DE1299042B - Fernbedienbare Klangregelung - Google Patents
Fernbedienbare KlangregelungInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
- H03G5/00—Tone control or bandwidth control in amplifiers
- H03G5/02—Manually-operated control
- H03G5/04—Manually-operated control in untuned amplifiers
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-
- H—ELECTRICITY
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- H03G1/02—Remote control of amplification, tone or bandwidth
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- Control Of Amplification And Gain Control (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft eine fernbedienbare Klangregelung mit einer langen Leitung dünnen Querschnittes durch eine, in einem Fernbedienungsteil veränderbare Gleichspannung.
- Um bei derartigen Regelungen ohne abgeschirmte Leitungen nur durch eine veränderbare Gleichspannung, z. B. mit Hilfe eines Potentiometers, in einem Fernbedienungsteil eine Klangeinstellung zu ermöglichen, ist es bekannt, durch eine Stromänderung veränderbare Widerstände zu verwenden, die in den Tonkanal eingeschaltet sind oder die Betriebsspannung einer Stufe des Tonkanals zu verändern. Diese Schaltungen sind jedoch entweder sehr aufwendig und störanfällig oder sie neigen zu starken Verzerrungen, insbesondere bei einer Regelung mit größeren niederfrequenten Spannungen.
- Diese Nachteile lassen sich vermeiden, wenn gemäß der Erfindung in den Tonkanal ein Bandpaßfilter eingeschaltet ist, das den zu regelnden Tonbereich unterdrückt, der unterdrückte Frequenzbereich insbesondere über ein weiteres Filter vom Eingang des Bandpaßfilters an die Basiselektrode einer Transistorstufe angekoppelt ist, der Ausgang der Transistorstufe an den Ausgang des Bandpaßfilters angekoppelt ist und daß die Transistorstufe einen Emitterwiderstand für eine starke Stromgegenkoppelung aufweist, dem über einen Koppelkondensator eine Diode parallel geschaltet ist, die durch die veränderbare Gleichspannung des Fernbedienungsreglers vom Sperr- in den Durchlaßbereich steuerbar ist.
- Die hierbei am Emitterwiderstand anfallenden niederfrequenten Spannungen sind derart klein, daß durch die Diode als veränderbarer Widerstand keine störenden Verzerrungen entstehen können. Die Schaltungsanordnung kann sowohl zur Höhen- als auch zur Tiefenregelung verwendet werden. Es können auch zwei derartige Stufen zur getrennten Höhen-und Tiefenregelung vorgesehen sein oder diese Stufen durch einen Regler entgegengesetzt gesteuert werden. Wird nun eine Tiefenregelung in dieser Art vorgesehen, kann durch eine gleichzeitige oder nachfolgende Begrenzung der hohen Töne mit der gleichen veränderbaren Gleichspannung der Klangeindruck in noch größerem Maße geändert werden. Werden für eine derartige Höhenabsenkung nur die sehr hohen Frequenzen begrenzt, machen sich Verzerrungen nicht mehr störend bemerkbar, da diese über dem Hörbereich liegen.
- Die Erfindung wird an Hand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- F i g.1 zeigt ein Prinzipschaltbild der Erfindung und F i g. 2 ein Ausführungs- und Dimensionierungsbeispiel.
- Der niederfrequente Eingang 1 ist an einen Bandpaß 2 und ein Filter 3 angeschlossen. Das Eingangssignal gelangt über den Bandpaß 2 an den Ausgang 4 und über das Filter 3 an die Basis einer Transistorstufe 5 in Emitterschaltung mit einem großen Emitterwiderstand 6 sowie vom Ausgang dieser Stufe 5 über einen Kondensator 7 an den Ausgang 4. Der Bandpaß 2 unterdrückt die hohen oder tiefen Töne, während das Filter 3 das unterdrückte Frequenzband zur Transistorstufe 5 durchläßt. Durch den großen Emitterwiderstand 6 entsteht eine so große Stromgegenkopplung, daß am Ausgang 4 im wesentlichen nur das Signal anliegt, welches über den Bandpaß 2 gelangt. Parallel zum .Emitterwiderstand 6 ist über einen Koppelkondensator 8 eine Diodenstufe 9 geschaltet, an zier eine Gleichspannung über einen . Widerstand 10 angeschlossen ist, die sich durch die Einstellung eines Potentiometers 11 verändern läßt, das im Fernbedienungsteil 12 vorgesehen ist: Durch die Veränderung der Gleichspannung wird die Diodenstufe 9 in den Durchlaßbereich gesteuert und legt somit den Kondensator 8 parallel zum Emitterwiderstand 6. Hierdurch wird die Gegenkopplung für das unterdrückte Frequenzband aufgehoben und die= ses verstärkt über den Kondensator 7 dem Ausgang 4 zugeführt.
- Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß F i g. 2 wird dem Bandpaß 2 über einen Kopplungskondensator 20 und ein Höhenkorrekturghed 21 das Eingangs-Signal zugeführt. über die Reihenschaltung eines RC-Gliedes 22 mit großem Widerstand 23 gelangen an die Basis des Transistors 24 die tiefen Töne, während die hohen Töne durch einen Siebkondensator 25 gegen Masse abgeleitet werden. Die Betriebsspannung für die Basis ist einem Basisspannungsteiler 26 entnommen. Die parallel zum Emitterwiderstand 6 liegende Reihenschaltung aus einem Kondensator 8 und einer mit der Tatode an Masse geschalteten Diode 9 ist unwirksam, da die Diode einen verhältnismäßig großen Widerstand darstellt. Gelangt jedoch durch Vergrößerung des Potentiometerwiderstandes 11 im Fernbedienungsteil 12 über die Widerstände 27, 28, 29 eine größere positive Spannung an die Diode 9, so wird diese immer weiter in den Durchlaßbereich gesteuert und schaltet so den Kondensator 8 immer stärker parallel zum Emitterwiderstand 6, wodurch sich die Stromgegenkopplung für die tiefen Töne laufend verringert und am Ausgang 4 in immer stärkerem Maße auch die tiefen Töne anliegen, die am Arbeitswiderstand 30 der Transistorstufe entstehen und über den Kondensator 7 zum Ausgang 4 gelangen.
- Am Ausgang 4 kann ein Widerstand 31 für die Ausgangsspannung liegen, an dem der Eingang 32 der nächsten Stufe angeschlossen ist. Durch die Veränderung des Spannungsabfalles an diesem Widerstand mit Hilfe eines nach Masse führenden tinstellwiderstandes 34 ist die Lautstärke regelbar.
- Will man bei oder nach dem Anheben der tiefen Töne eine Verringerung der hohen Töne mit dem Klangregler 11 bewirken, können die hohen Frequenzen über einen Kondensator 35 und eine Diode 36 begrenzt werden, die durch die gleiche veränderbare Gleichspannung in den Durchlaßbereich gesteuert wird. Sie ist hierzu über einen Widerstand 37 mit der Steuerstrecke für die Diode 9 verbunden. Hierbei kann durch Wahl der Diode, eine besondere Vorspannung oder durch Spannungsteilung 33; 37 der Einsatz der Begrenzung unabhängig von der Wirkungsweise der Diode 9 gewählt sein.
- Da über die Leitung 38 zur Fernbedienung nur ein geringer Strom fließt und der Widerstand zur Gleichspannungsquelle 39 groß ist, spielt der Querschnitt und die Länge der Leitung keine wesentliche Rolle. Eventuell einstreuende Störgeräusche können durch einfache RC-Siebglieder 28,40 leicht unschädlich gemacht werden, ohne daß eine Abschirmung des Kabels erforderlich wird. Hierbei können dünne Kabel, insbesondere Flachkabel verwendet werden, die leicht z. B. unter einem Teppich verlegbar sind, und es wird für die Klangregelung lediglich ein Leiter erforder- ]ich, wobei für die Rückleitung der Leiter einer anderen Regelung wie z. B. ein gemeinsamer Masseleiter verwendet werden kann.
Claims (6)
- Patentansprüche: 1. Fernbedienbare Klangregelung mit einer langen Leitung dünnen Querschnittes durch eine, in einem Fernbedienungsteil veränderbare Gleichspannung, dadurch gekennzeichnet, daß in den Tonkanal ein Bandpaßfilter (2) eingeschaltet ist, das den zu regelnden Tonbereich unterdrückt, der unterdrückte Frequenzbereich, insbesondere über ein weiteres Filter (3) vom Eingang des Bandpaßfilters an die Basiselektrode einer Transistorstufe (5) angekoppelt ist, der Ausgang der Transistorstufe (5) an den Ausgang des Bandpaßfilters (2) angekoppelt ist, und daß die Transistorstufe (5) einen Emitterwiderstand (6) für eine starke Stromgegenkopplung aufweist, dem über einen Kopplungskondensator (8) eine Diode (9) parallel geschaltet ist, die durch die veränderbare Gleichspannung des Fernbedienungsreglers (11) vom Sperr- in den Durchlaßbereich steuerbar ist.
- 2. Klangregelung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandpaßfilter (2) und/ oder die weiteren Filter (3) als RC-Filter (2; 22; 23; 25) ausgebildet sind.
- 3. Klangregelung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Bandpaßfilter (2) die tiefen Töne unterdrückt, die über einen hochohmigen Widerstand (23) der Basis der Transistorstufe (5) zugeführt sind, die über einen Kondensator (25) zur Absiebung der höheren Töne an Masse liegt.
- 4. Klangregelung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß neben der Regelung für die tiefen Töne mit der veränderbaren Gleichspannung durch den Fernbedienungsregler (11) bei und/oder nach dem Anheben der tiefen Töne ein Absenken der hohen Töne erfolgt.
- 5. Klangregelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß neben der parallel zum Emitterwiderstand (6) geschalteten Diode (9) eine zweite Diode (36) durch die veränderbare Gleichspannung in gleicher Weise vom Sperrbereich in den Durchlaßbereich steuerbar ist und dieser Diode (36) zur Begrenzung die hohen Töne aus dem Tonkanal zugeführt sind.
- 6. Klangregelung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Diode (36) insbesondere über einen Spannungsteiler (33, 37) derart durch die veränderbare Gleichspannung vorgespannt ist, daß sie erst nach der ersten Diode (9) in den Durchlaßbereich steuerbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681762187 DE1299042B (de) | 1968-04-26 | 1968-04-26 | Fernbedienbare Klangregelung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681762187 DE1299042B (de) | 1968-04-26 | 1968-04-26 | Fernbedienbare Klangregelung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1299042B true DE1299042B (de) | 1969-07-10 |
Family
ID=5696908
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681762187 Pending DE1299042B (de) | 1968-04-26 | 1968-04-26 | Fernbedienbare Klangregelung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1299042B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2625922A1 (de) * | 1976-06-10 | 1977-12-22 | Werner Pinternagel | Wiedergabe-verstaerker fuer tontraeger |
-
1968
- 1968-04-26 DE DE19681762187 patent/DE1299042B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2625922A1 (de) * | 1976-06-10 | 1977-12-22 | Werner Pinternagel | Wiedergabe-verstaerker fuer tontraeger |
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