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DE1201595B - Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell - Google Patents

Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell

Info

Publication number
DE1201595B
DE1201595B DER32023A DER0032023A DE1201595B DE 1201595 B DE1201595 B DE 1201595B DE R32023 A DER32023 A DE R32023A DE R0032023 A DER0032023 A DE R0032023A DE 1201595 B DE1201595 B DE 1201595B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
plow
pawl
movement
coupling
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER32023A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Schroeer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rabewerk Heinrich Clausing
Original Assignee
Rabewerk Heinrich Clausing
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rabewerk Heinrich Clausing filed Critical Rabewerk Heinrich Clausing
Priority to DER32023A priority Critical patent/DE1201595B/de
Publication of DE1201595B publication Critical patent/DE1201595B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/426Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a-3/42
Nummer: 1201595
Aktenzeichen: R 32023 HI/45 a
Anmeldetag: 1. Februar 1962
Auslegetag: 23. September 1965
Die Erfindung betrifft eine Wendevorrichtung für dreipunktgekuppelte Drehpflüge mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell, dessen gelenkig miteinander verbundene Teile beim Wendevorgang eine gegenläufige Schwenkbewegung zueinander ausführen.
Bei einer bekannten Wendevorrichtung dieser Gattung ist der obere Teil der Knickkoppel als Winkelhebel ausgebildet. Am freien Ende dieses Winkelhebels ist ein Sperrhaken angeordnet, der eine Nabe untergreifen kann, die sich an einem Hebel befindet, an den die Drehantriebsstange, mit der der Pflugrahmen gewendet wird, angelenkt ist. Durch diese Art der gegenseitigen Verriegelung sind die beiden Koppelteile nicht vollkommen spielfrei gegeneinander verriegelt. Eine spielfreie Verriegelung ist aber Voraussetzung für das einwandfreie Arbeiten einer Regelhydraulik. Zum Auslösen der Verriegelung, die den Pflugrahmen in den beiden Arbeitsstellungen festhält, ist eine von Hand zu bedienende Auslösevorrichtung vorgesehen.
Bei einem anderen bekannten Pflug mit Knickkoppel ist ebenfalls eine Klinke zum gegenseitigen Verriegeln der beiden Koppelteile vorgesehen. Die Fallbewegung des Pfluges wird durch Lösen dieser Klinke in Gang gesetzt. Die Klinke dient nicht zur spielfreien gegenseitigen Verriegelung der beiden Koppelteile. Am unteren Teil der Knickkoppel ist ein doppelarmiger Hebel gelagert, auf dessen eines Ende bei der Fallbewegung des Pfluges eine Kraft derart ausgeübt wird, daß das andere, als Riegel ausgebildete Ende aus seinem Eingriff mit der Rast herausgezogen wird.
Ferner ist ein Pflug bekannt, bei dem die Drehantriebsstange zugleich zum Lösen der Verriegelung zwischen Pflugrahmen und Pflugvordergestell und zum Drehen des Pflugrahmens dient. Ein Verriegelungsmechanismus, mit dem zwei Koppelteile spielfrei am Ausknicken gehindert werden, ist im Zusammenhang mit der genannten Lösevorrichtung nicht beschrieben.
Durch die Erfindung nun soll die Wendevorrichtung der eingangs genannten Gattung so ausgebildet werden, daß beim Vorhandensein einer Sperre, die die Teile der Knickkoppel völlig spielfrei gegeneinander arretiert, beim Lösen dieser Arretierung auch die Verriegelung, die den Pflugrahmen am Drehen hindert, gelöst wird. Dieses Ziel soll durch eine möglichst einfache, aus wenigen Teilen bestehende Vorrichtung erreicht werden.
Bei der Lösung dieser Aufgabe werden die oben beschriebenen, an sich bekannten Merkmale in er-Wendevorrichtung für dreipunktgekuppelte
Drehpflüge mit einem als Knickkoppel
ausgebildeten Pflugvordergestell
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Als Erfinder benannt:
Friedrich Schröer, Bad Essen
finderischer Weise miteinander kombiniert. Die erfindungsgemäße Wendevorrichtung der eingangs genannten Gattung ist demgemäß gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Zur Durchführung der Schwenkbewegung des Pfluggrindels dient eine Zugstange, die an einem Ende mit dem Grindel über einen Hebelarm so gekuppelt ist, daß sie diesen erst nach einer Relativbewegung zum Grindel mitnimmt und am anderen Ende über einen Hebel an einem der Koppelteile angelenkt ist.
b) Das die Relativbewegung ausführende Ende der Zugstange dient zur Auslösung der Drehsperre.
c) Die Mitnahme des die Zugstange antreibenden Hebels erfolgt durch eine Klinke, die am gleichen Koppelteil angelenkt ist wie der Hebel selbst und kraftschlüssig mit dem Hebel so im Eingriff gehalten wird, daß dieser der antreibenden Bewegung der Klinke folgt, aber dieser gegenüber eine Bewegung in gleicher Richtung ausführen kann.
d) Beide Koppelteile sind durch einen Riegel und eine Klinke spielfrei miteinander gekuppelt, die vor Einleitung jeder Drehbewegung von Hand oder selbsttätig voneinander gelöst werden müssen.
Die Erfindung bringt folgende Vorteile:
Die Knickkoppel bildet dank der Knicksperre in der Arbeitsstellung des Pfluges eine starre Koppel, so daß sich Änderungen des Bodenwiderstandes sogleich auf die üblicherweise vorhandene und vom oberen Lenker betätigte Regelvorrichtung auswirken. Zur Durchführung der Wendung braucht nur die Knicksperre gelöst zu werden, was eine verhältnismäßig kleine Kraft erfordert und auch leicht selbständig durchführbar ist. Die nur mit verhältnis-
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mäßig großer Kraft auslösbare Drehsperre wird vom zum Pflugvordergestell 1 entgegen dem Uhrzeiger-Pfluggewicht ausgelöst. Sowohl das Wenden des sinn sich drehenden oberen Lenker 4 aus dem Rie-Pfluges als auch das Auslösen der Drehsperre ge- gel 16 herausgedrückt. In diesem Augenblick schieht durch eine einfache Zugstange, die über schwenkt der Hebel 2 durch das Gewicht des PfIueinen Hebel an einem Koppelteil angelenkt ist. Die 5 ges gegenüber dem Pflugvordergestell 1 um den BoI-Bewegung des Koppelteiles wird auf die Zugstange zen 7 entgegen dem Uhrzeigersinn aus, der Bolzen 8 durch eine kraftschlüssig wirkende Klinke übertra- schiebt die Klinke (Schubstange, Schubriegel) 9 gegen gen, die der Zugstange die Möglichkeit gibt, der den Bolzen 12, wodurch eine feste Verbindung zwi-Drehbewegung des Grindels zu folgen, d. h. der sehen dem Hebelarm 13 mit dem Hebel 2 geschaf-Bewegung der Klinke vorzueilen und unbehindert io fen wird. Im weiteren Verlauf wird die Zugstange 20 von der Klinke in die andere Arbeitsstellung zu ge- nach oben gezogen. Hierbei wird durch den langen. konischen Ansatz 26 der Zugstange 20 der Riegel
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Er- 21 aus der Raste 25 gezogen. Die Zugstange 20 legt findung ist vorgesehen, daß die an einem Koppelteil sich anschließend gegen das hintere Ende des Rieangelenkte und zum Antrieb des Hebels und der 15 gels 21 an, welcher sich in einem gewissen Abstand Zugstange dienende Klinke über eine Feder am von der Drehachse 5 befindet, so daß ein Drehanderen Koppelteil abgestützt ist. Die Abstützung moment auf den sich drehenden Teil ausgeübt wird, ist so vorgenommen, daß bei der gegenseitigen Ver- Noch vor der Erreichung der Totpunktlage legt sich Schwenkung der beiden Koppelteile der Abstütz- der Hebel 2 gegen einen Anschlag am Pflugvorderpunkt der Feder zum Schwenkpunkt der Klinke hin 20 gestell 1, z. B. gegen den Bolzen 11, an dem sich wandert. Hierdurch wird erreicht, daß der Pflug die auch die Feder 10 während des Pflügens abstützt, jeweils andere Arbeitsstellung ohne Behinderung Durch diese inzwischen ausgeführte Schwenkbewedurch die Klinke erreichen kann. gung des Hebels 2 um den Bolzen 7 gegenüber dem
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele Pflugvordergestell 1 hat sich die Blattfeder 10 vom
der Erfindung. 25 Anschlag 11 entfernt. Der Hebelarm 13 kann sich
Die Koppel des Dreipunktgestänges besteht aus aber nicht lösen, weil die Klinke 9 am Bolzen 12 zwei Teilen, dem Pflugvordergestell 1 und dem des Armes 13 fest anliegt, wodurch ein Lösen verHebel 2. Am Hebel 2 ist in 3 der obere Lenker 4 hindert wird. Kurz vor der Totpunktlage, die der angelenkt, und zwar lotrecht über der Drehachse 5. höchsten Lage des Riegelbolzens gegenüber der Das Pflugvordergestell trägt unten an beiden Seiten 30 Drehachse 5 entspricht, also nach einer halben Umdie Bolzen 6 für die unteren Lenker, die hier nicht drehung des Pfluges, legt sich der Arm 2 gegen den gezeichnet sind. Die beiden Koppelhälften 1 und 2 Anschlag 11, so daß der Arm 2 gegenüber dem sind um den Bolzen 7 gegeneinander verschwenkbar. Pflugvordergestell sich nicht weiter verschwenken An der oberen Koppelhälfte 2 ist noch ein Bolzen 8 kann. Durch den Schwung der Drehung dreht sich vorgesehen, um den eine Schubstange 9 schwenken 35 aber der Pflug weiter, der Riegelbolzen 21 kommt in kann. Diese kann sich mit einer Blattfeder 10 an seine höchste Lage und stößt dabei den Arm 13 einem Bolzen 11 des Pflugvordergestelles 1 abstüt- noch weiter nach oben, wobei aber die Klinke 9 zen, um die Schubstange 9 in der abgesenkten Lage nicht mehr folgen kann, weil mit dem Anschlagen gegen einen Bolzen 12 des Armes 13 anzudrücken. des Hebels 2 an den Anschlag 11 auch der Gelenk-Der Arm ist am Hebel 2 angelenkt, hier beispiels- 40 punkt8 sich nicht mehr weiter bewegt. Die kraftweise an dem gleichen Bolzen 7, mit dem der schlüssige Verbindung zwischen dem Arm 13 bzw. Hebel 2 am Pflugvordergestell 1 angelenkt ist. Das dem Bolzen 12 mit der Klinke 9 hört dadurch auf. Pflugvordergestell trägt oben noch einen Bolzen 14, Nachdem die an der Klinke befestigte Blattfeder 10 an dem eine schwenkbare Raste 15 angelenkt ist, in nicht mehr am Anschlag 11 anliegt, kann die die ein am Hebel 2 befestigter Riegel 16 einfallen 45 Klinke 9 durch ihr Gewicht abfallen, so daß sie aus kann. Am Pflugvordergestell kann noch ein An- dem Bereich des Bolzens 12 des Armes 13 kommt, schlagbolzen 17 vorgesehen werden, der der Nach Überschreiten der Höchstpunktlage des Rieschwenkbaren Raste nur einen beschränkten gelbolzens 21 und damit der höchsten Lage des Schwenkweg zuläßt. Die schwenkbare Raste 15 wird Armes 13 schwenkt der Arm 13 wieder nach abdurch eine Feder 40 immer zum Einfallen in den 50 wärts, ohne daß der Bolzen 12 den Riegel 9 nach Riegel 16 gedrückt. Der Hebelarm 13 trägt am an- vorne schiebt, also ohne den Arm 2 im Uhrzeigerderen Ende eine in 19 angelenkte Zugstange 20, die sinn zu verdrehen. Die Drehung kann also jetzt mit das Drehen vornehmen soll. Das untere Ende der dem in der ersten Drehhälfte infolge von Falldre-Zugstange20 umfaßt das hintere Ende des Dreh- hung erfolgten Schwung zu Ende geführt werden riegels 21. Dieser Riegel ist hier am drehbaren Teil 55 bzw. durch den exzentrisch liegenden Schwerpunkt 20 α des Pfluges in 22 und 23 geführt und wird des sich drehenden Pflugteiles,
durch die Feder 24 immer zum Einrasten in der Der ganze Ablauf, allein von der Seite des AnRaste 25 gedrückt. Die Umfassung 26 am unteren meldungsgegenstandes gesehen, ist also folgender:
Ende der Zugstange 20 ist derart konisch ausgebil- Während des Aushebens wird durch die Relativdet, daß sie beim Anziehen der Zugstange 20 unter 60 bewegung zwischen oberem Lenker und der Pflug-Abstützung an der hinten keglig ausgebildeten Rie- koppel lediglich die Verriegelung der Knicksperre, gelführung 23 den vorn keglig ausgeführten Bund also die Verriegelung zwischen 15 und 16 gelöst. 27 nach hinten drückt, wobei der mit diesem Bund Der Druck des oberen Lenkers auf den Anschlag 32 27 fest verbundene Riegel aus der Raste 25 heraus- der schwenkbaren Raste ist sofort nach dieser gezogen wird und die Drehung beginnen kann. 65 Lösung beendet. Alles übrige erfolgt durch das Ge-
In Abb. 1 wird eine automatische Auslösung wicht des Pfluges bzw. durch eine vorher gespannte
gezeigt. Die schwenkbare Raste 15 wird beim Aus- Feder, also nicht nur das Drehen sondern auch das
heben durch den durch das Pfluggewicht hierbei Ausrasten des Drehriegels 21 aus der Raste 25.
Zum Ausrasten der Schwenkraste 15 genügt ein einfacher Anschlag an der Schwenkraste, der in seiner Länge einstellbar sein kann, und der sich rechtzeitig vor Erreichen der Transportstellung gegen den oberen Lenker 4 anlegt. Wenn nun die Schwenkraste 15 um einen Bolzen 14 schwenkt, der nicht gleichzeitig der Bolzen 3 ist, um den sich der obere Lenker gegenüber der Koppel verdreht, und der auch nicht in der Wirkungslinie des oberen Lenkers liegt, so erfolgt während des Auslösens der Knicksperre zwisehen dem oberen Lenker 4 und dem hierbei unter Druck anliegenden Anschlag 32 der schwenkbaren Raste IS eine Relativbewegung in Richtung des oberen Lenkers, die zu Schaden führen kann. Um dies zu vermeiden, kann der Anschlag 28, 32 statt fest z. B. schwenkbar mit dem schwenkbaren Riegel 15 innerhalb zweier Anschläge 30, 31 verbunden sein, zwischen denen er während der Loslösung der Knicksperre frei schwenken kann. Der Druck des oberen Lenkers wird dann über den schwenkbaren Anschlag und den Bolzen zum schwenkbaren Riegel 15 geleitet und erzeugt die Bewegung (Verschwenkung) zur Auslösung der Knicksperre, wobei der Anschlag 28 nicht fest an der Schwenkraste 15 befestigt ist, sondern verschwenkbar um den Bolzen 29 und pendelbar zwischen den beiden Anschlägen 30 und 31, so daß der Anschlag 28 — hier nicht gezeichnet — durch eine Feder gegen den einen Anschlag 30 gedrückt werden kann. Das Berührungsende des Anschlages 28 gegenüber dem oberen Len- ker4 kann unter Umständen aus einem weichen Material, z. B. einem Stück Gummi 32, gefertigt sein. Sobald dieser Anschlag 28 am oberen Lenker 4 zum Anliegen kommt, hört eine Relativbewegung zwischen dem Anlagenende 32 und dem oberen Lenker4 auf. Dafür beginnt ein Verschwenken dieses Anschlages 28 gegenüber der Schwenkraste 15, aber gleichzeitig eine Ausrückung dieser Raste. Die Abb. 1 zeigt also eine automatische Ausrückung der Knicksperre, ohne daß diese automatische Ausrückung die Entriegelung der Dreheinrichtung bei 21 bis 25 hervorruft. Diese Entriegelung wird erst anschließend durch das Pfiuggewicht und das dadurch hervorgerufene Durchknicken der zweiteiligen Koppel 1, 2 um den Bolzen 7 hervorgerufen.
Abb. 2 zeigt die gleiche Einrichtung, jedoch ohne automatische Ausriegelung der Knicksperre durch die Relativbewegung zwischen Koppel und oberen Lenker. Hier wird die Schwenkraste 15 entweder von Hand ausgerastet, indem ein Hebelarm mit einem Handgriff 33 fest an der Schwenkraste befestigt ist, oder aber automatisch, indem zwischen dem fest mit der Schwenkraste 15 verbundenen Arm und einem Punkt des Schleppers eine Kette 34 angeordnet wird, die beim Ausheben durch die hierbei aufgetretene Relativbewegung zwischen Schlepper und Pflugvordergestell die Ausrastung bewirkt. Man kann, wie hier gezeigt, gleichzeitig die Handauslösung und eine automatische Auslösung vorsehen, um sie wahlweise zu benutzen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Wendevorrichtung für dreipunktgekuppelte Drehpflüge mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell, dessen gelenkig miteinander verbundene Teile beim Wendevorgang eine gegenläufige Schwenkbewegung zueinander ausführen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
a) Zur Durchführung der Schwenkbewegung des Pfluggrindels dient eine Zugstange (20), die an einem Ende (26) mit dem Grindel über einen Hebelarm so gekuppelt ist, daß sie diesen erst nach einer Relativbewegung zum Grindel mitnimmt und am anderen Ende über einen Hebel (13) an einem der Koppelteile (1, 2) angelenkt ist.
b) Das die Relativbewegung ausführende Ende (26) der Zugstange (20) dient zur Auslösung der Drehsperre (21, 25).
c) Die Mitnahme des die Zugstange (20) antreibenden Hebels (13) erfolgt durch eine Klinke (9), die am gleichen Koppelteil (2) angelenkt ist wie der Hebel (13) selbst und kraftschlüssig mit dem Hebel (13) so im Eingriff gehalten wird, daß dieser der antreibenden Bewegung der Klinke folgt, aber dieser gegenüber eine Bewegung in gleicher Richtung ausführen kann.
d) Beide Koppelteile (1, 2) sind durch einen Riegel (15) und eine Klinke (16) spielfrei miteinander gekuppelt, die vor Einleitung jeder Drehbewegung von Hand oder selbsttätig voneinander gelöst werden müssen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Koppelteil (2) angelenkte und zum Antrieb des Hebels (13) und der Zugstange (20) dienende Klinke (9) über eine Feder (10) am anderen Koppelteil so abgestützt ist, daß bei der Schwenkbewegung beider Koppelteile zueinander der Abstützpunkt (11) der Feder (10) zum Schwenkpunkt (8) der Klinke (9) hin wandert.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 044 484; deutsche Auslegeschrift Nr. 1123 501; belgische Patentschrift Nr. 515 159.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 688/114 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
DER32023A 1962-02-01 1962-02-01 Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell Pending DE1201595B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1242031B (de) * 1965-12-24 1967-06-08 Rabewerk Clausing Heinrich Drehpflug

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
BE515159A (de) *
DE1044484B (de) 1956-07-13 1958-11-20 Maring S Ploegenfabriek N V Winkeldrehpflug fuer Dreipunktaufhaengung
DE1123501B (de) * 1959-05-16 1962-02-08 P Viaud & Cie Sa Ets Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaugeraete

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