DE1299101B - Eispickel - Google Patents
EispickelInfo
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Description
Es sind Eispickel bekannt (österreichische Patentschrift 113 896 und schweizerische Patentschrift
94 127), bei denen Spitzenteil, Schaufelteil und Befestigungsteil aus einem Stück geschmiedet sind. Diese
Art der Herstellung ist aufwendig und somit kostspielig. Es zeigt sich auch, daß die Stiele am unteren
Ende der Befestigung von Spitzenteil und Schaufelteil leicht abbrechen. Das liegt daran, daß der Stiel
im Bereich der Befestigung von Spitzenteil und Schaufelteil durch Niete durchsetzt ist.
Es sind ferner Hack- und Grabwerkzeuge bekannt (beispielsweise französische Patentschrift 909 812),
die mittels einer Hülse an einem Stiel befestigt sind. Die dazu verwendeten Hülsen weisen jedoch keinen
durchgehenden Schlitz auf, der—wie im Zusammenhang
mit der Erfindung noch erläutert wird — quer zur Längsachse des Stiels verläuft und zur Aufnahme
eines besonderen Übergangsteiles des Werkzeuges dienen könnte.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Eispickel so auszubilden, daß er einfacher und billiger herstellbar
ist und daß das Spitzenteil und Schaufelteil möglichst sicher mit dem Stiel vereinigt sind.
Die Aufgabe ist dadurch gelöst, daß Spitzenteil und Schaufelteil aus einem Stück gestanzten Blechs ge- a5
formt sind, daß die Hülse bis zu ihrer Unterkante einen geschlossenen Umfang hat und oben in ihrem
über das Ende des Stiels überstehenden Abschnitt einen quer zur Längsachse des Stiels verlaufenden
durchgehenden Schlitz zur Aufnahme des in der durch Spitzenteil, Schaufelteil und Stiel definierten
Ebene befindlichen flachen Übergangsteils zwischen Spitzenteil und Schaufelteil aufweist und daß das
Übergangsteil mit der Hülse an den Rändern des Schlitzes verschweißt ist.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Eispickels erlaubt eine einfachere und billigere Herstellung, als
es mit Schmieden möglich ist. Hinzu kommt, daß der erfindungsgemäße Eispickel etwas leichter sein
dürfte als die bisher bekannten Ausführungsformen. Außerdem garantiert die ganz geschlossene Hülse,
daß der Stiel einer weniger starken Bruchgefahr ausgesetzt ist als bei den bisher bekannten Eispickeln.
Es mag nun möglich sein, daß bei dem erfindungsgemäßen Eispickel die Verbindung zwischen Spitzenteil,
Schaufelteil und Hülse einerseits, und sogar Spitzenteil und Schaufelteil selbst, nicht so fest sind,
als wenn Schmiedearbeit vorläge. Das ist aber gleichgültig, weil insgesamt der Eispickel stabiler wird. Der
kritische Bereich des Stiels wird nämlich weniger beansprucht, und daher bricht der Stiel weniger leicht
ab. Da ein Eispickel nur so stark ist wie sein schwächstes Glied, ist insgesamt somit der erfindungsgemäße
Eispickel stabiler als die vorbekannten.
Eine Weiterbildung der Erfindung kann darin bestehen, daß das Spitzenteil seitlich mit einer sich in
seiner Längsrichtung erstreckenden Sicke versehen ist.
Eine andere zweckmäßige Weiterbildung der Erfindung kann darin bestehen, daß das dem Stiel zugewandte
Ende der Hülse schräg zur Längsachse des Stieles in Richtung zum Schaufelteil verläuft. Dadurch
wird einem Bruch des Stiels entgegengewirkt. Die Schrägkante schafft im Gegensatz zu einem horizontalen
Hülsenabschluß eine Übergangszone von der Hülse zum Stiel. Auftretende Bruchkräfte verteilen
sich in dieser Zone, während eine im rechten Winkel zur Stiel-Längsachse liegende Abschlußlinie am Stiel
erfahrungsgemäß als Kerbkante stark festigkeitsmindernd wirkt.
Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Eispickels, und zwar
F i g. 1 einen Eispickel im Aufriß,
Fig. 2 den Eispickel im Schnitt nach Linie.4-B
(vergrößert).
Der Metallteil 1 des Eispickels weist einen Hauenteil 2, einen Schaufelteil 4 und einen zwischen dem
Hauenteil 2 und dem Schaufelteil angeordneten Fortsatz 5 auf, an dem eine Metallhülse 8 befestigt
ist. Der Hauenteil 2, der Schaufelteil 4 und der Fortsatz 5 sind in einem Stück aus Blech von etwa 1 bis
mm Stärke gestanzt, und im Hauenteil 2 ist eine Sicke 3 vorgesehen, die sich fast bis zum Schaufelteil
4 erstreckt. Der Schaufelteil 4 ist durch Verwinden des Bleches des Hauenteiles 2 und des Fortsatzes
um 90° herausgearbeitet. Der Fortsatz 5 ist in einen in der Längsmittelebene der Metallhülse 8 vorgesehenen
Schlitz 7 eingesenkt, die den Holzstiel 9 des Eispickels umfaßt. Der Portsatz 5 weist eine Ausnehmung
6 auf. Um ein Abbrechen des Holzstieles im Bereich der Metallhülse 8 zu erschweren, ist diese
an dem dem Metallteil 1 abgekehrten Ende mit einer Abschrägung 10 versehen. Der Fortsatz 5 ist mit der
Metallhülse 8 z. B. durch Verschweißen verbunden.
Claims (5)
1. Eispickel mit einem aus einem Stück bestehenden Spitzenteil und Schaufelteil und einer
Hülse zur Aufnahme des Endes eines Stiels, dadurch gekennzeichnet, daß Spitzenteil
(2) und Schaufelteil (4) aus einem Stück gestanzten Blechs geformt sind, daß die Hülse (8)
bis zu ihrer Unterkante (10) einen geschlossenen Umfang hat und oben in ihrem über das Ende
des Stiels (9) überstehenden Abschnitt einen quer zur Längsachse des Stiels verlaufenden durchgehenden
Schlitz (7) zur Aufnahme des in der durch Spitzenteil (2), Schaufelteil (4) und Stiel
(9) definierten Ebene befindlichen flachen Übergangsteils (5) zwischen Spitzenteil (2) und
Schaufelteil (4) aufweist und daß das Übergangsteil (5) mit der Hülse (8) an den Rändern des
Schlitzes (7) verschweißt ist.
2. Eispickel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Spitzenteil (2) seitlich mit
einer sich in seiner Längsrichtung erstreckenden Sicke (3) versehen ist.
3. Eispickel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das dem Stiel (9) zugewandte
Ende (10) der Hülse (8) schrägt zur Längsachse des Stiels inRichtung zumSchaufelteil (4) verläuft.
4. Eispickel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schaufelteil (4) durch Verwinden des aus dem Schlitz (7) heraustretenden Blechs um 90° gebildet
ist.
5. Eispickel nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Übergangsteil
(S) innerhalb des Schlitzes (7) eine sich von dem Stiel (9) fort erstreckende Ausnehmung
(6) aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105175A DE1299101B (de) | 1966-08-03 | 1966-08-03 | Eispickel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES105175A DE1299101B (de) | 1966-08-03 | 1966-08-03 | Eispickel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1299101B true DE1299101B (de) | 1969-07-10 |
Family
ID=7526369
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES105175A Pending DE1299101B (de) | 1966-08-03 | 1966-08-03 | Eispickel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1299101B (de) |
Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR502125A (fr) * | 1919-07-18 | 1920-05-05 | Alphonses Montagnon | Nouveau procédé de fabrication des divers outils aratoires, tels que, pioches, houes, binettes, etc |
| CH94127A (de) * | 1921-09-01 | 1922-04-01 | Jung Albert | Gletscherpickel. |
| FR538449A (fr) * | 1921-05-21 | 1922-06-09 | Farce & Granjon | Procédé de fabrication d'outils à mains pour usages divers |
| AT113896B (de) * | 1928-09-28 | 1929-07-25 | Werkgenossenschaft Der Stubaie | Eispickel. |
| GB317779A (en) * | 1928-08-22 | 1930-06-05 | Keep Macpherson Ltd | Improved hoe |
| US2184217A (en) * | 1938-05-16 | 1939-12-19 | Andrew M Guynn | Gardening implement |
| FR909812A (fr) * | 1944-10-30 | 1946-05-20 | Anciens Etablissements Somborn | Perfectionnements aux outils d'agriculture tels que les houes, crocs, serfouettes, piochons et autres outils analogues |
| GB668627A (en) * | 1947-12-11 | 1952-03-19 | James Lyons | Bog stripping knife |
-
1966
- 1966-08-03 DE DES105175A patent/DE1299101B/de active Pending
Patent Citations (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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