DE1204141B - Stapel- und Beschickungsgeraet - Google Patents
Stapel- und BeschickungsgeraetInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
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- B65G57/02—Stacking of articles by adding to the top of the stack
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Description
- Stapel- und Beschickungsgerät Die Erfindung betrifft ein Stapel- und Beschikkungsgerät zum selbsttätigen Stapeln und Transportieren von platten- und streifenförmigem, dem Gerät von einer Bearbeitungsmaschine in Längs- oder Querrichtung zugeführtem Gut, bestehend aus einem endlosen, in horizontaler Lage nicht verstellbarem Transportband und einem schwenkbar angelenkten, in der lotrechten Ebene sich automatisch um die Stapelguthöhe nach oben bzw. nach unten verstellenden, als endloses Transportband ausgebildeten Auslegerarm, welcher mit seinem Abgabeende stets in gleicher Entfernung zum Stapelplatz bleibt und demzufolge eine lotrechte Bewegung ausführt.
- Das Abstapeln von Werkstücken bei Holzbearbeitungsmaschinen ist wegen der unterschiedlichen Höhe dieser Maschinen sehr schwierig. Das Problem des schnellen Abstapelns bei der Bearbeitung der Werkstücke mit kontinuierlichem Vorschub kann meistens nur durch einen zweiten Bedienungsmann vorgenommen werden. Da nicht in jedem Falle eine zweite Arbeitskraft für alle Maschinen zur Verfügung steht, läßt man sehr oft die Werkstücke einfach hinter die Maschine auf die Erde fallen, um sie nach der Bearbeitung aufzuheben und auf einen Wagen zu stapeln.
- Es sind demzufolge Stapelgeräte bekanntgeworden, bei denen in einem Maschinengestell zwei miteinander gekoppelte, endlos umlaufende Transportbänder angeordnet sind. Das der Bearbeitungsmaschine vorgelagerte Transportband ist horizontal gelagert und in seiner Höhe nicht verstellbar. Das zweite Transportband ist als Auslegerarm ausgebildet. Das vordere Ende des Auslegerarms ist auf einer senkrechten Bahn mit konstantem Abstand zur jeweiligen Stapelfläche auf- und abbewegbar. Die beiden Transportbänder sind über einen gemeinsamen Drehpunkt unter Zwischenschaltung eines an der Gestellgrundplatte angelenkten Hebels verbunden. Nachteilig bei dem vorbeschriebenen Stapelgerät ist, daß bei einer Auf- und Abbewegung des Auslegerarms der gemeinsame Drehpunkt sich auf einer Kreisbahn bewegt, wodurch der Abstand des horizontalen Transportbandes gegenüber der Zubringermaschine jeweils unterschiedliche Abstände aufweist.
- Bei einer weiteren Ausführungsart von Stapelgeräten ist ein als Ausleger ausgebildetes Transportband vermittels einer Seilwinde, welche auf einem senkrechten Arm angeordnet ist, nach oben und unten verstellbar.
- Eine Verstellung in der horizontalen Ebene ist nicht gegeben. Demzufolge muß, gleichgültig in welcher Lage die Stapelung erfolgt - z. B. in der oberen oder unteren Lage immer mit gleicher Transport- bandlänge gearbeitet werden. Damit nun der Auslegerarm immer in gleichem Abstand zur Stapelfläche bleibt, ist es erforderlich, den Stapelwagen vor-bzw. zurückzufahren. Hierdurch ergibt sich ein weiterer Nachteil, der in dem Mehraufwand an Arbeitszeit zu erblicken ist.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Stapel- und Beschickungsgerät zu offenbaren, bei dem die aufgezeigten Mängel beseitigt sind. Zu diesem Zweck ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das nur horizontal fördernde Transportband zusammen mit dem Ausleger-Transportband im Maschinengestell lotrecht verstellbar ist, wobei die Schwenkachse des Auslegertransportbandes ortsfest im Maschinengestell in der Längsmittelebene des vorgeschalteten Transportbandes angeordnet ist und das Auslegertransportband in sich verlängerbar ist. Hierdurch wird erreicht, daß das Gerät ohne Lückenbildungen auf dem Transportweg aqf unterschiedliche Höhen vorgeschalteter Bearbeitungsmaschinen einstellbar ist.
- Weiterhin ist der Gegenstand der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Gestell befindliche endlose Transportband über eine Anzahl von Druckorganen von Hand oder auf maschinellem Wege höhenverstellbar angeordnet ist.
- Das im Maschinengestell eingebaute endlose Transportband weist zwei automatisch gesteuerte Tragschienen auf, deren Bewegung in die einzelnen Stellungen über von am Ablaufende der Tragschienen angeordnete Kontaktschalter gesteuerte Druckorgane zur Halterung des ankommenden Stapelgutes erfolgt.
- Ferner ist der Auslegerarm in der vertikalen Ebene zur Anpassung an die jeweilige Stapelhöhe und zu seiner Verlängerung bzw. Verkürzung durch über Kontaktschalter steuerbare, pneumatisch bzw. hydraulisch arbeitende separate Druckorgane betätigbar.
- Am Gestell ist ein Zusatzarm mit Einzugskolben zum Abziehen der Werkstücke vom Wagen auf das Transportband anbringbar.
- Letztlich ist der Gegenstand der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell durch eine an sich bekannte Spannvorrichtung mit der betreffenden Holzbearbeitungsmaschine od. dgl. zu einer lösbaren Einheit verbindbar ist.
- Für die Merkmale der Unteransprüche wird kein selbständiger Schutz beansprucht, sondern nur Schutz in Verbindung mit dem sie tragenden Hauptanspruch.
- Der Gegenstand der Erfindung soll nun an Hand von zwei Ausführungsbeispielen in der Zeichnung näher erläutert werden, es zeigt Fig. 1 eine schematische Darstellung des erfindungsgemäßen Stapel- und Beschickungsgerätes in Seitenansicht, F F i g. 2 eine Draufsicht gemäß F i g. 1, Fig. 3 eine weitere Ausführungsform des Stapel-und Beschickungsgerätes mit aufgesetztem Zusatzarm in Seitenansicht, F i g. 4 eine Draufsicht gemäß F i g. 3, F i g. 5 einen Ausschnitt einer weiteren Ausführungsform in Seitenansicht, Fig. 6 einen Ausschnitt einer Draufsicht gemäß Fig. 5.
- Das automatische Stapel und Beschickungsgerät hat einen schwenkbaren Auslegerarm 2, über den ein Transportband 13 läuft. Der schwenkbare Auslegerarm 2 wird über einen Kontaktschalter 14 durch den Pneumatik- oder Hydraulikkolben 4 von der tiefsten Stellung bei jedem abgestapelten Stück jeweiIs um eine Stapelguthöhe automatisch bis zur höchsten Stapelhöhe hochgedrückt. In dem Stapelarm befinden sich zwei Hydraulikkolben 11, die über einen Kontaktschalter 15 den Auslegerarm 2 automatisch verlängern, um das Stapelgut 1 in der Höhe gerade aufzustapeln.
- Auf.dem automatischen Stapel- und Beschickungsgerät (vgl. F i g. 1 und 2) sind zwei in der Höhe und zur Seite verstellbare Tragschienen 5, 6 mit Vorschub einrichtung angebracht, die das Stapelgut 1 über dem ersten Transportband 3 so lange tragen, bis das Stapelgut 1 mit dem letzten Ende an einen Kontaktschalter 16 stößt. Die beiden Tragschienen 5, 6 werden dann über den Schalter 16 durch die vier Pneumatik- oder Hydraulikzylinder 17, 18, 19, 20 zur Seite gestoßen, so daß das Stapelgut 1 über den schwenkbaren Auslegerann 2 auf den Stapelplatz befördert wird.
- Soll das Stapelgerät direkt von der Bearbeitungsmaschine aus in der Längsrichtung weitertransportieren und das Stapelgut 1 abpacken, so wird die Tragschiene 5 unter das erste Transportband 3 geschwenkt. Das Stapelgerät übernimmt mit dem Transportband 3 das Sfapelgut 1 und befördert es über den schwenkbaren Auslegerarm 2 auf den Stapelplatz. Im Stapelgerät sind vier Ständer 10 befestigt, die mit einem Handrad7 oder maschinell in jede beliebige Höhe einstellbar sind, so daß das Stapelgerät hinter jeder Maschine auf die richtige Tischhöhe eingestellt werden kann. Für den Transport zu den verschiedensten Arbeitsplätzen sind unter dem Stapelgerät vier Lenkrollen 9 angebracht. Die Ständer 10 werden dann ganz unter das Gerät 1 hochgedreht.
- Das Stapelgerät wird mit dem Handrad 7 hinter den Maschinen auf dem Boden festgeschraubt.
- Das automatische Stapel- und Beschickungsgerät läßt sich auch zur Beschickung von Maschinen in umgekehrter Laufrichtung einsetzen. Hierfür wird dann der Zusatzarm 21 auf das Gerät aufgesetzt. An dem Arm 21 ist ein Einzugskolben 23 befestigt, der die Werkstücke vom Wagen auf das Transportband 13 zieht. Das Werkstück wird über den beweglichen Auslegerarm 2 auf das Transportband 3 befördert.
- Stößt das Werkstück an einen Endschalter 24, wird das Werkstück durch zwei Pneumatik- oder Hydraulikkolben 25 hochgedrückt. Der Endschalter24 löst gleichzeitig den Kontakt für die vier Kolben 17, 18, 19, 20 aus, die die Tragschienen 5, 6 zur Seite ziehen.
- Durch eine Steuereinrichtung werden die Tragschienen 5, 6 dann wieder zusammengefahren, wenn das Werkstück über diesen liegt. Durch die Vorschubeinrichtung in den Tragschienen 5, 6 wird das Werkstück in die Bearbeitungsmaschine eingeschoben (vgl. Fig. 3 und 4).
- Über dem automatischen Stapel- und Beschikkungsgerät kann auch anstatt der Tragschienen 5, 6 ein einzelner Transportarm 12 mit zwei Tragkolben 26 angebracht werden, vgl. F i g. 5 und 6. Die Tragkolben26 sind am Ende der Kolbenstange27 mit Saugplatten 28 ausgestattet. Läuft jetzt ein Stück aus der Bearbeitungsmaschine heraus und stößt an einen Kontakt, so fährt der Tragkolben 26 die Tragkolbenstange 27 aus, und die Saugplatte 28 haftet auf dem Werkstück. Gleichzeitig läuft der Tragkolben 26 mit dem Werkstück 1 über eine Vorschubeinrichtung weiter. Nach einer einzustellenden Zeit wird der Tragkolben26 über ein Zeitrelais in Bewegung gesetzt.
- Das Stapelgut 1 wird jetzt über dem Transportband 3 von den Tragkolben 26 getragen. Ein Endschalter bewirkt, daß beide Tragkolben 26 dann das Stapelgut 1 auf das Transportband 13 aufsetzen. Gleichzeitig lösen sich die Saugplatten 28 und die Tragkolben 26 fahren in die Ausgangsstellung zurück. Das Stapelgerät, gleich welcher Art, läßt sich durch geeignete Spannmittel 8 (Schnellspannvorrichtung) mit der Holzbearbeitungsmaschine zu einer Einheit verbinden.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Stapel- und Beschickungsgerät zum selbsttätigen Stapeln und Transportieren von platten-und streifenförmigem, dem Gerät von einer Bearbeitungsmaschine in Längs- oder Querrichtung zugeführtem Gut, bestehend aus einem endlosen, in horizontaler Lage nicht verstellbaren Transportband und einem schwenkbar angelenkten, in der lotrechten Ebene sich automatisch um die Stapelguthöhe nach oben bzw. nach unten verstellenden, als endloses Transportband ausgebildeten Auslegerarm, welcher mit seinem Abgabeende stets in gleicher Entfernung zum Stapelplatz bleibt und demzufolge eine lotrechte Bewegung ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß das nur horizontal fördernde Transportband (3) zusammen mit dem Ausleger-Transportband (13) im Maschinengestell lotrecht verstellbar ist, wobei die Schwenkachse des Auslegertransportbandes ortsfest im Maschinengestell in der Längsmittelebene des vorgeschalteten Transportbandes (3) angeordnet ist und das Auslegertransportband (13) in sich verlängerbar ist.
- 2. Stapel- und Beschickungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das in dem Gestell befindliche endlose Transportband (3) über eine Anzahl von Druckorganen (10,25) von Hand oder auf maschinellem Wege höhenverstellbar angeordnet ist.
- 3. Stapel- und Beschickungsgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das im Maschinengestell eingebaute endlose Transportband (3) zwei automatisch gesteuerte Tragschienen (5, 6), deren Bewegung in die einzelnen Stellungen über von am Ablaufende der Tragschienen (5, 6) angeordnete Kontaktschalter (16) gesteuerte Druckorgane (17, 18, 19, 20) zur Halterung des ankommenden Stapelgutes (1) erfolgt, aufweist.
- 4. Stapel- und Beschickungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslegerarm (2) in der vertikalen Ebene zur Anpassung an die jeweilige Stapelhöhe und zu seiner Verlängerung bzw. Verkürzung durch über Kontaktschalter (14, 15) steuerbare, pneumatisch bzw. hydraulisch arbeitende separate Druckorgane (4.11) betätigbar ist.
- 5. Stapel- und Beschickungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell ein Zusatzarm(21) mit Einzugskolben (23) zum Abziehen der Werkstücke (1) vom Wagen auf das Transportband (13) anbringbar ist.
- 6. Stapel- und Beschickungsgerät nachAnspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell durch eine an sich bekannte Spannvorrichtung(8) mit der betreffenden Holzbearbeitungsmaschine od. dgl. zu einer lösbaren Einheit verbindbar ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 905 356, 812 537; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 787 189; britische Patentschrift Nr. 775 937; österreichische Patentschrift Nr. 191 330; USA.-Patentschriften Nr. 2901 250, 2642221, 2 627 354, 2477 830, 1 033 951.
Priority Applications (5)
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