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Die Erfindung bezieht sich auf eine automatische Belichtungsregeleinrichtung
für Kameras, insbesondere Laufbildkameras, mit einem lichtempfindlichen elektronischen
Meßgeber, welcher von durch ein Meßobjektiv und eine Meßblende hindurchtretendem
Licht steuerbar ist, und einer elektromagnetischen Umsetzeinheit; welche mit einem
um eine Achse drehbaren Doppelblendenflügel gekoppelt ist, dessen einer Flügel zusammen
mit einer ortsfesten Blendenmaske eine Aufnahmeobjektivblende der Kamera und dessen
anderer Flügel zusammen mit einer weiteren ortsfesten Blendenmaske die Meßblende
bildet und welche den vom Meßgeber gesteuerten Strom in eine der Filmempfindlichkeit
bei der herrschenden Helligkeit entsprechende Stellung der Aufnahmeobjektivblende
umsetzt und gleichzeitig die Stellung der Meßblende regelt, wobei die Umsetzeinheit
gegen die Kraft einer mit ihr gekoppelten Feder die Aufnahmeobjektivblende und die
Meßblende je nach Lichteinfall mehr oder weniger schließt.
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Es ist eine automatische Belichtungsregeleinrichtung der eingangs
erläuterten Art bekannt, bei welcher ein lichtempfindlicher Meßgeber, beispielsweise
ein Photowiderstand, von Licht beaufschlagt wird, welches nicht durch das Aufnahmeobjektiv
in die Kamera eindringt, sondern durch ein eigenes Meß-.objektiv und eine im Bereich
des Meßobjektivs angeordnete regelbare Meßblende. Durch das auf den lichtempfindlichen
Meßgeber auffallende Licht wird ein von dem Meßgeber zu der elektromagnetischen
Umsetzeinheit hinfließender elektrischer Strom verändert. Die als Drehspulinstrument
ausgebildete elektromagnetische Umsetzeinheit wird dadurch um einen bestimmten Betrag
verdreht und verschwenkt dabei einen Doppelblendenfiügel, dessen einer Flügel mit
einer ortsfest im Bereich des Meßobjektivs angeordneten Blendenmaske zusammen die
Meßblende bildet und dessen anderer Flügel mit einer ortsfest im Bereich des Aufnahmeobjektivs
der Kamera angeordneten Blendenmaske die Aufnahmeobjektiv blende bildet. Durch das
auf den lichtempfindlichen Meßgeber fallende Licht wird somit sowohl die öffnung
der Aufnahmeobjektivblende als auch die öffnung der Meßblende selbsttätig geregelt.
Dabei ist die von dem Strom des lichtempfindlichen Meßgebers beaufschlagte elektromagnetische
Umsetzeinheit so ausgebildet und geeicht, daß die selbsttätige Regelung der Öffnung
der Aufnahmeobjektivblende der Filmempfindlichkeit bei der jeweils herrschenden
Helligkeit entspricht.
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Bei der bisher bekannten, vorstehend geschilderten automatischen Belichtungsregeleinrichtung
sind alle Bestandteile jeweils für sich in der- Kamera angebracht. Es ist daher
bei der Herstellung der Kamera erforderlich, alle genannten Einzelteile nacheinander
einzuführen, jeweils für sich zu befestigen und dann exakt gegeneinander auszurichten.
Die hierbei erforderlichen Montage- und Justierungsarbeiten sind sehr aufwendig,
zeitraubend und müssen mit hoher Präzision durchgeführt werden. Während des Einbaus
der einzelnen Teile der bekannten Belichtungsregeleinrichtung in die Kamera können
an der Kamera keine weiteren Arbeiten vorgenommen werden. Die Herstellung der Kamera
nimmt daher eine lange Zeitdauer in Anspruch, was insbesondere für die Massenfertigung
auf Fließbändern von großem Nachteil ist. Bei einer Wartung oder Reparatur müssen
die einzelnen Teile der bekannten Belichtungsregeleinrichtung jeweils für sich aus
der Kamera ausgebaut werden und müssen dann beim Einbau nach der Überholung wieder
mit großen Aufwand präzise gegeneinander ausgerichtet werden. Alle diese Arbeiten
sind nur von geschulten Fachkräften durchführbar. Insgesamt gesehen, ist daher die
bekannte automatische Belichtungsregeleinrichtung in der Herstellung, in der Wartung
und im Betrieb unwirtschaftlich und unpraktisch, und wegen der Vielzahl von einzelnen
in der Kamera anzubringenden und auszurichtenden Teile auch störanfällig.
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Es sind auch Belichtungsmeßgeräte bekannt, welche in eine Kamera eingesetzt
bzw. an eine Kamera angesetzt sind. In jeden der Belichtungsmesser ist ein Drehspulinstrument
mit einem Zeiger eingebaut. Das Drehspulinstrument erhält seinen Strom von einer
ebenfalls im Belichtungsmesser eingebauten lichtempfindlichen Zelle. Bei den bekannten
Einrichtungen ist in den Belichtungsmesser jeweils noch ein drehbarer Nachführzeiger
eingebaut, welcher über Zwischenglieder mit Blendenverstellorganen der Kamera gekoppelt
ist. Bei einer Einrichtung ist vor dem Lichteinfallfenster des Belichtungsmessers
eine drehbare Klappe vorgesehen, mittels welcher die Menge des einfallendes Lichtes
geregelt werden kann. Diese Klappe ist über einen Zwischenmechanismus mit Blendenverstellorganen
einer Kamera gekoppelt. Alle diese bekannten Einrichtungen dienen dazu, eine lichtwirkgerechte
Blendeneinstellung von Hand zu erleichtern. Bei diesen bekannten Einrichtungen wird
die Blende nicht automatisch von einem Lichtmeßgerät aus gesteuert, sondern die
Blende muß von Hand so lange verstellt werden, bis der Nachführzeiger mit dem Zeiger
des Belichtungsmesser fluchtet oder bis der Zeiger des Belichtungsmessers mit einer
im Sichtfenster des Belichtungsmessers angeordneten Marke übereinstimmt. Diese bekannten
Einrichtungen gehören alle nicht zur Gattung des Erfindungsgegenstandes.
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Bei einer der vorstehend genannten bekannten Einrichtungen ist ein
von einem eigenen Gehäuse umschlossener Belichtungsmesser vorgesehen, welcher in
einen entsprechenden Schacht in eine Kamera einsetzbar ist. Mittels eines in der
Kamera angeordneten Kopplungsgliedes ist nach dem Einsetzen des Belichtungsmessers
in die Kamera der Nachführzeiger des Belichtungsmessers mit einem Zwischenmechanismus,
welcher aus einer Anzahl von in der Kamera gelagerten Zahnrädern besteht und welcher
die Verbindung zu einem Blendenverstellring herstellt, koppelbar. Der Belichtungsmesser
ist somit von dem aus Zahnrädern gebildeten Zwischenmechanismus und von dem aus
dem Blendenverstellring und weiteren Verstellringen gebildeten Verstellgetriebe
getrennt und bildet mit diesen Teilen keine von einem gemeinsamen Gehäuse umschlossene,
als Ganzes ein-und ausbaubare Einheit. Bei dieser bekannten Einrichtung müssen die
Zahnräder des Zwischenmechanismus und muß das aus den Verstellringen gebildete Getriebe
jeweils für sich in den Kameras eingebaut und einjustiert werden. Dies ist nur durch
kochqualifizierte Fachkräfte in großem Arbeits- und Zeitaufwand möglcih. Eine wirtschaftliche
Herstellung ist dabei ausgeschlossen. Die bekannte Einrichtung ist zudem infolge
der vielen Bauteile, die mit hoher Präzision ineinandergreifen müssen, sehr störanfällig.
Das Drehspulinstrument des Belichtungsmessers ist mit den Blendenverstellorganen
nicht gekoppelt, sondenn
dient nur einer optischen Anzeige für
die herrschende Helligkeit. Eine automatische Blendenregelung ist ausgeschlossen.
Eine weitere Diskussion erscheint nicht sachdienlich.
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Eine andere der vorstehend genannten Belichtungsmeßeinrichtungen ist
in einem Gehäuse untergebracht, das auf einen Verstellring eines Kameraobjektivs
von außen aufschraubbar ist. Auch hier dient der Belichtungsmesser nur als Anzeigegerät.
Das Drehspulinstrument des Belichtungsmessers ist nicht mechanisch mit Blendenverstellorganen
gekoppelt. Eine automatische Blendenregelung ist ausgeschlossen. Auch hier ist der
eigentliche Blendenverstellmechanismus unabhängig vom Belichtungsmeßgerät und muß
von Hand verstellt werden. Das Belichtungsmeßgerät ist zwar in einem Gehäuse untergebracht,
doch ist das Gerät nicht als geschlossene Einheit in eine Kamera einbaubar, sondern
es ist nur als Aufsatzgerät außen an einer Kamera anbaubar. Die bekannte Einrichtung
kann somit nicht als Einbaueinheit innerhalb einer Kamera verwendet werden.
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Bei einer dritten der vorstehend genannten bekannten Einrichtungen
ist ein Belichtungsmesser zwar in einem Gehäuse untergebracht, welches innerhalb
eines Kameragehäuses angeordnet ist, jedoch sind alle weiteren Teile der bekannten
Einrichtung außerhalb des Belichtungsmessergehäuses jeweils für sich im Kameragehäuse
gelagert. Eine Vielzahl von Zahnrädern, Schwenkhebeln, Kurvenscheiben, Zwischengliedern
und Führungen ist nicht mit dem Belichtungsmessergehäuse verbunden, sondern muß
unmittelbar im Kameragehäuse angeordnet werden. Die Anbringung und Einjustierung
aller dieser Teile ist nur von hochqualifizierten Fachkräften in Präzisionsarbeit
durchführbar. Für eine Massenfertigung ist die bekannte Einrichtung daher vollkommen
ungeeignet. Wegen der Vielzahl von Zwischengliedern zwischen Blendenverstellring
und Lichteinfallklappe ist die bekannte Einrichtung sehr empfindlich und störanfällig.
Auch bei dieser bekannten Einrichtung dient der Belichtungsmesser nur als optisches
Anzeigegerät. Der Belichtungsmesser ist nicht mit der Blende gekoppelt, so daß eine
automatische Blendenregelung vollkommen ausgeschlossen ist.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine automatische Belichtungsregeleinrichtung
der eingangs erläuterten Art zu schaffen, welche einfach und robust aufgebaut ist,
welche eine wirtschaftliche Massenfertigung und eine einfache Wartung und Reparatur
ermöglicht und welche eine genaue, zuverlässige und feinfühlige automatische Blendenregelung
bei Kameras gewährleistet.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Belichtungsregeleinrichtung
ein Gehäuse aufweist, in welchem zwei einander gegenüberliegende Lagerstellen für
die Achsenspitzen einer an sich bekannten Drehspule sowie Halterungen für mindestens
eine mit der Drehspule verbundene Spiralfeder, für einen innerhalb der Drehspule
angeordneten Kernmagnet und einen die Drehspule in radialem Abstand umschließenden
Rückschlußring vorgesehen sind, und in welchem Gehäuse weiter ein Lichtschacht vorgesehen
ist, an dessen einem Ende das Meßobjektiv und zumindest ein Teil der Meßblende gehaltert
ist und an dessen anderem Ende der lichtempfindliche Meßgeber angebracht ist, daß
die Blendenmasken in Halterungen am Gehäuse angebracht sind, daß der Doppelblendenflügel
in geringem Abstand über die Blendenmasken schwenkbar ist, daß die Drehspule sowohl
mit der Meßblende als auch mit der Aufnahmeobjektivblende mechanisch gekoppelt ist
und daß die durch das Gehäuse zu einer in sich geschlossenen Einheit zusammengefaßte
Belichtungsregeleinrichtung als Ganzes in eine Kamera einsetzbar und dort relativ
zum Aufnahmeobjektiv einjustierbar und festlegbar ist.
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Mit der erfindungsgemäßen Regeleinrichtung ist eine automatische Blendenregelung
in Abhängigkeit von der herrschenden Helligkeit möglich, ohne daß die die Kamera
bedienende Person von Hand eingreifen muß. Im Gegensatz dazu sind die bekannten
Belichtungsmeßeinrichtungen nur Anzeigeeinrichtungen, deren Anzeige eine die Kamera
bedienende Person von Hand in eine entsprechende Blendenstellung umsetzen muß. Die
erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung gewährleistet somit im Gegensatz zu
den bekannten Einrichtungen in jedem Zeitpunkt eine den herrschenden Aufnahmebedingungen
entsprechende richtige Blendeneinstellung und ermöglicht somit, daß die Kamera in
jedem Augenblick ohne zeitraubende Vorarbeit einsatzbereit ist. Abgesehen davon
sind bei dem Erfindungsgegenstand alle Teile in einem Gehäuse gelagert und somit
zu einer kompakten Einheit zusammengefaßt, die als Ganzes im Inneren eines Kameragehäuses
angeordnet ist. Im Gegensatz dazu sind bei den bekannten Belichtungsmeßeinrichtungen
entweder nur die Belichtungsmesser in einem eigenen Gehäuse in der Kamera angeordnet,
und eine Vielzahl von Zwischengliedern ist außerhalb des Belichtungsmessergehäuses
unmittelbar in dem Kameragehäuse angeordnet, oder die Einrichtung ist in einem Gehäuse
untergebracht, welches nur auf ein Objektiv einer Kamera von außen aufsetzbar ist
und somit störend nach außen vorspringt und leicht beschädigt wird. Ein kompakter,
in sich geschlossener Aufbau einer Kamera, bei welcher eine Belichtungsregeleinrichtung
als in sich abgeschlossene Einheit nach außen geschützt untergebracht ist, kann
nur mit der erfindungsgemäßen Einrichtung, niemals jedoch mit den bekannten Belichtungsmeßeinrichtungen
bewerkstelligt werden.
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Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung bildet eine in sich
geschlossene kompakte Einheit, welche für sich zusamengebaut und dann als Ganzes
in eine Kamera eingebaut werden kann. Auf diese Weise ergibt sich eine sehr wirtschaftliche
Herstellung der Belichtungsregeleinrichtung. Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung
ermöglicht außerdem eine sehr wirtschaftliche Massenfertigung von Kameras, da der
Einbau der Belichtungsregeleinrichtung als kompakte Einheit in die Kamera in sehr
kurzer Zeit erfolgen kann und im Gegensatz zu den bisher bekannten Belichtungsregeleinrichtungen
nicht alle Teile einzeln in die Kamera eingesetzt werden müssen. Bei der erfindungsgemäßen
Belichtungsregeleinrichtung übernimmt das Gehäuse, welches alle Teile zu einer kompakten
Einheit zusammenfaßt, mehrere Funktionen. Es dient einmal als Lagerung für eine
Drehspule und mindestens eine mit dieser gekoppelten Spiralfeder. Es dient weiterhin
als Halterung für den Kernmagnet und einen Rückschlußring. Außerdem umfaßt es einen
Lichtschacht und Halterungen für den lichtempfindlichen Meßgeber, für das Meßobjektiv
und für Blendenmasken der Meßblende und der Aufnahmeobjektivblende. Da alle genannten
Teile in oder an dem Gehäuse angeordnet sind, ist
eine exakte Ausrichtung
aller dieser Teile relativ zueinander gewährleistet. Der Doppelblendenflügel ist
über die Drehspule ebenfalls mit dem Gehäuse verbunden. Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung
weist daher sowohl die vollständige Meßblende als auch die vollständige Aufnahmeobjektivblende
auf. Die gesamte Belichtungsregeleinrichtung kann daher als Einheit in eine Kamera
eingeführt und dort mit wenigen Handgriffen festgelegt und justiert werden. Eine
zeitraubende Justierung der einzelnen Teile der Belichtungsregeleinrichtung innerhalb
der Kamera ist nicht mehr erforderlich. Das Gehäuse der erfindungsgemäßen Belichtungsregeleinrichtung
kann mit Vorteil so ausgebildet sein, daß es Vorsprünge oder Ausnehmungen aufweist,
welche mit Ausnehmungen oder Vorsprüngen in dem Kameragehäuse zusammenwirken und
ein einfaches Einsetzen und Einjustieren der Belichtungsregeleinrichteng im Kameragehäuse
ermöglichen. Beispielsweise ist es möglich, an dem Gehäuse der Belichtungsregeleinrichtung
Langlöcher vorzusehen und die Belichtungsregeleinrichtung mittels durch die Langlöcher
geführter Schrauben in dem Kameragehäuse in der einjustierten Lage festzuschrauben.
Mit Vorteil kann das Gehäuse der Belichtungsregeleinrichtung aus Kunststoff ausgebildet
sein. Hierdurch ist eine sehr wirtschaftliche und maßgenaue Herstellung, beispielsweise
im Spritzgußverfahren, möglich. Die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung
kann bei Reparaturen als Ganzes aus der Kamera mit wenigen Handgriffen herausgenommen
werden. Es ist dann möglich, eine gleichartige Belichtungsregeleinrichtung ersatzweise
in die Kamera einzuführen, so daß die Kamera während der Reparatur .der ersten Belichtungsregeleinrichtung
weiter einsatzfähig ist. Dies kann insbesondere bei Filmaufnahmen von großer Wichtigkeit
sein. Insgesamt gesehen ist die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung einfach,
kompakt und robust aufgebaut und im Betrieb zuverlässig, praktisch und wirtschaftlich
und sie gewährleistet, da ihre einzelnen Teile in dem Gehäuse exakt ausgerichtet
werden können, eine genaue und feinfühlige Blendenregelung.
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Eine besonders einfache, vorteilhafte Ausbildung der Belichtungsregeleinrichtung
ist dadurch gegeben, , daß der Doppelblendenflügel auf der Achse der Drehspule angebracht
und mit dieser drehfest verbunden ist.
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Mit Vorteil ist die Belichtungsregeleinrichtung auch so ausgebildet,
daß in dem Lichtschacht in Einfallsrichtung des Lichts gesehen vor dem Meßgeber
mindestens ein Farbfilter gehaltert ist. Der oder die Farbfilter können relativ
zu dem Meßobjekt und der Meßblende und relativ zu dem lichtempfindlichen Meßgeber
genau einjustiert in der Belichtungsregeleinrichtung festgelegt werden. Mittels
eingebauter Farbfilter ist es möglich, die Belichtungsregeleinrichtung zur Anwendung
auf Tageslicht- und Kunstlichtfilm gleichermaßen geeignet zu machen.
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Die Erfindung ist in der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles
in Verbindung mit der Zeichnung erläutert. Es zeigt F i g. 1 eine schematische Darstellung
der erfindungsgemäßen Blendenregeleinrichtung, welche bereits in eine Kamera eingebaut
ist, F i g. 2 eine Draufsicht auf einen Doppelblendenfiügel und damit zusammenwirkende
Blendenmasken der Blendenregeleinrichtung nach F i g. 1, F i g. 3 einen Längsschnitt
durch eine erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung, F i g. 4 eine Vorderansicht
des Gehäuses der Belichtungsregeleinrichtung nach F i g. 3, F i g. 5 einen Längsschnitt
durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie V-V in F i g. 4, wobei der Schnitt
in der gleichen Ebene geführt ist wie in der Schnittansicht gemäß F i g. 3, F i
g. 6 eine Draufsicht auf das Gehäuse nach Fig.4. F i g. 7 eine Ansicht des Gehäuses
nach F i g. 4 von hinten, F i g. 8 einen Teilschnitt durch das Gehäuse entsprechend
der Schnittlinie VIII-VIII in F i g. 4, F i g. 9 einen Teilschnitt durch das Gehäuse
entsprechend der Schnittlinie IX-IX in F i g. 4, F i g. 10 einen Teilschnitt durch
das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie X-X in F i g. 4, F i g. 11 einen Teilschnitt
durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie XI-XI in F i g. 4, F i g. 12 einen
Teilschnitt durch das Gehäuse entsprechend der Schnittlinie XII-XII in F i g. 5.
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In F i g. 1 ist eine automatische Belichtungsregeleinrichtung, welche
bereits in eine Laufbildkamera eingebaut ist, schematisch dargestellt. Die Belichtungsregeleinrichtung
weist einen lichtempfindlichen elektrischen Meßgeber 1 auf, der im vorliegenden
Beispiel als Photowiderstand ausgebildet ist. Der Meßgeber 1 ist durch Licht steuerbar,
welches durch ein Meßobjektiv 2 und eine Meßblende hindurchtritt. Die Meßblende
besteht aus einer ortsfesten Blendenmaske 3 und einem Flügel 4' eines Doppelblendenflügels
4. Der Doppelblendenfiügel 4 ist auf der Achse einer Drehspule 5 angebracht. Der
andere Flügel 4" des Doppelblenden$ügels 4 bildet zusammen mit einer Blendenmaske
6 eine in ihrer Öffnungsweite veränderliche Aufnahmeobjektivblende, welche im Lichtweg
des durch ein Aufnahmeobjektiv 7 der Kamera auf den Film 8 fallenden Lichts liegt.
Der Meßgeber 1 ist mit der Drehspule 5 über elektrische Leitungen 9 verbunden. Die
Teile 1 bis 6 und 9 der automatischen Belichtungsregeleinrichtung sind alle in oder
an einem gemeinsamen Gehäuse 10 gelagert. Durch das Gehäuse 10 werden alle
Teile 1 bis 6 und 9 zu einer einzigen kompakten Einheit zusammengefaßt, welche als
Ganzes in dem Gehäuse 11 der Kamera angeordnet und darin bezüglich des Lichtwegs
des durch das Aufnahmeobjektiv 7 fallenden Lichts einjustiert ist. In Abhängigkeit
von Schwankungen des durch das Meßobjektiv 2 fallenden Lichts ändert der Meßgeber
1 seinen Widerstand und steuert somit den der Drehspule 5 zufließenden Strom. Die
Drehspule 5 wirkt mit einem ebenfalls im Gehäuse 10 gelagerten, in F i g. 1 aus
f7bersichtlichkeitsgründen nicht dargestellten Kernmagnet 29 (F i g. 3) zusammen
und ändert ihre Stellung bei einer Stromänderung. Bei jeder Stellungsänderung der
Drehspule wird der Doppelblendenflügel4 mitverschwenkt. Hierdurch werden die Blendenöffnungen
der Aufnahmeobjektivblende (6, 4") und der Meßblende (3, 4') in Abhängigkeit vom
einfallenden Licht eingestellt. In F i g. 2 ist eine Draufsicht auf den Doppelblendenflügel4
und die damit zusammenwirkenden Blendenmasken 3 und 6 dargestellt, um die Wirkungsweise
und die Gestaltung der Aufnahmeobjektivblende und der Meßblende weiter zu verdeutlichen.
Derartige Doppelblendenflügel und damit zusammenwirkende Blendenmasken sind an sich
bereits bekannt.
Durch geeignete Dimensionierung der Drehspule und
des Kernmagneten, des Doppelblendenflügels und der Blendenmasken und mindestens
einer mit der Drehspule zusammenwirkenden Spiralfeder, welche in F i g. 1 aus übersichtlichkeitsgründen
nicht dargestellt ist und gegen welche die Drehspule verdrehbar ist, kann die Belichtungsregeleinrichtung
so geeicht und einjustiert werden, daß die Belichtungsregeleinrichtung die Aufnahmeobjektivblende
in die der Filmempfindlichkeit bei der herrschenden Helligkeit entsprechende Stellung
automatisch einregelt.
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In F i g. 3 ist ein Längsschnitt durch die Belichtungsregeleinrichtung
dargestellt. Soweit die darin sichtbaren Teile den in den F i g. 1 und 2 schematisch
dargestellten Teilen entsprechen, sind die gleichen Bezugszeichen verwendet. In
F i g. 3 ist ein Schnitt durch das Gehäuse 10 der Belichtungsregeleinrichtung
zu sehen. Daraus ist ersichtlich, daß in dem Gehäuse zwei einander gegenüberliegende
allgemein mit 12
und 13 bezeichnete Lagerstellen für die Achsenspitzen
14 und 15 der Drehspule 5 vorgesehen sind. Das Gehäuse
10 ist aus Kunststoff, beispielsweise glasfaserverstärktem Polycarbonat,
hergestellt. Zur Herstellung kann beispielsweise ein Spritzgußverfahren angewendet
werden. In Ausnehmungen des Gehäuses 10 sind Gewindeflanschringe 16 und 17 aus Metall
eingenietet, in welche wiederum Gewindebolzen 18 und 19 eingeschraubt
sind, deren eines Ende jeweils eine Vertiefung zur Lagerung einer Achsenspitze
14 bzw. 15 der Drehspule 5 aufweist und deren anderes Ende
einen nicht dargestellten Schlitz für einen Schraubenschlüssel aufweist. Die Teile
16 und 18 bzw. 17 und 19 bilden die Lagerstellen 12 bzw. 13 für die
Achsenspitzen der Drehspule 5.
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Die Achsenspitzen 14 und 15 sind in Hülsen
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und 21 drehfest befestigt, welche ihrerseits mittels Haltestücken
22 an der Drehspule 5 befestigt, beispielsweise angeklebt, sind. Auf
der Hülse 21 ist ein Flanschring 23 drehfest befestigt, beispielsweise angeklebt,
welcher als Träger für den Doppelblendenflügel4 dient und mit diesem vernietet ist.
Der Doppelblendenflügel 4 hat die in F i g. 2 dargestellte Gestalt.
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An der Drehspule 5 sind auf den Halterungen 22 Metallbügel 24 und
24' im Bereich beider Achsspitzen angebracht, beispielsweise angeklebt. An
jedem Bügel 24 bzw. 24' greift das innere Ende je einer Spiralfeder 25 bzw.
26 an. Die äußeren Enden der Spiralfedern 25 bzw. 26 sind an Metallarmen 27 bzw.
28 festgelegt, welche ihrerseits in dem Gehäuse 10 gehaltert, beispielsweise
in Ausnehmungen in dem Gehäuse eingeklebt sind. Der Arm 28 ist mit einer Scheibe
28' einstückig verbunden, welche zwischen dem Flanschring 16 und dem Gehäuse
10 so eingeklemmt ist, daß sie bei Aufbringen einer äußeren Kraft zur Überwindung
der Haftreibung verdrehbar ist. Die Scheibe 28' weist an ihrem Außenumfang eine
Verzahnung 28" auf, welche beispielsweise mit einem nicht dargestellten Ritzel
gekoppelt sein kann, welches über eine Welle verdrehbar ist. Auf diese Weise kann
die Scheibe 28' verdreht werden. Durch Verdrehen der Scheibe 28' werden die
Federn 26 und 25 mehr oder weniger gespannt. Damit kann die Nullstellung
der Drehspule 5 einreguliert werden. Die Scheibe 28' kann selbstverständlich
auch von Hand zur Einjustierung verdreht werden. Die Drehspule 5
ist auf die
beschriebene Weise gegen die Kraft der Federn 25 und 26 relativ zum
Gehäuse 10 verdrehbar in diesem gelagert.
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Das Gehäuse 10 weist auch eine Halterung für einen Kernmagnet
29, welcher sich innerhalb der Drehspule 5 erstreckt, auf. Die Halterung
für den Kernmagnet 29 hat eine Auflagefläche 30 und eine Vertiefung
31 (F i g. 4 und 5) in einer Seitenwand, in welche Vertiefung 31 der
Kernmagnet mit einem entsprechenden Vorsprung formschlüssig eingreift. Der Kernmagnet
29 ist in seiner Halterung im Gehäuse 10 angeklebt.
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In dem Gehäuse 10 ist auch eine Halterung für einen die Drehspule
in radialem Abstand umschließenden eisernen Rückschlußring 32 vorgesehen. Die Halterung
für den Rückschlußring 32 ist durch zwei konzentrisch und in radialem Abstand voneinander
in Kreisbögen verlaufende Wände 33 und 34 gebildet (F i g. 3, 4 und 5), welche Wände
33 und 34 an einem Rand durch einen Verbindungssteg 35 (F i g. 3 und 5) miteinander
verbunden sind und von denen die Wand 34 auf ihrer zum Rückschlußring
32 hingewandten Fläche 34' an dem vom Verbindungssteg 35 abgewandten Rand
34" Vorsprünge 35 zur formschlüssigen Halterung des Rückschlußringes 32 vorgesehen
sind (F i g. 4, 5, 6, 7, 10). Der Rückschlußring 32
ist als offener Kreisring
ausgebildet und kann von dem Rand 34" her an den Vorsprüngen 35 vorbei
in seine Halterung im Gehäuse 10 zwischen die Wände 33 und 34 eingeschoben
werden. Beim Einschieben federn die Ränder der Wand 34 mit den Vorsprüngen
35 elastisch nach außen und lassen den Eisenring 32 vorbei. Nach dem Einschieben
des Rückschlußrings in seine Halterung federn die Wände 34 wieder zurück,
und die Vorsprünge 35 greifen über den einen Rand des Rückschlußrings 32,
so daß dieser nicht wieder axial aus seiner Halterung herausgleiten kann. Der Rückschlußring
liegt in seiner Lage in der Halterung mit seinem Außenmantel an der Fläche
34' der Wand 34 an.
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In dem Gehäuse 10 ist weiterhin ein Lichtschacht
37 vorgesehen (F i g. 3 bis 7). Am einen Ende des Lichtschachtes 37 ist als
Meßobjektiv 2 eine Linse in einer dafür vorgesehenen ringförmigen Ausnehmung gehaltert
und eingeklebt. Am anderen Ende des Lichtschachtes 37 ist ein Fenster 38 mit viereckigem
Querschnitt und entsprechend dem Lichteinfallswinkel schräg verlaufenden Wänden
vorgesehen. Dahinter ist eine topfförmige Halterung 39 für den als Photowiderstand
ausgebildeten elektrischen Meßgeber 1 vorgesehen. (F i g. 3 und 5). Der Meßgeber
1 hat die Form einer kreisrunden Dose, welche in die Ausnehmung 39 eingesetzt
ist und einen radialen Vorsprung 1' (F i g. 3) aufweist, welcher an einen Führungsschlitz
40' einer Halterung 40 am Gehäuse 10,eingreift, so daß der Meßgeber
1 gegen Verdrehung festgelegt ist (F i g. 3, 5 und 7). Der Meßgeber 1 wird
durch eine Blattfeder 41 (F i g. 3) in die Halterungsausnehmung
39 hineingedrückt und gegen Herausfallen gesichert. Die Blattfeder
41 weist an ihren beiden Enden Lappen auf, die seitlich an der Blattfeder
vorstehen. Mit diesen Lappen ist die Blattfeder 41 unter hakenartige Fortsätze
an der Halterung 40
und einem Vorsprung 42 geschoben und stützt sich
gegen diese Fortsätze ab (F i g. 3, 7, 11). In F i g. 7 ist die Blattfeder 41 strichpunktiert
eingezeichnet. Die Blattfeder 41 ist auf diese Weise abnehmbar gehaltert.
Falls der Meßgeber 1 aus der Ausnehmung 39 herausgenommen werden soll, kann
die Blattfeder
41 seitlich unter den hakenartigen Fortsätzen
der Halterung 40 und des Vorsprungs 42 weggezogen werden. Der Meßgeber
1 ist dann frei zugänglich. Der radiale Fortsatz 1 des Meßgebers kann als Hülse
ausgebildet sein, durch welche elektrische Leitungen geführt sind, die den Photowiderstand
des Meßgebers mit der Drehspule 5 verbinden.
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In der Ausnehmung 39 sind zwischen dem Fenster 38 und dem Meßgeber
1 ein A-Filter 43 und ein Graufilter 44 gehaltert. Durch den festen Einbau
dieser Filter wird erreicht, daß die Belichtungsregeleinrichtung für die Blendenregelung
sowohl bei der Verwendung von Tageslichtfilm als auch bei der Verwendung von Kunstlichtfilm
geeignet ist.
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An dem Gehäuse 10 sind auch die mit dem Doppelblendenflügel
4 zusammenwirkenden Blendenmasken 3 und 6 der Meßblende bzw. der Aufnahmeobjektivblende
gehaltert. Das Gehäuse 10 weist eine Außenfläche 45 auf, an welcher die Blendenmasken
3 und 6 anliegend gehaltert sind. Die Außenfläche 45 erstreckt sich in mehreren
Bereichen über einen großen Teil des Gehäuses und ist am besten aus den F i g. 4,
5 und 6 ersichtlich. An dieser Außenfläche 45 sind Halterungen
46, 47 und 48 für die Blendenmasken 3 und 6 vorgesehen (F i g. 4,
5 und 6). Die Halterungen 46, 47, 48 sind als hakenartige Vorsprünge, welche
über die Außenfläche 45 des Gehäuses vorragen, ausgebildet, wobei sich ein
Teil jedes hakenartigen Vorsprungs im Abstand parallel zur Außenfläche
45 des Gehäuses 10 erstreckt. Einen Schnitt durch die Halterung
48 zeigt F i g. B. Schnitte durch die Halterungen 46 und
47 würden das gleiche Aussehen haben. Die Halterung 48 ist in Draufsicht
vierkantig, während die Halterungen 46 und 47 in Draufsicht kreisrund
ausgebildet sind. Die Blendenmasken 3 und 6 sind Blechscheiben, welche
jeweils einen bogenförmigen Rand 3' bzw. 6' aufweisen, welcher mit einem entsprechenden
Rand des jeweiligen Flügels des Doppelblendenflügels 4 zusammen jeweils eine
Blendenöffnung begrenzt (F i g. 2). Die Blendemnaske 6 weist außerdem auch
Ausnehmungen auf, welche in ihrem Querschnitt und in ihrer Lage an die Halterungen
47 und 48 angepaßt sind. Die Blendenmaske 3 weist eine Ausnehmung
auf, welche an die Halterung 46 angepaßt ist. Die Blendenmasken 6 und 3 werden
beim Zusammenbau der Belichtungsregeleinrichtung so auf die Halterungen aufgesetzt,
daß diese durch die entsprechenden Ausnehmungen in den Masken hindurchragen und
die Masken dicht an der Außenfläche 45 anliegen. Die Masken werden dann seitlich
so weit verschoben, daß die hakenartigen Vorsprünge über das Blech der Masken übergreifen
und die Masken dicht an der Außenfläche 45 halten. Zur Justierung können
die Masken in ihren Halterungen parallel zur Außenfläche 45 verschoben werden.
Zur - Festlegung der Masken in der einjustierten Lage kann eine Schraube dienen,
welche in ein hierfür vorgesehenes Vierkantloch 49 in dem Gehäuse
10 (F i g. 4 und 9) eingeschraubt wird. Das Gewinde der Schraube frißt sich
dabei in die Wände des Vierkantloches und schneidet sich somit selbst ein Gewinde.
Die Schraube kann einen Klemmkopf aufweisen, welcher sowohl die Blendenmaske
6 als auch die Blendenmaske 3 erfaßt. Es ist auch möglich, die Blendenmasken
3 und 6 zu einer einzigen Blechscheibe zusammenzufassen und diese einzige Blechscheibe
auf der Außenfläche 45
des Gehäuses anzubringen. Der in den F i g. 4 und 9
erkennbare Vorsprung 50. an der Außenfläche 45
dient als Führung und
ragt durch ein entsprechendes Langloch in dem Blech der Blendenmaske 3 bzw., falls
beide Blendenmasken in einem Blech zusammengefaßt sind, in diesem Blech..
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In F i g. 3 ist zwar die Blendenmaske 6 im Schnitt dargestellt, der
diese Blendenmaske 6 halternde Teil des Gehäuses 10 ist jedoch aus übersichtlichkeitsgründen
weggelassen. Die die Blendenmaske 6
halternden Teile des Gehäuses sind jedoch
aus F i g. 4 zweifelsfrei ersichtlich. In F i g. 3 ist die optische Achse 51. des
Apfnahmeobjektivs der Kamera eingezeichnet (vgl. auch F i g.1). Das Aufnahmeobjektiv
selbst und die übrigen Teile der Kamera wurden aus Übersichtlichkeitsgründen in
F i g. 3 weggelassen. Aus den F i g. 3 bis 12 ist jedoch ohne weiteres erkennbar,
daß die erfindungsgemäße Belichtungsregeleinrichtung eine in sich geschlossene Einheit
darstellt, welche als Ganzes in eine Kamera einbaubar ist. Zur Festlegung der Belichtungsregeleinrichtung
in einer Kamera an einem vorgesehenen Ort sind an dem Gehäuse 10 Vierzapfen
52 vorgesehen, welche in entsprechende Ausnehmungen in einer Halterung für
die Belichtungsregeleinrichtung in der Kamera eingreifen (F i g. 4, 6, 7 und 9).
Die Belichtungsregeleinrichtung kann in einer Kamera beispielsweise mittels Schrauben
festgelegt werden.
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In dem Gehäuse 10 der Belichtungsregeleinrichtung können alle
zu der Regeleinrichtung gehörenden Teile in ihrer Lage zueinander genau einjustiert
werden. Die Belichtungsregeleinrichtung arbeitet wegen ihres einfachen Aufbaus und
wegen der Möglichkeit, die einzelnen Teile genau aufeinander auszurichten, sehr
genau und feinfühlig und ist im Betrieb robust und zuverlässig.
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Es ist auch möglich, an Stelle von Blendenmasken und einem damit zusamenwirkenden
Doppelblendenflügel zwei Blenden mit einem anderen Aufbau an dem . Gehäuse der Belichtungsregeleinrichtung
zu haltern und über einen geeigneten Mechanismus mit der Drehspule mechanisch zu
koppeln. Das Ausführungsbeispiel nach den F i g. 3 bis 12 mit dem Doppelblendenflügel
zeichnet sich jedoch durch eine besondere Einfachheit und Betriebssicherheit aus.
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Es ist beispielsweise auch möglich, dem Gehäuse eine andere als die
beschriebene Gestalt zu geben, wenn nur im Gehäuse die Halterungen für die beschriebenen
Teile vorgesehen sind.