DE1200785B - Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von RingpinselnInfo
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- DE1200785B DE1200785B DEG36799A DEG0036799A DE1200785B DE 1200785 B DE1200785 B DE 1200785B DE G36799 A DEG36799 A DE G36799A DE G0036799 A DEG0036799 A DE G0036799A DE 1200785 B DE1200785 B DE 1200785B
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B3/00—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
- A46B3/08—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping
- A46B3/10—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like
- A46B3/12—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by clamping into rings or the like specially adapted for paint-brushes
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. α.:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
A46b
Deutsche Kl.: 9Ö-3/12
1200785
G36799III/9b
8. Januar 1963
16. September 1965
G36799III/9b
8. Januar 1963
16. September 1965
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln, bei welchen die Borstenenden
durch einen Spreizstopfen im Borstenträgerring eingeklemmt werden und dieser am stielseitigen Ende
durch einen als Stielhalterung ausgebildeten Deckel abgeschlossen wird.
Bei derartigen Pinseln wurde bisher der Stiel im — in der Regel aus Kunststoff bestehenden — Abschlußdeckel
und dieser lediglich durch Nut und Feder im Borstenträgerring klemmend befestigt. Aus
herstellungstechnischen Gründen war es bisher nicht möglich, in jedem Falle eine feste und dauerhafte
Verbindung des Abschlußdeckels mit dem Borstenträgerring zu erreichen, da die Durchmessermaße
dieser Bauteile in der Massenfertigung Toleranzen unterworfen sind. Die Folge hiervon ist, daß entweder
der Stiel im Abschlußdeckel oder dieser im Borstenträgerring locker sitzt, so daß ein einwandfreies
Arbeiten mit einem derartigen Pinsel nicht gewährleistet ist.
Um diesen Mangel bei Ringpinseln zu beseitigen, ist es bereits vorgeschlagen worden, die vom Stiel
getragene Füllscheibe — welche im Boden mit strahlenförmig angeordneten Perforierungen versehen
ist — beim Eintreiben des konischen Stiels in einzelne Baeken zu sprengen, die sich beim weiteren
Eintreiben des Stiels gegen den Mantel des Abschlußdeckels pressen, wodurch letzterer gegen den Borstenträgerring
gepreßt wird.
Dieses vorgeschlagene Herstellungsverfahren kann aber nur bei Ringpinseln angewendet werden, bei
welchen die Borsten durch den eingetriebenen Stiel im Borstenträgerring befestigt werden, nicht aber bei
Ringpinseln, bei denen die Borstenenden durch einen Spreizstopfen im Borstenträgerring eingeklemmt werden.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die angeführten Mängel bei Ringpinseln der eingangs erwähnten
Gattung zu beseitigen und für die Herstellung ein einfaches Verfahren anzuwenden, durch
welches ein dauerhafter fester Sitz aller vorzugsweise aus Kunststoff bestehenden Bauteile untereinander
gewährleistet wird.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß in den verbleibenden Hohlraum des zu
den Borstenenden schwach konisch zulaufenden Borstenträgerringes — der auf der ganzen Höhe
seiner Innenfläche mit feinen, dicht aneinanderliegenden umlaufenden Rillen versehen ist — zunächst
eine, das dicke Ende des Stieles festhaltende, mit gerippter konischer Mantelfläche versehene Einlagescheibe
gegen die Borstenenden hin eingepreßt Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln
Anmelder:
Rudolf Geitz,
Schwelm (Westf.), Kölner Str. 68
Als Erfinder benannt:
Rudolf Geitz, Schwelm (Westf.)
wird und sodann gegen diese Scheibe der mit einer Durchtrittsöffnung für den Stiel und gerippter konischer
Mantelfläche versehene Abschlußdeckel eingepreßt wird.
Durch diese Befestigungsweise erhält die den Stiel tragende Einlagescheibe im Borstenträgerring einen
dauerhaften Preßsitz. Vorhandene Toleranzen in den Außenmaßen der Einlagescheibe werden ausgeglichen,
weil sich die Einlagescheibe im Borstenträgerring zwangläufig einklemmt und in der jeweiligen
Endlage durch die eingerasteten Rillen gehalten wird.
Um den Preßsitz der Einlagescheibe und der Borstenenden in dem Borstenträgerring weiterhin zu
festigen, weist gemäß der Erfindung die tellerförmige Einlagescheibe im Boden mehrere trichterförmige
Lochungen auf, in welche das die Borstenenden zusammenklebende Bindemittel eindringt.
Durch diese Ausbildung der Einlagescheibe wird erreicht, daß in der festgeklemmten Endlage der Einlagescheibe
das Bindemittel des Borstenbündels durch die Lochungen der Füllscheibe dringt und somit nach
dem Erhärten des Bindemittels ein gegenseitiges Verankern des Borstenbündelendes mit der Einlagescheibe
herbeigeführt wird.
Ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellter Ringpinsel ist in der Zeichnung in einem
Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen Querschnitt durch den Abschlußdeckel,
F i g. 2 einen Querschnitt durch die den Stiel tragende Einlagescheibe,
F i g. 3 einen Querschnitt durch den Borstenträgerring
und das in diesem befestigte Borstenbündel und F i g. 4 einen Querschnitt durch den zusammengebauten
Ringpinsel.
509 687/22
Bei dem Ringpinsel sind die mit einem Bindemittel getränkten Borstenenden des Borstenbündels 1 teilweise
in dem aus Kunststoff bestehenden Borstenträgerring2
eingesetzt und dort durch Eintreiben eines Spreizstopfens 3 festgeklemmt.
Der Borstenträgerring 2 ist schwach konisch ausgebildet und auf der ganzen Höhe seiner Innenfläche
mit feinen, dicht aneinanderliegenden umlaufenden Rillen 4 versehen, durch die das Borstenbündelende
im Borstenträgerring 2 eine gute Haftung erhält. Das dicke Ende des Stiels 5 ist in einer tellerförmigen Einlagescheibe
6 festgehalten, die mit einer Rippen 7 aufweisenden, konischen Mantelfläche 6' versehen ist.
Beim Eintreiben der vom Stiel 5 getragenen Einlagescheibe 6 (in Richtung des Pfeiles, Fig. 2) in den
Borstenträgerring 2 rasten ihre Rippen 7 in die Rillen 4 des Borstenträgerringes 2 ein. Die Einlagescheibe
6 hat außerdem im Boden mehrere trichterförmige Lochungen 8, in weiche das die Borstenenden
zusammenklebende Bindemittel eindringen kann, wodurch nach der Erhärtung desselben zusätzlich eine
Verankerung der Einlagescheibe 6 mit dem Borstenbündel 1 herbeigeführt wird.
Das stielseitige Ende des Borstenträgerringes 2 wird durch einen als Stielhalter ausgebildeten Deckel 9
abgeschlossen, welcher ebenfalls mit einer schwach konisch ausgebildeten Mantelfläche 9' versehen ist,
auf der ebenfalls umlaufende Rippen 10 angebracht sind. Wird der Abschlußdeckel 9 nach dem Befestigen
der Einlagescheibe 6 in den Borstenträgerring 2 eingetrieben, so rasten die an seiner Mantelfläche 9' vorgesehenen
Rippen 10 in die im Borstenträgerring 2 vorgesehenen Rillen 4 ein.
Der Stiel 5 durchdringt den Abschlußdeckel 9 in einer zwingenartigen zentralen Durchtrittsöffnung,
die den Stiel 5 auf einer langen Lagerstrecke hält und führt. Alle Bauteile des Ringpinsels sind dauerhaft,
unlösbar und starr untereinander verbunden.
Claims (2)
1. Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln, bei welchem die Borstenenden durch einen Spreizstopfen
im Borstenträgerring eingeklemmt werden und dieser an seinem stielseitigen Ende durch
einen eingeklemmten, als Stielhalter ausgebildeten Deckel abgeschlossen wird, dadurch gekennzeichnet,
daß in den verbleibenden Hohlraum des zu den Borstenenden (1) schwach konisch zulaufenden Borstenträgerringes (2)
— der auf der ganzen Höhe seiner Innenfläche mit feinen, dicht aneinanderliegenden umlaufenden
Rillen (4) versehen ist — zunächst eine, das dicke Ende des Stieles (5) festhaltende, mit gerippter
konischer Mantelfläche (6') versehene Einlagescheibe (6) gegen die Borstenenden (1) hin
eingepreßt wird und sodann gegen diese Scheibe (6) der mit einer Durchtrittsöffnung für den Stiel
(5) und gerippter konischer Mantelfläche (9') versehene Abschlußdeckel (9) eingepreßt wird.
2. Ringpinsel, hergestellt gemäß dem Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die tellerförmige Einlagescheibe (6) im Boden mehrere trichterförmige Lochungen (8) aufweist,
in welche das die Borstenenden (1) zusammenklebende Bindemittel eindringt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 849 715.
Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 849 715.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1152 382.
Deutsches Patent Nr. 1152 382.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
509 687/22 9.65 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG36799A DE1200785B (de) | 1963-01-08 | 1963-01-08 | Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG36799A DE1200785B (de) | 1963-01-08 | 1963-01-08 | Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1200785B true DE1200785B (de) | 1965-09-16 |
Family
ID=7125471
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG36799A Pending DE1200785B (de) | 1963-01-08 | 1963-01-08 | Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1200785B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1849715U (de) * | 1962-02-06 | 1962-04-12 | Wiegend Geitz Wwe | Pinsel oder deckenbuerste. |
| DE1152382B (de) | 1963-01-05 | 1963-08-08 | Rudolf Geitz | Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln |
-
1963
- 1963-01-08 DE DEG36799A patent/DE1200785B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1849715U (de) * | 1962-02-06 | 1962-04-12 | Wiegend Geitz Wwe | Pinsel oder deckenbuerste. |
| DE1152382B (de) | 1963-01-05 | 1963-08-08 | Rudolf Geitz | Verfahren zur Herstellung von Ringpinseln |
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