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DE1298910B - Kugelschreiber mit einer Minenumschaltmechanik - Google Patents

Kugelschreiber mit einer Minenumschaltmechanik

Info

Publication number
DE1298910B
DE1298910B DEB93432A DEB0093432A DE1298910B DE 1298910 B DE1298910 B DE 1298910B DE B93432 A DEB93432 A DE B93432A DE B0093432 A DEB0093432 A DE B0093432A DE 1298910 B DE1298910 B DE 1298910B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ballpoint pen
support piston
mine
cam disk
refill
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB93432A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BOOST WERNER
Original Assignee
BOOST WERNER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BOOST WERNER filed Critical BOOST WERNER
Priority to DEB93432A priority Critical patent/DE1298910B/de
Publication of DE1298910B publication Critical patent/DE1298910B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43KIMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
    • B43K24/00Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units
    • B43K24/02Mechanisms for selecting, projecting, retracting or locking writing units for locking a single writing unit in only fully projected or retracted positions

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Die Erfindung geht aus von einem bekannten Kugelschreiber, mit einer Minenumschaltmechanik, welche aus einem auf das Minenende aufgeschobenen Stützkolben und einem im hinteren Kugelschreibergehäuse exzentrisch drehbar gelagerten und mit dem Stützkolben zusammenwirkenden Minenvorschubteil besteht.
  • Es sind bei Kugelschreibern verschiedene Minenumschalteinrichtungen bekanntgeworden. über einen in einem Längsschlitz der Mantelhülse geführten Schieber oder über einen durch einen Schlitz nach außen ragenden Kipphebel oder über einen Dreh-oder Druckknopf wird stets die Mine längsverschoben und durch eine Riegeleinrichtung dann in der Schreibstellung festgestellt, während die Rückholung der Mine zumeist durch eine vorzuspannende Rückholfeder nach Lösung der Verriegelung geschieht. Die Festriegelung der Mine geschieht dabei entweder durch direkte Verriegelung der Mine oder des die Mine abstützenden Stützkolbens oder der abstützenden Handhabe. Wird im einen Fall mittels einer Handhabe ein Riegelkörper quer hinter das rückwärtige Minenende geschoben um die Mine in ihrer Schreibstellung zu blockieren, und verriegelt in einem anderen Falle ein Rollkörper oder Riegelstift, die durch eine Kurvennut zwangsgeführt sind, den die Mine haltenden Stützkolben mit der Mantelhülse des Kugelschreibers, und federn in einem weiteren Falle elastische Riegelkörper hinter einen Bund des Handhabenknopfes, so wird in noch einem anderen Falle ein die Schreibmine direkt oder indirekt abstützender Schieber durch ein Rastersystem festgesetzt.
  • In der deutschen Patentschrift 1009 969 ist ein Kugelschreiber beschrieben, bei dem im hinteren Teil seiner Mantelhülse durch eine axial angeordnete Bohrung hindurch ein Schraubenbolzen den Kugelschreiberkopf mit einer, eine Achsbohrung und einen vertikal und axial ausgedehnten Schlitz enthaltenden, besonderen Lagerhülse starr verbindet, wobei in der Achsbohrung ein Querstift als Achse für einen Winkelhebel sitzt. Der Steuerarm dieses Winkelhebels ist durch einen vertikal ausgedehnten und die Mantelhülse des Kugelschreibers und dessen Klipp durchbrechenden Schlitz nach außen geführt, während der andere Kipphebelarm im Sinne der Vorschiebung der Mine zur Schreibstellung auf einen die Mine zentrierenden Stützkolben verschiebend einwirken kann und dabei eine Rückholfeder vorspannt.
  • Diese bekannten Lösungen funktionieren zwar zumeist zufriedenstellend, doch sind sie oft aus vielen komplizierten Teilen zusammengestellt, die schwierig und damit teuer herzustellen oder zu montieren sind. Ihr Aufbau und ihre Wirkungsweise bedingen vielfach eine relativ große Abnutzung, womit sich die Lebensdauer der Mechanik des Schreibgerätes vermindert. Manche dieser bekannten Kugelschreibersysteme geben beim Umschaltvorgang ein lautes Klickgeräusch ab, das manchmal als störend empfunden wird. Einige mit Rollkörperverriegelung arbeitende Kugelschreibertypen zeigen, ohne daß ein Schaden vorläge, in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Kugelschreibers im Raum, Störungen der Umschaltfunktion, was eine Folge der Form der den Riegelkörper führenden Kurvennut und der Schwerkrafteinwirkung auf den Riegelkörper ist. Bei dem in der genannten Patentschrift beschriebenen Typ eines Kugelschreibers ermöglicht der ausgedehnte und die Mantelhülse ganz durchbrechende Schlitz eventuell Fremdkörpern, wie Staub- und Faserteilchen, in das Innere der Mantelhülse einzudringen und sich anzusammeln, was nicht nur beim Minenwechsel für den Benutzer unangenehm sein kann, sondern auch zu Störungen der Schreibgerätefunktion beiträgt. Da bei dieser Lösung auch mit jeder Umschaltung der Mine die Rückholfeder gespannt werden muß, gleiten die sich berührenden Teile des Kipphebels und des Stützkolbens stets unter erhöhtem Andruck aufeinander, was naturgemäß ihren Verschleiß erhöhen und ihre Lebensdauer verkürzen muß.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Kugelschreiber mit möglichst geschlossener Oberfläche zu schaffen, dessen Minenumschaltung geräuscharm vor sich geht, der aus möglichst wenigen Teilen zusammengestellt werden kann, dessen Teile in ihrer Summe billiger herzustellen oder zu montieren sind und einfache Form haben und dessen Minenumschaltung in jeder beliebigen Lage des Schreibgerätes im Raum störungsfrei funktioniert. Weiterhin ist es Ziel dieser Erfindung, das elastische Rückstellmittel zur Rückholung der Mine aus ihrer Schreibstellung entbehrlich zu machen.
  • Mit dem erfindungsgemäßen Kugelschreiber wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß im Kugelschreiberkopf eine Nockenscheibe angeordnet ist, deren drehfeste Achse nach außen geführt und dort zu einer Handhabe in Form eines Bügels ausgebildet ist, bei dessen Schwenkung zwei am Nockenscheibenrand über etwa 180° ungeformte Wulste einen die Schreibmine klemmend haltenden Stützkolben, zusammenwirkend mit zwei daran ungeformten Klauen, heben bzw. senken und wobei die Mine in ihrer Schreibstellung gegen ihr rückwärtiges Ende über den Stützkolbenboden durch die Nockenscheibe abgestützt wird.
  • Die Zeichnung (F i g. 1) zeigt in vereinfachter Darstellung einen Längsschnitt durch die wesentlichen Teile eines erfindungsgemäßen Kugelschreibers und F i g. 2 zeigt den Stützkolben und die Nockenscheibe in einer zur F i g. 1 gedrehten Stellung.
  • Im Kugelschreiberkopf 1 ist eine zur Längsachse des Kugelschreibers rechtwinklige Achse 2 drehbar gelagert. Die Achse 2 ist fest verbunden mit der Nockenscheibe 3 und dem Bügel 4. In herkömmlicher Weise ist der Kugelschreiberkopf 1 durch ein Gewinde mit der Kugelschreiberhülse 5 verbunden. Von seinem unteren Ende bis zum Absatz 6 ist der Kugelschreiberkopf 1 geschlitzt. Ein Stützkolben 7 ist mit Klemmsitz mittels seiner zentrischen Bohrung auf das rückwärtige Ende der Mine 8 aufgeschoben. Dieser Stützkolben 7 zentriert auch die Mine und er ist zu Gleitbewegungen in der Längsbohrung des Kugelschreiberkopfes 1 fähig; er wird dabei durch die Innenwandung der Bohrung geführt. Beginnend etwa an der der Achse 2 zunächstliegenden Randstelle 9 und endend etwa an der der Achse am weitesten entfernt liegenden Randstelle 10, umläuft den Rand der Nockenscheibe 3 ein Wulstpaar 11 auf etwa 180° Länge. Dieses Wulstpaar 11 wird umfaßt durch zwei am Stützkolben 7 ungeformte Klauen 12. Ein Klipp 13 ist mittels seines Ringes 14 in bekannter Weise zwischen Kugelschreiberkopf 1 und Kugelschreiberhülse 5 festgeklemmt. Der Klippring 14 besitzt zwei Kerben 15, die die Achse 2 aufnehmen und damit die Stellung der Klippfeder 13 zum Bügel 4 fixieren. In F i g. 1 ist die Nockenscheibe 3 in eine Stellung gedreht, in der der Stützkolben 7 in die zur Achse 2 entfernteste Stellung gezwungen ist, die der Schreibstellung der Mine 8 entspricht und worin die Mine durch die Nockenscheibe 3 über den Boden des Stützkolbens 7 abgestützt ist. Wird nun der Bügel 4 um etwa 180° über den Kugelschreiberkopf 1 verschwenkt, dann gleitet das Wulstpaar 11 unter den Klauen 12 hindurch und hebt dabei entsprechend der Verkürzung des Abstandes des Wulstpaares 11 von der Achse 2 während der Drehung der Nockenscheibe 3 den Stützkolben 7 und die von ihm gehaltene Mine 8 bis in deren Ruhestellung an.
  • Der erfindungsgemäße Kugelschreiber weist keine offenen Schlitze in seinem Hülsenmantel auf, so daß Fremdkörper während des Gebrauchs oder des Tragens in offener Tasche nicht eindringen können. Seine Minenumschaltung geschieht leise und die Umschaltungsmechanik arbeitet in jeder beliebigen Lage des Kugelschreibers im Raum ohne Störungen. Er ist aus relativ wenigen und einfachen Teilen zusammenzustellen und damit billig zu fertigen und zu montieren. Darüber hinaus ist der technische Fortschritt aber auch und vor allem in dem Entbehrlichmachen einer Rückholfeder zu sehen, denn das bedeutet a) der Einsparung der Rückholfeder, b) Einsparung des Handarbeitsganges »Federmontage«, c) Einsparung des vorbereitenden Handarbeitsganges der Vereinzelung der sich in der Vorratsmenge meist zu Trauben ineinander verklemmenden Rückholfedern, d) Ermöglichung maschineller Montage aller Kugelschreiberteile, was bisher durch die notwendige Handvereinzelung der Rückholfedern behindert wurde, e) Einsparung des Arbeitsganges zur Herstellung des Bundes am Minenschaft für den Rückholfederangriff, f) Materialeinsparung bei der Herstellung der Minen, weil die bisher benötigten Bunde am Minenschaft durch Stauchung des Minenrohres hergestellt werden, so daß künftig kürzere Minenrohre zur Herstellung gleichlanger Minen verwendet werden können, g) Gewichtsersparnis durch Fortfall des Bundes am Minenschaft, was Ersparnis von Kosten bei Bezug des Minenmaterials und bei Versand der Minen bedeutet, h) nach Fortfall der Rückholfeder und des Bundes am Minenschaft können ohne Verdickung der Mantelhülse des Kugelschreibers Schreibminen mit größerem Querschnitt und damit größerem Fassungsvermögen für Schreibflüssigkeit verwendet werden mit dem weiteren, für den Benutzer günstigen Vorzug einer Verminderung der Zahl der Minenwechsel (Arbeitsersparnis) und der Zahl der Störungen von Schreibsituationen durch das Leerschreiben der Mine. Ferner sei hervorgehoben, daß der technische Fortschritt mit dem erfindungsgemäßen Kugelschreiber sich bezüglich der aufgeführten Punkte b), e), f) und g) bei jedem Minenkauf oder Minenwechsel erneut als arbeit- und kostensparend auswirkt.

Claims (3)

  1. Patentansprüche: 1. Kugelschreiber mit einer Minenumschalmechanik, welche aus einem auf das Minenende aufgeschoben Stützkolben und einem im hinteren Kugelschreibergehäuse exzentrisch drehbar gelagerten und mit dem Stützkolben zusammenwirkenden Minenvorschubteil besteht, d a d u r c h gekennzeichnet, daß das Minenvorschubteil eine Nockenscheibe (3) ist, deren drehfeste Achse nach außen geführt und dort zu einer Handhabe ausgebildet ist, bei deren Schwenkung zwei am Nockenscheibenrand über etwa 180° ungeformte Wülste (11) den die Schreibmine klemmend haltenden Stützkolben (7) über zwei daran ausgeformte Klauen (12) heben bzw. senken und wobei die Mine in ihrer Schreibstellung gegen ihr rückwärtiges Ende über den Stützkolbenboden durch die Nockenscheibe (3) abgestützt wird.
  2. 2. Kugelschreiber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung störender Außenöffnungen am Kugelschreiber die Handhabe zur Drehung der Nockenscheibe (3) als Bügel (4) ausgebildet ist.
  3. 3. Kugelschreiber nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Achse (2) der Nockenscheibe (3) durch zwei Kerben (15) des Klippringes (14) geführt ist zwecks Fixierung der Stellung der Klippfeder zu der des Bügels (4).
DEB93432A 1964-10-29 1964-10-29 Kugelschreiber mit einer Minenumschaltmechanik Pending DE1298910B (de)

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Publications (1)

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DE1298910B true DE1298910B (de) 1969-07-03

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ID=6986966

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DE (1) DE1298910B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0210537A3 (de) * 1985-08-01 1987-10-14 Berendsohn AG Vorrichtung zur Betätigung eines Teiles eines Werkzeuges od. dgl.
US4917519A (en) * 1985-06-21 1990-04-17 The Gillette Company Writing instruments with rotatable wheel actuator
US6536973B2 (en) 2001-07-10 2003-03-25 Bic Corporation Writing instrument

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1009969B (de) * 1956-02-17 1957-06-06 Montblanc Simplo Gmbh Schreibgeraet mit laengs verschiebbarem Schreibspitzentraeger

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