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DE1201960B - Rolladen oder Rolltuer fuer Moebel - Google Patents

Rolladen oder Rolltuer fuer Moebel

Info

Publication number
DE1201960B
DE1201960B DEA35428A DEA0035428A DE1201960B DE 1201960 B DE1201960 B DE 1201960B DE A35428 A DEA35428 A DE A35428A DE A0035428 A DEA0035428 A DE A0035428A DE 1201960 B DE1201960 B DE 1201960B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strips
roller
furniture
door
edge
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEA35428A
Other languages
English (en)
Inventor
Frank Austin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AUSTIN LEYTON Ltd F
Original Assignee
AUSTIN LEYTON Ltd F
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AUSTIN LEYTON Ltd F filed Critical AUSTIN LEYTON Ltd F
Publication of DE1201960B publication Critical patent/DE1201960B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/02Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
    • E06B9/08Roll-type closures
    • E06B9/11Roller shutters
    • E06B9/115Roller shutters specially adapted for furniture

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf Rolläden oder Roll- Rolladen oder Rolltür für Möbel türen für Kleiderschränke, Frisiertische, Anrichten und dergleichen Möbelstücke. Derartige Rolläden oder Rolltüren bestehen aus sich quer zur Schieberichtung erstreckenden Leisten, die Kante an Kante durch biegsame Bänder auf der Rückseite zusammengehalten sind und an ihren Enden in Führungen in dem Möbelstück geführt sind. Bei einem Kleiderschrank kann beispielsweise zum Verschließen eines Fachs oder einer Abteilung ein senkrecht verschiebbarer Rolladen oder bei einem Frisiertisch zum Verschließen eines Fachs für Schönheitspflegemittel eine waagerecht verschiebbare Rolltür vorgesehen sein.
  • Die üblichen, zum Zusammenhalten der Leisten dienenden biegsamen Bänder bestehen aus Gewebe oder Kunststoff, und es hat sich herausgestellt, daß sich derartige Bänder im Laufe der Zeit dehnen können. Hierdurch bilden sich zwischen den Leisten unverwünschte Spalte. Außerdem besteht die Gefahr, daß sich die Leisten gegeneinander verschieben oder neigen können und daß dadurch beim Betätigen ein Verklemmen in den Führungen auftreten kann. Ferner bestehen gewisse Schwierigkeiten, insbesondere große Rolläden oder Rolltüren hinreichend beweglich zu gestalten, so daß sie sich auch längsgekrümmter Führungen gut bewegen können.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Rolladen oder eine Rolltür der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der die Leisten fest und dauerhaft in ihrer relativen Lage gehalten werden können, aber doch eine leichte Beweglichkeit der einzelnen Leisten gegeneinander gewährleistet ist, so daß der Rolladen oder die Rolltür ohne Schwierigkeit in gekrümmten Führungen bewegt werden kann.
  • Zum Lösen dieser Aufgabe ist nach der Erfindung vorgesehen, daß die biegsamen Bänder aus Stahl bestehen, daß sie an die Endleisten angeschraubt sind, während die Zwischenleisten mittels die Bänder übergreifender und in den Leisten verankerter Klammern in enger Anlage an den Bändern gehalten sind, und daß die Leisten zusätzlich auf der Rückseite durch ein breites, aufgeklebtes Band aus Gewebe, Kunststoff od. dgl. an einer gegenseitigen Verschiebung in Leistenlängsrichtung gehindert sind.
  • Die Verwendung der biegsamen Bänder aus Stahl ist bereits bei Rolläden mit in gegenseitigem Abstand angeordneten Leisten bekannt. Bei dem bekannten Rolladen sind jedoch die Stahlbänder durch Schlitze der Leisten hindurchgeführt und dort mit ihnen befestigt. Diese Art der Verbindung von Leisten und Stahlbändern ist verhältnismäßig kompliziert und in der Herstellung teuer, da die Leisten an mehreren Stellen mit Durchbrüchen versehen werden müssen. Dieser bekannte Rolladen ist auch nicht zum dichten Abschließen eines Möbelstücks geeignet und bestimmt.
  • Die bei der Erfindung vorgesehene Befestigung der Stahlbänder an der Rückseite der Leisten und die Verbindung der Außenleisten durch Schrauben entspricht der üblichen Anordnung bei Bändern aus Geweben oder Kunststoff. Die Verbindung der Innenleisten mit den Stahlbändern durch Klammern erlaubt jedoch in neuartiger Weise eine einfache, schnellere und billigere Herstellung und eine gute Beweglichkeit der einzelnen Leisten gegeneinander. Das auf der Rückseite der Leisten außerdem aufgeklebte biegsame Band aus Gewebe, Kunststoff oder aus mit diesem überzogenen Gewebe verhindert dabei, daß ein gegenseitiges Längsverschieben der Leisten und ein gegenseitiges Verkanten auftreten kann. Der Rolladen gemäß der Erfindung vermeidet daher alle genannten Nachteile der bekannten Rolläden.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert.
  • F i g. 1 ist die perspektivisch gezeichnete Vorderansicht eines Kleiderschranks mit einer erfindungsgemäßen Rolltür; F i g. 2 ist eine perspektivische Darstellung eines Teils der Rolltür nach F i g. 1 bei Betrachtung derselben von der Innenseite des Kleiderschranks aus.
  • In F i g. 1 und 2 erkennt man eine Rolltür 1 eines Kleiderschranks. Die Rolltür 1 setzt sich aus der erforderlichen Anzahl von Holzleisten 2 zusammen, die abgesehen von den beiden Leisten an den Enden der Rolltür die gleiche Form besitzen und Kante an Kante angeordnet sind. Auf der Innenfläche der Rolltür 1 sind drei sich quer zur Längsachse der Leisten erstreckende Metallbänder 4 angeordnet, von denen in F i g. 2 nur eines dargestellt ist. Gegebenenfalls kann man auch nur zwei oder mehr als drei Metallbänder oder -streifen vorsehen, die man zweckmäßigerweise in gleichen Abständen über die Höhe der Rolltür verteilt. Die Metallbänder4 bestehen vorzugsweise aus dünnem, getempertem Stahl und erstrecken sich rechtwinklig zur Längsachse der Leisten.
  • Die Metallbänder 4 sind gemäß F i g. 2 an den beiden äußeren Abschlußleisten 3 mit Schrauben 6 befestigt und werden durch zweizinkige Klammern 7 od. dgl. in enger Anlage an den übrigen Leisten gehalten. Die Klammern 7 Überbrücken die Metallbänder und sind so mit den Leisten verbunden, daß man die Metallbänder bei der Herstellung der Rolltür in die Klammern einführen kann.
  • Die Schrauben 6 und die Klammern 7 erstrecken sich nicht durch die ganze Dicke der Leisten 3 und 2, so daß an der Vorderseite der Rolltür keine Vorsprünge vorhanden sind.
  • Außerdem ist auf der Innenseite der Leisten rechtwinklig zu deren Längsachse eine Abstützung 5 aus einem Gewebe oder einem Kunststoff-Flachmaterial oder einem mit Kunststoff überzogenen Gewebe od. dgl. vorgesehen, die mit Hilfe eines Klebstoffs fest mit den Leisten verbunden ist, um seitliche Bewegungen zwischen benachbarten Leisten zu verhindern.
  • Sowohl an der Oberkante als auch an der Unterkante der Rolltür 1 sind Fortsätze 8 ausgebildet, die in Schlitze 9 im Boden bzw. der oberen Wand des Kleiderschranks eingreifen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch: Rolladen oder Rolltür für Kleiderschränke, Frisiertische oder dergleichen Möbelstücke aus quer zur Schieberichtung angeordneten Leisten, die Kante an Kante durch biegsame Bänder auf der Rückseite zusammengehalten sind und an ihren Enden in Führungen in dem Möbelstück geführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die biegsamen Bänder (4), wie bei Rolläden mit in gegenseitigem Abstand angeordneten Leisten bekannt, aus Stahl bestehen, daß sie an die Endleisten (3) angeschraubt sind, während die Zwischenleisten (2) mittels die Bänder übergreifender und in den Leisten verankerter Klammern (7) in enger Anlage an den Bändern gehalten sind, und daß die Leisten zusätzlich auf der Rückseite durch ein breites, aufgeklebtes Band (5) aus Gewebe, Kunststoff od. dgl. an einer gegenseitigen Verschiebung in Leistenlängsrichtung gehindert sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1034 338.
DEA35428A 1960-01-22 1960-08-26 Rolladen oder Rolltuer fuer Moebel Pending DE1201960B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1201960X 1960-01-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1201960B true DE1201960B (de) 1965-09-30

Family

ID=10882014

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA35428A Pending DE1201960B (de) 1960-01-22 1960-08-26 Rolladen oder Rolltuer fuer Moebel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1201960B (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034338B (de) * 1954-01-14 1958-07-17 Ehrfried Siewers Auf eine Unterlage aufsetzbare, kastenfoermige Wickelschutzvorrichtung

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034338B (de) * 1954-01-14 1958-07-17 Ehrfried Siewers Auf eine Unterlage aufsetzbare, kastenfoermige Wickelschutzvorrichtung

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