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DE1203021B - Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr von Atemgasen zu einem Gasanalysegeraet - Google Patents

Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr von Atemgasen zu einem Gasanalysegeraet

Info

Publication number
DE1203021B
DE1203021B DEF37849A DEF0037849A DE1203021B DE 1203021 B DE1203021 B DE 1203021B DE F37849 A DEF37849 A DE F37849A DE F0037849 A DEF0037849 A DE F0037849A DE 1203021 B DE1203021 B DE 1203021B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
gas
membrane
supply
exhalation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF37849A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Franz Fenyves
Werner Gut
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fenyves & Gut Dr
Original Assignee
Fenyves & Gut Dr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fenyves & Gut Dr filed Critical Fenyves & Gut Dr
Publication of DE1203021B publication Critical patent/DE1203021B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B5/00Measuring for diagnostic purposes; Identification of persons
    • A61B5/08Measuring devices for evaluating the respiratory organs
    • A61B5/087Measuring breath flow

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Heart & Thoracic Surgery (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physiology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Medical Informatics (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Surgery (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Investigating Or Analysing Biological Materials (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr von Atemgasen zu einem Gasanalysegerät Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr der Atemgase zu einem Gasanalysegerät in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Ausatemstromes.
  • Für die moderne Lungenfunktionsdiagnostik ist die fortlaufende Analyse der Atemgase von ausschlaggebender Bedeutung. Obwohl man in den Massenspektrographen Geräte zur Verfügung hat, welche dank ihrer kleinen Anzeigeverzögerung eine praktisch augenblickliche Analyse der Atemgase ermöglichen, scheiden sie wegen ihres hohen Preises für viele Untersuchungsstellen aus. Die Einstellzeit der für die Praxis tragbaren Geräte beträgt meist mehrere Sekunden, wodurch man gezwungen ist, auf die kontinuierliche Analyse zu verzichten und sich auf die Analyse der zu gewissen Atemphasen gehörenden Gasproben zu beschränken, die dann fortlaufend aufgezeichnet werden.
  • Um die Atemgase in der gewünschten Atemphase automatisch zu gewinnen, steuerte man bisher durch atmungsbedingte Druckdifferenzen mechanische oder elektrische Systeme, die in den gewünschten Atemphasen, praktisch stets in der Ausatmungsphase, einen Teil der Atemgase dem Analysiergerät zuführen.
  • Die Steuerung durch atmungsbedingte Druckdifferenzen ist mit verschiedenen Unzulänglichkeiten verbunden. Der zeitliche Verlauf der Druckkurven bietet keine scharfen Referenzpunkte, ist von der Atemmittellage abhängig, und seine Abnahme setzt eine nicht vernachlässigbare künstliche Erhöhung des Atemwiderstandes voraus, was unphysiologische Verhältnisse zu Folge hat.
  • Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung vermeidet diese Nachteile. Sie ist gekennzeichnet durch eine in einer Leitung für den Atemstrom angeordnete Geschwindigkeitsmeßblende, deren Druckleitungen mit einem elektromechanischen Wandler verbunden sind, welcher die zwischen den beiden Ableitungen vorhandene Druckdifferenz in ein elektrisches Signal umsetzt, dessen Spannung eine Funktion der Geschwindigkeit und Richtung des Gasstromes in der Leitung ist, einen Verstärker für dieses Signal, ein Ventil in einer von der Atemstromleitung zum Analysengerät führenden Leitung, welches von dem Signal so gesteuert wird, daß es nur während der Ausatemperiode offen ist, und eine Pumpe in der letztgenannten Leitung, die von einem Rotameter gesteuert ist.
  • Weitere in den nachfolgenden Ansprüchen enthalteile erfindungswesentliche Merkmale gehen aus der nachfolgenden Beschreibung eines Beispiels einer Vorrichtung gemäß Erfindung hervor.
  • F i g. 1 zeigt eine Einrichtung zur Gewinnung von zur Analyse bestimmter Atemluft; Fig.2 zeigt ein Pneumotachogramm.
  • In F i g. 1 ist mit 1 das Atemrohr eines Pneumotachometers bezeichnet, wie es sich zur Gewinnung einer Kurve eignet, die die Geschwindigkeit des Atemluftstromes z. B. in Abhängigkeit von der Zeit anzeigt. Das Rohr 1 besitzt eine Geschwindigkeitsmeßblende 2, die einen vorgegebenen, geringen Widerstand für die durch das Rohr 1 strömenden Gase darstellt. Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Druckdifferenz an den beiden Seiten der Blende 2 ein Maß für die Geschwindigkeit des Gasstromes, beispielsweise in Einheiten von Litern pro Sekunde ist. An die beiden Seiten der Blende 2 ist nun je eine Druckleitung 3 bzw. 4 angeschlossen. Die freien Enden der Leitung sind an ein Differentialdruckmanometer angeschlossen. Dieses Differentialdruckmanometer enthält eine Membrankapsel 5, die beispielsweise aus zwei wenigstens zum Teil metallischen, gegeneinander isolierten Schalen 5 a und 5 b besteht.
  • Die Kammer, die von den beiden Schalen 5a und Sb gebildet wird, wird durch eine metallische Membran 6 in zwei Hälften geteilt. Die Membran 6 ist von den beiden Schalen isoliert. Die Druckleitungen 3 und 4 sind nun mit je einer der beiden Kammerhälften verbunden, so daß sich die Membran bei einer Strömung in dem Rohr 1 ausbiegt. Atmet der Patient beispielsweise aus, strömt das Atemgas in der Darstellung von oben nach unten durch das Atemrohr, wie dies durch den Pfeil 8 veranschaulicht ist.
  • Zufolge der durch die Blende 2 hervorgerufenen Stauwirkung in dem Rohr 1 ist der Druck in der Leitung 3 größer als in der Leitung 4, so daß sich die Membran nach unten verschiebt bzw. wölbt. Eine Folge hiervon ist, daß sich die Kapazität zwischen der Membran 6 und der Schale 5b vergrößert, während sich die Kapazität zwischen der Membran 6 und der Schale 5a verringert. Diese Kapazitätsänderung, die eine Funktion der Geschwindigkeit des Gasstromes in dem Rohr 1 ist, wird nun zur Gewinnung eines entsprechenden elektrischen Signals herangezogen.
  • Die beiden Schalen 5 a und 5b sind an eine hochfrequente Spannungsquelle 9 angeschlossen. Mit dieser Spannungsquelle sind weiterhin zwei in Serie liegende Kondensatoren 10a und 10 b gleicher Kapazität angeschlossen. Es entsteht somit eine Brückenschaltung aus vier Kapazitäten, die paarweise gleich sind, wenn durch das Rohr 1 kein Gas strömt. Strömt nun ein Gas durch das Rohr 1, tritt die beschriebene Kapazitätsänderung auf, so daß zwischen der Membran 6 und dem Mittelpunkt 11 zwischen den beiden Kondensatoren 10 a und 10 b eine Spannung entsteht, die eine Funktion der Geschwindigkeit des Gasstromes in dem Rohr 1 ist.
  • Dieses Signal wird nun in dem Gleichrichter 12 gleichgerichtet und in dem Verstärker 13 verstärkt und stellt das Pneumotachogramm dar. Bei einer normalen Atmung hat das Pneumotachrogramm etwa das in Fig.2 gezeigte Aussehen (Kurve K), wobei die positiven Halbwellen (schraffiert) der Ausatmung und die negativen Halbwellen der Einatmung zugeordnet seien.
  • Das das Atemrohr 1 bei der Einatmung verlassende Gas gelangt zu einer Trocknungsvorrichtung 16, einer Pumpe 17 und einem Ventil 15. Die Aufgabe dieses Ventils besteht darin, den Atemgasstrom nur in der Phase der Ausatmung in der Pfeilrichtung durchzulassen, hingegen bei der Einatmung zu unterbrechen. Zu diesem Zweck wird das Ventil 15 von dem Signal des Pneumotachogramms gesteuert. Es kann dabei angenommen werden, daß das elektrisch zu betätigende Ventil 15 bei der Übermittlung einer positiven Spannung öffnet, hingegen bei Fehlen einer Spannung oder bei Übermittlung einer negativen Spannung geschlossen bleibt. Weiterhin ist es möglich, ein übliches Ventil zu verwenden und mit dem Ausgang des Verstärkers über einen entsprechend gepolten Gleichrichter zu verbinden, so daß nur positive Signale eine Öffnung des Ventils 15 bewirken. Es ist ohne weiteres zu ersehen, daß bei der bisher beschriebenen Einrichtung das Ventil 15 immer während der Phase des Ausatmens geöffnet und in der Phase des Einatmens geschlossen ist.
  • Bei vielen Untersuchungen soll nicht das gesamte ausgeatmete Gasgemisch untersucht werden, sondern nur das Gas, welches beispielsweise am Ende der Ausatmungsphase erscheint. Um dies zu erreichen, ist zwischen den Ausgang des Verstärkers und das Ventil 14 ein Verzögerungsglied 14 eingeschaltet, dessen Verzögerung vorzugsweise eingestellt werden kann. Es entsteht somit beispielsweise die Kurve, die in Fig. 2 mit k' bezeichnet ist. Das Ventil 15 wird nun durch das Verzögerungsglied geöffnet und durch den nächstfolgenden Nulldurchgang der Ausgangskurve k geschlossen, wie dies durch die Leitung 14' angedeutet ist. Das Ventil 15 bleibt nun in den Zeiten t' geöffnet, die in F i g. 2 durch dicke Linien angedeutet sind. Selbstverständlich kann auch in die Leitung 14' noch ein Verzögerungsglied eingeschaltet werden, so daß nicht nur der Beginn, sondern auch das Ende der Öffnungszeiten des Ventils 15 einstellbar ist. Als Bezugspunkt dient in jedem Fall der Nulldurchgang des Pneumotachogramms.
  • Das das Ventil 15 verlassende Gas gelangt nun zu einem Rotameter 18, welches die Pumpe 17 beispielsweise über eine Leitung 18 a steuert. Da das Gas in der das Ventil 15 enthaltenden Leitung intermittierend strömt, ist ein Speicher 19 vorgesehen, den das Gas über die Leitung 22, die zu dem Analysengerät 21 führt, praktisch in kontinuierlichem Strom verläßt. Mit dem Speicher 19 kann weiterhin eine Ausgleichsleitung 20 vorgesehen sein, die gewährleistet, daß in dem Speicher 19 Überdrücke praktisch nicht auftreten können.
  • In dem Analysengerät 21 kann nun ein Gasstrom verarbeitet werden, der praktisch kontinuierlich zufließt und der nur einem geringen Zeitintervall der Ausatemphase entnommen sein kann.

Claims (8)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr der Atemgase zu einem Gasanalysegerät in Abhängigkeit von der Geschwindigkeit des Ausatemstromes, gekennzeichnet durch eine in einer Leitung (1) für den Atemstrom angeordnete Geschwindigkeitsmeßblende (2), deren Druckleitungen (3, 4) mit einem elektromechanischen Wandler (5, 6, 9, 10) verbunden sind, welcher die zwischen den beiden Ableitungen vorhandene Druckdifferenz in ein elektrisches Signal umsetzt, dessen Spannung eine Funktion der Geschwindigkeit und Richtung des Gasstromes in der Leitung (1) ist, einen Verstärker (13) für dieses Signal, ein Ventil (15) in einer von derAtemstromleitung (1) zum Analysengerät führenden Leitung (22), welches von dem Signal so gesteuert wird, daß es nur während der Ausatemperiode offen ist, und eine Pumpe (17) in der letztgenannten Leitung (22), die von einem Rotameter (18) gesteuert ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der elektromechanischeWandler eine durch eine metallische Membran (6) in zwei Räume geteilte Membrankammer (5) aufweist, wobei jeder der beiden Räume mit einer der Druckleitungen (3, 4) der Geschwindigkeitsmeßblende (2) verbunden ist, daß zu beiden Seiten der Membran(6) elektrische Leiter (5, 5a) vorgesehen sind, die zusammen mit der Membran von der Auslenkung der letzteren abhängige Kapazitäten bilden, und daß eine mit hochfrequenter Spannung gespeiste Brückenschaltung (10 a, 10b), in der die beiden Kapazitäten liegen, über einen Gleichrichter (12) an den Verstärker (13) angeschlossen ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 mit einer Einrichtung zur Zufuhr nur der vom Ende der Ausatemphase herrührenden Atemgase, gekennzeichnet durch ein Verzögerungsglied (14) zwischen dem Verstärker (13) und dem Ventil (15).
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine dem Verzögerungsglied (14) parallelgeschaltete Überbrückungsleitung (14').
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß auch in der tZberbrückungsleitun,g (14') ein Verzögerungsglied liegt.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Einrichtung zum Trocknen der Atemgase, dadurch gekennzeichnet, daß eine Trocknungsvorrichtung (16) in der von der Atemstromleitung (1) zur Pumpe (17) führenden Leitung liegt.
  7. 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einer Einrichtung zur kontinuierlichen Ausatemzufuhr zum Gasanalysegerät, gekennzeichnet durch einen Gasspeicher (19), zwischen dem Rotameter (18) und dem Analysegerät (22).
  8. 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einer Einrichtung zum Ausgleich von thberdrücken, gekennzeichnet durch eine Druckausgleichsleitung (20) im Gasspeicher (19).
DEF37849A 1961-11-20 1962-09-20 Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr von Atemgasen zu einem Gasanalysegeraet Pending DE1203021B (de)

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DEF37849A Pending DE1203021B (de) 1961-11-20 1962-09-20 Vorrichtung zur Steuerung der Zufuhr von Atemgasen zu einem Gasanalysegeraet

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DE (1) DE1203021B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4297871A (en) * 1978-11-03 1981-11-03 Wright Basil M Gas sampling devices
DE102008022761A1 (de) * 2008-05-08 2009-11-12 Dräger Medical AG & Co. KG Vorrichtung zur Gewinnung und Untersuchung von Atemgasproben

Cited By (4)

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US8342178B2 (en) 2008-05-08 2013-01-01 Dräger Medical GmbH Device for taking and analyzing breathing gas samples
DE102008022761B4 (de) * 2008-05-08 2015-11-05 Drägerwerk AG & Co. KGaA Vorrichtung zur Gewinnung und Untersuchung von Atemgasproben

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