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DE1202016B - Verfahren und Vorrichtung zur dynamischen Durchflussmessung - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur dynamischen Durchflussmessung

Info

Publication number
DE1202016B
DE1202016B DEB58006A DEB0058006A DE1202016B DE 1202016 B DE1202016 B DE 1202016B DE B58006 A DEB58006 A DE B58006A DE B0058006 A DEB0058006 A DE B0058006A DE 1202016 B DE1202016 B DE 1202016B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
liquid
flow
turbine
measuring
liquid flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB58006A
Other languages
English (en)
Inventor
Wallace Jay Alspach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bendix Corp
Original Assignee
Bendix Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bendix Corp filed Critical Bendix Corp
Publication of DE1202016B publication Critical patent/DE1202016B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/76Devices for measuring mass flow of a fluid or a fluent solid material
    • G01F1/78Direct mass flowmeters
    • G01F1/80Direct mass flowmeters operating by measuring pressure, force, momentum, or frequency of a fluid flow to which a rotational movement has been imparted
    • G01F1/82Direct mass flowmeters operating by measuring pressure, force, momentum, or frequency of a fluid flow to which a rotational movement has been imparted using a driven wheel as impeller and one or more other wheels or moving elements which are angularly restrained by a resilient member, e.g. spring member as the measuring device

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur dynamischen Durchflußmessung Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur dynamischen Messung der Durchflußmenge einer Flüssigkeitsströmung sowie auf einen Apparat zur Durchführung dieses Verfahrens. Das zu messende durchlaufende Strömungsmittel eines dynamischen Faktors wirkt z.B. durch seine kinetische Energie oder seine Bewegungsgröße, um das Maß für die gesuchte Durchflußmenge zu geben.
  • Der Grundgedanke, auf welchem im allgemeinen die bekannten dynamischen Durchflußmesser beruhen, besteht im wesentlichen darin, die Winkelgeschwindigkeit der Flüssigkeitsmenge von einem Ausgangswert aus auf einen Endwert abzuwandeln und die bei diesem Vorgang abgegebene Energie zu messen, die der Durchflußmenge proportional ist.
  • Um diesen Gedanken zu verwirklichen, werden zwei Verfahren angewendet, von denen im gewissen Sinne das eine die Umkehrung des anderen ist. Man geht einerseits von einer rein axialen Strömung aus, die man durch eine Turbine schickt, um ihr eine gewisse Gesamtwinkelgeschwindigkeit zu erteilen. Die Messung des Durchflusses kann dann darin bestehen, daß mittels einer dynamometrischen Feder der Widerstand gemessen wird, mit welchem die Flüssigkeitsmenge ihrem Antrieb durch die Turbine entgegenwirkt. Andererseits wird davon ausgegangen, daß der Flüssigkeit eine anfängliche Winkelgeschwindigkeit mitgeteilt wird, worauf diese Drehung in einer Ausgleichsvorrichtung abgebremst wird und mittels einer dynamometrischen Feder der Widerstand gemessen wird, welchen die Flüssigkeit ihrer Verzögerung entgegensetzt. Es sind dynamische Massen-Durchflußmesser gebaut worden und in Verwendung, die nach den beiden eben beschriebenen Verfahrensweisen arbeiten, d. h. dynamische Durchflußmesser, die entweder mit positiver oder mit negativer Beschleunigung arbeiten. Sie sind mit dem Nachteil behaftet, daß für ihren Betrieb ein Motor und ein erheblicher Energieaufwand erforderlich sind, um die Flüssigkeitsmenge in Drehung zu versetzen.
  • Die vorliegende Erfindung schaltet diesen Nachteil aus. Ihr Hauptzweck ist die Schaffung eines dynamischen Meßverfahrens für die Durchflußmenge einer strömenden Flüssigkeit. Dieses Verfahren besteht im wesentlichen daraus, daß einerseits die dynamische Wirkung gemessen wird, welche auf ein elastisches Hindernis durch die strömende Flüssigkeit ausgeübt wird, die ohne Zuführung zusätzlicher kinetischer Energie wirkt, und andererseits die lineare Geschwindigkeit der Flüssigkeit gemessen wird, wobei aus den beiden Messungen der Quotient gebildet wird.
  • Die Erfindung hat ferner die Aufgabe, einen Durchflußmesser zu schaffen, welcher das vorstehend beschriebene Verfahren verwirklicht und sich insbesondere durch die folgenden Merkmale, einzeln oder zusammengenommen, auszeichnet: a) Der Apparat besitzt einerseits ein in der Strömungsbahn angeordnetes Hindernis, welches von der Strömung in der Weise beeinflußt wird, daß es von dieser entgegen einer elastischen Rückstellkraft verrückt wird, und andererseits eine Meßvorrichtung für die Geschwindigkeit der Strömung und schließlich ein Mittel, um aus der genannten Verrückung und der Geschwindigkeit den Quotienten zu bilden, vorzugsweise nachdem diese beiden Werte in entsprechende elektrische Größen umgesetzt worden sind. b) Das unter a) erwähnte bewegliche Hindernis wird von den Schaufeln einer Turbine gebildet, deren Drehung durch eine Torsionsfeder oder ein gleichwertiges Mittel beschränkt ist. c) Die Meßvorrichtung für die Strömungsgeschwindigkeit ist eine frei laufende Turbine, welche in der Strömungsbahn derart angeordnet ist, daß sie von der Strömung mit einer Winkelgeschwindigkeit angetrieben wird, welche der Strömungsgeschwindigkeit proportional ist. d) Die unter b) oder c) erwähnte Turbine ist mit schraubenartiger Beschaufelung versehen. e) Die unter b) oder c) erwähnte Turbine kann in einer abgewandelten Ausführungsform mit geraden Schaufeln versehen sein, wobei dann eine feststehende schraubenartige Beschaufelungsstufe vorgeschaltet ist. f) Die beiden Größen, Verrückung und Geschwindigkeit, welche durch bekannte Mittel in elektrische Werte umgewandelt werden, werden zur Bildung des Quotienten einer Rechenvorrichtung zugeführt.
  • Es ist zu bemerken, daß sowohl Vorrichtungen, bei denen ein in der Flüssigkeit angeordnetes Hindernis, welches von der Flüssigkeit entgegen ihrer elastischen Rückstellkraft aus gelenkt wird, als auch die Maßnahme, die lineare Geschwindigkeit der Flüssigkeitsströmung mittels eines frei laufenden Propellers, der durch die Flüssigkeit in einer der linearen Geschwindigkeit proportionalen Winkelgeschwindigkeit angetrieben wird, an sich bekannt sind.
  • In den bekannten Vorrichtungen wird das Meßergebnis ebenfalls in elektrische Größen umgewandelt. Überdies sind bereits Strömungsmesser bekanntgeworden, die zwei Meßvorgänge in einer Meßvorrichtung kombinieren, um unabhängig von gewissen Parametern eine richtige Anzeige des gesuchten Mengenwertes zu erhalten. Demgemäß wird die Erfindung im Hinblick auf den beschriebenen Apparat in der Kombination der an sich bekannten Meßvorrichtungen gesehen.
  • Im folgenden werden unter Bezug auf die Zeichnungen zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Es zeigt F i g. I einen Massendurchflußmesser nach der Erfindung in einem Axialschnitt, F i g. II eine der F i g. I ähnliche Schnittdarstellung einer abgewandelten Ausführungsform.
  • Der in der F i g. I dargestellte Apparat besitzt ein längliches Gehäuse 10, welches mit Endanschlüssen 11 und 12 versehen ist, mittels deren der Apparat in eine Leitung eingeschaltet werden kann. In diesem Gehäuse sind hintereinander vier Hauptbestandteile 15, 16, 17 und 18 angeordnet, deren jeder aus zwei ringförmigen konzentrischen Wänden besteht, die durch radial verlaufende Schaufeln derart verbunden sind, daß für die Flüssigkeit ein nicht unterbrochener Strömungsweg geschaffen wird.
  • Das erste Element 15 ist eine Ausrichtungsvorrichtung. Zwischen ihren koaxialen Wänden 20, 21 sind gerade Schaufeln 22 befestigt, die dazu dienen, der durch den Anschluß 11 eintretenden Flüssigkeit eine axial ausgerichtete Strömung aufzuprägen und Turbulenz zu verhindern.
  • Das folgende Element 16 ist eine sich beschränkt drehende Turbine. Sie besitzt die koaxialen Wände 48,44, zwischen denen die schraubenförmigen Schaufeln 49 befestigt sind. Eine mittlere Querwand 50 ist mit ihrer Nabe auf einer Achse 51 befestigt, welche sich mit einem Ende in einem Lager 24, das in der Mitte einer Wand 23 der Ausgleichsvorrichtung 15 angeordnet ist, und mit dem anderen Ende in einem Lager 46 dreht, welches von dem Boden 45 eines schalenförmigen Teiles getragen wird, der im folgenden noch beschrieben werden wird. Auf der Achse 51 ist eine Buchse 52 befestigt, auf der wiederum das Ende einer Spiralfeder 53 befestigt ist, deren anderes Ende auf einem Arm 54 festgelegt ist, der von der feststehenden Wand 23 getragen wird.
  • An diese Turbine schließt sich das Element 17 an, welches feststeht und eine zweite Ausrichtvorrichtung sowie ein Gehäuse für einen Elektrogenerator bildet. Zwischen den koaxialen Wänden 29,28 dieses Elementes sind gerade Schaufeln 30 angeordnet. Im Inneren ist ein Elektrogenerator 37 irgendeines geeigneten Typs angeordnet, der in der Lage ist, ein elektrisches Signal abzugeben, welches dem Winkelabstand zwischen den festen Teilen und den drehenden Teilen des Generators entspricht, der beispielsweise ein selbstsynchroner Generator sein kann. Auf der Achse 38 des drehenden Teiles ist eine Buchse39 aufgekeilt, die in die Turbine 16 hineinreicht. Auf dieser Buchse sind die Magnetpole 40 befestigt, welche die zylindrische Wand 42 der bereits erwähnten Schale umgeben, die aus unmagnetischem Material besteht und deren Rand am Ende der feststehenden Wand 29 befestigt ist. Die Innenwand 44 der Turbine 16 trägt, den Polen 40 gegenüberliegend, ergänzende Magnetpole 41, die mit den ersten zusammen einen synchronen Magnetantrieb bilden. Die elektrischen Verbindungen 68 des Generators 37 werden durch ein Rohr 35 herausgeführt.
  • An die Endwand 32 des Elementes 17 anschließend ist das Element 18 angeordnet, welches eine frei drehende Turbine ist. Zwischen ihren koaxialen Wänden sind die Schaufeln 59 angeordnet, die schraubenförmig wie die der gedrosselten Turbine 16 sind. Die Turbine 18 besitzt eine Mittelwand 60, deren Nabe 61 auf einer Achse 62 befestigt ist, die sich in den Lagern 31, 63 dreht, welche in der Endwand 32 des Elementes 17 bzw. in einer feststehenden Endwand 19 gehalten werden. Die Wand 19 besitzt an ihrem Umfang Öffnungen 64 für die Ableitung der Flüssigkeit.
  • Der Apparat arbeitet wie folgt: Die strömende Flüssigkeit, welche über den Anschluß 11 eintritt, geht durch die Wirkung der Schaufeln 22 des Ausrichters 15 in eine axiale, nicht turbulente Strömung über. Beim Eindringen in die schraubenförmige Beschaufelung 49 verleiht sie der Turbine 16 ein Moment um ihre Achse. Unter dem Einfluß dieses Momentes wird die Turbine um einen bestimmten Winkel gedreht, der sich aus dem Gleichgewicht zwischen diesem Moment und dem entgegenwirkenden Moment der Feder 53 ergibt. Die magnetische Kupplung 40-41 verdreht den beweglichen Teil des Generators 37 um einen gleichen Winkel mit Bezug auf den festen Teil des Generators, der dadurch zum Rechner 72 über die drei Leiter 68 ein Signal, z. B. eine Wechselspannung, abgibt, welche diese Verdrehung mißt. Die strömende Flüssigkeit wird im weiteren Verlauf in den Schaufeln 30 erneut ausgerichtet und tritt dann in die schraubenförmige Beschaufelung 59 ein, wobei sie der Scheibe 60 ein Moment erteilt. Die Scheibe ist frei drehbar angeordnet und setzt sich daher in Drehung. Dabei induzieren Magnetteile 67, welche an ihrem Umfang befestigt sind, in einem festen Elektromagnetkopf 70 einen elektrischen Impulszug, dessen Frequenz der Winkelgeschwindigkeit der Scheibe proportional ist.
  • Diese Impulse werden durch die Leiter 71 dem Rechner 72 zugeführt. Dieser erzeugt wiederum durch irgendein bekanntes und geeignetes Mittel ein elektrisches oder magnetisches Signal, welches dem über die Leiter 68 aufgenommenen Signal proportional ist, das durch einen Faktor geteilt worden ist, der der Frequenz der über die Leitungen 71 genommenen Impulse proportional ist. Das sich ergebende Signal, welches die Durchflußmenge mißt, kann auf irgendein schematisch bei 74 dargestelltes Durchflußmengenanzeigegerät und/oder ein Summierungsgerät oder Zähler übertragen werden, um die Gesamtmenge der durchströmenden Flüssigkeit am Ende eines bestimmten Zeitraumes, falls erwünscht, ablesen zu können.
  • Zur besseren Erläuterung der Erfindung sollen die nachfolgenden mathematischen t Überlegungen dienen, die jedoch nicht als Beschränkung des Erfindungsbereiches aufgefaßt werden dürfen.
  • Die Axialgeschwindigkeit der strömenden Flüssigkeit am Eingang der Turbine 16 wird im folgenden V genannt. Nach den Gesetzen der Dynamik ist bekannt, daß unter der Voraussetzung, daß der Anstellwinkel der schraubenförmigen Beschaufelung der Turbine 16 auf der Achse genügend gering ist, das von der Flüssigkeitsmenge auf diese Turbine ausgeübte Moment proportional der Ableitung der Bewegungsgröße (mV) der in der Beschaufelung zu einem bestimmten Zeitpunkt enthaltenen Flüssigkeitsmenge m nach der Zeit ist. Da dieses Moment durch das Moment C ausgeglichen wird, welches von der Feder 53 in der Gleichgewichtsstellung entwickelt wird, wenn die Turbine 16 um den Winkel o; verdreht worden ist, gilt die folgende Gleichung: Ca = d(mV) , (1) d t Unter der Bedingung, daß die Geschwindigkeit v während einer Durchflußmenge konstant bleibt, d. h. unter Vermeidung von Ablesungen während einer Anderung der Strömung, kann diese Gleichung auch wie folgt beschrieben werden: dm Ca= V--; (2) dt dm dt stellt die Flüssigkeitsmenge dar, welche einen geraden Abschnitt der Turbine in der Zeiteinheit durchfließt; es ist also die Durchflußmenge Qm. Daher ergibt sich Qm= , (3) woraus sich entnehmen läßt, daß die gesuchte Durchflußmenge der Quotient der beiden ausgeführten Messungen ist.
  • Die beiden Messungen können in beliebiger Reihenfolge vorgenommen werden, und die Geschwindigkeitsmessung kann an der Flüssigkeit stromauf von der Messung der Ableitung der Bewegungsgröße ausgeführt werden. Weiter ist festzustellen, daß die Beschaufelung der beiden Turbinen geradlinig sein kann, vorausgesetzt jedoch, daß dann den davorgeschalteten Ausrichteschaufeln eine Schraubenform gegeben wird. Die Fig. II zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, in welcher diese beiden Abwandlungsmöglichkeiten gleichzeitig beispielsweise dargestellt sind.
  • In dem Gehäuse 100 des Apparates ist ein feststehendes erstes Element 101 angeordnet, welches mit schraubenförmigen Ausrichteschaufeln 110 versehen ist. Daran schließt sich das Rad 102 mit geraden Schaufeln 108 an, wobei das Rad mittels der Wälzlager 107 auf einer Achse 106 frei drehbar gelagert ist. Die Achse 106 dreht sich mit ihren beiden Enden in feststehenden Lagern. Auf der Achse 106 ist ferner ein zweites Turbinenrad 103 mit geraden Schaufeln 109 aufgekeilt, wobei die Drehung dieser Turbine durch die Spiralfeder 105 elastisch beschränkt ist.
  • Die Geschwindigkeitsmessung wird mittels mehrerer auf dem Rand des Turbinenrades 102 befestigter Magnetelll und mitteels eines Lesekopfesll2 vorgenommen, welcher in dem Gehäuse befestigt ist und über Leitungen 118 den Rechner 117 speist. Die Verdrehung der Turbine 103 wird mittels eines Generators festgestellt, der hier außerhalb des Gehäuses angeordnet ist und zwei Wicklungen 115, 114 besitzt, deren gegenseitige Kupplung sich in Abhängigkeit von der Winkellage der gedrosselten Turbine 103 und auf Grund der Magnetkerne 111 ändert, die am Umfang der Turbine befestigt sind und durch eine dünne unmagnetische Wand des Gehäuses hindurchwirken. Die Primärwicklung 115 wird durch einen einphasigen Wechselstrom erregt, während die Sekundärwicklung 114 vorzugsweise dreiphasig angeordnet ist, wobei die Phasen im Stern oder im Dreieck geschaltet sind.
  • Es ergibt sich, daß durch die Erfindung die Ausführung von Massendurchflußmessern erheblich vereinfacht und deren Kosten verringert werden, da die Zufuhr zusätzlicher kinetischer Energie zur Flüssigkeitsströmung, abgesehen von der dieser Strömung auf Grund ihrer Eigengeschwindigkeit innewohnenden Energie, vermieden wird. Durch das Fortfallen des Motors werden gleichzeitig zahlreiche Nachteile vermieden, welche mit dem Vorhandensein dieses Motors in früheren Konstruktionen, beispielsweise auf dem Gebiet der Abdichtung und der Isolation, verbunden waren. Der verbesserte Apparat ist daher besonders gut für Einrichtungen geeignet, welche der Messung des Brennstoffverbrauches in Düsenflugzeugen dienen, wobei die Art des Brennstoffes und die erhöhten Temperaturen es erforderlich machen, das Innere des Durchflußmessers regelmäßig mit reichlich Wasser zu waschen.
  • Es sind natürlich außer den beschriebenen und dargestellten noch weitere Anderungen möglich. Beispielsweise könnte bei bestimmten Anwendungen die Messung der Ableitung der axialen Bewegungsgröße nicht durch ein drehbares Turbinenrad, welches durch eine Torsionsfeder im Gleichgewicht gehalten wird, vorgenommen werden, sondern durch ein bewegliches Hindernis, das axial verschoben werden kann, beispielsweise eine verschiebbare Membran, welcher eine Druckfeder entgegenwirkt. Die Messung der Strömungsgeschwindigkeit kann ebenfalls auf andere Weise als durch eine sich drehende Turbine ausgeführt werden, wobei es gleichgültig ist, welches der zahlreichen bekannten geeigneten Mittel für diesen Zweck benutzt wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur dynamischen Messung der Durchflußmenge einer Flüssigkeitsströmung, g e -kennzeichnet durch die Verwendung von Meßvorrichtungen einerseits zur Messung der dynamischen Wirkung, welche von der Flüssigkeitsströmung ohne zusätzliche äußere kinetische Energie an einem elastisch gestützten Hindernis ausgeübt wird, andererseits zur gleichzeitigen Messung der linearen Geschwindigkeit der Flüssigkeitsströmung und durch die Verwendung von Vorrichtungen zur selbsttätigen Bildung des Quotienten aus den beiden Meßwerten.
  2. 2. Vorrichtung zur Messung der Durchflußmenge einer Flüssigkeitsströmung nach dem Verfahren des Anspruches 1, gekennzeichnet durch ein in der Flüssigkeitsbahn angeordnetes Hindernis (16, 103), welches von der Flüssigkeit entgegen der Wirkung einer elastischen Rückstellkraft (53, 105) verrückt werden kann, einer Vorrichtung (37, 113, 114) zum Messen der sich ergebenden Verrückung des Hindernisses, einer Vorrichtung (18, 102) zum Messen der linearen Geschwindigkeit der Flüssigkeitsströmung und einer automatischen Rechenvorrichtung (72,117), der die Meßwerte der beiden Meßvorrichtungen automatisch zuführbar sind und die dann einen dem Quotienten dieser Werte proportionalen Wert erzeugt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 846 800, 845 712; Engineering, Jg. 1954, S. 396 bis 398.
DEB58006A 1959-05-28 1960-05-27 Verfahren und Vorrichtung zur dynamischen Durchflussmessung Pending DE1202016B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE845712C (de) * 1951-02-21 1952-08-04 Griesheim Autogen Stroemungsmengenmesser
DE846800C (de) * 1949-05-29 1952-08-18 Friedrich Hecht Stroemungsmesser

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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