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DE1299162B - - Google Patents

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DE1299162B
DE1299162B DE19661299162 DE1299162A DE1299162B DE 1299162 B DE1299162 B DE 1299162B DE 19661299162 DE19661299162 DE 19661299162 DE 1299162 A DE1299162 A DE 1299162A DE 1299162 B DE1299162 B DE 1299162B
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DE
Germany
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rope
hop
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carrying
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DE19661299162
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English (en)
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DE1299162C2 (de
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  • Supports For Plants (AREA)
  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft Seilgehänge für Hopfengärten, bestehend aus einem Tragseil und mittels Verbindungsseilen darunter angehängtem Halteseil, die zwischen den Hopfenstangen quer verlaufen.
  • Hopfengärten wurden früher in der Weise angelegt, daß in Reihen von Hopfenstangen diese an ihrer Oberseite mit Querhölzern verbunden wurden, an denen dann die die Spinndrähte tragenden Drähte angebracht wurden, die in entsprechendem Abstand voneinander senkrecht zu den Querhölzem verliefen. Im Bestreben nach einer Vereinfachung wurden bei anderen bekannten Ausführungen die Querhölzer durch Querdrähte ersetzt. Die Querdrähte und die senkrecht dazu verlaufenden Tragdrähte wurden durch Spannseile an den außenliegenden Stangen unter Spannung gehalten.
  • Bei diesen bekannten Anordnungen war eine große Anzahl von Hopfenstangen notwendig, um die entsprechend der geringen Spannweite der Seile notwendige häufige Abstützung zu erzielen. Diese große Anzahl von Hopfenstangen beeinträchtigt jedoch andererseits wieder die Anbaufläche und ist außerdem sehr kostspielig in der Anschaffung und Unterhaltung. Der mit zunehmender Erhöhung des Abstandes der Hopfenstangen und damit der Spannweite der Drahtseile notwendigen Verstärkung dieser Drahtseile sind Grenzen gesetzt, die einmal im Eigengewicht und zum anderen in der Verarbeitbarkeit liegen.
  • Um die Anzahl der für einen Hopfengarten erforderlichen Hopfenstangen zu vermindern, ohne die freien Stützweiten wesentlich zu erhöhen, ist es bekannt, die Hopfenstangen über das eigentliche Seilgehänge hinaus nach oben zu führen und nach Art einer Turmverspannung die benachbarten Kreuzungspunkte von Querseilen und Tragseilen durch Spannseile mit dem oberen überstehenden Ende der Hopfenstangen zu verbinden. Diese Anordnung hat jedoch nur eine relativ geringe Stabilität und ist sehr windempfindlich. Außerdem ist sie infolge der Notwendigkeit einer sehr genauen Einhaltung der Seillängen nur sehr schwierig aufzubauen, Nach einer anderen bekannten Ausführungsform werden die in relativ großem Abstand liegenden Hopfenstangen nach Art der Hängebrücken öder des Fahrdrahtes bei elektrischen Eisenbahnen durch ein Tragseil verbunden, an welchem mittels Hängeseilen ein ebenfalls zwischen den entsprechenden Hopfenstangen verlaufendes Halteseil angehängt ist, an welchem dann querlaufende Stacheldrähte zum Befestigen der Spinndrähte angebracht sind. Diese bekannte Anordnung ermöglicht zwar eine relativ große Spannweite, jedoch erfordert andererseits der Einbau sehr große Sorgfalt, um eine etwa gleichmäßige Spannung von Tragseil und Halteseil bei voller Belastung der Hängeseile sicherzustellen. Diese genaue Einstellung ist bei derartigen bekannten Seilgehängen für Hopfengärten deshalb von großer Bedeutung, da bei unterschiedlicher Spannung nur eines der Seile belastet wird, insbesondere deshalb, weil bei Punktbelastung an einer Stelle des Halteseils die Last zu einem sehr großen Teil als Zuglast auf das Halteseil wirkt, da dieses durch die etwa vertikalen Hängeseile in Längsrichtung beweglich ist. Dieses Problem besteht bei Hängebrücken deshalb nicht, da die Brückenbahn selbst biegesteif ist und daher sich die Belastung in jedem Falle nur vertikal auf die Hängeseile, nicht aber als Zuglast in Längsrichtung auf die Fahrbahn auswirken kann, während bei Fahrleitungen für elektrische Eisenbahnen nur die Drahtlast selbst aufgenommen und deren Durchhängen vermieden werden soll. Die eigentliche Spannung des Fahrdrahtes wird im Fahrdraht selbst erzeugt. Wenn bei den bekannten Seilgehängen für Hopfengärten dagegen das Halteseil gespannt, das Tragseil dagegen locker ist, wird die gesamte Last ausschließlich vom Tragseil übernommen.
  • Da es beim Aufbau eines Hopfengartens praktisch unmöglich ist, die Stangen in einem enauen Ab-C 9 stand voneinander einzustellen, müssen daher die bekannten Seilgehänge in jedem Falle an Ort und Stelle zusammengebaut werden, d. h., jeder einzelne Draht muß auf seine richtige Länge an Ort und Stelle gefertigt und mit den entsprechenden Beschlägen versehen werden. Da diese Arbeit in einer erheblichen Höhe und praktisch frei über dem Boden ausgeführt werden muß, ist ein außerordentlich großer Arbeitsaufwand zum Erstellen eines derartigen Hopfengartens erforderlich.
  • Da andererseits durch Temperatur- und Witterungsunterschiede Längenänderungen in den Seilgehängen und Verformungen in den Hopfenstangen stattfinden und zur Aufnahme der Windbelastung eine bestimmte Elastizität vorgesehen sein muß, ist eine statische Berechnung derartiger Seilgehänge praktisch unmöglich, da die Spannungsverhältnisse sich ständig ändern. Es müssen daher in jedem Fall alle Seile so ausgelegt werden, daß sie mit dem erforderlichen Sicherheitsfaktor für die alleinige Auf- nahme der gesamten Last geeignet sind.
  • Es ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe, ein derartiges Seilgehänge für Hopfengärten zu schaffen, das relativ unempfindlich gegen unterschiedliche Spannungen im Tragseil und im Halteseil ist und daher eine Vorfertigung im Fabrikationsbetrieb ermöglicht, so daß beim Aufstellen des Hopfengartens nur mehr eine reine Montagearbeit notwendig ist, während andererseits die statischen Verhältnisse so sind, daß eine eindeutige Berechnung der maximal in den einzelnen Seilteilen auftretenden Belastungen möglich ist und daher die Seile entsprechend geringer dimensioniert werden können oder bei gleicher Dimension wie bei bekannten Anlagen eine größere Spannweite erzielt werden kann. Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß das Seilgehänge in einer dem vorgesehenen Abstand der Stangen entsprechenden Länge vorgefertigt ist und die Verbindunasseile durch ein von einem Ende des Tragseils zickzackförmig zwischen Trag- und Halteseil bis zum anderen Ende des Tragseils hin-und hergeführten Zwischenseil besteht, welches an den BerührungssteRen mit dem Tragseil und dem Halteseil an diesen unverschiebbar.befestigt ist, wobei an den Enden von Trag- und Halteseil Einrichtungen zum Anhängen an die angrenzenden Hopfenstangen vorgesehen sind.
  • Durch diese erfindungsgemäße Anordnung des Seilgehänges mit dem zickzackförmig zwischen Tragseil und Halteseil verlaufenden Zwischenseil werden in jedem durch zweiVerbindungsstellen des Zwischenseils am Halteseil gebildeten Abschnitt die auftretenden Zugbelastungen durch die vom Ende schräg nach oben zum Halteseil verlaufenden Verbindungsabschnitte auf das Tragseil übertragen, so daß die benachbarten Abschnitte des Halteseils nicht oder nur unwesentlich auf Zug belastet werden. Wenn Trag- und Halteseil z. B. durch einen nicht genau dem vorgesehenen Abstand der Hopfenstangen entsprechenden Abstand unterschiedliche Spannungen aufweisen, wird nicht die gesamte Belastung auf das eine oder andere Seil übertragen, sondern jeder einzelne Abschnitt des Halteseils hängt für sich etwas mehr oder weniger nach unten durch und überträgt in gleicher Weise die in ihm auftretenden Belastungen über die schräg nach oben verlaufenden angrenzenden Verbindungsseile auf das Tragseil. Es kann daher jeder einzelne Abschnitt für die maximal in ihm auftretende Belastung ausgelegt werden und die angrenzenden Verbindungsseile zur Übertragung dieser maximalen Last des einen Abschnittes auf das Tragseil ausgelegt werden, während das Tragseil selbst für die Aufnahme der gesamten Last ausgelegt ist. Es ist daher eine exakte statische Berechnung möglich, die im wesentlichen unabhängig von den Spannungsverhältnissen im Seil selbst in jedem Fall eingehalten wird.
  • Vorzugsweise erfolgt die Verbindung zwischen dem Zwischenseil und dem Tragseil bzw. Halteseil durch an sich bekannte Seilklemmverbinder. Diese Verbinder eignen sich besonders dazu, die auftretenden Kräfte aus dem entsprechenden Abschnitt des Halteseils auf die Verbindungsseile und von diesen wieder auf das Tragseil zu übertragen, da sie die Seile gegeneinander sicher in Längsrichtung unverschiebbar festlegen und auch erhebliche Querbelastungen aufnehmen.
  • Bei bekannten Seilgehängen mit Tragseil und Halteseil muß die Befestigung der Seile an den Stangen mit großer Genauigkeit erfolgen, um die vorgesehenen Spannungsverhältnisse einzuhalten. Da gemäß der Erfindung die Spannungsverhältnisse in relativ weiten Grenzen von untergeordneter Bedeutung sind, können gemäß der Erfindung die Befestigungseinrichtungen an den Enden des Tragseils und des Halteseils einfache Schlaufen mit einem Durchmesser größer als dem Durchmesser der Hopfenstangen sein und an den dem Seilgehänge abgewandten Enden der Hopfenstangen Haken bzw. ösen zum Einhängen der Seilschlaufen vorgesehen sein, die verhindern, daß die Seilschlaufen nach unten abrutschen. Da keine wesentlichen vertikalen Kräfte auf die Verbindungsstellen der Seile mit den Hopfenstangen auftreten, sind die Haken oder ösen zum Einhängen der Seilschlaufen keiner nennenswerten Belastung unterworfen. Um einen genauen Abstand der Befestigung des Tragseils und des Halteseils sicherzustellen, sind vorzugsweise die Haken, ösen od. dgl. an Flacheisenlaschen angebracht, die an der Hopfenstange annagelbar sind und mit einem vom oberen Ende abgekanteten Schenkel auf der oberen Stirnseite der Hopfenstange aufliegen. Dadurch ist es möglich, bei entsprechender Einhaltung der Länge der Hopfenstangen ohne wesentliche Meßarbeit die Haken in ihrer genauen Lage entsprechend dem statisch erforderlichen Abstand von Tragseil und Halteseil an der Hopfenstange anzubringen und gleichzeitig die z. B. durch das Seilgewicht auf die Haken übertragenen Belastungen nicht auf die Nägel oder Schrauben im Holz als Scherkraft aufzubringen, sondern als reine Druckkraft auf die Stirnseite der Hopfenstange zu übertragen. Um eine Befestigung der Flacheisenlaschen an der Stirnseite der Hopfenstangen zu ermöglichen, können in dem auf der Oberseite anliegenden Schenkel Bohrungen vorgesehen sein, wobei vorteilhafterweise die Schenkel so lang sind, daß sie auf der Stirnseite übereinanderliegen und die Bohrungen Langlöcher sind, durch die ein Nagel, eine Befestigungsschraube od. dgl. eingeschraubt oder eingeschlagen werden kann. Dabei kann an dem durch das Langloch an der Oberseite der Hopfen einsetzbaren Nagel, Schraube od. dgl. eine Anordnung zum Befestigen eines oder mehrerer anderer Seile, z. B. das Längsspannseil, angeordnet sein.
  • Bisher wurden die die Spinndrähte tragenden Stacheldrähte an den Querseilen lose angebracht. Bei diesen lose auf den Querdrähten liegenden Stacheldrähten, die nur durch lockere Osen in ihrer Lage gehalten waren, haben sich jedoch in Abhängigkeit von der unterschiedlichen Belastung durch die Spinndrähte die Stacheldrähte in einzelnen Abschnitten zwischen zwei Querseilen stärker durchgebogen als im benachbarten. Durch diesen Durchhang erfolgt die Übertragung der Last mit einer erhöhten Vertikalkomponenten gegenüber gespanntem Draht. Die Mög- lichkeit zum Nachspannen war jedoch aus dem Grunde erforderlich, da durch die Bewegung des Hopfengartens z. B. bei Wind ständig zusätzlich zur Normallast Zugkräfte auf die Stacheldrähte übertragen wurden und diese daher eine bleibende Dehnung durch Überspannung erhielten.
  • Da bei der erfindungsgemäßen Ausbildung des Seilgehänges das Halteseil keine so starke Spannung wie bei bekannten Seilgehängen benötigt, können gemäß der Erfindung am Halteseil Einrichtungen wie Kreuzklemmen zum unverschiebbaren Befestigen der Stacheldrähte anbringbar sein. Ein Nachspannen der einzelnen Stacheldrähte ist bei Verwendung erfindungsgemäßer Seilgehänge in der Regel nicht erforderlich. Durch diese erfindungsgemäß mögliche Befestigung der Stacheldrähte wird nicht nur der unterschiedliche Durchhang in den einzelnen Feldern vermieden, sondern auch die Stabilität des ganzen Hopfengartens erhöht, da die Stacheldrähte als zusätzliche Verspannung zwischen den einzelnen Seilgehängen wirken.
  • Die in den Zwischenlängen der Stacheldrähte zwischen benachbarten Halteseilen auftretenden Belastungen werden durch die Festlegung am Halteseil ebenfalls statisch bestimmbar, wie erläutert, über die Zwischenseile auf das Tragseil übertragen.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt F i g. 1 ein zwischen zwei Hopfenstangen verlaufendes Seilgehänge gemäß der Erfindung, F i g. 2 eine Seitenansicht der Spitze einer Hopfenstange mit den Einrichtungen zum Einhängen des erfindungsgemäßen Seilgebänges, F i g. 3 eine Draufsicht auf die Hopfenstange gemäß F i g. 2 in größerem Maßstab, F i g. 4 die Ausbildung eines Endes eines Tragseiles gemäß der Erfindung mit einer Seilschlaufe zum Befestigen an der Hopfenstange, F i g. 5 eine Schrägansicht auf einen Teil des erfindungsgemäßen Seilgehänges mit angebrachten Stacheldrähten und F i g. 6 schematisch einen Kräfteplan, der den Kräfteverlauf in den erfindungsgemäßen Seilgehängen zeigt.
  • Das erfindungsgemäße Seilgehänge 1 besteht aus einem Tragseil 2, einem Halteseil 3 und einem Zwischenseil 4, welches von einem Ende 5 des Tragseiles zickzackförmig zwischen diesem und dem Halteseil bis zum anderen Ende 5 des Tragseiles verläuft und an den BerührungssteRen mit dein Halteseil 3 bzw. Tragseil 2 mittels bekannter Klemmverbindungen 6, z. B. Preßklemmen, in Längsrichtung und Querrichtung der Seile völlig festgelegt ist.
  • Die Anzahl der Zickzackwellen des Zwischenseiles 4 richtet sich in Abhängigkeit von Spannweite, aufzunehmender Last, Abstand von Halteseil und Tragseil u. a., wie weiter unten in Verbindung mit F i g. 6 erläutert, nach bekannten statischen Erfordemissen.
  • Das Tragseil 2 und das Halteseil 3 sind an den Hopfenstangen 7 mit ihren Enden befestigt. Dazu sind an der Hopfenstange 7, wie in F i g. 2 und 3 dargestellt, seitlich Laschen 8 mittels Nägeln 9 angenagelt, die mit Schenkeln 10 über die obere Stirnseite der I-Topfenstange greifen. Die Schenkel 10 sind so lang, daß sie an der Stirnseite der Hopfenstange übereinandergreifen. Seitlich sind an den Laschen 8 Haken 11 angebracht, in welchen die Enden der an der Stange anzubringenden Trag- bzw. Halteseile eingehängt werden. In die Stirnseite ist eine Schraube 12 durch entsprechende Löcher in den Schenkeln 10 eingeschraubt, welche eine öse aufweist, durch die einmal die Schraube mittels eines Doms sehr leicht angezogen werden kann und in welche zum anderen Spannseile, Ankerdrähte od. dgl. befestigt werden können. Um unabhängig von der Dicke der Stange 7 und damit dem Maß des übereinandergreifens der Schenkel 10 die eine Schraube 12 anbringen zu können, sind die entsprechenden Bohrungen in den Schenkeln 10 Langlöcher 13, die so angeordnet sind, daß innerhalb des vorkommenden Durchmesserbereiches der Hopfenstangen in jedem Falle eine ausreichende Durchgangsöffnung für die Schraube 12 erhalten bleibt.
  • Wie in F i g. 4 dargestellt, sind die Enden des Tragseiles 2 zu Schlaufen 17 mit einem Durchmesser etwas größer als der maximal zu erwartende Durchmesser der Hopfenstangen umgebogen und mittels bekannter Seilklemmen, z. B. sogenannte Talurit-Klemmen 6, festgelegt. In der Talurit-Klemme 6 ist gleichzeitig das Ende des Zwischenseiles 4 festgelegt, so daß die über das Zwischenseil 4 Baus dem Halteseil übertragene Last über die Klemme 6 auf die Schlaufe und damit auf die Hopfenstange übertragen wird. Das Halteseil 3 hat an seinen Enden ebenfalls Schlaufen 17, die mittels Seilklemmen 6 festgelegt sind, jedoch ist in der Seilklemme 6 des Halteseils nur das freie Seilende am Seil selbst befestigt, während das Zwischenseil 4 entfällt.
  • Wie in F i g. 5 dargestellt, sind die einzelnen Verbindungsstücke des Zwischenseiles 4 mit den Seil' klemmen 6 am Tragseil 2 bzw. am Halteseil 3 befestigt. Am Halteseil selbst sind mittels bekannter Kreuzklemmen 15 od. dgl. die Stacheldrähte 16 festgelegt. Durch dieses Festlegen der Stacheldrähte 16 am Halteseil 3 werden die bei bekannten Hopfengärten auftretenden Säheuerbewegungen zwischen Stacheldraht 16 und I-falteseil vermieden.
  • In F i g. 6 ist die übertragung einer Last Pa in dem zwischen zwei Seilldemmen 6 liegenden Abschnitt 1, des Halteseils dargestellt. Diese Last Pa überträgt sich nach beiden Seiten entlang dem Halteseil über den Abschnitt 11 und wird an den angrenzenden Seilklemmen 6 auf die von diesen Seilklemmen schräg nach oben zum Tragseil 2 verlaufenden Abschnitte des Zwischenseffes 4 als Kräfte Pi' auf das Tragseil 2 übertragen. Infolge des relativ flachen Winkels, mit dem die Verbindungsstücke des Zwischenseils 4 an dem Halteseil angebracht sind, wird praktisch die gesamte Last p:, auf das Zwischenseil übertragen, da bei Durchhängen des Abschnittes 1, auftretende Bewegungen der Verbindungsstellen 6 im wesentlichen mit einer Vertikalkomponenten verlaufen und daher nicht zu einer Spannung der angrenzenden Ab- schnitte 1, und 1, des Halteseils führen.
  • Die in diesen angrenzenden Abschnitten 12 und 1, auftretenden Vertikallasten werden ihrerseits über die angrenzenden Verbindungen 6 als Lasten P2' bzw, p"' auf das Tragseil übertragen und summieren sich an den nächsten Verbindungsstellen 6 des Tragseils mit den bereits durch die vorhergehenden Verbindungsabschnitte übertragenen Kräften. Dadurch lassen sich die in den einzelnen Seilabschnitten auftretenden Kräfte p, p' und p" statisch genau berechnen, und das System ist statisch bestimmt. Diese statische Bestimmtheit bleibt in weiten Grenzen unabhängig von den in den einzelnen Seilabschnitten auftretenden Spannungen erhalten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Seilgehänge für Hopfengärten, bestehend aus einem Tragseil und mittels Verbindungsseil darunter angehängtem Halteseil, die zwischen den Hopfenstangen quer verlaufen, dadurch gekennzeichnet, daß das Seilgehänge in einer dem vorgesehenen Abstand der Stangen (7) entsprechenden Länge vorgefertigt ist und die Verbindungsseile durch ein von einem Ende (14) des Tragseils (2) zickzackförmig zwischen Trag- und Halteseil (2 bzw. 3) bis zum anderen Ende (14) des Tragseiles (2) hin- und hergeführtes Zwischenseil (4) gebildet werden, welches an den Berührungsstellen (6) mit dem Tragseil (2) und dem Halteseil (3) an diesen unverschiebbar befestigt ist, wobei an den Enden von Trag- und Halteseil (2, 3) Einrichtungen zum Anhängen an die angrenzenden Hopfenstangen (7) vorgesehen sind.
  2. 2. Seilgehänge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Zwischenseil (4) und dem Tragseil (2) bzw. Halteseil (3) durch an sich bekannte Seilklemmverbinder (6) erfolgt. 3. Seilgehänge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungseinrichtungen an den Enden des Tragseiles (2) und des Halteseiles (3) Schlaufen (17) mit einem Durchmesser größer als dem Durchmesser der Hopfenstangen (7) sind und an der dem Seilgehänge abgewandten Seite Haken (11), ösen od. dgl. zum Einhängen der Seilschlaufen (14) vorgesehen sind. 4. Seilgehänge nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Haken (11), ösen od. dgl. entsprechend dem statisch erforderlichen Abstand von Tragseil und Halteseil an Flacheisenlaschen (8) angebracht sind, die an der Hopfenstange (7) annagelbar sind und mit einem vom oberen Ende abgekanteten Schenkel (10) auf der oberen Stirnseite der Hopfenstange aufliegen. 5. Seilgehänge nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem auf der Oberseite der Hopfenstange (7) anliegenden Schenkel (10) ein in Uängsrichtung des Schenkels liegendes Langloch (13) für einen Nagel, eine Befestigungsschraube (12) od. dgl. angebracht ist. 6. Seilgehänge nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem durch das Langloch (13) an der Oberseite der Hopfenstange (7) einsetzbaren Nagel, Schraube (12) od. dgl. eine Anordnung zum Befestigen eines oder mehrerer Spannseile, Ankerdrähte od. dgl. angeordnet ist. 7. Seilgehänge nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß an dem Halteseil (3) Einrichtungen wie Kreuzkleinmen (15) zum unverschiebbaren Befestigen der Stacheldrähte (16) anbringbar sind.
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