DE1200401B - Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Kunststoffkoerper - Google Patents
Aus mehreren Teilen zusammengesetzter KunststoffkoerperInfo
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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Description
- Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Kunststoffkörper Die Erfindung bezieht sich auf Kunststoffkörper, die aus mehreren Teilen zusammengesetzt sind. Derartige zusammengesetzte Kunststoffkörper werden vielfach als Gehäuse für elektrische Geräte verwendet. Eine der bei zusammengesetzten Kunststoffkörpern sehr häufig angewandte und besonders vorteilhafte Verbindungsart ist die des Verklebens der einzelnen Teile mit Hilfe eines entsprechenden Lösungsmittels. Es werden nun vielfach auch Kunststoffe benutzt, die nicht angelöst werden können, so daß man bei zusammengesetzten Kunststoffkörpern aus diesen Kunststoffen auf andere Befestigungsarten zurückgreifen muß, die in aller Regel aufwendiger sind als das obengenannte Verkleben und die sich besonders bei der Montage derartiger Kunststoffkörper sehr nachteilig auswirken.
- Zweck der vorliegenden Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen aus mehreren Teilen zusammengesetzten Kunststoffkörper aus nicht anlösbarem Kunststoff so auszubildzn, daß die Verbindung der einzelnen Teile untereinander durch Verkleben erfolgen kann.
- Erreicht wird dieser Zweck gemäß der Erfindung dadurch, daß in die einzelnen Teile des Kunststoffkörpers Einlagen aus anlösbarem Kunststoff so eingebettet sind, daß sie bei zusammengesetztem Kunststoffkörper gegenseitig zur Anlage kommen bzw. sich auf einem geringen Abstand gegenüberliegen.
- Die gegenseitig zur Anlage kommenden Einlagen aus Kunststoff können so nun mit einem entsprechenden Lösungsmittel behandelt und miteinander verklebt werden, wobei eine feste Verbindung der einzelnen Teile des Kunststoffkörpers erreicht wird. Dieses Verkleben kann aber auch vorgenommen werden, wenn die erwähnten Teile nur einen geringen Abstand voneinander besitzen, indem in die so gebildete Fuge ein Lösungsmittel eingebracht wird.
- Zweckmäßig werden als Einlagen streifenförmige Kunststoffbänder verwendet, die vorzugsweise mit mehreren Durchbrüchen versehen sind. Derartige Kunststoffbänder können von einer Rolle abgenommen und auf entsprechende Länge zugeschnitten werden. Die Durchbrüche, durch die das Material des die Einlagen aufnehmenden Kunststoffkörpers hindurchtritt, sorgen für einen guten Halt der Einlagen in diesem Kunststoffkörper.
- Um die Herstellung der Klebverbindung zu erleichtern, werden zur Anlage kommende Berührungsflächen der Einlagen zweckmäßig so ausgebildet, daß sie nur mit Teilen dieser Flächen zur Anlage kommen und zwischen den restlichen Teilen ein vorzuasweiser V-förrniger Spalt gebildet wird. Dieser Spalt gibt die Möglichkeit, ein Lösungsmittel zwischen die Berührungsflächen einfließen zu lassen und erleichtert so die Verteilung dieses Lösungsmittels über die Berührungsflächen. Er erlaubt vor allen Dingen auch, das Lösungsmittel erst dann auf die Berührungsfläche zu bringen, wenn diese bereits in der festzulegenden Lage miteinander zur Anlage gebracht sind.
- Die erwähnten Einlagen lassen sich vorteilhaft gleichzeitig zur Fixierung der genauen Lage der miteinander zu verbindenden Teile des Kunststoffkörpers verwenden. Man kann die Einlagen z. B. aus den einander zugekehrten Flächen der Kunststoffkörper um einen gewissen Betrag austreten lassen und die damit zur Verfügung stehenden Flächen zusammen mit beispielsweise entsprechenden Vertiefungen an dem jeweils anderen Kunststoffkörper zu dem erwähnten Zweck benutzen.
- Die Erfindung sei im folgenden an Hand der Ab- bildung näher erläutert.
- Diese Abbildung zeigt einen Teil eines Handgriffes eines Handapparates in einer geschnittenen perspektivischen Darstellung.
- Der Handapparat ist aus zwei schalenförmigen Teilen 1 und 2 zusammengesetzt, die aus einem nicht anlösbaren Kunststoff bestehen. In diese Teile sind Einlagen 3 und 4 bzw. 5 und 6 aus einem lösbaren Kunststoff eingebettet. Die Einlagen sind als bandförmige Streifen ausgebildet, wie insbesondere im unteren Teil der Abbildung erkennbar ist, wo diese Streifen über den Schnitt der Darstellung verlängert dargestellt sind. In den bandförmigen Streifen sind Durchbrüche 7 bzw. 8 vorgesehen, die für eine gute Verankerung der Einlagen in den Teilen 1 und 2 des Handapparates sorgen. Die Einlagen kommen jeweils nur mit einem Teil der einander zuaekehrten Fläche zur Anlage, so daß zwischen ihnen V-förmige Spalte 9 bzw. 10 offenbleiben, in die, wie erwähnt, das Lösungsmittel eingebracht werden kann. Die Einlage 3 ragt aus dem Kunststoffkörper 2 heraus, während die mit dieser Einlage zu verbindende Einlage 5 des Kunststoffkörpers 1 in den Kunststoffkörper hineinversetzt ist, so daß beim Zusammenlegen der Teile 1 und 2 der oberhalb der Einlage 5 vorgesehene Teil 10 des Kunststoffkörpers 1 an der oberen freiliegenden Begrenzungsfläche der Einlage 3 des Kunststoffkörpers 2 zur Anlage kommt. Die Anlage 3 dient somit also gleichzeitig zur Bestimmung der genauen gegenseitigen Lage der beiden Kunststoffkörper 1 und 2.
Claims (2)
- Patentansprüche: 1. Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Kunststoffkörper, insbesondere Gehäuse für elektrische Geräte, aus einem nicht anlösbaren Kunststoff, dadurch gekennzeichnet, daß in die einzelnen Teile des Kunststoffkörpers Einlagen aus anlösbarem Kunststoff so eingebettet sind, daß sie bei zusammengesetztem Kunststoffkörper gegenseitig zur Anlage kommen bzw. sich auf einem geringen Abstand gegenüberliegen.
- 2. Kunststoffkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen als streifenförmige, vorzugsweise mit mehreren Durchbrüchen versehene Kunststoffbänder ausgebildet sind. 3. Kunststoffkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen an ihren BerÜhrungsflächen so ausgebildet sind, daß sie nur mit einem Teil dieser Flächen zur Anlage kommen und zwischen den restlichen Teilen ein vorzugsweise V-fönniger Spalt gebildet wird. 4. Kunststoffkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einlagen gleichzeitig zur Fixierung der genauen gegenseitigen Lage der miteinander zu verbindenden Teile des Kunststoffkörpers dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES81522A DE1200401B (de) | 1962-09-19 | 1962-09-19 | Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Kunststoffkoerper |
Applications Claiming Priority (1)
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| DES81522A DE1200401B (de) | 1962-09-19 | 1962-09-19 | Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Kunststoffkoerper |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1200401B true DE1200401B (de) | 1965-09-09 |
Family
ID=7509666
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DES81522A Pending DE1200401B (de) | 1962-09-19 | 1962-09-19 | Aus mehreren Teilen zusammengesetzter Kunststoffkoerper |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1200401B (de) |
-
1962
- 1962-09-19 DE DES81522A patent/DE1200401B/de active Pending
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