[go: up one dir, main page]

DE1299079B - Direkt geheizte Kathode fuer eine Elektronenroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Direkt geheizte Kathode fuer eine Elektronenroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE1299079B
DE1299079B DER44807A DER0044807A DE1299079B DE 1299079 B DE1299079 B DE 1299079B DE R44807 A DER44807 A DE R44807A DE R0044807 A DER0044807 A DE R0044807A DE 1299079 B DE1299079 B DE 1299079B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blocks
heating wires
slots
heating
ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER44807A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaiser Donald Bernard
Roth Robert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RCA Corp
Original Assignee
RCA Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by RCA Corp filed Critical RCA Corp
Publication of DE1299079B publication Critical patent/DE1299079B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J1/00Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J1/02Main electrodes
    • H01J1/13Solid thermionic cathodes
    • H01J1/15Cathodes heated directly by an electric current
    • H01J1/18Supports; Vibration-damping arrangements

Landscapes

  • Lasers (AREA)
  • Solid Thermionic Cathode (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft eine direkt ge- innerhalb des von den Heizdrähten umgebenen heizte Kathode für eine Elektronenröhre, mit einer Raumes anzuordnen. Die Heizdrähte sind dabei um Anzahl von Heizdrähten, deren Enden jeweils am zwei zylindrische Halterungsvorrichtungen geführt, ■ Umfang zweier koaxialer Halterungsvorrichtungen die ■ durch eine zwischen ihnen und zwischen den befestigt sind, welche zum Spannen der Heizdrähte 5 Heizfäden angeordnete, Druckfedern enthaltende durch eine Federanordnung auseinandergedrückt Spannvorrichtung auseinandergedrückt werden. Nachwerden. Ferner betrifft die Erfindung ein Verfahren teilig an dieser Anordnung ist, daß die Spannvorrichzum Herstellen einer solchen Kathode. tung durch die Heizfäden im Betrieb stark erwärmt Bei einer bekannten Elektronenröhre mit ver- wird, wodurch die Federeigenschaften leiden, wenn hältnismäßig großer Ausgangsleistung (deutsche Pa- io man nicht sehr hochwertige und teuere Federtentschrift 871040) besteht die Kathode aus einer werkstoffe verwendet.
Anzahl von geraden Kathoden- oder Heizdrähten, Aus der deutschen Auslegeschrift 1061449 ist die jeweils an den beiden Enden eingespannt und schließlich eine Elektronenröhre bekannt, bei der mit ihren Mittelteilen in nach der Seite offenen mindestens ein Teilstück ihrer vakuumdichten Wand Schlitzen oder Nuten eines Metallblockes angeordnet 15 beweglich ausgebildet ist und die durch den äußeren sind. Die Nuten bündeln die von dem betreffenden Luftdruck auf dieses Teilstück ausgeübte Kraft zum Heizdraht emittierten Elektronen zu einem Strahl, Spannen einer Elektrode ausgenutzt wird, wodurch die störende Beeinflussung durch die von Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zuden j'eweils benachbarten Heizdrähten emittierten gründe, eine direkt geheizte Kathode der eingangs Elektronen verringert und der Wirkungsgrad der 20 genannten Art anzugeben, die sich durch eine kurze Röhre verbessert wird. Bei einer derartigen An- Baulänge auszeichnet und bei der die die Heizdrähte Ordnung ist der Abstand zwischen einem Heizdraht spannende Feder oder Federn gegen die Wärme- und den Wandungen der ihn aufnehmenden Nut einwirkung von den Heizdrähten geschützt ist. verhältnismäßig klein, so daß bereits ein gering- Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung bei einer fügiges Verbiegen des Heizdrahtes infolge axialer 25 direkt geheizten Kathode der eingangs genannten Ausdehnung bei erhöhten Temperaturen dazu fuhren Art dadurch gelöst, daß die Halterungsvorrichtungen kann, daß der Faden die benachbarte Nutwandung zwei verhältnismäßig dickwandige Metallblöcke entberührt. Eine solche Berührung ist nachteilig, weil halten, die zwei koaxiale Bohrungen aufweisen, in dadurch Wärme, die für die Elektronenemission er- denen ein rohrförmiges, elektrisch und thermisch forderlich ist, vom Faden abgeleitet wird und die 30 isolierendes Bauteil angeordnet ist, dessen eines Ende elektrischen Eigenschaften der Röhre beeinträchtigt am einen Metallblock anliegt, während zwischen dem werden. anderen Ende und dem anderen Metallblock die die
Versucht man, diese Schwierigkeit dadurch zu be- Blöcke auseinanderdrückende Federanordnung anheben, daß man die einzelnen Heizdrähte unter geordnet ist.
Spannung montiert, so daß sie ihre geradlinige Ge- 35 Weiterbildungen und Ausgestaltungen dieser Kastalt auch bei erhöhten Temperaturen beibehalten, thode sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet, so ergibt sich das Problem, die Art und Lage der Ein bevorzugtes Verfahren zum Herstellen der Einspannvorrichtung richtig zu bestimmen. Wenn vorliegenden Kathode ist dadurch gekennzeichnet, die Einspannvorrichtung Federn enthält, die un- daß die Halterungsvorrichtungen gegeneinandermittelbar an den Heizdrähten angreifen, besteht die 40 gedrückt werden, daß das eine Ende der Heizdrähte Gefahr, daß diese Federn durch die nahe benach- an der einen Halterungsvorrichtung befestigt wird, barten Heizdrähte im Betrieb der Röhre übermäßig daß das andere Ende der Heizdrähte durch einen erhitzt werden, ihre Spannung verlieren und dann die Schlitz in der anderen Halterungsvorrichtung geführt Heizdrähte nicht mehr straff halten können. Ferner wird, daß dieses andere Ende unter Bildung einer kann es, wenn eine größere Anzahl von Kathoden- 45 kugelförmigen Verdickung, die dicker ist als der drähten in dieser Weise durch Federn eingespannt Schlitz, abgeschmolzen wird und daß dann die Haltesind, schwierig werden, die Kathode von anderen rungsvorrichtungen wieder freigegeben werden. Röhrenbauteilen elektrisch so zu isolieren, daß jeder Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Heizdraht den für seine Aufheizung auf die Betriebs- Zeichnung näher erläutert. In dieser zeigt temperatur erforderlichen Strom erhält. 50 Fig. 1 eine Elektronenröhre im Schnitt,
Aus der USA.-Patentschrift 2726 349 ist ferner Fig. 2 einen vergrößerten Teilschnitt, welcher die eine Elektronenröhre mit einer direkt geheizten Ka- Anordnung für die Halterung der Heizdrähte unter thode bekannt, deren Heizdrähte zwischen ein axialer Spannung veranschaulicht, und plattenförmiges Halterungsteil und einen Flansch Fig. 3 einen Aufriß einer Vorrichtung, die für eines rohrförmigen Halterungsteiles eingespannt sind. 55 ein axiales Zusammendrücken der beiden Metall-Durch das rohrförmige Halterungsteil ist ein Spann- blocke der Röhre und für die Befestigung der Heizbolzen geführt, der gleichzeitig zur Stromzuführung drähte unter Beibehaltung eines gewünschten axialen dient und mit einer Feder verbunden ist, durch die Abstandes der Blöcke in der fertigen Röhre verdie Heizfäden gespannt gehalten werden. wendet werden kann.
Nachteilig an dieser bekannten Konstruktion ist 60 Die in Fig. 1 als. Ausführungsbeispiel der Erihre verhältnismäßig große Baulänge, da das rohr- findung gezeigte Elektronenröhre enthält eine rohrförmige Bauteil, an dessen Flansch die einen Enden förmige Anode 10 sowie eine direkt geheizte Kader Heizdrähte befestigt sind, und der Spannbolzen thode mit einer Anzahl von Heizdrähten 12, die in sich von den Heizdrähten weg in einen hierfür vor- Nuten 14, 16 im Umfang zweier Metallblöcke 18 gesehenen Ansatz des Röhrenkolbens erstrecken. 65 bzw. 20 angeordnet sind. Die nach der Seite offenen
Aus der französischen Patentschrift 1442 819 ist Nuten 14,16 der Blöcke 18,20 nehmen jeweils einen
es jedoch auch schon bekannt, die Spannvorrichtung Heizdraht 12 auf.
für die Heizdrähte einer direkt geheizten Kathode Die Anode 10 und die beiden Blöcke 18, 20 kön-
nen aus Kupfer gefertigt sein. Die Heizdrähte 12 haben jeweils einen Träger, der aus irgendeinem geeigneten Metall, beispielsweise einer Legierung aus 2,5 Gewichtsprozent Kobalt, 4 bis 6 Gewichtsprozent Eisen, 1 Gewichtsprozent Chrom, 26 Gewichtsprozent Molybdän, 1 Gewichtsprozent Silizium, 1 Gewichtsprozent Magnesium, 0,05 Gewichtsprozent Kohlenstoff, Rest Nickel, mit einem Schmelzpunkt von ungefähr 1475° C bestehen kann. Dieser Träger kann
F i g. 1 in den Nuten 14, 16 der Blöcke 18, 20 befindlichen Teil der Heizdrähte erstrecken.
Die Heizdrähte können bandartig geformt und mit F i g. 1 eine Elektronenröhre im Schnitt;
wandt angeordnet sein. Sie werden durch zwei ihre Enden umfassende Klemmringe 44 festgehalten.
Der Block 20 hat eine axial verlaufende Bohrung 22, die oben (gesehen in F i g. 1) offen und am Boden
kugelförmig sein können und deren Querabmessung beträchtlich größer ist als der Abstand zwischen den Bodenflächen der Schlitze 40 und den Klemmringen 44. Auf diese Weise halten die Heizdrähte 12 die 5 Blöcke 18, 20 gegen die Kraft der Federn 32, 34 zusammen. Da die Blöcke 18, 20 elektrisch voneinander isoliert sind, können sie direkt in den Heizstromkreis eingeschaltet werden.
Die Länge der Heizdrähte 12 ist vorzugsweise so zur Aktivierung beschichtet werden, indem man Teil- io gewählt, daß sich bei kalter Röhre ein Abstand 50 chen aus einem geeigneten Metall, wie z. B. Nickel zwischen den Blöcken 18, 20 von ungefähr 0,38 mm oder Wolfram, aufsintert. Die durch die gesinterten ergibt. Im Betrieb werden die Heizdrähte 12 durch Metallteilchen gebildete Matrix wird mit einem elektrischen Strom auf ungefähr 800° C aufgeheizt, elektronenemittierenden Material wie Barium im- Dies ergibt eine Längsausdehnung der Heizdrähte prägniert. Der Sinterbelag kann sich in Axialrichtung 15 von ungefähr 0,38 mm und eine Vergrößerung des über den aktiven Teil des Fadens, d. h. den in Abstandes 50 auf ungefähr 0,64 mm. Diese Werte
liegen gut innerhalb des Hubbereichs der Federanordnung 32, 34. Die Eigenschaften der Röhre werden bestimmt, wenn die Röhre im Betrieb geao heizt ist. Dabei ist zu beachten, daß der Wärmeausdehnungskoeffizient der obengenannten Legierung, aus der die Heizdrähte 12 gefertigt sind, erheblich kleiner ist als der der Kupferblöcke 18, 20. Eine Verlängerung der Heizdrähte 12 um 0,38 mm bei der
24 abgeschlossen ist. Der Block 18 hat ebenfalls eine 25 Erwärmung ergibt daher eine Vergrößerung des Abaxial verlaufende Bohrung 26 von ungefähr dem Standes 50 um nur ungefähr 0,25 mm. gleichen Durchmesser wie die Bohrung 22 und mit Zur Anode 10 gehört eine Anordnung zum Kom-
einem an das offene Ende der Bohrung 22 an- pensieren der Ausdehnungen und Zusammenziehungrenzenden offenen Ende. Das andere Ende der Boh- gen der Heizdrähte 12 und der axialen Relativrung 26 ist mit einer nach innen vorstehenden Ring- 30 bewegungen der Blöcke 18, 20 im Betrieb der Röhre, schulter 28 versehen, deren Aufgabe noch erklärt Diese Anordnung umfaßt nach F i g. 1 einen erhebwerden wird. liehen Teil des Röhrenkolbens und enthält zwei Me-Innerhalb der Bohrungen 22, 26 befindet sich ein tallringe 51, 52, die z. B. durch Hartlöten an den Zentrier- und Abstandshalterteil 30 aus thermisch beiden Enden der Anode 10 und an den benach- und elektrisch isolierendem Material, wie z. B. Alu- 35 barten Enden zweier z. B. aus Aluminiumoxyd beminiumoxyd. Das Teil 30 liegt mit seinem einen stehender Isolierringe 54, 56 befestigt sind. An den Ende an der Schulter 28 und mit seinem anderen anderen Enden der Isolierringe 54, 56 sind zwei Ende an einer Federanordnung an, die beispielsweise Metallringe 58 und 60 durch Hartlöten befestigt. Ein durch Bellville-Federn 32, 34 gebildet wird, die aus am Block 18 durch Hartlöten befestigter Schweißring einem Federmaterial bestehen, das seine Elastizität 40 62 kann an den Ring 60 beispielsweise angeschweißt noch bei Temperaturen von mindestens 400° C bei- sein. Zwischen dem Ring 58 und einem Metallring behält. Die beiden Federn 32, 34 haben jeweils un- 64 befindet sich eine Ausdehnungskompensationgef ähr konkav-konvexe Form. Solche Federn sind anordnung 66, die beispielsweise durch Anschweißen bekannt. Gewünschtenfalls kann zwischen den Fe- an den Ringen 58 und 64 befestigt ist. Da diese dem 32, 34 und dem benachbarten Ende des Teils 45 Kompensationsanordnung 66 ein Teil des Röhren-30 eine Metallplatte 36, die ebenfalls aus Feder- kolbens bildet, ist sie durch eine Ringverschweißung material bestehen kann, angeordnet sein. Wenn das
angrenzende Ende des Teils 30 eine genügend große
Auflagefläche hat, kann die Platte 36 entfallen.
Die Blöcke 18, 20 werden gegen die Kraft der 50 der Heizdrähte 12 im Betrieb der Röhre verursachten Federanordnung 32, 34 durch die Heizdrähte 12 zu- Relativbewegungen der Blöcke 18, 20 zu folgen, sammengehalten. Damit die Heizdrähte 12 diese
Aufgabe erfüllen können, ist jeder Draht an seinen
beiden Enden durch gleichartige Einspannvorrichtungen in Form metallischer Halterungsringe 38 mit 55 mit einer Axialbohrung 70 versehen, die mit einer jeweils einer Anordnung von Schlitzen 40 gehaltert. in das Innere des Röhrenkolbens führenden Quer-Die Metallringe 38 können an den Blöcken 18, 20 bohrung 72 in Verbindung steht. Eine durch die beispielsweise durch Hartlöten befestigt sein. An Schulter 28 gebildete öffnung 74 stellt die Verihrem Umfang springen die Ringe 38 stufenartig bindung zwischen den Bohrungen 22, 26 in den zurück, so daß sich Schultern 42 (Fig. 2) ergeben. 60 Blöcken 20,18 und der Bohrung 70 her, so daß diese Die Heizdrähte 12 werden in den Nuten 14,16 durch Bohrungen in geeigneter Weise evakuiert werden metallische Klemmringe 44 festgehalten, die bei- können. Ein an die die Bohrung 70 bildenden Wände spielsweise aus Kupfer bestehen und so auf die angelöteter Pumpstutzen 76 wird nach dem Evaku-Schultern 42 aufgesetzt sind, daß sie die Schlitze 40 ieren des Röhrenkolbens beispielsweise durch Aboberhalb der Schultern 42 (gesehen in F i g. 1 und 2) 65 quetschen an der Stelle 78 verschlossen, verschließen und die Heizdrähte folglich nicht aus Für die Kühlung der Blöcke 18, 20 können Kühl-
den Nuten 14, 16 herausfallen können. Die Heiz- rippen 80, 82 vorgesehen sein. Die Anode 10 kann drähte 12 haben jeweils verdickte Enden 46, 48, die durch Kühlrippen 84 gekühlt werden.
68 hermetisch abgedichtet. Die Kompensationsanordnung 66 erlaubt dem zur Anode 10 gehörigen Kolbenteil, den durch Expansion und Kontraktion
Um den Kolben, der durch die Anode 10 und die dazugehörigen, obengenannten Bauteile gebildet wird, evakuieren zu können, ist der eine Block 18

Claims (4)

  1. 5 6
    Beim Zusammenbau der in Fig. 1 gezeigten Kühlwirkung des Halterungsringes 38 und des Röhre kann man sich der in Fig. 3 dargestellten Klemmringes 44 verhindert. Wenn sich das so gebil-Vorrichtung bedienen. Dabei werden die beiden dete kugelförmige Ende auf Zimmertemperatur abBlöcke 18, 20 mit dem isolierenden Zentrier- und kühlt, liegt es auf den beiden Ringen 38, 44 auf, wie Abstandshalterteil 30 in den axial miteinander 5 in F i g. 2 gezeigt.
    fluchtenden Bohrungen 22, 26 und mit der Feder- Wenn auf diese Weise sämtliche Enden auf der
    anordnung 32, 34 und der zwischen dem Bohrungs- einen Seite der Heizdrähte zur Kugelform umgebildet
    boden 24 und dem benachbarten Ende des Teils 30 sind, wird die Anordnung mit den Blöcken 18, 20 und
    angeordneten Platte 36 zusammengesetzt. den dazugehörigen Teilen einschließlich der Heiz-In den Blöcken 18, 20 fluchten die Schlitze 40 der io drähte 12 umgekehrt, erneut zwischen die Spannfutter
    Halterungsringe 38 jeweils mit einer Nut 14 oder 16. 86, 88 eingespannt und axial zusammengedrückt. Der
    Diese Ausrichtung erfolgt beim Befestigen der Halte- Anschlag 90 wird sodann angehoben, so daß er die
    rungsringe 38 an den Blöcken 18, 20. In der fertigen zuvor gebildeten Kugelenden 46 der Heizdrähte gegen
    Röhre sollten die entsprechenden Schlitze und Nuten die betreffende Seite des Halterungsringes 38 und des 40, 14 im einen Block mit den zugehörigen Schlitzen 15 Klemmringes 44 drückt, wie F i g. 3 zeigt. Die An-
    und Nuten 40, 16 im anderen Block fluchten, wie in Ordnung wird sodann in der zuvor beschriebenen
    F i g. 1 gezeigt ist. Dies wird dadurch erreicht, daß Weise gedreht, um an den anderen Enden der
    man die Blöcke 18, 20 so lange gegeneinander ver- Kathodenfäden 12 ebenfalls Kugelköpfe 48 (F i g. 1)
    dreht, bis die Schlitze und Nuten40, 14 im einen zu bilden, wie Fig. 3 zeigt. Bei der so hergestellten Block mit den Schlitzen und Nuten 40, 16 im an- 20 Anordnung halten die Federn 32, 34 die Heizdrähte
    deren Block fluchten. Sodann werden die Heizdrähte 12 bei sämtlichen in Frage kommenden Temperaturen
    12 durch die miteinander fluchtenden Schlitze in den unter Spannung
    Halterungsringen 38 und in den beiden Blöcken ein- Um den Einbau der Anordnung in die fertige Röhre gezogen, bis sie an einen ringförmigen Anschlag 90, zu erleichtern, wird der Schweißring 62 z. B. durch der um den unteren Block 20 gelegt ist, anstoßen. 25 Hartlöten am oberen Teil des Blockes 18 und in ent-Die beiden Blöcke werden sodann gegen die Kraft sprechender Weise der Schweißring 63 am unteren der Federanordnung32, 34 mittels zweier Spann- Teil des Blockes 20 befestigt (s. Fig. 1). Die drei futter 86 und 88 gegeneinandergedrückt, bis der Ab- Teile der Anordnung mit der Anode und den Kolbenstand 50 auf 0,38 mm verringert ist. Der Anschlag 90 teilen 60, 54, 51, 52, 56, 58, 66 und 64 werden z. B. ist mittels einer Muffe 92 und einer Feststellschraube 30 durch Hartlöten zu einer rohrförmigen Anordnung 94 vertikal verstellbar. Anfänglich befindet sich der vereinigt, die auf die Kathodenanordnung nach unten Anschlag90 ungefähr 3,2mm unterhalb der Schlitze aufgeschoben werden kann (s. Fig. 1), bis die des benachbarten Halterungsringes 38. Die Heiz- Flansche am Schweißring 62 und am metallischen drähte 12 sind so lang, beispielsweise 38 mm, daß Kolbenteil 60 aufeinandersitzen. Die genannten KoI-ihre oberen Enden um eine Strecke von ungefähr 35 benteile sind so bemessen, daß dann das untere Ende 3,2 mm über die Schlitze im oberen Halterungsring des metallischen Kolbenteiles 64 bündig mit einem 38 vorstehen, wenn sie mit ihren unteren Enden (ge- Flansch am Schweißring 63 abschließt. Die beiden sehen in F i g. 3) am Anschlag 90 anliegen. Die An- aneinanderstoßenden Flansche am Schweißring 62 Ordnung wird sodann in eine Glocke 96, beispiels- und am Kolbenteil 64 werden dann z. B. durch weise aus Glas, eingeschlossen, und ein Inertgas wie 40 Schweißen verbunden, und das untere Ende des KoI-Argon wird durch einen Rohrstutzen 98 mit einer benteils 64 (gesehen in Fig. 1) kann am Ring 63 Strömungsgeschwindigkeit von ungefähr 1,7 m3/h in z. B. durch Verschweißen befestigt werden, die Glocke eingeleitet. Sodann können die Kühlrippen 80, 82 an den Die Spannfutter 86, 88, auf denen die zusammen- Blöcken 18 bzw. 20 z. B. durch Hartlöten befestigt gebauten Teile gehaltert sind, können entweder von 45 werden. Die Anodenkühlrippen 84 können z. B. Hand oder automatisch so gedreht werden, daß durch Hartlöten entweder vor oder nach dem vollnacheinander die oberen Enden der Heizdrähte 12 ständigen Zusammenbau der Röhrenanordnung an dicht an einen elektrischen Brenner 100 heran- der Anode 10 befestigt werden. Das Innere des Rohgebracht werden. Bei einer praktisch erprobten An- renkolbens wird sodann durch den Pumpstutzen 76 Ordnung betrug der Abstand zwischen dem Brenner 50 evakuiert und anschließend z. B. durch Abquetschen 100 und einem benachbarten Heizdraht 12 ungefähr bei 78 hermetisch abgeschlossen. 0,76 mm. Es wurde ein Strom von ungefähr 30 Am- Obwohl der Zwischenraum 50 zwischen den pere verwendet, und die Blöcke 18, 20 wurden mit Blöcken 18, 20 bis in die die aktiven Heizfadenteile einer Geschwindigkeit von 3 Umdrehungen pro Mi- enthaltenden Nuten 14, 16 reicht, ist seine Abmesnute gedreht. In einem anderen Fall, in dem eine 55 sung, wie oben erwähnt, so klein, daß dadurch der mechanisierte Apparatur verwendet wurde, wurden Betrieb der Röhre nicht nennenswert beeinträchtigt die Blöcke mit einer Geschwindigkeit von 12Um- wird,
    drehungen pro Minute gedreht, wobei der Abstand
    zwischen dem Brenner 100 und dem benachbarten Patentansprüche: Heizdraht 0,13 mm betrug und ein Strom von 75 Am- 60
    pere verwendet wurde. 1. Direkt geheizte Kathode für eine Elektro-
    Beim Annähern der einzelnen Heizdrahtenden an nenröhre mit einer Anzahl von Heizdrähten, deren
    den Brenner 100 schmilzt das ganze Heizdrahtende Enden jeweils am Umfang zweier koaxialer Halte-
    und nimmt Kugelform an. Der Schmelzvorgang rungsvorrichtungen befestigt sind, welche zum
    schreitet bis in die Nähe derjenigen Stelle fort, wo 65 Spannen der Heizdrähte durch eine Federanord-
    der Draht aus dem oberen Ende des Schlitzes 40 (ge- nung auseinandergedrückt werden, dadurch
    sehen in Fig. 2) austritt. Ein Schmelzen des Heiz- gekennzeichnet, daß die Halterungsvor-
    drahtes 12 unterhalb dieser Zone wird durch die richtungen zwei verhältnismäßig dickwandige Me-
    tallblöcke (18, 20) enthalten, die zwei koaxiale Bohrungen (22, 26) aufweisen, in denen ein rohrförmiges, elektrisch und thermisch isolierendes Zentrier- und Abstandshalterteil (30) angeordnet ist, dessen eines Ende am einen Metallblock anliegt, während zwischen dem anderen Ende und dem anderen Metallblock die die Blöcke auseinanderdrückende Federanordnung (32, 34) angeordnet ist.
  2. 2. Kathode nach Anspruch 1, bei der mit jeder Halterungsvorrichtung ein Halterungsring verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsringe (38) jeweils Schlitze (40) aufweisen, die mit entsprechenden Nuten (14,16) in den Metallblöcken (18, 20) fluchten und daß jeder Heizdraht (12) durch miteinander fluchtende Schlitze und Nuten von einem Halterungsring zum anderen verläuft und mit seinen Enden (46, 48) an den Außenflächen der Halterungsringe (38) anliegt.
  3. 3. Kathode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ao
    gekennzeichnet, daß die Metallblöcke (18, 20) jeweils einen Teil des Röhrenkolbens bilden und daß der Kolben eine Ausdehnungskompensationsanordnung (58, 64, 66) enthält, die eine Relativbewegung der Teile des Röhrenkolbens in Bezug aufeinander unter der Wirkung der Feder (32, 34) bei einer thermisch bedingten Ausdehnung und Zusammenziehung der Heizdrähte ermöglicht.
  4. 4. Verfahren zum Herstellen einer Kathode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungsvorrichtungen gegeneinandergedrückt werden, daß das eine Ende der Heizdrähte (12) an der einen Halterungsvorrichtung befestigt wird, daß das andere Ende der Heizdrähte durch einen Schlitz (40) in der anderen Halterungsvorrichtung geführt wird, daß dieses andere Ende unter Bildung einer kugelförmigen Verdickung (48), die dicker ist als der Schlitz (40), abgeschmolzen wird und daß dann die Halterungsvorrichtungen wieder freigegeben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 909528/187
DER44807A 1965-12-15 1966-12-14 Direkt geheizte Kathode fuer eine Elektronenroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung Pending DE1299079B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US513957A US3419743A (en) 1965-12-15 1965-12-15 Electron tube having a tensioned cathode

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1299079B true DE1299079B (de) 1969-07-10

Family

ID=24045248

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER44807A Pending DE1299079B (de) 1965-12-15 1966-12-14 Direkt geheizte Kathode fuer eine Elektronenroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (5)

Country Link
US (1) US3419743A (de)
DE (1) DE1299079B (de)
FR (1) FR1505101A (de)
GB (1) GB1141517A (de)
NL (1) NL6617565A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2708379B1 (fr) * 1993-07-27 1995-09-01 Thomson Tubes Electroniques Cathode à enclenchement et coupure rapides du chauffage et tube électronique à grille comportant une telle cathode.

Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE839235C (de) * 1950-08-20 1952-05-19 Siemens Ag Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre
DE895476C (de) * 1943-09-24 1953-11-02 Siemens Ag Gluehkathode
US2719244A (en) * 1952-01-25 1955-09-27 Westinghouse Electric Corp Electrical discharge tube
US2726349A (en) * 1952-01-02 1955-12-06 Itt Filament support
DE1061449B (de) * 1958-07-16 1959-07-16 Iapatelholdia Patentverwertung Elektronenroehre
DE1165758B (de) * 1960-10-14 1964-03-19 Philips Nv Unmittelbar geheizte Kathode fuer eine elektrische Entladungsroehre
FR1442819A (fr) * 1964-07-31 1966-06-17 Philips Nv Bloc cathodique à chauffage direct pour tube à décharge électrique

Family Cites Families (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2385435A (en) * 1944-10-23 1945-09-25 Westinghouse Electric Corp Electron discharge device
US2542639A (en) * 1948-11-23 1951-02-20 Gen Electric Electrode structure for electric discharge devices
US2570121A (en) * 1949-05-26 1951-10-02 Rca Corp Nondeforming laminated electrode support and electron discharge device

Patent Citations (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE895476C (de) * 1943-09-24 1953-11-02 Siemens Ag Gluehkathode
DE839235C (de) * 1950-08-20 1952-05-19 Siemens Ag Elektronenroehre, insbesondere Senderoehre
US2726349A (en) * 1952-01-02 1955-12-06 Itt Filament support
US2719244A (en) * 1952-01-25 1955-09-27 Westinghouse Electric Corp Electrical discharge tube
DE1061449B (de) * 1958-07-16 1959-07-16 Iapatelholdia Patentverwertung Elektronenroehre
DE1165758B (de) * 1960-10-14 1964-03-19 Philips Nv Unmittelbar geheizte Kathode fuer eine elektrische Entladungsroehre
FR1442819A (fr) * 1964-07-31 1966-06-17 Philips Nv Bloc cathodique à chauffage direct pour tube à décharge électrique

Also Published As

Publication number Publication date
FR1505101A (fr) 1967-12-08
GB1141517A (en) 1969-01-29
NL6617565A (de) 1967-06-16
US3419743A (en) 1968-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP0061612B1 (de) Hochstromleitungssystem für Elektroöfen
DE3616330A1 (de) Kurzbogenlampe
EP0407850A1 (de) Hochdruckentladungslampe
EP0637053B1 (de) Elektronenröhre
DE3609908A1 (de) Halogengluehlampe und verfahren zu ihrer herstellung
DE69310738T2 (de) Lastumschalter
DE3110783C2 (de)
DE3226713A1 (de) Als flachspule ausgebildete induktionsheizspule zum tiegelfreien zonenschmelzen
DD156209A1 (de) Elektrische entladungslampe mit keramikentladungsrohr
DE1299079B (de) Direkt geheizte Kathode fuer eine Elektronenroehre und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE4429340A1 (de) Tiegel zum induktiven Schmelzen oder Überhitzen von Metallen, Legierungen oder anderen elektrisch leitfähigen Werkstoffen
DE2354339C3 (de) Verfahren zum Zusammenbau von Elektronenstrahlerzeugungssystemen
DE3143146A1 (de) Als flachspule ausgebildete induktionsheizspule zum tiegelfreien zonenschmelzen
DE3037223C2 (de)
DE2528032A1 (de) Elektronenkanone fuer heiz-, schmelz- und verdampfungszwecke
DE3245167C2 (de)
EP0458222B1 (de) Hochspannungsdurchführung für Korpuskularstrahlgeräte
DE3150294A1 (de) "kontakteinrichtung zum widerstandsarmen verbinden der endstuecke zweier hochstrom-supraleiter"
DE4237849C1 (de) Drahtwendel-Hohlkatode und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE19963838A1 (de) Getter-Spritzabschirmung
DE1130933B (de) Elektronenroehre hoher Leistung mit einem konzentrisch zur Roehrenachse angeordneten System mit einem keramischen Kolben und Anordnung zur Waermeableitung einer Roehre in einem Chassis
DE871040C (de) Elektronenentladungsvorrichtung
DE3534793C2 (de)
AT124186B (de) Halterung von Zuführungsdrähten innerhalb von Elektronenröhren.
DE1294561B (de) Hochleistungsmagnetronroehre fuer sehr hohe Frequenzen