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DE1200906B - Verfahren zur Herstellung von elastischen und beweglichen raeumlich verformten Isolierungen aus duennen Schichten von Isoliermaterial - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von elastischen und beweglichen raeumlich verformten Isolierungen aus duennen Schichten von Isoliermaterial

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Publication number
DE1200906B
DE1200906B DEL42879A DEL0042879A DE1200906B DE 1200906 B DE1200906 B DE 1200906B DE L42879 A DEL42879 A DE L42879A DE L0042879 A DEL0042879 A DE L0042879A DE 1200906 B DE1200906 B DE 1200906B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating
winding
basic shape
glued
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL42879A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Willy Rabus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL42879A priority Critical patent/DE1200906B/de
Priority to CH1089063A priority patent/CH413939A/de
Priority to GB3499463A priority patent/GB1059122A/en
Publication of DE1200906B publication Critical patent/DE1200906B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/12Insulating of windings
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/28Coils; Windings; Conductive connections
    • H01F27/32Insulating of coils, windings, or parts thereof
    • H01F27/324Insulation between coil and core, between different winding sections, around the coil; Other insulation structures

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Insulating Of Coils (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von elastischen und beweglichen räumlich verformten Isolierungen aus dünnen Schichten von Isoliermaterial Für den Aufbau der Isolierung einer großen Zahl von Hochspannungsapparaten, insbesondere für Transformatoren, werden in großem Umfang Isolierformteile verwendet.
  • In F i g. 1 ist der Isolations- bzw. Wicklungsaufbau eines solchen Transformators, und zwar eines Dreiwicklungs-Transformators, dargestellt. Mit 1 ist dabei die außenliegende Hochspannungswicklung, mit 2 und 3 ihre Endschirmringe dargestellt, mit 4 die Wicklung mittlerer Spannung mit ihren Endringen 5 und 6 und mit 7 eine Unterspannungs- oder Tertiärwicklung mit den Endschirmringen 8 und 9.
  • Zur Isolierung der Hochspannungswicklung 1 gegen die Mittelspannungswicklung 4 dienen nun die vier konzentrisch angeordneten Isolierzylinder 11, 12 13 und 14, wobei für die Isolierung der Wicklungsrandfelder sogenannte Winkelringe 15 und 17 bzw. 18 und 19 bzw. 20 und 22 vorgesehen sind. Die Winkelringe 21 und 23 dienen in Verbindung mit dem Isolierzylinder 25 und 26 der Isolation der Mittelspannungswicklung gegen die Unterspannungswicklung 7.
  • Die in großem Umfang verwendeten Winkelringe aus Isoliermaterial werden nun einmal aus Preßspan hergestellt, und zwar bei kleineren Abmessungen und nur kurzer Höhe des zylindrischen Teils durch Prägen aus Preßspantafeln. Bei größeren Abmessungen ia dieses Verfahren nicht mehr möglich; es muß dann der Preßspan in teigigem Zustand auf Formen aufgebracht und nachträglich gepreßt werden. Bei größeren Abmessungen der Winkelringe ergeben sich hierdurch erhebliche Aufwendungen für Formen und an Arbeitszeit, so daß diese Winkelringe sehr teuer werden..
  • Ein anderes Herstellungsverfahren besteht darin, daß auf einen zylindrischen Tragkörper ein relati-"r kurzer Zylinder aus Weichpapier aufgewickelt wird. Nachträglich werden dann zur Bildung des senkrech zur Wickelachse abstehenden Flanschteiles von einer Seite des Weichpapierzylinders aus schmale Streifen des Weichpapiers mit gegenseitiger Versetzung der Reißstelle eingerissen und senkrecht zur Wickelachse auf eine Preßspanringscheibe umgelegt. Ist der Kragen vollständig »umgerissen«, wird er durch eine zweite Preßspandeckscheibe abgedeckt. Die beiden Preßspantragscheiben werden dann über ihre freie Kante an einigen Stellen durch Klebeband verklebt.
  • Auch dieses Verfahren ist bei Winkelringen großer Abmessungen, bei denen die Reißarbeit und das Umlegen sehr lange dauern, sehr teuer. Der Vorteil dieser letztgenannten Winkelringe ist der, daß sie in sich elastisch und flexibel sind, so daß sie kleinen, kaum vermeidbaren Unebenheiten im Wicklungsaufbau des Transformators zu folgen vermögen, ohne daß siz reißen.
  • Die nachstehend beschriebene Erfindung vermeidet die Nachteile der beiden vorbeschriebenen Herstellungsverfahren und weist trotzdem die großen Vorteile des letztgenannten Verfahrens auf. Sie bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von elastischen und beweglichen, räumlich verformten Isolierungen aus dünnen Schichten von Isoliermaterial, insbesondere von Winkelringen von Transformatoren, und ist dadurch gekennzeichnet, daß durch Bewickeln einer Grundform mit Isoliermaterial in Bandform die Isolierformteile vorgeformt und durch teilweises Verkleben der Bänder nur so weit verfestigt werden, daß die Isolierteile beim Aufschneiden auf der Form einen ausreichenden Zusammenhalt besitzen, jedoch der endgültigen Gestalt bei der Montage noch leicht angepaßt werden können.
  • In F i g. 2 ist das Grundsätzliche des Verfahrens näher dargestellt. Die Grundform ist dort mit 27 bezeichnet. Sie stellt einen Kreisringkörper mit rechteckigem Querschnitt dar. Auf diese Grundform sind zunächst auf der äußeren Zylinderfläche ein Preßspanstreifen 28 und auf der inneren Zylinderfläche ein Preßspan 29 aufgebracht, auf der oberen Stirnfläche eine Preßspandeckscheibe 30 und auf der unteren Stirnseite die Preßspanscheibe 31. Mit Hilfe einer der bekannten Ringwickelmaschinen werden dann die Grundformen mit Preßspaneinlagen in einer Dicke mit dem bandförmigen Isoliermaterial bewikkelt, wie sie der Verwendungszweck des Isolierformteii2s bzw. des Winüelringes letzten Endes vorschreibt. Diese Bewickelung, die mit solcher überlappung aufgebracht werden muß, daß sie den Erfo:-dernissen der Hochspannungstechnik entspricht -falls erforderlich, werden einzelne Lagen des Isolierbandes auch gegenläufig gewickelt -,ist mit 32 bezeichnet. Während des Wickelns wird die aufgebrachte Bandage stellenweise verklebt. Anschließend daran wird die Bandage so aufgeschnitten, daß die beabsichtigten Isolierformteile entstehen. Wird etwa die Bandage nach F i g. 2 an den Ringkanten 33 und 34 längs der Zylinderkanten aufgeschnitten, dann ergeben sich zwei Winkelringe, wobei die untere Hälfte der Bandage einen Winkelring mit innerem zylindrischem Steg und nach außen gerissenem Kragen und der obere Teil einen Winkelring mit äußerem zylindrischem Steg und nach innen umgerissenem Kragen darstellt.
  • Die schon erwähnten Preßspanstreifen 28 und 29 bzw. Preßspanscheiben 30 und 31 dienen dabei der Halterung des Bandmaterials. Diese Halterung kann durch in die oberste Lage der Bandage eingefügte weitere Stege und Ringscheiben aus geeignetem Isoliermaterial verstärkt werden, ebenso können tiefer im Innern der Bandage noch zusätzlich derartige Verstärkungs- und Halterungselemente eingefügt werden. Mit Hilfe solcher zusätzlich einbandagierter Teile kann die Bandage in bestimmter Weise noch geformt werden; oder es kann auch der Unterschied in der Bandagendicke ausgeglichen werden, der sich daraus ergibt, daß am inneren Durchmesser der Grundform die Bandage grundsätzlich dicker aufträgt als an de Außenseite, da die Dicke des gesamten Bandmaterials am inneren Umfang zwangläufig die gleiche ist wie am äußeren Umfang, der äußere Umfang aber größer als der innere ist.
  • Für die in der Energieversorgung heute dominierenden Transformatoren mit Ölkühlung bzw. -isolation wird man die Bandage aus saugfähigem Weichpapier und, wie weiter oben schon erwähnt, die Beilagen aus ebenfalls saugfähigem Preßspan oder ebenfalls aus Weichpapier herstellen. Als Klebstoff hat sich dabei Dextrin sehr gut bewährt.
  • Zum Ausgleich kleiner, unvermeidbarer Toleranzen im Durchmesser der Wicklungen bzw. der Isolierzylinder 11, 12, 14 ... empfiehlt es sich, die Winkelringe mit möglichst weiter überlappung zu schlitzen. Diese Schlitzung läßt sich bei den nach dem vorgeschlagenen Verfahren hergestellten Isolierformteilen dadurch erreichen, daß bei dem Bandagieren der Grundform eine entsprechende, nicht verklebte Trennschicht mit einbandagiert wird.
  • In F i g. 3 ist das Prinzip einer derartigen Trennbandage dargestellt. Mit 35 ist eine auf der Grundform aufliegend angenommene Preßspanscheibe bezeichnet, auf der, beginnend mit der Bandwindung 36 weitergehend nach 37 und 38, die Aufwicklung des Isolierbandes beginnt. Ist nach einer Umdrehung der Grundform das Isolierband in der Stellung 39 angekommen, wird die erste Lage des Trennbandes 40, halb die Anfangslage des Isolierbandes 36 überdekkend, aufgewickelt und dann die letzte Windung der ersten Lage 41 der Isolierbandschicht aufgebracht und abgeschnitten. Die zweite Lage der Isolierschicht beginnt dann mit dem Isolierstreifen 42, der in seinem Anfang gegen den Streifen 36 nach rechts verschoben ist, um die überlappung der Trennstelle zu erreichen. Die zweite Lage der Isolierbandage wird dann ebenso aufgebracht wie die erste, und die zweite Lage der Trennbandage, mit 43 bezeichnet, wird halb überlappend auf die Trennbandage 40 und auf die Isolierbandage 42 aufgelegt usf. Auf diese Weise bildet sich über die Trennbandagen 40, 43, 44 und 45 eine sich weit überlappende Trennfuge.
  • Das vorstehend angegebene Prinzip der Bildung einer Trennfuge kann nach F i g. 4 noch dadurch erweitert werden, daß ein mehr oder weniger breiter Trennspalt gebildet wird. Auf diese Weise ist es dann möglich, auch größere Durchmessertoleranzen zwischen Grundform und endgültigem Verwendungsdurchmesser mit Hilfe flexibler Isolierformteile bzw. Winkelringe auszugleichen, da diese zusammengebogen werden können. Aus dieser Möglichkeit können sich erhebliche fertigungstechnische Vorteile ergeben, da mit einer Grundform eines bestimmten Durchmessers ohne zusätzlichen Aufwand sich Isolierformteile bzw. Winkelringe herstellen lassen, die bei ihrer Verwendung einen anderen Durchmesser besitzen als bei ihrer Herstellung.
  • In Anklang an F i g. 3 ist in F i g. 4 mit 46, 47 und 48 wieder ein Träger für die Isolationsbandage dargestellt, der auf der Grundform aufliegend zu denken ist. Der Wickelvorgang für die Isolierbandage beginnt hier mit dem Streifen 49 und läuft über 50 nach 51. Dann wird der Trennstreifen 52 einbandagiert und mit den Streifen 53 und 54 die zweite Lage der Isolierbandage begonnen, die an dem Streifen 55 endet. Der weiterhin eingefügte Trennstreifen 56 sowie die noch weiter folgenden, von denen nur 57 angegeben ist, bilden dann entsprechend ihrer Breite eine Trennfuge, die in der schon erwähnten Weise ausgenutzt werden kann.
  • Die Leistungsfähigkeit des vorgeschlagenen Verfahrens wird besonders deutlich, wenn man danach etwa die Winkelringe 20, 21, 22 und 23 für die Mittelspannungswicklung 4 von F i g. 1 herstellt. Man wird dann nämlich die Grundform so wählen, daß sich in einem Arbeitsgang aus der aufgewickelten Bandage und den entsprechenden Beilagen alle vier Winkelringe ausschneiden lassen. Die Form der Bandage und der Schnitt hierfür sind in F i g. 5 dargestellt. Mit 58 ist hier die Grundform bezeichnet, mit 59, 60, 61 und 62 eine Grundunterlage für die Bandage, etwa aus einfacher Pappe, die das nachträgliche Ausschneiden der Isolierformteile erleichtern soll. Die Bandage selbst ist mit 63 bezeichnet; sie ist im vorliegenden Fall an den Stirnseiten durch Einfügen von zusätzlichen Preßspanscheiben dicker gehalten als auf den Zylinderseiten. Man erhält auf diese Weise sogenannte »gepolsterte« Winkelringe. Durch die Schnitte 64 und 65 auf den Zylinderflächen und die Schnitte bzw. Ausschnitte 66 und 67 auf den Stirnseiten der Grundform erhält man dann die vier benötigten Winkelringe.
  • Im Interesse einer möglichst flüssigen Arbeit wird man bestrebt sein, die Grundformen möglichst leicht und universell verwendbar zu gestalten. Zu dieser Aufgabe sind in F i g. 6 einige Vorschläge enthalten.
  • Nach F i g. 6 wird die Grundform als Kastenform mit zwei entsprechend geformten Deckringen 68 und 69 und den Zylinderstegen 70 und 71 aufgebaut. Der Innensteg 70 ermöglicht in der dargestellten Form die Herstellung von Winkelringen mit konischem Übergang zwischen Zylinder- und Flanschteil. Durch verschiedene Höhe der zylindrischen Stege können mit ein und denselben Ringscheiben 68 und 69 verschiedene Steghöhen der Winkelringe erzielt werden. Außerdem lassen sich die zylindrischen Stege mit anderen Ringdeckscheiben für Winkelringe verschiedener Außen- und Innendurchmesser verwenden. Die Grundform selbst braucht in ihren Grundbestandteilen nicht den Durchmessern der geforderten Winkelringe genau zu entsprechen. Durch das weiter oben beschriebene Verfahren der Trennfuge mit mehr oder weniger großem Abstand können Durchmesserunterschiede zwischen Formen und endgültigen Ringmaßen ausgeglichen werden; die Ringe können, wie bereits angegeben, auf kleinere Durchmesser als jene der Grundform zusammengebogen werden. Wünscht man dagegen Winkelringe ohne Trennfugen, so lassen sich kleinere Unterschiede in den Höhen und Flanschabmessungen und Durchmessern der Grundformen gegenüber den gewünschten Maßen dadurch ausgleichen, daß Grundformen entsprechender Abmessungen durch eine verlorene Bandage oder verlorene Einlage aus billiger Pappe u. dgl. auf die Sollmaße aufgepolstert werden.
  • Wenn in der vorliegenden Beschreibung die Erfindungsidee auch im wesentlichen an dem Beispiel von Winkelringen beschrieben wurde, so lassen sich nach diesem Prinzip auch andere Isolierformteile, etwa konische Isolierbarrieren oder an Äquipotentialhüllen angepaßte Isolierformteile herstellen. Besonders vorteilhaft ist es für die Herstellung von Isolierformteilen aus Kunststoffolien für Trockentransformatoren, da auf diese Weise auch komplizierte Formteile hergestellt werden können.
  • Zur Vereinfachung der Herstellung kann es zweckmäßig sein, Stegbänder und Scheiben sowie weitere Einlageteile vor dem Einbandagieren mit Klebstoff zu bestreichen oder diese aus selbstklebendem Material vorzusehen. In Sonderfällen kann es nützlich sein, die erhaltenen Körper auf der Grundform noch einem Erwärmungs- und/oder Preßvorgang zu unterwerfen. Die jeweils angeschnittenen Formteile können durch entsprechend vorgesehene Klebestreifen, die etwa U-förmig über Schnittkanten geklebt werden, weiter verfestigt werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Fertigung von Isolierformteilen, etwa für Wicklungen nach F i g. 1, ergibt sich auch dann, wenn etwa die Winkelringe 18 und 19, die in ihren Abmessungen verschieden sind, mit Hilfe einer Form, gegebenenfalls unter Verwendung verlorener Beilagen, gewickelt werden, oder auch dann, wenn die etwa für einen Drehstromtransformator in 6facher Ausfertigung notwendigen Winkelringe einer Dimension ebenfalls in einem Arbeitsgang auf einer Form gewickelt und die gleichen Einbaudurchmesser dadurch erreicht werden, daß auf der Wickelform für die einzelnen Winkelringe verschieden breite Trennfugen vorgesehen werden.
  • Das beschriebene Verfahren ist auch zur Herstellung einfacher Isolierformteile, etwa von Isolierzylindern, in bestimmten Fällen sehr vorteilhaft. Das ist dann der Fall, wenn diese Isolierteile, etwa bei einer Lagenwicklung, bei der Herstellung der Wicklung eingebaut werden müssen und erst nachträglich verformt werden. Werden dann etwa die parallel zur Wickelachse aufgebrachten Bänder nur teilweise verklebt, dann lassen sich nachträglich durch Abschneiden von verklebten Außenrändern die Bandstreifen auf einfache Weise zu Winkelringen umformen.
  • Unter Benutzung der vorstehend beschriebenen Idee läßt sich die Herstellung einfacher Winkelringe nach F i g. 7 noch weiter vereinfachen. Dort ist mit 73 ein dünner steifer Ring als Wickelform vorgesehen, der in der bisher beschriebenen Weise mit Isolierstoff= band bewickelt wird. Zur Herstellung eines Winkelrings mit zylindrischem Steg und Außenflansch wird dann aber nur die innere Bandlage 75 verklebt, während die äußere Bandlage 74 unverklebt bleibt. Hat die auf die Form 73 aufgebrachte Isolierstoffbandage die entsprechende Dicke erreicht, dann kann durch Führen von Schnitten sowohl durch die Außen- wie Innenbandage entlang der Schnittlinie 76 die Bandage in zwei Hälften getrennt und der Außenflansch durch rechtwinkeliges Umklappen der Außenbandage gebildet werden. Dieser Vorgang ist in F i g. 8 wiedergegeben, in der die verklebte Innenbandage mit 77, die rechtwinkelig nach außen geklappt nicht verklebte Außenbandage mit 78 und die nachträglich für die Fixierung des Außenflansches beigelegten Preßspanringscheiben mit 79 und 80 bezeichnet sind. Den Zusammenhalt des Flansches wird man, wie oben schon erwähnt, durch über die Kanten hinweggreifende etwa U-förmige Klebestreifen 81 sicherstellen. Falls notwendig, können solche Klebestreifen auch noch zur zusätzlichen Sicherung des zylindrischen Steges angewendet werden.
  • Zur Verstärkung des zylindrischen Steges können schon beim Bandagieren der Form im späteren Steg teil dünne Preßspanstreifen einbandagiert und verklebt werden.
  • Die Wickelform 73 kann nun als Dauerform etwa aus Metallblech hergestellt werden. Um die Führung der Trennschnitte zu erleichtern, wird man dann, falls erforderlich, Preßspan- oder Pappestreifen in etwa der Höhe der Wickelform beifügen. Man kann aber auch so vorgehen, daß man die Wickelform 73 als verlorene Form aus dicker Pappe herstellt und dann den Trennschnitt entlang der Linie 76 durch die Form und die beiden Bandagen hindurch gleichzeitig führt.
  • Grundsätzlich könnte man unter Anwendung der vorstehend niedergelegten Ideen auch so vorgehen, daß man die dünne Wickelform 73, aus entsprechend hochwertigem Isoliermaterial ausgeführt, nach dem Trennungsschnitt als Teil des zylindrischen Steges weiter benutzt.
  • Benötigt man in einem gegebenen Fall nur einen Winkelring, dann wird man die Wickelform nicht der doppelten Höhe, sondern der einfachen Höhe anpassen und den Schnitt entlang einer Wickelkante führen und gegebenenfalls in der in F i g. 8 bezeichneten Weise die Fertigstellung vornehmen.
  • Ist im vorstehenden davon ausgegangen, daß die im zylindrischen Teil des endgültigen Winkelringes zweckmäßig vorgesehene Verstärkung, hergestellt aus einem entsprechend hohen Preßspanstreifen - gegebenenfalls auch aus zwei oder drei aufeinandergewikkelten Preßspanstreifen -, als Wickelform benutzt wird, so ist es grundsätzlich auch möglich, eine im Flanschteil zu dessen Halterung notwendige Isolierstoffringscheibe, in F i g. 8 etwa Teil 79, oder eine andere Ringscheibe als Wickelform zu benutzen. In diesem Fall wird man dann den Teil der Bandage, der später den Flanschteil bilden soll, verkleben, zweckmäßig einseitig mit der Ringscheibe 79, und die andere Bandagenhälfte unverklebt lassen, damit sie später zur Bildung des zylindrischen Teiles etwa im rechten Winkel umgeschlagen werden kann. Zur Versteifung des zylindrischen Steges empfiehlt sich wieder die Anwendung entsprechender zylindrischer Kragen aus Isoliermaterial.
  • Eine besonders einfache Fertigung für einen über eine Ringscheibe gewickelten Winkelring ergibt sich nach F i g. 9 nun dadurch, daß man die Ringscheibe etwa in zwei Scheiben 82 und 83 unterteilt, wobei 82 der Verstärkung des Flansches und 83 nur als zusätzliche Wickelform zur Versteifung von 82 dient. Die auf die Ringscheibe zunächst aufgebrachte Bandage ist mit 84 bezeichnet, der äußere Rand 85 ist in der F i g. 9 schon entfernt gedacht. Auf der unteren Seite wird die Bandage 84 dann durch eine zweite Isolierringscheibe 86 gehalten, die mittels der schon mehrfach erwähnten U-förmigen Umfassungsstreifen mit der Ringscheibe 82 verklebt werden kann. Die Fertigstellung eines Winkelringes nach F i g. 9 ist weiter nun so gedacht, daß die bewickelten und einseitig aufgeschnittenen Ringscheiben auf eine Unterlage 87, die sternförmige Arme besitzt, aufgelegt und mittels auf den Armen verschiebbarer Klemmen 88 auf diese Unterlage gepreßt werden. In die sternförmige Unterlage 87 wird dann der kragenförmige Isolierhilfszylinder 89 gestellt. Wird nun dieser Aufbau um 180° gedere$t - gewissermaßen auf den hopf gestellt -, dann fallen die oberen unverklebten Streifen der Bandage 84 frei nach unten und legen sich von selbst an den Isolierkragen 89 an. Sie können dann dort durch Bänder bzw. einen weiteren Isolierkragen gehalten werden.
  • In F i g. 10 ist eine weitere Modifikation der vorstehenden Erfindungsideen wiedergegeben. Es handelt sich dabei um einen Winkelring mit zylindrischem Steg und Außenflansch. Als Wickelform wurde hier ebenfalls ein dünner Isolierstoffsteg benutzt, der dann aber nach dem Aufschneiden der bandagierten Form so weit gekürzt wurde, daß er nur roch etwa die Länge des zylindrischen Steges 90 besaß. Der Flanschteil 91 besteht dann also aus der umgelegten innen- und Außenbandage.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von elastischen und beweglichen, räumlich verformten Isolierungen aus dünnen Schichten von Isoliermaterial, insbesondere von Winkelringen für Transformatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Bewickeln einer Grundform mit Isoliermaterial in Bandform vorgeformten Isolierteile durch teilweises Verkleben der Bänder nur so v.reit vcriestigt werden. daß die Isolierteile be#'_m Aufschneiden auf der Form einen ausreichenden Zusammenhalt besitzen, jedoch der endgültigen Gestalt bei der Montage roch leicht angepaßt werden können. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Bewickeln der Grundform mit Isoliermaterial in Bandform gleichzeitig noch Isoliermaterial in Streifen oder Ringscheiben oder anderer geeigneter Form mit eingewickelt wird. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in Bandform verwendete Isoliermaterial als elektrisch hochwertiges Weichpapier vorgesehen ist. 4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Verklebung des in Bandform aufgewickelten Isoliermaterials und der eingewickelten und beigefügten Stegstreifen oder Ringscheiben Dextrin verwendet wird. 5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei der Herstellung der Isolierformteile nicht verklebte Trennbandagen eingewickelt werden, die eine sich weit überlappende Trennfuge in dem Isolierformteil ergeben. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ausgleich des Umfangs der Grundform und jenem der endgültigen Verwendungsform des Isolierformteiles eine breite, nicht verklebte Trennfuge mit einbandagiert wird, die nicht mit dem eigentlichen Isolierformteil verklebt wird und die in der endgültigen Verwendungsform des Isolierformteiles eine sich lang überlappende Trennfuge ergibt. 7. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Isolierformteile mit einer Grundform in einem Arbeitsgang hergestellt werden. B. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß durch Einbandagieren. entsprechend geformten Isoliermaterials in bestimmter Richtung mit Isoliermaterial aufgepolsterte Isolierformteile entstehen. 9. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Anpassung der Grundform an von ih- ab,##@reichende Sollmaße der Isolierformteile verlorene Beilagen eingelegt oder aufbardagiert werden. 10. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlageteile selbstklebend ausgeführt werden. 11. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß nach Bewicklung der Grundform die noch unzerschnittenen Isolierformteile gepreßt und/oder erhitzt und/oder getrocknet werden.
  2. 2. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Isolierformteile mit verschiedenen Einbaudurchmessern durch Aufeinanderwickeln auf eine Form, gegebenenfalls unter Verwendung verlorener Beilagen, hergestellt werden. 13. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Isolierformteile mit gleichen Einbaudurchmessern durch Aufeinanderwickein auf einer Form hergestellt werden, wobei der Ausgleich zwischen dem Durchmesser bei der Herstellung und dem Einbaudurchmesser jeweils durch verschieden breite Trennfugen erfolgt. 14. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 9 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierformteile als einfache nur zum Teil verklebte Isolierzylinder hergestellt werden, die erst nach dem Einbau in die Werkstücke in ihre endgültige Form gebracht werden. 15. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 9 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung von Winkelringen ein dünner steifer Zylinder als Wickelform verwendet wird. 16. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß als Wickelform ein dünner Metallring verwendet wird. 17. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7 Lind 9 bis 15, C1adurch lae@Pr;1Zelcilriet, daß als Wickelform ein dünner @Isolierstoffzylinder verwendet wird. 18. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 7 und 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierstoffbandage auf der Wickelform nur an den Stellen verklebt wird, an denen sie nachträglich nicht mehr verformt wird. 19. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 13 sowie 18, dadurch gekennzeichnet, daß als Wickelform eine Kreisringscheibe verwendet wird. 20. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 13 sowie 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß als Wickelform eine Isolierstoffringscheibe verwendet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1053 599.
DEL42879A 1962-09-05 1962-09-05 Verfahren zur Herstellung von elastischen und beweglichen raeumlich verformten Isolierungen aus duennen Schichten von Isoliermaterial Pending DE1200906B (de)

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