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DE1202726B - Auf verschiedene Fahrzeuge umsetzbarer Fracht-behaelter - Google Patents

Auf verschiedene Fahrzeuge umsetzbarer Fracht-behaelter

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Publication number
DE1202726B
DE1202726B DEG30829A DEG0030829A DE1202726B DE 1202726 B DE1202726 B DE 1202726B DE G30829 A DEG30829 A DE G30829A DE G0030829 A DEG0030829 A DE G0030829A DE 1202726 B DE1202726 B DE 1202726B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
rollers
rails
frame
running
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG30829A
Other languages
English (en)
Inventor
Deodat Clejan
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEN AM TRANSPORT
General American Transportation Corp
Original Assignee
GEN AM TRANSPORT
General American Transportation Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEN AM TRANSPORT, General American Transportation Corp filed Critical GEN AM TRANSPORT
Priority to DEG30829A priority Critical patent/DE1202726B/de
Publication of DE1202726B publication Critical patent/DE1202726B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G63/00Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations
    • B65G63/02Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially horizontal transit otherwise than by bridge
    • B65G63/022Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially horizontal transit otherwise than by bridge for articles
    • B65G63/025Transferring or trans-shipping at storage areas, railway yards or harbours or in opening mining cuts; Marshalling yard installations with essentially horizontal transit otherwise than by bridge for articles for containers
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P7/00Securing or covering of load on vehicles
    • B60P7/06Securing of load
    • B60P7/13Securing freight containers or forwarding containers on vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

  • Auf verschiedene Fahrzeuge umsetzbarer Frachtbehälter Die Erfindung bezieht sich auf einen auf verschiedene Fahrzeuge umsetzbaren Frachtbehälter, dessen Bodenrahmen auf die Oberseiten von als Laufschienen dienenden Fahrzeuglängsträgern absetzbar und diesen gegenüber verriegelbar ist.
  • Die Benutzung von Fahrzeuglängsträgern als Laufschienen ergibt insbesondere bei langen Fahrzeugen Schwierigkeiten, da bei diesen zur Erleichterung des Kurvenfahrens die Träger dicht beieinander stehen.
  • Fiachtbehälter mit ausreichendem Fassungsvermögen fallen jedoch breit aus, so daß ihre Seitenkanten um ein beträchtliches Maß über die Träger überstehen.
  • Dadurch erhöht sich in nachteiliger Weise infolge ungünstiger Schwerpunktlage das auf die Frachtbehälter wirkende Kippmoment. Auch ein schmal, aber hoch gebauter Behälter weist diese Nachteile auf.
  • Der Erfindung liegt demgemäß die Aufgabe zugrunde, einen Frachtbehälter zu schaffen, bei dem das durch Verwendung von Fahrzeuglängsträgern als Laufschienen und durch deren geringe Spurbreite auftretende Kippmoment in seiner Wirkung weitgehend vermindert wird.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine in Behälterlängsrichtung verlaufende, sattelartige und die Trägeroberseiten übergreifende Einsenkung im Bodenrahmen des Behälters und durch im Bereich der Einsenkung längsverlaufende, parallele und ein Gegenlager für fahrzeugseitige Verriegelungshaken bildende Haltestangen gelöst.
  • Es sind zwarEinschienenbahnen bekannt, bei denen die Laufschiene von dem Wagen sattelartig übergriffen wird. Diesen Einschienenbahnen liegt aber nicht die geschilderte Aufgabe der Erfindung zugrunde, denn hier kommt es im wesentlichen darauf an, daß die Wagen eine hohe Fahrgeschwindigkeit bei einem möglichst geringen Aufwand für die Laufschiene entwickeln.
  • Ferner ist eine Vorrichtung zum Transport von Straßenfahrzeugen auf Eisenbahnwagen bekannt, bei welcher die Straßenfahrzeuge mittels am Eisenbahnwagen angebrachter Verriegelungshaken befestigt werden. Dabei ist jedoch jedem Verriegelungshaken nur ein einziges kurzes Gegenlager zugeordnet, so daß das Fahrzeug auf dem Eisenbahnwagen sehr genau ausgerichtet werden muß. Es ist daher ein höherer Zeitaufwand während des Beladevorganges riorderlich. Wenn das Transportvolumen voll ausgenutzt werden soll, können jeweils nur Fahrzeuge mit t,estimmter Länge verladen werden. Demgegenüber gestatten die längsverlaufenden Haltestangen gemäß der Erfindung die Verwendung von Frachtbehältern mit unterschiedlicher Länge. Auf diese Weise können die Verriegelungshaken an verschiedenen Stellen der Haltestangen angreifen. Damit können auch Behälter verschiedener Länge hintereinander auf dem jeweiligen Fahrzeug ohne großen Zwischenabstand aneinandergereiht werden.
  • Es ist ferner ein Transportsystem für die Umsetzung von Frachtbehältern von Straßen- auf Schienenfahrzeuge bekannt, bei dem der Frachtbehälter mit Laufrollen versehen ist. Der Frachtbehälter wird gemäß dieser bekannten Anordnung auf besonderen Trägerlaufschienen an der Oberseite des Straßen-bzw. Schienenfahrzeugs geführt. Aber Einsenkungen im Bodenrahmen des Behälters, die es gestatten, den Schwerpunkt des Frachtbehälters so tief anzuordnen, daß eine kippsichere Führung gewährleistet ist, sind hierbei nicht vorgesehen.
  • Auch ist es bekannt, Frachtbehälter mit Laufrollen auszustatten, die nach dem Transport eingezogen werden können, so daß der Frachtbehälter direkt am Boden des zu beladenden Fahrzeugs steht. Wenngleich auf diese Weise eine verhältnismäßig kippsichere Position des Frachtbehälters erreicht wird, so weist die Erfindung demgegenüber den Vorteil auf, daß durch die Verriegelung des Frachtbehälters am Fahrzeug und durch die infolge der Einsenkung günstige Schwerpunktlage ein gegenüber freier Lagerung weit besserer Halt gewährleistet ist.
  • Die Erfindung wird nunmehr an Hand der Zeichnungen näher erläutert; in diesen zeigen F i g. 1 und 2 Seitenansichten eines Gütertransportsystems, mit einem Eisenbahnwagen, einem Straßenfahrzeug und Frachtbehältern, F i g. 3 eine vergrößerte Draufsicht auf den Rahmen eines Sattelaufliegers, F i g. 4 eine vergrößerte Draufsicht, teilweise gebrochen, auf einen der in Fig. 1 und 2 gezeigten Frachtbehälter, welche die Konstruktion des Unterteiles und die Anordnung der Laufrollen zeigt, F i g. 5 eine Schnittansicht des Rahmens des Sattelaufliegers nach der Linie 5-5 der F i g. 3, F i g. 6 eine Draufsicht auf einen Abschnitt des Rahmens des Sattelaufliegers, F i g. 7 eine Ansicht des Sattelaufliegers von hinten und des darauf angebrachten Frachtbehälters, Fig. 8 eine Seitenschnittansicht des Eisenbahnwagens und des darauf angebrachten Frachtbehälters, Fig. 9 eine abgewandelte Form des Gütertransportsystems mit einem Sattelauflieger und dem Laderaum eines Schiffes in Seitenansicht, F i g. 10 und 11 Seitenansichten des Frachtbehälters mit schwenkbarer Lagerung der Laufrollen.
  • Bei dem in den F i g. 1 und 2 der Zeichnung dargestellten Gütertransportsystem kann der Rahmen des Eisenbahnwagens 40 vier Frachtbehälter aufnehmen und tragen, während der Rahmen des auf die Zugmaschine 13 mit Hilfe der Vorrichtung 14 aufgesattelten und auf der Straße 12 fahrbaren Anhängers 60 nur einen einzigen der Frachtbehälter aufnehmen und tragen kann.
  • In den Fig. 1, 2 und 8 hat der auf dem Gleis 11 fahrende Eisenbahnwagen 40 eine Skelettkonstruktion, die einen sich in Längsrichtung erstreckenden Rahmen in der Form eines Mitteltragbalkens 41 enthält, der an entgegengesetzten Enden durch ein Paar vierrädriger Drehgestelle 42 getragen wird.
  • Wie in F i g. 8 dargestellt, enthält der Mitteltragbalken 41 ein Paar sich in Längsrichtung erstreckende und seitlich im Abstand angeordnete I-Träger 43, die durch eine Anzahl sich seitlich erstreckender und längs im Abstand angeordnete Querträger 44 zusammengehalten werden, wobei jeder von ihnen aus einem kurzen I-Träger besteht. Natürlich sind die entgegengesetzten Endbereiche des Mitteltragbalkens 41 mit üblichen Vorrichtungen zur Aufnahme von Drehgestellen 42 versehen.
  • In der Konstruktion ist der längsverlaufende Mitteltragbalken 41 wesentlich schmäler als die Spurweite des Gleises 11, so daß die Seiten des Mitteltragbalkens 41 mit Bezug auf die angrenzenden Seiten der Drehgestelle 42 nach einwärts angeordnet sind. Auch wirken die oberen Flansche 45 der I-Träger 43 in der Weise zusammen, daß sie eine schmale Hilfsfahrbahn ergeben.
  • Jeder Frachtbehälter 100 weist einen starren Bodenrahmen 104 auf, der zwei im Abstand angeordnete Paare von Laufrollen 101 trägt, was aus F i g. 4 und 8 ersichtlich ist. Jede der Rollen 101 ist mit einem Spurkranz 102 versehen. Demgemäß wird der Frachtbehälter 100 auf dem Mitteltragbalken 41 durch die vier Rollen 101 getragen und in Längsrichtung geführt.
  • Der starre Bodenrahmen des Frachtbehälters 100 enthält ein Paar längsverlaufende und seitlich im Abstand angeordnete Haltestangen 103. Ferner weist der Behälter 100 einen Boden 105, Seitenwände 106 mit Türen 108 sowie ein Dach 107 auf.
  • Der Mitteltragbalken 41 des Eisenbahnwagens trägt vier längs im Abstand angeordnete verankernde Stoßdämpfervorrichtungen 46, wie in F i g. 1 gezeigt ist.
  • Jede der Vorrichtungen 46 enthält, wie aus Fig. 8 ersichtlich, zwei sich längs erstreckende und seitlich im Abstand angeordnete Wellen 47, die auf Konsolen 48 angeordnet sind, welche an den oberen Teilen der Stege 49 der I-Träger 43 befestigt sind. Jede der Wellen 47 ist sowohl zur Drehbewegung als auch zur längs gleitenden Bewegung in den zugeordneten Konsolen 48 angebracht und trägt einen oder mehrere starr daran befestigte und damit bewegbare Haken 50. Jede der Vorrichtungen 46 enthält auch von Hand zu betätigende, nicht gezeigte Vorrichtungen, um die Wellen gleichzeitig in entgegengesetzter Richtung drehen zu können, wodurch sie voneinander weg gedreht werden können, um die Haken aus dem hohlen Mitteltragbalken 41 und in die Wirkstellung zu bewegen, die über den Flanschen 45 liegt. Auf diese Weise können die Haltestangen 103 und damit der Frachtbehälter 100 verriegelt und freigestellt werden. Der Güterbehälter 100 kann, während er an die Stoßdämpfervorrichtungen 46 gebunden ist, begrenzte und gedämpfte Längsrollbewegungen längs der Hilfsfahrbahn ausführen, so daß die Übertragung von schweren Längsstößen zwischen dem Mitteltragbalken 41 des Eisenbahnwagens 40 und dem Frachtbehälter 100 verhindert wird.
  • Der Bodenrahmen 104 ist aus vorgeformten Stahlprofilen hergestellt und weist, wie am besten aus Fig. 8 zu ersehen ist, eine rechtwinklige Umfangsstruktur auf, die ein Paar längsverlaufende Seiten-U-Profile 109 und ein Paar querverlaufende U-Profile 110 einschließt, wobei die Flansche der U-Profile 109 und 110 nach einwärts gerichtet und z. B. durch Schweißung miteinander verbunden sind. Ferner enthält der Bodenrahmen 104, wie am besten aus F i g. 4 zu ersehen ist, in den Endbereichen je ein Paar von querverlaufenden und im Abstand angeordneten I-Trägern 111, sowie eine Anzahl von Querträgern 112, die angrenzend an den Mittelteil des Bodenrahmens 104 angeordnet sind. Die entgegengesetzten Enden der Querträger 111 und 112 und die entgegengesetzten Enden von Querleisten 113 sind starr an den Seitenprofilen 109 befestigt und ergeben einen starren Bodenrahmen. Ein Paar längsveilaufender und seitlich im Abstand angeordneter Haltestangen 103 verläuft durch Öffnungen, die in den Querträgern 111 und 112 und in den Querleisten 113 vorgesehen sind. Die entgegengesetzten Enden der Stangen 103 sind starr an den Endquerprofilen 110 befestigt und ergeben eine zusätzliche Versteifung des Bodenrahmens. Die Haltestangen 103 sind zum Beispiel durch Schweißung an den angrenzenden Teilen 111, 112, 113 befestigt.
  • Jedes Paar der Querträger 111 ist durch längsverlaufende L-förmige Platten 114 miteinander verbunden, welche die Achsen 115 der Laufrollen 101 aufnehmen.
  • Die Mittelteile der Endquerprofile 110, die Querträger 111 und 112 und die Querleisten 113 sind so geformt, daß ein in Längsrichtung des Behälters ve laufender Sattel 116 im Bodenrahmen 104 entsteht, in dem die Rollen 101 angeordnet sind.
  • Das als Sattelauflieger 60 ausgebildete Straßenfahrzeug weist einen in Längsrichtung verlaufenden starren Tragrahmen 61 auf. Der Rahmen 61 enthält ein Paar längsverlaufende und seitlich im Abstand angeordnete U-Profile 65, die untereinander durch ein vorderes Querprofil 66 und durch ein hinteres Querprofil 67 verbunden sind. Zwei Paare von querverlaufenden und im Abstand angeordneten Winkelteilen 68 sind zwischen den Flanschen der Seitenprofile 65 befestigt. Die Seitenprofile 65 sind ferner miteinander durch eine Anzahl von Querstreben 69 und dadurch eine Anzahl von Diagonalstreben 70 verbunden. Demgemäß weist der Tragrahmen 61 des Sattelaufliegers 60 eine schmale, langgestreckte und starre Konstruktion auf.
  • Die Seitenprofile 65 tragen außerdem zwei längsverlaufende Winkelprofile 71, die zusammen mit den oberen Flanschen der Seitenprofile 65 ein Paar sich längs erstreckender und seitlich im Abstand angeordneter Schienen 72 einer Hilfsfahrbahn bilden. Diese Hllfsfahrbahn weist die gleiche Spurweite wie die Hlfsfahrbahn des Eisenbahnwagens auf. Jede der Schienen 72 hat die Gestalt des Oberflansches eines I-trägers, wie deutlich aus den F i g. 5 und 7 hervorgdht, so daß die Laufrollen 101 damit in Eingriff treten können. Längsverlaufende und seitlich im Abstand angeordnete Wellen 73 sind mit den entgegengesetzten Enden innerhalb des Tragrahmens 61 an dessen vorderem und rückwärtigem Ende in Lagern 74 drehbar gelagert. Am vorderen und rückwärtigen Ende des Tragrahmens 61 ist je ein Paar Verriegelungshaken 76 angeordnet, die ein Teil von Befestigungsvorrichtungen 75 sind. Zur gleichzeitigen Betätigung der Befestigungsvorrichtung 75 ist eine längsverlaufende Welle 77 vorgesehen. Diese ist drehbar in Lagern 78 gelagert, die durch die Winkelteile 68 gehalten werden, wie F i g. 6 zeigt. Starr an den entgegengesetzten Enden der Welle 77 sind zwei Hebel 79 befestigt, und die entgegengesetzten Arme jedes Hebels 79 sind mit den unteren Armen der Verriegelungshaken76 über Bolzen81, 82 durch ein Paar Lenker 80 verbunden. Das äußerste untere Ende von mindestens einem der Hebel 79 ist durch eine Zugfeder 83 mit einem der Winkelteile 68 verbunden, um die Verriegelungshaken 76 in der Sperrlage zu halten.
  • Ebenfalls mit dem äußersten unteren Ende des Hebels 79 ist durch einen Bolzen 85 eine Betätigungsstange 84 verbunden, die sich seitlich durch eine Öffnung erstreckt, die in einem der Seitenprofile 65 vorgesehen ist, wie F i g. 5 zeigt. Die sich so nach außen erstrekkende Betätigungsstange 84 endet in einem Handgriff 84 a. Ein Paar im Abstand angeordneter Löcher 86 befindet sich in dem Außenende der Betätigungsstange 84 außerhalb von dem angrenzenden Seitenprofil 65.
  • Jedes der Löcher86 kann einen Sperrstift87 aufnehmen.
  • Gemäß F i g. 5 und 6 ist die Betätigungsstange 84 in ihre voll zurückgezogene Stellung gebracht, wodurch der Hebel 79 in Uhrzeigerrichtung gedreht wurde. Die hierdurch ebenfalls verdrehte Welle 77 hat bewirkt, daß die Vorder- und Hinterpaare der Verriegelungshaken 76 in ihre Freigabestellungen mit Bezug auf die Haltestangen 103 des Frachtbehälters 100 bewegt worden sind. Die Betätigungsstange 84 wird in dieser Stellung gegen den Zug der Schraubenfeder 83 durch die Einfügung des Sperrstiftes 87 in ein Loch 86 der Betätigungsstange 84 gesichert. Die Haken 76 befinden sich in der Freigabestellung nach Fig. 5 innerhalb des Tragrahmens 61, so daß sie nicht mit dem rollenden Frachtbehälter 100 zusam- menstoßen. Um die Haken 76 in ihre Verriegelungsstellung zu bewegen, ist es nur notwendig, den Sperrstift 87 aus der Betätigungsstange 84 herauszuziehen.
  • Wenn der Frachtbehälter 100 eine gesicherte Lage auf dem Rahmen 61 des Sattelaufliegers 60, wie F i g. 7 zeigt, einnimmt, übergreift die Ebene des Bodenrahmens 104 die Ebene des Tragrahmens 65 wegen des sich längs erstreckenden Sattels 116 im Bodenrahmen 104 und des niedrigen Vorsprunges der mit Flansch versehenen Laufrollen 101 nach unten im Sattel 116. Diese Anordnung trägt zu einem niedrigen Schwerpunkt des Frachtbehälters 100 auf dem Rahmen 65 des Sattelaufliegers 60 bei. In ähnlicher Weise übergreift die Ebene des Bodenrahmens 104 die Ebene des Mitteltragbalkens 41 des Eisenbahnwagens.
  • Fig.9 zeigt eine abgewandelte Form des Transportsystems. Der Rahmen 61 a des Sattelaufliegers 60a ist wesentlich länger als der entsprechende Rahmen 61 des vorerwähnten Sattelaufliegers 60. Der Sattelauflieger 60 a kann daher zwei Frachtbehälter 100 transportieren. Im Laderaum des Schiffes 150 ist eine Schienenstrecke 151 angeordnet, die ebenfalls die vorher beschriebene schmale Spurweite aufweist, so daß sie zum Zusammenarbeiten mit den Laufrollen 101 imstande ist.
  • Fig. 10 zeigt eine abgewandelte Form des dort dargestellten Güterbehälters 100. In diesem Falle enthält der starre Bodenrahmen 104 die längsverlaufenden und im Abstand angeordneten End-U-Profile 109 und die sich quer erstreckenden und im Abstand angeordneten Seiten-U-Profile 110, die starr miteinander verbunden sind. Der in der Mitte angeordnete und längsverlaufende Sattel 116 paßt sich dem zugeordneten Rahmen 65 des Sattelaufliegers 60 oder dem Mitteltragbalken 41 des Eisenbahnwagens 40 an. Der Boden 105 und die aufrecht stehende Seitenwandkonstruktion 106 werden vom Bodenrahmen 104 getragen, der auch zwei Paar von seitlich nach außen abstehenden Haltevorrichtungen 414 trägt. Jede der Haltevorrichtungen 414 trägt eine Konsole 414 a, die schwenkbar damit durch einen Schwenkbolzen 414b verbunden ist. Die Konsole 414 a ist gegabelt, um ein Paar längsverlaufende und seitlich im Abstand angeordnete Arme 414 c zum Tragen der Laufrolle 101 zu bilden. Demgemäß ruht der Bodenrahmen 104 auf vier Rollen 101. Die Rollen 101 sind wahlweise zwischen Eingriffs- und Freistellungen beweglich. Im besonderen kann jede der Rollen 101 bei Bewegung der Konsole 414 a um den Drehbolzen 414 b in eine Freistellung bewegt werden, wie es in gestrichelten Linien in Fig. 10 gezeigt ist. Umgekehrt kann jede der Rollen 101 bei Bewegung der zugeordneten Konsole 414 a um den damit zusammenwirkenden Drehbolzen 414 b in eine Eingriffsstellung bewegt werden, wie es in ausgezogenen Linien in F i g. 10 gezeigt ist. Wenn die Rolle 101 ihre Eingriffsstellung einnimmt, wie in ausgezogenen Linien in Fig. 13 gezeigt ist, ist sie unter dem Bodenrahmen 104 angeordnet, wobei der Arm 414 c mit dem Sattel 116 in Eingriff tritt, der in dem zugeordneten End-U-Profil 109 vorgesehen ist.
  • Natürlich werden die vier Rollen 101 alle zum Zusammenwirken mit der Hilfsfahrbahn in ihre Eingriffsstellungen bewegt und während dieser Zeit kann der Bodenrahmen 104 durch Zusammenwirken der Haltestangen 103 und der Hakenkonstruktion befestigt werden. Wenn die vier Rollen 101 ihre Freistellungen einnehmen, kann der Frachtbehälter 100 von einer Stützfläche durch direkten Eingriff des Bodenrahmens 104 mit der Stützfläche getragen werden.
  • F i g. 11 zeigt eine abgewandelte Form eines Frachtbehälters 100. Wie in den ausgezogenen Linien in F i g. 11 gezeigt ist, greift der Sattel 116 direkt an den Schienen 45 der Hilfsfahrbahn an, während die vier Laufrollen 101 in ihren Freistellungen nur auf den Schienen 45 liegen, ohne dabei den Frachtbehälter 100 zu tragen. Wenn andererseits die Rollen 101 ihre Eingriffsstellungen einnehmen, wie es in gestrichelten Linien in Fig. 11 angedeutet ist, ist der Sattel 116 über den Schienen 45 angeordnet und die Rollen 101 tragen direkt das Gewicht des Frachtbehälters 100, wobei die Arme 514 durch Eingriff mit den zugeordneten Anschlägen 514 b zurückgehalten werden. Die Eingriffs- und Freistellungen jeder der Rollen 101 befinden sich auf entgegengesetzten Seiten der Schwenkachsen 514 a, wie deutlich F i g. 11 zeigt.
  • Wenn die Sperrbolzen 41a ihre zurückgezogenen Stellungen einnehmen, kann der Frachtbehälter 100 in die gestützte Stellung gebracht werden und längs der Schienen 45 gleiten. Nachdem das Vorderendprofil 109 über die Spitzen eines Paares der Sperrbolzen 41 a in ihren zurückgezogenen Stellungen hinweggegangen ist, können diese in ihre hervorstehenden Stellungen bewegt werden, so daß sie mit den Laufrollen 101 zusammenwirken. Die Vorwärtsbewegung des Frachtbehälters 100 veranlaßt die vorderen Rollen 101 direkt in die vorstehenden Sperrbolzen 41 a einzugreifen, wodurch das Vorderende des Frachtbehälters 100 angehoben wird, weil die Armpaare 514 in der Uhrzeigergegenrichtung um die Drehachse 514 a geschwenkt werden, wie F i g. 11 zeigt. Das vordere Rollenpaar 101 wird dann in Ver- riegelungsstellung gebracht. Der gleiche Vorgang ergibt sich in bezug auf die rückwärtigenLaufrollen 101.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Auf verschiedene Fahrzeuge umsetzbarer Frachtbehälter, dessen Bodenrahmen auf die Oberseiten von als Laufschienen dienenden Fahrzeuglängsträgern absetzbar und diesen gegenüber verriegelbar ist, gekennzeichnet durch eine in Behälterlängsrichtung verlaufende, sattelartige und die Laufschienen (72) übergreifende Einsenkung (116) im Bodenrahmen (104) des Behälters (100) und durch im Bereich der Einsenkung längsverlaufende, parallele und ein Gegenlager für fahrzeugseitige Verriegelungshaken (76) bildende Haltestangen (103).
  2. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltestangen (103) sich über die gesamte Behälterlänge erstrecken und von Querstreben (111-113) des Bodenrahmens gehalten werden.
  3. 3. Behälter nach Anspruch 1 und 2, der mit auf den Schienen laufenden Rollen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (101) im Bereich der sattelartigen Einsenkung (116) am Bodenrahmen (104) des Behälters (100) gelagert sind und in diesen bis zum Aufliegen der Einsenkung auf den Laufschienen einschwenkbar sind.
  4. 4. Behälter nach Anspruch 1 und 2 mit Laufrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen (101) abnehmbar sind.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 081380; USA.-Patentschriften Nr. 2108 813, 1 892 406, 1 835 133, 1 617 852, 1471 1in.
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