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DE1203337B - Anordnung zur Verbindung der Aussenleiter koaxialer Leitungen - Google Patents

Anordnung zur Verbindung der Aussenleiter koaxialer Leitungen

Info

Publication number
DE1203337B
DE1203337B DED42143A DED0042143A DE1203337B DE 1203337 B DE1203337 B DE 1203337B DE D42143 A DED42143 A DE D42143A DE D0042143 A DED0042143 A DE D0042143A DE 1203337 B DE1203337 B DE 1203337B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soldering
sleeve
coaxial lines
outer conductors
arrangement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED42143A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Schramm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FERNKABEL GES MIT BESCHRAENKTE
Original Assignee
FERNKABEL GES MIT BESCHRAENKTE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FERNKABEL GES MIT BESCHRAENKTE filed Critical FERNKABEL GES MIT BESCHRAENKTE
Priority to DED42143A priority Critical patent/DE1203337B/de
Publication of DE1203337B publication Critical patent/DE1203337B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R9/00Structural associations of a plurality of mutually-insulated electrical connecting elements, e.g. terminal strips or terminal blocks; Terminals or binding posts mounted upon a base or in a case; Bases therefor
    • H01R9/03Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections
    • H01R9/05Connectors arranged to contact a plurality of the conductors of a multiconductor cable, e.g. tapping connections for coaxial cables
    • H01R9/0503Connection between two cable ends

Landscapes

  • Multi-Conductor Connections (AREA)

Description

  • Anordnung zur Verbindung der Außenleiter koaxialer Leitungen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Verbindung der Außenleiter koaxialer Leitungen mittels einer die Außenleiter überbrückenden, längsgeschlitzten zylindrischen Hülse. Die Fernmeldekabel werden in zunehmendem Maße mit koaxialen Leitungen versehen, die an den Spleißstellen der Fernmeldekabel miteinander verbunden werden müssen. Die Herstellung solcher Verbindungen soll mit den bisher üblichen Werkzeugen durchführbar sein; die Verbindung soll aber auch ohne Zerstörung der Leiterenden und ohne Veränderung des Isoliermaterials zwischen dem Innen- und Außenleiter wieder gelöst werden können. Sowohl für die Herstellung der Verbindung als auch für die fertige Spleißstelle soll der Platzbearf ein Minimum sein. Die Verbindung der Außenleiter soll außerdem so erfolgen, daß die elektrischen Eigenschaften der koaxialen Leitungen an der Verbindungsstelle nicht oder nur unwesentlich verändert werden. Da bei koaxialen Leitungen mit einem bestimmten Wellenwiderstand das Isoliermaterial zur Halterung des Innenleiters in der verschiedensten Art ausgeführt sein kann, wird an einen Verbindungsspleiß auch noch die Forderung gestellt, daß er für möglichst alle Ausführungen von koaxialen Leitungen verwendbar ist.
  • Die bekannten Anordnungen zur Verbindung der Außenleiter koaxialer Leitungen sind speziell für koaxiale Leitungen mit größerem Durchmesser geschaffen worden und eignen sich nicht im gleichen Maße für die Verbindung koaxialer Leitungen mit kleineren Abmessungen. Mit der Verringerung der Abmessungen einer koaxialen Leitung werden aber die Forderungen an die Maßhaltigkeit und Stabilität des Isoliermaterials größer. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht nun darin, eine Verbindungsanordnung zu schaffen, bei der zwar die Vorteile der Lötverbindungen, nämlich eindeutiger Stromübergang, ausgenutzt werden, aber auch die Nachteile der Lötverbindungen, nämlich die thermische Belastung der Isolierstoffe beim Lötvorgang, vermieden werden. Trotz der gestellten strengen Forderung soll die Verbindung zwischen koaxialen Leitungen in einfacher Weise und mit einfachen Werkzeugen herstellbar sein.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung wird eine längsgeschlitzte Löthülse mit in der Nähe ihrer beiden Enden von den beiden Kanten des Längsschlitzes ausgehenden, je zwei sich gegenüberliegenden Lötfahnen, deren Flächen parallel zur Längsachse der Löthülse liegen, benutzt, während an den Enden der Außenleiter der koaxialen Leitungen je eine vom Außenleiter ausgehende und aus dessen Leitermaterial gebildete Lötfahne vorgesehen ist, die beim überschieben der Löthülse zwischen die Lötfahnen dieser Hülse zu liegen kommt und nach dem Zusammendrücken der Lötfahnen an der Löthülse mit diesem verlötet wird. über die Löthülse wird ein längsgeschlitztes, vorzugsweise aus Stahl bestehendes Rohr geschoben, das über der Löthülse so weit verdreht wird, daß der Schlitz der Löthülse abgedeckt ist. Dieses Rohr kann man vorteilhafterweise so lang ausbilden, daß es den Schlitz zwischen den Lötfahnen der Löthülse vollkommen abdeckt.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
  • Die F i g. 1 zeigt schematisch eine Anordnung zur Verbindung der Außenleiter 1 koaxialer Leitungen. Mittels eines einfachen Werkzeuges wird von den Außenleitern der zu verbindenden Leitungen je eine Lötfahne 2 so herausgebogen, daß die Flächen der Lötfahnen in einer Fläche parallel zur Leiterachse liegen.
  • Nach dem Aufstecken von zwei Isolierscheiben 3 zur Zentrierung des Innenleiters und nach dem Durchverbinden des Innenleiters 4 mittels einer kleinen Löthülse 5 sowie nach dem Aufbringen eines sich überlappenden längsgeschlitzten Isolierröhrchens 6 aus Kunststoff über dem Innenleiterspleiß einschließlich der aus dem Außenleiter herausragenden Leiterisolierung 7 wird die bereits vor der Montage auf den Außenleiter geschobene zylindrische Außenleiterlöthülse 8, die längsgeschlitzt und mit zu den Lötfahnen 2 der Außenleiter korrespondierenden Lötfahnen 9 versehen ist, so weit über den Spleiß gebracht, daß die Außenleiterlötfahnen 2 zwischen die Lötfahnen 9 der Außenleiterlöthülse zu liegen kommen. Die Lötfahnen der Außenleiterlöthülse und der Außenleiter werden miteinander verlötet, wobei mittels einer geeigneten Klemmvorrichtung die sich gegenüberliegenden Lötfahnen 9 fest auf die Außenleiterlötfahnen 2 gedrückt werden. Infolge der Masse und des wärmeableitenden Materials der Klemmbacken der Klemmvorrichtung wird die Erwärmung der wärmeempfindlichen Isolierung 7 zwischen Innen- und Außenleiter auf ein Minimum beschränkt und damit das Verformen des Isoliermaterials verhindert.
  • Um den Längsschlitz der Außenleiterlöthülse weitgehend zu überdecken, kann, wie auch die F i g. 2 und 3 zeigen, ein längsgeschlitztes Eisenrohr 10 über die Außenleiterlöthülse 8 geschoben und anschließend um etwa 180° gedreht werden. Die zylindrische längsgeschlitzte Außenleiterlöthülse 8 ist so ausgeführt, daß ihre Enden von den Lötfahneninnenkanten ab fest auf den Außenleitern aufliegen, wobei der zwischen den Innenkanten der Außenleiterlötfahnen liegende Teil, der über der Innenleiterlöthülse liegt, im Außen- und Innendurchmesser um ein geringes größer gehalten ist als die Durchmesser der Enden. Hierdurch wird die Verschiebung der Außenleiterlöthülse auf dem Außenleiter sowie das Aufschieben des Eisenrohres, dessen Innendurchmesser gleich dem des Außendurchmessers des Mittelteiles der Außenleiterlöthülse ist, erleichtert.
  • Der Durchmesser der Innenleiterlöthülse 5 sowie die Abmessungen und die Art des Materials der zentrierenden und isolierenden Scheiben 3 sowie des Isolierröhrchens 6 werden so abgestimmt, daß sie den gering verschiedenen elektrischen Eigenschaften der einzelnen Konstruktionen koaxialer Leitungen angepaßt sind. Bei der Anordnung nach der Erfindung ist von besonderem Vorteil, daß an den zu verbindenden koaxialen Leitungen mit Ausnahme der Herstellung der Lötfahnen 2 keine die geometrischen Abmessungen der Leitungen ändernden Maßnahmen notwendig sind; an den Leitungsenden braucht unterhalb des Außenleiters weder Isoliermaterial entfernt noch eingeschoben zu werden. Beim Verlöten bzw. beim eventuell erforderlichen Auflöten der Verbindungsstelle dringt an das wärmeempfindliche Isoliermaterial keine übermäßige Wärme, da die Wärmeleitwege über die Lötfahnen lang genug sind und die Lage der Lötfahnen eine gute Möglichkeit zur Kühlung der nicht zu verlötenden Teile bietet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zur Verbindung der Außenleiter koaxialer Leitungen mit einer die Außenleiter überbrückenden längsgeschlitzten zylindrischen Hülse, gekennzeichnet durch eine Löthülse mit in der Nähe ihrer beiden Enden von den beiden Kanten des Längsschlitzes ausgehenden, je zwei sich gegenüberliegenden Lötfahnen (9), deren Flächen parallel zur Längsachse der Löthülse liegen, und durch je eine an den Enden der Außenleiter der koaxialen Leitungen herausgebogene Lötfahne (2) für die Verlötung mit den Lötfahnen der Löthülse.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über die Löthülse ein längsgeschlitztes Rohr (10) angeordnet ist und daß der Schlitz dieses Rohres so weit gegenüber dem Schlitz der Löthülse verdreht ist, daß der Schlitz der Löthülse abgedeckt ist.
DED42143A 1963-07-31 1963-07-31 Anordnung zur Verbindung der Aussenleiter koaxialer Leitungen Pending DE1203337B (de)

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DE1203337B true DE1203337B (de) 1965-10-21

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