DE1299692B - Ablenkjoch fuer Bildroehren - Google Patents
Ablenkjoch fuer BildroehrenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein
Ablenkjoch für Bildröhren, insbesondere von Farbfernsehempfängern, bestehend aus einem konisch
sich erweiternden, mit Ablenkspulen und Spulenkernen versehenen Führungsrohr, das an seinem der
konischen Erweiterung gegenüberliegenden Ende mit einem Lötklemmen aufweisenden Flansch versehen
ist, auf welchen ein mit Zentrierfinger für die Befestigung an dem Bildröhrenhals versehener Plastikdeckel
aufsteckbar ist.
Es ist bekannt, das dem Bildschirm abgewendete Ende des aus Isolierstoff bestehenden Führungsrohres
als Flansch auszubilden, auf dessen Umfang die Lötösen für die Spulenanschlüsse angeordnet sind.
Dieses Führungsrohr dient zugleich zur Halterung der Spulen und muß daher besonders stabil ausgebildet
werden (siehe beispielsweise deutsche Auslegeschrift 1107 347).
Die bisher bekannten Ablenkjoche für Bildröhren hatten jedoch den Nachteil, daß durch die
Anbringung der Lötösen in axialer Richtung zuviel Platz verloren ging. Dies hatte zur Folge, daß die
Spulenkerne zu klein dimensioniert werden mußten, was für die Ablenkung des Elektronenstrahls innerhalb
der Bildröhre nachteilig ist. Insbesondere bei Fernsehempfängern ergaben sich Schwierigkeiten, da
hinter dem Ablenkjoch auf dem Hals des Führungsrohres noch eine Konvergenzspule angeordnet werden
muß.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, ein Ablenkjoch für Bildröhren zu schaffen, das diesen obengenannten
Nachteil nicht aufweist und das eine in axialer Richtung sehr kompakte Bauweise zuläßt
und das zusätzlich einen sehr einfachen Zusammenbau der einzelnen Teile sowie ein leichtes Anlöten
der zu den Spulen führenden Leitungen ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß im peripheren Bereich des Flansches mindestens ein
mit den Lötklemmen versehener Klemmkasten vorgesehen ist, welcher aus der Ebene des Flansches in
Richtung der konischen Erweiterung des Führungsrohres versetzt ist.
Gemäß der Erfindung ragt das hintere Ende des Führungsrohres in radialer Richtung so weit heraus,
daß zwischen ihm und den rückwärtigen Enden der Spulenkerne und Spulen ein Abstand eingehalten werden
kann und daß ein Klemmenkasten vorgesehen ist, der zur Erzielung kleiner Abmessungen in axialer
Richtung nach vorn verlegt ist. Das Führungsrohr verbreitert sich in radialer Richtung zur Aufnahme
der Klemmenkästen, vorzugsweise an zwei gegenüberliegenden Stellen, nach außen. Ein geformter
einteiliger Deckel aus Plastik dient dazu, nicht nur das rückwärtige Ende des Jochs, sondern auch die
Klemmenkästen zu überdecken. Dieser Deckel weist ebenfalls Zentrierfinger auf, die am Hals der Bildröhre
aufsitzen. Das Führungsrohr ist in einer axialen Ebene aufgeteilt, die sich von der Mitte eines Klemmenkastens
zur Mitte des anderen Klemmenkastens erstreckt. Der Deckel kann zwei Wände für jeden
der Kästen bilden, wobei eine Wand nahezu parallel zur Ebene des Deckels verläuft, und die andere Wand
nahezu rechtwinklig zur Ebene des Deckels verläuft, so daß die Kästen im geöffneten Zustand leicht zugänglich
sind.
Die Enden der Klemmleisten liegen in Nuten, die in den Kästen vorgesehen sind. In einer bevorzugten
Ausführungsform hatjederKlemmenkasten zweiNutpaare für die entsprechende Klemmenleiste. Eines
der Nutpaare ist nahe dem offenen rückwärtigen Teil des Kastens angeordnet, um das Tauchlöten der Anschlußklemmen
zu erleichtern. Das andere Nutpaar befindet sich weiter vorn, d. h. weiter innen im
Gehäuse. In diese werden die Klemmen nach dem Verlöten dauernd eingesetzt.
Der Deckel kann auf der Rückseite des Führungsrohres mittels eines Emklinkmechanismus beo
festigt werden, und der vordere und rückwärtige Teil des Führungsrohres kann mit federnden Zungen bzw.
mit Ausnehmungen zur Aufnahme dieser Zungen versehen sein. Dadurch werden die Hälften des Führungsrohres
beim Einbau der Spulen zusammengehalten, ohne eine besondere Haltevorrichtung für
diesen Zweck zu benötigen.
Die Erfindung wird an Hand der Beschreibung in Verbindung mit den Fig. 1 bis 12 erläutert. Es zeigt
F i g. 1 die Seitenansicht eines Ablenkjochs für ao eine Farbfernsehröhre,
F i g. 2 die rückwärtige Ansicht des Ablenkjochs,
F i g. 3 die rückwärtige Ansicht des geteilten Führungsrohres, bevor Spulen, Spulenkerne und Deckel
aufgebracht sind,
F i g. 4 einen Querschnitt durch die Anordnung nach F i g. 2 in der Nähe der Linien 4-4,
Fig. 4 A einen teilweisen Anblick eines Endes
einer Klemmenleiste,
F i g. 5 einen teilweisen Querschnitt der Anordnung nach F i g. 2 entlang der Linie 5-5,
Fig. 6 einen teilweisen Querschnitt der Anordnung
nach F i g. 2 entlang der Linie 6-6,
Fig. 7 eine teilweise Aufsicht deslinken Teils der
Anordnung nach Fig. 1 in abgewandelter Form, bei der die Zentrierfinger mit einem Klemmring kombiniert
sind,
F i g. 7 A einen der Zentrierfinger nach F i g. 7,
Fi g. 8 einen Querschnitt etwa entlang der
Linie 8-8 bei der Anordnung nach Fig. 7, F i g. 9 eine rückwärtige Ansicht einer weiteren
Ausführungsform, bei der die Hälften des Führungsrohres Zungen und Ausnehmungen für den
Zusammenbau aufweisen,
Fig. 10 eine Aufsicht entlang der Linie 10-10 der Anordnung nach Fig. 9 mit einer günstigen Anordnung
der Zungen und Ausnehmungen,
F i g. 11 einen vergrößerten Querschnitt entlang der Linie 11-11 der Anordnung nach Fig. 9 und
Fig. 12 einen teilweisen Querschnitt entlang der Linie 12-12 der Anordnung nach Fig. 11.
Aus den Fig. 1 bis 5 ist ersichtlich, daß das Ablenkjoch
ein geformtes Führungsrohr 12 aus Plastik und Spulen aufweist, die schematisch mit 14 und 16
bezeichnet sind. Um die Spulen herum liegen zwei Spulenkerne 18, die einen ringförmigen Kern bilden.
Die Hälften sind zusammengefügt und werden durch einen metallenen Klemmring 20 zusammengehalten,
der durch eine Klemmschraube 22 befestigt ist. Das rückwärtige Ende 50 des Führungsrohres ragt so
weit nach hinten heraus, daß zwischen ihm und den rückwärtigen Enden der Spulenkerne und Spulen ein
Abstand eingehalten werden kann. Das Ende 50 weist einen Klemmenkasten 24 auf, der zur Verkleinerung
der Anordnung in axialer Richtung in bezug auf das rückwärtige Ende 50 nach vorn verlegt ist.
Das Führungsrohr des hier gezeigten Ablenkjochs ragt auf zwei gegenüberliegenden Seiten nach oben
und unten vor und trägt zwei Klemmenkästen, von
denen der untere mit 26 bezeichnet ist. Dieser Klemmenkasten ist ähnlich angeordnet wie der Klemmenkasten
24.
Die Rückseite des Ablenkjochs ist mittels eines einteiligen Plastikdeckels 28 abgedeckt, der am oberen
und unteren Ende 30 auch die Kästen 24 und 26 abdeckt. Dieser Deckel kann nach vorn gerichtete
Ränder 32 und 34 haben, wobei der Rand 32 über dem Kasten 24 und der Rand 34 unter dem Kasten
26 liegt. Die Klemmenkästen können dann an zwei Seiten zur Erleichterung der Zugänglichkeit offen
ausgeführt werden. Der Deckel 28 hat Zentrierfinger 36, die so angeordnet sind, daß sie auf dem Hals
der Bildröhre aufsitzen.
Das geformte Führungsrohr 12 ist entlang einer axialen Ebene 38 (F i g. 2) aufgeteilt, die hier vertikal
und durch die Achse des Führungsrohres verläuft. In diesem Fall ist jeder Klemmenkasten halbiert, wie
aus F i g. 3 hervorgeht, wobei je eine Hälfte auf der rechten bzw. linken Seite der Ebene 38 liegt.
'. In F i g. 4 ist eine in einem Klemmenkasten angeordnete Klemmenleiste gezeigt. Die Enden der Klemmenleiste liegen in an den Enden des Kastens vorgesehenen Nuten 42, wodurch die Klemmenleiste in ihrer Stellung verankert wird. Zur besseren Übersicht ist ein Ende der Klemmenleiste 40 entfernt, so daß die Nut 42 freiliegt. Die Nuten befinden sich in zwei horizontal verlaufenden Schienen 44, die fest mit den Enden des Klemmenkastens verbunden sind. Die Klemmenleiste 40 kann selbst mit Nuten 41 versehen sein, in die die Schienen 44 hineinpassen (46, Fig. 4). Dadurch werden die Klemmenleisten in einer bestimmten Stellung gehalten.
'. In F i g. 4 ist eine in einem Klemmenkasten angeordnete Klemmenleiste gezeigt. Die Enden der Klemmenleiste liegen in an den Enden des Kastens vorgesehenen Nuten 42, wodurch die Klemmenleiste in ihrer Stellung verankert wird. Zur besseren Übersicht ist ein Ende der Klemmenleiste 40 entfernt, so daß die Nut 42 freiliegt. Die Nuten befinden sich in zwei horizontal verlaufenden Schienen 44, die fest mit den Enden des Klemmenkastens verbunden sind. Die Klemmenleiste 40 kann selbst mit Nuten 41 versehen sein, in die die Schienen 44 hineinpassen (46, Fig. 4). Dadurch werden die Klemmenleisten in einer bestimmten Stellung gehalten.
Die Schienen 44 haben vorzugsweise zwei Nutpaare für jede Klemmenleiste. Ein mit 48 bezeichnetes
Paar befindet sich so nah wie möglich in der Nähe der offenen Rückseite des Kastens. Die Klemmenleiste
befindet sich zeitweilig in diesen Nuten 48, um eine Tauchlötung zu ermöglichen, mit der die
Leitungen angelötet werden. Diese Leitungen sind der besseren Übersicht halber in der Figur nicht gezeigt.
Es ist jedoch selbstverständlich, daß eine bestimmte Anzahl von Verbindungsleitungen zu den
Klemmenleisten führt, wo sie mit entsprechenden zu den Spulen führenden Leitungen über auf der
Rückseite der Klemmenleiste liegenden Metallstifte verbunden sind.
Nach der Tauchlötung werden die Klemmenleisten aus den Nuten 48 entfernt und in die Nuten 42
eingesetzt, wo sie verbleiben. Die vorübergehende Lage ist durch die strichpunktierte Linie 40' in
F i g. 4 angedeutet. Der Deckel 30 wird aufgesetzt, wenn sich die Klemmenleisten in den Nuten 42 befinden.
Aus den F i g. 1 und 5 ist ersichtlich, daß der Mittelteil 28 des Deckels nach vorn ausgebuchtet
ist und daß die Zentrierfinger 36 so angeordnet sind, daß sie nicht über das obere und untere Teil 30
des Deckels herausragen. In F i g. 5 ist die nach außen liegende Rückseite des Führungsrohres 12 mit
50 bezeichnet, während die nach vorn versetzten Kästen 24 und 26 durch die Ziffer 52 bezeichnet sind.
Die Versetzung nach vorn ist möglich, da der radiale Abstand der Kästen von der Achse der Röhre
größer ist als der Radius der Spulen und Kerne an der Rückseite, wodurch der notwendige Zwischenraum
geschaffen wird.
Die Hälften des Führungsrohres werden durch die Spulen und Spulenkerne unter Verwendung einer
Haltevorrichtung während des Zusammenbaus zusammengehalten. Zur Befestigung der Spulen kann
Zement verwendet werden. Die Vorderseiten der Klemmenkästen sind vorzugsweise offen, wie bei 56
(F i g. 3) gezeigt, so daß die Verbindungsleitungen in die Kästen eingeführt werden können. Die
Schlitze 58 erleichtern die Handhabung der Drähte, da diese seitlich durch die öffnung 58 in Richtung
ίο auf die öffnung 56 zu bewegt werden können, ohne
sie einzeln durch die öffnung 56 hindurchfädeln zu müssen.
Der Deckel weist vorzugsweise vertikal verlaufende Ränder 60 (F i g. 1, 2 und 5) auf, die um die innnenliegenden
Ränder 62 (F i g. 1, 2 und 3) des Führungsrohres herumgreifen. Die Ränder 60, vorzugsweise
wesentlich weiter als die Ränder 62, haben eine Breite, die ausreicht, Fortsetzungen der Ränder
der Klemmenkästen24 und 26 zu bilden (Fig. 1).
ao Die Fig. 5 zeigt auch, daß die Ränder 60 des Dekkels
nicht nur über die innenliegenden Ränder 62 des Führungsrohres greifen, sondern daß sie sich beträchtlich
weiter bis zur Wand 50 des Führungsrohres hin erstrecken.
Die Innenseite der Ränder 60 sind mit vier Anschlägen 64 versehen (F i g. 5 und 6). Sie sind so
angeordnet, daß sie in die Rückwand 50 des Führungsrohres eingreifen. Zu diesem Zweck sind sie
keilförmig ausgebildet, wie aus F i g. 6 ersichtlich ist.
Die Verriegelungsanschläge sind in F i g. 2 ebenfalls mit 64 bezeichnet. In F i g. 2 ist gezeigt, daß der
Deckel an der den Anschlägen gegenüberliegenden Seite mit vier Schlitzen 66 versehen ist. Die Schlitze
dienen dazu, die Herstellung der mit dem Führungsrohr eine Einheit bildenden Anschläge 64 zu erleichtern,
die dann als feststehende Kerne ausgebildet werden können.
Die untere Wand 34 des Deckels 28 paßt direkt unter den Klemmenkasten 26 zwischen den Enden
des Kastens. Die obere Wand 32 ist gekrümmt ausgeführt, wie am besten aus F i g. 2 ersichtlich ist.
Die obere Wand 32 kann auch wie die untere Wand 34 eben ausgeführt werden, und andererseits kann
auch die Wand 34 wie die Wand 32 gekrümmt sein.
Dies hängt davon ab, welche Ausführungsform der Hersteller des Chassis des Fernsehgerätes bevorzugt
und davon, ob der verfügbare Raum im Chassis eine solche Anordnung zuläßt.
Einzelheiten der Spulenkerne und der inneren und äußeren Spulen werden nicht beschrieben, da diese
bekannt sind und kern Teil der Erfindung bilden.
Die Rückseite des Jochs wird mittels der federnd verformbaren Zentrierfinger 36 auf dem Hals der
Bildröhre zentriert. Der benutzte Kunststoff ist vorzugsweise Polypropylen, das etwas verformbar ist.
Die Verformung ist nicht nur für den Zentrierfinger wesentlich, sondern auch für das Einrasten, wenn
die Klemmenleisten in ihre Lage gebracht werden und wenn der rückwärtige Deckel des Jochs wie
vorhergehend beschrieben einrastet.
In manchen Fällen ist es wünschenswert, das rückwärtige Ende des Jochs rund um den Hals der Bildröhre
festzuklammern. Eine solche Ausführungsform ist in den F i g. 7, 7 A und 8 gezeigt. Zu diesem
Zweck wird ein etwas abgewandelter Deckel 70 verwendet, der mit Ausnahme der sich axial erstreckenden
Zentrierfinger 72 dem vorher beschriebenen Deckel gleicht. Diese Finger sind biegsam, da jeder
Finger 72 mit dem Deckel 70 mittels zweier auseinanderliegender Stege 74 (Fig. 7 A) verbunden ist.
Zwischen diesen Stegen befindet sich kein Material, was in F i g. 8 durch den Spalt 76 angedeutet ist. Um
die Finger 72 herum liegt ein metallener Klemmring 80 (Fig. 7), der durch eine Klemmschraube 82 befestigt
ist. Gemäß einer Ausfiihrungsform sind zwei Zungen 84 vom Metallband 80 nach innen geschlagen
und greifen jeweils in einen der Zentrierfinger ein (72', Fig, 8). Dadurch wird das Band gegen
Verdrehen gesichert, so daß die Klemmschraube 82 zur Stufe 86 parallel bleibt, die durch die Ausbuchtung
des Mittelabschnittes 70 des Deckels relativ zu dem oberen und unteren Abschnitt 88 nach vorn
gebildet wird. Die Bereiche 88 entsprechen den Bereichen 30 in Fig. 1, und das Teil70 entspricht dem
Teil28 in Fig. 1. Der Klemmring80 ist gegenüber den Teilen 88 etwas nach hinten versetzt. Er ist
daher in axialer Richtung nicht ganz so kompakt wie die Zentrierfinger 36 bei den Anordnungen nach ao
F i g. 1 und 5. Jedoch ist der rückwärtige Vorsprung klein gegenüber den bisher bekannten Konstruktionen.
Die Hälften des Führungsrohres können auch mittels Zungen und dazu passenden Ausnehmungen
miteinander verbunden werden. Eine solche Anordnung ist in den Fig. 9 bis 12 gezeigt. In dieser Anordnung
hat die linke Hälfte des Führungsrohres eine Zunge 92 (F i g. 9) an ihrem Vorderende und
eine andere Zunge 94 an ihrer Rückseite. Die rechte Hälfte 96 des Führungsrohres hat Ausnehmungen 98
und 100 zur Aufnahme der Zungen 92 bzw. 94. Auf der Unterseite hat die Hälfte 90 Ausnehmungen 102
und 104, während die Hälfte 96 Zungen 106 und 108 hat. Diese Anordnung macht es möglich, beide Halften
des Führungsrohres gleich auszuführen.
Die Anordnung der Zungen und Ausnehmungen ist auch in Fig. 10 dargestellt, welche die Aufsicht
auf die Hälfte 96 zeigt, die Ausnehmungen 98 und 100 und Zungen 106 und 108 aufweist. Die Zungen
und Ausnehmungen sind so angeordnet, daß sie nicht mit den Spulen oder anderen Teilen des Ablenkjochs
in Berührung kommen.
Die Zungen und Ausnehmungen sind in den Fig. 11 und 12 in größerem Maßstab gezeigt. Dabei
greift die Zunge 106 mit ihrer verstärkten Spitze 107 in die Ausnehmung 102 ein. Die Ausnehmung ist
vorzugsweise an der mit 110 bezeichneten Stelle für eine größere Elastizität gespalten. Die Hälften 90
und 96 (F i g. 9) des Führungsrohres sind -dort ge- so
trennt gezeichnet, um die Zungen und Ausnehmungen deutlicher zu zeigen. Selbstverständlich entspricht
das Führungsrohr 90, 96 in anderer Hinsicht dem an Hand der Fi g. 1 bis 6 beschriebenen.
Claims (8)
1. Ablenkjoch für Bildröhren, insbesondere von Farbfernsehempfängern, bestehend aus einem
konisch sich erweiternden, mit Ablenkspulen und Spulenkernen versehenen Führungsrohr, das an
seinem der konischen Erweiterung gegenüberliegenden Ende mit einem Lötklemmen aufweisenden
Flansch versehen ist, auf welchen ein mit Zentrierfinger für die Befestigung an dem
Bildröhrenhals versehener Plastikdeckel aufsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß
im peripheren Bereich des Flansches (50) mindestens ein mit den Lötklemmen versehener
Klemmenkasten (24,26) vorgesehen ist, welcher aus der Ebene des Flansches (50) in Richtung der
konischen Erweiterung des Führungsrohres (12) versetzt ist.
2. Ablenkjoch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im peripheren Bereich des
Flansches (50) zwei diametral gegenüberliegende Klemmenkästen (24, 26) vorgesehen sind.
3. Ablenkjoch nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (12) aus
zwei Hälften besteht, welche sich durch eine diametral von der Mitte des einen Klemmenkastens
(24,26) bis zum anderen erstreckende Spaltungsebene ergeben.
4. Ablenkjoch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Flansch (50) des
Führungsrohres (12) gebildeten Klemmenkästen (24,26) an der dem Plastikdeckel (38) zugekehrten
Seite und nach innen hin offen sind und daß der Deckel (28) Wandelemente zum Verschließen
dieser offenen Stellen der Klemmenkästen (24, 26) aufweist.
5. Ablenkjoch nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmenkästen (24,26)
mit Nuten (42, 48) versehen sind, in welchen mit Lötanschlüssen versehene Klemmenleisten (40)
einsetzbar sind.
6. Ablenkjoch nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmenkästen (24,26)
mit je zwei Nutenpaaren (42, 48) versehen sind, wobei die im Bereich des Deckels liegenden
äußeren Nutenpaare (48) für eine temporäre Aufnahme zur Durchführung einer Tauchlörung
und die zweiten, mehr im Inneren der Klemmenkästen (24, 26) liegenden Nutenpaare (42) für die
permanente Aufnahme der Klemmenleisten (40) vorgesehen sind.
7. Ablenkjoch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß ein mit
einer Klemmschraube (82) versehener Klemmring (80) vorgesehen ist, der die an dem Deckel (28)
angeordneten Zentrierfinger (36) umschließt.
8. Ablenkjoch nach einem der Ansprüche 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Hälften des Führungsrohres (12) entlang der Spaltungsebene mit ineinander einsteckbaren
Zungen (92,94,106,108) und Ausnehmungen (98,100,102,104) versehen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C2 | Grant after previous publication (2nd publication) |