DE1201595B - Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell - Google Patents
Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten PflugvordergestellInfo
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- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B3/00—Ploughs with fixed plough-shares
- A01B3/36—Ploughs mounted on tractors
- A01B3/40—Alternating ploughs
- A01B3/42—Turn-wrest ploughs
- A01B3/426—Turn-wrest ploughs with a headstock frame made of two or more parts
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Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a-3/42
Nummer: 1201595
Aktenzeichen: R 32023 HI/45 a
Anmeldetag: 1. Februar 1962
Auslegetag: 23. September 1965
Die Erfindung betrifft eine Wendevorrichtung für dreipunktgekuppelte Drehpflüge mit einem als
Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell, dessen gelenkig miteinander verbundene Teile beim Wendevorgang
eine gegenläufige Schwenkbewegung zueinander ausführen.
Bei einer bekannten Wendevorrichtung dieser Gattung ist der obere Teil der Knickkoppel als Winkelhebel
ausgebildet. Am freien Ende dieses Winkelhebels ist ein Sperrhaken angeordnet, der eine
Nabe untergreifen kann, die sich an einem Hebel befindet, an den die Drehantriebsstange, mit der der
Pflugrahmen gewendet wird, angelenkt ist. Durch diese Art der gegenseitigen Verriegelung sind die
beiden Koppelteile nicht vollkommen spielfrei gegeneinander verriegelt. Eine spielfreie Verriegelung
ist aber Voraussetzung für das einwandfreie Arbeiten einer Regelhydraulik. Zum Auslösen der
Verriegelung, die den Pflugrahmen in den beiden Arbeitsstellungen festhält, ist eine von Hand zu bedienende
Auslösevorrichtung vorgesehen.
Bei einem anderen bekannten Pflug mit Knickkoppel ist ebenfalls eine Klinke zum gegenseitigen
Verriegeln der beiden Koppelteile vorgesehen. Die Fallbewegung des Pfluges wird durch Lösen dieser
Klinke in Gang gesetzt. Die Klinke dient nicht zur spielfreien gegenseitigen Verriegelung der beiden
Koppelteile. Am unteren Teil der Knickkoppel ist ein doppelarmiger Hebel gelagert, auf dessen eines
Ende bei der Fallbewegung des Pfluges eine Kraft derart ausgeübt wird, daß das andere, als Riegel
ausgebildete Ende aus seinem Eingriff mit der Rast herausgezogen wird.
Ferner ist ein Pflug bekannt, bei dem die Drehantriebsstange zugleich zum Lösen der Verriegelung
zwischen Pflugrahmen und Pflugvordergestell und zum Drehen des Pflugrahmens dient. Ein Verriegelungsmechanismus,
mit dem zwei Koppelteile spielfrei am Ausknicken gehindert werden, ist im Zusammenhang
mit der genannten Lösevorrichtung nicht beschrieben.
Durch die Erfindung nun soll die Wendevorrichtung der eingangs genannten Gattung so ausgebildet
werden, daß beim Vorhandensein einer Sperre, die die Teile der Knickkoppel völlig spielfrei gegeneinander
arretiert, beim Lösen dieser Arretierung auch die Verriegelung, die den Pflugrahmen am Drehen
hindert, gelöst wird. Dieses Ziel soll durch eine möglichst einfache, aus wenigen Teilen bestehende
Vorrichtung erreicht werden.
Bei der Lösung dieser Aufgabe werden die oben beschriebenen, an sich bekannten Merkmale in er-Wendevorrichtung
für dreipunktgekuppelte
Drehpflüge mit einem als Knickkoppel
ausgebildeten Pflugvordergestell
Drehpflüge mit einem als Knickkoppel
ausgebildeten Pflugvordergestell
Anmelder:
Rabewerk Heinrich Clausing,
Linne über Bohmte (Bez. Osnabrück)
Als Erfinder benannt:
Friedrich Schröer, Bad Essen
Friedrich Schröer, Bad Essen
finderischer Weise miteinander kombiniert. Die erfindungsgemäße Wendevorrichtung der eingangs genannten
Gattung ist demgemäß gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
a) Zur Durchführung der Schwenkbewegung des Pfluggrindels dient eine Zugstange, die an
einem Ende mit dem Grindel über einen Hebelarm so gekuppelt ist, daß sie diesen erst
nach einer Relativbewegung zum Grindel mitnimmt und am anderen Ende über einen Hebel an einem der Koppelteile angelenkt ist.
b) Das die Relativbewegung ausführende Ende der Zugstange dient zur Auslösung der Drehsperre.
c) Die Mitnahme des die Zugstange antreibenden Hebels erfolgt durch eine Klinke, die am
gleichen Koppelteil angelenkt ist wie der Hebel selbst und kraftschlüssig mit dem Hebel
so im Eingriff gehalten wird, daß dieser der antreibenden Bewegung der Klinke folgt, aber
dieser gegenüber eine Bewegung in gleicher Richtung ausführen kann.
d) Beide Koppelteile sind durch einen Riegel und eine Klinke spielfrei miteinander gekuppelt,
die vor Einleitung jeder Drehbewegung von Hand oder selbsttätig voneinander gelöst werden
müssen.
Die Erfindung bringt folgende Vorteile:
Die Knickkoppel bildet dank der Knicksperre in der Arbeitsstellung des Pfluges eine starre Koppel, so daß sich Änderungen des Bodenwiderstandes sogleich auf die üblicherweise vorhandene und vom oberen Lenker betätigte Regelvorrichtung auswirken. Zur Durchführung der Wendung braucht nur die Knicksperre gelöst zu werden, was eine verhältnismäßig kleine Kraft erfordert und auch leicht selbständig durchführbar ist. Die nur mit verhältnis-
Die Knickkoppel bildet dank der Knicksperre in der Arbeitsstellung des Pfluges eine starre Koppel, so daß sich Änderungen des Bodenwiderstandes sogleich auf die üblicherweise vorhandene und vom oberen Lenker betätigte Regelvorrichtung auswirken. Zur Durchführung der Wendung braucht nur die Knicksperre gelöst zu werden, was eine verhältnismäßig kleine Kraft erfordert und auch leicht selbständig durchführbar ist. Die nur mit verhältnis-
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mäßig großer Kraft auslösbare Drehsperre wird vom zum Pflugvordergestell 1 entgegen dem Uhrzeiger-Pfluggewicht
ausgelöst. Sowohl das Wenden des sinn sich drehenden oberen Lenker 4 aus dem Rie-Pfluges
als auch das Auslösen der Drehsperre ge- gel 16 herausgedrückt. In diesem Augenblick
schieht durch eine einfache Zugstange, die über schwenkt der Hebel 2 durch das Gewicht des PfIueinen
Hebel an einem Koppelteil angelenkt ist. Die 5 ges gegenüber dem Pflugvordergestell 1 um den BoI-Bewegung
des Koppelteiles wird auf die Zugstange zen 7 entgegen dem Uhrzeigersinn aus, der Bolzen 8
durch eine kraftschlüssig wirkende Klinke übertra- schiebt die Klinke (Schubstange, Schubriegel) 9 gegen
gen, die der Zugstange die Möglichkeit gibt, der den Bolzen 12, wodurch eine feste Verbindung zwi-Drehbewegung
des Grindels zu folgen, d. h. der sehen dem Hebelarm 13 mit dem Hebel 2 geschaf-Bewegung
der Klinke vorzueilen und unbehindert io fen wird. Im weiteren Verlauf wird die Zugstange 20
von der Klinke in die andere Arbeitsstellung zu ge- nach oben gezogen. Hierbei wird durch den
langen. konischen Ansatz 26 der Zugstange 20 der Riegel
Gemäß einer vorteilhaften Weiterbildung der Er- 21 aus der Raste 25 gezogen. Die Zugstange 20 legt
findung ist vorgesehen, daß die an einem Koppelteil sich anschließend gegen das hintere Ende des Rieangelenkte
und zum Antrieb des Hebels und der 15 gels 21 an, welcher sich in einem gewissen Abstand
Zugstange dienende Klinke über eine Feder am von der Drehachse 5 befindet, so daß ein Drehanderen
Koppelteil abgestützt ist. Die Abstützung moment auf den sich drehenden Teil ausgeübt wird,
ist so vorgenommen, daß bei der gegenseitigen Ver- Noch vor der Erreichung der Totpunktlage legt sich
Schwenkung der beiden Koppelteile der Abstütz- der Hebel 2 gegen einen Anschlag am Pflugvorderpunkt
der Feder zum Schwenkpunkt der Klinke hin 20 gestell 1, z. B. gegen den Bolzen 11, an dem sich
wandert. Hierdurch wird erreicht, daß der Pflug die auch die Feder 10 während des Pflügens abstützt,
jeweils andere Arbeitsstellung ohne Behinderung Durch diese inzwischen ausgeführte Schwenkbewedurch
die Klinke erreichen kann. gung des Hebels 2 um den Bolzen 7 gegenüber dem
Die Zeichnung zeigt zwei Ausführungsbeispiele Pflugvordergestell 1 hat sich die Blattfeder 10 vom
der Erfindung. 25 Anschlag 11 entfernt. Der Hebelarm 13 kann sich
Die Koppel des Dreipunktgestänges besteht aus aber nicht lösen, weil die Klinke 9 am Bolzen 12
zwei Teilen, dem Pflugvordergestell 1 und dem des Armes 13 fest anliegt, wodurch ein Lösen verHebel
2. Am Hebel 2 ist in 3 der obere Lenker 4 hindert wird. Kurz vor der Totpunktlage, die der
angelenkt, und zwar lotrecht über der Drehachse 5. höchsten Lage des Riegelbolzens gegenüber der
Das Pflugvordergestell trägt unten an beiden Seiten 30 Drehachse 5 entspricht, also nach einer halben Umdie
Bolzen 6 für die unteren Lenker, die hier nicht drehung des Pfluges, legt sich der Arm 2 gegen den
gezeichnet sind. Die beiden Koppelhälften 1 und 2 Anschlag 11, so daß der Arm 2 gegenüber dem
sind um den Bolzen 7 gegeneinander verschwenkbar. Pflugvordergestell sich nicht weiter verschwenken
An der oberen Koppelhälfte 2 ist noch ein Bolzen 8 kann. Durch den Schwung der Drehung dreht sich
vorgesehen, um den eine Schubstange 9 schwenken 35 aber der Pflug weiter, der Riegelbolzen 21 kommt in
kann. Diese kann sich mit einer Blattfeder 10 an seine höchste Lage und stößt dabei den Arm 13
einem Bolzen 11 des Pflugvordergestelles 1 abstüt- noch weiter nach oben, wobei aber die Klinke 9
zen, um die Schubstange 9 in der abgesenkten Lage nicht mehr folgen kann, weil mit dem Anschlagen
gegen einen Bolzen 12 des Armes 13 anzudrücken. des Hebels 2 an den Anschlag 11 auch der Gelenk-Der
Arm ist am Hebel 2 angelenkt, hier beispiels- 40 punkt8 sich nicht mehr weiter bewegt. Die kraftweise
an dem gleichen Bolzen 7, mit dem der schlüssige Verbindung zwischen dem Arm 13 bzw.
Hebel 2 am Pflugvordergestell 1 angelenkt ist. Das dem Bolzen 12 mit der Klinke 9 hört dadurch auf.
Pflugvordergestell trägt oben noch einen Bolzen 14, Nachdem die an der Klinke befestigte Blattfeder 10
an dem eine schwenkbare Raste 15 angelenkt ist, in nicht mehr am Anschlag 11 anliegt, kann die
die ein am Hebel 2 befestigter Riegel 16 einfallen 45 Klinke 9 durch ihr Gewicht abfallen, so daß sie aus
kann. Am Pflugvordergestell kann noch ein An- dem Bereich des Bolzens 12 des Armes 13 kommt,
schlagbolzen 17 vorgesehen werden, der der Nach Überschreiten der Höchstpunktlage des Rieschwenkbaren
Raste nur einen beschränkten gelbolzens 21 und damit der höchsten Lage des Schwenkweg zuläßt. Die schwenkbare Raste 15 wird Armes 13 schwenkt der Arm 13 wieder nach abdurch
eine Feder 40 immer zum Einfallen in den 50 wärts, ohne daß der Bolzen 12 den Riegel 9 nach
Riegel 16 gedrückt. Der Hebelarm 13 trägt am an- vorne schiebt, also ohne den Arm 2 im Uhrzeigerderen
Ende eine in 19 angelenkte Zugstange 20, die sinn zu verdrehen. Die Drehung kann also jetzt mit
das Drehen vornehmen soll. Das untere Ende der dem in der ersten Drehhälfte infolge von Falldre-Zugstange20
umfaßt das hintere Ende des Dreh- hung erfolgten Schwung zu Ende geführt werden riegels 21. Dieser Riegel ist hier am drehbaren Teil 55 bzw. durch den exzentrisch liegenden Schwerpunkt
20 α des Pfluges in 22 und 23 geführt und wird des sich drehenden Pflugteiles,
durch die Feder 24 immer zum Einrasten in der Der ganze Ablauf, allein von der Seite des AnRaste 25 gedrückt. Die Umfassung 26 am unteren meldungsgegenstandes gesehen, ist also folgender:
Ende der Zugstange 20 ist derart konisch ausgebil- Während des Aushebens wird durch die Relativdet, daß sie beim Anziehen der Zugstange 20 unter 60 bewegung zwischen oberem Lenker und der Pflug-Abstützung an der hinten keglig ausgebildeten Rie- koppel lediglich die Verriegelung der Knicksperre, gelführung 23 den vorn keglig ausgeführten Bund also die Verriegelung zwischen 15 und 16 gelöst. 27 nach hinten drückt, wobei der mit diesem Bund Der Druck des oberen Lenkers auf den Anschlag 32 27 fest verbundene Riegel aus der Raste 25 heraus- der schwenkbaren Raste ist sofort nach dieser gezogen wird und die Drehung beginnen kann. 65 Lösung beendet. Alles übrige erfolgt durch das Ge-
durch die Feder 24 immer zum Einrasten in der Der ganze Ablauf, allein von der Seite des AnRaste 25 gedrückt. Die Umfassung 26 am unteren meldungsgegenstandes gesehen, ist also folgender:
Ende der Zugstange 20 ist derart konisch ausgebil- Während des Aushebens wird durch die Relativdet, daß sie beim Anziehen der Zugstange 20 unter 60 bewegung zwischen oberem Lenker und der Pflug-Abstützung an der hinten keglig ausgebildeten Rie- koppel lediglich die Verriegelung der Knicksperre, gelführung 23 den vorn keglig ausgeführten Bund also die Verriegelung zwischen 15 und 16 gelöst. 27 nach hinten drückt, wobei der mit diesem Bund Der Druck des oberen Lenkers auf den Anschlag 32 27 fest verbundene Riegel aus der Raste 25 heraus- der schwenkbaren Raste ist sofort nach dieser gezogen wird und die Drehung beginnen kann. 65 Lösung beendet. Alles übrige erfolgt durch das Ge-
In Abb. 1 wird eine automatische Auslösung wicht des Pfluges bzw. durch eine vorher gespannte
gezeigt. Die schwenkbare Raste 15 wird beim Aus- Feder, also nicht nur das Drehen sondern auch das
heben durch den durch das Pfluggewicht hierbei Ausrasten des Drehriegels 21 aus der Raste 25.
Zum Ausrasten der Schwenkraste 15 genügt ein einfacher Anschlag an der Schwenkraste, der in seiner
Länge einstellbar sein kann, und der sich rechtzeitig vor Erreichen der Transportstellung gegen den
oberen Lenker 4 anlegt. Wenn nun die Schwenkraste 15 um einen Bolzen 14 schwenkt, der nicht gleichzeitig
der Bolzen 3 ist, um den sich der obere Lenker gegenüber der Koppel verdreht, und der auch nicht
in der Wirkungslinie des oberen Lenkers liegt, so erfolgt während des Auslösens der Knicksperre zwisehen
dem oberen Lenker 4 und dem hierbei unter Druck anliegenden Anschlag 32 der schwenkbaren
Raste IS eine Relativbewegung in Richtung des oberen Lenkers, die zu Schaden führen kann. Um
dies zu vermeiden, kann der Anschlag 28, 32 statt fest z. B. schwenkbar mit dem schwenkbaren Riegel
15 innerhalb zweier Anschläge 30, 31 verbunden sein, zwischen denen er während der Loslösung der
Knicksperre frei schwenken kann. Der Druck des oberen Lenkers wird dann über den schwenkbaren
Anschlag und den Bolzen zum schwenkbaren Riegel 15 geleitet und erzeugt die Bewegung (Verschwenkung)
zur Auslösung der Knicksperre, wobei der Anschlag 28 nicht fest an der Schwenkraste 15 befestigt
ist, sondern verschwenkbar um den Bolzen 29 und pendelbar zwischen den beiden Anschlägen 30
und 31, so daß der Anschlag 28 — hier nicht gezeichnet — durch eine Feder gegen den einen Anschlag
30 gedrückt werden kann. Das Berührungsende des Anschlages 28 gegenüber dem oberen Len-
ker4 kann unter Umständen aus einem weichen Material, z. B. einem Stück Gummi 32, gefertigt sein.
Sobald dieser Anschlag 28 am oberen Lenker 4 zum Anliegen kommt, hört eine Relativbewegung zwischen
dem Anlagenende 32 und dem oberen Lenker4 auf. Dafür beginnt ein Verschwenken dieses
Anschlages 28 gegenüber der Schwenkraste 15, aber gleichzeitig eine Ausrückung dieser Raste. Die
Abb. 1 zeigt also eine automatische Ausrückung der Knicksperre, ohne daß diese automatische Ausrückung
die Entriegelung der Dreheinrichtung bei 21 bis 25 hervorruft. Diese Entriegelung wird erst anschließend
durch das Pfiuggewicht und das dadurch hervorgerufene Durchknicken der zweiteiligen Koppel
1, 2 um den Bolzen 7 hervorgerufen.
Abb. 2 zeigt die gleiche Einrichtung, jedoch ohne automatische Ausriegelung der Knicksperre durch
die Relativbewegung zwischen Koppel und oberen Lenker. Hier wird die Schwenkraste 15 entweder von
Hand ausgerastet, indem ein Hebelarm mit einem Handgriff 33 fest an der Schwenkraste befestigt ist,
oder aber automatisch, indem zwischen dem fest mit der Schwenkraste 15 verbundenen Arm und
einem Punkt des Schleppers eine Kette 34 angeordnet wird, die beim Ausheben durch die hierbei aufgetretene
Relativbewegung zwischen Schlepper und Pflugvordergestell die Ausrastung bewirkt. Man
kann, wie hier gezeigt, gleichzeitig die Handauslösung und eine automatische Auslösung vorsehen, um sie
wahlweise zu benutzen.
Claims (2)
1. Wendevorrichtung für dreipunktgekuppelte
Drehpflüge mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell, dessen gelenkig miteinander
verbundene Teile beim Wendevorgang eine gegenläufige Schwenkbewegung zueinander ausführen,
gekennzeichnet durch die Kombination folgender an sich bekannter Merkmale:
a) Zur Durchführung der Schwenkbewegung des Pfluggrindels dient eine Zugstange (20),
die an einem Ende (26) mit dem Grindel über einen Hebelarm so gekuppelt ist, daß
sie diesen erst nach einer Relativbewegung zum Grindel mitnimmt und am anderen Ende über einen Hebel (13) an einem der
Koppelteile (1, 2) angelenkt ist.
b) Das die Relativbewegung ausführende Ende (26) der Zugstange (20) dient zur Auslösung
der Drehsperre (21, 25).
c) Die Mitnahme des die Zugstange (20) antreibenden Hebels (13) erfolgt durch eine
Klinke (9), die am gleichen Koppelteil (2) angelenkt ist wie der Hebel (13) selbst und
kraftschlüssig mit dem Hebel (13) so im Eingriff gehalten wird, daß dieser der antreibenden
Bewegung der Klinke folgt, aber dieser gegenüber eine Bewegung in gleicher Richtung ausführen kann.
d) Beide Koppelteile (1, 2) sind durch einen Riegel (15) und eine Klinke (16) spielfrei
miteinander gekuppelt, die vor Einleitung jeder Drehbewegung von Hand oder selbsttätig
voneinander gelöst werden müssen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Koppelteil (2)
angelenkte und zum Antrieb des Hebels (13) und der Zugstange (20) dienende Klinke (9) über eine
Feder (10) am anderen Koppelteil so abgestützt ist, daß bei der Schwenkbewegung beider Koppelteile
zueinander der Abstützpunkt (11) der Feder (10) zum Schwenkpunkt (8) der Klinke (9) hin
wandert.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 044 484;
deutsche Auslegeschrift Nr. 1123 501; belgische Patentschrift Nr. 515 159.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 688/114 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER32023A DE1201595B (de) | 1962-02-01 | 1962-02-01 | Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER32023A DE1201595B (de) | 1962-02-01 | 1962-02-01 | Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1201595B true DE1201595B (de) | 1965-09-23 |
Family
ID=7403722
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER32023A Pending DE1201595B (de) | 1962-02-01 | 1962-02-01 | Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Drehpfluege mit einem als Knickkoppel ausgebildeten Pflugvordergestell |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1201595B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1242031B (de) * | 1965-12-24 | 1967-06-08 | Rabewerk Clausing Heinrich | Drehpflug |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE515159A (de) * | ||||
| DE1044484B (de) | 1956-07-13 | 1958-11-20 | Maring S Ploegenfabriek N V | Winkeldrehpflug fuer Dreipunktaufhaengung |
| DE1123501B (de) * | 1959-05-16 | 1962-02-08 | P Viaud & Cie Sa Ets | Wendevorrichtung fuer dreipunktgekuppelte Schlepper-Anbaugeraete |
-
1962
- 1962-02-01 DE DER32023A patent/DE1201595B/de active Pending
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