[go: up one dir, main page]

DE1200681B - Durch Waerme entwickelbares Diazo-typiematerial - Google Patents

Durch Waerme entwickelbares Diazo-typiematerial

Info

Publication number
DE1200681B
DE1200681B DEE20221A DEE0020221A DE1200681B DE 1200681 B DE1200681 B DE 1200681B DE E20221 A DEE20221 A DE E20221A DE E0020221 A DEE0020221 A DE E0020221A DE 1200681 B DE1200681 B DE 1200681B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
stabilizer
diazotype material
material according
acidic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20221A
Other languages
English (en)
Inventor
Andre Schaeffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bauchet and Cie Ets
Original Assignee
Bauchet and Cie Ets
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bauchet and Cie Ets filed Critical Bauchet and Cie Ets
Publication of DE1200681B publication Critical patent/DE1200681B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/61Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances with non-macromolecular additives
    • G03C1/615Substances generating bases

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
G03c
Deutsche Kl.: 57 b -12/05
E 20221IX a/57 b
22. November 1960
9. September 1965
Die Erfindung betrifft Diazotypiematerialien mit einer Diazoverbindung, einer Kupplungskomponente, einem sauren Stabilisator und einem unterhalb 1000C inerten Entwickler, der über 1000C den Stabilisator neutralisieren kann.
Es ist bekannt, Diazotypiematerialien durch Wärme zu entwickeln. Die Diazotypiematerialien, die in der Wärme entwickelt werden konnten, erwiesen sich jedoch bei der Lagerung als instabil.
Es ist ferner bekannt, als Stabilisatoren saure Verbindungen, beispielsweise schwache Säuren, wie Zitronensäure oder Naphthalinsulfonsäure, zu verwenden. Diese Stabilisatoren müssen in großen Mengen eingesetzt werden, um den pH-Wert des Diazotypiematerials auf einen für die Stabilisierung des Materials ausreichenden Wert zu senken. Für das Entwickeln wird dann aber wiederum eine große Menge einer Base benötigt. Da jedoch die hierfür allgemein üblichen Verbindungen, wie Harnstoff, Thioharnstoff oder deren Derivate, unter den in der Praxis üblichen Bedingungen nur eine geringe Menge einer Base abgeben, ist die Dichte des entwickelten . Bildes nur verhältnismäßig gering, und außerdem muß ziemlich lange erwärmt werden, damit überhaupt die maximale Menge der Base in Freiheit gesetzt wird. Gleichzeitig wird durch das Erwärmen ein großer Teil der Diazoverbindung, die kuppeln soll, zersetzt. Die verwendeten Säuren sind auch oft zu schwach, um eine ausreichende Stabilität des Diazotypiematerials zu gewährleisten.
Um diese Nachteile auszuschalten, wurde bereits vorgeschlagen, den Entwickler als getrennte Schicht an der Oberfläche aufzubringen, doch absorbiert der hygroskopische Entwickler sehr leicht Feuchtigkeit, so daß bei der Lagerung eine vorzeitige Kupplung eintreten kann.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile der bekannten Diazotypiematerialien ihre Lagerfähigkeit zu verbessern.
Der Gegenstand der Erfindung geht von einem durch Wärme entwickelbaren Diazotypiematerial, das eine Diazoverbindung. eine Kupplungskomponente, einen sauren Stabilisator und einen unterhalb 1000C inerten Entwickler enthält, der über 1000C den Stabilisator neutralisieren kann, aus und ist dadurch gekennzeichnet, daß das Diazotypiematerial als Stabilisator eine saure Verbindung mit einer Dissoziationskonstante von wenigstens 10 3 in einer Menge enthält, durch die der pH-Wert des Diazotypiematerials auf einen Wert zwischen 1 und 3 eingestellt wird.
Durch Wärme entwickelbares Diazotypiematerial
Anmelder:
Etablissements Bauchet & Cie.,
Rueil-Malmaison, Seine-et-Oise (Frankreich)
Vertreter:
Dr.-Ing. A. v. Kreisler, Dr.-Ing. K. Schönwald,
Dr.-Ing. Th. Meyer
und Dipl.-Chem. Dr. rer. nat. J. F. Fues,
Patentanwälte, Köln 1, Deichmannhaus
Als Erfinder benannt:
Andre Schaeffer,
Rueil-Malmaison, Seine-et-Oise (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom 23. November 1959 (811 009)
Auf Grund der Dissoziationskonstante von wenigstens 10 3 genügt eine geringe Menge des Stabilisators, wobei keine Gefahr besteht, daß bereits in der Kälte eine Kupplungsreaktion stattfindet. Zu den sauren Verbindungen, die diese Voraussetzung erfüllen, gehören Maleinsäure, Fumarsäure. Malonsäure, Methan- oder Äthansulfonsäure. Benzolsulfonsäure und ihre Homologen, die Sauren Oxalate, die sauren Fumarate, die sauren Maleate. die sauren Malonate, Sulfaminsäure und die sauren Sulfate.
Von den sauren Verbindungen, deren Dissoziationskonstante über 10 3 liegt, weisen einige einen zusätzlichen Vorteil auf. nämlich diejenigen, die ihre Acidität durch Temperaturerhöhung verlieren. In diesem Fall erfolgt die Entwicklung, die bei etwa 120 bis 16O0C stattfindet, gleichzeitig durch Neutralisation des Stabilisators durch den Entwickler und durch Verringerung der Acidität des Stabilisators. Da unter diesen Bedingungen der Anstieg des pH-Wertes schneller erfolgt, wird die Bildung des Farbstoffs begünstigt, d. h., das Bild hat eine höhere Dichte. Da die Konzentration des Entwicklers verringert werden kann, werden gleichzeitig Diazotypiematerialien erhalten, die eine höhere Beständigkeit gegenüber vorzeitiger Kupplung aufweisen.
509 660/447
Die sauren Verbindungen, die ihre Acidität in der Wärme verlieren und verwendet werden können, lassen sich in Abhängigkeit davon, wie sie die Acidität verlieren und welche Nebenprodukte sie während des Prozesses entwickeln, in mehrere Klassen einteilen.
Die erste Klasse besteht aus Säurederivaten, die neben der Säuregruppe (insbesondere der Carboxylgruppe) eine zweite funktioneile Gruppe (z. B. eine Alkohol- oder Säuregruppe) enthalten, die in der Wärme mit der ersten Säuregruppe unter Bildung von Lactonen, Lactiden oder Anhydriden zu reagieren vermag. Von dieser Klasse seien insbesondere die Milchsäure (CH3CHOH · COOH) und die Glycolsäure (HOCH2COOH) genannt.
Die zweite Klasse besteht aus Carbonsäuren, die sich in der Wärme decarboxylieren. Gegenüber den Verbindungen der ersten Klasse weist diese Klasse von Verbindungen eine ganze Reihe zusätzlicher Möglichkeiten auf. Zur Erzielung eines genügend schnellen Abbaues bei den für die Entwicklung durch Wärme in Frage kommenden Temperaturen wird die für die Acidität der Verbindungen verantwortliche Carboxylgruppe durch eine elektronegative Gruppe, z. B. eine Carbonyl-, Cyan-, Halogen- oder Nitrogruppe, oder auch durch eine Doppel- oder Dreifachbindung aktiviert. Diese elektronegativen Gruppen sollen in α- oder /3-Stellung zu der Carboxylgruppe stehen, wodurch die Acidität der Carboxylgruppe stark erhöht wird. Daher kann die Emulsion mit einer geringeren Menge der sauren Verbindung stabilisiert und daher noch schneller entwickelt werden.
Decarboxylierbare Carbonsäuren sind wobei die angegebene Zersetzungstemperatur für die Säure gilt:
1. Monoamide der Oxalsäure
NH2CO · COOH Oxamid 21O0C
<ζ~~\- NH-CO- COOH Oxanilid 150°C
5^)N-CO-COOH
C2H5/
Ν,Ν-Diäthyloxamid 90° C
<JH~^ N-CO- COOH Piperidyloxamid 1270C
CH2 = CH — CH2NH · CO ■ COOH N-Allyloxamid 1300C
pu Γ^Ή ί~*Τ-ϊ
\_ΊΠ3 ν^Ο ν^Γΐ3
^^^=Ν — CO · COOH
CH3 — CH — CH3
Ν,Ν-Diisopropyloxamid 80°C
<^ y~ NH ■ CO · COOH o-Methyloxanilid 149° C
I
CH3
CH3 — CH — CH2 — CH3
^^ΙΙΙΙ^=1== N — CO · COOH
CH3 — CH — CH2 — CH3
N,N-Diisobutyloxamid 95°C
2. a-Ketosäuren und ihre halogenierten oder nitrierten Derivate
CO·COOH
Benzoylameisensäure
4-Brombenzoylameisensäure
3-Nitrobenzoylameisensäure
108° C
5 6
3. Malonsäure- oder Acetoessigsäurederivate
HOOC — CH2 — COOH
CO ■ CH2 · COOH
CH2 NH-CO- CH2 · COOH
NH-CO- CH2 · COOH
-NH-CO- CH2 · COOH
CH3
Malonsäure
Benzoylessigsäure
N-Benzylmalonamid
N-Phenylmalonamid
N-(2-Methylphenyl)-malonamid
10O0C
86°C
132°C
1400C
4. Cyansäuren, die vorzugsweise gleichzeitig eine Doppelbindung am Cyanrest enthalten
CN
CH3\ I
; c = c — cooH
CH3/
β,/S-Dimethyl-a-cyanessigsäure 140°C
CN
C2H5x I
;c = c — cooH
C2H5/
^,/tf-Diäthyl-a-cyanessigsäure 75°C
CN
<^H^)C = C — COOH Cyclohexylidencyanessigsäure 120°C
CN — CH2 — COOH Cyanessigsäure 165°C
5. Cyclische Derivate mit Carboxylgruppen in gekoppelten Ringen
CH2-
CH3
I
c—
CO
CH3-C-CH3 CH2 CH CH — COOH
CH2
CH3 C —
CO
CH3-C-CH3
CH2
CH
Br
C — COOH
C — COOH
Camphercarbonsäure
Bromcamphercarbonsäure
Benzoxazolcarbonsäure
128°C
110°C
10O0C
6. Nitrosäuren
NO2CH2COOH Nitroessigsäure 90°C
NO2-CH-COOH
ι
α-Nitropropionsäure 61°C
CH3
NO2 -^ζ~^~ CH2 — COOH 4-Nitrophenylessigsäure 150° C
7. Acetylensäuren
HOOC — C^C — COOH
= C-COOH
Acetylendicarbonsäure
Phenylpropiolsäure
175°C
1370C (Sublimation)
Die dritte Klasse besteht aus Verbindungen, die ihre Acidität in der Wärme verlieren und dabei eine alkalische Substanz, im allgemeinen Ammoniak, abspalten.
Die Anwesenheit von Säuregruppen (im allgemeinen Sulfogruppen) in der Kupplungskomponente erniedrigt den pH-Wert so stark, daß keine angemessene Entwicklung stattfinden kann, wenn nicht eine größere Menge des Harnstoff-, Thioharnstoff- oder Sulfamidderivats verwendet wird. Mit Verbindungen der dritten Klasse kann diese Menge verringert werden, da sie eine alkalische Substanz abspalten. Verbindungen dieser Klasse sind die Ureide des folgenden Typs:
-NH CO NH-CO-COOH OH • NH · CO · CH = CH — COOH Formyloxalylharnstoff Zersetzung Entwicklung
von NH3 bei
CHO NH-CO-CH2-C-CH2-COOh CO·COOH 175°C 140°C
-NH -CO- COOH NH-CO-COOH Formylcitrylharnstoff
CHO OH 120°C 155°C
- CO — CH2 — C — CH2 — COOH
CO- NH- COOH Citrylharnstoff
NH2- — CH2 ·NHCO-NH-CO-COOH 130° C 150°C
= CH CO Allyloxalylharnstoff
CH2 = -NH NH- Formylmaleylharnstoff 1100C 150° C
CHO CO- CO Oxalylharnstoff 180° C 200° C
NH2- NH Äthyloxalylharnstoff 135°C 16O0C
C2H5 167°C 185°C
Zu dieser Klasse gehören noch die Säureverbindungen ohne Carboxygruppe:
Zersetzung bei
NO2NH ■ CO · NH · CO · NH2 NO2 -NH-CO-NH-CO-NH- NO2
Nitrobiuret
Dinitrobiuret
170 bis 1800C 225 0C
Die vierte Klasse schließlich besteht aus Säure- 65 Der Einfluß von Wasser auf die Bildung der Azo-
derivaten, deren Acidität in der Wärme zerstört wird farbstoffe ist wohlbekannt. Es ist daher selbst-
und die gleichzeitig Wasser (oder ein alkalisches verständlich, daß frei werdender Wasserdampf die
Produkt und Wasser) bilden. Entwicklung in der Wanne begünstigt. Verbindungen
dieser Art sind beispielsweise die Oxime der meisten Ketosäuren, die in den vorstehenden Gruppen genannt wurden. Die Abbaureaktion verläuft im wesentlichen wie folgt:
R — C — COOH > R — CN + CO2 rf H2O
Il
NOH
Bevorzugt werden die a-Oxime, da sie einen niedrigeren Zersetzungspunkt als die /?-0xime aufweisen. Im Falle der Ureide rindet darüber hinaus Ammoniakentwicklung statt, bedingt durch den »Hamstoff«-Teil des Moleküls.
Von den Verbindungen dieser Gruppe seien genannt:
Oxim der Cyanessigsäure Schmelzpunkt Zersetzung
CN- 130° C 130° C
Oxim der Propionsäure
CH3 180°C
Oxim der Benzoylameisensäure
C 127°C
Oxim der p-Brombenzoylameisensäure
Br- 185°C
-C — COOH
Il
Il
NOH
— C — COOH
H
Il
NOH
J^- C — COOH
NOH
< V- C — COOH
\ / Ii
Il
NOH
Es ist jedoch zu bemerken, daß die besten Ergebnisse erhalten werden, wenn diese Oxime in Mischung mit anderen Stabilisatoren, wie sie erfindungsgemäß in den Diazotypiematerialien enthalten sein können, verwendet werden, da ihr saurer Charakter offensichtlich weniger betont ist als derjenige der Ketosäuren. Diese Art der Anwendung, die auch für die Stabilisatoren der Klassen A, B und C gilt, wird in den Beispielen 6 und 12 erläutert.
Selbst geringe Mengen Zusatzstoffe, die gewöhnlich in der Diazotypie zur Stabilisierung der Diazotypiematerialien gebraucht werden (Zitronensäure, Weinsäure, Borsäure, Naphthalintrisulfonsäure, Zinkchlorid, Aluminiumsulfat usw.), verhindern jede Farbstoffbildung in der Wärme auf Grund ihrer Fähigkeit, große Ammoniakmengen zu absorbieren. Es ist normal, daß eine polyfunktionelle Säure oder ein Salz eines mehrwertigen Ions zur Neutralisation oder zur Bildung des Hydroxyds eine große Ammoniakmenge erfordert. Ebenso ist die Einführung von hygroskopischen Substanzen, wie Glycerin und Polyalkoholen, die gewöhnlich in Diazotypiematerialien gebraucht werden, auf Grund der nachteiligen Wirkung des Wassers zu vermeiden.
Als Entwickler wird vorzugsweise Harnstoff, Thioharnstoff, Sulfamid, ein Derivat dieser Verbindungen, das organische Reste als Substituenten enthält, oder ein Gemisch mehrerer dieser Verbindungen verwendet. Der Entwickler ist somit eine Verbindung der folgenden allgemeinen Formel
60
N(
'R2
Hierin bedeutet X eine Gruppe O = C, S = C oder O2S und R, Ri. R2 und R3 Wasserstoff, Alkyl-, Alkenyl- oder Arylreste, wobei höchstens zwei der Reste R, Ri, R2 und R3 kein Wasserstoff sind. Als spezielle Verbindungen, die hierfür allein oder in Mischungen verwendbar sind, seien genannt: Harnstoff, Methylharnstoff, Dimethylharnstoff, Äthylharnstoff, Methylolharnstoff, Dimethylolharnstoff, Thioharnstoff, Äthylthioharnstoff, Äthylallylthioharnstoff, Sulfamid, Methylsulfamid, die Dimethylsulfamide, Äthylsulfamid, die Diäthylsulfamide, Phenylsulfamid usw.
Selbstverständlich hängt auch bei Erfüllung der vorstehend aufgeführten verschiedenen Voraussetzungen das erzielte Resultat in nicht zu unterschätzendem Maße von der Wahl der Diazoniumverbindung und der Kupplungskomponente ab. So kann ein Papier für die Diazotypie nicht auf 120 bis 160°C erhitzt werden, ohne daß die Diazoverbindung einen gewissen Abbau erfährt. Die Dichte des erhaltenen Bildes ist das Resultat von zwei konkurrierenden Reaktionen, und zwar hängt sie von der Geschwindigkeit der Bildung des Farbstoffs und der Geschwindigkeit der Zerstörung der Diazoverbindung ab. Von den verschiedenen untersuchten Diazoverbindungen hatte die Diazoverbindung des p-Dimethylaminoanilins die höchste Wärmebeständigkeit, jedoch ist die Verwendung anderer Verbindungen keineswegs ausgeschlossen, wenn die Bildungsgeschwindigkeit des Farbstoffs sehr hoch ist.
Durch die erfindungsgemäßen Diazotypiematerialien wird erreicht, daß zu ihrer Entwicklung keinerlei gasförmige oder flüssige Reagenzien, deren Handhabung mit Vorsicht erfolgen muß und umständlich ist, erforderlich sind. Außerdem ermöglichen die Diazotypiematerialien die Herstellung von Kopien mit Hilfe einer Reflexbelichtung. Bei dieser Methode wird ein lichtempfindliches Diazotypiematerial auf die Kopiervorlage gelegt und einer Infrarotbestrahlung ausgesetzt. Die Strahlung geht durch das Diazotypiematerial und wird durch die dunklen Bildteile der Kopiervorlage absorbiert und durch die
509 660/447
hellen Bildteile reflektiert. Unter diesen Bedingungen steigt die Temperatur der dunklen Bildteile der Kopiervorlage und bewirkt die Entwicklung eines Bildes auf dem Diazotypiematerial. Wenn das letztere mit der Diazoschicht zur Infrarotquelle hin angeordnet wird, wird eine positive Kopie erhalten. Wenn die Diazoschicht der Kopiervorlage zugewandt ist, wird eine umgekehrte positive Kopie erhalten. Zur endgültigen Fixierung der Kopie ist es nur noch erforderlich, den im Diazotypiematerial verbliebenen Überschuß an Diazoverbindung durch Belichten, zu zerstören.
Als Anhaltspunkt findet sich in den folgenden Beispielen eine Auswahl aus den verschiedenen möglichen Kombinationen von Diazoverbindungen und Kupplungskomponenten, die es ermöglichen, alle gewünschten Farben zu erzielen. Alle Mengenangaben beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht anders angegeben. Ferner wird besonders darauf verwiesen, wenn der saure Stabilisator zu einer der vorstehend genannten Klassen A bis D gehört.
Beispiel 1
was durch Verwendung von Bindemitteln erreicht werden kann.
Getrennte Schichten können auch ausgenutzt werden, um eine mit einer Diazoverbindung unverträgliche Kupplungskomponente dennoch verwenden zu können. So wird im folgenden Beispiel ein Diazotypiematerial beschrieben, in dem eine Diazoverbindung und eine Kupplungskomponente verwendet werden, die infolge Bildung teeriger Produkte nicht in einer Schicht aufgetragen werden können.
Beispiel 3
Eine erste Schicht aus einer Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung wird aufgetragen:
Wasser 100 cm3
Thioharnstoff 30 g
Harnstoff 10 g
Diazoverbindung von 4-Benzoylamino-
2,5-diäthoxyanilin 6 g
Polyvinylalkohol, 5%ig 20 cm3
l%iges Saponin 5 cm3
Auf ein gegebenenfalls in bekannter Weise vor- Nach der Trocknung wird eine zweite Schicht
beschichtetes Papier wird eine Beschichtungsflüssig- 25 aus einer Beschichtungsflüssigkeit folgender Zukeit folgender Zusammensetzung gegossen: sammensetzung aufgetragen:
Wasser 100 cm3
Methansulfonsäure 2 cm3
Harnstoff -30 g
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 6 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaphthalin 6 g
1 °/oiges Saponin 5 cm3
Durch Erhitzen dieses Diazotypiematerials auf 120 bis 16O0C wird ein blaues Bild erzeugt.
Beispiel 2
Eine Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung wird verwendet:
Wasser 120 cm3
Sulfaminsäure 5 cm3
Thioharnstoff 40 g
Harnstoff 5 g
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 6 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaphthalin 6 g
Phloroglucin 10 g
Methylcellulose. 2O°/oig in Wasser ... 2 g
Pulverförmige Kieselsäure, gegebenenfalls kolloid 2 g
Saponin 5 cm3
Vor dem Auftragen wird genügend lange gerührt, um gute Dispergierung der Kieselsäure zu erhalten. Durch Erhitzen des Diazotypiematerials wird ein schwarzes Bild erzeugt.
Zur Erhöhung der Lagerbeständigkeit des Diazotypiematerials kann es zweckmäßig sein, den Entwickler gegen vorzeitige Einwirkung der anderen Bestandteile zu schützen. Dieser Schutz kann erreicht werden, indem ein gewisser Teil oder die gesamte Menge des Entwicklers in eine Zwischenschicht zwischen Schichtträger und Diazoschicht oder in eine obere Schicht auf die Diazoschicht eingebracht wird. In diesem Fall ist es ratsam, die Zwischenschicht oder die Oberschicht von der Diazoschicht zu isolieren.
35
40
45
Wasser 100 cm3
Sulfaminsäure 3 cm3
Neville-Wintersche Säure 6 cm3
Saponin 5 cm3
Durch Entwicklung bei 120 bis 16O0C wird ein violettes Bild erhalten.
Beispiel 4
Auf ein Papier, das gegebenenfalls in bekannter Weise vorbeschichtet ist, wird eine Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung aufgetragen:
Wasser 100 cm3
Glycolsäure. 20%ig (A) 40 cm3
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaphthalin 10 g
Harnstoff 10 g
Äthylharnstoff 20 g
Sulfamid 10 g
1 %iges Saponin 5 cm3
Beispiel 5
Eine Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung wird aufgetragen:
Wasser 100 cm3
N.N-Diäthyloxamid (B) 5 g
Äthylharnstoff 20 g
Äthylsulfamid 15 g
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaph thalin 12 g
Wie bereits erwähnt, können die Stabilisatoren auch in Mischungen verwendet werden, die in eine Zwischenschicht, die einen Entwickler enthält, eingebracht werden. Diese Zwischenschicht wird vorzugsweise so ausgebildet, daß Diffusion der Reagenzien von einer Schicht in die andere gering oder nicht möglich ist. Eine Anwendung dieses Prinzips wird nachstehend beschrieben.
Beispiel 6 Beispiel 10
In eine Vorstrichflüssigkeit auf Basis von in bekannter Weise hergestellter nichtkolloider Kieselsäure werden 10 Volumprozent einer wäßrigen Emulsion von Paraffin und Cellulosehydrat gegossen. Anschließend werden 20 Volumprozent Äthylharnstoff zugegeben. Die Mischung wird als Vorstrich aufgetragen und getrocknet. Anschließend wird eine Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung aufgetragen:
Wasser 100 cm3
Äthylharnstoff 10 g
Thioharnstoff 10 g
3-Nitrobenzoylameisensäure (B) 2,5 g '5
Diazoverbindung von 4-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaphthalin 15 g
Nach einer Variante dieses Prinzips wird der Entwickler ganz oder zum Teil im Verlauf der Papierherstellung während der Oberflächenleimung zugesetzt.
Beispiel 7
Die Oberflächenleimung erfolgt auf der Papiermaschine mit einer Lösung, die 2 bis 6°/o lösliche Stärke und 10 bis 40% Entwickler enthält. Anschließend wird das Papier mit der Beschichtungsflüssigkeit gemäß Beispiel 6 oder irgendeinem der anderen Beispiele beschichtet.
Beispiel 8
Ein Papier wird mit einer Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung überzogen:
Wasser 100 cm3
Formyloxalharnsäure (C) 4 g
Harnstoff 20 g
Thioharnstoff 10 g
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaphthalin 15 g
B e i s ρ i e 1 9
Eine Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung wird aufgetragen:
Wasser 100 cm3
Formylcitrylharnstoff(C) 5 g
Äthylharnstoff 20 g
Thioharnstoff 10 g
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaph thalin 12 g x<i
1 %iges Saponin 5 cm3
Der in diesem Fall verwendete Formylcitrylharnstoff ist ein neues Produkt und kann wie folgt hergestellt werden:
Eine Mischung aus 250 cm3 Essigsäure, 22 g (1Ii Mol) Formylharnstoff und 48 g (1U Mol) Zitronensäure wird 6 Stunden unter dem Rückflußkühler erhitzt. Die Lösung wird anschließend im Vakuum zur Trockene eingedampft. Der aus Äthanol umkristallisierte Rückstand ergibt 15 g des gewünschten Produkts, das bei 1200C schmilzt und bei 155°C Ammoniak entwickelt.
40 Eine lichtempfindliche Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung wird verwendet:
Wasser 100 cm3
Nitrobiuret (C) ."" 5 g
Äthylsulfamid 10 g
Thioharnstoff 20 g
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaphthalin 15g
1 %iges Saponin 5 cm3
B ei spi el 11
100 cm3 Wasser und 5 g kolloide Kieselsäure werden 4 Stunden heftig gerührt. Anschließend werden zugegeben:
4°/oige Lösung von Methylcellulose ... 10 cm3
Polymerisat 50 cm3
Äthylharnstoff 25 g
Die Mischung wird als Vorstrich aufgetragen. Nach dem Trocknen wird eine Beschichtungsflüssigkeit folgender Zusammensetzung aufgebracht:
Wasser 100 cm3
Thioharnstoff 50 g
Oxim der Benzoylameisensäure (D) .. 6 g Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-sulfonaph thalin 15 g
1 %iges Saponin 5 cm3
Wenn eine Mischung von stabilisierenden Säuren verwendet wird, wird der pH-Wert durch eine sehr starke Säure, die zersetzbar sein kann, auf die erforderliche Höhe eingestellt. Anschließend wird eine gewisse Menge einer schwächeren zersetzbaren Säure zugefügt, die dazu dient, gute Stabilität des Diazotypiematerials zu gewährleisten. Diese Arbeitsweise gestattet die Verwendung von schwächeren zersetzbaren Säuren, die den pH-Wert nicht wirksam erniedrigen können, wenn sie allein gebraucht werden. Diese Variante der Erfindung wird im folgenden Beispiel beschrieben.
Beispiel 12
Wasser 100 cm3
Sulfaminsäure 2 g
Camphercarbonsäure 4 g
Thioharnstoff 20 g
Methylharnstoff 20 g
Diazoverbindung von p-Dimethyl-
aminoanilin 4 g
2,3-Dihydroxy-6-suIfonaphthalin 3 g
Bei der Entwicklung durch Wärme wird ein blaues Bild erhalten.

Claims (12)

Patentansprüche:
1. Durch Wärme entwickelbares Diazotypiematerial mit einer Diazoverbindung, einer Kupplungskomponente, einem sauren Stabilisator und einem unterhalb 100°C inerten Entwickler, der über 1000C den Stabilisator neutralisieren kann, dadurch gekennzeichnet, daß es als Stabilisator wenigstens eine saure Verbindung mit einer Dissoziationskonstante von wenigstens
10 3 in einer Menge enthält, durch die der pH-Wert des Diazotypiematerials auf einen Wert zwischen 1 und 3 eingestellt wird.
2. Diazotypiematerial nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß es einen sauren Stabilisator enthält, der seine Acidität beim Erwärmen spontan verliert.
3. Diazotypiematerial nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß es einen sauren Stabilisator enthält, der neben einer Säuregruppe eine zweite funktionell Gruppe enthält, die die Acidität der Säuregruppe in der Wärme neutralisiert.
4. Diazotypiematerial nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß es einen sauren Stabilisator mit einer Alkohol- und einer Säuregruppe oder mit zwei Säuregruppen, die beim Erhitzen ein Anhydrid bilden, enthält.
5. Diazotypiematerial nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß es einen sauren Stabilisator mit einer in der Wärme decarboxylierenden Carboxylgruppe enthält.
6. Diazotypiematerial nach Anspruch 2. dadurch gekennzeichnet, daß es einen sauren Stabilisator enthält, der seine Acidität unter der Einwirkung von Wärme verliert und gleichzeitig eine alkalische Substanz abspaltet.
7. Diazotypiematerial nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß es als sauren Stabilisator ein Säurederivat des Harnstoffs enthält, das in der Wärme Ammoniak abgibt.
8. Diazotypiematerial nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es einen sauren Stabilisator enthält, der seine Acidität beim Er-
20
wärmen spontan verliert und gleichzeitig Wasser abspaltet.
9. Diazotypiematerial nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß es als sauren Stabilisator ein Oxim einer Ketocarbonsäure, insbesondere einer a-Ketocarbonsäure, enthält.
10. Diazotypiematerial nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß es als Stabilisator eine sehr starke Säure zur Einstellung des pH-Wertes und eine schwächere zersetzbare Säure enthält.
11. Diazotypiematerial nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Entwickler in an sich bekannter Weise aus Harnstoff, Thioharnstoff oder einem Substitutionsprodukt dieser Verbindungen besteht.
12. Diazotypiematerial nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß es als Entwickler eine Verbindung der folgenden allgemeinen Formel enthält:
/R
ν:
O2S
X1
in der R, Ri, R2 und R3 Wasserstoff, Alkyl-, Alkenyl- oder Arylgruppen bedeuten und wenigstens zwei dieser Reste kein Wasserstoff sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 653 091, 2 681277, 732 299.
509 660/447 8.65 © Bundesdruckerei Berlin
DEE20221A 1959-11-23 1960-11-22 Durch Waerme entwickelbares Diazo-typiematerial Pending DE1200681B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR811009A FR1249913A (fr) 1959-11-23 1959-11-23 Produit diazotype développable par la chaleur

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1200681B true DE1200681B (de) 1965-09-09

Family

ID=8721670

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEE20221A Pending DE1200681B (de) 1959-11-23 1960-11-22 Durch Waerme entwickelbares Diazo-typiematerial

Country Status (7)

Country Link
US (1) US3453112A (de)
BE (1) BE597307A (de)
DE (1) DE1200681B (de)
FR (1) FR1249913A (de)
GB (1) GB909491A (de)
LU (1) LU39442A1 (de)
NL (1) NL258232A (de)

Families Citing this family (42)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL261709A (de) * 1960-03-04
BE625554A (de) * 1961-12-01
BE626167A (de) * 1961-12-21
US3153592A (en) * 1962-05-15 1964-10-20 Dietzgen Co Eugene Complex salt diazotype photoprinting materials
US3169067A (en) * 1962-08-28 1965-02-09 Itek Corp Heat developable diazotype material comprising an unsymmetrical urea as the base release agent
US3203797A (en) * 1962-10-16 1965-08-31 Andrews Paper & Chem Co Inc Thermal diazotype method and developer sheet for use therein
US3203798A (en) * 1962-11-28 1965-08-31 Andrews Paper & Chem Co Inc Diazotype transfer developing method
NL301316A (de) * 1962-12-27
US3199982A (en) * 1963-03-19 1965-08-10 Keuffel & Esser Co Diazotype reproduction material
US3157503A (en) * 1963-03-19 1964-11-17 Keuffel & Esser Co Diazotype reproduction materials
GB1070625A (en) * 1963-04-27 1967-06-01 Konishiroku Photo Ind Alkali-generating compositions used in developing diazotype materials
US3316092A (en) * 1963-05-09 1967-04-25 Dietzgen Co Eugene Diazotype material comprising a metal sulfate nitrogenous compound and polymeric anhydride
US3326686A (en) * 1963-05-31 1967-06-20 Gen Aniline & Film Corp Light-sensitive two-component diazotype materials adapted for heat development
DE1447736A1 (de) * 1964-02-29 1969-01-09 Kalle Ag Durch Waerme entwickelbares Zweikomponenten-Diazotypie-Kopiermaterial und Verfahren zu dessen Herstellung
US3389995A (en) * 1964-09-15 1968-06-25 Gen Aniline & Film Corp Two-component heat developable diazotypes containing amidine compounds
US3431109A (en) * 1964-10-16 1969-03-04 Addressograph Multigraph Heat sensitive diazotype materials
US3420665A (en) * 1965-08-30 1969-01-07 Addressograph Multigraph Heat-sensitive diazotype materials
DE1572048C3 (de) * 1965-09-10 1978-10-26 Hoechst Ag, 6000 Frankfurt Wärmeentwickelbares Diazotypiematerial
US3529964A (en) * 1966-01-14 1970-09-22 L L Ridgway Enterprises Inc Heat developable diazo compositions and diazotype reproduction media
US3873316A (en) * 1970-06-11 1975-03-25 Kalle Ag Process for the production of a light-sensitive copying material having a copper-containing support, and copying material so produced
US3985562A (en) * 1973-05-18 1976-10-12 Agfa-Gevaert N.V. Diazo recording process and material
US4401744A (en) * 1977-09-22 1983-08-30 Andrews Paper & Chemical Co., Inc. Diazotype compositions with improved printing performance
FR2470984B1 (fr) * 1979-11-28 1986-06-13 Schaeffer Andre Materiau diazotype developpable par la vapeur, l'eau ou la chaleur
US4307171A (en) * 1980-06-18 1981-12-22 James River Graphics, Inc. Negative-working diazo type photoreproduction having improved D-min and line acuity
FR2495343B1 (fr) * 1980-12-02 1987-02-20 Regma Materiaux diazotypes thermodeveloppables contenant un precurseur d'activateur liberant lors du chauffage une base forte. procede de diazotypie mettant en oeuvre ces materiaux
JPS57125092A (en) * 1981-01-28 1982-08-04 Ricoh Co Ltd Diazonium series heat sensitive recording material
US4419432A (en) * 1982-09-22 1983-12-06 Keuffel & Esser Company Diazotype composition stabilization
JPS59180537A (ja) * 1983-03-31 1984-10-13 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料用塩基プレカ−サ−
JPS59180549A (ja) * 1983-03-31 1984-10-13 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像カラ−感光材料
JPS59195237A (ja) * 1983-04-20 1984-11-06 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6142650A (ja) * 1984-08-07 1986-03-01 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6151140A (ja) * 1984-08-21 1986-03-13 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6152639A (ja) * 1984-08-22 1986-03-15 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像写真感光材料
JPS6153639A (ja) * 1984-08-24 1986-03-17 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6153636A (ja) * 1984-08-24 1986-03-17 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6153635A (ja) * 1984-08-24 1986-03-17 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6153640A (ja) * 1984-08-24 1986-03-17 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6153638A (ja) * 1984-08-24 1986-03-17 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6155644A (ja) * 1984-08-25 1986-03-20 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6155645A (ja) * 1984-08-25 1986-03-20 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
JPS6184640A (ja) * 1984-10-02 1986-04-30 Fuji Photo Film Co Ltd 熱現像感光材料
US20070078190A1 (en) * 2005-09-30 2007-04-05 Distefano Frank V Use of 2,3-dihydroxynaphthalene-6-sulfonic acid salts as dispersants

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2653091A (en) * 1950-01-31 1953-09-22 Rca Corp Photographic diazotype composition and heat development thereof
US2681277A (en) * 1953-01-28 1954-06-15 Morrison Montford Heat sensitive recording element
US2732299A (en) * 1952-07-22 1956-01-24 Light sensitive

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US737711A (en) * 1902-03-24 1903-09-01 William Condon Anti-induction telephone system.
FR959577A (de) * 1943-09-15 1950-03-31
US2657141A (en) * 1947-07-14 1953-10-27 Grinten Chem L V D Diazotype developer composition containing a potassium borate and process of using same
US2495827A (en) * 1947-08-06 1950-01-31 Gen Aniline & Film Corp Diazotype materials stabilized with an alpha-alkylidene-polymethylene dicarboxylic acid
NL71256C (de) * 1948-10-01
US2727820A (en) * 1952-04-29 1955-12-20 Gen Aniline & Film Corp Light-sensitive diazotype layers containing carboxamides
NL178293B (nl) * 1952-05-13 Shell Int Research Kolom voor het met elkaar in aanraking brengen van vloeistof en damp.
NL279582A (de) * 1958-07-03

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2653091A (en) * 1950-01-31 1953-09-22 Rca Corp Photographic diazotype composition and heat development thereof
US2732299A (en) * 1952-07-22 1956-01-24 Light sensitive
US2681277A (en) * 1953-01-28 1954-06-15 Morrison Montford Heat sensitive recording element

Also Published As

Publication number Publication date
LU39442A1 (de) 1961-01-21
NL258232A (de)
GB909491A (en) 1962-10-31
BE597307A (de)
FR1249913A (fr) 1961-01-06
US3453112A (en) 1969-07-01

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1200681B (de) Durch Waerme entwickelbares Diazo-typiematerial
DE3134113C2 (de) Thermisch entwickelbares Diazotypiematerial
DE2020939B2 (de) Photographisches Aufzeichnungsmaterial
DE1100464B (de) Kopierschichten zur Herstellung von Bildern durch Einwirkung von Waerme
DE1148072B (de) Verfahren zum Modifizieren von nitrilgruppenhaltigen hochmolekularen organischen Stoffen durch eine anorganische Stickstoffbase
DE1236331B (de) Zweikomponenten-Diazotypiematerial
DE1572103C3 (de) Warmeentwickelbares Diazotypie material
DE1793501A1 (de) Neue carbonsaeureamidgruppenhaltige Verbindungen,Verfahren zu ihrer Herstellung und Verwendung
DE1671541B2 (de) Verfahren zur Herstellung von druckempfindlichen Kopierpapieren
DE893143C (de) Verfahren zur Herstellung von photographischen Farbbildern
DE1195162B (de) Aufzeichnungsmaterial fuer das Vesikular-verfahren
DE869007C (de) Stabilisiertes Lichtpausmaterial fuer das Diazotypieverfahren
DE1597520A1 (de) Waermeentwickelbares Diazotypie-Material
DE1145644B (de) Thermographisches Kopiermaterial
DE2144641C3 (de) Phenylacethydroxamsäuren und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE633166C (de) Verfahren zur Herstellung von Diazotypien
DE1572088C3 (de) Zweikomponenten-Diazotypiematerial für die Herstellung von Zwischenoriginalen
DE1572158A1 (de) Bilderwiedergabemedium fuer positive Diazotypien
DE1447713C (de) Verfahren zum Herstellen von Diazo typiekopien
DE2123282A1 (de) Wärmeempfindliches Kopiermaterial
DE1815219C3 (de) Lichtempfindliche wässrige Lösung und ihre Verwendung zur Herstellung von wärmeentwickelbaren Zweikomponenten-Diazotypiemateri alien
DE1285305B (de) Zweikomponenten-Diazotypiematerial
DE1597617A1 (de) Zweikomponenten-Diazotypiematerial
AT138621B (de) Verfahren zur Herstellung von Diazodrucken.
DE815149C (de) Verfahren zur Herstellung photographischer Farbbilder