DE1204030B - Rohrhalterung aus Kunststoff - Google Patents
Rohrhalterung aus KunststoffInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft eine Rohrhalterung aus Rohrhalterung aus Kunststoff Kunststoff, wie sie bei der Verlegung von Rohrleitungen Verwendung finden. Ihr liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfachere und wirtschaftlichere Rohrhalterung aus Kunststoff zur Befestigung der Enden zweler aneinanderschließender Rohre einer Rohrleitung an einer Unterlage zu schaffen, die insbesondere für Regenwasser- und Abwasserleitungen vorgesehen ist, aber beispielsweise für die Leitung von Luft in Lüftungsanlagen angewandt werden kann.
- Zur Befestigung der Enden zweier aneinanderschließender Rohre einer Rohrleitung an einer Unterlage sind Rohrhalterungen bekannt, die fest eingespritzte Befestigungsösen aufweisen, die jedoch keine glatten öffnungen zur Aufnahme von Rohrenden haben. Ferner sind Rohrhalterungen bekannt, bei denen die Befestigungselemente mit einer Rohrkupplung zum Verbinden der Rohrenden einstückig ausgebildet sind. Solche Rohrkupplungen weisen auch Gewinde für spezielle Verbindungsmittel auf. Dabei entspricht der Innendurchmesser der Rohrkupplung dem Innendurchmesser des Rohres, nicht jedoch dessen Außendurchmesser, und die Rohre sind in den Verbindungsmitteln, z. B. überwurfschrauben od. dgl., durch Reibung zwischen den Rohrenden und Dichtungsringen festgehalten. Auch sind bei Regenwasserleitungen Rohrhalterungen bekannt, bei denen Befestigungslaschen od. dgl. durch Blechstreifen gebildet werden, die gleichzeitig durch Zusammenhalten zugeordneter Falze an den zusammenstoßenden Blechkanten die Blechrohre in Art eines Schiebeverschlusses zusammenhalten.
- Alle diese bekannten Rohrhaltelungen sind verhältnismäßig kompliziert ausgebildet, daher weder billig herzustellen noch leicht handzuhaben. Außerdem sind die bekanntgewordenen Ausführungsformen für die Herstellung durch Pressen, Spritzen od. dgl. aus Kunststoff ungeeignet, da bei ihrer Ausbildung den dort zu berücksichtigenden fertigungstechnischen Verhältnissen nicht hinreichend Rechnung getragen ist.
- Zur Lösung der eingangs definierten Erfindungsaufgabe geht die Erfindung aus von einer Rohrhalterung aus Kunststoff zur Aufnahme und Befestigung der Enden zweier aneinanderschließender Rohre einer Rohrleitung an einer Wand oder einer ähnlichen Unterlage, bestehend aus einer Muffe, in welche die glatten Enden der Rohre einschiebbar sind, und aus einem Fuß, der mit öffnungen zur Aufnahme von Befestigungsmitteln versehen ist. Erlindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß der Fuß und die Muffe in an sich bekannter Weise als getrennte Teile ausgeführt sind, die mittels ineinanderschiebbarer Führungsteile in Richtung der Rohrachse bis zu einem Anschlag am Fuße zusammensteckbar sind, wobei an der Muffe ein Vorsprung mit einer Ausnehmung vorgesehen ist, in die zur Verriegelung der Führungsteile eine federnde Sperrklinke am Fuß einrastbar ist.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung einer Rohrhalterung ergibt sich eine beträchtliche Vereinfachung derselben und eine Herabsetzung der Erzeugungskosten solcher Rohrhalterungen. Insbesondere im Hinblick auf die moderne Kunststofftechnik ist die erfindungsgemäße Ausbildung der Rohrhalterung vorteilhaft, da in einfacher Weise die entsprechenden Befestigungsmittel aus Kunststoff herstellbar sind.
- Die erfindungsgemäße Ausbildung der Rohrhalterung ergibt einerseits eine feste Verbindung der Längsachse der Muffe und verhindert jegliche Verschiebung, wenn die Muffe mit dem Fuß verbunden ist, andererseits können die Rohre aber durch Ausheben aus der Befestigung leicht ausgewechselt werden.
- Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine Seitenansicht einer Verbindungsmuffe, F i g. 2 einen Längsschnitt durch diese Verbindungsmuffe, F i g. 3 eine Unteransicht der F i g. 1, F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie Xll-XII der F i g. 3, F i g. 5 eine Seitenansicht eines Fußes zur Befestigung der Verbindungsmuffe nach den F i g. 1 bis 4 auf einer Unterlage, F i g. 6 eine Draufsicht auf F i g. 5 und F i g. 7 einen Längsschnitt durch den Fuß nach Fig. 5.
- Die Verbindungsmuffe 10, in welche die zu verbindenden und zu befestigenden Rohrenden eingeschoben werden, ist zylindrisch und weist einen inneren Anschlagbund 11 auf. Dieser Bund 11 ist so angeordnet, daß seine Entfernung von dem einen Ende der Muffe 10 etwa 1 cm größer ist als vom anderen Ende. Dadurch wird eine Ausdehnung oder eine Justierung des Rohmetzes gestattet, wenn jedes der eingeführten Rohrenden bis zur selben Tiefe eingesteckt ist. Zur Bestimmung dieser Einstecktiefe können die Rohre außen eine entsprechende Markierung aufweisen. Der Innendurchmesser der Muffe ist so groß, daß sich die glatten Enden der Rohre leicht einschieben lassen. Am oberen Ende ist die Muffe 10 durch einen Außenwulst 12 verstärkt.
- Die Verbindungsmuffe, wie sie in den F i g. 1 bis 4 dargestellt ist, besitzt an einer Seite räumlich getrennte parallele Führungsstege 14, die eine Art Kanal 15 zwischen sich frei lassen, wodurch es möglich ist, die Muffe sicher und fest auf einem Fuß 16 gemäß den F i g. 5 bis 7 zu befestigen. Dieser Fuß 16 ist an zwei oder mehreren Punkten mit Löchern 17 versehen zur Befestigung auf einer Unterlage.
- Der Fuß 16 weist einen flachen Teil 18 auf, der an der Unterlage anliegt, und ist an der entgegengesetzten Seite 19 konkav gekrümmt, wobei sich die Krümmung der Außenoberfläche der Verbindungsmuffe anpaßt. Die seitlichen Teile 20 des Fußes sind mit Führungsnuten 21 versehen, welche die Führungsstege 14 der Verbindungsmuffe 10 aufnehmen. Wie die F i g. 1 bis 4 zeigen, weist die Verbindungsmuffe 10 einen Vorsprung 22 mit ähnlichem Querschnitt wie der Fuß 16 auf. Dieser Vorsprung ist mit einem Rand versehen, der auf einem Absatz 23 am oberen Ende des Fußes zum Aufliegen kommt. Der Vorsprung 22 kann auch von der Verbindungsmuffe getrennt hergestellt seK Der Fuß 16 ist am unteren Ende 24 ganz oder nur im Bereich der Führungsnuten geschlossen. Der Fuß 16 ist, wie dargestellt, mit einer Sperrklinke 25 versehen, die eine Ausnehmung 220 in dem Vorsprung 22 durchgreift und mit dem oberen Rand dieses Vorsprunges der Verbindungsmuffe zusammenwirkt, so daß die Muffe 10 am ,te Trennung gesichert ist. Fuß 16 gegen unbeabsichtig Die Lösung der Sperrklinke kann leicht durch einen Schraubenzieher oder ein anderes Werkzeug erfolgen. Falls erforderlich, können die Rohrenden in die Verbindungsmuffe eingeklebt werden.
- Für die Herstellung der Verbindungsmuffen durch Pressen ist es vorteilhaft, die Innenseite der Muffe von den Enden aus konisch verlaufen zu lassen, wodurch die Entfernung des Preßkernes nach dem Preßvorgang erleichtert wird. Als Kunststoff für die Herstellung der Muffe und des Fußes ist z. B. Polyvinylchlorid oder Polypropylen geeignet.
Claims (1)
- Patentanspruch: Rohrhalterung aus Kunststoff zur Befestigung der Enden zweier aneinanderschließender Rohre einer Rohrleitung an einer Unterlage, bestehend aus einer Muffe, in welche die glatten Enden der Rohre einschiebbar sind, und aus einem Fuß, der mit Löchern zur Aufnahme von Befestigungsmitteln versehen ist, dadurch gekennz e i c h n e t, daß der Fuß (16) und die Muffe (10) in an sich bekannter Weise als getrennte Teile ausgeführt sind, die mittels ineinanderschiebbarer Führungsteile (21 bzw. 14) in Richtung der Rohrachse bis zu einem Anschlag (24) am Fuß zusammensteckbar sind, wobei an der Muffe ein Vorsprung (22) mit einer Ausnehmung (220) vorgesehen ist, in die zur Verriegelung der Führungsteile (14, 21) eine federnde Sperrklinke (25) am Fuß einrastbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 925 743; französische Patentschriften Nr. 637 589, 660 363, 833 179; britische Patentschrift Nr. 613 940.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA36360A DE1204030B (de) | 1960-12-23 | 1960-12-23 | Rohrhalterung aus Kunststoff |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEA36360A DE1204030B (de) | 1960-12-23 | 1960-12-23 | Rohrhalterung aus Kunststoff |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1204030B true DE1204030B (de) | 1965-10-28 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
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| DE (1) | DE1204030B (de) |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR637589A (fr) * | 1926-11-09 | 1928-05-03 | Fr De Filetage Indesserrable D | Tubes ayant une section en forme de spirale d'archiméde ou autre, permettant leur raccord instantané |
| FR660363A (fr) * | 1927-12-27 | 1929-07-10 | Raccords à self-obturation mécanique | |
| FR833179A (fr) * | 1937-06-02 | 1938-10-13 | Etablissements Daubron Soc D | Perfectionnements aux dispositifs de raccordement des tuyaux rigides avec des pièces fixes |
| GB613940A (en) * | 1946-02-22 | 1948-12-07 | G A Harvey & Company London Lt | Improvements relating to the manufacture of rainwater down-pipes |
| DE925743C (de) * | 1953-12-23 | 1955-03-28 | Ingbuero Hollender & Co | Isolierende und waermefeste Rohrverbindung |
-
1960
- 1960-12-23 DE DEA36360A patent/DE1204030B/de active Pending
Patent Citations (5)
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