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DE1298879B - Automatische Belichtungsregeleinrichtung fuer Kameras - Google Patents

Automatische Belichtungsregeleinrichtung fuer Kameras

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Publication number
DE1298879B
DE1298879B DEB94903A DEB0094903A DE1298879B DE 1298879 B DE1298879 B DE 1298879B DE B94903 A DEB94903 A DE B94903A DE B0094903 A DEB0094903 A DE B0094903A DE 1298879 B DE1298879 B DE 1298879B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
control device
diaphragm
exposure control
light
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB94903A
Other languages
English (en)
Inventor
Bertram Jun Wilhelm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bertram Fab Ernst & Wilhelm
Original Assignee
Bertram Fab Ernst & Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bertram Fab Ernst & Wilhelm filed Critical Bertram Fab Ernst & Wilhelm
Priority to DEB94903A priority Critical patent/DE1298879B/de
Publication of DE1298879B publication Critical patent/DE1298879B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B7/00Control of exposure by setting shutters, diaphragms or filters, separately or conjointly
    • G03B7/08Control effected solely on the basis of the response, to the intensity of the light received by the camera, of a built-in light-sensitive device
    • G03B7/081Analogue circuits
    • G03B7/085Analogue circuits for control of aperture

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Belichtungsregeleinrichtung für Kameras, insbesondere Laufbildkameras, mit einem lichtempfindlichen elektronischen Meßgeber, welcher von durch ein Meßobjektiv und eine Meßblende hindurchtretendem Licht steuerbar ist, und einer elektromagnetischen Umsetzeinheit; welche mit einem um eine Achse drehbaren Doppelblendenflügel gekoppelt ist, dessen einer Flügel zusammen mit einer ortsfesten Blendenmaske eine Aufnahmeobjektivblende der Kamera und dessen anderer Flügel zusammen mit einer weiteren ortsfesten Blendenmaske die Meßblende bildet und welche den vom Meßgeber gesteuerten Strom in eine der Filmempfindlichkeit bei der herrschenden Helligkeit entsprechende Stellung der Aufnahmeobjektivblende umsetzt und gleichzeitig die Stellung der Meßblende regelt, wobei die Umsetzeinheit gegen die Kraft einer mit ihr gekoppelten Feder die Aufnahmeobjektivblende und die Meßblende je nach Lichteinfall mehr oder weniger schließt.
  • Es ist eine automatische Belichtungsregeleinrichtung der eingangs erläuterten Art bekannt, bei welcher ein lichtempfindlicher Meßgeber, beispielsweise ein Photowiderstand, von Licht beaufschlagt wird, welches nicht durch das Aufnahmeobjektiv in die Kamera eindringt, sondern durch ein eigenes Meß-.objektiv und eine im Bereich des Meßobjektivs angeordnete regelbare Meßblende. Durch das auf den lichtempfindlichen Meßgeber auffallende Licht wird ein von dem Meßgeber zu der elektromagnetischen Umsetzeinheit hinfließender elektrischer Strom verändert. Die als Drehspulinstrument ausgebildete elektromagnetische Umsetzeinheit wird dadurch um einen bestimmten Betrag verdreht und verschwenkt dabei einen Doppelblendenfiügel, dessen einer Flügel mit einer ortsfest im Bereich des Meßobjektivs angeordneten Blendenmaske zusammen die Meßblende bildet und dessen anderer Flügel mit einer ortsfest im Bereich des Aufnahmeobjektivs der Kamera angeordneten Blendenmaske die Aufnahmeobjektiv blende bildet. Durch das auf den lichtempfindlichen Meßgeber fallende Licht wird somit sowohl die öffnung der Aufnahmeobjektivblende als auch die öffnung der Meßblende selbsttätig geregelt. Dabei ist die von dem Strom des lichtempfindlichen Meßgebers beaufschlagte elektromagnetische Umsetzeinheit so ausgebildet und geeicht, daß die selbsttätige Regelung der Öffnung der Aufnahmeobjektivblende der Filmempfindlichkeit bei der jeweils herrschenden Helligkeit entspricht.
  • Bei der bisher bekannten, vorstehend geschilderten automatischen Belichtungsregeleinrichtung sind alle Bestandteile jeweils für sich in der- Kamera angebracht. Es ist daher bei der Herstellung der Kamera erforderlich, alle genannten Einzelteile nacheinander einzuführen, jeweils für sich zu befestigen und dann exakt gegeneinander auszurichten. Die hierbei erforderlichen Montage- und Justierungsarbeiten sind sehr aufwendig, zeitraubend und müssen mit hoher Präzision durchgeführt werden. Während des Einbaus der einzelnen Teile der bekannten Belichtungsregeleinrichtung in die Kamera können an der Kamera keine weiteren Arbeiten vorgenommen werden. Die Herstellung der Kamera nimmt daher eine lange Zeitdauer in Anspruch, was insbesondere für die Massenfertigung auf Fließbändern von großem Nachteil ist. Bei einer Wartung oder Reparatur müssen die einzelnen Teile der bekannten Belichtungsregeleinrichtung jeweils für sich aus der Kamera ausgebaut werden und müssen dann beim Einbau nach der Überholung wieder mit großen Aufwand präzise gegeneinander ausgerichtet werden. Alle diese Arbeiten sind nur von geschulten Fachkräften durchführbar. Insgesamt gesehen, ist daher die bekannte automatische Belichtungsregeleinrichtung in der Herstellung, in der Wartung und im Betrieb unwirtschaftlich und unpraktisch, und wegen der Vielzahl von einzelnen in der Kamera anzubringenden und auszurichtenden Teile auch störanfällig.
  • Es sind auch Belichtungsmeßgeräte bekannt, welche in eine Kamera eingesetzt bzw. an eine Kamera angesetzt sind. In jeden der Belichtungsmesser ist ein Drehspulinstrument mit einem Zeiger eingebaut. Das Drehspulinstrument erhält seinen Strom von einer ebenfalls im Belichtungsmesser eingebauten lichtempfindlichen Zelle. Bei den bekannten Einrichtungen ist in den Belichtungsmesser jeweils noch ein drehbarer Nachführzeiger eingebaut, welcher über Zwischenglieder mit Blendenverstellorganen der Kamera gekoppelt ist. Bei einer Einrichtung ist vor dem Lichteinfallfenster des Belichtungsmessers eine drehbare Klappe vorgesehen, mittels welcher die Menge des einfallendes Lichtes geregelt werden kann. Diese Klappe ist über einen Zwischenmechanismus mit Blendenverstellorganen einer Kamera gekoppelt. Alle diese bekannten Einrichtungen dienen dazu, eine lichtwirkgerechte Blendeneinstellung von Hand zu erleichtern. Bei diesen bekannten Einrichtungen wird die Blende nicht automatisch von einem Lichtmeßgerät aus gesteuert, sondern die Blende muß von Hand so lange verstellt werden, bis der Nachführzeiger mit dem Zeiger des Belichtungsmesser fluchtet oder bis der Zeiger des Belichtungsmessers mit einer im Sichtfenster des Belichtungsmessers angeordneten Marke übereinstimmt. Diese bekannten Einrichtungen gehören alle nicht zur Gattung des Erfindungsgegenstandes.
  • Bei einer der vorstehend genannten bekannten Einrichtungen ist ein von einem eigenen Gehäuse umschlossener Belichtungsmesser vorgesehen, welcher in einen entsprechenden Schacht in eine Kamera einsetzbar ist. Mittels eines in der Kamera angeordneten Kopplungsgliedes ist nach dem Einsetzen des Belichtungsmessers in die Kamera der Nachführzeiger des Belichtungsmessers mit einem Zwischenmechanismus, welcher aus einer Anzahl von in der Kamera gelagerten Zahnrädern besteht und welcher die Verbindung zu einem Blendenverstellring herstellt, koppelbar. Der Belichtungsmesser ist somit von dem aus Zahnrädern gebildeten Zwischenmechanismus und von dem aus dem Blendenverstellring und weiteren Verstellringen gebildeten Verstellgetriebe getrennt und bildet mit diesen Teilen keine von einem gemeinsamen Gehäuse umschlossene, als Ganzes ein-und ausbaubare Einheit. Bei dieser bekannten Einrichtung müssen die Zahnräder des Zwischenmechanismus und muß das aus den Verstellringen gebildete Getriebe jeweils für sich in den Kameras eingebaut und einjustiert werden. Dies ist nur durch kochqualifizierte Fachkräfte in großem Arbeits- und Zeitaufwand möglcih. Eine wirtschaftliche Herstellung ist dabei ausgeschlossen. Die bekannte Einrichtung ist zudem infolge der vielen Bauteile, die mit hoher Präzision ineinandergreifen müssen, sehr störanfällig. Das Drehspulinstrument des Belichtungsmessers ist mit den Blendenverstellorganen nicht gekoppelt, sondenn dient nur einer optischen Anzeige für die herrschende Helligkeit. Eine automatische Blendenregelung ist ausgeschlossen. Eine weitere Diskussion erscheint nicht sachdienlich.
  • Eine andere der vorstehend genannten Belichtungsmeßeinrichtungen ist in einem Gehäuse untergebracht, das auf einen Verstellring eines Kameraobjektivs von außen aufschraubbar ist. Auch hier dient der Belichtungsmesser nur als Anzeigegerät. Das Drehspulinstrument des Belichtungsmessers ist nicht mechanisch mit Blendenverstellorganen gekoppelt. Eine automatische Blendenregelung ist ausgeschlossen. Auch hier ist der eigentliche Blendenverstellmechanismus unabhängig vom Belichtungsmeßgerät und muß von Hand verstellt werden. Das Belichtungsmeßgerät ist zwar in einem Gehäuse untergebracht, doch ist das Gerät nicht als geschlossene Einheit in eine Kamera einbaubar, sondern es ist nur als Aufsatzgerät außen an einer Kamera anbaubar. Die bekannte Einrichtung kann somit nicht als Einbaueinheit innerhalb einer Kamera verwendet werden.
  • Bei einer dritten der vorstehend genannten bekannten Einrichtungen ist ein Belichtungsmesser zwar in einem Gehäuse untergebracht, welches innerhalb eines Kameragehäuses angeordnet ist, jedoch sind alle weiteren Teile der bekannten Einrichtung außerhalb des Belichtungsmessergehäuses jeweils für sich im Kameragehäuse gelagert. Eine Vielzahl von Zahnrädern, Schwenkhebeln, Kurvenscheiben, Zwischengliedern und Führungen ist nicht mit dem Belichtungsmessergehäuse verbunden, sondern muß unmittelbar im Kameragehäuse angeordnet werden. Die Anbringung und Einjustierung aller dieser Teile ist nur von hochqualifizierten Fachkräften in Präzisionsarbeit durchführbar. Für eine Massenfertigung ist die bekannte Einrichtung daher vollkommen ungeeignet. Wegen der Vielzahl von Zwischengliedern zwischen Blendenverstellring und Lichteinfallklappe ist die bekannte Einrichtung sehr empfindlich und störanfällig. Auch bei dieser bekannten Einrichtung dient der Belichtungsmesser nur als optisches Anzeigegerät. Der Belichtungsmesser ist nicht mit der Blende gekoppelt, so daß eine automatische Blendenregelung vollkommen ausgeschlossen ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine automatische Belichtungsregeleinrichtung der eingangs erläuterten Art zu schaffen, welche einfach und robust aufgebaut ist, welche eine wirtschaftliche Massenfertigung und eine einfache Wartung und Reparatur ermöglicht und welche eine genaue, zuverlässige und feinfühlige automatische Blendenregelung bei Kameras gewährleistet.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Belichtungsregeleinrichtung ein Gehäuse aufweist, in welchem zwei einander gegenüberliegende Lagerstellen für die Achsenspitzen einer an sich bekannten Drehspule sowie Halterungen für mindestens eine mit der Drehspule verbundene Spiralfeder, für einen innerhalb der Drehspule angeordneten Kernmagnet und einen die Drehspule in radialem Abstand umschließenden Rückschlußring vorgesehen sind, und in welchem Gehäuse weiter ein Lichtschacht vorgesehen ist, an dessen einem Ende das Meßobjektiv und zumindest ein Teil der Meßblende gehaltert ist und an dessen anderem Ende der lichtempfindliche Meßgeber angebracht ist, daß die Blendenmasken in Halterungen am Gehäuse angebracht sind, daß der Doppelblendenflügel in geringem Abstand über die Blendenmasken schwenkbar ist, daß die Drehspule sowohl mit der Meßblende als auch mit der Aufnahmeobjektivblende mechanisch gekoppelt ist und daß die durch das Gehäuse zu einer in sich geschlossenen Einheit zusammengefaßte Belichtungsregeleinrichtung als Ganzes in eine Kamera einsetzbar und dort relativ zum Aufnahmeobjektiv einjustierbar und festlegbar ist.
  • Mit der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung ist eine automatische Blendenregelung in Abhängigkeit von der herrschenden Helligkeit möglich, ohne daß die die Kamera bedienende Person von Hand eingreifen muß. Im Gegensatz dazu sind die bekannten Belichtungsmeßeinrichtungen nur Anzeigeeinrichtungen, deren Anzeige eine die Kamera bedienende Person von Hand in eine entsprechende Blendenstellung umsetzen muß. Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung gewährleistet somit im Gegensatz zu den bekannten Einrichtungen in jedem Zeitpunkt eine den herrschenden Aufnahmebedingungen entsprechende richtige Blendeneinstellung und ermöglicht somit, daß die Kamera in jedem Augenblick ohne zeitraubende Vorarbeit einsatzbereit ist. Abgesehen davon sind bei dem Erfindungsgegenstand alle Teile in einem Gehäuse gelagert und somit zu einer kompakten Einheit zusammengefaßt, die als Ganzes im Inneren eines Kameragehäuses angeordnet ist. Im Gegensatz dazu sind bei den bekannten Belichtungsmeßeinrichtungen entweder nur die Belichtungsmesser in einem eigenen Gehäuse in der Kamera angeordnet, und eine Vielzahl von Zwischengliedern ist außerhalb des Belichtungsmessergehäuses unmittelbar in dem Kameragehäuse angeordnet, oder die Einrichtung ist in einem Gehäuse untergebracht, welches nur auf ein Objektiv einer Kamera von außen aufsetzbar ist und somit störend nach außen vorspringt und leicht beschädigt wird. Ein kompakter, in sich geschlossener Aufbau einer Kamera, bei welcher eine Belichtungsregeleinrichtung als in sich abgeschlossene Einheit nach außen geschützt untergebracht ist, kann nur mit der erfindungsgemäßen Einrichtung, niemals jedoch mit den bekannten Belichtungsmeßeinrichtungen bewerkstelligt werden.
  • Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung bildet eine in sich geschlossene kompakte Einheit, welche für sich zusamengebaut und dann als Ganzes in eine Kamera eingebaut werden kann. Auf diese Weise ergibt sich eine sehr wirtschaftliche Herstellung der Belichtungsregeleinrichtung. Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung ermöglicht außerdem eine sehr wirtschaftliche Massenfertigung von Kameras, da der Einbau der Belichtungsregeleinrichtung als kompakte Einheit in die Kamera in sehr kurzer Zeit erfolgen kann und im Gegensatz zu den bisher bekannten Belichtungsregeleinrichtungen nicht alle Teile einzeln in die Kamera eingesetzt werden müssen. Bei der erfindungsgemäßen Belichtungsregeleinrichtung übernimmt das Gehäuse, welches alle Teile zu einer kompakten Einheit zusammenfaßt, mehrere Funktionen. Es dient einmal als Lagerung für eine Drehspule und mindestens eine mit dieser gekoppelten Spiralfeder. Es dient weiterhin als Halterung für den Kernmagnet und einen Rückschlußring. Außerdem umfaßt es einen Lichtschacht und Halterungen für den lichtempfindlichen Meßgeber, für das Meßobjektiv und für Blendenmasken der Meßblende und der Aufnahmeobjektivblende. Da alle genannten Teile in oder an dem Gehäuse angeordnet sind, ist eine exakte Ausrichtung aller dieser Teile relativ zueinander gewährleistet. Der Doppelblendenflügel ist über die Drehspule ebenfalls mit dem Gehäuse verbunden. Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung weist daher sowohl die vollständige Meßblende als auch die vollständige Aufnahmeobjektivblende auf. Die gesamte Belichtungsregeleinrichtung kann daher als Einheit in eine Kamera eingeführt und dort mit wenigen Handgriffen festgelegt und justiert werden. Eine zeitraubende Justierung der einzelnen Teile der Belichtungsregeleinrichtung innerhalb der Kamera ist nicht mehr erforderlich. Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Belichtungsregeleinrichtung kann mit Vorteil so ausgebildet sein, daß es Vorsprünge oder Ausnehmungen aufweist, welche mit Ausnehmungen oder Vorsprüngen in dem Kameragehäuse zusammenwirken und ein einfaches Einsetzen und Einjustieren der Belichtungsregeleinrichteng im Kameragehäuse ermöglichen. Beispielsweise ist es möglich, an dem Gehäuse der Belichtungsregeleinrichtung Langlöcher vorzusehen und die Belichtungsregeleinrichtung mittels durch die Langlöcher geführter Schrauben in dem Kameragehäuse in der einjustierten Lage festzuschrauben. Mit Vorteil kann das Gehäuse der Belichtungsregeleinrichtung aus Kunststoff ausgebildet sein. Hierdurch ist eine sehr wirtschaftliche und maßgenaue Herstellung, beispielsweise im Spritzgußverfahren, möglich. Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung kann bei Reparaturen als Ganzes aus der Kamera mit wenigen Handgriffen herausgenommen werden. Es ist dann möglich, eine gleichartige Belichtungsregeleinrichtung ersatzweise in die Kamera einzuführen, so daß die Kamera während der Reparatur .der ersten Belichtungsregeleinrichtung weiter einsatzfähig ist. Dies kann insbesondere bei Filmaufnahmen von großer Wichtigkeit sein. Insgesamt gesehen ist die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung einfach, kompakt und robust aufgebaut und im Betrieb zuverlässig, praktisch und wirtschaftlich und sie gewährleistet, da ihre einzelnen Teile in dem Gehäuse exakt ausgerichtet werden können, eine genaue und feinfühlige Blendenregelung.
  • Eine besonders einfache, vorteilhafte Ausbildung der Belichtungsregeleinrichtung ist dadurch gegeben, , daß der Doppelblendenflügel auf der Achse der Drehspule angebracht und mit dieser drehfest verbunden ist.
  • Mit Vorteil ist die Belichtungsregeleinrichtung auch so ausgebildet, daß in dem Lichtschacht in Einfallsrichtung des Lichts gesehen vor dem Meßgeber mindestens ein Farbfilter gehaltert ist. Der oder die Farbfilter können relativ zu dem Meßobjekt und der Meßblende und relativ zu dem lichtempfindlichen Meßgeber genau einjustiert in der Belichtungsregeleinrichtung festgelegt werden. Mittels eingebauter Farbfilter ist es möglich, die Belichtungsregeleinrichtung zur Anwendung auf Tageslicht- und Kunstlichtfilm gleichermaßen geeignet zu machen.
  • Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles in Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung der erfindungsgemäßen Blendenregeleinrichtung, welche bereits in eine Kamera eingebaut ist, F i g. 2 eine Draufsicht auf einen Doppelblendenfiügel und damit zusammenwirkende Blendenmasken der Blendenregeleinrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung, F i g. 4 eine Vorderansicht des Gehäuses der Belichtungsregeleinrichtung nach F i g. 3, F i g. 5 einen Längsschnitt durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie V-V in F i g. 4, wobei der Schnitt in der gleichen Ebene geführt ist wie in der Schnittansicht gemäß F i g. 3, F i g. 6 eine Draufsicht auf das Gehäuse nach Fig.4. F i g. 7 eine Ansicht des Gehäuses nach F i g. 4 von hinten, F i g. 8 einen Teilschnitt durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie VIII-VIII in F i g. 4, F i g. 9 einen Teilschnitt durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie IX-IX in F i g. 4, F i g. 10 einen Teilschnitt durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie X-X in F i g. 4, F i g. 11 einen Teilschnitt durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie XI-XI in F i g. 4, F i g. 12 einen Teilschnitt durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie XII-XII in F i g. 5.
  • In F i g. 1 ist eine automatische Belichtungsregeleinrichtung, welche bereits in eine Laufbildkamera eingebaut ist, schematisch dargestellt. Die Belichtungsregeleinrichtung weist einen lichtempfindlichen elektrischen Meßgeber 1 auf, der im vorliegenden Beispiel als Photowiderstand ausgebildet ist. Der Meßgeber 1 ist durch Licht steuerbar, welches durch ein Meßobjektiv 2 und eine Meßblende hindurchtritt. Die Meßblende besteht aus einer ortsfesten Blendenmaske 3 und einem Flügel 4' eines Doppelblendenflügels 4. Der Doppelblendenfiügel 4 ist auf der Achse einer Drehspule 5 angebracht. Der andere Flügel 4" des Doppelblenden$ügels 4 bildet zusammen mit einer Blendenmaske 6 eine in ihrer Öffnungsweite veränderliche Aufnahmeobjektivblende, welche im Lichtweg des durch ein Aufnahmeobjektiv 7 der Kamera auf den Film 8 fallenden Lichts liegt. Der Meßgeber 1 ist mit der Drehspule 5 über elektrische Leitungen 9 verbunden. Die Teile 1 bis 6 und 9 der automatischen Belichtungsregeleinrichtung sind alle in oder an einem gemeinsamen Gehäuse 10 gelagert. Durch das Gehäuse 10 werden alle Teile 1 bis 6 und 9 zu einer einzigen kompakten Einheit zusammengefaßt, welche als Ganzes in dem Gehäuse 11 der Kamera angeordnet und darin bezüglich des Lichtwegs des durch das Aufnahmeobjektiv 7 fallenden Lichts einjustiert ist. In Abhängigkeit von Schwankungen des durch das Meßobjektiv 2 fallenden Lichts ändert der Meßgeber 1 seinen Widerstand und steuert somit den der Drehspule 5 zufließenden Strom. Die Drehspule 5 wirkt mit einem ebenfalls im Gehäuse 10 gelagerten, in F i g. 1 aus f7bersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten Kernmagnet 29 (F i g. 3) zusammen und ändert ihre Stellung bei einer Stromänderung. Bei jeder Stellungsänderung der Drehspule wird der Doppelblendenflügel4 mitverschwenkt. Hierdurch werden die Blendenöffnungen der Aufnahmeobjektivblende (6, 4") und der Meßblende (3, 4') in Abhängigkeit vom einfallenden Licht eingestellt. In F i g. 2 ist eine Draufsicht auf den Doppelblendenflügel4 und die damit zusammenwirkenden Blendenmasken 3 und 6 dargestellt, um die Wirkungsweise und die Gestaltung der Aufnahmeobjektivblende und der Meßblende weiter zu verdeutlichen. Derartige Doppelblendenflügel und damit zusammenwirkende Blendenmasken sind an sich bereits bekannt. Durch geeignete Dimensionierung der Drehspule und des Kernmagneten, des Doppelblendenflügels und der Blendenmasken und mindestens einer mit der Drehspule zusammenwirkenden Spiralfeder, welche in F i g. 1 aus übersichtlichkeitsgründen nicht dargestellt ist und gegen welche die Drehspule verdrehbar ist, kann die Belichtungsregeleinrichtung so geeicht und einjustiert werden, daß die Belichtungsregeleinrichtung die Aufnahmeobjektivblende in die der Filmempfindlichkeit bei der herrschenden Helligkeit entsprechende Stellung automatisch einregelt.
  • In F i g. 3 ist ein Längsschnitt durch die Belichtungsregeleinrichtung dargestellt. Soweit die darin sichtbaren Teile den in den F i g. 1 und 2 schematisch dargestellten Teilen entsprechen, sind die gleichen Bezugszeichen verwendet. In F i g. 3 ist ein Schnitt durch das Gehäuse 10 der Belichtungsregeleinrichtung zu sehen. Daraus ist ersichtlich, daß in dem Gehäuse zwei einander gegenüberliegende allgemein mit 12 und 13 bezeichnete Lagerstellen für die Achsenspitzen 14 und 15 der Drehspule 5 vorgesehen sind. Das Gehäuse 10 ist aus Kunststoff, beispielsweise glasfaserverstärktem Polycarbonat, hergestellt. Zur Herstellung kann beispielsweise ein Spritzgußverfahren angewendet werden. In Ausnehmungen des Gehäuses 10 sind Gewindeflanschringe 16 und 17 aus Metall eingenietet, in welche wiederum Gewindebolzen 18 und 19 eingeschraubt sind, deren eines Ende jeweils eine Vertiefung zur Lagerung einer Achsenspitze 14 bzw. 15 der Drehspule 5 aufweist und deren anderes Ende einen nicht dargestellten Schlitz für einen Schraubenschlüssel aufweist. Die Teile 16 und 18 bzw. 17 und 19 bilden die Lagerstellen 12 bzw. 13 für die Achsenspitzen der Drehspule 5.
  • Die Achsenspitzen 14 und 15 sind in Hülsen 20 und 21 drehfest befestigt, welche ihrerseits mittels Haltestücken 22 an der Drehspule 5 befestigt, beispielsweise angeklebt, sind. Auf der Hülse 21 ist ein Flanschring 23 drehfest befestigt, beispielsweise angeklebt, welcher als Träger für den Doppelblendenflügel4 dient und mit diesem vernietet ist. Der Doppelblendenflügel 4 hat die in F i g. 2 dargestellte Gestalt.
  • An der Drehspule 5 sind auf den Halterungen 22 Metallbügel 24 und 24' im Bereich beider Achsspitzen angebracht, beispielsweise angeklebt. An jedem Bügel 24 bzw. 24' greift das innere Ende je einer Spiralfeder 25 bzw. 26 an. Die äußeren Enden der Spiralfedern 25 bzw. 26 sind an Metallarmen 27 bzw. 28 festgelegt, welche ihrerseits in dem Gehäuse 10 gehaltert, beispielsweise in Ausnehmungen in dem Gehäuse eingeklebt sind. Der Arm 28 ist mit einer Scheibe 28' einstückig verbunden, welche zwischen dem Flanschring 16 und dem Gehäuse 10 so eingeklemmt ist, daß sie bei Aufbringen einer äußeren Kraft zur Überwindung der Haftreibung verdrehbar ist. Die Scheibe 28' weist an ihrem Außenumfang eine Verzahnung 28" auf, welche beispielsweise mit einem nicht dargestellten Ritzel gekoppelt sein kann, welches über eine Welle verdrehbar ist. Auf diese Weise kann die Scheibe 28' verdreht werden. Durch Verdrehen der Scheibe 28' werden die Federn 26 und 25 mehr oder weniger gespannt. Damit kann die Nullstellung der Drehspule 5 einreguliert werden. Die Scheibe 28' kann selbstverständlich auch von Hand zur Einjustierung verdreht werden. Die Drehspule 5 ist auf die beschriebene Weise gegen die Kraft der Federn 25 und 26 relativ zum Gehäuse 10 verdrehbar in diesem gelagert.
  • Das Gehäuse 10 weist auch eine Halterung für einen Kernmagnet 29, welcher sich innerhalb der Drehspule 5 erstreckt, auf. Die Halterung für den Kernmagnet 29 hat eine Auflagefläche 30 und eine Vertiefung 31 (F i g. 4 und 5) in einer Seitenwand, in welche Vertiefung 31 der Kernmagnet mit einem entsprechenden Vorsprung formschlüssig eingreift. Der Kernmagnet 29 ist in seiner Halterung im Gehäuse 10 angeklebt.
  • In dem Gehäuse 10 ist auch eine Halterung für einen die Drehspule in radialem Abstand umschließenden eisernen Rückschlußring 32 vorgesehen. Die Halterung für den Rückschlußring 32 ist durch zwei konzentrisch und in radialem Abstand voneinander in Kreisbögen verlaufende Wände 33 und 34 gebildet (F i g. 3, 4 und 5), welche Wände 33 und 34 an einem Rand durch einen Verbindungssteg 35 (F i g. 3 und 5) miteinander verbunden sind und von denen die Wand 34 auf ihrer zum Rückschlußring 32 hingewandten Fläche 34' an dem vom Verbindungssteg 35 abgewandten Rand 34" Vorsprünge 35 zur formschlüssigen Halterung des Rückschlußringes 32 vorgesehen sind (F i g. 4, 5, 6, 7, 10). Der Rückschlußring 32 ist als offener Kreisring ausgebildet und kann von dem Rand 34" her an den Vorsprüngen 35 vorbei in seine Halterung im Gehäuse 10 zwischen die Wände 33 und 34 eingeschoben werden. Beim Einschieben federn die Ränder der Wand 34 mit den Vorsprüngen 35 elastisch nach außen und lassen den Eisenring 32 vorbei. Nach dem Einschieben des Rückschlußrings in seine Halterung federn die Wände 34 wieder zurück, und die Vorsprünge 35 greifen über den einen Rand des Rückschlußrings 32, so daß dieser nicht wieder axial aus seiner Halterung herausgleiten kann. Der Rückschlußring liegt in seiner Lage in der Halterung mit seinem Außenmantel an der Fläche 34' der Wand 34 an.
  • In dem Gehäuse 10 ist weiterhin ein Lichtschacht 37 vorgesehen (F i g. 3 bis 7). Am einen Ende des Lichtschachtes 37 ist als Meßobjektiv 2 eine Linse in einer dafür vorgesehenen ringförmigen Ausnehmung gehaltert und eingeklebt. Am anderen Ende des Lichtschachtes 37 ist ein Fenster 38 mit viereckigem Querschnitt und entsprechend dem Lichteinfallswinkel schräg verlaufenden Wänden vorgesehen. Dahinter ist eine topfförmige Halterung 39 für den als Photowiderstand ausgebildeten elektrischen Meßgeber 1 vorgesehen. (F i g. 3 und 5). Der Meßgeber 1 hat die Form einer kreisrunden Dose, welche in die Ausnehmung 39 eingesetzt ist und einen radialen Vorsprung 1' (F i g. 3) aufweist, welcher an einen Führungsschlitz 40' einer Halterung 40 am Gehäuse 10,eingreift, so daß der Meßgeber 1 gegen Verdrehung festgelegt ist (F i g. 3, 5 und 7). Der Meßgeber 1 wird durch eine Blattfeder 41 (F i g. 3) in die Halterungsausnehmung 39 hineingedrückt und gegen Herausfallen gesichert. Die Blattfeder 41 weist an ihren beiden Enden Lappen auf, die seitlich an der Blattfeder vorstehen. Mit diesen Lappen ist die Blattfeder 41 unter hakenartige Fortsätze an der Halterung 40 und einem Vorsprung 42 geschoben und stützt sich gegen diese Fortsätze ab (F i g. 3, 7, 11). In F i g. 7 ist die Blattfeder 41 strichpunktiert eingezeichnet. Die Blattfeder 41 ist auf diese Weise abnehmbar gehaltert. Falls der Meßgeber 1 aus der Ausnehmung 39 herausgenommen werden soll, kann die Blattfeder 41 seitlich unter den hakenartigen Fortsätzen der Halterung 40 und des Vorsprungs 42 weggezogen werden. Der Meßgeber 1 ist dann frei zugänglich. Der radiale Fortsatz 1 des Meßgebers kann als Hülse ausgebildet sein, durch welche elektrische Leitungen geführt sind, die den Photowiderstand des Meßgebers mit der Drehspule 5 verbinden.
  • In der Ausnehmung 39 sind zwischen dem Fenster 38 und dem Meßgeber 1 ein A-Filter 43 und ein Graufilter 44 gehaltert. Durch den festen Einbau dieser Filter wird erreicht, daß die Belichtungsregeleinrichtung für die Blendenregelung sowohl bei der Verwendung von Tageslichtfilm als auch bei der Verwendung von Kunstlichtfilm geeignet ist.
  • An dem Gehäuse 10 sind auch die mit dem Doppelblendenflügel 4 zusammenwirkenden Blendenmasken 3 und 6 der Meßblende bzw. der Aufnahmeobjektivblende gehaltert. Das Gehäuse 10 weist eine Außenfläche 45 auf, an welcher die Blendenmasken 3 und 6 anliegend gehaltert sind. Die Außenfläche 45 erstreckt sich in mehreren Bereichen über einen großen Teil des Gehäuses und ist am besten aus den F i g. 4, 5 und 6 ersichtlich. An dieser Außenfläche 45 sind Halterungen 46, 47 und 48 für die Blendenmasken 3 und 6 vorgesehen (F i g. 4, 5 und 6). Die Halterungen 46, 47, 48 sind als hakenartige Vorsprünge, welche über die Außenfläche 45 des Gehäuses vorragen, ausgebildet, wobei sich ein Teil jedes hakenartigen Vorsprungs im Abstand parallel zur Außenfläche 45 des Gehäuses 10 erstreckt. Einen Schnitt durch die Halterung 48 zeigt F i g. B. Schnitte durch die Halterungen 46 und 47 würden das gleiche Aussehen haben. Die Halterung 48 ist in Draufsicht vierkantig, während die Halterungen 46 und 47 in Draufsicht kreisrund ausgebildet sind. Die Blendenmasken 3 und 6 sind Blechscheiben, welche jeweils einen bogenförmigen Rand 3' bzw. 6' aufweisen, welcher mit einem entsprechenden Rand des jeweiligen Flügels des Doppelblendenflügels 4 zusammen jeweils eine Blendenöffnung begrenzt (F i g. 2). Die Blendemnaske 6 weist außerdem auch Ausnehmungen auf, welche in ihrem Querschnitt und in ihrer Lage an die Halterungen 47 und 48 angepaßt sind. Die Blendenmaske 3 weist eine Ausnehmung auf, welche an die Halterung 46 angepaßt ist. Die Blendenmasken 6 und 3 werden beim Zusammenbau der Belichtungsregeleinrichtung so auf die Halterungen aufgesetzt, daß diese durch die entsprechenden Ausnehmungen in den Masken hindurchragen und die Masken dicht an der Außenfläche 45 anliegen. Die Masken werden dann seitlich so weit verschoben, daß die hakenartigen Vorsprünge über das Blech der Masken übergreifen und die Masken dicht an der Außenfläche 45 halten. Zur Justierung können die Masken in ihren Halterungen parallel zur Außenfläche 45 verschoben werden. Zur - Festlegung der Masken in der einjustierten Lage kann eine Schraube dienen, welche in ein hierfür vorgesehenes Vierkantloch 49 in dem Gehäuse 10 (F i g. 4 und 9) eingeschraubt wird. Das Gewinde der Schraube frißt sich dabei in die Wände des Vierkantloches und schneidet sich somit selbst ein Gewinde. Die Schraube kann einen Klemmkopf aufweisen, welcher sowohl die Blendenmaske 6 als auch die Blendenmaske 3 erfaßt. Es ist auch möglich, die Blendenmasken 3 und 6 zu einer einzigen Blechscheibe zusammenzufassen und diese einzige Blechscheibe auf der Außenfläche 45 des Gehäuses anzubringen. Der in den F i g. 4 und 9 erkennbare Vorsprung 50. an der Außenfläche 45 dient als Führung und ragt durch ein entsprechendes Langloch in dem Blech der Blendenmaske 3 bzw., falls beide Blendenmasken in einem Blech zusammengefaßt sind, in diesem Blech..
  • In F i g. 3 ist zwar die Blendenmaske 6 im Schnitt dargestellt, der diese Blendenmaske 6 halternde Teil des Gehäuses 10 ist jedoch aus übersichtlichkeitsgründen weggelassen. Die die Blendenmaske 6 halternden Teile des Gehäuses sind jedoch aus F i g. 4 zweifelsfrei ersichtlich. In F i g. 3 ist die optische Achse 51. des Apfnahmeobjektivs der Kamera eingezeichnet (vgl. auch F i g.1). Das Aufnahmeobjektiv selbst und die übrigen Teile der Kamera wurden aus Übersichtlichkeitsgründen in F i g. 3 weggelassen. Aus den F i g. 3 bis 12 ist jedoch ohne weiteres erkennbar, daß die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung eine in sich geschlossene Einheit darstellt, welche als Ganzes in eine Kamera einbaubar ist. Zur Festlegung der Belichtungsregeleinrichtung in einer Kamera an einem vorgesehenen Ort sind an dem Gehäuse 10 Vierzapfen 52 vorgesehen, welche in entsprechende Ausnehmungen in einer Halterung für die Belichtungsregeleinrichtung in der Kamera eingreifen (F i g. 4, 6, 7 und 9). Die Belichtungsregeleinrichtung kann in einer Kamera beispielsweise mittels Schrauben festgelegt werden.
  • In dem Gehäuse 10 der Belichtungsregeleinrichtung können alle zu der Regeleinrichtung gehörenden Teile in ihrer Lage zueinander genau einjustiert werden. Die Belichtungsregeleinrichtung arbeitet wegen ihres einfachen Aufbaus und wegen der Möglichkeit, die einzelnen Teile genau aufeinander auszurichten, sehr genau und feinfühlig und ist im Betrieb robust und zuverlässig.
  • Es ist auch möglich, an Stelle von Blendenmasken und einem damit zusamenwirkenden Doppelblendenflügel zwei Blenden mit einem anderen Aufbau an dem . Gehäuse der Belichtungsregeleinrichtung zu haltern und über einen geeigneten Mechanismus mit der Drehspule mechanisch zu koppeln. Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 bis 12 mit dem Doppelblendenflügel zeichnet sich jedoch durch eine besondere Einfachheit und Betriebssicherheit aus.
  • Es ist beispielsweise auch möglich, dem Gehäuse eine andere als die beschriebene Gestalt zu geben, wenn nur im Gehäuse die Halterungen für die beschriebenen Teile vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Automatische Belichtungsregeleinrichtung für Kameras, insbesondere Laufbildkameras, mit einem lichtempfindlichen elektronischen Meßgeber, welcher von durch ein Meßobjektiv und eine Meßblende hindurchtretendem Licht steuerbar ist, und einer elektromagnetischen Umsetzeinheit, welche mit einem um eine Achse drehbaren Doppelblendenflügel gekuppelt ist, dessen einer Flügel zusammen mit einer ortsfesten Blendenmaske eine Aufnahmeobjektivblende der Kamera und dessen anderer Flügel zusammen mit einer weiteren ortsfesten Blendenmaske die Meßblende bildet und welche den vom Meßgeber gesteuerten Strom in eine der Filmempfindlichkeit bei der herrschenden Helligkeit entsprechende Stellung der Aufnahmeobjektivblende umsetzt und gleichzeitig die Stellung der Meßblende regelt, wobei die Umsetzeinheit gegen die Kraft einer mit ihr gekoppelten Feder die Aufnahmeobjektivblende und die Meßblende je nach Lichteinfall mehr oder weniger schließt, dadurch gekennzeichnet, daß die Belichtungsregeleinrichtung ein Gehäuse (10) aufweist, in welchem zwei einander gegenüberliegende Lagerstellen (12, 13) für die Achsenspitzen (14, 15) einer an sich bekannten Drehspule (2) sowie Halterungen für mindestens eine mit der Drehspule verbundene Spiralfeder (25, 26), für einen innerhalb der Drehspule angeordneten Kernmagnet (29) und einen die Drehspule in radialem Abstand umschließenden Rückschlußring (32) vorgesehen sind und in welchem Gehäuse weiter ein Lichtschacht (37) vorgesehen ist, an dessen einem Ende das Meßobjektiv (2) und zumindest ein Teil (3) der Meßblende (2) gehaltert ist und an dessen anderem Ende der lichtempfindliche Meßgeber (1) angebracht ist, daß die Blendenmasken (3, 6) in Halterungen (46, 47, 48, 49, 50) am Gehäuse (10) angebracht sind, daß der Doppelblendenflügel (4) in geringem Abstand über die Blendenmasken (3, 6) schwenkbar ist, daß die Drehspule (5) sowohl mit der Meßblende (34') als auch mit der Aufnahmeobjektivblende (6, 4") mechanisch gekoppelt ist und daß die durch das Gehäuse (10) zu einer in sich geschlossenen Einheit zusammengefaßte Belichtungsregeleinrichtung als Ganzes in eine Kamera einsetzbar und dort relativ zum Aufnahmeobjektiv (7) einjustierbar und festlegbar ist. z. Belichtungsregeleinrichtungnach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelblendenflügel (4) auf der Achse der Drehspule (5) angebracht und mit dieser drehfest verbunden ist. 3. Belichtungsregeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Lichtschacht (37), in Einfallsrichtung des Lichts gesehen, vor dem Meßgeber (1) mindestens ein Farbfilter (43, 44) gehaltert ist. 4. BelichtungsregeleinrichtungnachAnspruch3, dadurch gekennzeichnet, daß indem Lichtschacht ein A-Filter (43) und ein Graufilter (44) gehaltert sind. 5. Belichtungsregeleinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung für den Kernmagnet (29) eine Auflagefläche (30) und eine Vertiefung (31) aufweist, in welche der Kernmagnet mit einem Vorsprung formschlüssig eingreift, und daß der Kernmagnet an der Halterung im Gehäuse (10) angeklebt ist. 6. Belichtungsregeleinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterung für den Rückschlußring (32) durch zwei konzentrisch und in radialem Abstand voneinander in Kreisbögen verlaufende Wände (33, 34) gebildet ist, welche Wände an einem Band durch einen Verbindungssteg (35) miteinander verbunden sind und von denen mindestens eine Wand auf ihrer zum Rückschlußring hingewandten Fläche (34') an dem vom Verbindungssteg abgewandten Rand (34") Vorsprünge (36) zur formschlüssigen Halterung des Rückschlußringes (32) aufweist. 7. Belichtungsregeleinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (46, 47, 48) für die Blendenmasken (3, 6) als hakenartige Vorsprünge, welche über eine Außenfläche (45) des Gehäuses (10) vorragen, ausgebildet sind, wobei sich ein Teil jedes hakenartigen Vorsprungs im Abstand parallel zur Außenfläche (45) des Gehäuses erstreckt. B. Belichtungsregeleinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (10) aus Kunststoff besteht. 9. Belichtungsregeleinrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der lichtempfindliche elektrische Meßgeber (1) in an sich bekannter Weise als Photowiderstand ausgebildet ist.
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1044606B (de) * 1955-06-30 1958-11-20 Gossen & Co Gmbh P Kamera mit Regelgetriebe und auswechselbarem Belichtungsmesser
DE1044607B (de) * 1956-06-15 1958-11-20 Aspecta Veb Als ansetzbares Vorsatzgeraet ausgebildeter halbautomatischer Belichtungsregler
DE1097809B (de) * 1955-03-18 1961-01-19 Alois Handler Ing Kamera, insbesondere Kinokamera

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