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DE1203215B - Verzugsmatte fuer den Streckenausbau - Google Patents

Verzugsmatte fuer den Streckenausbau

Info

Publication number
DE1203215B
DE1203215B DEH48499A DEH0048499A DE1203215B DE 1203215 B DE1203215 B DE 1203215B DE H48499 A DEH48499 A DE H48499A DE H0048499 A DEH0048499 A DE H0048499A DE 1203215 B DE1203215 B DE 1203215B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
longitudinal
bars
frame
hooks
warping
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH48499A
Other languages
English (en)
Inventor
Louis Hernu
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
LOUIS HERNU
Original Assignee
LOUIS HERNU
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by LOUIS HERNU filed Critical LOUIS HERNU
Publication of DE1203215B publication Critical patent/DE1203215B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
    • E21D11/152Laggings made of grids or nettings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

  • Verzugsmatte für den Streckenausbau Die Erfindung betrifft Verzugsmatten für Stützrahmen mit U-förmigem Querschnitt in Abbaustrecken.
  • Die üblichen Stützrahmen können sehr hohen Druckbelastungen widerstehen, während die Abstützung des zwischen den Rahmen liegenden Bereiches des Gebirges schwerwiegende Probleme aufwirft. Es sind Verzugsmatten für Stützrahmen mit U-förmigem Querschnitt in Abbaustrecken bekannt, die aus vorzugsweise gebogenen Gittern bestehen, welche auf den genannten Rahmen aufruhen.
  • Der Abstand der Rahmen hängt im wesentlichen von der Tragkraft der Verzugsmatten ab, welche, ohne sich merklich durchzubiegen, das Gewicht der kleinen Füllsteine und dasjenige der Blöcke mittlerer Abmessung, die sich von dem Gewölbe oder den Wänden loslösen, tragen müssen. Jenseits einer gewissen Spannweite biegt sich die metallische Auskleidung unter einer schwachen Last und reduziert den nutzbaren Querschnitt der Abbaustrecke. Um die Auskleidung stabiler zu machen, muß der Querschnitt der sie bildenden Stäbe vergrößert werden. Der erzielte Gewinn steht jedoch alsbald in keinem Verhältnis mehr zu der Zunahme der Kosten, und man zieht es dann vor, die Spannweite zu reduzieren, d. h. die Ausgaben für das Rahmenwerk zu erhöhen.
  • Es sind gleichfalls rechteckige Verzugsmatten bekannt, die auf den Stützrahmen aufruhen und an einem Ende mit Haken und am anderen mit Querstäben versehen sind. Diese Elemente werden an ihren Enden eingehängt, um eine fortlaufende Kette zu bilden, wobei die Elemente auf Zug beansprucht werden. Die die Elemente bildenden Stäbe biegen sich unter dem Druck des Gebirges durch, selbst wenn dieser unbedeutend ist, und sind sodann bestrebt zu gleiten, werden jedoch durch die Haken, welche die Elemente miteinander verbinden, zurückgehalten. Unter der Wirkung des Gebirgsdruckes beginnen die Elemente sich durchzubiegen, gleiten dann auf den Rahmen, die sie abstützen, spannen sich unter Aufgabe des Spielraumes zwischen den Stäben und den Haken und deformieren sich. Die Elemente arbeiten folglich erst, wenn sie gespannt sind, aber in diesem Moment ist die Durchbiegung bereits sehr beachtlich, so daß sich das überhängende Gebirge, das die Elemente halten sollen, nach der Schichtung spalten und ausweiten kann.
  • Wenn der Druck weiter wirkt, deformieren sich die Querstäbe der Enden, die Verlängerung der Kette setzt sich fort, die Durchbiegung wächst, und die Schichtspaltung findet weiterhin statt.
  • Derartige Elemente ergeben daher keine ganz befriedigende Lösung des Problems, und man ist gezwungen, in Abbaustrecken, wo die Gefahr besteht, daß das Gebirge einen Druck auf die Auskleidung ausübt, die Spannweite derselben zu reduzieren.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, Verzugsmatten zu schaffen, die, obgleich sie leichter sind als die bekannten Matten, eine bessere Verteilung der Belastung auf die Stützrahmen gewährleisten, so daß die Zahl derselben reduziert werden kann, indem längere Zwischenräume gelassen werden.
  • Gemäß der Erfindung ist das die Verzugsmatte bildende Gitter in seiner Längsrichtung konvex gekrümmt und bildet eine Art Gewölbe für das Strekkeninnere, während die Haken an den Enden der Längsstäbe nach der Innenseite der Wölbung zu umgebogen sind und in den U-förmigen Querschnitt der Stützrahmen eingreifen.
  • Dank dieses Kennzeichens treten die Verzugselemente gemäß der Erfindung sehr schnell in Aktion, und mit dem Beginn der Ausweitung gleitet jedes Gitter im Rahmen, bremst die Spaltung des Felsens, und unter Abstützung gegen die Innenflächen der Schenkel der Rahmen stemmt es sich entgegen und bietet sodann dem Druck einen maximalen Widerstand.
  • Die Stabilität des Gitters gemäß der Erfindung erlaubt es ihm, die Belastung während einer Zeit aufzunehmen, die ausreicht, damit die benachbarten Gitter ihrerseits in Aktion treten können, so daß der Rahmen seine Rolle als Träger ausübt, bevor das Gitter deformiert ist und die Abstützungsanordnung homogen bleibt. Die Erfindung ermöglicht es so, einen Ausbau zu einem Herstellungspreis zu verwirklichen, der niedriger ist als derjenige für die bisher üblichen Ausbauarten.
  • Die Erfindung soll nunmehr an Hand einer nur als Beispiel angegebenen Ausführungsform beschrieben werden, welche in der Zeichnung dargestellt ist, in welcher F i g. 1 ein perspektivischer Anblick eines Elementes gemäß der Erfindung ist, F i g. 2 einen Draufblick auf den Zusammenbau mehrerer Elemente in einer Abbaustrecke zeigt, F i g. 3 eine Schnittansicht nach der Linie III-111 in F i g. 2 zeigt, wobei angenommen wird, daß die verschiedenen Elemente in einer Abbaustrecke zusammengebaut sind, F i g. 4 eine perspektivische Ansicht eines Elementes gemäß der Erfindung nach einer anderen Ausführung zeigt.
  • Nach F i g.1 besteht das Element gemäß der Erfindung aus einem Gitter, das aus einem zur Bildung eines U nach und nach umgebogenen Stab, der eine Basis 1 und zwei Flügel 2 und 3 besitzt, und aus Stäben 4 und 5, die sich bis zur Basis 1 parallel zu den besagten Flügeln erstrecken, gebildet wird. Das Gitter enthält Querstreben 6 und 7, und die freien Enden der Flügel 2 und 3 und der Stäbe 4_ und 5 sind nach der Form von Haken umgebogen. Das Gitter hat im allgemeinen Kreisbogenform, deren Konvexität bei eingebautem Gitter dem Gewölbe des Stollens zugekehrt ist.
  • In den F i g. 2 und 3 ist schematisch der Zusammenbau und die Verwendung der Gitter gemäß der Erfindung dargestellt.
  • Die Gitter sind dazu bestimmt, jedes mit seinen beiden Enden, zwischen die Schenkel 11 und 12 der beiden U-förmigen Querschnitt aufweisenden Stützrahmen 13 eingesetzt zu werden. Diese Rahmen sind rechtwinklig zur Sohle und senkrecht zu der Richtung der Abbaustrecke 14 angeordnet.
  • Die freien Enden der in Form von Haken umgebogenen Stäbe und Flügel verlaufen über die Basis 1 des angrenzenden Auskleidungselementes.
  • Zwischen dem Gewölbe der Abbaustrecke und den Auskleidungselementen wird der freie Zwischenraum durch Steinblöcke 15 ausgefüllt, die als Abraumschutt anfallen.
  • Man versteht leicht, daß, wenn ein starker Druck auf ein Auskleidungselement ausgeübt wird, das eine seiner Enden sich gegen den Schenkel 12 eines Rahmens 13 anlegt, während sich das andere Ende gegen den Schenkel 11 des anderen Rahmens 13 anlegt.
  • Die gesamte durch eine Auskleidung zwischen zwei Rahmen getragene Last, die darauf abzielt, diese Auskleidung abzuflachen, hat auf jeden Rahmen eine horizontale Resultante, die durch den Rahmen auf die folgende Auskleidung übertragen, diese folgende Auskleidung noch mehr zu wölben versucht und folglich ihrerseits eine vertikale Resultante bestimmt, die der Belastung der besagten folgenden Auskleidung entgegenwirkt, und wechselweise. Man versteht folglich, daß alle Auskleidungen nach Art einer Kette aufeinander unter Zwischenschaltung der Rahmen einwirken, welche die horizontalen Resultanten der Lasten übertragen. Dadurch ergibt sich ein äußerst genauer Ausgleich der durch. die Auskleidung getragenen Lasten. Man braucht nicht mehr eine beträchtliche überlastung einer Auskleidung zu befürchten, und man hat daher die Möglichkeit, die Spannweite zwischen den Rahmen zu vergrößern und die Anzahl derselben zu reduzieren, um den gleichen Sicherheitskoeffizienten zu erhalten.
  • In F i g. 4 ist eine weitere Ausführungsform gemäß der Erfindung für die Auskleidungselemente der Stützrahmen dargestellt.
  • Dieses Element weist den Vorteil auf, im Hinblick auf den Herstellungskostenpreis billiger zu sein als dasjenige nach F i g.1 bis 3. Dieses Element wird aus vier parallelen, gebogenen Stäben 16, 17, 18 und 19 gebildet, die durch zwei quer aufgeschweißte Streben 20 und 21 miteinander verbunden sind, wobei die Enden der besagten Stäbe in Form von Haken umgebogen sind.
  • Die Enden der Stäbe 16 und 17, die der Querstrebe 21 benachbart sind, werden durch einen Quersteg 22 miteinander verbunden, während die Enden der Stäbe 18 und 19, die der Querstrebe 20 benachbart sind, durch einen Quersteg 23 miteinander verbunden sind.
  • Man versteht, daß diese Elemente mit ihren Enden beliebig, ganz gleich in welchem Sinn, aneinandergereiht werden können, im Gegensatz zu den Elementen nach F i g.1 und 3, bei denen die Enden der Stäbe 2, 3, 4 und 5 automatisch mit der Basis 1 eines angrenzenden Elementes zusammenwirken müssen.
  • Es versteht sich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen beschränkt ist, die durchaus Änderungen in Einzelheiten erfahren können, ohne daß dabei der Rahmen der Erfindung verlassen wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Als Drahtgitter ausgebildete Verzugsmatte für den Grubenausbau, die auf U-förmigen Querschnitt aufweisenden Stützrahmen aufruht und deren Längsstäbe an ihren Enden Haken aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter in seiner Längsrichtung konvex gekrümmt ist und eine Art Gewölbe für das Streckeninnere bildet und daß die Haken an den Enden der Längsstäbe nach der Innenseite der Wölbung zu umgebogen sind und in den U-förmigen Querschnitt der Stützrahmen eingreifen.
  2. 2. Verzugsmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter aus einem U-förmigen Rahmen mit eingesetzten Längsstäben besteht, wobei die Schenkel des Rahmens und die Längsstäbe durch Querstäbe miteinander verbunden sind.
  3. 3. Verzugsmatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie nur aus Längsstäben besteht, die durch Querstäbe miteinander verbunden sind, wobei jeweils beide Enden eines Längsstabes nach innen umgebogene Haken aufweisen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 961433; deutsche Auslegeschrift Nr.1110 587.
DEH48499A 1963-01-15 1963-03-12 Verzugsmatte fuer den Streckenausbau Pending DE1203215B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR1203215X 1963-01-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1203215B true DE1203215B (de) 1965-10-21

Family

ID=9672355

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH48499A Pending DE1203215B (de) 1963-01-15 1963-03-12 Verzugsmatte fuer den Streckenausbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1203215B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961433C (de) * 1954-11-28 1957-04-04 Hoesch Walzwerke Ag Verzugbohle fuer Grubenausbau
DE1110587B (de) * 1960-01-30 1961-07-13 Loebbert & Co G M B H Verzugsspitze und Draht fuer den Grubenausbau

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961433C (de) * 1954-11-28 1957-04-04 Hoesch Walzwerke Ag Verzugbohle fuer Grubenausbau
DE1110587B (de) * 1960-01-30 1961-07-13 Loebbert & Co G M B H Verzugsspitze und Draht fuer den Grubenausbau

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