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DE1201302B - Vorrichtung zum Abstuetzen von aufrecht stehendem blattartigem Sammelgut in Behaeltern - Google Patents

Vorrichtung zum Abstuetzen von aufrecht stehendem blattartigem Sammelgut in Behaeltern

Info

Publication number
DE1201302B
DE1201302B DEZ11066A DEZ0011066A DE1201302B DE 1201302 B DE1201302 B DE 1201302B DE Z11066 A DEZ11066 A DE Z11066A DE Z0011066 A DEZ0011066 A DE Z0011066A DE 1201302 B DE1201302 B DE 1201302B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
longitudinal edge
strip
wall
tension member
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ11066A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Alfred Zippel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Original Assignee
Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Herbert Zippel GmbH and Co KG filed Critical Herbert Zippel GmbH and Co KG
Priority to DEZ11066A priority Critical patent/DE1201302B/de
Publication of DE1201302B publication Critical patent/DE1201302B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F15/00Suspended filing appliances
    • B42F15/007Support structures for suspended files
    • B42F15/0082Support structures for suspended files with a fixed support
    • B42F15/0088Support structures for suspended files with a fixed support with access from the side
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42FSHEETS TEMPORARILY ATTACHED TOGETHER; FILING APPLIANCES; FILE CARDS; INDEXING
    • B42F7/00Filing appliances without fastening means
    • B42F7/14Boxes
    • B42F7/145Boxes for vertically storing documents

Landscapes

  • Details Of Rigid Or Semi-Rigid Containers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abstützen von aufrecht stehendem blattartigem Sammelgut in Behältern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Andrücken bzw. Abstützen von aufrecht stehendem blattartigem Sammelgut an die eine Seitenwand eines das Sarnmelgut aufnehmenden Behälters von Registraturen, insbesondere einer Kassette mit mindestens einer zum Einbringen und Entnehmen offenen Vorderseite, bestehend aus einem zum Behälterboden mehrfach senkrecht gefalteten und sich bei leerem Behälter über die gesamte Behälterbreite entspannenden bzw. sich aufspreizenden Streifen aus Karton, Kunststoff, Preßspan od. dgl.
  • . Diese bekannte Vorrichtung weist zwei zueinander parallele Wände auf, von denen die eine Wand an der Innenseite der einen Seitenwand des Behälters und die andere Wand auf der freien Stirnseite des in den zugeordneten Behälter eingestellten Stapels aus blattartigem Sammelgut, z. B. aus Schriftstücken, Heften, Mappen, Kontenblättern od. dgl., anliegt. Die beiden Wände dieser Vorrichtung sind an den Seiten durch je eine tiefe V-förmige Falte miteinander verbunden, die sich beide mit dem Scheitel bei zusammengedrückter Vorrichtung, d. h. bei praktisch aufeinanderliegenden Wänden, berühren. Durch die Elastizität des Werkstoffes in den Falzgelenken hat die eine geschlossene Form aufweisende Vorrichtung bzw. der die Vorrichtung bildende Streifen das Bestreben, sich aufzuspreizen und sich weitestgehend über die Breite des Behälters zu entspannen, so daß bei leerem Gefach bzw. Behälter die beiden zueinander parallelen Wände der Vorrichtung alsdann annähernd an den Innenseiten der beiden gleichlaufenden Seitenwände des Behälters anliegen. Dadurch ist es möglich, auch nur wenige Blätter aufrecht stehend an die Innenseite der einen Behälterwand anzudrücken, so daß sie nicht zusammensacken können. Da der einen großen Werkstoffaufwand erfordernde faltenbalgartige, die Vorrichtung bildende Streifen eine ausreichende Andrückkraft auf das Sammelgut ausübt, so kann ohne Schwierigkeit so lange weiteres Sammelgut in den Behälter eingestellt werden, bis die beiden zueinander parallelen Wände der Vorrichtung praktisch aufeinanderliegen.
  • Das Einbringen von Sammelgut in einem Behälter mit einer solchen Vorrichtung ist jedoch verhältnismäßig umständlich und erfordert große Sorgfalt. Die an der freien Stirnseite des eingestellten Stapels anliegende Wand der Vorrichtung muß erst etwas vom Stapel gelöst bzw. weggezogen werden, bevor sie mit einer Hand zurückgedrückt werden kann, um weitere Blätter in die Kassette einstellen zu können. Dabei besteht die Gefahr, daß die Blätter teilweise zusammensacken, bevor diese durch die nachdrükkende und als Druckplatte dienende Wand der sich aufspreizenden Vorrichtung an den Stapel angedrückt werden. Durch die nachdrückende Wand können dann die vom Stapel abrutschenden Blätter zerknittert werden. Das ist insbesondere auch dann der Fall, wenn bei häufigem Gebrauch die Elastizität des Werkstoffes in den Falzgelenken des Streifens erlahmt, so daß die Vorrichtung bzw. der mehrfach gefaltete Streifen die Blätter des Stapels sowieso nicht mehr zuverlässig an die gegenüberliegende Behälterwand andrücken kann, zumal, wenn es sich hierbei nur um wenige Blätter handelt, die einen großen Hub bzw. das vollständige Aufspreizen der Vorrichtung erfordern. Die Vorrichtung muß dann gegen eine neue Vorrichtung ausgetauscht werden, so daß letztere hinsichtlich ihrer Handhabung, Zuverlässigkeit und Lebensdauer verhältnismäßig unwirtschaftlich ist.
  • Es sind zwar auch Vorrichtungen bekanntgeworden, die fest in Fächern von Regalen, Schränken od. dgl. angeordnet werden. Diese werden von mindestens einer an einer Fachwand vorgesehenen elastisch biegsamen Andrückplatte gebildet, die sich im entspannten Zustand bis zur gegenüberliegenden Fachwand erstreckt, ohne daß dabei ihre Elastizität vorzeitig erlahmen kann. Eine derartige Andrückplatte ist streifenförmig ausgebildet, leicht nacl# innen, d. h. zur gegenüberliegenden Fachwand, durchgewölbt und mit einem Ende an der zugeordneten Fachwand angelenkt. Das andere Ende ist dagegen in einem Bügel verschiebbar geführt. Zwischen jeder Andrückplatte und der sie halternden Fachwand sind mehrere spiralförmige Druckfedern (Matratzenfedern) angeordnet, die das Bestreben haben, die Andrückplatte an die gegenüberliegende Fachwand anzudrücken. Eine solche Vorrichtung ist jedoch infolge ihres vielteiligen Aufbaues teuer in der Herstellung. Da jede Andrückplatte an den Enden geführt ist, können die spiralförmigen Druckfedern nur im Mittenbereich der elastisch biegsamen Andrückplatte an-", ge ordnet werden, so daß auch nur im Mittenbereich der Andrückplatten das eingestellte Sammelgut gehaltert bzw. zusammengedrückt werden kann, während in den Endbereichen das Sammelgut nicht an die gegenüberliegende Fachwand angedrückt und von der Andrückplatte überhaupt nicht erfaßt wird. Das Sammelgut muß daher sorg gfältig in den Mittenbereich des jeweiligen Faches eingestellt werden, damit es von der zugeordneten Andrückplatte gehaltert werden und nicht zusammensacken kann. Mithin sind derartige Vorrichtungen nicht nur teuer in der Herstellung, sondern auch umständlich in der Handhabung.
  • Das letztere gilt auch für Vorrichtungen, die von einer S-förinigen Blattfeder gebildet werden. Diese Blattfeder wirkt auf eine besondere Druckplatte und wird im Boden eines Gefaches zwischen dem zusammenzudrückenden Stapel und der gegenüberliegenden Fachwand eingelegt. Es liegt auf der Hand daß eine solche Vorrichtung nicht die Ausnutzung der Fachbreite mit Sammelgut gestattet, weil die $-Form der Blattfeder nicht so weit zusammengedrückt werden kann, bis ihre Schenkel annähernd nebeneinander liegen. Bei einer solchen Beanspruchung brechen die Schenkel, so daß die S-förmige Blattfeder nicht mehr ihre Aufgabe erfüllen kann.
  • Es besteht daher die Aufgabe der Erfindung darin, die bekannte, von einem Streifen gebildete Vorrichtung zum kontinuierlichen Andrücken bzw. Abstützen von aufrecht stehendem blattartigem Sammelgut an die eine Seitenwand eines das Sammelgut aufnehmenden Behälters von Registraturen mit den weiteren Merkmalen des eingangs im ersten Absatz erläuterten Gattungsbegriffes so weiterzubilden, daß die Vorrichtung bei einem erheblich kleineren Werkstoffaufwand eine wesentlich einfachere Handhabung und auch bei langer Gebrauchsdauer zuverlässig eine stets ausreichende Andrückkraft für das Sammelgut gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß in vorteilhafter Weise dadurch gelöst, daß der etwa trapezförinig gefaltete Streifen mit einer jedoch nur von zwei Längsrändern gebildeten Basis und mit dem der Rückwand des Behälters zuliegenden Längsrand auf der Innenseite der einen Seitenwand der Kassette gegebenenfalls lösbar befestigt und an dem der Behältervorderseite zuliegenden Längsrand mit einer unter der Einwirkung mindestens eines elastischen Zuggliedes stehenden Handhabe versehen ist.
  • Im einzelnen wird die Ausbildung so durchgeführt, daß der zum Behälterboden hochkant verlaufende Streifen zu einem zur Quermittelebene symmetrischen Trapez gefaltet ist, von dem der dem Behälterrtikken»zugekehrte Längsrand der beiden an den zueinander schräg verlaufenden Trapezwänden angelenkten und aufeinander zu gerichteten Längsrändern mit der Außenseite an einer Seitenwand des Behälters, z. B. durch Kleben, Nieten, Schweißen, oder auswechselbar z. B. durch Druckknöpfe, befestigt ist. Jedes Zugglied ist z. B. von einer Schraubenfeder, einer Gummischnur, einem Gummiband od. dgl. gebildet und mit einem Ende an dem der offenen Behälterseite zuliegenden Längsrand auswechselbar und mit dem anderen Ende am gegenüberliegenden Längsrand bzw. im Falzgelenk dieses Längsrandes befestigt. Der die Handhabe aufweisende Längsrand wird von der der Bedienungsseite bzw. der offenen Vorderseite des Behälters zuliegenden Trapezwand des mehrfach gefalteten Streifens gebildet, in welcher als Handhabe ein Greifloch vorgesehen ist. Das der Bedienungsseite eines Behälters zugekehrte Ende des elastischen, den entsprechenden Längsrand des Streifens in einer Lochung durchsetzenden Zuggliedes ist zur auswechselbaren Halterung mit einem Knebel versehen, wobei dieser Längsrand zusätzlich noch zum Nachspannen und Einstellen des Zuggliedes eine Lochreihe aufweist.
  • Diese Maßnahmen gewährleisten infolge ihres geringen Werkstoffaufwandes eine in der Herstellung wirtschaftliche und in der Wirkung zuverlässige Vorrichtung zum Abstützen von aufrecht stehendem blattartigem Sammelgut auf dem Boden insbesondere von Kassetten für Registraturen aller Art. Die Kassette mit der Vorrichtung ist dabei leicht mittels einer Hand zu bedienen, zumal auch die Andrückfläche der Vorrichung eine beachtliche Größe aufweist. Durch das elastische Zugglied werden die schräg aufeinander zu laufenden Trapezwände gegeneinander gezogen und damit die zur Basis parallele und als Druckplatte dienende Trapezwand verhältnismäßig kräftig an die gegenüberliegende Seitenwand des Behälters bzw. der Kassette angedrückt, weil die Breite jeder schrägliegenden Trapezwand erheblich größer als die, Breite der Kassette ist. Zum Beseitigen der Andrückkraft greift lediglich z. B. der Daumen, ein Finger od. dgl. der die Kassette an der betreffenden Seitenwand haltenden Hand in das Greifloch der Vorrichtung und zieht dabei den trapezförmig gefalteten Streifen infolge seiner unterbrochenen und damit dehnbaren Basis entgegen der Wirkung des Zuggliedes gegebenenfalls glatt an die Innenseite der die Vorrichtung haltenden Seitenwand, worauf bequem weiteres Sammelgut eingelegt werden kann. Die gemäß der Erflndung ausgebildete Vorrichtung ist mithin unabhängig von der Elastizität der Falzgelenke des Streifens.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt F i g. 1 eine schematische schaubildliche Ansicht eines Behälters bzw. einer Kassette für aufrecht stehendes Sammelgut mit einer dieses abstützenden Vorrichtung, F i g. 2 die Draufsicht auf die Kassette nach Fig. 1, F i g. 3 die Vorderansicht der Kassette, Fig. 4 eine schaubildliche Ansicht der Kassette nach den Fig. 1 bis 3 mit eingestelltem Sammelgut. Bei dem gewählten Ausführungsbeispiel wird je- der Behälter von einer Kassette 1 aus einem einzigen Zuschnitt aus einem verhältnismäßig festen Werkstoff, z. B. aus Karton, Preßspan, Kunststoff, Holz od. dgl., gebildet. Diese hat zwei Seitenwände 2, die durch einen Boden 3 und einer Rückwand 4 miteinander verbunden sind. Die Oberseite und die Vorderseite der Kassette ist offen, wobei die Vorderseite vorwiegend bis zum Kassettenboden frei von Wandteilen bleibt. Die Vorderseite kann jedoch auch eine niedrige mit einem Beschriftungsschild versehene und nur in strichpunktierten Linien angedeutete Vorderwand 5 aufweisen, um das Herausrutschen von eingestelltem blattartigem Sammelgut 5 zu verhindern und den Inhalt zu kennzeichnen. An der Vorderseite sind die oberen freien Ecken der beiden Seitenwände 2 abgesehrägt. Derartige als Behälter dienende Kassetten 1 werden in Steh- oder Hängeregistraturen verwendet. Bei ihrer Verwendung in Hängeregistraturen kann die Außenseite der Rückwand 4 mit einer geeigneten Aufhängevorrichtung versehen werden. Vorzugsweise wird jedoch die Aufhängevorrichtung im Kopfrand jeder Seitenwand 2 von einer randoffenen Ausnehmung 7 gebildet, die von zwei aufeinander zu gerichteten Nasen 8 teilweise überragt ist und eine solche Umrißform und Größe aufweist, daß die Kassette 1 z. B. auf die seitlichen Flansche einer umgekehrt T-förinigen Tragschiene durch Verdrehen und Verschieben aufgehängt und von dieser wieder abgehängt werden kann. Die randseitige Öffnung der randoffenen Aussparung ist dabei kleiner als die Breite der Tragschiene. Selbstverständlich ist zum Aufhängen der Kassetten auch jede andere geeignete Aufhängevorrichtung verwendbar.
  • In derartige in Steh- und Hängeregistraturen zusammengefaßte Behälter wird das blattartige Sammelgut 6 lotrecht eingestellt. Handelt es sich hierbei um Mappen, Hefte, Karteikarten od. dgl. mit einem eigenen Standvermögen, so bedarf es keiner besonderen Maßnahmen, um dieses Sammelgut in seiner aufrechten Lage zu halten. Das dünnblättrige Sammelgut, z. B. Durchschriften, Karteiblätter, Warenscheine aller Art u. dgL, hat jedoch kein eigenes Standvermögen und fällt beim Loslassen in seiner aufrecht stehenden Lage wieder in sich zusammen. Dadurch kann es beim Einstellen von weiterem Sammelgut zerknittert oder sonstwie beschädigt und damit unbrauchbar werden.
  • Gemäß der Erfindung wird daher eine von einem Streifen 9 aus Karton, Preßspan, Kunststoff od. dgl. gebildete Vorrichtung zum Abstützen des dünnblättrigen aufrecht stehenden Sammelgutes vorgesehen. Dieser Streifen 9 hat senkrecht zum Kassettenboden eine Länge, die kleiner als die Höhe des Behälters ist. Er wird zu einer Umrißform eines zur Quermittelebene symmetrischen Trapezes gefaltet, das zwei etwa gleich große und schräg zueinander verlaufende Trapezwände 10 und 11 sowie die als Druckplatte dienende Trapezwand 12 aufweist. Die zu der Trapezwand 12 parallele Basis wird jedoch nur von zwei verhältnismäßig schmalen Längsrändern 13 und 14 gebildet, die zueinander gerichtet und jeweils an der zugeordneten Trapezwand 10 bzw. 11 angelenkt sind. Der der Rückwand 4 des Behälters 1 benachbarte Längsrand 14 der Vorrichtung ist mit seiner Außenseite auf der Innenseite der einen, und zwar in Blickrichtung auf die Vorderseite vorzugsweise rechten Seitenwand 2 des Behälters z. B. durch Kleben, Nieten, Schweißen od. dgl. befestigt. Der Längsrand 14 kann auch lösbar, z. B. mittels Druckknopfmverschlüssen, mit der zugeordneten Seitenwand verbunden werden. Der Streifen 9 ist mehrfach derart senkrecht zum Behälterboden zu einer im Querschnitt einem Trapez mit offener Basis entsprechenden Umrißform gefaltet, daß die Trapezhöhe etwa der lichten Breite der Kassette 1 entspricht. Die schräglaufenden Trapezwände 10 und 11 haben dabei eine erheblich größere Breite als der lichten Breite der Kassette entspricht. Damit die als Druckplatte dienende Trapezwand 12 auch bei einem einzigen, in die Kassette eingestellten Blatt zulässig mit einer gewissen, stets gleichbleibenden Vorspannung an die Innenseite der unmittelbar benachbarten Seitenwand 2 angedrückt wird, sind die beiden Längsränder 13 und 14 der Vorrichtung durch mindestens ein elastisches Zugglied 15, z. B. aus einer weichen Schraubenfeder, Gummischnur, einem Gummiband od. dgl., verbunden. Dadurch wird die als Andrückplatte dienende Trapezwand 12 mit Sicherheit an die zugeordnete Seitenwand 2 der Kassette 1 angedrückt und das eingebrachte Sammelgut bzw. ein dazwischengestelltes Blatt aufrecht stehend abgestützt. Zur Beseitigung der Andrückkraft wird an dem der Bedienungsseite des Behälters zugekehrten Längsrand 13 der Vorrichtung bzw. an der an diesem angelenkten Trapezwand 10 eine Handhabe angeordnet.
  • Durch Ziehen an der Handhabe kann entgegen der Wirkung des Zuggliedes 15 die Vorrichtung flach auf die sie halternde Seitenwand zusammengeklappt werden. Als Handhabe kann hierbei in der Trapezwand 10 z. B. ein Greifloch 16 vorgesehen werden, in welches beispielsweise bei rechtsseitiger Anordnung der Vorrichtung der Daumen der rechten Hand eingreifen kann, wobei beim Vorziehen bzw. Glattziehen der Vorrichtung durch den Daumen die Finger den Behälter an der benachbarten Seitenwand 2 festhalten.
  • Jedes von einer Schraubenfeder, Gummischnur bzw. von einem Gummiband od. dgl. gebildete elastische Zugglied 15 ist mit einem Ende an dem mit einer Seitenwand 2 verbundenen Längsrand 14 des mehrfach gefalteten Streifens 9 bzw. im Falzgelenk 17 fest oder lösbar befestigt und am anderen Ende mit einem Knebel 18 versehen, der durch ein Loch des vorderen Längsrandes 13 hindurchgesteckt und alsdann quer über den Lochrand gelegt wird. Um die Spannung bzw. die Andrückkraft regeln zu können, mit welcher die zu den Seitenwänden 2 des Behälters parallele Trapezwand 12 die Einzelblätter, die Mappen, Hefte od. dgl. an die gegenüberliegende Seitenwand 2 andrückt, ist im vorderen freien, einen Teil der Basis des Trapezes bildenden Längsrand 13 eine Lochreihe 19 vorgesehen. Je größer der Ab- stand von der Befestigungsstelle des Zuggliedes zu einem Loch der Lochreihe 19 zum Hindurchstecken des Knebels 18 gewählt wird, desto größer ist die vom Zugglied 15 ausgeübte und durch die Trapezwand 12 zur Wirkung kommende Andrückkraft.

Claims (2)

  1. Patentanspräche: 1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Andrücken bzw. Abstützen von aufrecht stehendem blattartigem Sammelgut an die eine Seitenwand eines das Sammelgut aufnehmenden Behälters von Registraturen, insbesondere einer Kassette mit mindestens einer zum Einbringen und Entnehmen offenen Seite, bestehend aus einem zum Behälterboden mehrfach senkrecht gefalteten und sich bei leerem Behälter über die gesamte Behälterbreite entspannenden bzw. aufspreizenden Streifen aus Karton, Kunststoff, Preßspan od. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der etwa trapezförmig gefaltete Streifen(9) mit einer je- doch nur von zwei Längsrändern gebildeten Basis und mit einem der Rückwand (4) des Behälters zuliegenden Längsrand (14) auf der Innenseite der einen Seitenwand (2) gegebenenfalls lösbar befestigt und an einem der Behältervorderseite zugekehrten Ungsrand (13) mit einer unter Einwirkung wenigstens eines elastischen Zuggliedes (15) stehenden Handhabe verbunden ist.
  2. 2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zum Boden (3) des Behälters hochkant verlaufende Streifen (9) in der Umrißform zu einem zur Quermittelebene symmetrischen Trapez gefaltet ist, von dem der dem Rücken (4) des Behälters zugekehrte Längsrand (14) der beiden, an den zueinander schrägverlaufenden Trapezwänden (10 und 11) angelenkten Längsrändern (13 und 14) an einer Seitenwand (2), z. B. durch Kleben, Nieten, Schweißen, oder auswechselbar, z. B. durch Druckknöpfe, befestigt ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Zugglied (15) z. B. von einer Schraubenfeder, Gummischnur, einem Gummiband od. dgl. gebildet und mit einem Ende an den der offenen Behälterseite zu liegenden Längsrand (13) auswechselbar sowie mit dem anderen Ende am gegenüberliegenden Längsrand (14) bzw. im Falzgelenk (17) dieses Längsrandes befestigt ist. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Handhabe aufweisende Längsrand von der der Bedienungsseite zuliegenden Trapezwand (10) des Streifens (9) gebildet ist, in welcher als - Handhabe ein Greifloch (16) vorgesehen ist. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das der Bedienungsseite zugekehrte Ende jedes elastischen, den entsprechenden Längsrand (13) des Streifens (9) in einer Lochung durchsetzenden Zuggliedes (15) zur auswechselbaren Halterung dieses Endes mit einem Knebel (18) versehen ist, und daß der das Zugglied auswechselbar haltende Längsrand zusätzlich noch zum Nachspannen und Einstellen der Spannung des Zuggliedes eine Lochreihe (19) aufweist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 1085 134, 832 712; USA.-Patentschrift Nr. 2 159 262.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1258388B (de) 1966-08-04 1968-01-11 Rudolf Brinkmann To Broxten Pressvorrichtung zum kontinuierlichen Andruecken von aufrecht stehendem blattartigemSammelgut an eine Behaelterseitenwand von Schriftgutbehaeltern
DE1915203A1 (de) * 1969-03-25 1970-10-08 Stolzenberg Bueromoebelfabrik Registraturbehaelter

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US2159262A (en) * 1938-07-08 1939-05-23 Mary H Feiss Support for pamphlets
DE832712C (de) * 1950-12-23 1952-02-28 Julius Stamm Vorratsbehaelter fuer blattfoermiges Gut, z.B. fuer fotografische Papiere verschiedener Haertegrade
DE1085134B (de) 1953-11-11 1960-07-14 Heikki Holopainen Vorrichtung zum Aufbewahren von blattartigem Sammelgut, z. B. Karten, Zeichnungen u.dgl.

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