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DE1203361B - Elektrische Regeleinrichtung fuer eine physikalische Groesse - Google Patents

Elektrische Regeleinrichtung fuer eine physikalische Groesse

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Publication number
DE1203361B
DE1203361B DEB60691A DEB0060691A DE1203361B DE 1203361 B DE1203361 B DE 1203361B DE B60691 A DEB60691 A DE B60691A DE B0060691 A DEB0060691 A DE B0060691A DE 1203361 B DE1203361 B DE 1203361B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
control
control device
battery
rectifier
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB60691A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Seeger
Theodor Hoewer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Original Assignee
Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH filed Critical Beteiligungs und Patentverwaltungs GmbH
Priority to DEB60691A priority Critical patent/DE1203361B/de
Priority to CH1455961A priority patent/CH402122A/de
Priority to GB46637/61A priority patent/GB957492A/en
Publication of DE1203361B publication Critical patent/DE1203361B/de
Priority to GB2207/66A priority patent/GB1080524A/en
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/28Clamped connections, spring connections
    • H01R4/50Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw
    • H01R4/5033Clamped connections, spring connections utilising a cam, wedge, cone or ball also combined with a screw using wedge or pin penetrating into the end of a wire in axial direction of the wire
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02PIGNITION, OTHER THAN COMPRESSION IGNITION, FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES; TESTING OF IGNITION TIMING IN COMPRESSION-IGNITION ENGINES
    • F02P7/00Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices
    • F02P7/02Arrangements of distributors, circuit-makers or -breakers, e.g. of distributor and circuit-breaker combinations or pick-up devices of distributors
    • F02P7/021Mechanical distributors
    • F02P7/025Mechanical distributors with noise suppression means specially adapted for the distributor

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)
  • Control Of Charge By Means Of Generators (AREA)

Description

  • Elektrische Regeleinrichtung für eine physikalische Größe Es kommt häufig vor, daß in einer industriellen Anlage irgendeine Betriebsgröße, z. B. eine Temperatur, ein Druck oder eine elektrische Spannung, einen bestimmten Wert nicht überschreiten soll und daß demgemäß eine selbsttätige Regelung dieser Größe vorgesehen wird. Das kommt vor allem in Betracht bei elektrischen Energieversorgungsanlagen mit Akkumulatorenbatterien, wobei es sich um reinen Ladebetrieb oder einen Pufferbetrieb handeln kann. Herbei muß dafür gesorgt werden, daß jeweils dann, wenn die Batterie ihren Ladeendzustand erreicht, zur Vermeidung einer schädlichen Erwärmung der Batterieflüssigkeit der Ladestrom bis auf einen kleinen Ladeerhaltungsstrom herabgesetzt wird, so daß die Spannung der Batterie einen gewissen Wert nicht überschreitet. Beispielsweise ist das bei Beleuchtungsanlagen für Kraftfahrzeuge oder Reisezugwagen der Fall, bei denen während des Stillstandes die benötigte elektrische Energie der Batterie entnommen und diese während der Fahrt aufgeladen wird. Dies geschieht vorzugsweise mittels Drehstromerzeugern, die von Fahrzeugachsen angetrieben werden und gleichzeitig mit der Batterieladung die Verbraucher mit Energie versorgen können. Es kann sich aber auch um stationäre Batterieladeeinrichtungen handeln, die an ein Wechselstromnetz angeschlossen sind und einen Ladegleichrichter aufweisen.
  • Man hat in den genannten Fällen zur selbsttätigen Regelung der Batteriespannung Regeleinrichtungen mit vormagnetisierten Drosseln und/oder Transistoren verwendet. Die Erfindung bezweckt, eine Spannungsregelung in Fällen der genannten Art, aber auch eine selbsttätige Regelung irgendeiner anderen Betriebsgröße, mit besonders einfachen Mitteln zuverlässig herbeizuführen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine elektrische Regeleinrichtung für eine physikalische Größe, bei welcher der Eingang des Stellgliedes in Abhängigkeit von der Regelabweichung durch einen steuerbaren Halbleiter überbrückt wird, vorzugsweise zur Batterieladung; und die Erfindung besteht in erster Linie darin, daß eine von einer Halbwellenspannung in an sich bekannter Weise gespeiste Vierschichttriode vorgesehen ist, die den Eingang des Stellgliedes im Sinne einer Zweipunktregelung zeitweise kurzschließt.
  • Einen steuerbaren Siliziumgleichrichter mit einer Halbwellenspannung zu speisen, ist bei einer Prüfschaltung bekannt, mittels deren die Sperr- und Leitkennlinien sowie die Zündung des steuerbaren Siliziumgleichrichters gemessen werden. Hierbei wird nur jede zweite Halbwelle der Wechselspannung ausgenutzt, während bei der Regeleinrichtung nach der vorliegenden Erfindung auch die Umkehrphasen des Wechselstromes wirksam werden.
  • Es ist auch bekannt, eine gittergesteuerte Entladungsröhre an zwei einander gegenüberliegende Ecken einer Gleichrichter-Graetz-Schaltung zu legen, die mit ihren beiden anderen Ecken zwischen einem z. B. einphasigen Wechselstromnetz und einem Wechselstromverbraucher liegt. Das geschieht zur beliebigen Steuerung des Wechselstrom-Verbrauchers nach Maßgabe der Gittersteuerung.
  • Eine Zweipunktregelung ist zwar für Stromrichterantriebe, und stromrichtergespeiste Erregerkreise angewendet worden, wobei der Mittelwert der Gleichspannung durch die Zündhäufigkeit und die Brenndauer des Stromrichters bestimmt, d. h. dieser entweder bei einem konstanten Zündwinkel oder gar nicht gezündet wird, doch wird diese Zweipunktregelung nicht durch eine von einer Halbwellenspannung gespeiste, den Eingang eines Stellgliedes kurzschließende Vierschichttriode bewirkt.
  • Ferner ist eine Regeleinrichtung bekannt, mittels deren die Ausgangsspannung eines Gleichstromerzeugers im wesentlichen konstant gehalten wird. Hierbei wird der durch eine Nebenschluß-Erregerwicklung des Stromerzeugers fließende Strom durch eine Impulssteuerung beeinflußt, und zwar mittels eines Transistors, der in Reihe mit der Errgerwicklung geschaltet ist. Dieser wird durch einen Magnetverstärker gesteuert, dessen Magnetfluß nach Maßgabe der jeweiligen Differenz zwischen einer konstanten Spannung und der Ausgangsspannung des Stromerzeugers geändert wird. Hierzu werden zwei weitere Transistoren, zwei Batterien und eine Wechselstromquelle mit einem Transformator benötigt. Demgegenüber bringt die vorliegende Erfindung den Fortschritt, daß eine sehr genaue Regelung mit erheblich einfacheren Mitteln erzielt wird.
  • Außerdem wird bei einer Regeleinrichtung nach der vorliegenden Erfindung zum Konstanthalten einer Generatorspannung die Selbsterregung ohne Anwendung einer Fremdstromquelle eingeleitet.
  • Bei einer Regeleinrichtung nach der Erfindung wird die Halbwellenspannung zweckmäßig durch einen Gleichrichter erzeugt, in dessen Wechselstromzuleitung entsprechend dem bekannten Prinzip der Parallelstabilisierung ein Widerstand eingeschaltet ist. Dieser Widerstand ist ein induktiver Widerstand in Form einer Luftspaltdrossel oder einer vorinagnetisierten Drossel, zu dem z. B. ein ohmscher Widerstand parallel geschaltet ist. Die Steuerspannung der Vierschichttriode kann bei der Regelung einer Spannung von einem Potentiometer abgegriffen werden, an dem die zu regelnde Spannung liegt. Es ist zur Vermeidung des Temperatureinflusses bekanntlich auch möglich, daß die Steuerspannung der Vierschichttriode gebildet wird durch den Unterschied zwischen dem in einem Widerstand auftretenden Spannungsabfall und der Sperrspannung einer Zenerdiode, die beide parallel zueinander - vorzugsweise über je einen weiteren Widerstand - an die zu regelnde Spannung gelegt sind. Das Stellglied kann bei einer Regeleinrichtung nach der Erfindung eine Erregerwicklung eines Stromerzeug*ers, aber auch, z. B. bei einem Batterieladegerät, eine Vormagnetisierungswicklung einer Drossel sein, die sich in einer Verbindungsleitung zwischen dem Netz und dem Ladegleichrichter befindet, wobei die Batteriespannung als Regelgröße die Steuerspannung der Vierschichttriode beeinflußt.
  • In den Zeichnungen sind in F i g. 1 und 6 bis 9 Schaltbilder für verschiedene Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes wiedergegeben.
  • F i g. 2 und 3 zeigen Schaltbilder zur Erläuterung des Aufbaues einer Vierschichttriode, während F i g. 4, 5 und 10 Schaubilder zur Erläuterung der beim Erfindungsgegenstand auftretenden Vorgänge darstellen.
  • Bei der Schaltung nach F i g. 1 ist an einen Drehstromerzeuger 1 ein Ladegleichrichter 2 angeschlossen, der eine Akkumulatorenbatterie 3 speist und einen Verbraucher 4, der über einen Schalter 5 parallel zu der Batterie 3 geschaltet ist, mit Energie versorgen kann. Es handelt sich beispielsweise um eine für Reisezugwagen bestimmte Beleuchtungsanlage, deren Stromerzeuger 1 von einer Fahrzeugachse angetrieben wird.
  • Der Stromerzeuger 1 hat eine Nebenschlußerregung. Die Erregerwicklung 6 wird von einem Erregergleichrichter 7 gespeist, der über einen Transformator 8 an zwei Phasenleitungen zwischen dem Stromerzeuger 1 und dem Gleichrichter 2 angeschlossen ist. In eine Verbindungsleitung zwischen der Sekundärwicklung des Transformators 8 und dem Erregergleichrichter 7 ist eine Luftspaltdrossel 9 eingeschaltet.
  • Parallel zu der Erregerwicklung 6 ist eine Vierschichttriode 10 derart geschaltet, daß ihre Anode 11 mit dem Pluspol des Erregergleichrichters 7 und ihre Kathode 12 mit dem Minuspol des Gleichrichters 7 verbunden ist. Die Steuerelektrode 13 der Vierschichttriode 10 ist mittels einer Leitung 14 an den Pluspol der Batterie 3 angeschlossen. Die Kathode 12 ist durch eine Leitung 15 mit dem Abgriff eines Potentioineters verbunden, das parallel zu der Batterie 3 und dem Verbraucher 4 geschaltet ist.
  • F i g. 2 zeigt schematisch den physikalischen Aufbau der Vierschichttriode. Danach besteht diese aus zwei Transistoren, von denen der Transistor T" den Schichtenaufbau P-N-P und der Transistor T, den Aufbau N-P-N hat. Beim Transistor T, bildet die erste P-Schicht die Anode 11, während die zweite N-Schicht des Transistors T, die Kathode 12 der Vierschichttriode bildet. Die beiden anderen Schichten N und P der beiden Transistoren sind parallel zueinander geschaltet. Die P-Schicht des Transistors T, bildet die Steuerelektrode 13.
  • F i g. 3 zeigt das Ersatzscheina der Vierschichttriode. Es enthält die Symbole für die beiden Transistoren. Der Emitter Ei des Transistors T, bildet die Anode 11. Von der Basis Bi des Transistors T, führt eine Leitung zum Kollektor C# des Transistors T.. Parallel hierzu ist eine Leitung geführt, die den Kollektor C, des Transistors T, mit der Basis B, des Transistors T2 verbindet. An diese Leitung ist die Steuerelektrode 13 angeschlossen. Von dem Emitter E, des Transistors T, geht die Kathode 12 der Vierschichttriode aus.
  • Die Vierschichttriode hat in der Durchlaßrichtung gewöhnlich einen sehr großen Widerstand unter der Voraussetzung, daß die zwischen der Anode und der Kathode liegende Spannung kleiner ist als die sogenannte Kippspannung. Wenn aber die Steuerspannung zwischen der Steuerelektrode 13 und der Kathode 12 einen bestimmten Wert, die sogenannte kritische Steuerspannung, auch nur geringfügig überschreitet, wird der Widerstand der Vierschichttriode plötzlich fast zu Null. Dadurch nämlich, daß zwischen der Steuerelektrode 13 und der Kathode 12 die kritische Steuerspannung von etwa 3 Volt auftritt, wird der Widerstand des Transistors T, stark verkleinert. Infolgedessen entsteht zwischen der Anode 11 beziehungsweise dem Emitter E, des Transistors T, und dessen Basis Bi ein Spannungsgefälle. Demgemäß Kathode 12, d. h. zwischen der Basis B, und dem wird derWiderstand desTransistors T, praktisch gleich Null, und das gesamte Spannungsgefälle liegt anschließend zwischen der Steuerelektrode 13 und der Emitter E, des Transistors T., so daß auch dieser Transistor praktisch keinen Widerstand für den durchlaufenden Strom mehr bietet und somit die gesamte Vierschichttriode so gut wie widerstandslos ist.
  • Hieran ändert sich auch nichts, wenn darauf die Steuerspannung wieder unter den kritischen Wert absinkt. Nur wenn außerdem der Stromkreis, in dem die Vierschichttriode liegt, kurzzeitig unterbrochen wird, wenn also die Spannung zwischen Anode 11 und Kathode 12 vorübergehend zu Null wird, schnellt der Widerstand der Diode auf den Ausgangswert zurück.
  • Bei der Schaltung nach F i g. 1 liegt zwischen der Steuerelektrode 13 und der Kathode 12 der Vierschichttriode 10 eine Spannung, die proportional der jeweiligen Spannung der Batterie 3 ist und deren Höhe mittels des Potentiometers 16 eingestellt werden kann. Diese Einstellung wird in der Weise vorgenommen, daß während der Aufladung der Batterie 3 die Steuerspannung zunächst nicht den kritischen Wert erreicht. Infolgedessen hat die Vierschichttriode 10 einen sehr großen Widerstand, so daß der Gleichstrom von dem Erregergleichrichter 7 nahezu in voller Höhe durch die Erregerwicklung 6 fließt. Der Stromerzeuger 1 wird sonach in voller Höhe erregt, und er gibt daher die erforderliche Energie zum Aufladen der Batterie 3 und gegebenenfalls zur Versorgung des Verbrauchers 4 ab.
  • Wenn sich der Ladezustand der Batterie seinem Endwert nähert, steigt die eatteriespannung an. Hierbei überschreitet schließlich die zwischen der Steuerelektrode 13 und der Kathode 12 liegende Steuerspannung den kritischen Wert. Hiermit wird schlagartig der Widerstand der Vierschichttriode 10 praktisch auf Null vermindert. Es wird also die Erregerwicklung 6 kurzgeschlossen. Infolgedessen geht der Strom in der Erregerwicklung 6 zurück, indem er infolge der Induktivität dieser Wicklung nach einer Exponentialkurve abklingt.
  • Mit dem Absinken des Erregerstromes geht die elektromotorische Kraft des Stromerzeugers 1 zurück, so daß auch die Spannung der Batterie nachläßt. Wenn demgemäß die Steuerspannung zwischen der Steuerelektrode 13 und der Kathode 12 der Vierschichttriode unter den kritischen Wert absinkt, so wird damit der Widerstand der Vierschichttriode noch nicht ohne weiteres wiederhergestellt. Das geschieht erst dadurch, daß die Spannung zwischen der Anode 11 und der Kathode 12 der Diode zu Null wird. Hierzu wird nun erfindungsgemäß der Umstand ausgenutzt, daß der Erregergleichrichter 7, der an einer einphasigen Wechselspannung liegt, eine pulsierende Gleichspannung liefert. Der Verlauf dieser Spannung, die mit UB bezeichnet ist, da sie der wechselstromseitigen Batteriespannung entspricht, ist in dem Schaubild nach F i g. 4 über der Zeit t aufgetragen. Man ersieht hieraus, daß diese Spannung nach jeder halben Periode, die der Frequenz der vom Stromerzeuger 1 gelieferten Spannung entspricht, zu Null wird. Wenn also die Steuerspannung unter den kritischen Wert abgesunken ist, so stellt sich in dem Augenblick, in dem die Spannung UB wieder auf den Wert Null absinkt, schlagartig der große Widerstand der Vierschichttriode ein. Infolgedessen fließt wieder der volle Erregerstrom. Demgemäß wird durch die Batterie 3 wieder der volle Ladestrom geschickt, und die Batteriespannung steigt abermals an. Wenn hierbei der kritische Wert der Steuerspannung erreicht ist, wird der Widerstand der Vierschichttriode 10 erneut zu Null.
  • Dieses Spiel wiederholt sich in gewissen Zeitabständen, und diese werden immer kleiner, je mehr sich der Ladezustand der Batterie dem der vollen Aufladung nähert. Dies ist in dem Schaubild nach F i g. 5 veranschaulicht, in dem über der Zeit t der durch die Vierschichttriode 10 fließende Strom ID aufgetragen ist. Man erkennt hieraus, daß anfänglich nur in verhältnismäßig größeren Zeitabständen durch die Vierschichttriode 10 kurzzeitig Ströme fließen, wenn jeweils die kritische Steuerspannung überschritten ist und die Spannung UB periodisch zu Null wird. Nach dem rechten Teil des Schaubildes hingegen sind die Zeitabstände zwischen den einzelnen Stromstößen erheblich kleiner. Man erhält sonach je nach der Zahl der in der Zeiteinheit auftretenden Stromstöße einen verschieden großen Mittelwert der Stromstärke, der sich berechnet zu Hierin bedeutet A t die kurze Zeit, während der ein Strom ID durch die Vierschichttriode 10 fließt, und x die Zahl der Stromstöße in einer gewissen Zeit, die mit t bezeichnet ist. Hieraus ergibt sich, daß die mittlere Stromstärke I", um so größer ist, je größer die Zahl x der in einer gewissen Zeit t auftretenden Stromstöße ist. Sonach wird der mittlere durch die Vierschichttriode 10 fließende Strom 1. mit zunehmender Aufladung der Batterie immer größer, so daß der durch die Erregerwicklung 6 fließende Strom immer kleiner wird. Diese Impulssteuerung ist so eingerichtet, daß dann, wenn sich der Ladezustand der Batterie seinem Endwert nähert, der Ladestrom sehr rasch so weit vermindert wird, daß nur der sogenannte Ladeerhaltungsstrom verbleibt. Dies läßt sich zuverlässig verwirklichen, da die Vierschichttriode auf das überschreiten der kritischen Steuerspannung in einem Spannungsbereich von nur 0,5% anspricht.
  • Bei der geschilderten Steuerung verhindert die Luftspaltdrossel 9, daß beim jeweiligen Verschwinden des Widerstandes der Vierschichttriode 10 durch diese und den Erregergleichrichter 7 ein zu hoher Strom fließt, der Zerstörungen zur Folge haben könnte.
  • Der kritische Grenzwert der Steuerspannung der Vierschichttriode ändert sich mit deren Temperatur. Um diesen Temperatureinfluß zu kompensieren, wird eine Schaltung gemäß F i g. 6 vorgeschlagen.
  • Danach wird abweichend von der Ausführung nach F i g. 1 die Steuerspannung, welche zwischen die Steuerelektrode 13 und die Kathode 12 der Vierschichttriode 10 gelegt wird, nicht mehr an einem an die Batterie 3 angeschlossenen Potentiometer abgegriffen. Vielmehr wird die Steuerspannung in einer Brückenschaltung gebildet durch den Unterschied zwischen dem Spannungsabfall, der in einem Widerstand 17 auftritt, und der Sperrspannung einer Zenerdiode 18, die beide parallel zueinander an die Batterie 3 angeschlossen sind. Demgemäß ist die Anode der Zenerdiode 18 durch eine Leitung 19 an den Pluspol der Batterie 3 angeschlossen, während ihre Kathode über Leitungen 20, 21 mit dem Minuspol der Batterie 3 verbunden ist. Der Widerstand 17 liegt in einer Leitung 22 zwischen dem Pluspol und dem Minuspol der Batterie 3. Sowohl der Zenerdiode 18 als auch dem Widerstand 17 ist ein Widerstand 23 bzw. 23 a vorgeschaltet. Ein Punkt 24 der Leitung 19, der zwischen dem Widerstand 23 a und der Zenerdiode 18 liegt, ist durch eine Leitung 25 mit der Kathode 12 der Vierschichttriode 10 verbunden. Von einem Punkt 26 in der Leitung 22 zwischen den Widerständen 17 und 23 ist eine Leitung 27 zu der Steuerelektrode 13 geführt.
  • Solange der Ladezustand der Batterie noch nicht seinen Endwert erreicht hat, ist der Spannungsabfall an dem Widerstand 17 kleiner als die konstant bleibende Sperrspannung der Zenerdiode 18. Infolgedessen tritt nicht die kritische Steuerspannung an der Vierschichttriode10 auf. Diese hat ihren vollenWiderstand, und der Stromerzeuger 1 arbeitet mit voller Erregung.
  • Wenn gegen Ende der Aufladung der Batterie deren Spannung einen gewissen Wert überschreitet, wird der Spannungsabfall an dem Widerstand 17 größer als die unverändert bleibende Sperrspannung der Zenerdiode 18. Entsprechend dem Unterschied zwischen diesen beiden Spannungen erreicht die Steuerspannung zwischen der Steuerelektrode 13 und der Kathode 12 ihren kritischen Wert, und der Widerstand der Vierschichttriode 10 wird praktisch zu Null. Es beginnt dann die oben für die Schaltung nach F i g. 1 erläuterte Impulssteuerung.
  • Da bei der Schaltung nach F i g. 6 die Änderung, welche der kritische Wert der Steuerspannung der Vierschichttriode 10 bei einer Temperaturerhöhung beispielsweise auf 70' C erfährt, im Vergleich zu der Spannung der Batterie nur einen verhältnismäßig kleinen Prozentsatz ausmacht, fällt dieser Temperatureinfluß praktisch nicht ins Gewicht im Gegensatz zu einer Schaltung gemäß F i g. 1, bei der die Steuerspannung protortional der Batteriespannung ist.
  • Die Erfindung ist auch dann vorteilhaft anwendbar, wenn es sich nicht um eine Batterieladung handelt. Beispielsweise zeigt F i g. 7 eine Schaltung, bei der der Stromerzeuger 1 einen beliebigen Verbraucher 28 mit Drehstrom versorgt.
  • Hierbei wird die Klemmenspannung des Stromerzeugers durch einen Hilfsgleichrichter 29 gleichgerichtet, und die sich ergebende Gleichspannung tritt an die Stelle der Spannung der Batterie 3 nach F i g. 6. Im übrigen ist die Schaltung die gleiche wie nach F i g. 6. Wenn die Drehzahl des Stromerzeugers 1 steigt, wird durch den Einfluß der Vierschichttriode 10 gemäß der Erfindung erreicht, daß eine gewisse Grenzspannung nicht überschritten wird.
  • Es ist natürlich auch möglich, daß abweichend von der Schaltung nach F i g. 7 der Verbraucher mit Gleichstrom aus einem Gleichrichter versorgt wird, der drehstromseitig an den Stromerzeuger 1 angeschlossen ist. In diesem Fall wird der Hilfsgleichrichter 29 entbehrlich, da die erforderliche Gleichspannung für die Beeinflussung der Vierschichttriode von dem betreffenden Hauptgleichrichter abgenommen werden kann.
  • Die Erflndung ist auch anwendbar, wenn gemäß F i g. 8 der z. B. zur Ladung einer Batterie benötigte Gleichstrom unmittelbar von einem Gleichstromerzeuger 30 erzeugt wird. In diesem Fall wird der einphasige Wechselstrom für den Erregergleichrichter 7 zweckmäßig von zwei Anzapfungen der Ankerwicklungen der Gleichstrommaschine 30 entnommen, und zwar unter Vermittlung zweier Schleifringe 31.
  • Selbstverständlich kann in allen erwähnten Fällen der einphasige Wechselstrom zur Speisung des Erregergleichrichters auch irgendeiner anderen Wechselstromquelle entnommen werden.
  • Die Erfindung ist ferner auch anwendbar, wenn nicht die Erregung eines Stromerzeugers durch die Vierschichttriode beeinflußt wird, sondern wenn gemäß F i g. 9 z. B. aus einem Wechselstromnetz 34 eine Batterie 3 geladen werden soll. Damit der Ladestrom, wenn die Aufladung der Batterie sich dem Endzustand nähert, selbsttätig bis auf einen Ladeerhaltungsstrom herabgesetzt wird, ist in die Verbindungsleitung zwischen dem Netz 34 und dem Ladegleichrichter 2 eine Drossel 32 eingeschaltet, die mit einer Vormagnetisierungswicklung 33 versehen ist. Diese Wicklung 33 tritt bei der Schaltung nach F i g. 9 an die Stelle der Erregerwicklung 6 der Schaltung nach F 1 g. 1; sie ist also an den Gleichrichter 7 angeschlossen, der von dem einphasigen Wechselstromnetz 34 über einen Widerstand, z. B. eine Luftspaltdrossel 9, gespeist wird. Ferner ist parallel zu der Steuerwicklung 33 eine Vierschichttriode 10 grundsätzlich in der gleichen Weise wie gemäß F i g. 1 geschaltet. Selbstverständlich kann sinngemäß auch eine Brückenschaltung nach F i g. 6 mit einer Zenerdiode 18 angewendet werden. Es kann sich bei der Schaltung nach F ig. 9 um eine reine Batterieladung handeln; es ist aber auch möglich, daß es sich um einen Pufferbetrieb handelt, in dem parallel zu der Batterie eine Belastung 4 geschaltet ist.
  • Wie schon erwähnt, i!4 in die Zuleitung zu dem Erregergleichrichter 7 ein Widerstand, und zwar vorzugsweise ein induktiver Widerstand in Form einer Luftspaltdrossel 9, eingeschaltet, wodurch der durch den Erregergleichriehter 7 fließende Strom begrenzt wird. Eine derartige Luftspaltdrossel hat nun aber noch eine weitere günstige Wirkung, was an Hand von F i g. 10 erläutert sei. In dem Schaubild nach F i g. 10 ist über der Drehzahl n des Stromerzeugers 1 der Batterieladestrom IB aufgetragen. Dieser Strom beginnt zu fließen, wenn beim Erreichen einer gewissen Drehaeschwindigkeit die elektromotorische Kraft des Stromerzeugers 1 die Batteriespannung überwindet. Nach der ausgezogenen Linie in F i g. 10 steigt der Batterieladestrom an und nähert sich danach etwa asymptotisch einem Höchstwert, so daß mit weiter zunehmender Drehgeschwindigkeit die Ladestromstärke nicht mehr nennenswert zunimmt. Man ist nun aber bestrebt, den Anstieg des Batterieladestromes IB vom Wert Null ab möglichst steil verlaufen zu lassen, so daß man schon bei einer verhältnismäßig kleinen Drehgeschwindigkeit des Stromerzeugers den Höchstwert des Ladestromes erhält, wie es in F i g. 10 durch die gestrichelte Linie veranschaulicht ist. Um dies zu erreichen, müßte man den Stromerzeuger mit einer verhältnismäßig geringen Polzahl versehen, was aber entsprechend große Querschnitte im magnetisierten Teil und damit ein unerwünscht großes Gewicht der Maschine ergeben würde. Um auch bei größerer Polzahl eine steile Kennlinie gemäß der gestrichelten Linie in F i g. 10 zu erreichen, wird die erwähnte Luftspaltdrossel 9 verwendet. Diese bewirkt nämlich, daß der Erregerstrom, da die Wechselspannung konstant bleibt, mit zunehmender Drehgeschwindigkeit des Generators abnimmt. Der Erregerstrom ist sonach bei Anwendung einer solchen Luftspaltdrossel bei kleiner Geschwindigkeit sehr groß und bei der höchsten Geschwindigkeit verhältnismäßig klein. Noch a -"ünstigere Verhältnisse auch im Bereich höherer Ge schwindigkeiten kann man erhalten, wenn man parallel zu der Luftspaltdrossel, an deren Stelle unter Umständen auch eine vonnagnetisierte Drossel treten kann, einen weiteren Widerstand, vorzugsweise einen ohmschen Widerstand schaltet.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Elektrische Regeleinrichtung für eine physikalische Größe, bei welcher der Eingang des Stellgliedes in Abhängigkeit von der Regelabweichung durch einen steuerbaren Halbleiter überbrückt wird, insbesondere zur Batterieladung, dadurch gekennzeichnet, daß eine von einer Halbwellenspannung in an sich bekannter Weise gespeiste Vierschichttriode (10) vorgesehen ist, die den Eingang des Stellgliedes (6, 33) im Sinne einer Zweipunktregelung zeitweise kurzschließt.
  2. 2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbwellenspannung durch einen Gleichrichter (7) erzeugt wird und in dessen Wechselstromzuleitung ein Widerstand (9) eingeschaltet ist. 3. Regeleinrichtung zur Regelung einer Spannung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannung der Vierschichttriode (10) von einem Potentiometer (16) abgegriffen wird, an dem die zu regelnde Spannung liegt. 4. Regeleinrichtung zur Regelung einer Spannung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerspannung der Vierschichttriode (10) gebildet wird durch den Unterschied zwischen dem in einem Widerstand (17) auftretenden Spannungsabfall und der Sperrspannung einer Zenerdiode (18), die beide parallel zueinander - vorzugsweise über je einen weiteren Widerstand (23 bzw. 23 a) - an die zu begrenzende Spannung gelegt sind. 5. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied eine Erregerwicklung (6) eines Wechselstromerzeugers, vorzugsweise eines Drehstromerzeugers (1), ist und daß eine zu der Klemmenspannung des Stromerzeugers proportionale, gleichgerichtete Spannung die Steuerspannung der Vierschichttriode (10) beeinflußt. 6. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied eine Erregerwicklung (6) eines Gleichstromerzeugers (30) ist und daß der die Halbwellenspannung erzeugende Gleichrichter (7) wechselstromseitig an zwei Anzapfungen der Ankerwicklungen des Stromerzeugers angeschlossen ist. 7. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, für ein an ein Wechselstromnetz angeschlossenes Batterieladegerät, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied eine Vormagnetisierungswicklung (33) einer Drossel (32) ist, die sich in einer Verbindungsleitung zwischen dem Netz (34) und dem Ladegleichrichter (2) befindet, wobei die Batteriespannung als Regelgröße die Steutrspannung der Vierschichttriode (10) beeinflußt. 8. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Widerstand in der zweckmäßig von einem Transformator (8) ausgehenden Wechselstromzuleitung des die Halbwellenspannung erzeugenden Gleichrichters (7) eine Luftspaltdrossel (9) oder eine vorinagnetisierte Drossel ist. 9. Regeleinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß Parallel zu der Drossel ein weiterer Widerstand, vorzugsweise ein ohmscher Widerstand, geschaltet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslege-schrift Nr. 1092 993; belgische Patentschrift Nr. 544 831; britische Patentschrift Nr. 644 953; französische Patentschrift Nr. 1150 336; USA.-Patentschriften Nr. 2 421645, 2 751545; Zeitschrift »Elektro-Technik«, Jg. 1959, S. 25/26; Zeitschrift »AEG-Mitteilungen«, Jg. 1960, S. 285 bis 287; Zeitschrift »Elektronik«, Jg. 1960, S. 199/200; Zeitschrift »NTZ«, Jg. 1957, S. 195 bis 199; Zeitschrift »Elektronische Rundschau«, Jg. 1960, S. 51 bis 53; Zeitschrift »Elektronik«, Jg. 1959, S. 320/321.
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GB46637/61A GB957492A (en) 1960-12-30 1961-12-29 Electrical supply system
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