163B
DE1205163B DES79731A DES0079731A DE1205163B DE 1205163 B DE1205163 B DE 1205163B DE S79731 A DES79731 A DE S79731A DE S0079731 A DES0079731 A DE S0079731A DE 1205163 B DE1205163 B DE 1205163B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
waveguide
elbow
curvature
elements
measured
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES79731A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Phil Karl Schnetzler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES79731A priority Critical patent/DE1205163B/de
Publication of DE1205163B publication Critical patent/DE1205163B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P1/00Auxiliary devices
    • H01P1/02Bends; Corners; Twists

Landscapes

  • Control Of Motors That Do Not Use Commutators (AREA)

Description

  • Hohlleiterkrümmer Die Erfindung bezieht sich auf einen Krümmer aus einem Hohlleiter, der mittels in der Nähe beider Enden angebrachter kapazitiv wirkender Elemente weitgehend reflexionskompensiert ist.
  • Unter einem Hohlleiterkrümmer wird in diesem Zusammenhang ein Krümmer mit einem Hohlleiter kreisförmigen oder quadratischen Querschnitts verstanden, dessen Krümmungsradius ein Mehrfaches des Hohlleiterradius bzw. der halben Hohlleiterseite ist und dessen mittlere Länge mindestens eine halbe mittlere Hohlleiterwellenlänge beträgt.
  • Durch die deutsche Patentschrift 1119 931 ist es bekannt, in Hohlleiterbauteilen, wie Hohlleiterkrümmern, kleine, vorzugsweise aus dielektrischem Material bestehende Scheiben auf der Hohlleiterinnenwand in derartiger Größe und Verteilung vorzusehen, daß störende Reflexionen innerhalb des Hohlleiterbauteiles wenigstens -nahezu beseitigt werden. Für den Anbringungsort der Kompensationselemente im Hohlleiterbauteil existiert jedoch eine große Zahl von Stellen, so daß in manchen Fällen Schwierigkeiten dann auftreten können, wenn mit einer geringen Anzahl von solchen Kompensationselementen die Reflexionskompensation in sehr kurzer Zeit erfolgen soll. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn im Hohlleiterkrümmer Wellen mit unterschiedlicher Polarisation zu übertragen sind. Zwar ist zur Fig. 1 dieser Patentschrift angegeben, daß sich die Scheiben an den Enden eines Hohlleiterkrümmers befinden. Es handelt sich hierbei jedoch um einen Rechteckhohlleiter zur Übertragung einer einzigen Polarisation, bei dem die Scheiben offenbar wegen des dort angegebenen Verfahrens naturgemäß am einfachsten am Ende des Krümmers anzubringen sind.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Weg aufzuzeigen, wie die weitgehende Kompensation der in Hohlleiterkrümmern, insbesondere kreisförmigen oder quadratischen Querschnitts, zur Übertragung zweier Polarisationen entstehenden Reflexionen in besonders einfacher Weise erreicht werden kann.
  • Ausgehend von einem Hohlleiterkrümmer der eingangs geschilderten Art, wird diese Aufgabe erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei Hohlleitern, insbesondere kreisförmigen oder quadratischen Querschnitts, für die Übertragung zweier Wellenzüge, die senkrecht zueinander polarisiert sind, der Abstand der kapazitiv wirkenden Elemente, insbesondere Schrauben, von beiden Enden des Krümmers, gemessen auf dessen mittlerer Peripherie, zwischen einem Achtel und einem Viertel, insbesondere mit drei Sechzehntel, der mittleren Hohlleiterwellenlänge im Betriebsfrequenzbereich bemessen ist. Es ist zweckmäßig, die kapazitiven Elemente in der den maximalen und minimalen Krümmungsradius beinhaltenden Ebene, insbesondere auf der .Seite mit dem maximalen Krümmungsradius, anzuordnen.
  • In manchen Fällen ist es günstig, an Stelle eines kapazitiven Elementes mehrere, vorzugsweise aus Schrauben und/oder Zylindern bestehende, nahe beieinanderliegende, kapazitive Elemente so anzubringen, daß der Schwerpunkt der Elemente von den Enden des Krümmers aus und auf dessen mittlerer Peripherie gemessen, jeweils im Abstand von etwa drei Sechzehntel der Betriebswellenlänge im Hohlleiter zu liegen kommt.
  • Die Dicke und Eintauchtiefe der kapazitiv wirkenden Elemente, vorzugsweise Schrauben oder Zylinder, soll dabei zweckmäßig so gewählt werden, daß sich für beide Polarisationen die geringsten Reflexionen im Krümmer ergeben.
  • Bekanntlich ist der Eindeutigkeitsbereich im Hohlleiter mit kreisrundem oder quadratischem Querschnitt relativ schmal. Die Grenzfrequenz der nächsthöheren Welle liegt beim kreisförmigen Hohlleiter, z. B. bei der 1,3-fachen, beim quadratischen bei der 1,41-fachen Frequenz der Grenzfrequenz der Grundwelle. Die Reflexionen an einem Krümmer mit einem derartigen Querschnitt steigen für diejenige Welle, deren elektrischer Vektor in der Krümmungsebene liegt (sogenannte E-Krümmer), bei Annäherung an diese nächsthöhere Grenzfrequenz stark an. Es ist daher erforderlich, die höchste Betriebsfrequenz noch unter diese Grenzfrequenz zu legen. Andererseits soll die tiefste Betriebsfrequenz der Grenzfrequenz der Grundwelle nicht zu nahe kommen wegen der starken Frequenzabhängigkeit aller Größen in diesem Gebiet. Bei merklicher Bandbreite ist es daher empfehlenswert, die obere Bandgrenze nahe an die Grenzfrequenz der nächsthöheren Welle zu legen. Unter diesen Umständen verhält sich die Reflexion für die beiden Polarisationen ganz verschieden: Während der Krümmer für die Polarisation, deren elektrischer Vektor in der Krümmungsebene liegt, eine relativ hohe, mit steigender Frequenz zunehmende Reflexion aufweist, nimmt die von vornherein niedrigere Reflexion am Krümmer für die dazu senkrechte Polarisation mit steigender Frequenz noch ab. Es ist daher schwierig, die Reflexion in der einen Ebene für ein relativ breites Frequenzband zu erniedrigen, ohne sie in der anderen Ebene unzulässig ansteigen zu lassen. Würden daher zur Reflexionskompensation in einem Hohlleiterkrümmer aus einem Hohlleiter kreisförmigen Querschnitts kreisförmige Blenden angewendet, wie es an sich naheliegend ist, so würde dies nicht zum Erfolg führen. Die Reflexion könnte auch durch genügende Erhöhung des Krümmungsradius klein gehalten werden, jedoch gelangt man hierdurch zu geometrisch störend großen Krümmern. Ein ungleichmäßiger Krümmungsverlauf, wie er zur Erniedrigung des Reflexionsfaktors bei Rechteckkrümmern vorgeschlagen worden ist, ist schon aus fertigungstechnischen Gründen unerwünscht. Auch der übliche Abgleich mit Schrauben auf der Eingangsseite des Krümmers ist, außer bei sehr schmalen Frequenzbändern, kaum wirksam.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß man eine erhebliche und sehr breitbandige Verbesserung der Reflexionsverhältnisse in der Krümmungsebene unter effektiver Beibehaltung des niedrigen Wertes für die andere Ebene erhält, wenn man beide Enden des Krümmers in gleicher oder nahezu gleicher Weise kompensiert, durch Anbringen je eines in der Krürnmungsebene gelegenen kapazitiven Elementes, im Abstand von annähernd je drei Sechzehntel der Betriebswellenlänge des Hohlleiters von beiden Enden des Krümmers aus gerechnet. Das kapazitive Element, z. B. eine nicht zu dicke Schraube oder ein entsprechender Zylinder, wird hierzu auf einem Radius angebracht, der die mittlere Peripherie (Hohlleiterachse) in einem Abstand von etwa drei Sechzehntel der Betriebswellenlänge im Hohlleiter von beiden Enden des Krümmers, in diesen hinein gerechnet, schneidet. Dieses Maß kann zwischen einem Achtel und einem Viertel der Betriebswellenlänge im Hohlleiter liegen. Unter der Betriebswellenlänge im Hohlleiter wird hierbei die mittlere Hohlleiterwellenlänge im Betriebsfrequenzbereich verstanden.
  • Durch Wahl eines entsprechend kleinen Durchmessers der einzelnen Kompensationsschraube ist es möglich, die Einwirkung auf die andere Polarisation klein zu halten und damit, hinsichtlich des Reflexionsfaktors für diese Polarisation, besonders günstige Verhältnisse zu schaffen.
  • An Stelle eines einzigen kapazitiven Elementes an jedem Ende sind auch mehrere, benachbart zueinander angeordnete kapazitiv wirkende Elemente, wie Schrauben od. dgl., verwendbar. Für mehrere benachbarte kapazitive Kompensationselemente ist deren Schwerpunkt für die vorhergehenden Positionsangaben maßgeblich.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Figur gezeigt. In dieser Figur ist mit 1 die Wandung eines Hohlleiterkrümmers mit kreisförmigem oder quadratischem Querschnitt bezeichnet, der in der Krümmungsebene entlang der Hohlleiterlängsachse geschnitten ist. An beiden Enden des Krümmers sind die üblichen Verbindungsflansche 2 und 3 angebracht. Der größte Krümmungsradius ist mit R 1 bezeichnet, der auf die Hohlleiterachse bezogene mit R 2 und der kleinste Krümmungsradius mit R 3. Die kapazitiv wirkenden Elemente 4 und 5, in der Darstellung als kleine Zylinder erscheinend, sind in diesem Beispiel auf dem größten Krümmungsradius R 1 angebracht. Der Abstand von beiden Enden des Krümmers, auf dessen mittlerer Peripherie mit dem Radius R 2 gemessen, ist mit a bezeichnet und entspricht etwa drei Sechzehntel der Betriebswellenlänge im Hohlleiter.
  • In manchen Fällen ist es auch günstig, die kapazitiv wirkenden Elemente an den Stellen 6 bzw. 7 anzubringen. Weiterhin können, wie bereits erwähnt, eine Anzahl nahe beieinanderliegende, kapazitiv wirkende Elemente an Stelle der Elemente 4 und 5 angeordnet werden, wenn die Kompensation der Reflexionen im Krümmer besonders exakt erfolgen soll.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Krümmer aus einem Hohlleiter, der mittels in der Nähe beider Enden angebrachter kapazitiv _ wirkender Elemente weitgehend reflexionskompensiert ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Hohlleitern, insbesondere kreisförmigen oder quadratischen Querschnitts, für die Übertragung zweier Wellenzüge, die senkrecht zueinander polarisiert sind, der Abstand der kapazitiv wirkenden Elemente, insbesondere Schrauben, von beiden Enden des Krümmers, gemessen auf dessen mittlerer Peripherie, zwischen einem Achtel und einem Viertel, insbesondere mit drei Sechzehntel, der mittleren Hohlleiterwellenlänge im Betriebsfrequenzbereich bemessen ist.
  2. 2. Krümmer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die kapazitiven Elemente in der den maximalen und minimalen Krümmungsradius beinhaltenden Ebene, insbesondere auf der Seite mit dem maximalen Krümmungsradius, gelegen ist.
  3. 3. Krümmer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, da_ß an Stelle eines einzelnen kapazitiv wirkenden Elements mehrere, vorzugsweise aus Schrauben und/oder Zylindern bestehende, nahe beieinanderliegende, kapazitiv wirkende Elemente angebracht sind, deren Schwerpunkt von den Enden des Krümmers aus und auf dessen mittlerer Peripherie gemessen, jeweils im Abstand von etwa drei Sechzehntel der Betriebswellenlänge im Hohlleiter liegt.
  4. 4. Krümmer nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke und Eintauchtiefe der kapazitiv wirkenden Elemente derart groß gewählt ist, daß sich für beide Polarisationen die geringsten Reflexionen im Krümmer ergeben. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1119 931.
DES79731A 1962-06-01 1962-06-01 Hohlleiterkruemmer Pending DE1205163B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES79731A DE1205163B (de) 1962-06-01 1962-06-01 Hohlleiterkruemmer

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DES79731A DE1205163B (de) 1962-06-01 1962-06-01 Hohlleiterkruemmer

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1205163B true DE1205163B (de) 1965-11-18

Family

ID=7508406

Family Applications (1)

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DES79731A Pending DE1205163B (de) 1962-06-01 1962-06-01 Hohlleiterkruemmer

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DE (1) DE1205163B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119931B (de) 1960-07-11 1961-12-21 Siemens Ag Hohlleiterbauteil und Verfahren zur Kompensation von Reflexionsstellen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1119931B (de) 1960-07-11 1961-12-21 Siemens Ag Hohlleiterbauteil und Verfahren zur Kompensation von Reflexionsstellen

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