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DE1201075B - Einrichtung zum zwanglaeufig zeitrichtigen Einlegen von Diagrammscheiben in registrierende Messgeraete - Google Patents

Einrichtung zum zwanglaeufig zeitrichtigen Einlegen von Diagrammscheiben in registrierende Messgeraete

Info

Publication number
DE1201075B
DE1201075B DEK49589A DEK0049589A DE1201075B DE 1201075 B DE1201075 B DE 1201075B DE K49589 A DEK49589 A DE K49589A DE K0049589 A DEK0049589 A DE K0049589A DE 1201075 B DE1201075 B DE 1201075B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diagram
disc
lever
pin
coupling pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK49589A
Other languages
English (en)
Inventor
Raimar Fiehn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Digital Kienzle Computersysteme GmbH and Co KG
Original Assignee
Kienzle Apparate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kienzle Apparate GmbH filed Critical Kienzle Apparate GmbH
Priority to DEK49589A priority Critical patent/DE1201075B/de
Priority to CH272264A priority patent/CH386142A/de
Priority to US362421A priority patent/US3281854A/en
Priority to GB17070/64A priority patent/GB1012359A/en
Publication of DE1201075B publication Critical patent/DE1201075B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01PMEASURING LINEAR OR ANGULAR SPEED, ACCELERATION, DECELERATION, OR SHOCK; INDICATING PRESENCE, ABSENCE, OR DIRECTION, OF MOVEMENT
    • G01P1/00Details of instruments
    • G01P1/12Recording devices
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D15/00Component parts of recorders for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D15/28Holding means for recording surfaces; Guiding means for recording surfaces; Exchanging means for recording surfaces
    • G01D15/32Holding means for recording surfaces; Guiding means for recording surfaces; Exchanging means for recording surfaces for circular charts
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C5/00Registering or indicating the working of vehicles
    • G07C5/08Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time
    • G07C5/12Registering or indicating performance data other than driving, working, idle, or waiting time, with or without registering driving, working, idle or waiting time in graphical form
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07CTIME OR ATTENDANCE REGISTERS; REGISTERING OR INDICATING THE WORKING OF MACHINES; GENERATING RANDOM NUMBERS; VOTING OR LOTTERY APPARATUS; ARRANGEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS FOR CHECKING NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE
    • G07C7/00Details or accessories common to the registering or indicating apparatus of groups G07C3/00 and G07C5/00

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Time Recorders, Dirve Recorders, Access Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. Cl.:
GOId
Deutsche Kl.: 42 d-3/40
Nummer: 1201075
Aktenzeichen: K 49589IX b/42 d
Anmeldetag: 26. April 1963
Auslegetag: 16. September 1965
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum zwangläufig zeitrichtigen Einlegen von kreisförmigen Diagrammscheiben in registrierende Meßgeräte und kann besonders dort Anwendung finden, wo die zeitgerecht angetriebene Diagrammauflage, deren Stellung in fester Beziehung zur Tageszeit steht, von außen unzugänglich ist, d.h. also insbesondere bei solchen registrierenden Meßgeräten, bei denen das bzw. die Meßwerke, das Antriebswerk für die Diagrammauflage und die Schreibstifte in einem allseitig geschlossenen Gehäuse angeordnet sind, welches Gehäuse lediglich einen Einführschlitz für die Diagrammscheibe besitzt. Selbstverständlich kann aber die Anordnung auch dann verwendet werden, wenn das Registriergerät beispielsweise mit einem aufklappbaren Deckel versehen ist und die Diagrammauflage an sich von außen zugänglich ist.
Es ist bereits bekannt, eine Diagrammscheibe dadurch zeitgerecht mit einer Diagrammauflage zu verbinden, daß man die Diagrammauflage mit einem exzentrisch gestalteten Mitnahmezapfen versieht, während die Diagrammscheiben selbst eine dieser Form angepaßte Mittelausnehmung haben. Durch Ausrichten der Ausnehmung der Diagrammscheibe auf den Zapfen der Diagrammauflage ist zwar das Problem des zeitrichtigen Verbindens beider Teile miteinander gelöst, es ist aber bei der bekannten Einrichtung immer noch erforderlich, die Diagrammscheibe von Hand über den Mittelzapfen zu streifen, so daß die spezielle Aufgabe, die sich die Erfindung gestellt hat, mit dieser Einrichtung nicht gelöst werden kann.
Die Erfindung geht aus von einer Einrichtung zum zwangläufig zeitrichtigen Einlegen von kreisförmigen Diagrammscheiben in registrierende Meßgeräte mit zeitgerecht angetriebener, vorzugsweise von außen unzugänglich angeordneter Diagrammauflage, bei der die Diagrammscheibe mit einer exzentrischen Ausnehmung versehen ist, als Mittel zur Lagezuordnung zu dem die Diagrammscheibe mit der vom Uhrwerk angetriebenen Auflage verbindender, entsprechend exzentrisch geformten Kupplungsteil und ist dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungsteil derart in einer durch ein Stellglied betätigbaren Abhebe- und Senkvorrichtung angeordnet ist, daß er in der gehobenen Lage außer Eingriff sowohl mit der Diagrammscheibe als auch mit der Diagrammauflage ist, während in dessen gesenkter Lage die unverdrehbare Verbindung von Diagrammauflage und Diagrammscheibe miteinander hergestellt ist.
Die in den Patentansprüchen gekennzeichnete Erfindung ist an Hand der Zeichnungen erläutert. In den Zeichnungen zeigt
Einrichtung zum zwangläufig zeitrichtigen
Einlegen von Diagrammscheiben in registrierende Meßgeräte
Anmelder:
Kienzle Apparate G. m. b. H.,
Villingen (Schwarzw.)
Als Erfinder benannt:
Raimar Fiehn, Königsfeld
F i g. 1 einen Querschnitt durch das Gerät,
F i g. 2 eine Draufsicht,
F i g. 3 mehrere Stellungen der Einlegevorrichtung während des Einlegevorganges,
Fi g. 3 a eine Einzelheit der F i g. 3,
F i g. 4 zwei mögliche Ausführungsformen der Diagrammauflage,
F i g. 5 eine perspektivische Darstellung der Einlegevorrichtung,
F i g. 5 a eine andere Ausführungsform der Diagrammauflage und
F i g. 6 eine schematische Darstellung einer Auswurfvorrichtung.
Da es sich bei dem in den F i g. 1 und 2 dargestellten Gerät um einen Fahrtschreiber handelt, ist dieser mit einem Meßwerk für die gefahrenen Geschwindigkeiten und für die zurückgelegten Wegstrecken ausgerüstet. Außerdem enthält er ein mechanisches Rüttelpendel bekannter Bauart, welches die Fahr- und Haltezeiten des Fahrzeuges registriert. Die Antriebswelle 1 für das Wirbelstrommagnetsystem 2 wird seitlich in das Gehäuse eingeführt. Auf der Magnetwelle 3 ist ein nicht gezeichnetes Schneckenrad befestigt, welches eine Schnecke 4 antreibt und über eine Welle 5 eine weitere Schnecke 6, die wiederum über ein Schneckenrad 7 eine Herzkurve 8 entsprechend den zurückgelegten Wegstrecken in eine Drehbewegung versetzt. Ein Hebel 9 liegt mit einem Stift 10 auf der Herzkurve 8 auf und folgt — gezogen durch die Feder 11 — dieser Herzkurve. An dem Hebel 9, der schwenkbar auf einem Zapfen 12 gelagert ist, ist ein Schreibstift 13 angeordnet, der dazu dient, die zurückgelegten Wegstrecken auf einer Diagrammscheibe 14 zu registrieren. Von der Wirbelstromglocke des Wirbelstromsystems 2 wird ein kleines Zahnrad 15 entsprechend der gefahrenen
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Geschwindigkeit verstellt. Die Wirbelstromglocke auflage trägt an ihrem äußeren Rand eine Zeitmarkiewird durch eine Feder 16 in die Nullage gezogen, rung 58, welche mit einer entsprechenden Zeitmarkiewird aber durch die Rotation des Magneten in be- rung 59 am Gehäuse 43 zusammenwirkt. Eine Abkannter Weise aus der Nullage ausgelenkt. Dement- deckung 60 aus unter der Warenbezeichnung »Plexisprechend wird auch das Zahnrad 15 aus seiner Null- 5 glas« bekanntem Werkstoff od. dgl. soll verhindern, lage in die Stellung entsprechend der gefahrenen Ge- daß die Diagrammauflage 55 von außen zugänglich schwindigkeit bewegt. Das Zahnrad 15 überträgt seine ist, so daß keine Manipulierungen an der Diagramm-Drehbewegung auf eine Zahnstange 17, die mit einem auflage 55 möglich sind. Die Diagrammscheibe 14 Schreibstift 18 verbunden ist. Dieser Schreibstift stößt im eingelegten Zustand hinten gegen einen Anregistriert danach die gefahrenen Geschwindigkeiten. io schlag 61.
Schreibstift 18 und Zahnstange 17 greifen mit zwei Der Einlegevorgang sei nun unter besonderer BeAnsätzen 19 durch einen Schlitz 20 in einem Hebel zugnahme auf die F i g. 3 und 5 im einzelnen näher 21. Mittels Querstegen 22 an den Ansätzen 19 sind erläutert. Die F i g. 5 zeigt dabei die Stellung, in der die Zahnstange 17 und der Schreibstift 18 auf orts- der Hebel 21 angehoben ist, d. h. in der sein Stift 34 festen Trägern 23, 24 verschiebbar geführt. 15 bzw. seine Nase 33 in der oberen Rast 38 der Kurve
Außerdem ist ein Rüttelpendel 25 vorgesehen, wel- 35 liegt. Die Schreibstifte sind angehoben und beches bei 26 drehbar gelagert ist und zwischen zwei finden sich außer Berührung mit der Diagramm-Anschlägen 27, 28 unter dem Einfluß einer Feder 29 scheibe, genauso der Kupplungszapfen bzw. die und den Fahrerschütterungen hin und her pendelt. Kupplungsmuffe 46 und der Stift 52. Die Diagramm-An dem Rüttelpendel 25 ist der Schreibstift 30 be- 20 scheibe 14 wird jetzt durch den Einführschlitz 62 einfestigt, der ebenfalls durch den Hebel 21 hindurch- geführt, bis sie gegen den Anschlag 61 (F i g. 1) stößt, greift und in dessen Schlitz 20 geführt ist. In der Dann wird die Handhabe 36 betätigt, wobei der Stift Fig. 1 sind der Hebel 9 und das Rüttelpendel25 für 34 bzw. die Nase 33 aus der Rast38 der Kurve 35 die Schreibstifte 13 und 30 der Übersichtlichkeit hai- heraustritt und über den steil abfallenden Teil 39 der ber fortgelassen. 25 Kurve 35 abwärts geführt wird. Dabei senken sich
Der Hebel 21 gehört nun zu der erfindungsgemäßen sowohl die Schreibstifte 13,18 und 30 als auch der Einlegevorrichtung. Er ist mittels zweier Augen 31 Kupplungszapfen 46. Der Kupplungszapfen tritt mit auf einer ortsfesten Welle 32 drehbar gelagert. An seinem mittleren Zentrierungsteil 63 in die Ausseinem anderen Ende trägt der Hebel 21 eine Nase 33 nehmung 53 der Diagrammscheibe 14 und der Diabzw. — wie dies F i g. 5 zeigt — einen Stift 34. Mittels 30 grammauflage 55 ein, während der Stift 52 zunächst dieser Nase 33 bzw. des Stiftes 34 arbeitet der Hebel auf der Diagrammscheibe aufliegt. Bei dem Senken 21 mit einer Kurve 35 zusammen, die zusammen mit des Hebels 21 kommt das Zahnrad 45 in Eingriff mit einer Handhabe 36 auf einem ortsfest im Gehäuse der Verzahnung 44 an der Handhabe 36. Beim weiangebrachten Bolzen 37 drehbar gelagert ist. Die teren Drehen der Handhabe 36 wird nun der Kupp-Kurve 35 hat eine obere Rast 38 (s. F i g. 3), einen 35 lungszapfen 46 über die Verzahnung 44 und das steil abfallenden Kurventeil 39, einen waagerechten Zahnrad 45 mitgedreht, so daß der Exzenterstift 52 Kurventeil 40 und eine zweite, untere Rast 41. Durch das Loch in der Diagrammscheibe sucht. Um zu vereine Feder 42 wird der Hebel 21 so beeinflußt, daß er hindern, daß durch die Reibung zwischen dem Stift 52 mit seiner Nase 33 auf der Kurve 35 aufliegt. Die und der Diagrammscheibe 14 bereits eine Mitnahme Handhabe 36, die mit der Kurve 35 fest verbunden 40 der Diagrammscheibe erfolgt, wird darauf zu achten ist, besteht aus einer zum Teil aus dem Gehäuse 43 sein, daß die Reibung zwischen der Diagrammscheibe herausragenden, am Rand mit einer Aufrauhung ver- und der Diagrammauflage auf jeden Fall größer ist sehenen Scheibe, die in ihrem anderen Teil mit einer als die Reibung zwischen dem Stift 52 und der Dia-Verzahnung 44 versehen ist. Mittels dieser Verzah- grammscheibe 14. Sobald der Stift 52 das entsprenung kann die Handhabe 36 mit einem Zahnrad 45 45 sprechende Loch in der Diagrammscheibe gefunden zusammenarbeiten, welches auf einer Kupplungs- hat, wird bei der weiteren Drehung auch die Diamuffe 46 gelagert ist. Die Kupplungsmuffe 46 ihrer- grammscheibe mitgenommen, bis der Stift 52 in die seits ist auf einem Zapfen 47 drehbar gelagert und Ausnehmung 54 der Diagrammscheibenauflage einwird durch eine Feder 48, die sich einerseits im Ge- treten kann. In diesem Augenblick ist der Einlegehäuse und andererseits an der Muffe 46 abstützt, her- 50 Vorgang beendet. Die Diagrammscheibe steht zeituntergedrückt. Die Muffe 46 hat einen Bund 49, mit richtig. Durch das Eintreten des Zapfens 52 in die dem sie am Rand einer Ausnehmung 50 im Hebel 21 Ausnehmung 54 kommt gleichzeitig das Zahnrad 45 auf diesem Hebel 21 aufliegt. Eine Feder 51, die sich außer Eingriff mit der Verzahnung 44 an der Handeinerseits an dem Zahnrad 45 und andererseits an habe 36, so daß das weitere Drehen der Handhabe 36 dem Bund 49 abstützt, dient als Friktionskupplung 55 den Kupplungszapfen 46 nicht mehr beeinflußt. Im zwischen der Muffe 46 und dem Zahnrad 45, so daß gleichen Augenblick, wie die zeitrichtige Einlage bedie Muffe 46 über das Zahnrad 45 gedreht wird, wenn endet ist, haben auch die Schreibstifte 13,30 und 18 die Verzahnung 44 an der Handhabe 36 in das Zahn- die Schreibstellung erreicht.
rad 45 eingreift. Die Muffe 46 läuft nach unten ko- F i g. 4 zeigt zwei Ausführungsformen der Dianisch zu und trägt noch einen exzentrisch angeord- 60 grammauflage 55, von denen die obere der Dianeten Mitnehmerstift 52. Der konisch zulaufende grammauflage entspricht, wie sie in F i g. 1 gezeigt ist. Zentrierungsteil 63 der Muffe 46 und der Mitnehmer- Die untere Diagrammauflage 55 hat einen mittleren, stift 52 sind dazu bestimmt, in Ausnehmungen 53 und höheren Teil 55', der allein mit der eingelegten Dia-54 der Diagrammauflage 55 einzutreten. Die Dia- grammscheibe 14 in Berührung kommt. Der übrige grammauflage 55 wird von einem Uhrwerk 56 über 65 Teil der Diagrammauflage ist durch eine Abdeckung einen Verbindungsteil 57 — welcher beispielsweise 64 zugedeckt, welche einerseits die Funktion der Abaus einem Zahnrad und einem Zahnkranz bestehen . deckung 60 und andererseits die Funktion des Ankann — zeitabhängig angetrieben. Die Diagramm- Schlages 61 erfüllt, da sie noch mit einer vorspringen-
den Nase 64' versehen ist. Die Verwendung der Abdeckung 64 hat den Vorteil, daß die Schreibstifte in diesem Fall auf einer ruhenden Unterlage schreiben, was insbesondere dann von Vorteil ist, wenn die Schreibstifte einmal herabgesenkt werden sollten, wenn keine Diagrammscheibe eingelegt ist. In diesem Fall würden nämlich die Schreibstifte unter Umständen durch eine Ausführungsform der Diagrammauflage, wie die F i g. 1 zeigt, beschädigt werden, da sich die Diagrammauflage unter den Schreibstiften bewegt.
Der Teil 55' der unteren Ausführungsform der Diagrammauflage 55 gemäß Fi g. 4 hat auf dem gleichen Radius wie die Ausnehmung 54 noch eine Nut 54', die dazu dient, das Einfallen des Stiftes 52 in die Ausnehmung 54 vorzubereiten bzw. zu erleichtern. In diesem Fall tritt der Stift 52 dann, wenn er das Loch in der" Diagrammscheibe gefunden hat, nicht nur in das Loch ein, sondern gleichzeitig in die ringförmige Nut 54', so daß dann das weitere Einfallen in die Ausnehmung 54 vorbereitet ist, während gleichzeitig verhindert wird, daß der Stift 52 die der Ausnehmung 54 entsprechende Öffnung in der Diagrammscheibe verfehlt. Unter Umständen kann es auch zweckmäßig sein, die Nut 54' mit einem gewissen Gefälle in Einlegdrehrichtung zu versehen, so daß der Stift 52 dann bei Erreichen der Ausnehmung 54 gegen eine Anschlagkante 54" trifft (s. F i g. 5 a) und damit die Ausnehmung 54 auf keinen Fall verfehlt.
Unter Umständen kann es erwünscht sein, eine Kontrolle darüber zu haben, ob der Einlegevorgang vorschriftsmäßig zu Ende ausgeführt wurde. Zu diesem Zweck sind, wie F i g. 3 zeigt, im Zusammenwirken mit dem Hebel 21 noch Kontakte 65 vorgesehen, die im Stromkreis einer Lampe 66 liegen. Erst wenn der Hebel 21 mit seiner Nase 33 in die untere Rast 41 der Kurve 35 eingefallen ist, öffnet der Hebel 21 die Kontakte 65, so daß die Lampe erlischt.
Selbstverständlich ist es möglich, die Heb- und Senkvorrichtung über die Handhabe 36 auch zu betätigen, wenn überhaupt keine Diagrammscheibe eingeführt wurde. Um diesbezüglich eine doppelte Kontrolle zu haben, kann man eine Schaltung gemäß F i g. 3 a verwenden, bei der im Stromkreis der Lampe 66 außer den Kontakten 65 noch zusätzliche Kontakte 67 vorgesehen sind, die parallel zu den Kontakten 65 liegen. Die Kontakte 67 werden geöffnet, wenn man die Diagrammscheibe 14 einführt. Die Kontakte können also beispielsweise am Anschlag 61 vorgesehen sein.
Fig. 6 zeigt noch eine Verriegelungseinrichtung für den Hebel 21. Diese Verriegelungseinrichtung soll dazu dienen, das Absenken des Hebels 21 und damit der Schreibstifte 13, 18, 30 in die Schreiblage zu verhindern, solange keine Diagrammscheibe eingeführt ist. Zu diesem Zwecke ist eine Klinke 70 vorgesehen, die durch eine Feder 72 gegen einen Anschlag 71 gezogen wird. Die Klinke unterstützt den Hebel 21 in seiner oberen angehobenen Lage. Der Hebel 21 hat aber einen Ausschnitt 68, in den die Klinke 70 einfallen kann, wenn eine Diagrammscheibe 14 eingeführt wird und durch diese Diagrammscheibe die Klinke 70 von dem Anschlag 71 abgeschwenkt wird. Im übrigen dient diese Einrichtung gleichzeitig als Auswurfeinrichtung für die Diagrammscheibe. Wenn nämlich der Hebel 21 durch Betätigung der Handhabe 36 wieder angehoben wird, tritt die Klinke 70 aus der Öffnung 68 heraus und wird durch die Feder zurück gegen den Anschlag 71 gezogen. Durch diese Bewegung der Klinke 70 wird der Diagrammscheibe ein Stoß erteilt, der sie vorn aus der Einführöffnung 62 des Gehäuses zumindest so weit herausschauen läßt, daß ein bequemes Herausziehen der Scheibe möglich ist.
Andererseits ist es aber auch möglich, durch das Uhrwerk 56 ein Auswerferglied zeitabhängig anzutreiben, welches über eine Kupplung mit dem Antriebswerk verbunden ist. Die Kupplung wird durch das Einlegen der Diagrammscheibe 14 beispielsweise über die Klinke 70 oder auch über den Hebel 21 eingerückt. Das Auswerf erglied würde dann 24 Stunden lang angetrieben werden und würde danach selbsttätig das Ausrücken der Kupplung und die Betätigung der Auswerferklinke 70 sowie das Anheben des Hebels 21 bewirken, derart, daß die Scheibe 14 nach einem Umlauf automatisch ausgeworfen würde. Durch die Lampe 66 würde der Fahrer gleichzeitig darauf aufmerksam gemacht werden, daß er eine neue Scheibe einlegen muß.

Claims (13)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum zwangläufig zeitrichtigen Einlegen von kreisförmigen Diagrammscheiben in registrierende Meßgeräte mit zeitgerecht angetriebener, vorzugsweise von außen unzugänglich angeordneter Diagrammauflage, bei der die Diagrammscheibe mit einer exzentrischen Ausnehmung versehen ist, als Mittel zur Lagezuordnung zu dem die Diagrammscheibe mit der vom Uhrwerk angetriebenen Auflage verbindenden entsprechend exzentrisch geformten Kupplungsteil, dadurchgekennzeichnet, daß der Kupplungsteil (46) derart in einer durch ein Stellglied (36) betätigbaren Abhebe- und Senkvorrichtung (21, 35, 36) angeordnet ist, daß er in der gehobenen Lage außer Eingriff sowohl mit der Diagrammscheibe (14) als auch mit der Diagrammauflage (55) ist, während in dessen gesenkter Lage die unverdrehbare Verbindung von Diagrammauflage (55) und Diagrammscheibe (14) miteinander hergestellt ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der exzentrisch gestaltete Kupplungszapfen (46) aus einem Zentrierungszapfen (63) und aus einem exzentrisch dazu angeordneten Mitnehmerzapfen (52) besteht, die in entsprechende Ausnehmungen (53, 54) der Diagrammauflage (55) und der Diagrammscheibe (14) eingreifen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhebe- und Senkvorrichtung für den Kupplungszapfen (46) aus einem einseitig im Gehäuse des Gerätes schwenkbar gelagerten Hebel (21) besteht, in welchem der Kupplungszapfen (46) gelagert und geführt ist, und daß der Hebel (21) mit seinem anderen Ende mit einer Kurve (35) zusammenwirkt, die mit dem Stellglied (36) verbunden ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied als eine teilweise gezahnte Scheibe (36) ausgebildet ist, die mit ihrem ungezahnten Teil aus dem Gerätegehäuse herausragt und als Handhabe für den Einlegevorgang dient, während ihr gezahnter Teil
(44) in ein über eine Reibungskupplung (51) mit dem Kupplungszapfen (46) verbundene und in ihm gelagertes Zahnrad (45) eingreift.
5. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurve (35), welche den den Kupplungszapfen (46) tragenden Hebel (21) hebt und senkt, an ihren beiden Enden je eine Rastkerbe (38, 41) trägt, in deren oberer Rastkerbe (38) der Kupplungszapfen (46) aus der Diagrammscheibe (14) und der Diagrammauflage (55) ausgehoben ist und in deren unterer Rastkerbe (41) der Kupplungszapfen (46) im Eingriff mit der Diagrammscheibe und -auflage ist, und daß zwischen den oberen und unteren Rastkerben ein relativ steil abfallender Kurventeil (39) und ein waagerechter Kurventeil (40) angeordnet sind, von denen der steil abfallende Kurventeil (39) dazu dient, zunächst den Zentrierungszapfen (63) in die Ausnehmung (53) der Diagrammauflage und der Diagrammscheibe eintreten zu lassen, während der Mitnehmerzapfen (52) seine Ausnehmung (54) an der Diagrammscheibe und Auflage sucht.
6. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der steil abfallende Kurventeil (39) zunächst das auf dem Kupplungszapfen (46) gelagerte Zahnrad (45) in Eingriff mit der teilweise gezahnten Scheibe (36) bringt, während die Rastkerbe (41) ein Herausgleiten des Zahnrades (45) aus der teilweise gezahnten Scheibe (44) bewirkt.
7. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in dem den Kupplungszapfen (46) tragenden Hebel (21) auch die Schreibstifte (13, 30, 18) gelagert und geführt sind.
8. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Diagrammauflage (55) nur mit ihrem mittleren, die Ausnehmungen (53, 54) enthaltenden Teil (55') mit der Diagrammscheibe (14) in Berührung steht, während die übrigen Teile von einer ortsfesten Abdeckung (64) abgedeckt sind.
9. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (21) der Abhebe- und Senkvorrichtung Kontakte (65) einer Anzeigelampe (66) öffnet, wenn der Einlegevorgang beendet, d. h. also wenn der Hebel (21) in die untere Rast (41) eingefallen ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu den Kontakten (65) der Lampe (66) Kontakte (67) angeordnet sind, die durch die Diagrammscheibe (14) bei ihrem Einlegen geöffnet werden.
11. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, gekennzeichnet durch eine Verriegelungsvorrichtung, die das Absenken des Hebels (21) verhindert, wenn keine Diagrammscheibe (14) eingelegt ist.
12. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung als Klinke (70) ausgebildet ist, die federnd gegen einen Anschlag (71) gezogen wird und die durch das Einschieben der Diagrammscheibe (14) von ihrem Anschlag (71) weggeschwenkt wird und dann das Absenken des Hebels (21) gestattet, während sie beim Anheben des Hebels (21) nach erfolgter Beschriftung der Diagrammscheibe (14) gleichzeitig ein Auswerfen dieser Diagrammscheibe bewirkt.
13. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß ein zeitangetriebenes Glied nach einem vollen Umlauf der Diagrammscheibe eine Warnlampe aufleuchten läßt und eine Auswurfvorrichtung für die Diagrammscheibe betätigt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 185 294.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 687/188 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
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