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DE1200675B - Vorrichtung zur kinematographischen Aufzeichnung der Schirmbilder von Fernseh-Bildroehren - Google Patents

Vorrichtung zur kinematographischen Aufzeichnung der Schirmbilder von Fernseh-Bildroehren

Info

Publication number
DE1200675B
DE1200675B DEN23974A DEN0023974A DE1200675B DE 1200675 B DE1200675 B DE 1200675B DE N23974 A DEN23974 A DE N23974A DE N0023974 A DEN0023974 A DE N0023974A DE 1200675 B DE1200675 B DE 1200675B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
camera
signal
phase
television
frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN23974A
Other languages
English (en)
Inventor
Frans Van Dam
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Optische Industrie de Oude Delft NV
Original Assignee
Optische Industrie de Oude Delft NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Optische Industrie de Oude Delft NV filed Critical Optische Industrie de Oude Delft NV
Publication of DE1200675B publication Critical patent/DE1200675B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B15/00Special procedures for taking photographs; Apparatus therefor
    • G03B15/003Apparatus for photographing CRT-screens

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Studio Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur kinematographischen Aufzeichnung der Schirmbilder von Fernseh-Bildröhren Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur kinematographischen Aufzeichnung der Schirmbilder von Fernseh-Bildröhren in einer geschlossenen Fernsehanlage. Zu derartigen Anlagen gehören in der Regel ein Synchronisier-Generator, der im nachstehenden als »Steuersender« bezeichnet werden soll und dessen Frequenz einstellbar ist, sowie - in der Aufnahmevorrichtung - eine kinematographische Filmaufnahmekamera, die durch einen Synchronmotor angetrieben wird.
  • Um mit einer solchen Vorrichtung eine gute kinematographische Aufzeichnung zu bekommen, ist es wesentlich, daß die Bildwechselfrequenz der Kamera in einem festen Verhältnis zu der Bildwechselfrequenz der Fernseh-Bildröhre steht. Ist die Kamera mit einem Verschluß versehen, dann ergibt sich daraus eine weitere Anforderung, nämlich daß die Phase des Fernsehbildes der Phase der Verschlußtätigkeit entspricht, so daß also der Verschluß beginnt, den Film in dem Zeitpunkt freizugeben, wo der Elektronenstrahl der Bildröhre beginnt, ein Feld des Fernsehbildes zu bestreichen. Können diese beiden Bedingungen nicht erfüllt werden, dann erscheinen in den aufgezeichneten Bildern dunkle oder helle Streifen, welche sich bei der Projektion des Films und im Falle nicht aufeinander abgestimmter Frequenzen in dem Bilde auf und ab bewegen.
  • Ein festes Verhältnis zwischen der Kamerafrequenz und der Fernsehbildfrequenz kann in einer geschlossenen Fernsehanlage mit einem Steuersender, der an die Frequenz des Wechselstromnetzes angeschlossen ist, in recht einfacher Weise hergestellt werden, indem man eine kinematographische Filmaufnahmekamera verwendet, welche durch einen Synchronmotor angetrieben wird, der seinen Strom aus dem gleichen Netz erhält. Durch die richtige Wahl des Getriebes zwischen Motor und Kameraverschluß erhält man ganz automatisch das erforderliche Frequenzverhältnis. Hierbei ist jedoch zu beachten, daß bei den üblichen Fernsehanlagen, welche nach dem Zeilensprungverfahren bzw. mit Zwischenzeilenabtastung arbeiten, das Verhältnis zwischen den beiden Frequenzen davon abhängt, ob einzelne Felder oder vollständige Bilder aufgezeichnet werden sollen. Für den Erfindungsgedanken ist der für dieses Verhältnis gewählte Wert nicht wesentlich.
  • Schwieriger ist es, die Phasensynchronisierung zu erreichen. Die Zeit, in welcher der Verschluß den Film wieder abdeckt, muß in der sogenannten Austastzeit des Schirmbildes liegen. Bei einem Gerät, welches die obenerwähnten beiden Bedingungen stets genau erfüllt, kommt eine volle Anzahl von Bildfeldern in ein Filmbild, wodurch das Auftreten von Streifen verhindert wird. Die Verwendung eines Synchronmotors ist keine Lösung für das Problem der Phasensynchronisierung infolge des Umstandes, daß bei solchen Motoren die Stellung des Rotors zu dem Drehfeld nich unbedingt immer die gleiche sein muß.
  • Eine Lösung dieses Problems wäre die, daß man den Stator des Synchronmotors unter einem Winkel verstellbar macht und die Kamera mit einem optischen Sucher versieht, welcher die Beobachtung des Bildes, so wie es durch den Verschluß hindurch auf dem Film erscheinen würde, gestattet. Bei laufender Kamera muß dann der Stator des Motors in der einen oder der anderen Richtung gedreht werden, bis das gefilmte Bild frei von Streifen ist. Ein Nachteil dieses Geräts ist die zeitraubende Anpassung unter starkem Filmverbrauch. Selbst bei einer Automatisierung des Synchronisierungsvorganges würde sich dieser Nachteil noch bemerkbar machen, da verhältnismäßig hohe Leistungen gesteuert werden müssen, wodurch das Gerät träge in seiner Tätigkeit wird.
  • Bisher wurden nur Kameras besprochen, die mit einem Verschluß versehen sind. Die Verwendung einer verschlußlosen Kamera ist jedoch für den angegebenen Zweck durchaus angängig, vorausgesetzt, daß während des Filmtransportes auf dem Schirm der Bildröhre kein Bild erscheint. Das ist beispielsweise der Fall, wenn der Film während der kurzen Austastzeit, die normalerweise zwischen zwei aufeinanderfolgenden Feldern oder Bildern zur Verfügung steht, schnell transportiert wird. Es ist ferner möglich, um den für den Transport des Films zur Verfügung stehenden Zeitraum zu vergrößern, durch elektronische Vorrichtungen ein oder mehrere vollständige Felder zwischen jedem Paar aufzuzeichnender Fernsehbilder zu unterdrücken. Schließlich kann man verschlußlose Kameras verwenden, bei welchem der Film an dem Bildfenster anstatt absatzweise mit konstanter Geschwindigkeit vorbeigeführt wird, wobei dann optische Ausgleichsvorrichtungen, wie z. B. rotierende polygonale Prismen, vorgesehen sind, welche sich synchron mit dem Film bewegen, um die Bildbewegung während der Belichtung anzuhalten und das Lichtbündel am Ende der Belichtung von einem Bild auf das nächste umzuschalten. In allen diesen Fällen handelt es sich im wesentlichen um das gleiche Problem wie es im vorstehendem in Verbindung mit Kameras mit Verschluß beschrieben wurde. Auch in diesen Fällen muß die Phase des Fernsehbildes der Phase des Bildwechsels der kinematographischen Filmaufnahmekamera so entsprechen, daß jedes Filmbild ein oder mehrere volle Felder aufnimmt. Unter Phase der Kamera ist hier entweder der Bildwechsel beim absatzweisen Filmtransport oder die Frequenz der Um-Schaltung der Ausgleichvorrichtung von einem Filmbild auf das nächste zu versehen.
  • Die Erfindung kann mit gleichem Erfolg bei Geräten mit oder ohne Kameraverschluß Anwendung finden und hat als hauptsächlichstes Ziel die Schaffung einer einfachen und verhältnismäßig rasch wirkenden automatischen Steuerung der relativen Phase von Kamera und Fernsehbild.
  • Erfindungsgemäß enthält die Kamera Mittel zur Erzeugung eines zyklisch modulierten elektrischen Signals, dessen Phase in einer festen Beziehung zu der Stellung der Antriebswelle der Kamera steht, wobei dieses Signal an einen Phasendetektor gelegt wird, welcher den Steuersender in einer solchen Weise steuert, daß das von dem letzteren abgeleitete Feldsynchronisiersignal in Phase an das von der Kamera erhaltene elektrische Signal geklemmt wird.
  • Die Bedingung eines festen zyklischen Frequenzverhältnisses zwischen der Aufnahmekamera und der Fernsehbildröhre wird gemäß der vorliegenden Erfindung erfüllt durch Anklemmen des Steuersenders des Fernseh-Stromkreises an ein von der Antriebswelle der Kamera abgeleitetes Signal. Da dieses Signal eine feste Phasenbeziehung zu der Stellung der Kamerawelle hat, ist auch die Phase des Feldsychronisiersignals infolge der Kopplung der Phase des Steuersender-Ausgangssignals mit der Stellung der Kameraantriebswelle ebenfalls mit der letzteren gekoppelt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist als Mittel zur Erzeugung eines zyklisch modulierten elektrischen Signals eine Scheibe unterschiedlicher Opazität vorgesehen, die auf der Antriebswelle der Kamera oder einer anderen mit ihr gekuppelten Welle fest derart angeordnet ist, daß sie sich zwischen einer Lichtquelle und einer Photozelle bewegt, welch letztere dabei ein zyklisch moduliertes Signal mit einer festen Phasenbeziehung zu der Stellung der die Scheibe tragenden Welle erzeugt.
  • Bei einer spezifischen Ausführungsform der Erfindung ändert sich die Opazität der Scheibe in Richtung ihres Umfanges nach einer Sinuslinie. Die Anzahl der dem Element einzuverleibenden optischen Perioden hängt von dem Typ des verwendeten Fernsehgeräts sowie von der Bildwechselfrequenz der Aufnahmekamera ab.
  • Die Erfindung soll nun in den Einzelheiten erklärt werden, und zwar unter besonderer Bezugnahme auf eine Vorrichtung, deren kinematographische Filmaufnahmekam.era mit einem rotierenden Verschluß versehen ist. Ähnliche Anwendungsformen der Erfindung auf andere Kamerabauarten, wie sie im vorstehenden besprochen wurden, sind angängig und werden den Fachleuten ohne weiteres klar sein.
  • F i g. 1 der Zeichnung zeigt in schematischer Form die mechanischen und optischen Teile einer erfindungsgemäßen Vorrichtung; F i g. 2 ist ein Blockschaltbild einer geschlossenen Fernsehanlage, die der Erfindung angepaßt ist.
  • Wie aus der F i g. 1 ersichtlich ist, wirft die Linse 2 der Filmaufnahmekamera 3 ein Bild des Leuchtschirms 4 des Fernseh-Empfangsgeräts 5 auf den Film 1. Die Kamera 3 hat einen rotierenden Scheibenverschluß 6 auf einer Welle 7, welche mittels eines Zahnräderpaares 8 mit der Welle 9 eines Synchronmotors 10 gekuppelt ist. Auf der Welle 7 ist ein scheibenförmiges Element 11 angebracht, dessen Opazität in Richtung des Umfangs sich nach einer Sinuslinie ändert.
  • Eine Linse 12 wirft auf die Scheibe 11 ein Bild 13 eines schmalen Schlitzes 14, welcher durch eine Lichtquelle 15 erleuchtet wird. Das durch die Scheibe 11 hindurchgehende Licht wird durch eine Linse 16 auf die Photokathode einer Photozelle 17 fokussiert. Das Ausgangssignal der Photozelle 17 wird an den Verstärker 18 (F i g. 2) gelegt. Es ist wohl klar, daß das Ausgangssignal der Photozelle eine Sinuslinie in seiner Form ist, mit einer festen Phasenbeziehung zu der Stellung des Kameraverschlusses 6.
  • Kurzum, das in der F i g. 2 dargestellte geschlossene Fernsehsystem besteht aus drei verschiedenen Aggregaten, nämlich einer Zentrale 19, einem aus einer oder mehreren Fernsehkameras -wie z. B. 20 - bestehenden Kameraaggregat und einem aus einer oder mehreren Bildröhren 5 bestehenden Fernseh-Empfangsgerät. An die Zentrale 19 ist die Fernsehaufnahmekamera 20 durch ein Kabel 21, die Fernseh-Empfangsvorrichtung 5 durch ein Kabel 22 angeschlossen.
  • Die Zentrale enthält einen Synchronisiergenerator bzw. Steuersender 25 sowie zwei Frequenzteiler 23 und 24, welche von dem Ausgangssignal des Steuersenders des Feldsynchronisiersignals bzw. das Zeilensynchronisiersignal ableiten. Eine Mischstufe 26 addiert diese beiden Signale und legt dieselben über das Kabel 21 an die Ablenkungsgeneratoren 27 der Kamera 20. Ferner gehört dazu eine Schaltung 28, welche die Feldaustastimpulse liefert, sowie ein Phasendetektor 29, welcher eine weiter unten noch zu beschreibende Funktion erfüllt, nämlich das Synchronisieren des Steuersenders.
  • In dem unteren Teil der Zentrale ist eine Anzahl anderer Schaltungen dargestellt, wie z. B. der Verstärker 30 und die kombinierte Schaltung 31, zu welcher Mischstufen, Schaltungen für die Wiederherstellung der Gleichstromkomponenten usw. gehören. Da diese Schaltungen von üblicher Art sein können und mit der vorliegenden Erfindung nichts zu tun haben, sollen sie hier nicht weiter beschrieben werden. Das Ausgangssignal dieses Teils der Zentrale ist ein vollständiges Fernsehsignal, welches außer dem Bildinhaltsignal alle erforderlichen Synchronisierimpulse enthält. Dieses Signal wird an das Fernsehempfangsgerät 5 gelegt. Schließlich enthält die Zentrale noch einen Versorgungsteil 32, welcher dasselbe mit den erforderlichen Gleichspannungen versieht.
  • Die Fernsehkamera 20 hat eine Linse 33, welche ein Bild einer Szene auf die Mosaikelektrode einer Aufnahmeröhre 34 wirft. Dieses Bild wird durch einen Elektronenstrahl nach einem Zeilenmuster in der üblichen Weise abgetastet, wodurch ein Video-bzw. Bildinhaltssignal erzeugt wird, welches an einen Kameraverstärker 35 gelegt wird. Der Elektronenstrahl wird abgelenkt durch magnetische Felder, welche durch Ablenkspulen 36 erzeugt werden, die ihre Sägezahnströme von den Ablenkgeneratoren 27 erhalten. Die Kamera hat ihre eigene Speiseschaltung 37, welche ihren Wechselstrom der Zentrale entnimmt. Das Ausgangssignal der Kamera, welches über das Kabel 21 an den Eingangssignalverstärker 30 der Zentrale 19 gelegt wird, enthält nur Video-bzw. Bildinhaltsinformationen, aber keine Synchronisierimpulse. Letztere werden dem Signal durch die Schaltung 31 hinzugefügt.
  • Das auf diese Weise erhaltene Fernsehsignal gelangt von der Zentrale 19 über das Kabel 22 zu dem Fernseh-Empfangsgerät 5. Zu diesem gehören eine Kathodenstrahlröhre 38 mit einem Bildschirm 4 sowie ein Verstärker 39. Das Ausgangssignal dieses Verstärkers wird einerseits an das Steuergitter der Bildröhre 38, andererseits an eine übliche Trennstufe 40 gelegt, in welcher die Synchronisierimpulse von dem Video- bzw. Bildinhaltssignal getrennt werden. Der Elektronenstrahl in der Bildröhre wird durch die Magnetfelder der Ablenkspulen 42 abgelenkt. Diese Ablenkspulen 42 erhalten ihren Strom von den Ablenkgeneratoren 41, welche ihre Synchronisiersignale von der Trennstufe 40 ableiten. Das Fernseh-Empfangsgerät ist ferner mit einer Speisevorrichtung 43 mit eigenem Netzanschluß versehen.
  • Bei geschlossenen Fernsehanlagen, wie sie im vorstehenden beschrieben wurden, ist es üblich, die Frequenz des Steuersenders an die Frequenz des Wechselstromnetzes zu klemmen. In diesen Systemen ist dann die Feldfrequenz gleich der Netzfrequenz. Es ist weiterhin üblich, das vollständige Fernsehbild aus zwei sich überspringenden Zeilengruppen oder Feldern zu bilden. Um sicher zu sein, daß der richtige Zeilenabstand aufrechterhalten wird, ist es erforderlich, daß das Zeilensynchronisiersignal und das Feldsynchronisiersignal fest miteinander gekoppelt sind. Dazu gehört, daß die Frequenz des Steuersenders auf das Doppelte der Zeilenfrequenz eingestellt wird. Infolgedessen beläuft sich bei einem System mit 625 Zeilen für ein vollständiges Bild (d. h. zwei Feldern bzw. Zeilengruppen) und einer Netzfrequenz von 50 Hz die Frequenz des Steuersenders auf 2 . 25 - 625 = 31250 Hz. Der Frequenzteiler 24 teilt diese Frequenz durch 2, so daß die Mischstufe 26 die richtige Zeilenfrequenz von 25 - 625 = 15 625 Hz erhält. Die Feldsynchronisierimpulse werden von dem Signal des Steuersenders abgeleitet, und zwar durch den Frequenzteiler 23, welcher in dem hier gewählten Beispiel eine Frequenztransformation von 625 : 1 vornehmen muß, unterteilt in vier Stufen von je 5:1. Der Phasendetektor 29 vergleicht nunmehr in üblicher und wohlbekannter Weise die Phase der Feldsynchronisierimpulse mit der Phase der Netzspannung. Sobald Abweichungen von einer bestimmten Phasenbeziehung eintreten, beispielsweise, wenn die Feldsynchronisierimpulse nicht mit den Nulldurchgängen der Netzspannung zusammenfallen, dann wird in dem Phasendetektor ein Steuersignal erzeugt, welches an den Steuersender rückgekoppelt wird. Die Frequenz des Ausgangssignals des Steuersenders wird dadurch in einem solchen Maße und für einen solchen Zeitraum geändert, daß die durch den Phasendetektor 29 festgestellte Phasendifferenz auf Null herabgesetzt wird. Da die Zeilensynchronisierimpulse ebenfalls von dem Ausgangssignal des Steuersenders abgeleitet werden, welcher damit an die Netzspannung geklemmt ist, werden diese Impulse auch an die Feldsynchronisierimpulse geklemmt.
  • Bei dem hier dargestellten System ist in die Zuleitung für das Bezugssignal zu dem Phasendetektor 29 ein Wählerschalter 44 eingebaut. Dieser Schalter hat die beide Stellungen A-B und A-C. In der Stellung A-B ist der Phasendetektor an das Netz angeschlossen, in welchem Falle die normale Klemmwirkung, wie sie oben besprochen wurde, stattfindet. Der Kontakt C des Schalters 44 ist über den Verstärker 18 an die in F i g. 1 dargestellte Photozelle 17 angeschlossen.
  • In dem oben angegebenen Beispiel von 25 Fernsehbildern bei einem Netzstrom von 50 Hz und 625 Zeilen für das vollständige Bild verwendet man für die Filmaufnahmekamera 3 oft eine Bildwechselfrequenz von 25 Bildern je Sekunde. Die Verschlußscheibe 6 hat dann einen Belichtungswinkel von 180° und von jedem Fernsehbild wird nur ein Feld bzw. eine Zeilengruppe aufgenommen, während die Zeitspanne für das andere Feld bzw. die andere Zeilengruppe für den Vorschub des Films verwendet wird.
  • Bei der in F i g. 1 dargestellten Anordnung vollführt die Scheibe 11 in der Sekunde 25 volle Umdrehungen. Um das Ausgangssignal des Verstärkers 18 als Bezugssignal für das 50 Hz-System verwenden zu können, ändert sich die Opazität dieser Scheibe in Richtung des Umfanges in der Weise, daß das Sinuswellensignal zwei volle Wellen umfaßt. Die Lage der Scheibe 11 zu der Welle 7 kann so eingestellt werden, daß die Freigabe des Bildfensters der Kamera 3 durch die Verschlußscheibe mit einem Nulldurchgang des Photozellensignals zusammenfällt.
  • Dieses Signal wird nun an den Kontakt C des Schalters 44 gelegt, und wenn man diesen Schalter in die Lage A-C dreht, dann paßt sich der Steuersender 25 diesem neuen Bezugssignal in genau der Weise an, wie es oben beschrieben wurde. Feldsynchronisiersignal und Verschluß sind dann miteinander in fester Phasenbeziehung gekoppelt, und alle gegebenenfalls eintretendenn Phasenabwechungen, z. B. infolge von Belastungsschwankungen des Antriebsmotors, werden automatisch berichtigt. Das Ausgangssignal der Photozelle 17 erreicht eine stabile Frequenz erst am Ende der Anlaufzeit des Elektromotors 10. Infolgedessen müßte während dieser Anlaufzeit der Steuersender einen sehr großen Steuerungsbereich durchlaufen. Dieser Nachteil kann in der Weise überwunden werden, daß man den Schalter 44 während der Anlaufzeit in die Stellung A-B schaltet, d. h., jedesmal wenn die Vorrichtung in Betrieb gesetzt wird, synchronisiert man zuerst den Steuersender mit dem Netz. Erst nachdem der Motor 10 seine Nenndrehzahl erreicht hat, wird das System auf die Synchronisierung des Verschlusses umgeschaltet, indem man den Schalter 44 in die Stellung A-G bringt. Um die Verluste an Filmmaterial auf ein Mindestmaß herabzusetzen, hat man es für vorteilhaft befunden, diese Schaltertätigkeit zu automatisieren, beispielsweise durch die Verwendung eines Zeitrelais, welches auf eine Verzögerung eingestellt wird, die ein wenig länger ist als die normale Anlaufzeit des Motors.
  • Anstatt der vorstehend beschriebenen optischen Methode zur Erzeugung des zyklischen Bezugssignals kann offensichtlich eine andere Methode verwendet werden, wie z. B. das Öffnen und Schließen eines Schalters in einem Gleichstromkreis mittels eines Armes auf der Welle 7. Mittels geeigneter Filter können die hierbei erzeugten Impulse zur Verwendung als ein Bezugssignal umgeformt werden. Auch könnte man die Welle 7 mit einem rotierenden Magneten versehen, der in einer ortsfesten Spule eine Wechselspannung induziert, deren Phase durch die Stellung der Welle 7 bestimmt wird.
  • Falls bei dem soeben beschriebenen System für die Kamera eine andere Bildwechselfrequenz erforderlich ist, kann die Vorrichtung durch verhältnismäßig einfache Mittel dieser Forderung angepaßt werden. Wird beispielsweise gewünscht, in der Sekunde 12,5 Bilder zu belichten (von je vier Fernsehfeldern bzw. Zeilengruppen werden für die Belichtung des einzelnen Films dann nur zwei verwendet, und diese beiden Felder bilden in dem Zeilensprungsystem ein vollständiges Bild), dann läuft die Kamera mit der halben Geschwindigkeit. Die Frequenz des durch die Photozelle 17 erzeugten Signals muß sich aber auch in diesem Falle auf 50 Hz belaufen. Um diese Bedingung zu erfüllen, kann man beispielsweise die Scheibe 11 durch eine solche ersetzen, welche die doppelte Anzahl von Sinuswellen hat, also vier volle Wellen.
  • Bei einer einfachen Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, welche zwei Bildwechselfrequenzen (25 und 121/2 Bilder je Sekunde) angepaßt werden kann, wird ein polumschaltbarer Synchronmotor mit beispielsweise einem zweipoligen und einem vierpoligen Feld für Drehzahlen von 3000 bzw. 1500 Umdr./Min. verwendet. Die Welle desselben trägt eine Lichtmodulierscheibe mit einem lichtdurchlässigen Sektor von weniger als 180°; sie treibt die Welle des Kameraverschlusses mittels eines Untersetzungsgetriebes von 2: 1 an. Zu beiden Seiten i der Motorwelle sind je eine Lichtquelle und eine entsprechende Photozelle angeordnet. Läuft die Kamera mit der höchsten Bildwechselfrequenz, dann ist nur eine der Photozellen in Tätigkeit. Diese Photozelle erzeugt dann Impulse mit einer Frequenz von 50 Hz, t von welchen ein Bezugssignal mit der gleichen Frequenz abgeleitet werden kann. Läuft der Kameramotor mit 1500 Umdr./Min. für eine Bildwechselfrequenz von 121/2 Bilder je Sekunde, dann sind beide Photozellen so parallel geschaltet, daß die Impulse der einen Zelle genau in der Mitte der Zeitspanne zwischen den Impulsen der anderen Zelle erzeugt werden. Das hierbei erhaltene Impulssignal ist vollkommen das gleiche, wie es bei der höchsten Bildwechselfrequenz erzeugt wurde.
  • Es ist klar, daß man in ähnlicher Weise durch die Verwendung einer größeren Anzahl von Photozellen und der zugehörigen Lichtquellen zu weiteren Bildwechselfrequenzen gelangen kann.

Claims (6)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur kinematographischen Aufzeichnung der Schirmbilder von Fernseh-Bildröhren innerhalb eines geschlossenen Fernsehsystems, einschließlich eines Steuersenders mit einstellbarer Frequenz, wobei die Vorrichtung mit einer von einem Synchronmotor angetriebenen kinematographischen Fihnaufnahmekamera versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Kamera Mittel (11 bis 17) zur Erzeugung eines zyklisch modulierten elektrischen Signals enthält, dessen Phase in einer festen Beziehung zu der Stellung der Kamera-Antriebswelle (7) steht, wobei dieses Signal an einen Phasendetektor (29) gelegt wird, welcher den Steuersender (25) in einer solchen Weise steuert, daß das von dem letzteren abgeleitete Feldsynchronisiersignal in Phase an das von der Kamera erhaltene elektrische Signal geklemmt wird.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel zur Erzeugung eines zyklisch modulierten elektrischen Signals eine Scheibe (11) unterschiedlicher Opazität vorgesehen ist, die auf der Antriebswelle.(7) der Kamera oder einer anderen mit ihr gekuppelten Welle fest derart angeordnet ist, daß sie sich zwischen einer Lichtquelle (15) und einer Photozelle (17) bewegt, welch letztere dabei ein zyklisch moduliertes Signal mit einer festen Phasenbeziehung zu der Stellung der die Scheibe (11) tragenden Welle (7) erzeugt.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Opazität der Scheibe (11) in Richtung ihres Umfanges nach einer Sinuslinie ändert.
  4. 4. Vorrichtung gemäß Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Umschalter (44), welcher in der einen Stellung an den Phasendetektor (29) ein Signal legt, das von dem Wechselstromnetz, an welches das Gerät angeschlossen ist, abgeleitet wird, während der Umschalter (44) in der anderen Stellung an den Phasendetektor (29) das von der Kamera erhaltene erwähnte zyklisch modulierte Signal legt.
  5. 5. Vorrichtung gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Umschalter durch ein Zeitrelais betätigt wird.
  6. 6. Vorrichtung gemäß Anspruch 2, die an mindestens zwei verschiedene Kamera-Bildwechselfrequenzen anpaßbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer Seite der rotierenden Scheibe (11) so viele Lichtquellen (15), als es der Zahl der einstellbaren Bildwechselfrequenzen entspricht, und auf der anderen Seite eine gleiche Zahl von je einer der Lichtquellen zugeordneten Photozellen (17) angeordnet sind, und ferner gekennzeichnet durch eine Schaltanordnung, welche gestattet, bei der höchsten Bildwechselfrequenz das Ausgangssignal einer einzelnen Photozelle als zyklisch moduliertes Bezugssignal zu verwenden und bei niedrigeren Bildwechselfrequenzen eine Kombination der Photozellen parallel zu schalten, derart, daß das dann erzeugte kombinierte Bezugssignal gleich dem bei der höchsten Bildwechselfrequenz erzeugten Bezugssignal ist.
DEN23974A 1962-11-05 1963-11-04 Vorrichtung zur kinematographischen Aufzeichnung der Schirmbilder von Fernseh-Bildroehren Pending DE1200675B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0023833A1 (de) * 1979-08-07 1981-02-11 Medicor Müvek Verfahren zum Fotografieren eines Fernsehbildes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0023833A1 (de) * 1979-08-07 1981-02-11 Medicor Müvek Verfahren zum Fotografieren eines Fernsehbildes

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