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DE1202835B - Gleichspannungs-Differenzverstaerker - Google Patents

Gleichspannungs-Differenzverstaerker

Info

Publication number
DE1202835B
DE1202835B DEL46984A DEL0046984A DE1202835B DE 1202835 B DE1202835 B DE 1202835B DE L46984 A DEL46984 A DE L46984A DE L0046984 A DEL0046984 A DE L0046984A DE 1202835 B DE1202835 B DE 1202835B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stage
differential amplifier
voltage
amplifier
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL46984A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guenter Schwartz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL46984A priority Critical patent/DE1202835B/de
Publication of DE1202835B publication Critical patent/DE1202835B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03FAMPLIFIERS
    • H03F3/00Amplifiers with only discharge tubes or only semiconductor devices as amplifying elements
    • H03F3/45Differential amplifiers
    • H03F3/45071Differential amplifiers with semiconductor devices only
    • H03F3/45479Differential amplifiers with semiconductor devices only characterised by the way of common mode signal rejection

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

  • Gleichspannungs-Differenzverstärker Bei einem Differenzverstärker erscheint zwischen den beiden Ausgangsklemmen die zwischen den beiden Eingangsklemmen liegende, um den Verstärkungsfaktor vergrößerte Eingangsspannung.
  • Trifft man den Aufbau des Differenzverstärkers so, daß zwischen den beiden Ausgangsklemmen und der Schaltungsnullschiene zwei gleich große, aber entgegengesetzt gerichtete Spannungen erscheinen, so erhält man einen Gegentaktausgang. (Die Summe dieser beiden Gegentaktspannungen liefert wieder die um den Verstärkungsfaktor vergrößerte Eingangsspannung.) Die Symmetrie dieser beiden Gegentaktspannungen gegen die Schaltungsnullschiene wurde bisher an einem dafür vorgesehenen Potentiometer eingestellt.
  • Diese Symmetrierung wurde jedoch in nachteiliger Weise aufgehoben, wenn sich die Versorgungsspannung änderte oder auf beide Verstärkereingänge ein starkes Gleichtaktsignal (gleichsinnige Veränderung) gegeben wurde sowie Temperaturschwankungen vorhanden waren. Es mußte daher das Symmetrierpotentiometer sehr oft nachgestellt werden.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Differenzverstärker (Hauptverstärker) ist dieser Nachteil vermieden. Dies gelingt gemäß der Erfindung dadurch, daß zusätzlich eine Differenzverstärkerstufe vorgesehen ist, die das arithmetische Mittel aus den beiden Ausgangsspannungen des Hauptverstärkers mit dem Potential der Schaltungsnullschiene vergleicht und mittels der verstärkten Spannungsdifferenz die Stromversorgung einer Differenzverstärkerstufe des Hauptverstärkers im Sinne einer Differenzverminderung beeinflußt.
  • Durch die selbsttätige Symmetrierung sind mit Vorteil unabhängig von den vorstehend erwähnten Einflüssen die Verstärkerausgänge ständig symmetrisch zur Spannungsnullschiene, ohne daß ein Nachstellung von Hand zu erfolgen braucht.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Differenzverstärkers wird an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung ist ein vierstufiger Transistor-Gleichspannungs-Differenzverstärker dargestellt. In der ersten Stufe, der Eingangsstufe, die als Emitterschaltung betrieben wird, sind in einem System vereinigte npn-Transistoren P1, P., vorgesehen. Im Emitterkreis dieser Transistoren liegen die Widerstände R3, R4 sowie der gemeinsame, die Gegenkopplung bewirkende Widerstand R5. Es ist außerdem ein Transistor P9 vorgesehen, mit dem entsprechend seinem Aussteuerungsgrad die Stromversorgung der ersten Stufe verändert werden kann. Seine Funktion wird noch später erläutert. Im Kollektorkreis der ersten Stufe liegen die Arbeitswiderstände R6, R7. Angesteuert wird die erste Stufe über die Verstärkereingänge El, E2, die jeweils mit der Basis des zugeordneten Transistors verbunden sind. Für jeden Eingang ist weiterhin eine Spannungsteilerschaltung, bestehend aus den Widerständen R21, R1 bzw. R22, R2 vorgesehen, die ein bestimmtes Basispotential vorgeben. In der Eingangsstufe sind ferner RC-Glieder R29, C1 und Rio, C2 vorgesehen, die ein Schwingen des Verstärkers verhindern.
  • Für die zweite und vierte Verstärkerstufe sind pnp-Transistoren p3, p4, p5, p. und p7, p$ vorgesehen. Die zweite Stufe wird dabei zur Impedanzanpassung als Emitterfolger (Kollektorschaltung) betrieben. Sie weist einen gemeinsamen Kollektorwiderstand R12 sowie im Emitterkreis die Arbeitswiderstände R19, Ril bzw. die Spannungsteilerwiderstände R27, R.,8 auf.
  • Die dritte Stufe wird wie die erste Stufe in Emitterschaltung betrieben. Im Kollektorkreis der Transistoren p5, p. liegen die Arbeitswiderstände R17, R18, im Emitterkreis die Widerstände R13, R14 sowie der beiden Transistoren gemeinsame gegenkoppelnde Widerstand R15.
  • Die erste Stufe wird wieder als Emitterfolger betrieben. Sie weist einen beiden Transistoren p7, p$ gemeinsamen Kollektorwiderstand R23 sowie im Emitterkreis die Arbeitswiderstände R8, R9 auf. An die Emitter der Transistoren p1, p8 sind die Verstärkerausgänge A1, A2 angeschlossen.
  • Der vorstehend beschriebene Differenzverstärker wirkt in folgender Weise: Wird z. B. der Eingang El mit einer Spannung bestimmter Höhe beaufschlagt, die negativ gegenüber der Schaltungsnullschiene (0 Volt) ist, und der Eingang E2 mit einer Spannung, die positiv gegenüber der Nullschiene ist, so wird entsprechend der Ausgang A1 negativ und der Ausgang A2 positiv gegenüber der Schaltungsnullschiene (sie ist als dritter Ausgang dargestellt). Zwischen A1 und A2 liegt somit eine Spannung, die der verstärkten Spannungsdifferenz, die zwischen den Eingängen El und E2 herrscht, entspricht.
  • Bei einem Differenzverstärker mit Gegentaktausgang soll nun die ausgangsseitige Spannungsdifferenz symmetrisch zu der Spannungsnullschiene sein. Diese Bedingung ist jedoch aus den eingangs erwähnten Gründen bei den bekannten Verstärkern nicht in jedem Fall erfüllt. Um eine selbsttätige Symmetrierung der Gegentakt-Verstärkerausgänge zu erzielen, ist gemäß der Erfindung eine fünfte Differenzverstärkerstufe vorgesehen, die die Transistoren p1, und p11 als Verstärkerelemente hat. Diese fünfte. Stufe wird als Emitterschaltung betrieben, wobei er Widerstand Rls der gemeinsame gegenkoppelnde Emitterwiderstand und R.,6 der Arbeitswiderstand ist. Die Basis des Transistors p1, liegt auf dem Potential der Spannungsnullschiene. Der Transistor pl, wird jeweils von einer Spannung angesteuert, die aus der Widerstands-Spannungsteilerschaltung R24, R25 abgeleitet wird. Die beiden Endpunkte dieses Spannungsteilers sind dabei jeweils mit einem Emitter der Transistoren der vierten Stufe und der Mittelpunkt des Teilers mit der Basis des Transistors p1, verbunden. Haben beide Widerstände R24, R25 denselben Widerstandswert, so ist die an der Basis-Emitter-Strecke des Transistors pll wirkende Spannung das arithmetische Mittel aus den beiden Ausgangsspannungen des Verstärkers. In der zusätzlichen Stufe 5 wird daher das arithmetische Mittel aus den beiden Ausgangsspannungen mit dem Potential der Spannungsnullschiene verglichen. Tritt eine Abweichung auf, so wird über den Transistor p9 die Stromversorgung der ersten Stufe im Sinne einer Differenzverminderung beeinfiußt.
  • Durch die vorstehende Anordnung wird somit erreicht, daß der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R24, R25 ständig auf das Potential der Spannungsnullschiene eingeregelt wird. Es ist daher ständig, unabhängig von Änderungen der Temperatur, der Versorgungsspannung und des Gleichtaktanteils des Eingangssignals mit Vorteil ein symmetrischer Ausgang vorhanden, d. h., die beiden Gegentakt-Ausgangsspannungen sind stets symmetrisch zur Schaltungsnuffschiene. Die erfindungsgemäße Symmetrierung gewährleistet also, daß sich beide Ausgänge in bezug auf die Nullschiene nicht gleichsinnig ändern können, da dann an der fünften Stufe eine Spannungsdifferenz wirksam wird, die eine der Differenz entgegenwirkende Verstellung in der ersten Stufe zur Folge hat.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Gleichspannungs-Differenzverstärker (Hauptverstärker), dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich eine Differenzverstärkerstufe vorgesehen ist, die das arithmetische Mittel aus den beiden Ausgangsspannungen des Hauptverstärkers mit dem Potential der Schaltungsnullschiene vergleicht und mittels der verstärkten Spannungsdifferenz die Stromversorgung einer Differenzverstärkerstufe des Hauptverstärkers im Sinne einer Differenzverminderung beeinflußt.
  2. 2. Differenzverstärker nach Anspruch 1 mit vier transistorisierten Hauptverstärkerstufen, dadurch gekennzeichnet, daß die erste, mit npn-Transistoren versehene Stufe und die dritte Stufe in Emitterschaltung, die zweite und vierte Stufe als Emitterfolger betrieben werden, und für die zweite bis vierte Stufe pnp-Transistoren vorgesehen sind.
  3. 3. Differenzverstärker nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Differenzverstärkerstufe in Emitterschaltung betrieben wird und aus pnp-Transistoren aufgebaut ist, von denen der eine basisseitig auf dem Potential der Schaltungsnullschiene liegt und der andere von einer Spannung beaufschlagt wird, die aus einem durch zwei gleiche Widerstände gebildeten, parallel zu den beiden Ausgängen des Hauptverstärkers liegenden Spannungsteiler abgeleitet wird, und daß in Abhängigkeit von der Spannungsdifferenz an der zusätzlichen Differenzverstärkerstufe ein im Stromversorgungskreis der ersten Stufe des Hauptverstärkers liegendes steuerbares Schaltelement, vorzugsweise ein Transistor, ausgesteuert wird.
DEL46984A 1964-02-06 1964-02-06 Gleichspannungs-Differenzverstaerker Pending DE1202835B (de)

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DE1202835B true DE1202835B (de) 1965-10-14

Family

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DEL46984A Pending DE1202835B (de) 1964-02-06 1964-02-06 Gleichspannungs-Differenzverstaerker

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DE (1) DE1202835B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267255B (de) * 1966-01-25 1968-05-02 Honeywell Gmbh Schaltungsanordnung zur Unterdrueckung der Gleichtaktdrift in Differentialverstaerkern
US3473138A (en) * 1966-01-25 1969-10-14 Honeywell Gmbh Circuitry for suppression of parallel drift in d.c. differential amplifiers
FR2525049A1 (fr) * 1982-04-10 1983-10-14 Philips Nv Arrangement de circuit comportant un amplificateur differentiel

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3473138A (en) * 1966-01-25 1969-10-14 Honeywell Gmbh Circuitry for suppression of parallel drift in d.c. differential amplifiers
FR2525049A1 (fr) * 1982-04-10 1983-10-14 Philips Nv Arrangement de circuit comportant un amplificateur differentiel

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